Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB BankDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatexING-DiBa AGmaxblueMERKUR BANK KGaAnetbankNIBC Directonvista bank PostbankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AGViTradeVolkswagen Financial ServicesWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

14.09.2019 | onvista bank: Für Vieltrader und Großanleger empfehle ich das 5-Euro-Festpreis Depot
Vieltrader und Großanleger stehen sich mit dem onvista 5-Euro-Festpreis Depot nicht schlecht. Ich selbst habe es seit der Einführung vor circa drei Jahren. Da ich zwar nicht jeden Tag handele, aber doch ungefähr 25 bis 30 Mal im Jahr und dann im Durchschnitt im Gegenwert von ca. 10.000 Euro, lohnt sich das im Vergleich zu meiner vormaligen Lösung, bei der ich 0,25% des Umsatzes, dazu eine Grundgebühr und noch börsenplatzabhängige Gebühren zahlte. In etwa 25 bis 30 Euro weniger pro Geschäft, letztes Jahr in Summe etwas über 750 Euro Ersparnis, können sich sehen lassen. Zugegebenermaßen ist der Online-Auftritt der onvista bank ist kein Zuckerschlecken und unterscheidet sich deutlich von dem, was ich bisher im Online-Brokerage sah. Weiterhin sind die Chancen bei IPOs und die Zuteilungsquoten zumindest für deutsche Emissionen deutlich schlechter als bei Deutscher Bank und Commerzbank sowie deren Tochterfirmen. Ich habe deshalb auch noch weitere Depots bei comdirect und Postbank. Überragend schnell oder einfach ist die Depoteröffnung auch nicht gewesen. Es gab vormals ein KwK-Programm, für welches man auch noch handschriftlich ein längliches Formular ausfüllen musste. Wer selten handelt und nur kleinere Beträge, wer gutes Online-Banking braucht, der sollte die Finger vom onvista 5-Euro-Festpreis Depot lassen. Für das oben genannte Klientel ist die onvista bank eine Option.
S. H. W.

10.09.2019 | comdirect bank AG: Gut für Trader mit Wechselbereitschaft
Ich bin vor einem knappen Dreivierteljahr mit meinem Depot zur comdirect gewechselt. Zwei Aspekte waren für mich wichtig: Zum einen die Werbeprämie von 100 Euro, die dann auch anstandslos zur gegebenen Zeit eingebucht wurde, und zum anderen die Flatfee von 3,90 Euro auf ein Jahr. Letztere gibt und gab mir die Option, mein relativ großes Depot zu pflegen. Preiswert konnte ich zur Bereinigung einige kleinere Positionen verkaufen. Und bei zwei großen Positionen habe ich über 100 Euro Transaktionskosten gespart, da meine alte Bank erst bei knapp 60 Euro die prozentualen Gebühren deckelte. Das Handling beim Brokerage ist angenehm einfach, der Informer-Bereich sehr gut. Mit dem alten Internet Explorer läuft auch noch der Chart Analyzer der comdirect. Angenehmer Nebeneffekt: Beim IPO von Knorr Bremse kam ich bei der comdirect mit schönem Gewinn zum Zuge, bei meiner alten Bankverbindung blieb ich außen vor. Etwas lästig sind allerdings die vielen E-Mails im Online-Postfach. Aber da es ansonsten nicht viel zu monieren gibt, bleibt die comdirect eine gute Wahl. Die Depotaktion gibt es übrigens aktuell bei der comdirect in ähnlicher Form wie Anfang des Jahres. Meiner Erfahrung nach können auch Altkunden nach einer gewissen Wartezeit teilnehmen.
K. B.

12.08.2019 | Commerzbank AG: Seit drei Jahren zufrieden
Seit drei Jahren zufrieden bin ich mit meinem Depot bei der Commerzbank. Anfangs hatte mich mein älterer Bruder geworben und neben seiner Werbeprämie bekam auch ich für meinen anfänglichen Depotübertrag von 10.000 bis 11.000 Euro Gegenwert eine zu versteuernde Prämie von 200 Euro. Das Konto zum Depot ist ein Girokonto, welches bei einem monatlichen Eingang 1.200 Euro gebührenfrei ist und für welches mich mein Bruder ein Jahr zuvor geworben hatte, auch hier zum beiderseitigen Vorteil, allerdings weiß ich nicht mehr die Höhe der Prämien, allerdings gibt es eine solche Werbeaktion immer noch oder schon wieder, wie ich letztens im Online-Banking las. Das Konto ist nicht mein Gehaltskonto, abgewickelt werden darüber nur meine Wertpapiergeschäfte. Eine Transaktion pro Quartal (die Höhe ist egal) muss man machen, damit auch das Depot gebührenfrei ist. Dabei sind die Kauf-/Verkaufskonditionen marktüblich. Bei den interessanteren deutschen Börsengängen (Healthineers, Knorr, DWS) hatte man nach meiner Erfahrung gute Zuteilungschancen. Gut für Bestandskunden, auch bei nachfolgenden Depotübertragsaktionen durfte man als solcher teilnehmen, was eher unüblich ist. Das Online-Banking ist ganz passabel, die Filialen und deren Besetzung ist stark ausgedünnt. Auch mein Berater wurde wegrationalisiert.
S. K.

06.08.2019 | 1822direkt: Seit über 10 Jahren mit dem Depot ohne Ärger
Ich bin seit über 10 Jahren mit dem Depot ohne Ärger bei der 1822direkt. Anfänglich war ich dort mit meinem Girokonto als Gehaltskonto und einem Tagesgeldkonto, welches damals noch lohnte. Nachdem ich nicht mehr bei meiner Sparkasse bleiben und in das Online-Banking einsteigen wollte, welches es da noch nicht bei der Sparkasse gab, deren Kunde ich war. Der Geldautomat blieb gleich, an das Online-Banking gewöhnte ich mich schnell. Das Gehaltskonto war mit einer Prämie verknüpft und das Tagesgeldkonto mit einem Sonderzins. So wurde ich quasi geködert. Etwas später als mein Vermögen gewachsen war, habe ich auch mit einem Depot bei 1822direkt begonnen. Wieder war es eine Prämienaktion, die mir auf die Sprünge half. An dieser Stelle sei gesagt, dass die 1822direkt ihre Prämienversprechungen immer eingehalten hat und auch im Tagesgeschäft Kulanz zeigte. Bei ein paar IPOs bin ich über die 1822direkt schön und lohnend zum Zuge gekommen, häufiger übrigens als bei meinen weiteren Depots, die ich inzwischen hatte. Die Gebühren für den Handel sind gesundes Mittelmaß, kein Grund zum Wechsel. Eine Empfehlung gebe ich gerne.
P. S.

06.08.2019 | onvista bank: Ordergebühren unterschiedlich hoch
An anderen Marktplätzen als Frankfurt kosten Orders mal schnell 3% des Volumens - an sich nicht das Problem, wird ja versteckt in den AGB aufgeführt - aber auch in Frankfurt läuft es scheinbar frei Schnauze. Mal 5 Euro, mal 10 Euro ... Hinweise vorab oder Infos zu wie und warum erhält man nie. Ziehe mein Depot hier zeitnah wieder ab. Bei der Gestaltung der Plattform war onivsta bank auch sehr "kreativ". Der Nutzer öffnet die Bereiche der Wahl, ähnlich wie Desktop-Apps, und diese Dashboards bleiben dann bestehen, sind beliebig anpassbar. Nette Spielerei, aber durch die Begrenzung auf fünf geöffnete Bereiche teilweise auch einfach lästig.
an­o­nym

03.08.2019 | comdirect bank AG: Kündigung
Ich bin seit ca. 1995 (!) Kunde der comdirect bank. Ca. 100 Käufe/Verkäufe im Depot pro Halbjahr, Bank verdient also recht gut mit mir. Nun bekam ich plötzlich und unerwartet die Kündigung. Auf Nachfrage und dem Hinweis, dass ich einer der Kunden der ersten Stunde bin, wollte man sich trotzdem nicht zu den Gründen äußern. Man versicherte mir lediglich, dass ich nicht irgendwelcher illegalen Handlungen verdächtigt wurde und "dass ich es nicht persönlich nehmen solle". Ich passe nicht mehr ins Geschäftskonzept. Vermutlich ist es mein ausländischer Wohnsitz, wurde mir aber nicht bestätigt. Nach 25 Jahren, ca. 3.000 Euro Gebühren und Spesen pro Jahr geht so also eine Geschäftsbeziehung zu Ende. Kein persönliches Telefonat, keine Begründung. Nichts. Das ist sehr billig und sollte jedem Kunden oder potenziellen Neukunden zu denken geben.
Ralf H.

13.07.2019 | onvista bank: Überwiegend positiv
Ja, es ist richtig, die Konditionen bei onvista bank haben sich verschlechtert, sowohl beim Festpreis- als auch beim Freebuy-Depot. Kostenlose Sparpläne gibt es auch nicht mehr. Aber die Konditionen sind immer noch gut bzw. akzeptabel. Dies insbesondere angesichts der vielen kostenlosen Unternehmens-Infos auf dieser Seite. Da ist es für mich nachrangig, dass z. B. die Kontoumsätze nicht sofort aktuell einsehbar sind. Bisher hatte ich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Probleme bei der Orderausführung. Ich denke, es gibt keine andere Bank, bei der die Dividenden so früh eingebucht sind wie bei onvista. Auch die telefonische Erreichbarkeit, falls mal Fragen zu klären sind, ist gut, jedenfalls gab es auch hier nie Probleme. Ich bin seit 2012 Kunde, bisher gab es keinen Grund zur Beanstandung. Deshalb Daumen hoch!
N. E.

13.07.2019 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Depotwechsel hat geklappt, interessant für Besitzer von Fondsanteilen
Vor einigen Monaten habe ich mit meinen Anteilen an offenen Immobilienfonds zur Wüstenrot Bank gewechselt. Das kostenlose Depot führt ebase, das kostenloses Gegenkonto ist das Top Giro-Konto der Wüstenrot Bank. Vorweg, die ganze Sache mit Konto- und Depoteröffnung und Depotwechsel war nicht ganz einfach und hat Zeit und zwei Telefonate gekostet. Aber die Hotline hat gut unterstützt und am Ende nach drei, vier Wochen war inklusive Übertrag alles erledigt. Ich hatte nicht ganz wenig zu übertragen und somit war der Aufwand gerechtfertigt. Zu Online-Banking/Online-Brokerage und Ordergebühren: Beides ist mehr oder weniger in Ordnung, eine 3+ für die Gebühren, eine 3- für den Internetauftritt. Wie lange die Übertragungsaktion noch läuft, keine Ahnung. Aber das Angebot ist seit etlichen Monaten auf der Homepage der Wüstenrot Bank. Für Anleger mit Fondsbeständen auf jeden Fall interessant wegen der Wechselprämie. Die Prämie kam nach ca. zwei Monaten. Sie ist zu versteueren, modulo einer Freigrenze, die bei 257 Euro/Jahr liegt. Die sonstigen Bedingungen und Konditionen findet man leicht auf der Webseite.
F. K.

11.07.2019 | onvista bank: Überwiegend negativ
Positiv: Mitglied im Bankenverband und somit beim Einlagensicherungsfonds, relativ günstige Handelskonditionen, gehört zur comdirect bank AG.
Negativ: Es gibt keine Handels-App für Android/iOS. Ein direkter Transfer von Geld vom Handelskonto zum Cfd-Konto nicht möglich. Dieses muss erst umständlich über das Referenzkonto überwiesen werden. Der Transfer vom Cfd-Konto zum Handelskonto ist zwar direkt möglich, die Buchung erfolgt hier jedoch deutlich zeitverzögert. Ich hatte bereits wiederholt Ausfälle der Website zu Handelszeiten, was katastrophal sein kann. Es ist keine Online-Einsichtnahme in die Verlusttöpfe möglich. Die Steuerdaten werden Online zudem nur teilweise über Tage verzögert angezeigt.
R. S.

03.07.2019 | TARGOBANK AG: Nette Neukundenangebote aber auch viele negative Punkte
Nach einigen Jahren möchte ich gerne mit den anderen Interessenten oder Kunden meine Erfahrungen mit der Targobank bezüglich des Depots teilen. Keine Frage, die Targobank hat immer mal wieder interessante Neukundenangebote bezüglich Konto und Depot. Die Standardkonditionen sind aber maximal im durchschnittlichen Bereich, was bei einer längeren Kundenbeziehung immer mehr ins Gewicht fällt. Bezüglich Depot rate ich dringend bei fehlender eigener Expertise ab. Zum einen ist die Targobank bis in die Fachabteilungen selbst nicht sattelfest im Wertpapierbereich und man hat häufiger als bei anderen Banken Grund zur Reklamation. Ich habe mehrere Depots und kann diesbezüglich durchaus vergleichen. Zum anderen - und das ist auch ein Nachteil bei Filialbanken - kommt der Berater immer mal wieder mit Anlagevorschlägen, die auch ab und an Optionsschein-Charakter mit Total-Verlustmöglichkeit haben oder häufiger mit hohen Gebühren behaftet sind. Auch geschlossene Fonds mit ungewissen Risiken wurden proaktiv angeboten. Das Online-Banking ist im Großen und Ganzen in Ordnung inklusive Informationsmöglichkeiten. Von Terminabsprachen via Hotline rate ich ab, unverständlicherweise war ich danach mehrfach vergeblich in der Filiale. Die Konto- und Depoteröffnung ist verglichen mit reinen Online-Banken viel zu aufwendig und zeitraubend.
K. A.

01.07.2019 | comdirect bank AG: Als Online-Bank ok, für Börsenhandel seit 2018 für mich nicht empfehlenswert
Nach dem Einstieg bei comdirect vor ca. 10 Jahren habe ich einen Großteil meiner Aktien-Transaktionen mit - der anfangs auch sehr günstigen comdirect durchgeführt - und auch einige Depots von anderen Banken übertragen. Als in 2019 der Steuernachweis 2018 für das Finanzamt korrigiert wurde - leider bereits nach Abgabe meiner Steuererklärung - habe ich dann, um der Inkompetenz des Services zu entgehen, mein Depot auf einen anderen Anbieter übertragen lassen, Depot und Verrechnungskonto bei comdirect schließen lassen. Bis heute hat comdirect es nicht geschafft, korrekte Daten bezüglich Anschaffungskosten etc. weiterzugeben. Der Ausgang ist noch offen. Das Girokonto inklusive Kreditkarte habe ich noch, da kann ich nichts Negatives berichten.
Hans.-T. Winzek

27.06.2019 | Postbank: Neues Postbank-Brokerage - ein Witz
Die App funktioniert nicht wirklich und hat mir bereits zum zweiten Mal abverlangt, ein neues Passwort einzurichten, da die Postbank es wieder und wieder aus Sicherheitsgründen sperrt, ein Witz! Post kommt nach 3 Tagen. Ich bin hochgradig unzufrieden. Vor der Umstellung zum neuen Brokerage, lief alles! Meine ID plus Passwort hat 5 Jahre bestens gefunzt. Auf dem Kontaktformular steht: 2. Staatsbürgerschaft USA! Hätte ich das Ankreuzen sollen? Jede zweite Zeile irgendwas mit USA. Ich wusste nicht, dass die Deutsche Bank ihre kleine Postbank so dumm und bedienerunfreundlich dastehen lassen würde. Ich löse mein Postbankdepot und -konto auf, denn wer weiß, am Ende steht da noch: Sorry, Geld in USA!? Wir haben Ihre ID gesperrt. Und nun?
anonym

17.06.2019 | onvista bank: Wer damit zurechtkommt, wird günstige Konditionen ernten
Weiß Gott kein Broker für jedermann ist die onvista bank. Man muss wissen, auf was man sich einlässt. Wer allerdings nach sehr günstigen Konditionen sucht, weil er viel (und viel Umsatz) handelt, der ist bei der onvista bank gut aufgehoben, bei der ich selbst schon eine halbe Ewigkeit bin. Auch sollte niemand die ein oder andere kleine obskure Gebühr erschrecken, die er vielleicht von anderswo nicht kennt. In der Vergangenheit gab es bezüglich des Depots immer mal wieder Neukundenaktionen, die sowohl für den Werber als auch für den Geworbenen interessant waren. Letztendlich bin ich auf diese Weise auch zur onvista bank gekommen, die mir seinerzeit nichts sagte. Weder farblich noch funktionell funktioniert der Internetauftritt. Wie lautet meine Depotnummer? Wie lautet meine Kontonummer? Wie überweise ich zurück? Wie ändere ich das Referenzkonto? Usw. Alles Probleme, die meinen Weg kreuzten und wo meine Intuition nicht genügte. Im Ernst, das Online-Banking ist nicht gut. Aber man gewöhnt sich irgendwann daran und freut sich doch über die geringen laufenden Kosten für den Handel. Die Abrechnung, wenn man sie findet bzw. wieder findet, waren immer OK. Steuerliche und Anschaffungsdaten, dito. Die Hotline, eine 3 würde ich sagen. Die Konto- und Depoteröffnung ist mir als langwierig in Erinnerung. Wen alle diese Bemerkungen nicht stören bzw. helfen, dem kann ich gerade noch die onvista bank empfehlen, wenn er den Viel-Trader-Fokus hat wie ich.
F. Sch.

02.06.2019 | Postbank: Die Abrissarbeiten gehen weiter - aber ohne mich
Die Postbank hatte mal ein schönes Paket gestrickt. Sie bot ein kostenloses Girokonto und dazu ein kostenloses Depot an. Außerdem gab es vernünftige Transaktionskosten mit zwei Festpreisen von 10,00 bzw. 20,00 Euro je nach Ordergröße. Und immer wieder mal hatte man gute Chancen bei Börsengängen über die Postbank als Deutsche-Bank-Konzerntochter. Diese Zeiten sind leider schon lange vorbei. Seit einigen Jahren kostet das Girokonto eine monatliche Gebühr, die Kreditkarte eine Jahresgebühr und das Depot war nur noch ab einem bestimmten Volumen gebührenfrei. Ganz zuletzt hat man an den Handelsgebühren geschraubt, nach oben natürlich. Für mich ist das dann doch ein bisschen zu viel, zumal auch das Online-Banking nicht überragend ist und ich schon ab und an Stress mit der Bank hatte mit Themen wie Anschaffungsdaten und Zahlung von Werbeprämien. Ich bin jetzt Ex-Kunde und zu einem Discount Broker gewechselt. Eine Empfehlung gebe ich selbstredend nicht.
anonym

20.05.2019 | flatex: Jahressteuerbescheinigung 2018
Die Jahressteuerbescheinigung für 2018 sollte wegen Umstellung Fondsversteuerung Ende April kommen. Am 2. Mai stand auf der Homepage, sie sei in der finalen Erstellung. Anfrage von mir: Wann? Antwort: Mitte Mai. Leider war am 16. Mai auch wiederum nichts im Postfach, Anfrage am 16. Mai: Wann? Antwort: Am kommenden Wochenende. Nun dieses ist auch schon vorbei und immer noch keine Bescheinigung im Postfach. Habe heute erneut angefragt, noch keine Antwort. Sehr schlechter Service. Von der ING habe ich die Bescheinigung schon vor vier Wochen bekommen, auch mit Fonds, also dieselben Voraussetzungen. Das nenne ich guten Service und dort werde ich nicht von Woche zu Woche vertröstet.
R. M.

13.05.2019 | flatex: Steuerbescheinigung lässt auf sich warten
Wie meine Vorredner bereits erwähnt haben, muss man Jahr für Jahr auf die Steuerbescheinigung der Dividendenauszahlung warten. Heute am 13.05.19 habe ich immer noch keine für das Jahr 2018 erhalten. Der Handel hat bisher fast immer reibungslos funktioniert. Manchmal werden aber aus mir nicht erklärlichen Gründen Transaktionen abgelehnt. Sekunden später kann die Order wieder ausgeführt werden. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass auf ausländische Dividendenzahlungen 5,90 Euro anfallen. In meinem Fall erhalte ich jedes Quartal rund 25 Euro eines amerikanischen Unternehmens, wovon rund 20 Euro übrig bleiben. Diese Gebühren werden in unübersichtlichen PDF-Files versteckt. Da in der Summe aber alles funktioniert, bewerte ich das Institut neutral.
Michael G.

09.05.2019 | TARGOBANK AG: Top Angebot für Wechsler mit mittelgroßem Depot
Bei der Targobank bin ich Wiederholungstäter. Vor einigen Jahren bin ich wegen einer Depotübertragsprämie zur Targobank gewechselt. Dann war ich wieder weg bei flatex und jetzt back home. Mittlerweile hab ich neben dem Depot auch ein paar 10.000 Euro anzulegen, was ja bekanntlich in den letzten Jahren sicher und rentabel so gut wie unmöglich war. Deswegen passte jetzt das Targobank-Angebot so genau für mich. Auf ein Jahr habe ich jetzt Ruhe, mit 2% Tagesgeld ist man oberhalb der Inflationsrate. Die Kröte, die man schlucken muss, sind wahnwitzig viele Formulare bei der Kontoeröffnung in der jeweiligen Filiale. Das Besprechen, Ausfüllen und Unterschreiben zusammen kann eine gute Stunde dauern. Und man bekommt auch noch ein gutes Stück "Wald" mit nach Hause. Aber das wusste ich ja vom ersten Mal schon. Und auch die Freetrades sind ein geldwerter Vorteil, der nicht unerheblich ist, wenn man mal das ein oder andere kaufen oder verkaufen will. Selbst im Vergleich zu flatex sind das noch mal knapp 50%, wenn man Gebühren und Fremdkosten berücksichtigt. Eine runde Sache für mich und eine klare Empfehlung.
K. M.

06.05.2019 | comdirect bank AG: 2018 mit meinem Depot ganz gut über die Runden gekommen
In der zweiten Hälfte 2017 bin ich mit meinem Depot zum ersten Mal zu einer reinen Online-Bank gegangen. Ich wollte nach etlichen guten Jahren mein Depot umschichten und die Gebühren meiner Hausbank waren mir einfach zu teuer. Zuerst ließ ich mir von der Hausbank einen Auszug der Bestände und ihrer steuerlichen Anschaffungsdaten geben. Nachdem ich Vollständigkeit und Korrektheit abgecheckt hatte, habe ich mein Depot inklusive aller Verrechnungstöpfe von der comdirect einziehen und auflösen lassen. Etwa zwei Wochen nach Eingang habe ich die Vollständigkeit und Korrektheit steuerlichen Anschaffungsdaten in meinem neuen Depot überprüft. Dies kann man leicht selbst mit der "Steuersimulation" im Onlinebanking machen. Danach habe ich zu reduzierten Transaktionsgebühren, die eine gewisse Zeit galten, einige Umschichtungen vorgenommen. Ich habe auch in 2018 drei Neuemissionen gezeichnet und jedes Mal eine größere Zuteilung bekommen. Alle entwickelten sich besser als der DAX. Insgesamt habe ich etwas mehr als 4% an Depotvolumen nach Dividenden brutto (Umschichtungen herausgerechnet) verloren, mit Einrechnung der Dividende knapp 3%. Nach etlichen Jahren der Gewinne ist das ordentlich. Mit dem Online-Banking komme ich prima zurecht, die Informationen im Depot-Bereich sind top, die Tools sinnvoll und gut, die Mailbox übersichtlich, die Service-Informationen (Freistellung, Formulare etc.) intuitiv. Ein bisschen zu viel Mails mit "tollen" Angeboten und eher mittelmäßige Standard-Ordergebühren könnte man kritisieren. Positiv überrascht wurde ich nach ca. einem Jahr von einer Prämie für meine anfänglichen Depotüberträge, das hatte ich am Anfang wohl überlesen.
Heinrich B.

27.04.2019 | flatex: Das ist wirklich nicht zu verstehen
Der von mir hier kritisierte Punkt wurde bereits von einem anderen Rezensenten bemängelt. flatex ist ein reiner Broker und die Steuerbescheinigung für 2018 steht immer noch aus, da alles angeblich so kompliziert ist. Es geht schlicht und einfach bei mir nur um eine kleine Dividendenzahlung in 2018. Ansonsten wurden keinerlei Transaktionen getätigt. Mit diesem Problem haben andere von mir genutzte Banken, unter anderem NIBC und ING, offensichtlich überhaupt kein Problem, obwohl die letztgenannten Banken zusätzlich noch andere steuerpflichtige Produkte wie Tages- und Festgelder in ihrer Angebotspalette haben und diese auch von mir in Anspruch genommen wurden. Ich bin da schon ziemlich final angefressen ...
anonym

20.04.2019 | TARGOBANK AG: Vorteile einer Filialbank nutzen
Oft fährt man mit reinen Online-Brokern gut bezüglich Depot- und Transaktionskosten. Aber auch manche Filialbanken haben interessante Konditionen und Aktionen für Kunden. Zudem kann man das ein oder andere per Kulanz erreichen. Ich konnte die Freetrades aus einer Targobank Depotübertragsaktion gegen Sonderzins vor ein, zwei Jahren nicht nutzen, weil Anschaffungsdaten unklar waren, daraufhin wollte ich schon mein Depot auflösen. Im Gespräch mit dem Berater wurden mir die verfallenen Freetrades noch einmal gewährt und als Bestandskunde konnte ich an einer weiteren Aktion teilnehmen. Ich hätte mich schwergetan, dies bei einer anonymen Hotline eines Online-Brokers durchzusetzen. Im Endergebnis habe ich meinen Depotbestand aufgestockt und werde jetzt einige steuerlich neutrale Transaktionen gebührensparend ausführen, die ich sowieso plante. Der Berater hat mir zusätzlich schnell die Anschaffungsdaten der Papiere zum Abgleich zukommen lassen. Fazit: angenehme Atmosphäre und ein gutes Ergebnis für mich
C. B.

08.04.2019 | flatex: Umstellung und Steuerbescheide
Ich war prinzipiell ganz zufrieden mit flatex, obwohl ich z. B. den Postkorb sehr unübersichtlich finde. Im letzten Jahr hat sich das jedoch etwas geändert: Zunächst kam die Einführung der Negativzinsen auf dem Verrechnungskonto. Für mich kein großes Problem, ich mache Buz&Hold und das Geld liegt da selten lange herum. Ich war einigermaßen überrascht, dass nach der Umstellung zur Investmentsteuerreform die Performance meiner Positionen nicht mehr korrekt abgebildet ist. Alles komplett Kraut und Rüben - das Problem gibt es allerdings auch bei anderen Brokern. Früher gab es unter bestimmten Umständen tatsächlich einen Flat-Preis für die Orders, mittlerweile sind auch Tradegate-Orders von Fremdspesen betroffen. Es nervt irgendwie, dass man vor der Ausführung nicht genau weiß, ob jetzt alle Kosten enthalten sind oder noch etwas dazu kommt. Auf so einen Quatsch können nur Banken kommen, und flatex war eine Zeit lang die positive Ausnahme in Sachen Transparenz. Leider scheint sich das in die falsche Richtung zu bewegen. Am meisten ärgert mich, dass die Steuerbescheinigung für 2018 schon wieder unglaublich spät kommt. Es ist bald Mitte April und weder gibt es eine Bescheinigung noch irgendeine Art von Erklärung für diese Verzögerung. Ich kenne keine Bank, die so lange dafür braucht. Das nervt unglaublich, wenn man endlich die Steuererklärung hinter sich bringen will und monatelang auf den Nachzügler flatex warten muss.
Fazit: Wahrscheinlich sind die anderen auch nicht besser, aber toll ist flatex nicht. Ein Anbieter, der 100% transparent und zuverlässig arbeitet, das ist im Bankgewerbe wohl einfach zu viel verlangt. Man muss weiter darauf hoffen, dass die Digitalisierung diese ganze verquere Branche irgendwann mal vom Kopf auf die Füße stellt.
Bert Digner

04.04.2019 | 1822direkt: Aktiv-Depot, nicht mehr das Gelbe vom Ei
Als Prämien gelockter Girokontokunde bin ich vor etlichen Jahren zur 1822direkt gekommen. Später wurde einem dann der Depotwechsel mit einer weiteren Prämie schmackhaft gemacht. Für ein kleines Depot von 10.000 bis 15.000 Euro war dies sehr lukrativ. Nach einigen Jahren ist mein Resümee: Den 0-Euro-Gebühr Zugang zu den Sparkassenautomaten brauche ich nicht mehr, Geld gibt es bald in jedem Supermarkt. Da ich etliche kleine Orders in den letzten sechs Jahren hatte, ist meine Depotprämie lange aufgefressen. Bei IPOs bekam ich immer nur kleine Zuteilungen, wenn überhaupt. Da die prozentualen Orderkosten erst bei 60 Euro gedeckelt werden, durfte ich bei einem Verkauf aufgrund eines Erbes auch einmal diese 60 Euro "genießen". Diese Order wäre bei flatex oder onvista bank für fast 55 Euro weniger über die Bühne gegangen. Nur für Prämienjäger, die nicht handeln wollen.
T. B.

23.03.2019 | onvista bank: Kündigung ohne Grund durch onvista bank
Ich war seit 2008 Kunde der Nordnet Bank und hatte dort auch mehrere Depots mit Aktien und Optionen. Mit der Nordnet Bank war ich sehr zufrieden, sie hatten meiner Meinung nach eine der besten Software für den Online-Handel. Im Zuge der Übernahme durch onvista kam ich 2010 zur onvista bank. Anfänglich waren die Preise sehr gut, sind dann aber im Laufe der Zeit mehr und mehr gestiegen. Die Online-Plattform ist gewöhnungsbedürftig, wobei in der letzten Version endlich einigermaßen vernünftig bedienbar. Der Kundenservice war bei onvista bank leider schon immer sehr schlecht. Mir wurde mehrmals ohne Vorwarnung der Zugang zu meinem Depot gesperrt. Auf E-Mails wurde nie geantwortet, nach Stunden (!) in der Telefon-Warteschlange hat dann ein verwirrter Mitarbeiter erklärt, dass angeblich ein Dokument zum Nachweis meines Wohnsitzes fehle (das aber schon mehrfach per E-Mail und Post geschickt worden war - ich lebe im Ausland). Wollte mich jetzt letzte Woche in mein Depot einloggen, und alle Positionen bzw. Geldbestände sind verschwunden. E-Mail an onvista bank, natürlich keine Antwort, und nach einer halben Stunde in der Warteleitung kam dann heraus, dass onvista bank mir gekündigt hat und ich dadurch keinen Zugang mehr zu meinem Depot bzw. Bargeld habe! Angeblich hat man mir ein Kündigungsschreiben geschickt, dass mir aber nie zugegangen ist - weder per Brief noch in der Nachrichtenbox der Webplattform noch per E-Mail. Nach meiner Beschwerde wurde dann schnell ein rückdatiertes Kündigungsschreiben in die Nachrichten-Box eingestellt! Das hat schon was ... onvista bank verweigert jetzt jegliche Auskunft zu meinem Depot - ich kann nicht mal mehr den Aktienbestand, Performance etc. einsehen, geschweige denn handeln. Die einzige Möglichkeit, die mir angeblich jetzt noch bleibt, ist einen Übertrag der Wertpapiere auf ein Depot bei einer anderen Bank zu beantragen, danach hat man mir zugesichert, auch den Bargeldbestand an mich zurückzuüberweisen. Ob das dann alles stimmt, kann ich nicht mehr nachvollziehen, da alle Handelsdokumente und Unterlagen bereits auf der Handelsplattform gelöscht sind! Auch wenn man mit mir keine Geschäftsbeziehung mehr haben möchte (vermutlich da ich im Ausland lebe), hätte man dies auch ordentlich und professionell regeln können.
Markus Straub

05.03.2019 | 1822direkt: Depot für die Tochter eröffnet
Wir haben ein Depot für unsere minderjährige Tochter bei der 1822direkt eröffnet. Meine Frau und ich sind schon einige Jahre mit Girokonto und Depot Kunden bei der 1822direkt, letzteres nur ich. Damals war eines unserer Entscheidungskriterien die Geldautomatenverfügbarkeit und da war die 1822direkt im Sparkassenverbund gut aufgestellt. Jeder, der nicht in der Stadt wohnt, wird dies leicht nachvollziehen können. Für meine Tochter ist die Gebührenfreiheit wertvoll, weiterhin die Wechselprämie und die anfangs halbierten Orderkosten. Das Handling im Online-Banking war ich als Bestandskunde gewohnt. Das Orderguthaben konnten wir sinnvoll für einige Umschichtungen und Zukäufe verwenden. Auch bei einigen größeren Neuemission werden wir unser Glück für unsere Tochter versuchen. Die Chancen bei deutschen Neuemissionen sind mit der Sparkassengruppe meiner Erfahrung nach gut. Telefonisch und schriftlich (hier kann es schon einmal etwas dauern) bekommt man freundliche und gute Antworten. Wer noch nicht Kunde ist, den erwartet einiger Papierkram, ein bisschen Geduld ist angezeigt. Für ein Minidepot und/oder Leute, die nicht handeln wollen, lohnt die Mühe nur bedingt.
anonym

03.03.2019 | Commerzbank AG: Bietet Depot-Wechselprämie für Neu- oder Bestandskunden
Depot-Wechselprämien gibt es normalerweise nur für Neukunden. Die Commerzbank bietet allerdings zurzeit eine Depot-Wechselprämie für Neu- oder Bestandskunden. Da hierzu keine Schließung des Altdepots verlangt wurde, habe ich einen Teil meines Depots von meiner Hausbank zur Commerzbank übertragen. Bei mir war es besonders einfach, weil ich den Übertrag per TAN anstoßen konnte. Dies ersparte mir viel Papierkram und nicht für jeden sind die Formulare leicht auszufüllen. In meinem Altdepot wurden die Stücke direkt mit dem aktuellen Datum ausgebucht. Man sollte sich aber die Schwellen für die Prämienstufen gut ansehen. So lohnen beispielsweise 45.000 Euro Depotübertrag nicht mehr als ein Depotübertrag mit 10.000 Euro. Mit dem Online-Brokerage und den Informationsmöglichkeiten bei der Commerzbank kann man wirklich gut arbeiten. Die Transaktionskosten sind weder Fisch noch Fleisch, irgendwo platziert in der grauen Mitte also. Achtung: Ohne einen Deal per Quartal ist das Depot nicht kostenlos (Details siehe Preisverzeichnis). Die Chancen bei IPOs sind gut. Ich habe bei drei IPOs in 2018 jeweils zwar nur eine winzige Zuteilung bekommen, über die drei Neuemissionen im Gesamten gesehen aber eine gute Rendite gemacht. Klar für mich, Daumen hoch für das Commerzbank-Depot.
C. D.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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