Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.

Anbieter-Filter anzeigen

31.01.2022 | Consorsbank: Höhere Mathematik
Immer wieder kommt es vor, dass mir Kapitalertragssteuer in Höhe von 0,01 Euro gutgeschrieben wird, gleichzeitig aber der dazugehörige Soli in Höhe von -0,03 Euro errechnet und nachbelastet wird. Auf Nachfrage erfahre ich dann, es könne zu Rundungsdifferenzen kommen. Dann aber das absolute Highlight: Der Verkauf von IBM-Aktien aus November 2021 wird am 24.1.2022 storniert und sofort wieder ausgeführt. Zum gleichen Kurs - aber diesmal fehlen über 750 Euro - am Ergebnis - und das ganze ohne Erklärung oder gar vorherige Benachrichtigung. Die Hotline weiß nur, dass es "eine steuerliche Neubewertung" des seinerzeitigen Verkaufs gegeben habe. Erst fünf Tage später findet jemand Zeit, mir ausführlich zu erklären, das Ganze habe mit dem Spin-off von KYNDRYL als ehemaliger IBM-Teil zu tun. Man habe erfahren, dass das Ganze steuerneutral zu behandeln sei. Hierzu gibt's aber eigentlich schon seit 2016 Klarheit: Das Bundesfinanzministerium hatte bereits in einem Schreiben vom 18. Januar 2016 eine Liste von Kriterien aufgeführt, nach denen bei ausländischen Spin-offs von einer steuerneutralen Abspaltung auszugehen ist (Gz. IV C 1- S 2252/08/ 10004 :017, Rz. 115). Die Consorsbank weiß dazu: "Ihren Verkauf der KYNDRYL [...] werden wir ebenfalls noch stornieren. [...] Unterm Strich haben Sie somit keinen Nachteil." Nun "kein Nachteil" bedeutet konkret, dass zum 31.1. eine "nachträgliche Verlustverrechnung" stattfindet. Jetzt erst ist der Fehlbetrag wieder ausgeglichen. Eine ganze Woche nach Beginn der Änderungsbuchungen! Frage mich nur, was das Hin und Her zu bedeuten hat, wenn unterm Strich keine Auswirkung zu erkennen ist. Sehr ärgerlich: Man muss hartnäckig nachfragen, bis man eine Erklärung für die vorgenommenen Buchungen auf dem Verrechnungskonto erhält und es dauert Tage, bis die dazugehörigen Dokumente im Onlinearchiv auftauchen, die zumindest die Buchungen erklären. Man mag mich jedoch mit Details zur "steuerlichen Neubewertung" nicht weiter belästigen!
Rainer Schäfer

18.01.2022 | Consorsbank: Depot mitgenommen bei Girokontenwechsel
Ich habe das Consorsbank-Depot mitgenommen im Rahmen eines Girokontenwechsels. Die Consorsbank hatte ein kostenloses Girokonto (= ohne monatliche Gebühr) angeboten und meine bisherige Bank umgedreht hat gerade im letzten Jahr Gebühren dieser Art eingeführt. Da mich das Depot ansprach, habe ich es auch gleich miteingerichtet. Der Web-Auftritt und die Neukunden-Freetrades sind in Ordnung und willkommen. Ich werde diese Freetrades zur Umschichtung nutzen und einige Restpositionen kostengünstig auflösen. Normalerweise wäre mir die Consorsbank zu teuer für kleine Deals und eigentlich will ich auch eine niedrige Flatrate für die großen Geschäfte. Mit Konto- und Depoteröffnung war ich eher zufrieden, auch die Watchlist ist ein feines Tool zur Darstellung der Bestände und Überwachung geplanter Deals/ Beobachtung von Aktien. Mal sehen wie ich bei den IPOs via BNP Paribas zum Zuge komme. Vielleicht kein Depot für die Ewigkeit, aber als Neukunde OK. Weder Hit noch Flop. Mein Votum: neutral
Hermann G.

22.11.2021 | Consorsbank: Hier kann man sein Depot papierlos eröffnen
Jetzt muss ich aber auch einmal eine Bank loben. Bei der Consorsbank läuft die Depoteröffnung papierlos, so wie es heute zeitgemäß ist. Antrag online ausgefüllt, die Unterlagen zum eigenen Gebrauch heruntergeladen, schnell ein VideoIdent, und das war es. Da wird nichts ausgedruckt und unterschrieben. Wenige Tage später waren die Zugangsdaten im Briefkasten. Ja, das können auch andere und es sollte immer so laufen. Aber leider bestehen manche Banken ja immer noch auf Zusendung umfangreicher Antragswerke in Papierform, so als seien sie in der vor-digitalen Ära stecken geblieben. Daher ein Lob an die Consorsbank für die umgesetzte Digitalisierung.
L. Bo.

10.02.2021 | Consorsbank: Meinem Mann zur Consorsbank gefolgt im Rahmen der Werbe- und Neukundenaktion
Ich bin mit einem Teil meiner Wertpapiere meinem Mann zur Consorsbank gefolgt im Rahmen der aktuellen Werbe- und Neukundenaktion. Per Mail und im Onlinebanking wurde mein Mann informiert, dass die Werbeprämie für bestimmte neue Wertpapierkunden von 30 Euro auf 100 Euro für kurze Zeit erhöht wird. So bin ich ganz frisch Depot-Neukunde bei der Consorsbank. Die Kundenwerbung ist etwas tricky. Ein bisschen schwerer war der Einstieg auf der Webseite zu finden und eine genau einzuhaltende Vorgehensweise ist zu beachten. Auch ehemalige Kunden können unter gewissen Sperrfristen und weiteren Einschränkungen geworben werden. Unsere Wertpapiere hatte mein Mann schon länger in einer Consorsbank-Watchlist mit allen Einstiegsdaten hinterlegt. Komfortabel lässt sich die Watchlist von UserID zu UserID verschieben und leicht bekommt man einen individuell konfigurierbaren Excel-Output. Die Konto- und Depoteröffnung war weder besonders kompliziert noch langwierig, die üblichen knapp 10 Tage. Der Neukunde selbst kann 10 Freetrades erhalten, die auch einen Gegenwert von ein paar zehn Euro haben sollten.
Vera

01.09.2020 | Consorsbank: Broker mit vielen Möglichkeiten aber schlechtem Nutzerinterface
Im Sommer 2015 hatte ich kurzzeitig als Ergänzung zu meinem damaligen Depot beim Anbieter aus Quickborn den Weg nach Nürnberg gefunden. Die Antragsstrecke war im Vergleich zur comdirect sehr viel unübersichtlicher und weniger selbsterklärend. Im Vergleich zu maxblue allerdings war sie dann doch leichter. Ich beantragte als TAN-Verfahren den damaligen Generator, weil es in meinen Augen das sicherere Verfahren war. Die Eröffnung des Depots zog sich ein bisschen hin, ging aber schneller als beim großen Anbieter aus Frankfurt. Im direkten Vergleich zu Deutschlands größtem Geldhaus war der Kundenservice weitaus schlechter erreichbar. Die Kompetenz war allerdings auf ähnlichem Niveau. Die Webseite von Consorsbank bot eine Fülle an Informationen und viele Tools an. Sie wirkte weitaus moderner. Allerdings war sie in meinen Augen zu stark auf Tablets und Mobilgeräte optimiert und für mich einfach zu unübersichtlich. Aus diesem Grunde habe ich keine Aktien in das Depot übertragen und auch nur einmal gehandelt. Die Infos über das Unternehmen holte ich mir bei Consorsbank. Sie sind gut und umfassend. Trotzdem war die Oberfläche bei Consorsbank schon damals zu überladen und nutzerunfreundlich. Die Kündigung und Depotübertragung an die comdirect geschah in annehmbarer Zeit. Als Fazit möchte ich Folgendes feststellen: Die Consorsbank ist sicherlich zu Recht vorne mit dabei. Als Broker schlägt sie auf jeden Fall maxblue und die DKB. Allerdings setzen nach meiner Ansicht Deutschlands größte Direktbank und der Marktführer aus Quickborn die Maßstäbe. Und an die reicht es für die Consorsbank einfach noch nicht heran!
Matthias L.

16.05.2020 | Consorsbank: Es war schon mal alles besser
Im Online-Banking bzw. Online-Brokerage hat sich bei der Consorsbank in den letzte Jahren nicht soviel getan. Alles ist sehr ähnlich zu den Zeiten als die Bank noch Cortal Consors hieß. Aber es war schon mal alles besser, zumindest für Neukunden und deren Werber bei der Bank. Die Prämien für die Werber haben sich über die Jahre mehr als halbiert, die attraktiven Aktionen Depotübertrag gegen gut verzinste Tagesgelder mit 12 Monaten Garantiezins bei quartalsweiser Verzinsung gibt es schon länger nicht mehr und auch bei den Prämien gegen Depotübertrag, die anfangs sehr attraktiv waren, ist maximal Durchschnitt eingekehrt. Dann muss man auf die laufenden Kosten schauen. OK, das Depot ist gebührenfrei, aber die Handelskosten sind eher teuer und nicht für den sogenannten Viel-Trader geeignet. Die Bei interessanten Erstnotizen war fast immer "Tote Hose". Ordermaske finde ich nicht gelungen, eine ING macht das viel besser. Das Postfach ist eher schlecht im Menu angeordnet, nicht intuitiv und unübersichtlich bei mehreren Personen und Konten/Depots. Das Musterdepot ist da viel besser und gefällt mir ganz gut. Für mich ist die Consorsbank in Summe im Wettbewerb eher zurückgefallen.
Karl

21.10.2019 | Consorsbank: Für Trader keine Alternative, für Prämienjäger bedingt tauglich
Wer als Neu- oder Bestandskunde Depotüberträge beliebiger handelbarer Wertpapiere zur Consorsbank macht, kann Prämien abgreifen. Allerdings ist die Aktion im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgespeckt. Überträge von > 100.000 Euro Gegenwert werden zum Beispiel jetzt nur noch mit 500 Euro für ein Jahr Haltefrist prämiert, letztes Jahr war es noch das Doppelte. Gestaffelt nach Höhe des Depotübertrags werden die Prämien gezahlt. So lohnt ein Übertrag von 45.000 Euro nicht mehr als einer von 25.000 Euro. Bei maxblue zum Beispiel steigt die Prämie linear, 45.000 Euro ergäben 225 Euro, bei der Consorsbank 100 Euro, jeweils vor Steuer. Man muss sich also die Staffeln ganz genau anschauen, ansonsten ist die Consorsbank-Prämierung sehr bescheiden. Ordergebühren und Chancen bei Neuemissionen sind eher schlecht. Kursinformationen und Ordermasken finde ich persönlich nur mittelprächtig. Die Depotauswertungen und die steuerlichen Informationen sind in Ordnung. Die Prämie wurde ohne Nachfrage zum angegebenen Termin überwiesen. Aber insgesamt ist das Angebot zu schlecht um eine Empfehlung auszusprechen. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich als Neukunde die Aktion von maxblue nutzen, bei der man sich gerade bei großen Überträgen von Aktiendepots deutlich besser steht.
K. S.

16.01.2019 | Consorsbank: Interessantes Depot-Angebot für junge Erwachsene
Für meine Tochter (18 Jahre) ist ein zusätzlicher Vorteil, dass die ehemalige DAB-Filiale in München nach dem Übergang zur Consorsbank weiter betrieben wird. Ich habe sie als erfahrenerer Börsianer zum Erstgespräch vor der Kontoeröffnung begleitet, da wir keine 10km von der Filiale wohnen. Das Depot ist nun benutzbar. Gut ist, dass die Consorsbank eine Flatfee für das Young Trader Depot anbietet. Normalerweise sind die Gebühren für eine Online-Depot-Bank eher teuer, auf jedenfalls höher als im Durchschnitt des entsprechenden Wettbewerbs. Über das nächste Jahr hinweg wird sie nun aus einer Schenkung ihrer Eltern mit unserer Beratung zusätzlich ein Depot aufbauen, nachdem wir in den letzten 5 bis 6 Jahren sukzessive Tages- und Festgelder für sie angelegt haben. Wir nutzen die Freigrenzen, die alle 10 Jahre gelten, rechtzeitig aus, was auch andere vermögende Eltern berücksichtigen sollten. Gerade für junge Menschen sind Aktien trotz aller Unkenrufe und Katastrophen-Szenarios sinnvolle Anlagen. Bei dem angepeilten Volumen kommen sowohl Zertifikate als auch Einzelwerte in Betracht. Von Fonds würde ich bei Volumina zwischen 50.000 bis 100.000 Euro abraten. Die Gebühren und laufenden Kosten sind zu hoch. Kostenfreiheit, Orderguthaben und eventuelle Freetrades sind Werbezugaben der Bank. Details siehe Homepage.
U. B.

13.07.2018 | Consorsbank: Nach längerem Überlegen mit dem Depot zur Consorsbank
Ich bin nach längerem Überlegen - mit zwiespältigem Gefühl - bezüglich des Depots zur Consorsbank gewechselt. Ohne die Depotübertragungsaktion und die KwK-Möglichkeiten hätte ich wahrscheinlich nicht gewechselt. Die Gebühren sind gerade bei größeren Transaktionen (größer 10.000 Euro) sogar höher gewesen als bei meinem alten Depot, weswegen ich noch ein paar geplante Umschichtungen vorzog und jetzt den Bestand vorerst halten will. Die Kontoeröffnung und Kundenwerbung nutzen, geht wirklich sehr einfach, ein Lob für die Consorsbank. Das Online-Banking war ungewohnt überladen für meinen Geschmack, da fühlte ich mich anderswo besser aufgehoben. Insbesondere die Mailbox ist ungeschickt eingebunden und erst nach erneuter Anmeldung sieht man, ob man wirklich alles gelesen hat, da in der aktuellen Maske die Meldungen nicht direkt aktualisiert werden. Die möglichen Depotüberträge per TAN finde ich gut, wenn man Papiere zwischen Depots verschieben will. Die Telefon-Hotline kommt ohne lange Warteschleifen aus, da bin ich anderswo geprelltes Kind gewesen.
Gerrit

30.05.2018 | Consorsbank: Active Trader Softwaremodul
Seit über zehn Jahren trade ich intensiv mit dem Active Trader Modul der Consorsbank. Im Laufe der Jahre wurde die Software immer weiter verfeinert und auch wenn es international (z. B. tradestation.com) noch ganze andere Tools gibt, dann ist der Active Trader für deutsche Verhältnisse schon ziemlich ausgefeilt (gewesen). In 11/2017 wurde die Software praktisch komplett neu programmiert, mit angeblich vielen Verbesserungen und neuen Features, von denen ich allerdings kaum etwas merke. Grundfunktionen jedoch wie Import/Export von Listen, Beschränkungen der Times&Sales-Funktionen usw. funktionieren nun gar nicht oder so gut wie nicht mehr. Wie ein über 10 Jahre lang gut funktionierendes Produkt derart heillos, quasi, jedenfalls für mich, funktionsunfähig gemacht werden kann, ist mir schleierhaft. Sicher hat das auch noch viel Geld gekostet. Auf direkte Nachfragen telefonisch mit der Fachabteilung werden hanebüchene Erklärungen abgegeben, aus denen die blanke Unkenntnis der Materie spricht. Auf einer Anlegermesse habe ich mir die Leute vom Consorsbank-Stand gekrallt und meinen Unmut abgelassen. Der einzige Kommentar war, dass man um die Schwierigkeiten wüsste, aber für die meisten Kunden alles in Ordnung wäre. Ich bin fassungslos von dannen gezogen.
Uwe Müller

19.03.2018 | Consorsbank: Attraktives Prämienmodell für Depotübertrag
Die Consorsbank bietet gerade für große Depots ein attraktives Prämienmodell für den Depotübertrag. Wer z. B. etwas über 100.000 Euro übertragen kann, bekommt 1.000 Euro, also fasst ein Prozent. Man sollte auf die Stufen achten, auch bei 150.000 Euro Übertrag gäbe es nur 1.000 Euro Prämie. Die Details sind leicht beim Anbieter zu finden. Man vergleiche mit den Tagesgeldzinsen! Da gibt es für ein Jahr ca. 500 Euro bei 100.000 Euro Anlage, ein Jahr ist auch die Haltefrist der Aktien. Beides muss natürlich noch versteuert werden. An dem guten Angebot ändert dies nichts. Die Consorsbank ist seriös, hat deutsche Einlagensicherung, passable Chancen bei IPOs und mittelprächtige Transaktionskosten gerade bei größeren Orders. Der Depotübertrag zu Fremdbanken geht dafür extrem einfach per mTAN. Auch Freistellungsaufträge bei Ehepaaren sind unkompliziert gelöst. Das Formularwesen bei der Kontoeröffnung ist lästig, aber überschaubar. Eine runde Sache und zu empfehlen.
anonym

08.11.2017 | Consorsbank: Nicht günstig aber mit guten Aktionen
Die Consorsbank ist für Depotkunden/Trader nicht gerade eine günstige Adresse. Das war in der Vergangenheit so und hat sich in den letzten fünf bis zehn Jahren nicht geändert. Relativ neu aber - und gerade für Leute mit großem Depot sehr interessant - ist die laufende Depot-Übertragungsaktion. Da geht es um übertragenes Wertpapiervolumen gegen bis zu 1% Prämie, der Gegenwert der Papiere wird zum Übertragungszeitpunkt bewertet. Das Ganze bei relativ überschaubarem Aufwand für die Depoteröffnung und bei einem kostenlosen Depot. Ein vierstelliger Betrag vor Steuer ist möglich. Elegant, dass Depotüberträge von der Consorsbank weg und die Eröffnung eines Zweitdepots mit PIN und TAN gehen. Das Menü könnte besser sein, das Postfach wirkt unorganisiert. Up and down, aber eine Überlegung wert für die oben angesprochene Klientel.
Chr. B.

18.09.2017 | Consorsbank: Depot mit Prämie aber hohem Transaktionsentgelt
Die Consorsbank bietet ein gebührenfreies Depot mit Prämie aber leider auch hohem Transaktionsentgelt auch für mittelgroße Orders. Ich bin vor einem halben Jahr mit meinem Depot zur Consorsbank und bekam die Möglichkeit 20.000 Euro auf ein Jahr zu 2% als Tagesgeld anzulegen. Die Rendite ist wegen quartalsweiser Zinszahlung sogar geringfügig höher. Das war die gute Seite des Deals. Da ich aber zurzeit meine ca. 10 Positionen teilweise umschichte und dabei im Schnitt 4.000 bis 5.000 Euro Transaktionen habe, werde ich ganz schön zur Kasse gebeten. Zwischen 0,40% und 0,45% pro Verkauf oder Kauf, das ist knapp doppelt so viel wie bei der DKB, wo ich vormals war und knapp dreimal so viel wie bei flatex. Was sonst noch? Das Online-Banking/ Online-Depot ist mir nicht intuitiv genug, ab und an brauche ich die Hotline. Die wiederum hat eine gute Erreichbarkeit und passable Auskünfte. Die Konto- /Depoteröffnung empfand ich persönlich als eher umständlich und langsam. Eine neutrale Note wegen der vielen Für und Wider. PS: Die Prämie ist inzwischen umgestellt auf ein gestaffeltes Volumenmodell. Das könnte für die Inhaber großer Depots interessant sein. Es gibt auch ein KwK-Programm. Details findet man leicht beim Anbieter.
H. R.

30.05.2017 | Consorsbank: Unfassbar schlecht
Meine Erfahrung mit der Consorsbank fällt sehr negativ aus. Ich bin sehr unzufrieden mit dem Service. Am 30.05.2017 habe ich noch keine Jahressteuerbescheinigung für das Jahr 2016 erhalten. Ich muss am 31.05.2017 die Steuererklärung abgeben, was natürlich nicht geht. Ich habe die Bank mehrmals - mindestens fünf Mal - aufgefordert, eine korrekte Jahressteuerbescheinigung zur Verfügung zu stellen. Die Antworten waren immer vorgefertigt und nichtssagend. So etwas ist mir bei einer anderen Bank noch nie passiert. Banken sind gesetzlich verpflichtet, Jahresbescheinigungen zu erstellen - und zwar zeitnah zum Ende des Kalenderjahres.
Daniela Weber

25.04.2017 | Consorsbank: Kundenunfreundlich und wirre Abrechnungen
Die zwangsweise Übergabe von DAB-Kunden, die wir waren, an die Consorsbank haben wir von Beginn an mit gemischten Gefühlen gesehen. Jetzt hat sich bewahrheitet, dass wir verraten und verkauft sind. Hier geht es um das Depot, das an die Consorsbank übertragen wurde: Im November 2016 erzielte Verluste hat die Consorsbank in den Verlusttopf eingestellt, diesen dann auch in 2017 übertragen, sodass im Januar 2017 erzielte Gewinne dagegen gerechnet wurden (alles durch Mitteilungen von Consorsbank belegt); es blieb noch ein kleiner Verlusttopf von rund 8 Euro. Wir haben dann den Freistellungsauftrag auf Null gestellt, unser Depot zu einem anderen Trader übertragen, das Depot bei Consorsbank wegen der ausstehenden Steuerbescheinigung noch pro forma aufrecht erhalten. Nach Login im April stellten wir fest, dass der Verlusttopf, trotz anderslautender Bescheide der Bank, gelöscht war und eine nachträgliche steuerliche Berechnung (KAP und Soli) stattgefunden hat, sodass unser Konto dort plötzlich ein Minus von gut 70 Euro aufwies. Zwei Tage später folgte schon eine Mahnung über den Betrag. Also alles rausgesucht, an die Bank mit allen Nachweisen geschickt und ein wirres Antwortschreiben (2 Seiten) mit "hätte, könnte, würde ... etc." erhalten. Konsens: Alles würde so behandelt, als wären Erträge/Verluste bei einer einzigen Bank erzielt worden. Nun, die Consorsbank ist das scheinbar nicht (obwohl die Geschäfte ja über diese getätigt wurden, denn soeben kam die Steuerbescheinigung für 2016: alles auf Null; eine Bescheinigung von der DAB liegt bisher nicht vor (2 Steuerbescheinigungen waren avisiert). Da macht man es sich sehr leicht und ist der Übernahme der bisherigen DAB-Kunden offensichtlich vom Verwaltungsaufwand her nicht gewachsen. Telefonisch bin ich zum Kundenservice gar nicht durchgekommen, macht meines Erachtens auch keinen Sinn.
J. M.

15.12.2016 | Consorsbank: Umzug DAB Bank zu Consorsbank
Ich war 25 Jahre Depotkunde bei der DAB Bank. Consorsbank hat die DAB-Kunden übernommen, aber leider nicht die perfekt optimierte DAB-Handelsplattform. Wenn ich mein Depot jetzt betrachte, kommen mir die Tränen. Einfacher und billiger kann man den Wertpapierbestand kaum darstellen. Es fehlen wichtige Informationen wie die Tagesperformance in Euro und Prozent, die Addition gezahlter Ausschüttungen wie Dividenden oder Zinsen, die Fälligkeit einer Anleihe und anderes mehr. Hatte ich bei der DAB Bank eine Aktie in New York gekauft, wurde mir in der Depotübersicht der Kaufkurs und der aktuelle Kurs in Dollar und zusätzlich der Wert in Euro angezeigt. Eine für mich nicht nachvollziehbare Abzocke ist die Gebühr für den Tausch von USD in EUR, wenn die Dollardividenden auf ein Dollarkonto gebucht werden. Für den Tausch werden unglaubliche 20,00 Euro verlangt. Für mich bedeutet die Consorsbank zurück in die Steinzeit. Ich schaue mich bereits nach einer anderen Depotbank um.
Elke K.

28.11.2016 | Consorsbank: Nach Ex-DAB-Kunde nun Ex-Consorsbank-Kunde
Mit dem Ende der DAB Bank wurde ich zwangsweise zur Consorsbank umgezogen. Ich war dort vor einigen Jahren Kunde (was leider ein Problem ist), nahm den Umzug eher neutral hin, da ich Consorsbank schon kannte. Der Umzug nahte, nur keine Zugangsdaten da. Anfrage beim DAB-Kundenservice. Antwort: Ich war bereits Kunde bei Consorsbank, bekomme keine, die alten von früher verwenden. Wenn ich die nicht mehr hätte, müsse ich neue per Post oder Fax anfordern. Tatsächlich hatte ich die alten noch, gehen aber nicht. Wieder an den DAB-Kundenservice gewendet, der erklärt sich für nicht zuständig. An den Kundenservice von Consorsbank gewendet, gesagt, wenn ich keine Zugangsdaten kriege, kündige ich. Antwort: Sie möchten gerne kündigen, das bedauern wir, schicken Sie uns bitte dieses Formular. Also habe ich das beigelegte Kündigungsformular geschickt und bin nun nicht nur Ex-Kunde bei DAB Bank, sondern auch Ex-Kunde bei Consorsbank.
Klaus H.

04.10.2016 | Consorsbank: Als Nachfolger der DAB-Bank in technischen Belangen schlechter
Die DAB-Bank hat ihren Kunden mitgeteilt, dass Privatkundendepots im November zur Consorsbank überführt werden. Im Gegensatz zur DAB-Bank bietet Consorsbank - ohne jede Alternative - nur das unsichere (und schon deswegen anachronistische) mTAN-Verfahren oder einen umständlichen und technisch potenziell anfälligen Generator an, während andere Banken z. B. auf die praktische und sichere iTAN-Card setzen oder ganz auf TANs verzichten. Aus den teilweise Textblock-gefertigten Antworten des überfordert wirkenden Kundenservice ist keinerlei Bereitschaft zu erkennen, etwas zu ändern. Wer sich die Mühe macht und sich auf der Homepage von Consorsbank unter "Community" die zahlreichen User-Kommentare anschaut, wird feststellen, dass noch weit mehr Punkte kritisiert werden. Ich werde deswegen den Umzug zu Consorsbank nicht mitmachen, sondern vorher mein Depot von der DAB-Bank abziehen.
Fred Schmitz

26.04.2016 | Consorsbank: Im Standardgeschäft uninteressant, aber mit immer wieder interessanten Sonderaktionen
Bisher habe ich die Consorsbank immer mal wieder im Rahmen von Sonderaktionen genutzt, hauptsächlich um Tagesgeld profitabel anzulegen. Nach relativ kurzen Wartezeiten kann man als Neukunde wieder Wertpapiere übertragen, Altdepots schließen und 3% Tagesgeld ein Jahr garantiert anlegen. Hier liegen wir beim 3-fachen des Spitzenzinses reiner Tagesgeldanbieter. Des Weiteren kann man die Gelder durch das Anlegen mehrerer Referenzkonten gut verwalten. Andererseits sind die Standardkonditionen im Wertpapiergeschäft nicht berauschend. Da ich eher halte als handele, ist das Ganze allerdings für mich von geringer Relevanz. Ein Trader muss da natürlich anderes gewichten. Da ich aus Gründen der Risikoverteilung auch einiges an offenen Immobilienfonds besitze, war ich erfreut über die entsprechende Sonderaktion mit 1% des übertragenden Werts der Fondsanteile als Prämie. Auch diese Aktion gab es schon mal, aber meiner Kenntnis nach nicht als Daueraktion wie den Depotübertrag gegen Sonderzins. Also habe ich dieses auch noch schnell genutzt. Positiv: Depotüberträge als Eigenüberträge gehen per TAN, genauso Freistellung
M. S.

12.11.2014 | Consorsbank: Auch etwas für Depotkunden?
Ich finde Cortal Consors ist auch etwas für Depotkunden, aber beileibe nicht für jeden. Wer viele Transaktionen macht, der sollte lieber die Finger von einem Depot bei Cortal Consors lassen. Für mich passt es, kurz nun meine Erfahrungen: Die Kontoeröffnung ist sehr papierreich. Da geht schon mal die eine oder andere Tanne den Bach runter. Umweltbewusst ist das nicht, andere Wettbewerber machen es ähnlich, aber der Kunde hat nichts davon und es gibt auch genug Banken, die auf große Mappen zur Kontoeröffnung verzichten. Falls ein Altdepot größer 6.000 Euro existiert: unbedingt übertragen und auflösen, da man dann 20.000 Euro für ein Jahr zu 3% als Tagesgeld anlegen kann, wenn man so viel hat. Das ist ein Zinsvorteil von ungefähr 400 Euro brutto gegenüber einem gut verzinsten Tagesgeldkonto. Kosten für das Depot hat man erst mal nicht. Die Transaktionskosten sind sehr mittelmäßig, ich komme aber kaum in einem Jahr über 10 Transaktionen, da rechnet sich das noch durch die Tagesgeldzinseinnahmen. Bei Neuemissionen hatte ich viermal kein Glück, die Chancen sind wohl gering. Mein Online-Banking gefällt mir. Die Hotline ist auch ok. Eigenüberträge aus meinem Depot bei Cortal Consors gehen papierlos (da geht es plötzlich!) mit TAN. Vorbildlich.
Maik B.

24.10.2013 | Consorsbank: Eher etwas für Neukunden
Meiner Meinung nach ist das Cortal-Consors-Depot eher etwas für Neukunden. Da gibt es interessante Pakete mit Depotübertrag und Tagesgeldkonto mit zurzeit 3% p. a. (für ein Jahr garantiert unter der Nebenbedingung, dass das alte Depot aufgelöst wird) und für bis zu 20.000 Euro Anlagesumme. Für den Bestandskunden spielen eher feste Entgelte und Transaktionsgebühren eine Rolle. Und gerade bei den Transaktionsgebühren ist das Depot definitiv nur Mittelmaß. Schon bei einer Online-Order von 20.000 Euro ist man fast 60 Euro los, das geht bei Discount Brokern auch für unter 10 Euro. Ich persönlich finde den Webauftritt eher unübersichtlich, was hilft ist die Gewöhnung, alles ist halt seit vielen Jahren so. Trotzdem muss ich mich nach längeren Pausen immer wieder neu an die bestimmt nicht intuitive Menüführung gewöhnen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eher zu den älteren Online-Bankern gehöre, aber auch an die sollte die Branche denken. Aber es gibt auch Gutes zu vermelden: Die Telefon-Hotline ist gut erreichbar, höflich, fast immer kompetent und verlässlich. Mein Urteil: Ich vergebe ein Befriedigend.
Dr. D.

07.12.2012 | Consorsbank: Auch für Einsteiger und Fortgeschrittene ideal
Für mich als Wertpapieranleger mit nicht allzu vielen Trades und entsprechender Erfahrung konnte sich mein Konto bei Cortal Consors behaupten. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, da die Aufträge zügig verarbeitet wurden und vor allem auf einem einfachen Wege veranlasst werden können. Kontoeröffnung absolut reibungslos und von zügiger Geschwindigkeit. Nach dem Absenden sämtlicher Unterlagen trafen die Unterlagen auf dem Postweg ein und ich konnte sowohl Depotübernahme als auch Überweisung auf das Verrechnungskonto für Neukäufe veranlassen. Auch diese Abwicklung störungsfrei und verlässlich. Nachdem sich mein Wertpapier kurzfristig verteuerte, schichtete ich fürs Erste auf das enthaltene Tagesgeldkonto um, später griff ich nach Umbuchung auf das Verrechnungskonto darauf zurück. Ordergebühren absolut im Rahmen, die Unterscheidungen sind meiner Erfahrung nach ohnehin nicht allzu groß, was die verschiedenen Anbieter anbelangt. Die Kontoführung ist kostenfrei und auch Limits werden kostenfrei erteilt. Auch die Wahl des jeweiligen Börsenplatzes ist absolut transparent und gut erkenntlich. Für Neukunden werden Sonderkonditionen auf begrenzte Zeit angeboten. Eine gute Möglichkeit zum Ausprobieren. Ich bleibe bei Cortal Consors, weil meine Bedürfnisse in Bezug auf den Wertpapierbereich optimal abgedeckt werden.
Jürgen Schons

09.08.2012 | Consorsbank: Wie schnell ist ein Konto eröffnet?
Ich habe mich bei Cortal Consors für das Trader-Konto entschieden. Am Montagabend habe ich die Datenmaske zur Kontoeröffnung ausgefüllt. Am Mittwoch kam dann schon der Kontoeröffnungsantrag. Das PostIdent-Verfahren habe ich noch am selben Tag gegen Mittag in einer Postfiliale durchgeführt. Hier ist zu beachten, dass man die Unterschrift exakt so schreibt wie im Personalausweis - da sonst die Postmitarbeiterin einem das Ding sonst um die Ohren haut - und hoffentlich auch wie im Kontoeröffnungsantrag, da sonst der Personalausweis angefordert wird. Den Tan-Generator habe ich sodann am Mittwoch der darauf folgenden Woche erhalten und sofort die Empfangsbestätigung per Fax an Cortal Consors geschickt. Jetzt warte ich noch auf die PIN-Nummer, welche - wie der Tan-Generator - offenbar auch noch durch Empfangsbestätigung freigeschaltet werden muss. Tan-Nummer bzw. Tan-Generator und die PIN-Nummer werden generell von allen Banken zeitversetzt verschickt, um ein Diebstahl-Risiko zu minimieren. Die Zeiten wollte ich einfach mal niederschreiben, da ich selbst diese vergeblich gesucht habe.
Ich selbst war bereits früher Kunde von Cortal Consors, aber damals war ich zu jung, um an der Börse zu "zocken". Jetzt habe ich aber neue Ideen. Damals war eigentlich alles ok, Active Trader hatte ich damals nicht genutzt, weil keine Ahnung, keine Zeit, keine Lust. Aber da man wohl jetzt aus dem Chart heraus direkt ordern kann, macht mich das sehr neugierig. Und auch Trial-Stopp-Loss ist möglich - geile Sache! Blöd finde ich, dass man nur 100 Realtimekurse hat. Cool ist, dass, wenn man mehr als 100 Trades pro Jahr macht, man dann "Star-Trader" wird und man starke Vergünstigungen bekommt und sogar ein eigenes Team, welches per E-Mail und Telefon erreichbar ist. Später hat man dann wohl noch die Möglichkeit Premium-Trader zu werden und erhält noch mehr Rabatte und Services (wahrscheinlich eine Standleitung zu seinem Berater mit Webcam ;-). Also bis jetzt kann ich nur Positives über Cortal Consors berichten, da bis jetzt alles reibungslos geklappt hat. Fazit: schnell, einfach, unkompliziert.
Kan Am

23.02.2012 | Consorsbank: Einfach nur TOP
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Cortal Consors einfach nur TOP ist. Ich bin schon mehrere Jahre dabei und bin durch und durch zufrieden. Die Eröffnung ging damals schon sehr schnell und man konnte auf das Verrechnungskonto nach der Eröffnung sofort Geld einzahlen. Leider gibt es auf dem Verrechnungskonto nur magere 0,25% Zinsen. Allerdings ist das für mich egal, da ich da sowieso nicht die ganze Zeit mein Geld "parke". Der Support ist bei Cortal Consors super! Die Beantwortung von Fragen erfolgte sehr schnell. Man verlor also nicht viel Zeit, wenn es was Wichtiges war! Die Trade-Kosten sind auch so wie bei vielen anderen. Man zahlt 0,25% des Ordervolumens, mindestens 9,95 Euro und maximal 69,00 Euro. Im ersten Jahr sind es über eine Aktion sogar nur 4,95 Euro! Besser kann es also nicht sein. Und wer auf einer sicheren Seite sein möchte: Man bekommt einen TAN-Generator und keine TAN-Liste.
Marc H.

09.01.2012 | Consorsbank: Konditionen sind top
Seit einigen Monaten besitze ich ein Depot bei Cortal Consors. Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Depot. Die Tradekosten pro Trade liegen bei 4,95 Euro für das erste Jahr! Nach dem ersten Jahr sind es 9,95 Euro, also genauso viel wie bei den meisten anderen Direktbanken wie ING-DiBa oder comdirect. Hat man sich erst an die Übersicht der Seite von Cortal Consors gewöhnt, findet man alles sehr schnell. Zudem bekommt man noch einen TAN-Generator umsonst, den man noch aktivieren lassen muss. Was ich persönlich noch sehr nett finde ist, dass die Kurse noch am Abend aktualisiert werden. So weiß man immer schon am Abend, wo man ungefähr steht. Die Kontoeröffnung geht auch recht fix über die Bühne. Man gibt auf der Internetseite seine Daten ein und bekommt am nächsten Tag schon die Unterlagen zugeschickt, die man dann per PostIdent-Verfahren zurückschickt. Nach ein bis zwei Tagen ist das Depot auch schon eröffnet und man kann Geld auf sein Verrechnungskonto überweisen. Besser geht es nicht.
Matthias K.

13.11.2011 | Consorsbank: Seit 1999 stetig besser geworden
Ich bin nun schon seit 12 Jahren Kunde bei Cortal Consors (ehemals nur "Consors" - are you ready for transaction?). Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich die Möglichkeiten im Brokerage stark verbessert und vermehrt haben, die Konditionen für den Kunden dabei stetig besser (man muss leider sagen: dank der zunehmenden Konkurrenz!) oder aber zumindest nicht schlechter geworden sind. Zudem gehört Cortal Consors zu den Brokern, die in Sachen Sicherheit führend sind: Den (kostenlosen!) TAN-Generator gab es bei Cortal Consors schon, als die meisten Online-Bankkunden nicht einmal mal wussten, dass so etwas existiert und immer noch nicht indexierte TAN-Listen verwendeten. Cortal Consors bietet für Orderaufträge an den Börsen Spaniens, Frankreichs und Luxemburgs die gleichen Konditionen (Grundgebühr, etc.) an, wie für Aufträge an deutschen Börsen, das ist ein Bonus, den kaum ein anderer hierzulande bieten kann. Wer also gern französische oder spanische Werte handelt, wird an Cortal Consors nicht vorbei können. Limitänderungen/-streichungen sind seit mittlerweile zwei Jahren kostenlos, das ist aber eher ein Verdienst der starken Konkurrenz (flatex, ING-Diba, DAB bank, etc.), Consors gehörte zuvor eher zu den teureren Anbietern (1,95 EUR/Monat Depotführungskosten waren vor 2009 eine Zumutung, meiner Meinung nach). Die Erreichbarkeit der Online-Anwendung ist im Vergleich zur kleineren Konkurrenz top! Im turbulenten Monat August 2011 hatte ich zum Beispiel ein paar Tage Probleme, bei flatex Orderaufträge aufzugeben, nicht jedoch bei Cortal Consors. Was mir an dem Anbieter weniger gefällt: Cortal Consors versucht, die Konkurrenz zu kannibalisieren, es gibt kaum einen anderen Broker, der schon so früh mit kurzfristigen Lockangeboten (hohe Tagesgeldzinsen für 6 Monate) der Konkurrenz die Depots "klaute". Ich fände es schöner, wenn sich Cortal Consors hier ein Beispiel an ING-Diba oder flatex nehmen würde und einfach durch dauerhaft super Konditionen überzeugen würde.
José L.

13.10.2011 | Consorsbank: Zufrieden, mit kleinen Einschränkungen
Wie mein Vorredner habe auch ich im Rahmen einer Prämienaktion, ein Depot bei Cortal Consors eröffnet und diverse Wertpapiere übertragen. Der Übertrag verlief beim ersten Mal problemlos. Als ich ca. ein halbes Jahr später, erneut Wertpapiere übertrug, gab es eine Unstimmigkeit bezüglich der Prämienberechnung. Dies konnte allerdings schnell und unbürokratisch mit einem Anruf bei der Kundenbetreuung geregelt werden. Zudem zeigte sich Cortal Consors bei der erfolgten, manuellen Gutschrift sehr kulant. Die Kundenbetreuung ist gut erreichbar und macht auf mich einen kompetenten Eindruck. Etwas negativ möchte ich anmerken, dass es viele Angebote mit Sternchentext gibt bzw. man erst einmal überprüfen muss, ob das entsprechende Angebot nur für Neukunden oder auch Bestandskunden gilt. Die Menüführung im Onlinemenü ist teilweise etwas gewöhnungsbedürftig und überladen. Mit der Zeit findet man sich dann aber problemlos zurecht. Wertpapier-Transaktionen verliefen bei mir problemlos, schnell und vertrauenerweckend. Teilweise gibt es Angebote für Trades, ansonsten liegen die Kosten im Mittelfeld. Zusätzlich habe ich mir ein Musterdepot angelegt, was im Prinzip sehr einfach geht. Ich benutze kein SMS-TAN-Verfahren, sondern einen elektronischen TAN-Generator, dessen Funktionsweise ich für sehr sicher und zuverlässig erachte. Ich nutze Cortal Consors als Zweitbank, nicht zuletzt auch, weil kein kostenloses Girokonto angeboten wird. Zudem sind die Angebote für Tagesgeld nur für Neukunden interessant - für Bestandskunden eher im unteren Drittel eines Bankenvergleichs.
Luise L.

10.10.2011 | Consorsbank: Erfolgreicher und zufriedenstellender Depotübertrag
Auf das Haus Cortal Consors bin ich durch sehr gute Angebote im Rahmen eines Depotübertrags aufmerksam geworden und habe mich alsbald auch entschlossen, es einmal dort zu probieren. Eröffnung von Depot als auch Übertrag meiner bestehenden Wertpapiere funktionierten problemlos. Auch die Sondervorteile, die mich zum Abschluss bewogen haben, etwa die deutlich über dem Marktniveau liegende Tagesgeldverzinsung, werden ohne Murren gewährt. Orders können einfach und schnell platziert werden, die Bestätigung erfolgt mittels TAN per SMS. Das Interface zur Verwaltung ist grafisch ansprechend gestaltet und einfach zu bedienen. Ein nützliches Feature aus meiner Sicht ist etwa die dort dargestellte Rechnung wie die Summe aus Gewinnen und Verlusten, die mir einfacher anzeigt, welche Wertpapiere mein Depot stärken und welche eher schwache Werte sind und meine Rendite gefährden. So kann ich häufiger auf eventuell notwendige Umschichtungen aufmerksam werden. Da das Depot grundsätzlich kostenfrei bereitgestellt wird, geht man als Anleger bei Cortal Consors auch kein Risiko ein und kann dieses im Falle der Nichtzufriedenheit einfach wieder auflösen. Ich werde jedoch vermutlich auch über die Aktionsverzinsung hinaus mein Depot dort unterhalten, da mich die Konditionen als auch die Funktionen schlichtweg überzeugt haben.
Helmut Nieberger

28.05.2011 | Consorsbank: Im Chaos
Auf der Suche nach einer Alternative für mein aktuelles Depot rief ich bei Cortal Consors an und stellte einige knifflige Fragen zur Handhabung ausländischer Quellenbesteuerung, Cross-Border-Handel, Fremdwährungskonten usw. Die Antworten kamen dabei überraschend zügig und wirkten überzeugend. Besonders wichtig war mir die Wahlmöglichkeit zwischen Stockdividende und Bardividende, falls eine Aktiengesellschaft diese anbietet (Stockdividenden gestatten die Vermeidung ausländischer nicht rückforderbarer Quellensteuer und in einigen Fällen auch umgehende Kursgewinne, falls der Umtauschkurs niedriger ist als der Aktienkurs zum Zeitpunkt der Einbuchung). Mir wurde bestätigt: Ja, ich würde immer wählen können. Zufrieden forderte ich die Eröffnungsunterlagen für das Depot mit Fremdwährungskonto per Post an. Am übernächsten Tag kam ein kleiner Umschlag mit den Eröffnungsunterlagen für ein Fremdwährungskonto, sonst nichts. Am folgenden Tag ein dicker Umschlag mit Werbematerial für Sparbriefe, Zertifikatehandel und eine allgemeine Infomappe zum Börsenhandel. Die einzigen Eröffnungsformulare, die dabei waren, betrafen einen Sparbrief. Also forderte ich erneut die Unterlagen für das Wertpapierdepot an. Etwas misstrauisch geworden, fragte ich auch nochmals schriftlich zu der Wahlmöglichkeit bezüglich Stockdividende an. Die Antwort diesmal: "Nein, Cortal Consors bietet diese Wahlmöglichkeit grundsätzlich NICHT an." Ob das nun die letzte Wahrheit ist, weiß ich nicht. Nach dem ganzen Chaos interessiert es mich aber auch nicht mehr. Außerdem hätte ich, selbst wenn ich wollte, sowieso noch keine Eröffnungsunterlagen.
Tobias S.

Zufriedenheitsrate: 53% basierend auf 29 Berichten
positive Wertungen12neutrale Wertungen7negative Wertungen10        

Zum selektierten Anbieter liegen auch Erfahrungsberichte betreffend Girokonto, Tagesgeld und Kreditkarte vor.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.

Wie wir eingereichte Erfahrungsberichte prüfen:



Im Interesse aller Leser prüfen wir die uns eingereichten Erfahrungsberichte vor der Veröffentlichung. Die Prüfung erstreckt sich in begrenzter Weise auf die Echtheit, faktische Fehler, diffamierende Ausdrücke oder sonstige, rechtlich fragwürdige Inhalte. Zur Echtheit schauen wir uns inhaltlich an, ob der Bericht plausibel und authentisch erscheint, sodass davon auszugehen ist, dass der Schreiber das Bankprodukt tatsächlich kennt, sich damit zumindest als Interessent befasst hat. Ein Nachweis, dass der Schreiber das Produkt auch besitzt bzw. nutzt, wird nicht eingefordert. Wir erfassen den angegebenen Namen, die E-Mail-Adresse und unter Beachtung des Datenschutzes für die Dauer bis zur erfolgten Prüfung des eingereichten Beitrags zudem technische Daten zum verwendeten Betriebssystem und Browser des Schreibers, die IP-Adresse und den Hostnamen des zugreifenden Rechners. Um gefälschte Bewertungen zu vermeiden, sichten wir die erfassten Daten und gleichen sie automatisiert mit denen bei anderen eingereichten Beiträgen ab, zum Beispiel um Eigenbewertungen der Banken zu erkennen, oder zu erkennen, wenn ungewöhnlich viele Beiträge auf dieselbe Kennung zurückzuführen sind. Ziel bei den Erfahrungsberichten ist, dem Leser nützliche Zusatzinformationen zu geben, die nicht unmittelbar aus den Konditionen oder Produktbeschreibungen des Anbieters hervorgehen. Wir behalten uns eine Nichtveröffentlichung oder Kürzung - wenn Beiträge diesen Kriterien nicht entsprechen - und Rechtschreibkorrekturen vor. Ob ein Schreiber negativ oder positiv wertet, spielt bei einer eventuellen Nichtveröffentlichung keine Rolle, da wir die Meinungen zu einer Bank nicht verzerrt abbilden möchten. Tendenziell wird oft negativ gewertet, da zufriedene Kunden weniger aktiv werden, einen mehrzeiligen Beitrag zu schreiben.

Information dazu anzeigen

Produktdaten Depot

  1. Anbieterlink/Anzeige
    Produktseite der Bank