Brokerage: Vergleich
Das Anlegerprofil "Kleinanleger" kennzeichnet ein durchschnittliches Depotvolumen von EUR 10.000 und eine Ordergröße von EUR 1.000 bis EUR 2.000. Es werden bis zu 8 Trades im Jahr durchgeführt. Es wird gleichermaßen in Aktien/Anleihen und Fonds investiert. Wichtig ist bei diesem Musterprofil eine günstige Depotverwaltung, wünschenswert wäre generell ein transparentes Gebührenmodell.
(ING Bank N. V.)
EUR 5.001 - 20.000: EUR 15,00,
ab EUR 20.001: EUR 30,00,
jeweils + EUR 2,50 Handelsplatzgebühr
als Sparplan sind 500 ETFs von Amundi, SPDR und Xtrackers ohne Ausführungsentgelt erwerbbar (gültig bis 31.12.26)
(Sparkassengruppe)
als Sparplan sind ca. 470 ETFs von Amundi, iShares, Vanguard und Xtrackers ohne Ausführungsentgelt erwerbbar (gültig bis 31.12.26, bei Sparplanrate bis jeweils EUR 250,00, anteilig bei höherer Sparplanrate)
(Deutsche Bank)
(Baader Bank)
(Baader Bank)
(Santander)
(flatex Bank)
(BNP Paribas)
(bei Einzeldepot)
als Sparplan sind ca. 1.000 ETFs von Amundi, Deka Invest (alle verfügbaren), VanEck und Xtrackers ohne Ausführungsentgelt erwerbbar (gültig bis auf Weiteres, bei Sparplanrate bis maximal EUR 500,00)
(Sparkassengruppe)
als Sparplan sind 170 ETFs diverser Anbieter ohne Ausführungsentgelt erwerbbar (bei Sparplaneinrichtung ab 15.2.23 und Sparplanrate bis maximal EUR 500,00, gültig bis auf Weiteres)
(Sparkassengruppe)
als Sparplan sind diese 555 ETFs von Amundi, Fidelity, Franklin Templeton, Global X, iShares, JP Morgan, VanEck und Xtrackers ohne jegliches Ausführungsentgelt erwerbbar (gültig bis 31.12.27)
(Commerzbank)
(Scalable Capital)
EUR 1.201 - 2.600: EUR 17,95,
EUR 2.601 - 5.200: EUR 29,95,
EUR 5.201 - 12.500: EUR 39,95,
EUR 12.501 - 25.000: EUR 54,95,
ab EUR 25.001: EUR 69,95
(Deutsche Bank)
(Crédit Mutuel)
(Crédit Mutuel)
EUR 100.001 bis EUR 500.000: 1,00%,
Guthabenteile ab 500.001: -
(Merkur Privatbank)
(Commerzbank)
(flatex Bank)
- ING-DiBa AG: Bei Fondsverkauf über die Fondsgesellschaft erhebt ING eine Gebühr von EUR 4,90 + 0,25% vom Kurswert. Im Brokerage anderer Anbieter ist das normalerweise nicht bepreist.
Eine automatische Wiederanlage von Ausschüttungen von bei ING sparplanfähigen Fonds/ETFs und von Dividenden ist in den Einstellungen aktivierbar. Ausschüttungen von Fonds und ETFs werden dann ab einem Mindestausschüttungsbetrag von EUR 75,00 reinvestiert, unabhängig davon, ob der Fonds oder ETF als Sparplan oder Einmalanlage erworben wurde. Dividenden lassen sich ab einem Mindestausschüttungsbetrag von EUR 10,00 reinvestieren. Die automatische Wiederanlage ist bei ING gebührenfrei und erfolgt bei Fonds auch ohne die Erhebung eines Ausgabeaufschlags. Voreingestellt ist die Funktion zunächst deaktiviert. Sie kann zu Fonds/ETFs und Dividenden separat aktiviert werden.
ING hat ein Kundenbindungsprogramm namens "Investing-Programm", das insbesondere Vieltradern zugute kommt. Eingestuft wird quartalsweise nach Anzahl der Trades der vorangegangenen drei Monate, ohne Sparplan-Ausführungen. Ab sechs Trades pro Quartal, dem Silber-Level, sinkt die Auslands-Handelsplatzgebühr von regulär EUR 14,90 auf EUR 7,90, zusätzlich gibt es kostenlosen Zugang zu "Parqet Plus" (Portfolio-Tracker zur Depotanalyse) und Einladungen zu Investmentwebinaren. Ab 13 Trades, Gold-Level, reduziert sich die Auslands-Handelsplatzgebühr auf EUR 2,90, man bekommt einen Freetrade pro Quartal, allerdings fallen dennoch Handelsplatz- und Servicegebühren an. Ab 25 Trades, Platin-Level, entfällt die Auslands-Handelsplatzgebühr komplett, der Funktionsumfang von Parqet wird auf "Parqet Investor" erweitert und Kunden erhalten ein digitales Börsenmagazin der Börsenmedien AG nach Wahl. Kunden nehmen automatisch teil, es sei denn, sie haben der werblichen Datenverarbeitung widersprochen. Die Vorteile sind personengebunden; bei Gemeinschaftsdepots können sie nur von der Person genutzt werden, die das Level erreicht hat. Das aktuelle Level steht in der App und im Online-Banking.
Kunden zwischen 18 und 27 Jahren zahlen pauschal lediglich EUR 1,90 pro Order zuzüglich Handelsplatzgebühr. ING nennt dies "Direkt-Depot Young". Die Eröffnung erfolgt über die normale Antragsstrecke zum "Direkt-Depot", die Sonderkonditionen werden automatisch anhand des Alters zugeordnet. Die Vergünstigung endet automatisch mit Vollendung des 28. Lebensjahres, danach gilt der reguläre Orderpreis von EUR 4,90 Grundgebühr plus 0,25% vom Kurswert (Grundgebühr + Orderprovision maximal EUR 69,90) zuzüglich Handelsplatzgebühr. Gemeinschaftsdepots sind von den Young-Konditionen ausgenommen, auch wenn beide Inhaber unter 28 Jahre alt sind. - Deutsche Kreditbank AG: Das bei einem Mindestgeldeingang ab EUR 700,00 pro Monat gebührenfrei geführte Girokonto der DKB dient als Verrechnungskonto. In der Antragsstrecke wird zunächst dieses Girokonto beantragt. Nach der Kontoeröffnung kann der Kunde in seinem Online-Banking den DKB-Broker eröffnen.
- maxblue: Ab 125 Trades im Vorhalbjahr gewährt maxblue im Folgehalbjahr einen Rabatt von 10% auf die Ordergebühren, und ab 250 Trades einen Rabatt von 20% auf die Ordergebühren. Sparplanausführungen sowie Kapitaltransaktionen zählen dabei nicht. Der Zeitraum, um sich für die Vergünstigung zu qualifizieren, ist jeweils das Halbjahr vom 1.4. bis 30.9. sowie das Halbjahr vom 1.10. bis 31.3. Der darauf folgende Zeitraum für die Nutzung der Vergünstigung ist bei der erstmaligen Qualifizierung für diese oder beim Wechsel in eine andere Rabattstufe um die ersten sechs Tage verkürzt - beginnt am 7.10. bzw. 7.4. Rabattiert werden nur Transaktionen, die zu regulären Orderprovisionen abgerechnet werden. Von der Rabattierung ausgeschlossen sind Provisionen für Bezugsrechtehandel, Sparplanausführungen, Kapitaltransaktionen sowie weitere Provisionen der Bank bei der börslichen Ausführung, Telefon-/Fax-/Briefzuschläge, von Dritten berechnete Auslagen und fremde Kosten.
- Smartbroker+: Es wird auch ein Gratis-Handel ermöglicht: Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs können bei einem Ordervolumen ab EUR 500,00 am Handelsplatz gettex ganz ohne Orderpreis gehandelt werden. Bei einem Ordervolumen unterhalb von EUR 500,00 wird ein Orderpreis von EUR 1,00 abgerechnet. Aus Kundensicht indirekte Kosten entstehen durch die Spreads, die gegebenenfalls größer sind als an den liquideren Börsen, insbesondere außerhalb der Handelszeiten von Xetra Frankfurt, an denen keine Referenz gegeben ist.
Das Depot und das Depot-Verrechnungskonto werden von der Baader Bank geführt. Der Smartbroker selbst besitzt keine Banklizenz, er kümmert sich bei dem Vertragsverhältnis um die Nutzeroberfläche, die Kundenbetreuung und das Marketing.
Überweisungen auf das Depot-Verrechnungskonto sind nur über das hinterlegte Referenzkonto erlaubt.
Xetra-Gold kann bei Smartbroker+ erfreulicherweise zwar gehandelt bzw. verwahrt werden. Für die Verwahrung werden allerdings auf Jahresbasis inklusive Mehrwertsteuer ein Verwahrpreis von 0,952% der Wertpapierposition erhoben, was fast drei Mal so hoch ist, wie die den Banken von der Verwahrstelle Clearstream in Rechnung gestellten Entgelte. - Traders Place GmbH & Co. KGaA: Es wird auch ein Gratis-Handel ermöglicht: Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs können bei einem Ordervolumen ab EUR 500,00 am Handelsplatz gettex ganz ohne Orderpreis gehandelt werden. Bei einem Ordervolumen unterhalb von EUR 500,00 wird ein Orderpreis von EUR 1,00 abgerechnet. Aus Kundensicht indirekte Kosten entstehen durch die Spreads, die gegebenenfalls größer sind als an den liquideren Börsen, insbesondere außerhalb der Handelszeiten von Xetra Frankfurt, an denen keine Referenz gegeben ist.
Das Depot und das Depot-Verrechnungskonto werden von der Baader Bank geführt. Traders Place selbst besitzt keine Banklizenz, kümmert sich bei dem Vertragsverhältnis um die Nutzeroberfläche, die Kundenbetreuung und das Marketing.
EUR 25,00 Gebühr drohen generell bei schriftlichem Auftrag. - Openbank Deutschland AG: Es erfolgt eine automatische Wiederanlage bei gemanagten Fonds. Und zwar ab einem Mindestausschüttungsbetrag von EUR 50,00 und unabhängig davon, ob der Fonds als Sparplan oder Einmalanlage erworben wurde. An Erwerbskosten fällt bei der Wiederanlage der bei Openbank gültige Ausgabeaufschlag an. Dieser Vorgehensweise kann der Kunde generell widersprechen.
- flatex: *Depotpreis exklusive Verwahrgebühr für Xetra-Gold, ADR´s, GDR´s.
**zuzüglich marktüblicher Spreads, Zuwendungen, Produktkosten und Fremdkosten
Die Vorteile der "VIP Clubs" können bei mindestens 500 Transaktionen in den vergangenen zwölf Monaten genutzt werden oder einer in Anspruch genommenen Kreditlinie von durchschnittlich mindestens EUR 75.000 in den vergangenen zwölf Monaten. Die betreffenden Kunden erhalten ein persönliches Geschenk zur Begrüßung, eine schnellere Erreichbarkeit durch eine VIP-Telefonnummer und E-Mail und werden zu VIP-Club-Events eingeladen. Der VIP-Status wird auf Anfrage eingeräumt und halbjährlich überprüft, zum 30.6. und 31.12. eines jeden Jahres. - Consorsbank: In dem Preismodell wird Orderaktivität belohnt. Es gibt drei Statusstufen, die sich nach der Orderanzahl im Kalenderjahr bemessen (Silver ab 0 Trades, Gold ab 26 Trades, Platinum ab 501 Trades). Je höher man eingewertet ist, desto mehr Vergünstigungen bei den Orderpreis-Komponenten und Statusvorteile bringt das. Die im Vergleich angegebenen Orderpreise beziehen sich auf den Einstieg im Silver-Status. Der Status wird Kunden im Online-Banking nach dem Login angezeigt, dort gibt es neben den Reitern "Kontoübersicht", "Auswertungen", "Karten" einen Reiter "Statusvorteile". Für das Gewähren der weiteren Statusvorteile, darunter Freetrades auf Tradegate, ist innerhalb des Status nochmals kleinmaschiger nach Orderanzahl unterteilt. So erhält man beispielsweise mit Silver-Status bei 11 bis 25 Trades im Kalenderjahr einen Freetrade. Beim Ermitteln des Status werden Sparplan-Ausführungen, CFD- sowie EUREX-Trades nicht mitgezählt und bei Teilausführungen nur die Hauptorder gewertet. Der erreichte Status ist im laufenden Kalenderjahr sicher, verbessern kann man sich jederzeit. Einen eventuellen Statusabstieg gibt es grundsätzlich nur zum Jahreswechsel. Die Grundgebühr wird ab Gold-Status von EUR 4,95 auf EUR 3,95 reduziert. Der Provisionssatz - standardmäßig 0,25% vom Kurswert – wird ab Platinum-Status gedrückt, dort auf 0,08% bis 0,22% vom Kurswert. Die Mindestgebühr je Order wird ab Gold-Status von EUR 9,95 auf EUR 8,95 reduziert und ab Platinum-Status auf EUR 7,95 bis EUR 0,00. Die Höchstgebühr je Order beträgt statt standardmäßig EUR 69,00 ab Gold-Status EUR 29,00 bis EUR 59,00.
- S Broker AG & Co. KG: *Wenn die Bedingungen zur kostenlosen Depotführung nicht erfüllt sind und zum Quartalsende das Depotführungsentgelt belastet wird, stellt der S Broker für das Folgequartal ein Orderguthaben im Wert von EUR 11,97 ein. Das Orderguthaben ist bis zum Ende des Folgequartals gültig. Für Depots von Minderjährigen fällt beim S Broker generell kein Depotführungsentgelt an.
Das Depot-Verrechnungskonto kann beim S Broker eingerichtet werden, oder der Kunde nutzt als solches sein bestehendes, bei einer teilnehmenden Sparkasse geführtes Girokonto. Bei Letzterem ergeben sich Vorteile, weil so ein Konto weniger besteht und auch der Geldtransfer zwischen Depot-Verrechnungskonto und Referenzkonto entfällt. Es muss eine sogenannte Abrechnungsvereinbarung zwischen S Broker und Sparkasse bestehen; mit einer Abfragemöglichkeit auf der Internetseite des S Brokers lässt sich herausfinden, ob die eigene Sparkasse an diesem Service teilnimmt. Bei der Erteilung eines Kaufauftrags wird elektronisch zu dem Girokonto der jeweiligen Sparkasse angefragt, ob der Betrag, in dessen Höhe Wertpapiere gekauft werden sollen, verfügbar ist (ausreichendes Kontoguthaben bzw. ausreichender Verfügungsrahmen). Bei einer positiven Rückmeldung wird er zur Einlösung der eventuellen Geldforderung des S Brokers blockiert.
Eine andere Eigenart des S Brokers ist es, bei eingehenden und abgehenden Wertpapierüberträgen jeweils die fremden Spesen der Verwahrstellen an den Kunden weiterzureichen. Abhängig von der Verwahrart und der Lagerstelle unterscheidet sich die Höhe dieser fremden Spesen.
Bei mindestens 100 Transaktionen pro Jahr können die Vorteile der "Top Trader Lounge" genutzt werden. Für diese Kunden entfällt beispielsweise das Depotführungsentgelt. Außerdem erhalten sie ein Kontingent an kostenlosen Realtimekursen, Betreuung durch ein eigenes Service-Team und basierend auf der Anzahl der Transaktionen in den vergangenen zwölf Monaten einen direkten Rabatt auf die Orderprovision. Der Rabatt gilt exklusive Handelsplatzentgelt, Telefonpauschale, fremder Spesen, Maklercourtage oder sonstiger Gebühren. Fondsorders über die Fondsgesellschaft sowie Sparplanorders werden nicht berücksichtigt und die Grundgebühr von EUR 4,95 kann nicht unterschritten werden. Die Zuordnung zu einer Rabattstufe wird vierteljährlich ermittelt. Es gilt folgende Staffelung: 100 bis 249 Trades - 10% Rabatt, 250 bis 499 Trades - 20% Rabatt, 500 bis 999 Trades - 30% Rabatt, 1.000 bis 2.499 Trades - 50% Rabatt, 2.500 bis 4.999 Trades - 65% Rabatt, ab 5.000 Trades - 80% Rabatt - 1822direkt: Eine Übersicht über die Einstandsdaten kostet bei 1822direkt EUR 10,00 je Wertpapier, wenn Kunden diese anfordern. Im Online-Banking zeigt 1822direkt nur den Kurs vom Einbuchungstag als Einstandskurs. Die vom abgebenden Anbieter übernommenen Einstandskurse stellt sie nicht automatisch bereit. Bei Depotübertrag können Kunden, die prüfen möchten, ob die steuerlich relevanten Daten korrekt übertragen wurden, dies so nur kostenpflichtig tun.
Ab 50 Trades im Vorhalbjahr gewährt 1822direkt im Folgehalbjahr einen Rabatt von 10% auf die Ordergebühren, bei einem Mindestpreis (Grundgebühr + Orderprovision) von EUR 8,90 und einem Maximalpreis von EUR 49,40. Ab 75 Trades im Vorhalbjahr beträgt der Rabatt 20% auf die Ordergebühren, bei einem Mindestpreis (Grundgebühr + Orderprovision) von EUR 7,90 und einem Maximalpreis von EUR 43,90. Börsenplatzabhängige Entgelte, Fondskäufe über die Fondsgesellschaft, Telefonzuschläge, Maklercourtage, fremde Kosten und Teilausführungen sind von der Rabattierung ausgeschlossen. Der Zeitraum für die Qualifizierung ist jeweils das Halbjahr vom 1.4. bis 30.9. sowie das Halbjahr vom 1.10. bis 31.3. Der Zeitraum für die Gewährung der Vergünstigung ist leicht zeitversetzt, jeweils das Halbjahr vom 10.4. bis 9.10. sowie das Halbjahr vom 10.10. bis 9.4. - comdirect: In den ersten beiden Quartalsabschlüssen ab Depoteröffnung entfällt die Leistungspauschale generell.
Eine Eigenart ist die Clearstream-Gebühr in Höhe von EUR 2,90, die comdirect bei vielen Orders in ausländischen Wertpapieren in der Gebührberechnung aufschlägt. Die Gebühr fällt unabhängig vom Handelsplatz und der Währung an, also auch an inländischen Handelsplätzen für in Euro notierende Wertpapiere - sofern es sich um ausländische Wertpapiere handelt, die über die Verwahrstelle Clearstream Banking Luxemburg abgewickelt oder nicht in Girosammelverwahrung verwahrt werden. Betreffend der Verwahrstelle Clearstream Banking Luxemburg erhebt comdirect die Gebühr jedoch nicht im Rahmen der Ausführung von Wertpapiersparplänen. Eine andere Eigenart von comdirect ist es, bei eingehenden und abgehenden Wertpapierüberträgen jeweils die fremden Spesen der ausländischen Lagerstellen an den Kunden weiterzureichen (bei in Deutschland lagernden Wertpapieren hingegen kostenfrei). In der Regel ist das ein Entgelt pro Position in der Größenordnung um EUR 2,38 - unabhängig von der Anzahl der Anteile oder dem Gegenwert.
Der Anbieter erhebt für diverse Vorgänge, die der Kunde selbst online eingeben bzw. beauftragen könnte, dies aber auf telefonischem oder schriftlichem Wege (per E-Mail zählt auch dazu) macht, einen so bezeichneten Telefon-/Fax-/Briefzuschlag von EUR 4,90. Dass ein Zuschlag anfällt, ist in vielen der Fälle ungewöhnlich. Große Stolperfallen sind demnach unter anderem, bei comdirect eine Adressänderung mitzuteilen, Kontostand oder Umsätze abzufragen, einen Freistellungsauftrag zu erteilen/ändern/löschen. Der Telefon-/Fax-/Briefzuschlag für eine Order beträgt abweichend davon EUR 14,90 pro ausgeführten Auftrag.
Ab 125 Trades im Vorhalbjahr gewährt comdirect im Folgehalbjahr einen Rabatt von 15% auf die Ordergebühren. Von der Rabattierung ausgenommen sind Orderentgelte im Rahmen von Preisaktionen oder Sparplanausführungen, börsenplatzabhängige Entgelte, Provisionen für Geschäfte an der Eurex Deutschland, Fondskäufe über die Fondsgesellschaft, Telefon-/Fax-/Briefzuschläge, von Dritten berechnete Auslagen und fremde Kosten. Der Zeitraum für die Qualifizierung bzw. Nutzung der Vergünstigung ist jeweils das Halbjahr vom 1.4. bis 30.9. sowie das Halbjahr vom 1.10. bis 31.3. - Scalable Capital Bank GmbH: Bei Scalable Capital besteht lediglich an drei Handelsplätzen die Möglichkeit zu handeln: auf Xetra Frankfurt zum abgebildeten Orderentgelt zuzüglich Handelsplatzgebühr und an European Investor Exchange (der hauseigene Handelsplatz) sowie gettex zu pauschal EUR 0,99 pro Order. Für den Handel an European Investor Exchange und gettex ist bei Scalable Capital ein Mindestordervolumen von EUR 250,00 vorgegeben, ausgenommen davon ist der vollständige Verkauf einer Position. Aus Kundensicht indirekte Kosten entstehen bei European Investor Exchange und gettex durch die Spreads, die gegebenenfalls größer sind als an den liquideren Börsen, insbesondere außerhalb der Handelszeiten von Xetra Frankfurt, an denen keine Referenz gegeben ist.
Neben dem Free-Broker-Modell gibt es auch das Abomodell "Prime+". Prime+ kostet monatlich EUR 4,99. Die beiden größte Vorteile des Abos gegenüber dem Free Broker ist das Handeln auf European Investor Exchange und gettex ganz ohne direktes Orderentgelt und das Guthaben auf dem separatem "Tagesgeld" dort nicht in Geldmarktfonds fließt. Prime+ lässt sich zum Ablauf eines einmonatigen Zeitraums kündigen. - Targobank AG: Das Preismodell "Direkt-Depot" können ausschließlich Kunden und Neukunden eröffnen, die in den vergangenen zwölf Monaten kein Depot bei der Targobank unterhielten. Gegenüber den Konditionen des "Klassik-Depots" sind die außerbörslichen Handelsplätze dauerhaft auf EUR 4,90 pro Trade vergünstigt. Zu den außerbörslichen Handelsplätzen zählen dabei unter anderem Tradegate und Lang & Schwarz.
Wertpapiersparpläne in ETFs und in Aktien, nicht aber in gemanagte Fonds, werden bei der Targobank nur in ganzen Stücken ausgeführt. Der Betrag, der für die Sparplanrate belastet wird, ist daher immer unterschiedlich hoch. Dies widerspricht ein Stück weit dem Sinn eines Sparplans, bei tiefen Kursen mehr Anteile zu kaufen und bei hohen Kursen weniger Anteile zu kaufen. - Targobank AG: Wertpapiersparpläne in ETFs und in Aktien, nicht aber in gemanagte Fonds, werden bei der Targobank nur in ganzen Stücken ausgeführt. Der Betrag, der für die Sparplanrate belastet wird, ist daher immer unterschiedlich hoch. Dies widerspricht ein Stück weit dem Sinn eines Sparplans, bei tiefen Kursen mehr Anteile zu kaufen und bei hohen Kursen weniger Anteile zu kaufen.
- ViTrade: Der Anbieter wendet sich ausschließlich an sehr aktive Kunden. Diese sollen monatlich im Schnitt mehr als 20 Trades abwickeln. Konten, bei denen von vornherein feststeht, dass diese Zielvorgabe nicht annähernd erfüllt wird, will man nicht mehr eröffnen. Für besonders aktive Trader stehen weitere Konditionsmodelle basierend auf einer eigenen Börsensoftware zur Verfügung.
Für jede Dividendenzahlung ab EUR 15,00 aus ausländischen Aktien (selbst wenn im Inland gelagert) erhebt ViTrade eine Gebühr von EUR 8,00. Für Dividendenzahlungen unter EUR 15,00 fällt die Gebühr nicht an.
Ein Fondstausch ist kostengünstig möglich: Bei Tausch in einen Fonds mit gleichem oder niedrigerem Ausgabeaufschlag fallen 0,50% Ausgabeaufschlag an. Bei Fondstausch in einen Fonds mit höherem Ausgabeaufschlag fällt die Differenz der Ausgabeaufschläge zzgl. 0,50% Ausgabeaufschlag an.
Die angegebenen Orderpreise beziehen sich auf Online-Transaktionen über Xetra Frankfurt. Bitte beachten Sie: Beim Ordern sind neben dem Orderpreis bzw. beim Sparplan neben dem Ausführungspreis auch der Spread und eventuell Fremdspesen ein Kostenfaktor. Zusätzlich können Produktkosten anfallen. Und Investitionen in Wertpapiere bergen neben Chancen auch Verlustrisiken.

















