Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

12.05.2017 | OnVista Bank: Verweigert Kontoeröffnung
Ein Antrag auf Kontoeröffnung wurde lapidar aus "geschäftspolitischen Gründen" abgelehnt. Auf Anfrage wird kein Hinweis gegeben. Es werden keine Kriterien genannt, welche zu einer Ablehnung führen könnten, auch kein Hinweis, dass meine Unterlagen nicht weiter verwendet werden. Da Ganze trägt nicht dazu bei, ein besonderes Vertrauen aufzubauen, ist ja auch nicht mehr nötig. Bei solchen Verhalten würde ich es mir doppelt überlegen, einen solchen Broker auszuwählen. Wenn auch unschlagbar kostengünstig, so empfinde ich doch, dass ich einfach kein fairer Umgang mit Antragstellern ist. Natürlich ist es ihr Recht einen Vertrag zu verweigern, es ist die Methode, die mir missfällt. Nicht sehr transparent und kundenorientiert.
Hermann Binder

10.05.2017 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Lange am Markt mit den gleichen Konditionen
Die DKB ist mit ihrem Brokerage-Angebot "DKB-Broker" schon lange mit den immer gleichen Konditionen am Markt. Auch ich habe schon einige DKB-Jahre auf dem Buckel und nicht nur mit dem Depot, sondern auch mit anderen Produkten (Girokonto). Sicherlich nicht für jeden geeignet finde ich das Online-Brokerage, trotzdem ist es einigermaßen in Ordnung. Für Standardgeschäfte wie ich sie jetzt mache und meine aktuellen Ordervolumina (eher hoch im 4-stelligen Bereich) kann ich die durchaus empfehlen. Da bin ich mit etwas mehr als 0,1% Transaktionskosten gut bedient. Geht es um Lombardkredite, das Verkaufen von Calls oder andere komplexere Themen, ist man anderswo besser aufgehoben. An dieser Stelle ist auch der Knackpunkt bei der Hotline. Einfache Themen werden gut, schnell und höflich abgewickelt, wird es komplizierter, lohnt es sich eigene Expertise aufzubauen. Beim Monieren falscher Einstandskurse musste ich dies leidvoll erfahren, ebenso bei Fondskündigungen und Rückgabe von Fonds über die KAG. Ein Pluspunkt in der etwas längeren Vergangenheit ist die häufig erfolgreiche Teilnahme an Neuemissionen. In anderen Depots habe ich noch nie eine Zuteilung bekommen. Ein neutrales Urteil ist wohl fair.
D. R.

03.05.2017 | NIBC Direct: Gute Aktionen und Konditionen, aber erschreckende Wissenslücken
Viele Jahre war ich bei der NIBC direct schon Tages- und Festgeldkonto-Kunde. Wen es nicht stört, dass die Muttergesellschaft in Holland sitzt und dessen Einlagensicherung unterliegt, der hatte keinen großen Grund zur Klage. Das Geschäftsgebaren war in Ordnung, die Informationspolitik transparent, die Behandlung von Neu- und Bestandskunde fair. Ein paar Jährchen bin ich nun schon bei der NIBC direct auch noch Depotkunde. Da ich einige Fondsanlagen hatte, reizte mich eine prämienunterlegte Depotwechselaktion vor zwei, drei Jahren. Auch die Transaktionsgebühren waren guter Durchschnitt. Da störte das bekannt schlechte Online-Banking nicht zu sehr, zumal ich eher den Bestand halte als hin und her handele. Jüngst allerdings, als ich offene Immobilienfonds zur Rückgabe kündigen wollte bzw. einen anderen Fonds bei der Fondsgesellschaft zurückgeben wollte, der nicht börslich handelbar ist, war ich doch perplex über die Ahnungslosigkeit der Hotline und der dahinterliegenden Fachabteilung. Man sagte mir, dies müsste ich direkt bei dem jeweiligen Emittenten machen, was mir von diesen und anderen Banken verneint wurde. Unwissenheit ok, kann passieren. Falschauskünfte auch nach Einrede, das geht eigentlich gar nicht. Viel Zeit verloren und zum Schluss gekommen, nur ganz einfache Dinge bei der NIBC direct zu machen.
T. R.

27.04.2017 | 1822direkt: Nicht unzufrieden mit dem Depot
Ich bin seit vielen Jahren nicht unzufrieden mit meinem 1822direkt Depot. Für mich war bei meinem Wechsel von meiner Filialbank zu einer Online-Bank wichtig, dass ich auch dort umfassende Dienstleistungen nutzen konnte. Neben einem Girokonto nebst Kreditkarte hatte ich Tages- und Festgelder bei meiner Hausbank, aber auch eben einen Immobilienkredit und ein größeres Depot. Die 1822direkt konnte mir in allen Bereichen Angebote machen, sodass ich sukzessive mit allen Anlagen gewechselt bin. In der damaligen Zeit wurden die Kunden wie auch bis zuletzt in vielen Anlagebereichen mit Prämien und/oder zeitweisen Sonderkonditionen gelockt, die ich auch alle mitgenommen habe. Aber auch mit den Standardkonditionen kann ich leben, da ich kein Viel-Trader bin. Bei IPOs habe ich häufig Zuteilungen erhalten, weil der Sparkassenverband vielfach in den Konsortien war. In der letzten Zeit spielte das keine so große Rolle mehr. Die Wertpapier-Informationstools sind absolut ausreichend für mich, auch wenn anderswo vielleicht doch übersichtlicher. Bei der Telefon- und E-Mail-Hotline waren Reaktionszeit (E-Mail) und Brauchbarkeit (Telefon-Hotline) nicht immer ausreichend. Dies ist leider eher schlechter geworden, sodass ich über alles ein neutrales Urteil abgebe.
G. R.

25.04.2017 | Consorsbank: Kundenunfreundlich und wirre Abrechnungen
Die zwangsweise Übergabe von DAB-Kunden, die wir waren, an die Consorsbank haben wir von Beginn an mit gemischten Gefühlen gesehen. Jetzt hat sich bewahrheitet, dass wir verraten und verkauft sind. Hier geht es um das Depot, das an die Consorsbank übertragen wurde: Im November 2016 erzielte Verluste hat die Consorsbank in den Verlusttopf eingestellt, diesen dann auch in 2017 übertragen, sodass im Januar 2017 erzielte Gewinne dagegen gerechnet wurden (alles durch Mitteilungen von Consorsbank belegt); es blieb noch ein kleiner Verlusttopf von rund 8 Euro. Wir haben dann den Freistellungsauftrag auf Null gestellt, unser Depot zu einem anderen Trader übertragen, das Depot bei Consorsbank wegen der ausstehenden Steuerbescheinigung noch pro forma aufrecht erhalten. Nach Login im April stellten wir fest, dass der Verlusttopf, trotz anderslautender Bescheide der Bank, gelöscht war und eine nachträgliche steuerliche Berechnung (KAP und Soli) stattgefunden hat, sodass unser Konto dort plötzlich ein Minus von gut 70 Euro aufwies. Zwei Tage später folgte schon eine Mahnung über den Betrag. Also alles rausgesucht, an die Bank mit allen Nachweisen geschickt und ein wirres Antwortschreiben (2 Seiten) mit "hätte, könnte, würde ... etc." erhalten. Konsens: Alles würde so behandelt, als wären Erträge/Verluste bei einer einzigen Bank erzielt worden. Nun, die Consorsbank ist das scheinbar nicht (obwohl die Geschäfte ja über diese getätigt wurden, denn soeben kam die Steuerbescheinigung für 2016: alles auf Null; eine Bescheinigung von der DAB liegt bisher nicht vor (2 Steuerbescheinigungen waren avisiert). Da macht man es sich sehr leicht und ist der Übernahme der bisherigen DAB-Kunden offensichtlich vom Verwaltungsaufwand her nicht gewachsen. Telefonisch bin ich zum Kundenservice gar nicht durchgekommen, macht meines Erachtens auch keinen Sinn.
J. M.

13.04.2017 | brokerport: Preiswert mit Tücken
Ich handele viel, aber nichts Exotisches. Fünfstellige Transaktionen sind die Regel. Das Ganze bei einem hohen Depotvolumen. Da ist für mich ein gebührenfreies Depot wichtig. Sonst kommen ganz schnell dreistellige Kosten auf mich zu. Und bei mindestens 50 größeren Trades im Jahr habe ich mir einen Anbieter mit einer Flatfee ausgesucht. Gelandet bin ich bei brokerport. Die Kontoeröffnung war unkompliziert und schnell. Internetauftritt und Informationsmöglickeiten sind für meine Belange ausreichend. Die Hotline ist gut erreichbar. Allerdings gibt es ja neuerdings Strafzinsen. Bei 10.000 Euro Guthaben ca. 11 Cent pro Tag. Also lasse ich Transaktionszuflüsse und Dividenden nicht allzu lange stehen. Genauso stelle ich bei Käufen die Liquidität zeitnah zur Verfügung. Bestimmt lästig für Leute, die selten auf das Depot schauen, für mich auch zu lästig, aber machbar. Also ein Gut mit Einschränkungen.
M. G.

02.04.2017 | flatex GmbH: Negativzinsen für Guthaben in einer Nacht- und Nebelaktion
Ich bin (war demnächst) seit ungefähr 10 Jahren flatex-Kunde, wegen des einfachen und günstigen Gebührenmodells, handele allerdings nicht so viel und habe/hatte oft einen größeren Betrag auf dem Cash-Konto. In der Vergangenheit erhielt ich dafür nie Zinsen, wie bei manchem anderen Broker. Jetzt ist flatex einer der ersten, der, obwohl es schon länger Negativzinsen gibt, diese am 3.3.17 ankündigte und zum 15.3.17 einführte. Kunden, die wie ich oft nur monatlich ihre Bankpost lesen, stellen dann überrascht fest, dass ihnen zu Ende März Negativzinsen berechnet wurden. Abgesehen von den Negativzinsen: Wieso diese Eile? Diese bescheidene Kommunikation? Offensichtlich will man Kunden wie mich los werden. Meine Damen und Herren bei flatex: Es ist Ihnen in meinem Fall gelungen!
Michael Lieser

21.03.2017 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Wer ein paar Aktien und Fonds hat, ist gut aufgehoben
Wer ein paar Aktien und Fonds hat, ist bei der Targobank gut aufgehoben. Ein kostenloses Depot nebst Abwicklungskonto wird ab einem bestimmten Depotvolumen angeboten. Dazu gibt es immer wieder diverse Aktionen, zurzeit den Depotübertrag von einer Fremdbank zur Targobank, der bis zu 40.000 Euro Tagesgeldanlage zu - man höre - 2% auf 12 Monate erlaubt, bei Depotübertrag in gleicher Höhe. 40.000 Euro ist die Kappungsgrenze für das Tagesgeld, man kann natürlich mehr übertragen, ohne dass man einen weiteren Vorteil hätte. Dazu gibt es noch ein paar Freetrades, zumindest was den Targobank-Provisionsanteil betrifft. Des Weiteren kann man zurzeit gemanagte Fonds übertragen, das können Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Mischfonds sein, und man bekommt 0,75% des Gegenwerts des Depotübertrags als Prämie, wenn man die Haltefristen beachtet. Also Termin machen und Zeit mitbringen, aber es lohnt sich, meine ich.
R. N.

17.03.2017 | maxblue: Zugangsdaten und TAN seperat anfordern, Sparpläne umständlich
Ca. 14 Tage nach dem Einreichen der Unterlagen wurde mein Depot eröffnet und ich bekam die Depotnummer. 10 Tage später hatte ich weder Online-Zugangsdaten noch TAN-liste. Nach dem Anruf beim Service wurde mir etwas unfreundlich mitgeteilt, dass ich diese natürlich anfordern müsste (gehört nach meiner Ansicht zum Eröffnungsvorgang). Nun hatte ich zwar Zugangsdaten, aber keine TANs für Transaktionen. In der Auswahlbox wurde mir mitgeteilt, dass 0 TANs von der TANliste 0 verfügbar seien (also wurde keine TANliste angelegt). Also der nächste Anruf bei der Hotline. Diesmal hatte ich glücklicherweise eine freundliche Servicemitarbeiterin am Telefon, die mir die TAN-Liste und auch Infos bezüglich photoTan zusenden wollte. Die TAN-Liste kam, die Infos zur PhotoTan leider nicht. Auch die hinterlegten Daten mussten nochmals angepasst werden. Das Anlegen von Wertpapiersparplänen ist recht umständlich und das Depotkonto kann, wie ich erfahren habe, zur monatlichen Lastschrift nicht genutzt werden, nur zu Wertpapierkäufen, aber nicht für Sparpläne. Hier muss ein Girokonto hinterlegt werden, was ich persönlich anders kenne und sehr umständlich finde, wenn man mit einem gewissen Budget arbeiten möchte. Sparpläne kann man online nicht einsehen, ändern oder löschen. Hier ist laut Hotline wieder ein schriftlicher Antrag erforderlich. Für mich ein NoGo. Sparpläne mache ich deshalb über maxblue nicht. Die Portfolioanalyse hat gute Ansätze und ist sicherlich ausbaufähig, aber insgesamt finde ich andere Onlinebroker derzeit besser.
Michael S.

11.03.2017 | OnVista Bank: OnVista Bank hat mir gekündigt
Seit 2010 habe ich ein Depot bei der OnVista Bank, war bisher zufrieden, komme mit der Bedienung der Webseite zurecht, logge mich börsentäglich ein, um den Stand meines Depots für eigene Auswertungen abzufragen. Auch die Abfrage der Postbox und der Nachrichten ist mir vertraut. Diese Woche nun erhielt ich per Briefpost (war 3 Wochen unterwegs, ich wohne im Ausland) die Kündigung nach Nr. 19 (1) der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, also eine Kündigung ohne einen für mich ersichtlichen Grund. Unregelmäßigkeiten irgendwelcher Art liegen nicht vor. Mein kleines Depot habe ich langsam aber beständig ausgebaut, auf die Ewigkeit ausgelegt. Per E-Mail gab ich meiner Überraschung Ausdruck und bat höflich, mir wenigstens andeutungsweise einen Grund für diese Kündigung mitzuteilen, und bekam als Antwort: "Bezugnehmend auf Ihre Anfrage möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Konto-/Depotkündigung aus geschäftspolitischen Gründen erfolgte. Diese Entscheidung liegt in bankinternen Richtlinien begründet, die wir nicht offenlegen möchten." Nun bin ich auf eine preislich wesentlich günstigere Alternative gestoßen, nach der ich ohne diese Kündigung nicht gesucht hätte. Ein willkommener Ausgleich für die Unannehmlichkeiten der Kontoauflösung, Verkauf von momentan im Minus liegenden Positionen, Auflösung von Sparplänen, den gegebenenfalls für mich mit Kosten verbundenem Depotübertragung.
Lutz Schwenke

05.03.2017 | flatex GmbH: Es reicht jetzt
Als langjähriger Kunde von flatex reicht es mir jetzt. Zwar ist flatex ein günstiger Online-Broker und man kann auch leicht mehrere Depots einrichten, um beispielsweise Fonds von Aktien oder steuerliche Altbestände von Nachkäufen der gleichen Gattung zu trennen, aber die Einführung der Negativzinsen mache ich nicht mehr mit. Viele kleine Nadelstiche habe ich mitgemacht, z. B. kleine Gebühren, die ich von Wettbewerbern nicht kannte, habe das miserable Online-Brokerage durchlitten, habe oft im Mail-/Online-Archiv Dokumente gesucht. Auch Investment- oder Wertpapierkredit-Angebote hingenommen, die eher aus der Büchse der Pandora schienen als mir Investmentvorteile zu bringen. Vielleicht sollten die Eigentümer es mal mit weniger Anbietern versuchen, ihr Geschäft klarer strukturieren und nicht "Peanuts" hinterherjagen. Wer dort auch mal höhere 5-stellige Beträge liegen hat, wird reagieren, und nicht nur die Anlagegelder kurz parken bzw. die Erlöse schnell abziehen. Wem es zu lästig ist, der wird - wie ich - gehen. Noch gibt es genug Alternativen.
anonym

05.03.2017 | OnVista Bank: Trotz einiger Schwächen empfehlenswert
Ich nutze das 5-Euro-Festpreisdepot der OnVista Bank vor allem für meine ausländischen dividendenzahlenden Aktien und handele in der Regel außerbörslich. Es gibt wohl keinen Broker, bei dem die deutsche Abgeltungssteuer automatisch abgeführt wird, der günstiger ist als die 6,50 Euro, die Onvista für außerbörsliche Transaktionen verlangt. Außer Flatex mit 5,90 Euro, aber da kosten ausländische Dividendenzahlungen 5 Euro Gebühren (oder 1,50 Euro, wenn sie weniger als 15 Euro betragen). Außerdem wird es dort demnächst einen Negativzins von -0,40% auf die Einlagen auf dem Cashkonto geben, worauf OnVista Bank nach eigener Aussage verzichten wird. Auf Anfragen über den Webclient reagiert OnVista Bank innerhalb weniger Stunden. Was ich im Webclient verbesserungswürdig finde: Es sind keine Limitänderungen im außerbörslichen Handel möglich, will man das Limit ändern, muss man die Order löschen und neu erstellen. Die Oberfläche reagiert in einigen Situationen etwas schwerfällig. Informationen über die Möglichkeit einer Stockdividende werden unnötigerweise noch zusätzlich per Post verschickt, das lässt sich auch nicht ändern. Wenn man eine Aktie nachkauft, wird ein Mischkurs angezeigt. Verkauft man dann einen Teil, bleibt dieser erhalten, statt die FIFO-Regel anzuwenden (die Steuer wird aber trotzdem korrekt berechnet). Man kann den angezeigten Kurs zwar durch Anfrage korrigieren lassen, es wäre aber schöner, wenn das automatisch passieren würde. Es können auf dem Desktop nur 5 Module gleichzeitig geöffnet sein. Bei einer Order muss man die ISIN oder die WKN angeben, eine Suche z. B. nach "Siemens" funktioniert nicht. Die maximale Zeit bis zum automatischen Logout ist nur 30 Minuten (es gibt aber Browserplugins mit denen man die Seite kurz zuvor neu laden kann). Die Module, z. B. die Wertpapierübersicht, sind in Seiten unterteilt, die man durchblättern kann, oder man kann sich alles anzeigen lassen. Es wäre aber gut, wenn standardmäßig immer alles angezeigt werden würde. Zumindest für meine Bedürfnisse ist das aber nichts, was so schlimm ist, dass ich mein Depot bei OnVista Bank kündigen würde. Flatex wäre eigentlich eine gute Alternative (meine deutschen Aktien liegen auch dort), aber durch die Gebühren für ausländische Dividendenzahlungen bei Flatex ist Onvista Bank für Anleger mit langem oder mittlerem Horizont besser geeignet, zumindest wenn man nicht auf ausländische Werte verzichten will und nur ein Depot führen möchte. OnVista wurde vor Kurzem von der comdirect geschluckt, es ist nicht auszuschließen, das es dabei negative Veränderungen geben wird.
Thomas R.

22.02.2017 | OnVista Bank: Nicht schade, dass die Onvista-Bank vielleicht in der comdirect aufgeht
Für einen Online-Broker ist die Onvista Bank bezüglich der Orderentgelte eher teuer, eigentlich bei allen Auftragsvolumina. Wie bei vielen Online-Brokern (z. B. auch flatex) ist der Webauftritt mangelhaft. Umständlich gelangt man zu seinen Mails, die Suche dort ein Abenteuer. Überweisung vom Geldkonto aufs Referenzkonto, und schon wieder sucht man. Man kann sechs Desktops/Sessions öffnen, danach muss man eine Session schließen und eine neue zu eröffnen, aber wie? Nichts ist selbsterkärend. Anfragen per Mail: keine gute Idee! Auch bei einfachen Anfragen wird man mit automatischen Antworten abgespeist. Ok, aber ich möchte nicht wochenlang auf eine inhaltliche Antwort warten und dann eventuell Rückfragen haben und in die gleiche Schleife gelangen. Telefonisch war die Onvista schon besser, aber auch da konnte z. B. bei Sonderaktionen nicht sattelfest Antwort gegeben werden. Thema Sonderaktionen, ein Pluspunkt (aber nur für Neukunden), weil hier Geldprämien oder Rabatte auf Orderentgelte angeboten werden. Auch ein KwK-Programm ist aufgelegt. Das reicht aber bei Weitem nicht für eine Empfehlung.
Klaus W.

19.02.2017 | Commerzbank AG: Nachgang zum vorherigen Kommentar
Der Fairness halber möchte ich ergänzen, dass, wie ich jetzt von der Commerzbank erfahren habe, sie ihre Kunden im August/September 2016 brieflich von der bevorstehenden Änderung beim WertpapierGeld-Konto zum 1.1.2017 informiert hat und das somit nicht "klammheimlich" geschehen ist. Ich bin mir zwar sicher, dass ich diesen Brief nie bekommen habe (soweit man sich je sicher sein kann, dass etwas nicht der Fall ist), aber der Brief kann natürlich verloren gegangen sein. Wie gesagt, ansonsten bin ich mit dem Brokerage dort ganz zufrieden. Insbesondere die Anzeige des Kursverlaufs in der Depotübersicht (mit einfach einstellbarem Wunsch-Zeitraum) habe ich sonst noch bei keinem anderen Institut gesehen.
Mark B.

15.02.2017 | Deutsche Postbank AG: Depotbewertung im Finanzstatus nicht korrekt
Der Finanzstatus wird sowohl im Online-Banking als auch im Online-Brokerage der Postbank angezeigt. Wie sich die Bewertung nach den einzelnen Werten zusammensetzt, teilt die Postbank nicht mit. Bei Anleihen dürfte es sich um die Bewertung nach dem Stand am Schluss des vorletzten Börsentages der Frankfurter Börse handeln. Legt man die Börsenwerte des Vortags der Börse Frankfurt zugrunde, ergeben sich Differenzen sowohl zum Gesamt-Depotwert als auch zu den Einzelwerten im Postbank-Brokerage. So wird z. B. die Anleihe der Bundesrepublik Deutschland (WKN 113540) noch mit dem Uraltkurs von Xetra in Höhe von 113,44% bewertet. Bei den von mir gehaltenen 4 Börsenwerten wird seit ein paar Tagen derselbe Gesamt-Depotwert angegeben, obwohl laut Börse Frankfurt sich Einzelwerte und Gesamtwerte sehr wohl verändert haben. Ich habe die Postbank schon vor Jahren auf diesen Fehler hingewiesen und es wäre schön, wenn "die beste Online-Bank" von Deutschland diesen Fehler endlich berichtigen würde.
Peter Kloßek

13.02.2017 | ING-DiBa AG: Kostenfreies Depot mit interessantem Rahmenprogramm
Im Januar habe ich mein Postbank-Depot aufgelöst und bin zur ING-DiBa gewechselt. Bei der Postbank waren sowohl Depot als auch das Anlagekonto (für mich) kostenpflichtig, quartalsweise war ich mit knapp fünf Euro dabei. Zuletzt wurde mein Rentenkonto auch noch kostenpflichtig. Da ich mittlerweile fast alles selbst im Online-Banking erledige, meinte mein Sohn, ich könne dann doch auch zu einer reinen Online-Bank wie ING-DiBa gehen, wo er schon länger selbst ist. Einzig bei den Kontoauszügen muss ich mich umstellen, aber papierlos auf dem PC hat auch seinen Reiz. Zuerst bin ich auf Werbung meines Sohnes mit meinem Rentenkonto zur ING-DiBa gewechselt. 50 Euro gab es dafür als Willkommensprämie von der ING-DiBa. Im Online-Banking habe ich direkt gut zurechtgefunden. Ich muss sagen, da kann die Postbank nicht mithalten. Für den Umzug des Depots musste ich zuerst ein Tagesgeldkonto (Extra-Konto) eröffnen, welches als Verrechnungskonto zum Depot gebraucht wird. Auch für dieses Konto konnte mein Sohn mich werben. Mein Vorteil als Neukunde beim Extrakonto ist vier Monate 1% p. a. garantiert und das sogar bis 100.000 Euro. Hier werde ich einige Euro Zinsvorteil einstreichen. Das Extrakonto wie auch einige Tage später das Depot konnte man aus dem Online-Banking mit Hilfe von TANs eröffnen. Zwei Tage später war jeweils die Eröffnungsbestätigung in meiner Post, einfacher geht es nicht. Und zum 3. Mal durfte sich mein Sohn über eine Werbeprämie freuen und auch ich werde demnächst weitere 75 Euro Willkommensprämie bekommen, da ich die Übertragung von 25.000 Euro Wertpapiere von der Postbank nebst Altdepot-Schließung beauftragt habe. Die Transaktionsgebühren bei der ING-DiBa sind allerdings etwas schlechter als bei der Postbank, aber ich handele eigentlich maximal ein- zweimal pro Jahr, meist kleine Zukäufe und da reden wir maximal über ein paar Euro.
H. L.

12.02.2017 | Commerzbank AG: Verärgerung über unangekündigte Einführung der Monatspauschale
Ich bin ebenfalls sehr verärgert, dass für das reine Depot-Verrechnungskonto (WertpapierGeld-Konto) seit dem 1.1.2017 eine monatliche Gebühr erhoben wird - vor allem darüber, dass ich (im Gegensatz zum Verfasser des vorherigen Kommentars) vorab keinerlei Information dazu erhalten habe. Ich kann mich nicht einmal erinnern, irgendwo in meinem Persönlichen Bereich auf der Website einen allgemeinen Hinweis auf eine Änderung des PLV gesehen zu haben - geschweige denn irgendetwas Spezifisches -, aber ich kann nicht ausschließen, dass es ihn gab (vielleicht auf der Hauptseite). Es geht zwar um einen relativ kleinen Betrag von 1,90 Euro im Monat, aber so etwas den Kunden klammheimlich unterzujubeln, ist einfach ein miserabler Stil. Ich war eigentlich ganz zufrieden mit meinem Commerzbank-Depot (bin im vergangenen Sommer hauptsächlich wegen der sehr schönen Wechselprämie, bei akzeptablen Kosten, dorthin umgezogen), aber so etwas vermiest einem doch die Laune.
Mark B.

05.02.2017 | OnVista Bank: Bisher noch gut, aber Achtung!
Derzeit bespare ich ETFs bei der Onvista Bank und Flatex. Da die comdirect die Onvista Bank übernommen hat, werden sicherlich Änderungen preislicher Natur Kunden der Onvista Bank zukommen. Ich bin überzeugt, dass die Onvista Bank nach erfolgter Übernahme bis im Jahr 2018 das Depot bzw. ETF-Sparplanausführungen nicht mehr weiter kostenlos anbieten wird, selbst wenn der Broker Onvista Bank in der jetzigen Form bestehen bleibt. 100.000 (aktive) Kundendepots bieten dafür einfach eine zu lukrative Geldquelle für comdirect. Aktuell wissen jedoch nicht einmal die Mitarbeiter der Onvista Bank genau, wie es weitergeht.
M. S.

24.01.2017 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: An der Depotaktion sollte man nicht vorbeigehen
Ich habe Erfahrungen bezüglich Konto/Depot mit der Targobank und ihren Vorgängern bzw. Vorbesitzern zurück bis Ende der 90er Jahre. Im Kontobereich gab es eigentlich immer 0-Euro-Girokontoangebote. Man konnte geworben werden, manchmal gab es Neukundenangebote, die man auch nach einer gewissen Karenzzeit als ehemaliger Kunde nutzen konnte. Im Depotbereich gab und gibt es eigentlich keine super-interessanten Angebote außerhalb von Neukunden- und Depotübertragsaktionen. Das zeigt der Gebührenvergleich und die gebotenen Handelsoptionen relativ schnell und klar. Aber gerade an den sehr attraktiven Depotübertragsaktionen bin ich in den letzten Jahren nie vorbeigegangen. Zurzeit sind bis zu 40.000 Euro zu 2% als Tagesgeld aufs Jahr erlaubt, falls man einen äquivalenten Wertpapierübertrag macht. Es geht in 5.000-Euro-Schritten und freundlicherweise werden auch schon mal 37.600 Euro Depotwert auf 40.000 Euro aufgerundet. Die 10 Freetrades nimmt man gerne mit. Rechnet man einen Umsatz von 50.000 Euro bei diesen Trades spart man noch mal ca. 125 Euro an Gebühren im Vergleich zum Standardpreis. Die Nachteile: komplizierte Kontoeröffnung in der Filiale, also geduldig sein, altbackenes iTAN-Verfahren, also Smartphone weg, Gebührenfallen, also aufpassen. Die Einstandskurse kontrollieren, da wird gerne mal geschludert, also nochmal aufpassen. Umsonst ist nur der Tod.
J. Reger

07.01.2017 | maxblue: Relativ interessantes Paket
Im Rahmen der Depotwechselaktion von maxblue und der Deutschen Bank bin ich zu der Ersteren gewechselt. Die Kontoeröffnung per Videoident ist eine komfortable Variante. Das maxblue Depot bietet Für und Wider. Positiv die Kostenlosigkeit des Depots, die fehlenden Limitgebühren, das große Fonds- und Handelsangebot sowie die Chancen bei Neuemissionen. Nachteilig die eher hohen Transaktionsgebühren und die Regelung für Order-Teilausführungen, aber auch die Kosten für mTANs. Über das Online-Brokerage kann man streiten, ich habe da schon einiges gesehen, sicherlich gibt es in diesem Punkt sehr gute Anbieter wie die ING-DiBa oder comdirect, aber auch eher schlechte wie OnVista oder flatex. maxblue sehe ich irgendwo im Mittelfeld. Zur Hotline kann ich mangels Notwendigkeit noch nichts sagen. Ohne die Übertragungsprämie hätte ich wahrscheinlich anders entschieden. Ich gebe ein neutrales Urteil ab.
C.-P. L.

15.12.2016 | Consorsbank: Umzug DAB Bank zu Consorsbank
Ich war 25 Jahre Depotkunde bei der DAB Bank. Consorsbank hat die DAB-Kunden übernommen, aber leider nicht die perfekt optimierte DAB-Handelsplattform. Wenn ich mein Depot jetzt betrachte, kommen mir die Tränen. Einfacher und billiger kann man den Wertpapierbestand kaum darstellen. Es fehlen wichtige Informationen wie die Tagesperformance in Euro und Prozent, die Addition gezahlter Ausschüttungen wie Dividenden oder Zinsen, die Fälligkeit einer Anleihe und anderes mehr. Hatte ich bei der DAB Bank eine Aktie in New York gekauft, wurde mir in der Depotübersicht der Kaufkurs und der aktuelle Kurs in Dollar und zusätzlich der Wert in Euro angezeigt. Eine für mich nicht nachvollziehbare Abzocke ist die Gebühr für den Tausch von USD in EUR, wenn die Dollardividenden auf ein Dollarkonto gebucht werden. Für den Tausch werden unglaubliche 20,00 Euro verlangt. Für mich bedeutet die Consorsbank zurück in die Steinzeit. Ich schaue mich bereits nach einer anderen Depotbank um.
Elke K.

14.12.2016 | Commerzbank AG: Seit 13 Jahren Kunde, laut Commerzbank wohl die längste Zeit gewesen
Ich bin seit nunmehr über 13 Jahren Kunde der Commerzbank (ehemaliger Dresdner-Bank-Kunde). In diesen 13 Jahren, seit Azubi-Zeiten, über Studium und nun als leitender Angestellter in einem festen Beschäftigungsverhältnis bin ich dieser Bank treu geblieben. Die Kontoführung meinerseits darf ich als tadellos bezeichnen. Nun führt die Commerzbank ein neues Gebührenmodell für die sogenannten Geldmarktkonten ein. Einseitig hat man mir mitgeteilt, dass für die ehemals kostenfreien Depot-Verrechnungskonten nun eine monatliche Gebühr fällig wird. Dem habe ich frist- und formgerecht widersprochen. Soeben habe ich einen Anruf von der Commerzbank erhalten. Als ich zurückrief, hatte ich eine Beraterin am Apparat, die mir bis dato völlig unbekannt war. Sie informierte mich, dass eine interne Stelle ihr mitgeteilt habe, man könnte trotz Widerspruch nicht an der bisherigen Kondition festhalten. Soweit so gut, das ist das gute Recht der Bank. Als Alternative bot sie mir das kostenlose Tagesgeldkonto an, auf dem ich mein Geld, welches ich kurzfristig verfügbar haben möchte, parken kann. Erst auf Nachfrage teilte sie mir mit, dass dieses Konto nicht als Verrechnungskonto für ein Depot infrage komme, und ich hierfür in Zukunft mein Girokonto nutzen müsse. Dies wünschte ich nicht, da hierdurch die Buchungen auf dem Girokonto unnötig unübersichtlich würden. Daraufhin teilte sie mir mit, wenn ich mit den aufgezeigten Alternativen nicht einverstanden sei, und ich es auf die Kündigung des Geldmarktkontos durch die Bank "ankommen lasse", würde dies die gesamte Geschäftsbeziehung zu mir infrage stellen, und die Bank wohl eine Kündigung aller Konten in Betracht ziehen, da keine Basis mehr für eine weitere Geschäftsbeziehung bestehe. Kurz und gut: Die Commerzbank ändert einseitig den bestehenden Vertrag über das Geldmarktkonto. Ich bin damit nicht einverstanden. Statt das Geldmarktkonto nun mit der vorgeschriebenen Frist zu kündigen - was ja völlig in Ordnung gewesen wäre, da absolut rechtens - teilt man mir mit, wenn ich nicht kooperieren würde, sähe man sich gezwungen, die gesamte Geschäftsbeziehung zu beenden. So behandelt man bei der Commerzbank langjährige Kunden, die der Bank nie einen Cent geschuldet haben.
anonym

13.12.2016 | ING-DiBa AG: Direkt-Depot mit gut verzinstem Gegenkonto
Ich bin seit Kurzem Depotkunde bei der ING-DiBa. Ohne die Neukundenprämie und den Bonuszins auf das Gegenkonto/Extrakonto und die Werbeprämie für meine Frau bezüglich Depot und Tagesgeldkonto hätte ich nicht gewechselt, weil ich pro Jahr ca. 60.000 Euro Transaktionsumsatz habe und da schlagen die Gebühren mit 0,25% vom Volumen (+ Handelsplatzgebühr) schon dreistellig zu. In diesem Bereich ist die ING-DiBa nur im biederen Mittelfeld, Discount Broker sind um gut die Hälfte günstiger, wenn man nicht nur Mini-Deals hat. Jeder muss hier also genau hinschauen, wenn er die ING-DiBa wählt. Unbestritten erwartet den Kunden ein gutes Online-Banking/-Brokerage, viel besser als z. B. bei flatex oder bei OnVista. Sehr komfortabel und superschnell ist der Depotübertrag von der ING-DiBa zu anderen Banken per TAN. Für Freistellungsaufträge gilt Ähnliches. Aufgrund der zuvor genannten Gebührensituation ist das Konto eher ungeeignet für Vieltrader, aber gut als kostenlose Lagerstelle und unkomplizierter Verteiler auf andere Depots.
K. St.

05.12.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Neben Girokonto auch ein ansprechendes Depot
Die DKB hat auch ein relativ gutes Angebot für den Wertpapierhandel. Für Girokunden der DKB - wie mich - ist der Aufwand zur Depoteröffnung sehr überschaubar. Im Wesentlichen werden zusätzlich die Wertpapierkenntnisse abgefragt. Der Umgang mit dem Online-Brokerage ist relativ einfach. Ich habe keinen Beratungsbedarf. Bei dem, was ich handele, kommt es mir eher auf die Transaktionskosten an, als z. B. auf Analyse-Tools. Ich beschränke mich hauptsächlich auf den deutschen Markt, benutze sowohl Xetra als auch den Direkthandel. Gerade bei der Handvoll großer Transaktionen pro Jahr, spart man schon mal einen dreistelligen Betrag übers Jahr gesehen. Ärger hatte ich bisher weder bei meinem Girokonto noch beim Wertpapierhandel. Ich mache allerdings auch nichts Exotisches. Meine Erfahrungen mit der Hotline sind sowohl telefonisch als auch bei E-Mail-Anfragen durchaus in Ordnung, sei es Freundlichkeit, Sachkunde oder Antwortzeit. Ich finde, die DKB ist bei Depot und Konto eine gute Alternative.
K. Diehl

01.12.2016 | flatex GmbH: In gewissen Fällen sogar teuer - Steuerunterlagen unbefriedigend
Im Falle des Besitzes von ausländischen Dividendenaktien scheint mir dieses Institut teuer und ungeeignet. Die Dividendenauszahlung der entsprechenden Firmen erfolgt vierteljährlich. Flatex teilt diese jedoch auf monatliche Eingänge auf und erhebt monatlich für jede Dividendenzahlung eine Gebühr von 5 Euro. Anscheinend will man damit den Eindruck erwecken, dass eine Bearbeitungsgebühr von 5 Euro angemessen erscheint, in Wirklichkeit beträgt diese Gebühr für die vierteljährliche Zahlung 15 Euro. Dieser Betrag scheint mir unangemessen hoch, funktioniert doch alles nur elektronisch. Mein Steuerberater hat die Jahresabschluss-Dokumente als unübersichtlich, kaum lesbar und kaum zusammengefasst beurteilt. Ich vermute, dass die Gründe solche sind, um das oben erwähnte zu verschleiern. Speziell aus dem ersten Grund wechsele ich die Bank.
E. R.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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