Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern
- schreiben
- lesen
Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.
Die Darstellung lässt sich nach einzelnen Anbietern filtern. Zu folgenden Anbietern sind Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktcomdirectCommerzbank AGConsorsbankDKB, Deutsche Kreditbank AGflatexING-DiBa AGjustTrademaxblueMerkur Privatbank KGaANIBConvista bank PostbankS Broker AG & Co. KGSmartbrokerTargobank AGTraders Place GmbH & Co. KGaAViTradeVolkswagen Financial ServicesWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen
26.01.2026 | 1822direkt: Totale Enttäuschung
So etwas habe ich noch bei keiner Bank erlebt! Allein die Konto- und Depot-Eröffnung vor einigen Monaten war ein Drama. Irgendwann nach zahlreichen Telefonaten und E-Mails mit dieser Bank hat es dann mit der Eröffnung geklappt. Am liebsten würde ich -5 Sterne vergeben. Jetzt ist es mir leider passiert, dass ich zwar die Onlinekennung noch weiß, aber die Online-PIN vergessen habe. Dafür benötigt man bei dieser Bank aber die Telefon-PIN. Die habe ich leider auch vergessen. Wenn einem das passiert ist, dann beginnt ein Spießrutenlaufen. Das wünsche ich keinem Kunden. Das ist bei dieser Bank nämlich ein absolutes Drama. Denn dann wird man aufgefordert, sich im App-Store die WebID-App herunterzuladen. In dieser App wird man aufgefordert, den Personalausweis mit Vorder- und Rückseite hochzuladen. Danach wird ein Gesichtsscan durchgeführt von der App. Das ist extrem furchtbar, weil der Scan nicht funktioniert. 20 Minuten lang hing ich in dem Vorgang drin. Ich musste das Handy auf Augenhöhe halten, mir sind die Arme eingeschlafen. Aber das System war nicht in der Lage, mein Gesicht zu scannen. Irgendwann habe ich es aufgegeben und den Kundenservice der 1822direkt angerufen. Dort erfuhr ich, dass ich mir für 5 Euro die Telefon-PIN auch postalisch zusenden lassen kann. Darauf hatte ich keine Lust. Ich habe dort mitgeteilt, dass ich aufgrund der Verärgerung bei der Depot-Eröffnung vor einigen Monaten mein Depot und mein Konto bei denen jetzt auflösen werde. Mir reicht es jetzt!
Ralf Zöbisch
15.01.2026 | Smartbroker: Holpriger Start, mittlerweile zufrieden, kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Anfangs war ich kurz davor, zurück zu wechseln, da die übertragenen Bestände ewig nicht stimmten und ich mit der Übersichtlichkeit schwer gehadert habe. Mittlerweile hat sich jedoch die Geduld ausgezahlt und ich finde eine für mich gut handelbare App vor. Die Dokumente werden inzwischen ebenfalls übersichtlich gegliedert, sodass man sich gut zurechtfinden kann. Die Abwicklung von Käufen und Verkäufen ist sehr übersichtlich gestaltet, die Einrichtung eines Freistellungsauftrages ein Kinderspiel. Mit dem Service hatte ich bisher wenig zu tun, da kann ich nichts dazu sagen. Ich habe zwar keine Erfahrung, wie andere Broker das über eine App darstellen, aber mittlerweile sage ich, dass ich mir eine appgestützte Depotverwaltung genau so vorstellen würde.
J. D.
09.01.2026 | 1822direkt: Super Börsen-Auswahl und meist guter Kundenservice - aber Probleme bei allem anderen
Die 1822direkt ist super zum Kaufen von Aktien von kleinen Unternehmen (Small Caps) in aller Welt, denn mit der Möglichkeit, Aktien an 41 ausländischen Börsen zu ordern, hat sie unter den bekannten deutschen Depotanbietern vermutlich das beste Angebot. Bei Interactive Brokers hat man sicherlich noch viel mehr Möglichkeiten, hat aber offenbar Schwierigkeiten, die nötigen Daten für die Steuererklärung zu erhalten, was bei den deutschen Anbietern ja kein Problem ist. Die Kosten für den Wertpapierhandel sind mit 13 bis 55 Euro pro Order relativ hoch. Die Benutzeroberfläche des Online-Bankings ist relativ umständlich und mühsam zu bedienen. Da könnte noch viel optimiert werden. Es ist schwierig, alle relevanten Daten im Überblick zu behalten, da immer nur ein Teil der wesentlichen Informationen angezeigt wird. Man muss hin- und herspringen und die angezeigten Werte sind oft nicht aktuell oder nicht plausibel nachvollziehbar. Meist dauert es mehrere Tage, bis man die Abrechnung über die Ausführung eines Kaufs oder Verkaufs als PDF-Datei erhält, welche die gültigen Angaben enthält. Die in der App bis dahin angezeigten Werte stimmen oft nicht. Auch der verfügbare Geldbetrag springt merkwürdigerweise oft um mehrere hundert Euro hoch und runter. Mal ist man im Plus und dann plötzlich im Minus und umgekehrt, ohne dass man inzwischen Käufe getätigt hätte oder eine Abbuchung oder ein Zahlungseingang erfolgt wäre. Vom Kundenservice habe ich immer relativ zügig kompetente Antworten über die Nachrichtenfunktion im Online-Banking erhalten, wenn ich Fragen zum Aktienhandel hatte. Sehr problematisch kann allerdings der Umgang mit Online-Banking und App sein, und da können einem die Mitarbeiter dann auch nicht helfen. Die Zugangsmöglichkeiten und Sicherheitssysteme ändern sich häufig und sind fehleranfällig. Es werden fünf oder sechs verschiedene Kennwörter, Login-Daten, PINs etc. benötigt und es ist teilweise schwierig herauszufinden, welche Eingabe gerade erwartet wird, da die Bezeichnungen nicht einheitlich verwendet werden. Das System hat schon zwei Mal meine Login-Daten vergessen und dann hat es teilweise Monate gedauert, bis ich wieder Zugang zu Konto und Depot hatte, da es überaus kompliziert ist, den neuen Zugang einzurichten und dauernd Fehlermeldungen erscheinen. Am Ende hat es dann nach vielen Fehlversuchen mithilfe der Telefon-PIN geklappt, die ich bis dahin nie gebraucht hatte und postalisch anfordern musste.
Kai K.
02.01.2026 | Merkur Privatbank KGaA: Solide und problemlos
Da über die Merkur Privatbank lange nichts berichtet wurde, hier meine Erfahrung nach knapp 2 Jahren (und nach 20 Jahre als Kunde der ING-DIBA, dort wurden ja bereits die "Rückschritte" ausführlich von anderen beschrieben):
- solide, problemlos, läuft über das Rechenzentrum der Raiffeisenbanken
- überraschenderweise habe ich einen persönlichen Ansprechpartner
- meine zwei Anfragen wurden prompt und erfolgreich von meinem Betreuer erledigt
- ich werde ansonsten nicht "belästigt"
Ich nehme an, dass das Angebot den Zugang zu Kunden herstellen soll, die für die Vermögensverwaltung interessant sind.
H. R.
21.03.2025 | Smartbroker: Alter Smartbroker top, neuer Smartbroker+ flop
Kurz gesagt: Mit dem alten Smartbroker (DAB Bank im Hintergrund) lief alles reibungslos, deswegen habe ich vor Kurzem einen Test mit dem neuen Smartbroker+ gewagt. Hauptgrund für mich waren die vergleichsweise geringen Gebühren für die LSE (London Stock Exchange). Kapital überwiesen, Test-Order, Fehlermeldung: ´ Es ist etwas schief gelaufen.´ Leider keine weiteren Details mit der Fehlermeldung dazu. Baader-Bank-Support verweist an Smartbroker+, dort gab es auch keine Hilfe außer der Standards (Cookies löschen, App neu installieren). Das habe ich alles bereits getestet gehabt. Und mal ehrlich, wenn ich schnell eine Order eingeben will, dann fange ich ja nicht jedes Mal an und installiere erst mal die App neu. Aus Mangel an Alternativen muss ich also für LSE-Handel weiter auf die teureren Broker setzen.
Hans Müller
20.02.2025 | 1822direkt: Kundennummer
Die Abwicklung des Tagesgeschäfts war in Ordnung. Nachdem der Zugriff auf das Konto nicht mehr funktioniert hatte, war es nicht möglich, den Zugang über Online-Support und Briefe wiederherzustellen. Daraufhin haben wir das Wertpapierkonto gekündigt. Seit 4 Wochen warten wir jetzt auf die Auszahlung unseres Guthabens. Anrufen kann man die Hotline nur, wenn man die Kundennummer nennt. Durch die Kündigung wird aber die Kundennummer gelöscht. Ein Anruf ist jedenfalls nicht mehr möglich. Automatische Ansage: "Ihre Kundennummer ist falsch." Die Kommunikation mit der 1822direkt ist per Brief äußerst ineffektiv.
B. Ziegler
09.02.2025 | Traders Place GmbH & Co. KGaA: Denn sie wissen nicht, was sie tun
Ich bin seit mehr als einem Jahr Kunde bei Traders Place, bin mir aber nicht sicher, ob die Gegenseite dies weiß. Oft schon musste ich verspätete Gutschriften auf das Referenzkonto anmahnen, seien es Einzahlungen oder Dividenden. Depotabgänge dauerten über vier Wochen, Zubuchungen nicht einmal die halbe Zeit. Begründung keine, obwohl man nach mehr als drei Wochen ein Recht auf diese bei Anfrage hat. Kommunikation mit Traders Place ist fast unmöglich, zweimal musste ich schon die Bafin einschalten. Nach längerer Warteschleife erreicht man wenigstens die Baader Bank. Zuletzt waren interne Überweisungen zwischen Zins- und Verrechnungskonto plötzlich nicht mehr möglich, wieder keine Reaktion seitens Traders Place. Folge, man kann nicht handeln. Anfragen nach Formularen oder Prozessen scheinen unbeantwortet monatelang im Orkus zu verschwinden. Mein Fazit nach 26 Jahren Online-Banking und viel Erfahrung mit Online-Brokern: Traders Place taugt nicht als Partner im Wertpapierhandel, es mangelt an Zuverlässigkeit und Ahnung und gerade der Umgang mit Kunden ist der schlechteste, den ich je erlebt habe. Ich lasse jetzt mein Depot einziehen, kündige und empfehle, Traders Place zu meiden.
P. D.
29.01.2025 | onvista bank: Miserabler Service bis zum Schluss
Aufgrund vieler Empfehlungen bin ich vor Jahren bei Onvista gelandet. Am Anfang war ich prinzipiell zufrieden. Aber nach Inanspruchnahme des Onvista-Service musste ich feststellen, dass kein qualifiziertes Personal vorhanden war und eine professionelle Hilfe nicht erbracht wurde. Nachdem Onvista mitgeteilt hat, dass sie ihren Betrieb einstellt, habe ich mich nach einem anderen Broker umgesehen. comdirect kam für mich nicht infrage, da es ja möglicherweise dieselben sind, die für uns Kunden zur Verfügung stehen. Der Depotübertrag dauert nunmehr vier Monate und ist immer noch nicht abgeschlossen. Onvista schafft es nicht, als letzten Schritt meine Depotverluste zu übertragen. Auch mehrere Beschwerden wurden immer wieder abgebügelt, man hätte derzeit viel zu tun und es würde dauern. Dass die Bank mir finanziell schadet, ist ihr bislang nicht in den Sinn gekommen. Fazit zu Onvista: Ungenügender Service, anscheinend schwache Personalausstattung, wenig qualifiziertes Personal. Anmerkung: Onvista ist eine Tochter von comdirect bzw. Commerzbank. Da es den Müttern von Onvista anscheinend völlig egal ist, welches Renommee Onvista für sie erwirtschaftet, kann ich auch comdirect und Commerzbank nicht weiterempfehlen.
Herbert Ehlen
13.01.2025 | maxblue: Kundenbetreuung, Aktienkauf und nicht nachvollziehbare Handlungen
Heute wollten meine Frau und ich eine weitere Kaufordner von Wertpapieren Main Street Capital in den USA eingeben. Daraufhin kam die Meldung, dass diese Papiere für sie nicht handelbar wären, nur für institutionelle Anleger. Also Hotline angerufen und um Erklärung gebeten. Als Antwort wurde gegeben, dass diese Papiere ab Mitte 2024 nicht mehr für Privatpersonen handelbar wären, weil viele Kunden nicht wüssten, was sie da eigentlich kaufen würden. a) Stelle ich somit fest, dass viele Kunden von maxblue nicht wissen, was sie da eigentlich kaufen. Seltsam, ich weiß immer, was ich kaufen will und habe mich vorher erkundigt und mir Wissen angeeignet. b) Stelle ich fest, dass meine Frau heute diese Papiere nicht ordern darf, weil dies ab Mitte 2024 geändert wurde. Seltsam, ich habe in den letzten 6 Monaten mindestens 5x Reit-Papiere geordert, auch Realty Income und Main Street Capital. c) Frage ich mich, warum auf einmal Reit-Papiere nur noch für institutionelle Anleger handelbar sein sollen? Die Risikoeinstufung Klasse 5 wird für das Papier Main Street Capital verlangt, wir besitzen auch die Risikoeinstufung Klasse 5.
Vernünftige Antworten bekommt man von der Hotline nicht, das habe ich schon mehrfach erfahren, es wird einem irgendeine Information gegeben, die nach kurzer Prüfung sich als unwahr herausstellt. Ich habe das Gefühl, dass die Hotline rein zum Abwimmeln von Kunden wirksam wird, fachliche Kompetenz sieht für mich anders aus.
Raymund Rednag
18.10.2024 | comdirect: Was ein Laden ...
comdirect nimmt ja eher saftige Gebühren im Vergleich zu anderen Anbietern. Sei es so. Aber dass ich dann 31 Minuten in einer Telefonwarteschleife warte und danach erfahre, dass die Sprachcomputer-Legitimierung nicht geklappt hat und deshalb nichts getan werden kann und ich wieder zurück in die Warteschleife geschickt werde, ist eine Frechheit. Bedeutet, für eine kleine Auskunft verbringe ich eine Stunde in der Warteschleife, weil die comdirect anscheinend viel zu geringe Kapazitäten in den Call-Centern kauft.
H. L.
06.10.2024 | maxblue: Wenn wechseln, dann nicht zu, sondern weg von maxblue
Leider die unübersichtlichste Darstellung der Depotbestandswerte von allen Anbietern, mit denen ich bisher zu tun hatte. Die beim Depotübertrag übermittelten Einstandswerte sind irgendwo in einem anderen Datenstock und die DB ist entweder unwillig, die Werte in das Depot zu übertragen oder sie kann es aufgrund ihrer IT-Struktur nicht leisten. Stattdessen werden die Kurswerte zum Zeitpunkt des Depotübertrags als Einstandskurse ausgewiesen, was wenig hilfreich ist. Bei mehrfachen Beschwerden, auch beim DB Beschwerdemanagement wird man mit aus vorgefertigten Textbausteinen zusammengestellten Antworten abgespeist. Jüngst wurden bei dem Umtausch wertloser Schuldverschreibungen in drei neue ebenfalls nahezu wertlose Schuldverschreibungen des Emittenten, bei einem de facto Verlust von etwas mehr als 37 TEuro einfach mal über 3 TEuro Kapitalertragsteuer abgeführt, weil ein Dienstleister es offenbar nicht geschafft hat, wie nach EStG § 43a vorgesehen, einen effektiven Börsenkurs innerhalb der dem Umtausch vorhergehenden 30 Tage festzustellen. Beschwerde auch hier fruchtlos, die DB macht ja prinzipiell keine Fehler.
G. S.
14.09.2024 | flatex: Über Neukundenaktion bei flatex gelandet
Vor ein paar Monaten bin ich im Rahmen einer Neukundenaktion bei flatex gelandet. Die Neukundenaktion bei flatex war und ist für mich als Vieltrader sehr interessant. Die reduzierte Flatfee schlägt bei meinen jährlichen Handelsvolumen mit einer vierstelligen Ersparnis zu Buche. An den Kursen kann man nicht drehen, an den eigenen Kosten (Depot und Transaktionen) sehr wohl. Das Online-Brokerage von flatex reißt wahrscheinlich niemanden vom Hocker, man kann aber damit arbeiten. Wichtiger für mich waren die schnelle Einrichtung des Depots und der fehlerfreie Übertrag von Wertpapieren und deren Anschaffungskosten. Da habe ich auch schon ganz anderes erlebt. Handelsoptionen hat man ausreichend bei flatex. Bei IPOs hingegen wird man in der Regel in die Röhre schauen, weil die Bank keinem der großen Konsortialbanken nahe steht. Ich finde das aber nicht so wichtig, viele IPOs laufen in den letzten Jahren schwach. Und bei den interessanten IPOs blieb auch über die Zeichnungsgewinne genug Luft, siehe z. B. Renk Group. Für Vieltrader und Leute, die sich nicht viel am Internetauftritt stören, eine lohnende Sache.
Gregor G.
08.08.2024 | ING-DiBa AG: Nicht alles Gold was glänzt
Ich bin seit vielen Jahre mit einem meiner Depots bei der ING. Insofern kenne ich den Laden ganz gut. Neben dem Depot nebst Extra-Konto war ich auch schon mal Girokunde der ING. Meine Frau und ich haben damals auch die Neukundenaktionen und das Kunden-werben-Kunden-Programm so gut es ging genutzt. Zuerst zu den Vorteilen beim Depot: Die Depoteröffnung ging sehr schnell und vollkommen unkompliziert. Viele Dinge rund um das Depot gehen online mit PIN & TAN anstatt mit Formularen und Unterschriften. Gerade beim Depotübertrag hin und her spart das viel Zeit. Übertragene Wertpapiere werden direkt dem Depot entnommen. Das ist gut im Vergleich zu den wochenlangen Laufzeiten mancher Wettbewerber. Der Online-Auftritt ist gut durchdacht. Nun zu den negativen Punkten: Die Standardgebühren für Online- Wertpapiergeschäfte sind viel zu hoch. Manchmal braucht man doch ein Formular und Unterschriften, z. B. bei Schenkung zu meinen Gunsten. Wegen der langen Wartezeiten an der Telefon-Hotline ist dies gerade für Nicht-Kunden kaum zu schaffen. Der Online-Hilfe/Chatbot taugt da auch nicht. Prämien wurden immer zuverlässig ausgezahlt. Man sieht, Plus und Minus halten sich die Waage. Keine direkte Empfehlung für Leute, die viel handeln.
H.-P. Dietrich
03.08.2024 | Consorsbank: Nicht kompetent
Ich hatte eine Aktie über Cortal Consors gekauft, China Mobile WKN 909622 und kann sie nicht mehr verkaufen. Es kommt die Nachricht: Das Wertpapier befindet sich nicht im Produktangebot. Nachfragen beim Kundenservice, werden nur mit Phrasen beantwortet. Die haben mich einfach so enteignet? Das kann doch nicht wahr sein. Ich frage mich, ob man sich das gefallen lassen muss. Jetzt sollten sie zumindest Möglichkeiten aufzeigen, ob man die Aktie an ein anderes Depot übertragen kann, oder was der Hintergrund des Problems ist. Keine Platitüden des ahnungslosen Kundenservice bitte.
Achim VdF
12.07.2024 | Traders Place GmbH & Co. KGaA: Quick und dirty, aber preiswert und ausreichend
Mit den Vorhersagen der Kursentwicklungen ist das so eine Sache. Letztendlich kann man sich Mühe geben und trotzdem falsch liegen. Was aber jeder Aktienbesitzer machen kann, ist für geeignete Rahmenbedingungen zu sorgen. Wenn man technik- und internetaffin ist, findet man leicht ein kostenloses Depot. Nicht bei der Hausbank, aber ganz leicht im Internet. Die nächste Frage ist, handelt man viel oder eher selten. Bei großen Anlagesummen und/oder vielen Wertpapiergeschäften ist es wichtig, einen Handelspartner mit einer Flatfee zu finden. Eine Grundgebühr plus 0,25% des Handelsvolumens, wie es viele Marktteilnehmer anbieten, wäre mir persönlich zu teuer. Informationsmöglichkeiten über die Wertpapiere findet man im Internet genug. Spezielle Tools sind nicht so wichtig, wenn überhaupt sinnvoll. Ich schaue auch im Web wie Banken beurteilt werden, ob ich unter den Suchpunkten zu Beschwerden und Bankname fündig werde und auf Seiten wie Check24 oder modern-banking. Und dann wähle ich aus. Im aktuellen Fall bin ich vor ca. vier Monaten zu Traders Place gewechselt. Die Depoteröffnung war unproblematisch, das Online-Brokerage ist spartanisch, aber man kann damit arbeiten. Ich bin eher Typ Vieltrader und baue oft Positionen sukzessive auf und ab. Da passt das Gebührenmodell von TP super. Meine Neukundenprämie bekam ich diesen Monat. Bisher seriös und verlässlich.
H. G.
03.07.2024 | Trade Republic Bank GmbH: Von damals gut bis heute ganz schlecht
Ich bin seit Januar 2023 Kunde bei Trade Republic und musste leider feststellen, wie fast alles von 4 bis 5 Sterne Leistung auf 1 Stern zurückging. Mein Depotübertrag hat einwandfrei funktioniert. Einige ETFs sind nicht erhältlich, da Trade Republic nur bei einer einzigen Börse angeschlossen ist. Der Kundenservice war am Anfang nett, hatte aber leider noch nie viel Ahnung. Seit März 2024 waren die Antworten alles andere als richtig, es entstand der Eindruck als wären die Mitarbeiter dumm. Jetzt wurde er auch noch ausgelagert. Kein gutes Zeichen. Ich wollte dann im März 2024 mein Depot doch wieder zu einer anderen Bank übertragen, nach ca. 1 1/2 Monaten und einer Beschwerde habe ich alles verkauft und das Geld übertragen. Sie haben es nicht hinbekommen. Auch die Reklamationsabteilung wirkt nicht gut. Die Konstruktionen mit dem neuen Girokonto und wie das Geld verwahrt wird, ist alles andere als sicher für den Anleger. Es klingt toll und birgt einige Gefahren. Gerade wegen der Einlagensicherung scheint die rechtliche Frage, ob das Geld des Anlegers wirklich mit 100.000 Euro gesetzlicher Sicherung abgesichert ist, alles andere als gesichert. Es scheint hier ein bisher ungeklärtes Konstrukt zu sein. Die Debit-Kreditkarte ist ganz nett, aber auch kein Mehrwert. Meine Empfehlung daher, ganz schnell weg oder besser einen anderen Anbieter wählen. Ich warte nur noch bis ich Anfang 2025 meine Steuerunterlagen für 2024 erhalten habe mit einem Guthaben von 5,00 Euro auf dem Konto.
Denis Baßler
05.06.2024 | Smartbroker: Meine Erfahrungen mit Smartbroker+
Meine Erfahrungen mit Smartbroker+ sind ganz gut. Ich war viele Jahre Kunde bei Smartbroker als die noch mit der BNP Paribas bzw. der vormaligen DAB bank zusammenarbeiteten. Auch da schon lief alles so weit problemlos. Der neue Partner von Smartbroker+ im Wertpapier-Bereich - die Baader Bank - funktioniert ganz gut und die Handelsgebühren sowie Handelsplätze sind ähnlich. Bei meinen Ordervolumina sind Flat Fees schon sehr wichtig. Viele hundert Euro Ordergebühren pro Jahr spare ich zum Beispiel gegenüber meinem zweiten Depot, welches ich seit mehr als 10 Jahren bei der ING führe. Alleine Kauf und Verkauf einer 10.000-Euro-Position sind bei der ING ca. 50 Euro teurer, wenn ich entsprechende Handelsplätze vergleiche. Umsatz, also Kauf und Verkauf, das sind bei mir ca. 250.000 bis 300.000 Euro. Davon 0,25% Orderprovision - und die ist sehr häufig bei Normalbanken - bedeuten 625 bis 750 Euro Spesen. Oder konkret eben nur hundert Euro bei Billig-Brokern im gesamten Jahr. Die Börse kann man nicht beeinflussen, die laufenden Kosten für den Wertpapierhandel schon. Es gibt weitere Discount-Broker wie flatex, die ähnliche Konditionen und Angebote haben. Bei flatex gefällt mir aber der Internetauftritt überhaupt nicht. Traders Place wäre auch noch eine Option, ich bin aber mit Smartbroker+ erst mal zufrieden.
K. Mergner
25.05.2024 | comdirect: Kontokündigung seit 6 Monaten nicht möglich
Seit 6 Monaten versuche ich mein Aktiendepot, von welchem nur noch eine mittlerweile wertlose Aktie übrig ist, bei der comdirect aufzulösen. Gegenwertlose Ausbuchung ... Mittlerweile habe ich 9 Formulare, wovon ich 4 ausgefüllt zurückgeschickt habe (online geht ja nicht bei der Onlinebank ...) Eine Ausbuchung wäre nicht möglich, weil irgendwas fehlt? Mittlerweile bin ich ratlos. Das Girokonto ist schon weg, die wertlose Aktie dümpelt wo auch immer herum. Warte jetzt auf die fette Rechnung für die Depotführung. Ich fasse es nicht.
Gisela Wilke
15.05.2024 | Consorsbank: Als Neukunde gut bedient
Da ich bei Smartbroker nach dem Wechsel der Depotbank raus wollte, kam mir das Neukundenangebot der Consorsbank gerade recht. So kann ich sogar noch eine Prämie für den Depotübertrag mitnehmen, ein Jahr von den Tradegate-Sonderkonditionen profitieren und bleibe kostenfrei beim Depot. Consorsbank ist BNP-Paribas-Tochter, also seriös. Schnell bekam ich nach einer einfachen Eröffnungsprozedur meine Konten und Zugänge. Heute morgen sah ich meinen Depotübertrag. In den nächsten Tagen muss ich noch kontrollieren, ob die Anschaffungsdaten korrekt rübergekommen sind. Der erste Eindruck im Online-Banking / Online-Brokerage ist gut. Die mobile App ist einfach zu bedienen, die Anmeldung am Notebook klappte auch. Was noch? In den ersten fünf Monaten bekommt man eine gute Tagesgeldverzinsung. Alles in allem: Wer 10.000 Euro Depotwert übertragen kann, der sollte das Angebot wahrnehmen. Ich sehe keinen größeren Pferdefuß.
Finn
26.04.2024 | Consorsbank: Nur den Service betreffend, nicht die Bank an sich, da habe ich keine Erfahrungswerte
Anfang der 2000er Jahre hatte ich meine Aktien bei der DAB bank geordert. Diese wurde dann von der BNP Paribas übernommen und letztendlich das Privatkundengeschäft an ihre andere Tochtergesellschaft, die Consorsbank, übertragen. Die Aktien lagen dann bis heute im Depot, was auch einigen dazwischenliegenden Börsencrashs geschuldet war. Gestern hatte ich mich entschieden diese online zu verkaufen. Über die App mit TAN usw. kam ich dann problemlos in mein Depot. Leider war ich ab da mit der Zuordnung einiger Beträge komplett überfordert. Dies hatte auch damit zu tun, dass ich die Aktien über die Jahre komplett aus den Augen verloren hatte und mir sogar teilweise nicht mehr bekannt war, wie viele Aktien ich von einer bestimmten WKN damals überhaupt geordert hatte. Daraufhin sendete ich eine ausführliche Beschreibung meines Problems an das Serviceteam der Consorsbank. Keine 2 Stunden danach wurde ich von einer freundlichen und meines Erachtens sehr kompetenten Mitarbeiterin zurückgerufen, die mir jedes Detail erklärte und letztendlich mich beim Verkauf unterstützte. Ich kann nur sagen: einmalig! Davon könnte sich z. B. der Service meiner Hausbank eine Scheibe abschneiden.
Heinz Lindner
16.04.2024 | Traders Place GmbH & Co. KGaA: Von den Billig-Brokern der beste?
Meiner Meinung nach ist Traders Place von den Billig-Brokern einer der besseren. Für mich ist wichtig, dass sowohl Einrichtungs- als auch Anmeldungs-Prozedere nicht zu kompliziert sind. Für ein Depot mit Verrechnungskonto und Referenzkonto bei einer anderen Bank reicht mir persönlich ein mTAN-Verfahren. Die mTAN zur Anmeldung ist direkt eine Session-TAN, für mich ist dies bequem. Allerdings sollte man die Transaktionen gut checken, bevor man schnell in der Maske die Ausführung bestätigt. Ein ganz einfach gestricktes Online-Brokerage erwartet den Nutzer. Für mich sind Nachrichten, Konto, Depot sowie Order-/Kursinformationen ausreichend und einfach angeordnet. Ich benutzte vielfach den gebührenfreien Handelsplatz gettex. Für liquide Titel ist hier der Spread OK und Teilausführungen selten. Achtung: Unter 500 Euro kostet eine Order/Teilausführung einen Euro Gebühr. Erwähnt sei an dieser Stelle noch die Neukundenaktion mit Prämie. Details wie auch zum Depot, der Depotbank und des Anbieters findet man leicht auf der Anbieterseite im Web.
Ute
13.03.2024 | comdirect: Haltedauer offener Immobilienfonds
Im Januar erhielten Anleger der Onvista Bank - Marke der Commerzbank - eine Ankündigung, dass diese Bank demnächst ihren Geschäftsbetrieb einstellen werde. Man solle sein Depot zu comdirect - Marke der Commerzbank - übertragen. Nun habe ich in der Tat einen offenen Immobilienfonds von Onvista zu comdirect übertragen. Solche Fonds haben bekanntlich eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren. Erstaunt war ich, dass nun comdirect ohne ausdrücklichen Hinweis diese Haltedauer von vorn beginnen lässt. Erst auf meine Reklamation hin erfuhr ich, dass das tatsächliche Erwerbsdatum zwar von Bank zu Bank übertragen wird, für Steuerzwecke, dass comdirect dies aber für die Bestimmung der Haltedauer nicht berücksichtigt, warum auch immer. Ich soll ein von comdirect vorgegebenes Formular zu Onvista schicken und die Haltedauer dort noch einmal bestätigen lassen, und dieses Formular dann an comdirect weiterleiten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Beides sind Marken der Commerzbank. Von daher handelt es sich um einen bankinternen Übertrag. Und da muss der Kunde von der einen Abteilung ein Formular ausfüllen lassen, damit die andere Abteilung einen Fonds korrekt verbuchen kann? Interne Kommunikation at it’s best! Aus Kundensicht grenzt das an Schikane.
L. B.
11.03.2024 | Smartbroker: Enttäuschend
Die Kooperation und offensichtlich auch die Kommunikation zwischen Smartbroker+ und der Depotbank Baader ist nach wie vor jämmerlich. Falsche Anzeigen des Depotkontosaldos auf der Smartboker-App, ein Software-Produkt, was allenfalls Minimalanforderungen genügt, konkurrieren zeitgleich mit korrekten Anzeigen auf der kohärenten Baader-Bank-Seite. Auch die Online-Anwendung von Smartbroker+ weist die gleichen falschen Werte wie die App aus. Der Kunde sollte also im Zweifelsfall sich bei der kontoführenden Depotbank einloggen. Als Kunde gewinnt man auch den Eindruck, dass die Kommunikation zwischen diesem Broker und der Depotbank noch sehr suboptimal ist. Zieht man Valutierungszeiten ab, wundert man sich über überlange Buchungszeiten. Gemessen auch am Dokumentationsangebot der früheren Depotbank DAB ist der jetzige Zustand ein massiver Rückschritt.
H. O.
22.02.2024 | maxblue: Wertpapierhandel
maxblue suggeriert, dass der Kunde Wertpapiere alleine handeln könne, sogar im Ausland. Wenn Probleme auftreten, habe man ja das Filialnetz. Probleme, z. B. Schweizer Aktien bei fehlender Börsenäquivalenz, sind aber häufig. Bei mir wurden Aktien der Verwahrstelle Zürich statt älterer der Verwahrstelle Clearstream entgegen aller FiFo-Vorgaben verkauft, was nicht einmal in den aktuellen Bedingungen erwähnt wird. Der Kunde wendet sich an die Filiale. Da kommt wenig. Im Fall der Fälle wird auf die Ombudsstelle verwiesen; Vorstand Deutsche Bank. Dort sind pensionierte Richter aus dem vorigen Jahrtausend, die in Online-Banking nicht angekommen sind und sich dennoch im Internet als Mediatoren gerieren. Werde jetzt zu einer niederländischen Bank wechseln. Armes Deutschland!
I. H-G. S.
10.02.2024 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Berechnung der steuerlichen Erträge bei Wertpapierverkäufen nicht nachvollziehbar
Nicht zum ersten Mal musste ich feststellen, dass die Berechnung der steuerlichen Gewinne bzw. Verluste nicht nachvollziehbar ist, wenn es sich um mehrere Anschaffungsvorgänge und anschließende Teilverkäufe handelt. Auf telefonische Nachfragen wurde mir bestätigt, dass grundsätzlich das FiFo-System angewandt wird, was aber nicht stimmt, wie mehrfach bewiesen. Wie das System in diesen Fällen zu den steuerlichen Anschaffungskosten kommt, konnte mir bisher niemand bei der DKB nachvollziehbar erklären. Ein weiterer schwerer regelmäßige Fehler ist die Berechnung der nicht realisierten Gewinne und Verluste der Wertpapierbestände, wieder im Fall mehrerer Anschaffungsvorgänge und anschließender Teilverkäufe. Telefonisch wurde mir mehrfach erläutert, dass dieser Fehler bekannt sei und sich in der Regel nach einigen Tagen selber korrigiert, was aber definitiv nicht stimmt. Die angezeigten, nicht realisierten Gewinne bzw. Verluste führen gegebenenfalls zu falsche Entscheidungen, wenn z. B. nicht realisierte Gewinne angezeigt werden, in Wahrheit es aber nicht realisierte Verluste sind.
Jürgen Breme
Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.
Wie wir eingereichte Erfahrungsberichte prüfen:
Im Interesse aller Leser prüfen wir die uns eingereichten Erfahrungsberichte vor der Veröffentlichung. Die Prüfung erstreckt sich in begrenzter Weise auf die Echtheit, faktische Fehler, diffamierende Ausdrücke oder sonstige, rechtlich fragwürdige Inhalte. Zur Echtheit schauen wir uns inhaltlich an, ob der Bericht plausibel und authentisch erscheint, sodass davon auszugehen ist, dass der Schreiber das Bankprodukt tatsächlich kennt, sich damit zumindest als Interessent befasst hat. Ein Nachweis, dass der Schreiber das Produkt auch besitzt bzw. nutzt, wird nicht eingefordert. Wir erfassen den angegebenen Namen, die E-Mail-Adresse und unter Beachtung des Datenschutzes für die Dauer bis zur erfolgten Prüfung des eingereichten Beitrags zudem technische Daten zum verwendeten Betriebssystem und Browser des Schreibers, die IP-Adresse und den Hostnamen des zugreifenden Rechners. Um gefälschte Bewertungen zu vermeiden, sichten wir die erfassten Daten und gleichen sie automatisiert mit denen bei anderen eingereichten Beiträgen ab, zum Beispiel um Eigenbewertungen der Banken zu erkennen, oder zu erkennen, wenn ungewöhnlich viele Beiträge auf dieselbe Kennung zurückzuführen sind. Ziel bei den Erfahrungsberichten ist, dem Leser nützliche Zusatzinformationen zu geben, die nicht unmittelbar aus den Konditionen oder Produktbeschreibungen des Anbieters hervorgehen. Wir behalten uns eine Nichtveröffentlichung oder Kürzung - wenn Beiträge diesen Kriterien nicht entsprechen - und Rechtschreibkorrekturen vor. Ob ein Schreiber negativ oder positiv wertet, spielt bei einer eventuellen Nichtveröffentlichung keine Rolle, da wir die Meinungen zu einer Bank nicht verzerrt abbilden möchten. Tendenziell wird oft negativ gewertet, da zufriedene Kunden weniger aktiv werden, einen mehrzeiligen Beitrag zu schreiben.