Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB BankDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatexING-DiBa AGmaxblueMerkur Bank KGaAnetbankNIBC Directonvista bank PostbankS Broker AG & Co. KGSmartbrokerTARGOBANK AGViTradeVolkswagen Financial ServicesWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

03.04.2020 | Postbank: Danke Nein, dafür habe ich kein Verständnis
"Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut. Vielen Dank für Ihr Verständnis." Genau für so eine Meldung hat man kein Verständnis. Liest man dann, dass dieses Problem seit vielen Wochen besteht und das Institut offensichtlich keine Wege findet das Problem zu lösen, bleibt eigentlich nur eine Beschwerde zu schreiben, die aber offensichtlich auch keine Wirkung haben wird und die Kündigung des Depots. Für 9,90 Euro pro Transaktion bewegt sich das Institut ohnehin schon im oberen Preissegment. Wenn dann Kernprozesse regelmäßig nicht funktionieren, ist das ein absolutes No-Go.
anonym

24.03.2020 | Postbank: Als Broker ein einziges Desaster
Bereits zu normalen Börsenzeiten ist die Aufgabe einer Wertpapierorder bei der Postbank ein Geduldspiel. Seit dem Ausbruch der Corona-Krise ist der Wertpapierhandel über die Postbank ein einziges Desaster. Teilweise kommt man nicht einmal auf sein Depot! Wenn es dann doch einmal klappt, endet der Versuch eine Order aufzugeben regelmäßig mit der Meldung "Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut." Zum Teil bedarf es dutzende von Versuchen, bis tatsächlich eine Order angenommen wird. In fallenden Märkten hat man dann mit seiner Verkaufsorder genauso Pech, wie mit der Kauforder beim Wiederanstieg. Im Gegensatz zu praktisch allen Konkurrenten ist diese Bank, bis heute nicht in der Lage Kurse für Schweizer Aktien in der Depotaufstellung anzuzeigen, geschweige denn für ihre Kunden einen rudimentären Handel mit diesen Werten anzubieten.
Walter M.

15.01.2020 | Postbank: Mäßige Konditionen, Ärger mit Bestsign, aber eingehaltenes Prämienversprechen
Seit letztem Sommer bin ich mit meinem Depot bei der Postbank. Mein Eindruck nach etwas mehr als einem halben Jahr ist bestenfalls zwiespältig. Mäßige Konditionen im Online-Handel und immer mal wieder Ärger mit Bestsign bei der Anmeldung oder Transaktionen steht aber ein eingehaltenes Prämienversprechen gegenüber, wenn auch etwas verspätet und angemahnt. Die Telefonhotline hat mittlerweile oft unterirdische Wartezeiten. Mitunter bin ich auch aus der Leitung bzw. Warteschleife gekickt worden und die Antworten waren im Erfolgsfall auch nicht immer professionell. Das Online-Banking könnte besser sein. Über die Jahre habe ich schon einiges gesehen, um mir ein Urteil erlauben zu können. Schriftgrößen und Anordnung von Menüs kann man ohne große Mühe besser gestalten. Besonders der Stress, dass Bestsign (gehört zum 2-Faktorverfahren bei der Postbank-Anmeldung) manchmal einfach nicht geht und ich auf meinem Smartphone die App schon mehrfach deinstalliert und geladen und neue Zugänge eingerichtet habe, hat nicht nur mit dem Problem vor dem Bildschirm zu tun. Im Rückblick muss ich sagen: Proaktiv und ohne Werbeaktion wäre das Postbank-Depot für mich nicht interessant gewesen.
Gregor

06.01.2020 | Postbank: Nein, ich habe kein Verständnis
"Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut. Vielen Dank für Ihr Verständnis (Postbank)." Habe heute, Montag, 6.1.20, einen Kaufauftrag für NORDEA Bank und NEL erteilt, um meine Anteile im Depot der Postbank aufzustocken. Dies erscheint mir lohnend, weil die Kurse der beiden Aktien kurzfristig gesunken sind. Habe den Versuch heute mehrfach unternommen, unter anderem mit Kaufdatumserweiterung bis zum 10.1.2020 - aber jedes Mal die bereits genannte Fehlermeldung. Einen solchen Broker, bei dem man bei günstiger Kursentwicklung nicht kaufen kann, darf man vergessen.
Anthony Kück

27.06.2019 | Postbank: Neues Postbank-Brokerage - ein Witz
Die App funktioniert nicht wirklich und hat mir bereits zum zweiten Mal abverlangt, ein neues Passwort einzurichten, da die Postbank es wieder und wieder aus Sicherheitsgründen sperrt, ein Witz! Post kommt nach 3 Tagen. Ich bin hochgradig unzufrieden. Vor der Umstellung zum neuen Brokerage, lief alles! Meine ID plus Passwort hat 5 Jahre bestens gefunzt. Auf dem Kontaktformular steht: 2. Staatsbürgerschaft USA! Hätte ich das Ankreuzen sollen? Jede zweite Zeile irgendwas mit USA. Ich wusste nicht, dass die Deutsche Bank ihre kleine Postbank so dumm und bedienerunfreundlich dastehen lassen würde. Ich löse mein Postbankdepot und -konto auf, denn wer weiß, am Ende steht da noch: Sorry, Geld in USA!? Wir haben Ihre ID gesperrt. Und nun?
anonym

02.06.2019 | Postbank: Die Abrissarbeiten gehen weiter - aber ohne mich
Die Postbank hatte mal ein schönes Paket gestrickt. Sie bot ein kostenloses Girokonto und dazu ein kostenloses Depot an. Außerdem gab es vernünftige Transaktionskosten mit zwei Festpreisen von 10,00 bzw. 20,00 Euro je nach Ordergröße. Und immer wieder mal hatte man gute Chancen bei Börsengängen über die Postbank als Deutsche-Bank-Konzerntochter. Diese Zeiten sind leider schon lange vorbei. Seit einigen Jahren kostet das Girokonto eine monatliche Gebühr, die Kreditkarte eine Jahresgebühr und das Depot war nur noch ab einem bestimmten Volumen gebührenfrei. Ganz zuletzt hat man an den Handelsgebühren geschraubt, nach oben natürlich. Für mich ist das dann doch ein bisschen zu viel, zumal auch das Online-Banking nicht überragend ist und ich schon ab und an Stress mit der Bank hatte mit Themen wie Anschaffungsdaten und Zahlung von Werbeprämien. Ich bin jetzt Ex-Kunde und zu einem Discount Broker gewechselt. Eine Empfehlung gebe ich selbstredend nicht.
anonym

10.10.2018 | Postbank: Nicht leicht zu mögen
Die Postbank gibt sich Mühe, ihre Kunden zu verärgern. Angefangen von Filialschließungen, Unzuverlässigkeit bei Prozessen (alte Maestro-Karte wird ungültig bevor neue versendet wird, in der Filiale veranlasste Änderungen zum Online-Banking nicht gemacht usw.) und oft defekten Geldautomaten sind es nun die Transaktionskosten beim Depot, wo gut hingelangt wird. Gerade meine Geschäfte sind betroffen und die Postbank-Gebühren sind noch nicht mal mehr Mittelmaß. In meinen anderen Depots zahle ich nichts für Limit einrichten, löschen, ändern. Auch hier bittet die Postbank teilweise zur Kasse. Okay, das Depot ist gebührenfrei, aber das gibt es anderswo bei besseren Rahmenbedingungen auch. Deswegen keine Empfehlung mehr von mir.
U. K.

13.11.2017 | Postbank: Wertpapierdepot wird interessanter
Mein noch nicht so lange bei der Postbank geführtes Depot und das Anlagekonto sind jetzt kostenfrei, wie mir meine Bank telefonisch bestätigte. Der geldwerte Vorteil ist insgesamt in etwa 20 Euro im Jahr. Zusammen mit den moderaten Ordergebühren und der Prämie, die ich vor ca. 3 bis 4 Monaten für einen Depotübertrag bekam, ist dies eine runde Sache. Bei den niedrigen Anlagezinsen rücken solche Aktionen und Sonderaktionen immer mehr in den Fokus. Im Wertpapierbereich ist die Postbank von Handelsplätzen über Sparpläne bis hin zu Neuemissionen für den Wertpapierkunden ganz gut aufgestellt. Mich stört etwas, dass - zumindest für mich - kein kostenfreies Girokonto angeboten wird und dass die Postbank im Bereich kurz- bis mittelfristig verzinster Anlagen eigentlich kein Angebot hat. Auch die Konto-/Depoteröffnung habe ich anderswo schon einfacher und schneller hinbekommen. Nicht zu unterschätzen der Vorteil, dass es doch auch noch einige Filialen gibt, gerade wenn mal wieder der Geldautomat ausfällt. Leider kommt Letzteres häufiger vor. Man sieht: nicht schwarz, nicht weiß, folglich auch keine unbedingte Empfehlung
Georg H.

08.06.2017 | Postbank: Passendes Depot gefunden
Einige Zeit habe ich auf der Suche nach einem neuen Online-Depot verbracht. Meine bisherige Bank war mir von der Gebührenseite zu teuer. Ich wurde in der Postbank von einem Mitarbeiter auf ein Girokonto angesprochen, für welches ich aber keinen Bedarf hatte, und fragte dabei nach den Depots. Der Mitarbeiter machte mir einen Termin in der Beratung, bei dem mir alle Modelle vorgestellt wurden. Für mich ist das Postbank Online-Depot kostenfrei, da ich in etwa 40.000 Euro Immobilienfondsanteile geerbt hatte und mittlerweile knapp 25.000 Euro in einem Depot mit Belegschaftsaktien und wenigen anderen Aktien habe. Ich ließ beide ursprünglichen Depots über die Postbank einziehen und erreichte somit die 50.000 Euro Depotvolumen-Grenze für die Kostenfreiheit. Ich handele sehr wenig und wenn dann kleine Geschäfte von ein paar Tausend Euro. Da sind die Gebühren der Postbank erfreulich niedrig. Vorsicht ist geboten bei limitierten Aufträgen, denn nur bei Ausführung ist das Ganze kostenfrei. Ansonsten drohen Gebühren bei Teilausführung oder Limit-Löschung. Meine Taktik sind Xetra (breiter Markt), Auktionshandel und realistische Limits. Aus Sicherheitsgründen benutze ich das HBCI-Verfahren. Eine generelle Empfehlung des Postbank-Brokerage für jedermann würde ich nicht aussprechen, weil es einiges an Für und Wider gibt. Bei mir passte es halt sehr gut.
K. W.

15.02.2017 | Postbank: Depotbewertung im Finanzstatus nicht korrekt
Der Finanzstatus wird sowohl im Online-Banking als auch im Online-Brokerage der Postbank angezeigt. Wie sich die Bewertung nach den einzelnen Werten zusammensetzt, teilt die Postbank nicht mit. Bei Anleihen dürfte es sich um die Bewertung nach dem Stand am Schluss des vorletzten Börsentages der Frankfurter Börse handeln. Legt man die Börsenwerte des Vortags der Börse Frankfurt zugrunde, ergeben sich Differenzen sowohl zum Gesamt-Depotwert als auch zu den Einzelwerten im Postbank-Brokerage. So wird z. B. die Anleihe der Bundesrepublik Deutschland (WKN 113540) noch mit dem Uraltkurs von Xetra in Höhe von 113,44% bewertet. Bei den von mir gehaltenen 4 Börsenwerten wird seit ein paar Tagen derselbe Gesamt-Depotwert angegeben, obwohl laut Börse Frankfurt sich Einzelwerte und Gesamtwerte sehr wohl verändert haben. Ich habe die Postbank schon vor Jahren auf diesen Fehler hingewiesen und es wäre schön, wenn "die beste Online-Bank" von Deutschland diesen Fehler endlich berichtigen würde.
Peter Kloßek

13.05.2016 | Postbank: Günstig für hohe Ordervolumen, Service durchwachsen
Das Postbank-Wertpapierdepot kann nur in einem Fall punkten, und das ist die Deckelung der Ordergebühren für Ordervolumen größer 5.200 Euro bei 19,95 Euro, das ist der mit Abstand günstigste Preis aller großen Filialbanken. Das Online-Brokerage selbst ist von der Benutzerführung, dem Aussehen und dem Grundaufbau aus der Zeit gefallen, es wirkt umständlich und veraltet, erfüllt aber seinen Zweck, wenn man sich daran gewöhnt hat. Es wurde wahrscheinlich zu Win2000 entwickelt und bis heute nicht aufgefrischt. Orderlimitänderungen und -löschungen kosten 2,50 Euro Gebühr, was verschmerzbar ist, wenn man ausschließlich gut überlegte Käufe tätigt. Das Depot selbst kostet pro Quartal eine Gebühr von 2,25 Euro, welche bei einem Depotvolumen von 50.000 Euro oder mehr erlassen wird. Es gibt keine iOS- oder Android-Apps für das Brokerage, im Gegensatz zu der sehr guten Finanzassistent-App für das Girokonto. Alle Geschäfte müssen somit über die Website durchgeführt werden. Den Telefonsupport der Postbank braucht man nicht in Anspruch zu nehmen, die sind leider durch die Bank ahnungslos. Fazit: Das Depot lohnt sich für langfristige und sehr große Positionen, punktet dabei mit niedrigen Ordergebühren und dem Komfort einer Hausbank.
Tom Wender

14.11.2015 | Postbank: Für Altkunden nichts Besonderes, aber für Neukunden interessante Depot-Übertragsaktion
Es gibt für Neukunden eine interessante Depot-Übertragsaktion bei der Postbank. Auch bisherige Postbank-Kunden ohne Depot können wohl teilnehmen. Die Details sind ja leicht im Web zu sehen. Ich bin Bestandskunde mit Depot, also außen vor. Ich muss mit mittelprächtigen Konditionen leben und einem zwar vergleichsweise bunten, aber unübersichtlichen Online-Brokerage. Bedingungslos kostenfrei ist das Depot ebenfalls nicht und auch manche Transaktionsbedingungen (Limits, Teilausführungen) sind nicht unbedingt kundenfreundlich. Da ich auch mein Girokonto bei der Postbank habe und da die Vorteile überwiegen, behalte ich auch mein Depot bei der Postbank. Anfragen per Telefon oder E-Mail, da habe ich keinen Grund zur Klage, weder bei Erreichbarkeit, Reaktionszeit, Freundlichkeit noch beim Inhalt. Mein Wunsch: Überarbeitung des Online-Brokerage und auch mal ein Auge auf den Bestandskunden werfen.
U. K.

20.04.2015 | Postbank: Lauter Für und Wider
Postbankkunde bin ich schon sehr lange, ich habe in meiner Jugend sogar noch eines dieser unsäglichen blauen Sparbücher gehabt. Andere Zeiten, nun ist Online-Banking und auch da bin ich fast zehn Jahre dabei. Vor zehn Jahren dachte ich auch nicht, dass ich mal Aktionär werde. Wer hätte mal geahnt, dass eine 10-Jahres-Anleihe des Bundes mal mit 0,07% rentiert. Da ich nicht viel Ahnung hatte, habe ich vor fast vier Jahren mit Sparplänen bei der Postbank Easy Trade angefangen, später habe ich dann das Fondsangebot von Easy Trade genutzt, hier gibt es sehr viele im Aufgabeaufschlag rabattierte Fonds. Mittlerweile handele ich auch schon mit DAX- oder MDAX-Werten, wobei ich schaue, wie zuverlässig in der Vergangenheit eine Dividende ausgezahlt wurde. Startete ich vor vier Jahren mit einer Erstanlage von knapp 20.000 Euro, so ist durch Zukäufe, Dividenden und Wertentwicklung daraus weit mehr als das Doppelte geworden. Ich habe immer relativ kleine Orders, da sind die Preise von Easy Trade ok. Nicht gut ist die Politik bei Teilausführungen und Limits. Seit diesem Quartal ist mein Depot kostenlos, das geht wegen des Depotvolumens oder wenn man ein bestimmtes Girokonto dazu hat. Online-Brokerage war anfangs für mich gewöhnungsbedürftig, eventuell auch nicht gut für Kunden umgesetzt, aber mir fehlt da der Vergleich, da ich bisher nur bei der Postbank bin/war.
Erwin F.

19.03.2015 | Postbank: Günstige Transaktionspreise, null Service und KnowHow-Mängel
Habe mir dieses Depot für Standardwerte zugelegt, um mein FullService-Depot bei einer deutschen Großbank kostenmäßig etwas zu entlasten. In der Tat sind die Transaktionskosten sehr günstig. Beim Service fehlt es leider an der Kompetenz der Mitarbeiter, Abrechnungen werden wiederholt falsch gemacht, die Abrechnung von Fremdwährungsanleihen und Doppelwährungsanleihen gehen grundsätzlich in die Hose, die korrekte Berechnung von Stückzinsen zum Orderzeitpunkt ist regelmäßig falsch. Bei der Korrektur dieser Fehler kommt man dann mit dem nicht vorhandenen Service in Kontakt, man hat das Gefühl mit allem anderen als mit ausgebildeten Bankern zu kommunizieren, in der Regel hilft nur eine schriftlich eingereichte Beschwerde, und das dauert dann ... Das alles kostet nur mein Geld, meine Nerven, meine Zeit. Teilweise halte ich die gleichen Papiere in verschiedenen Depots bei der Postbank und woanders, die andere Abrechnung und Wertstellung ist in Regel doppelt so schnell wie bei der Postbank, bei der Postbank erfolgt das immer auf dem niedrigsten gesetzlich zugelassenem Level. Alles in allem: Wer viel, auch mit nicht alltäglichen Wertpapieren handelt, ist hier fehl am Platze trotz der geringen Kosten. Sobald es sich anbietet, werde ich mir einen anderen Broker suchen, habe jetzt mal wieder gelernt, dass der Preis nicht alles ist.
Frank Nefen

09.07.2013 | Postbank: Hier gibt es alles
Ich habe gerne möglichst viele meiner Finanzgeschäfte gebündelt bei einer Bank. Weiterhin finde ich es wichtig, ab und an auch mal direkten Kontakt zu den Beratern zu haben. Die Auswahl an Banken, die vom Girokonto und Kreditkarte bis zum Tagesgeld, vom Kredit über Versicherung bis zum Depot alles anbietet, wird klein, wenn man auch noch viele kostenlose Geldautomaten sucht und ein dichtes Filialnetz. Ich habe mich dann für die Postbank entschieden, später auch noch für ein Depot (Easytrade) im Rahmen einer Sonderaktion "Happy Hour". Die Ordergebühren sind vorderes Mittelfeld, für mich mit relativ großem Aktienbestand ist das Depot sogar kostenfrei. Der Onlineauftritt ist mittelprächtig, ich mag es lieber nicht so farbig, auch die Menüs könnten etwas geschickter angeordnet werden. Die Hotline ist bis spät abends erreichbar, der First-Level-Bereich qualitativ so Mittelmaß, die Fachabteilungen dahinter besser. Wenn ich eine Note geben müsste, würde ich eine 3 vergeben.
Dr. K. D.

13.08.2012 | Postbank: Enttäuschend
Als langjährig zufriedene Kundin des Girokontos der Postbank, brachte ich nun auch mein Depot dorthin. Ca. 6 Seiten Antrag müssen ausgefüllt werden und als Referenz gab ich mein Girokonto an. Nach etwa 2 Wochen wurde mir aber schriftlich (ohne Nennung von Gründen) mitgeteilt, dass ich mich dennoch per PostIdent legitimieren müsse. Erst später erfuhr ich, dass die Depotführung in Köln völlig abgetrennt vom Bankgeschäft agiert. So verärgert man bereits zu Anfang den Kunden, da davon nichts im Antrag steht und die Prozedur etwa 3-4 Wochen bis zur Depoteröffnung dauert. So weit - so schlecht. Sieht man dann die Online-Maske des Depots, so ist dieses aber wieder schön in all den anderen Postbank-Produkten einsortiert, nur leider so spartanisch in der Nutzung, dass keine Freude aufkommt. So einige Dax-Werte habe ich schlichtweg mit der Suchfunktion nicht gefunden. Auch Analyse- und Info-Tools, wie sie andere Broker standardmäßig anbieten, fehlen oder sind praktisch unbrauchbar. Noch nicht einmal ein Musterdepot kann man sich einrichten. Die Funktion wird zwar angeboten - funktioniert aber leider nicht. Meine Nachfrage hierzu blieb bis dato unbeantwortet - wobei wir beim Service wären. Offenbar läuft man grundsätzlich bei "Servicedamen" auf, die etwa 3 bis 4 Tage zum Antworten benötigen - ob dies dann hilfreich ist, möge jeder selbst beurteilen. Erst Beschwerden werden wohl von Bank-Sachbearbeitern bearbeitet, hier braucht man viel Geduld. Hat man es dann irgendwie geschafft, z. B. einen Wertpapierverkauf abzuschließen, musste ich leider merken, dass die Postbank offenbar mit dem Erlös noch einige Tage weiter arbeitet - die Erlös-Wertstellung erfolgt nämlich erst einige Tage später - ein absolutes "No-Go". Und für diesen Service werden auch noch Depot-Gebühren fällig, sofern man Werte unter 50.000 Euro hat.
Silvia Lindinger

14.01.2011 | Postbank: Ich geb’s auf
Seit der Einrichtung des Depots im Oktober 2010 habe ich nicht eine Transaktion erfolgreich durchführen können, dafür aber jede Menge TANs verbraucht. Die erforderlichen Informationen z. B. für Anleihen (Kurs, Nominale) sind nur mit Mühe oder gar nicht zu finden. Die Gewinnung von Übersicht und die Möglichkeit zum Vergleich erscheinen kunstvoll unterbunden. Gründe für das Scheitern einer Transaktion erfährt man nicht und darf weiter experimentieren. In einem Fall erhielt ich die schriftliche Benachrichtigung, meine Order habe den (nicht angezeigten) Mindest-Nennwert unterschritten, was ich aber durch telefonische Rücksprache ohnehin bereits wusste. Heute habe ich mehrfach umsonst versucht, "Favoriten" zu erwerben - die "direkte Weiterleitung" führte jedes Mal zu einer Liste, die keine einzige der herausgestellten Anleihen enthielt. Zu den wenigen angebotenen Anleihen kann ich hinsichtlich Auswahl und Attraktivität nur feststellen, dass ein Konto bei der Bundesschuldenverwaltung eine echte Alternative bietet. Offenbar versucht die Postbank, ihre entnervten Kunden zum Banking per Telefon zu veranlassen, und dort warten die Kundenberater mit ihren Kontingenten.
Christian Fischer

22.04.2010 | Postbank: Nicht ganz professionell
Ich habe dreimal Fonds bei der Postbank gekauft, die auch heute noch im Depot liegen. Zunächst empfand ich eine persönliche Depoteröffnung im Privatkundencenter zu Online-Konditionen als sehr angenehm. Die Orderausführungen waren es dann nicht mehr. Der erste Kauf ist korrekt gelaufen. Beim zweiten Kauf habe ich eine "krumme" Anzahl Anteile (Stückpreis unter EUR 100,00 Euro) erworben, obwohl ich nur "ganze" Anteile wollte und daher einen geschätzten Kaufbetrag (plus/minus 500,00 Euro) genannt hatte. Beim dritten Kauf vergingen zwischen schriftlichem Auftrag (telefonisch war niemand erreichbar, also habe ich ein Fax gesandt) und Ausführung drei Tage, der Kurs ist in dieser Zeit 2,70% gestiegen. Dann fielen die Kurse im Zuge der Finanzkrise auf ca 60% meines Einkaufswertes. Brieflich wurde ich von der Postbank gebeten, mich bei meiner Beraterin zwecks Umschichtung meines Depots zu melden. Das habe ich aber nicht gemacht. Inzwischen haben sich die Fonds wieder auf 95% hochgearbeitet. Wäre ich der Aufforderung der Postbank gefolgt, hätte ich einen dicken Verlust realisiert. So habe ich die Krise einfach ausgesessen und gewonnen.
Tomas Runde

Zufriedenheitsrate: 28% basierend auf 18 Berichten
positive Wertungen1neutrale Wertungen8negative Wertungen9        

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