Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.

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10.04.2021 | Smartbroker: … und man wartet und wartet und wartet
Ältere wie ich kennen vielleicht noch die Volkswagen-Werbung für den Käfer, die noch in den Siebzigerjahren im Fernsehen lief. Da hieß es "und er läuft und läuft und läuft". Bei Smartbroker läuft leider gar nichts, außer vielleicht die Uhr. Ich dagegen warte seit mehr als fünf Wochen auf den Abschluss meiner Konto- und Depoteröffnung. Zum Abschlusszeitpunkt wurde schon vor drei bis vier Wochen Wartezeit gewarnt. Und die machen ernst, todernst. Auf einen Friendly Reminder bekommt man nach drei Tagen eine launige Antwort. Und weiß immer noch nichts über den Bearbeitungsstatus des Depoteröffnungsantrags. Ein zweiter weniger Friendly Reminder wurde bisher gar nicht beantwortet. Weil ich aber aufgrund einer länger geplanten Depotauflösung ein neues gebührenfreies Depot mit akzeptablen Handelskosten brauche, habe ich vor drei Tagen die Notbremse gezogen und online und via VideoIdent ein Depot nebst Verrechnungskonto bei justTrade beantragt, was nach noch nicht mal 72 Stunden inklusive aller Zugänge eröffnet ist. Die erste Anmeldung klappte (Browser und App habe ich gecheckt), der Webauftritt ist noch etwas ungewohnt. Ich habe direkt eine Testüberweisung angestoßen und werde ein paar Wertpapiere auf das neue Depot übertragen. Fazit: Die einen wollen es, die anderen können es. Keine Empfehlung für Smartbroker.
Philipp K.

07.04.2021 | maxblue: Seit 3 bis 4 Monaten bei maxblue, ein erster Zwischenbericht
Ich bin vor drei vier Monaten mit meinem Depot von der ING zu maxblue umgezogen. Zum einen sind die Gebühren für die Wertpapiergeschäfte bei der ING nur für ganz kleine Orders günstig, aber für mich, der im Mittel um die 5.000 Euro umsetzt, ist maxblue z. B. knapp fünf Euro pro Deal günstiger. Zum anderen konnte ich die Werbeprämie für mich innerhalb der Familie halten und habe an der Depotübertragungsaktion von maxblue teilgenommen, die 0,50% des übertragenen Depotvolumens versprach und jetzt auch zahlte. Das sind die Punkte, die ich auf der Habenseite verbuchen kann. Nachteilig war die lange telefonische Warteschleife bei der Interessenten-Hotline, die ich wegen Rückfragen zu dem Depoteröffnungsantrag zu erreichen suchte. Auf dem Depoteröffnungsantrag stand in jedem Unterschriftsfeld - und da gibt es viele - "keine Unterschrift notwendig". Auch war keine Anschrift für etwaigen Postversand auf dem Antrag zu sehen, sodass ich wissen wollte, ob und wohin der Antrag im Original gehört. Fast zwanzig Minuten wartete ich dann auf einen nicht sattelfesten Mitarbeiter. Das geht eigentlich gar nicht, viele Interessenten haben vielleicht nicht meine Geduld und sind weg bevor sie angekommen sind. Zweites Manko ist das etwas schlechtere Online-Banking, die ING ist da wirklich gut. Trotz allem eine Empfehlung für die, die die Prämien bekommen wollen und können. Ein Depotübertrag von knapp 50.000 Euro bringt halt fast 250 Euro Übertragsprämie.
Georg H.

25.03.2021 | onvista bank: Kündigung Depot
Ich bin jetzt seit 10 Jahren Kunde und habe heute völlig überraschend und ohne Begründung die Kündigung von onvista erhalten. Ich bin sehr aktiv gewesen und jedes Jahr gab es dafür tolle Geschenke, mal eine Flasche Wein mal einen Honig. Im Bekanntenkreis hat jemand letzte Woche die Kündigung erhalten. Echt merkwürdig woher diese Kündigungswut bei onvista kommt. Werde mir jetzt einen neuen Anbieter suchen. comdirect scheint ja keinen Sinn zu machen, weil es dieselbe Unternehmensgruppe ist. Denke werde zu flatex wechseln.
Amin Amri

23.03.2021 | onvista bank: Gute Konditionen, aber Online-Brokerage taugt nicht
Ich habe unter anderem auch eines meiner Depots bei der onvista bank. Bei onvista hat man gute Transaktions-Konditionen aber das Online-Brokerage taugt nicht. Neben der Flatfee für den Wertpapierhandel war für mich ein Entscheidungskriterium, dass onvista zur Commerzbank gehört mit entsprechend guten Chancen bei IPOs. Insbesondere bei Siemens Healthineers und Knorr vor zwei Jahren und bei auto1 zuletzt habe ich einen guten Schnitt gemacht mit meiner Zuteilung. Auch DWS bekam ich und aufgrund hoher Dividende geht auch dieses Investment in Ordnung. Für meine Wertpapiergeschäfte reichen die Handelsoptionen (z. B. Fondskauf ohne Ausgabeaufschlag) und Handelsplätze vollkommen aus. Allerdings ist der Online-Auftritt schlecht. Im Einzelnen ist die Darstellung von Depot und Anschaffungsdaten unübersichtlich, der Zugriff und die Übersicht über das zugehörige Konto ebenfalls. Obwohl aus der IT-Branche ist für mich da nicht viel Intuitives dabei. Früher gab es mal Neukunden-Werbeaktionen (auch zuletzt noch einmal im Januar und Februar mit 50 Euro Tradeguthaben) für das Depot und ein KwK-Programm gab es auch. Aktuell (März 2021) kann man keinerlei Prämien jagen. Die Vorteile überwiegen aber letztendlich und das ist gerade noch eine Empfehlung wert.
H. B.

08.03.2021 | Postbank: Wenig Leistung für relative hohe Gebühren und immer mal wieder Ärger
Die Postbank bietet immer weniger Leistung im Brokerage-Bereich für relative hohe Gebühren und auch immer mal wieder Ärger rund um andere Bankdienstleistungen. Angefangen habe ich bei der Postbank mit einem gebührenfreien Girokonto in den Nuller-Jahren. Das dichte Filialnetz auch in der Fläche war einer meiner Gründe für diese Entscheidung ebenso wie der Geldautomat vor Ort. In der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts fingen die Einsparungen an, zuerst beim Filialnetz, dann bei der Ausstattung der verbleibenden Filialen. Z. B. waren die Ausfälle bei Geldautomaten in meiner Postbankfiliale viel häufiger als bei der Sparkasse oder Raiffeisenbank vor Ort. Auch schienen die Geldautomaten beim Wettbewerb moderner, während bei der Postbank noch die vorherige Generation lief. Irgendwann vor drei Jahren wurde dann auch das Girokonto kostenpflichtig. Beim Depot, das zwar wegen des Depotvolumens gebührenfrei gestellt wurde, waren im letzten Jahr insbesondere die hohen Transaktionskosten sehr ungünstig für mich. Bei knapp über 5.000 Euro fing da schon die Gebührenstufe 39,95 Euro an, de facto sind das in der Region fast 0,8% pro Geschäft, ein "Spitzenwert" für Online-Brokerage. Leider hatte ich auch schon Ärger mit verlorenen gegangenen Anschaffungsdaten, was ein absolutes NoGo ist. Ende 2020 habe ich meine Geschäftsbeziehung beendet und bin seit über vier Monaten zufrieden bei Smartbroker. Der einzige kleine Pferdefuß: Bei IPOs ist man in der Deutschen-Bank-Gruppe besser aufgestellt als bei BNP Paribas.
P. D.

03.03.2021 | Augsburger Aktienbank AG: Depot wurde mit sehr kurzer Frist gekündigt
Mein Depot wurde mit einer extrem kurzen Frist von nur einem Monat gekündigt, da ich US-Bürger bin und der AAB der Mehraufwand für die Steuerabrechnung mit der US-Behörden zu viel Aufwand ist. Absolute Frechheit! Wie soll ich in so kurzer Zeit eine andere Bank finden, die mich annimmt? Nur wenige Banken in Deutschland nehmen US-Bürger auf, und das Eröffnen eines neuen Depots braucht mehr Zeit, als ich im Moment habe. Unmögliches Geschäftsgebaren. Und das nach so langer Zeit, die ich der AAB die Treue gehalten habe.
T. P.

03.03.2021 | onvista bank: Bei der Bank herrscht offenbar Verzweiflung
Wie bei vielen Vorrednern auch: Ohne Vorwarnung und Anlass erfolgte jetzt bei mir die Kündigung der Geschäftsbeziehung durch onvista bank. Wie üblich, werden keine Gründe angegeben. Ich frage auch nicht nach, da es mir im Grunde genommen egal ist. Ursache ist wohl mangelnde Börsenhandelstätigkeit meinerseits. Depotbestand war etwa 40.000 Euro. Auf dem Verrechnungskonto lagen ca. 65.000 Euro. Da die Muttergesellschaft, die Commerzbank, verzweifelt auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten ist, werden jetzt offenbar Kunden, die zu wenig Umsatz generieren genauso "entlassen" wie viele Mitarbeiter. Irgendwann, falls das Institut überlebt (was ich bezweifle), wird ein solches Verhalten der Bank auf die Füße fallen. Bei mehreren Bekannten ist übrigens ein solches Kündigungsverhalten auch sowohl durch comdirect als auch die Commerzbank selbst vorgekommen und bekannt. Sehr unschön ist das, wenn man längere Zeit im Ausland sitzt und auf seine Bankkarten angewiesen ist. Ich kann nur jedem raten: Finger weg von der Commerzbank-Gruppe
Damian Vogt

16.02.2021 | ING-DiBa AG: Auf Dauer zu teuer, wenn man viel handelt
Vor fünf Jahren bin ich im Rahmen einer Neukundenaktion mit dem Depot zur ING gekommen. Damals gab es sowohl für den Werber als auch den Geworbenen eine Geldprämie. Und man konnte sogar für weitere Produkte geworben werden, wie z. B. ein gut verzinstes Tagesgeldkonto, was man beim Depot als einfachste Lösung als Geldkonto zum Depot wählen konnte. Später als das Tagesgeldkonto kaum mehr verzinst wurde, habe ich mich auch noch für ein gebührenfreies Girokonto werben lassen und unter Mitnahme von weiteren 50 Euro Prämie zuletzt das Girokonto zum Depotgegenkonto gemacht. Verzinstes Tagesgeldkonto und gebührenfreies Girokonto sind nicht mehr, seit fast einem Jahr. Die anfänglichen Vorteile (siehe oben) wurden gerade in der Coronakrise, während der ich sehr viel und teilweise mit hohen Umsätzen gehandelt und umgeschichtet habe, aufgefressen. Erst ab 28.000 Euro wird die Orderprovision gekappt, mit Grund- und Handelsplatzgebühr landet man bei knapp 77 Euro, für die man selbst klickt. Ich bin dann im letzten Frühjahr mit dem Großteil meines Depots zu Smartbroker gewechselt, wo es eine Flatfee gibt. Selbst bei kleineren Aufträgen, z. B. 3.000 Euro oder so, habe ich ca. ein Drittel der Gebühren, statt 15 Euro nur 5 Euro. Ich habe überschlagen, dass ich bei 150 Wertpapiergeschäften, schon mehr als 2.000 Euro Gebühren gespart habe. Da akzeptiert man gerne das schlechtere (unübersichtlicher, langsamer und weniger intuitiv) Online-Banking im Stil der früheren DAB Bank. Auch bei Handelsplätzen, Produkten rund um Wertpapiere und Neuemissionen bietet die ING keinen Vorteil. Das ING-Depot ist für mich sicher keine Empfehlung mehr.
Dirk E.

11.02.2021 | onvista bank: Kündigung liegt wohl an Übernahme durch Commerzbank
Auch bei mir gab es eine Kündigung meiner jahrelangen Geschäftsbeziehung. Es scheint eine ganze Kündigungswelle derzeit zu geben. Liegt wohl an den Vorgaben, die der neue Eigentümer, die Commerzbank, macht. Anders ist das nicht erklärbar. Welche Kriterien das sind, ist mir schleierhaft, wie bei meinen Vorrednern auch. Kreditzinsen und Handelsentgelte flossen ausreichend. Es gab all die Jahre nie Probleme und auch keine Vorwarnungen. Ein solches Vorgehen und Auflaufen lassen langjähriger Kunden ist für mich nicht seriös. Ich werde zukünftig um die Commerzbank-Gruppe einen großen Bogen machen.
N. T.

10.02.2021 | Consorsbank: Meinem Mann zur Consorsbank gefolgt im Rahmen der Werbe- und Neukundenaktion
Ich bin mit einem Teil meiner Wertpapiere meinem Mann zur Consorsbank gefolgt im Rahmen der aktuellen Werbe- und Neukundenaktion. Per Mail und im Onlinebanking wurde mein Mann informiert, dass die Werbeprämie für bestimmte neue Wertpapierkunden von 30 Euro auf 100 Euro für kurze Zeit erhöht wird. So bin ich ganz frisch Depot-Neukunde bei der Consorsbank. Die Kundenwerbung ist etwas tricky. Ein bisschen schwerer war der Einstieg auf der Webseite zu finden und eine genau einzuhaltende Vorgehensweise ist zu beachten. Auch ehemalige Kunden können unter gewissen Sperrfristen und weiteren Einschränkungen geworben werden. Unsere Wertpapiere hatte mein Mann schon länger in einer Consorsbank-Watchlist mit allen Einstiegsdaten hinterlegt. Komfortabel lässt sich die Watchlist von UserID zu UserID verschieben und leicht bekommt man einen individuell konfigurierbaren Excel-Output. Die Konto- und Depoteröffnung war weder besonders kompliziert noch langwierig, die üblichen knapp 10 Tage. Der Neukunde selbst kann 10 Freetrades erhalten, die auch einen Gegenwert von ein paar zehn Euro haben sollten.
Vera

08.02.2021 | onvista bank: Kündigung aus dem Nichts
Ich bin seit ca. 4 Jahren Kunde der onvista bank und führte dort mein Aktiendepot. Heute kam aus dem Nichts die Kündigung. Gründe werden nicht genannt. Obwohl das Verhalten juristisch korrekt sein mag, empfinde ich dies als sehr unseriös. Depot und Konto waren stets gut gefüllt, ebenso wurden durch aktives Handeln schöne Ordergebühren für die Bank generiert. Schade, dass auf die Bank kein Verlass ist. Sei es drum, ein anderer Broker freut sich über mich. Und im Vergleich zu onvista bank wird der neue Broker dann (hoffentlich) über ausreichend Serverkapazität verfügen, um in "heißen" Börsenphasen seinen Kunden Handlungsfähigkeit zu ermöglichen.
John Müller

05.02.2021 | onvista bank: Kündigung aus heiterem Himmel
Heute erhielt ich von onvista bank die Kündigung meines Depots. Ohne Anlass. Seit onvista bank zur Commerzbank gehört, ahnte ich damals schon nichts Gutes. Boom. Heute hat es mich denn auch erwischt. Ich weiß, dass der Online-Auftritt der Bank hundsmiserabel ist und eine miese Performance hat. Deshalb nutzte ich deren GTS-Version, die man irgendwo herunterladen kann. Und damit ist diese Bank schon um einiges besser. An die Consorsbank kommen die eben nicht dran. Auch die Chartmöglichkeiten sind bei onvista bank grottenschlecht. Da ich viel über Eurex trade, ist GTS allerdings viel, viel besser als Consorsbank. Deshalb ärgere ich mich schon über den Rauswurf. Und einen Margin-Call habe ich noch nie erhalten, hatte ich auch immer genügend Margin vorgehalten. Nun gut. Meine Gebühren wollen die ja nicht, also Schlussstrich unter diese Bank. Denen wünsche ich noch viel Spaß unter dem Mantel einer staatlich kontrollierten Commerzbank.
Richard G.

01.02.2021 | Postbank: Aktiendepot wird um einen Tag verzögert angezeigt
Mein Aktiendepot bei der Postbank wird um einen Tag verzögert angezeigt. Gemäß einem Postbankmitarbeiter handelt es sich um eine Systemumstellung, die sich zu diesem Fehler nun seit über 2 Monaten hinzieht. Auf tägliche Beschwerden erhalte ich keinerlei Reaktion seitens der Postbank. Selbst der Beschwerde-Button in meinem Onlinekonto ist inzwischen nicht mehr zugänglich, bzw. es erscheint die Meldung das "vorübergehend" dieser Bereich nicht zugänglich ist. Auch das ist nun schon seit Wochen so. Auch auf telefonische Weise kann man dem Problem bei der Postbank nicht beikommen. Ich überlege nun, zu einer anderen Bank zu wechseln.
Wolf Heinze

09.01.2021 | Smartbroker: Viel Gebühren gespart
Mit meinem Wechsel zu Smartbroker vor einem knappen Jahr habe ich viel Gebühren gespart. Bei meinem alten Broker war ich mit 0,2 bis 0,3% Transaktionskosten dabei. Mein Wertpapierumsatz im Krisenjahr (11 Monate genauer) war ca. 350.000 Euro, was ungefähr 700 bis 1.100 Euro Gebühren bedeutet hätte. Das ist mir als Vieltrader zu viel gewesen. Ich habe mir Onvista und Flatex angeschaut und natürlich auch Smartbroker, aber nur Letzterer konnte mich vom Preismodell voll überzeugen. Auch bei den Handelsmöglichkeiten ist Smartbroker gut aufgestellt, mal vielleicht abgesehen vom Neuemissionsgeschäft. Nach problemloser Konto- und Depoteröffnung und diversen Depotüberträgen hat mich dann nach der Anmeldung ein passables Online-Banking erwartet. Schnell habe ich mich umgewöhnt und ausschließlich via Smartbroker gehandelt. Letztendlich habe ich neben Smartbroker nur noch mein bestandloses Altdepot, schließen wollte ich es nicht, um Alternativen bei IPOs zu haben und Fonds über die Börse handeln zu können. Ich gehe davon aus, dass ich ca. 700 Euro Transaktionsentgelte gespart habe. Da kann man schon mal wechseln. Ausfälle habe ich keine gemerkt, ich konnte immer handeln wenn ich wollte. Aus meiner Sicht ein gutes und fair bewertetes Angebot.
H. M. B.

29.12.2020 | onvista bank: Hinterher ist man klüger
Hätte ich diese Seite doch bloß vorher gekannt. Ich bin absoluter Neuling im Bereich der Finanzmärkte und hatte bisher nur fiktive Werte über die finanzen.net-App und habe mir Mitte dieses Jahres gedacht, es sei eine gute Idee ein reales Depot zu eröffnen. Nach einigen Testberichten bin ich bei Onvista gelandet und da ich nur einen kleinen Sparplan angelegt hatte, war auch alles in Ordnung. Die Benutzeroberfläche ist natürlich ein Witz und unpraktikabel, da es nur rudimentäre Informationen gibt und die geöffneten Module auch noch limitiert sind. Das Problem fing an, als ich zu meinen bestehenden Aktien welche dazukaufen wollte. Der Preis lag bei 0,115 Euro und ich wollte zu diesem Preis 1.500 Stück kaufen. Ich habe nochmal den Realtimekurs abgefragt und die Order vor Ablauf des Angebotes bei Lang&Schwarz plaziert ... hatte ich zumindest gedacht, denn plötzlich wurde mir (nachträglich) angezeigt, dass der Stückpreis 0,13 Euro betragen hatte. Das ist nicht nur unverständlich, sondern auch äußerst ärgerlich. Man macht sich ja schon Gedanken, wie viel Geld man anlegen möchte und es kann nicht sein, dass plötzlich mehr Geld abgezogen wird, als angegeben. Das passt jedoch zu anderen Erfahrungen hier. Ich werde jetzt nochmal so viel auf das Depot legen, dass ich verkaufen kann und werde bei günstiger Gelegenheit das Depot kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln.
Nils K.

26.12.2020 | Targobank AG: Einfach nur ein gutes Paket
Nach 36 Monaten Geduld als Nichtkunde habe ich jetzt wieder bei der Targobank mit Depot nebst Depotübertrag von der ING und einem Tagesgeld zugeschlagen. Bis auf die Tatsache, dass es nur noch 1% p. a. anstatt 2% p. a. auf ein Jahr hin garantiert gibt, ist alles gleich. Das heißt, wieder auf 40.000 Euro gedeckelt (bei entsprechend gleich hohem Depotübertrag) und auch die zehn Freetrades gab es vor vier Jahren auch schon. Selbst der Online-Auftritt ist nur leicht überarbeitet worden. Ein kleiner aber guter Unterschied, man kann Konto und Depot jetzt online und mit VideoIdent eröffnen, was einfach Zeit und unnötigen Papierkram erspart. Auch im Vergleich mit anderen Depotübertragsaktionen wie die der Deutschen Bank kann sich das Targobank-Angebot sehen lassen. 200 bis 300 Euro mehr Zinsertrag vor Besteuerung im Vergleich zu guten Tagesgeldkonten wiegen die Geldprämien des Wettbewerbs auf. Wer sowohl Geld anlegen will, als auch die Freetrades gebrauchen kann, ist bei der Targobank-Aktion nicht schlecht aufgehoben.
Paul D.

20.12.2020 | flatex: Wechsel von der flatex zu einem anderen Broker
Nach vielen und sehr zufriedenen Jahren habe ich mich leider entschließen müssen, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Der Depotübertrag wurde Anfang 2020 beauftragt, viele Wochen geschah aber nichts. Kontaktversuche telefonisch und per Mail ohne jeglichen Erfolg. Sodann Beschwerde bei der BaFin, nun kam Bewegung in die Angelegenheit. Nach mehreren Monaten Erfahrung mit dem neuen Broker ist mein Fazit bis dato: viel Geld wegen Depotgebühren und Negativzins von flatex gespart. Allerdings ist der web-basierte Handel bei flatex sehr viel einfacher, schneller und übersichtlicher. Die dort eingesetzte und genutzte Software ist einfach deutlich besser. Das wiegt aber die erheblichen Kostennachteile bei weitem nicht auf.
W. T.

18.12.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Orderaufträge werden nicht übertragen
Sehr schlecht, was die DKB im Bereich Brokerage da bietet. Momentan sieht es wohl so aus, dass die Orderaufträge nicht weitergeleitet werden an die jeweiligen Börsen. Abends stellt man fest, dass die Order abgelaufen ist und der Handel sogar unterhalb des gesetzten Limits mehrmals stattgefunden hat (folglich war ich eigentlich sogar mehrmals Höchstbieter). Dies ist bereits das vierte Mal, als Reaktion auf eine Beschwerdemail bekommt man eine Standardantwort (dass der Höchstbieter bedient wird, thats it). Ich bin gern bereit, Geld für ein funktionierendes System in Form von Transaktionskosten zu zahlen, aber das nervt. Werde mich wohl auch nach einem anderen (und zuverlässigeren) Anbieter umschauen. Ich warte nun ungelogen mittlerweile seit einer Stunde, dass meine Limitorder an die Börse Stuttgart übertragen wird (nachdem es gestern auch via Tradegate nicht funktioniert hat). Mein Limitkurs ist höher als der derzeitige BID-Kurs. Schade DKB, einst wurdet ihr hoch angepriesen, aber so ruiniert ihr euch selbst.
anonym

10.12.2020 | maxblue: Technisch nicht auf dem neuesten Stand
Mein Fazit nach 4 Wochen Kundenbeziehung bei maxblue: 1. Unübersichtliche Website (Kraut & Rüben). 2. Login-Prozess mit 3 Feldern ist eine Katastrophe. 3. Sitzungsdauer viel zu kurz, ständig fliegt man raus. 4. Tradegate ist nur über Direct Trade möglich, aber dort lassen sich keine Limitorders aufgeben. 5. Die Trennung zwischen Brokerage und "Mein maxblue", wo man die Realtimekurse abfragen muss, ist ein Krampf. 6. Bei den Musterdepots ist Tradegate nicht als Börsenplatz verfügbar, d. h. da ist jeden Tag um 17:30 Uhr Schluss. 7. Auch für unkritische Funktionen wird teilweise eine TAN verlangt, obwohl man sicher eingeloggt ist. Das nervt bei comdirect allerdings auch. 8. Man bekommt sehr spät mit einem Tag Verzögerung eine Benachrichtigung über neue Dokumente, auch wenn diese längst gelesen wurden. 9. Ich bekomme ständig Briefe mit der Post, obwohl man die genauso gut ins Online-Postfach einstellen könnte.
Clemens Fischer

10.12.2020 | maxblue: Bei Fehlern ist wirklich niemand erreichbar oder gar zuständig
Seit 11.11.2020 liefert maxblue in Bezug auf direct-trade Fehlermeldungen. Dabei spielen weder der Computer noch der Browser irgendeine Rolle. Einen Ansprechpartner bei maxblue gibt es nicht, eine erkennbare Bereitschaft zur Fehlerbehebung auch nicht. Nun ist ein Monat vergangen und nichts hat sich geändert. Außer der Zuteilung von Vorgangsnummern und der Zusendung von allgemeinen Form-Schreiben. In der Konsequenz bedeutet das, die Aufträge über die Börse abzuwickeln. Will man das nicht, kann man versuchen, mittels der unter der Fehlermeldung angegebenen Telefonnummer den Auftrag direkt zu erteilen. Dafür muss man jedoch Wartezeiten von bis zu 32 Minuten in Kauf nehmen und hat dann, wenn man Pech hat, auch noch mit einem pampigen Mitarbeiter zu tun. Gerechterweise muss man einräumen, dass nicht alle Mitarbeiter in diese Kategorie fallen und mancher sich echt bemüht. Nachhaltig weiterhelfen können oder wollen sie aber (außer bei der Auftragsabwicklung) alle nicht, da es auch im Innenverhältnis keinen direkten Draht zu irgendwelchen Verantwortlichen zu geben scheint. Sollten andere Anleger auch von der Fehlfunktion betroffen sein, werden sie die Erfahrung machen, dass man zunächst den Fehler auf die Emittenten schiebt und wenn das nicht mehr haltbar ist, irgendwelche Probleme schlichtweg leugnet. Erst bei nachhaltigem Insistieren bekommt man den Rat, die direct-trade-Funktion nicht mehr zu benutzen. Trotzdem wird damit geworben. Es bleibt die Erkenntnis, dass die maxblue-Abteilung der Deutsche Bank nicht Willens oder in der Lage ist, auf dem Online-Wertpapierhandel zukünftig eine größere Rolle zu spielen. Vielleicht können das die meisten Wettbewerber besser. Zukunftsfähig ist dieser Internetauftritt jedenfalls nicht.
R. R.

05.12.2020 | comdirect: Noch ein Versuch?
Anfangs war ich mit meinem Neukundendepot zufrieden. Im Jahr 2018 gab es 100 Euro on top auf drei Wertpapiertransaktionen in den ersten drei Monaten. Zusätzlich gab es noch eine Flatrate auf alle Geschäfte in den ersten sechs Monaten, welche ich auch rege genutzt habe. Und der Onlineauftritt war auch ok. Nicht überladen und informativ, schnell und gut auch die Depoteröffnung. Später, zu Zeiten der Standardkonditionen war der Wertpapierhandel eher uninteressant, eben wegen dieser Standardgebühren. Mit der PhotoTAN als Authentifizierung begann dann aber immer mal wieder der Ärger. Zusätzlich nervten die langen Wartezeiten beim Telefon-Helpdesk. Leider wurde dies gerade im letzten halben Jahr noch mal eine ganze Stufe schlechter. Deshalb konnte ich häufiger mal gewisse Zeit nicht handeln respektive auf Konto und Depot schauen. So bin ich jetzt der comdirect überdrüssig geworden. Nur noch für Neukunden mit entsprechenden Aktionen zu empfehlen, würde ich sagen. Und ich? Ich bin dann mal weg.
Clemens

01.12.2020 | Smartbroker: Depotübersicht wird seit über zwei Wochen nicht mit neuen Kursen versorgt
Seit dem 17.11.2020 werden die Kurse bei Smartbroker über die DAB-Plattform weder aktualisiert noch können die Kurse zuverlässig aufgerufen werden. Meistens endet das mit einer Fehlermeldung (Wartungsarbeiten), genau wie bei fast allen anderen Menüpunkten im Onlinebereich, der von der DAB gehostet und als White-Label-Branding von Smartbroker genutzt wird. Fragt man an, wann denn mit einer Besserung zu rechnen sei, wird die Mail kommentarlos von der DAB gelöscht. Antwort und Kundenservice - Fehlanzeige. Wahrscheinlich ist Smartbroker eigentlich ganz okay, aber weil sie dort auf die DAB angewiesen sind, bin ich leider völlig unzufrieden und an einen Handel mit Wertpapieren ist unter den Bedingungen weder machbar noch verlässlich zu beauftragen.
A. G.

28.11.2020 | Smartbroker: Seit Anfang des Jahres zufrieden bei Smartbroker
Ich bin seit Anfang des Jahres bei Smartbroker und zufrieden. Die Konto- und Depoteröffnung war nicht schwierig und die Angaben sind leicht in 15 Minuten zu erledigen. Gleich im Schwung habe ich mich am selben Tag noch authentifiziert. Dann allerdings hat es doch fast zwei Wochen gedauert bis das Konto und das Depot eröffnet waren und noch ein paar Tage bis ich mit Konto und Depot arbeiten konnte. Das hab ich beim Wettbewerb (z. B. der ING) schon wesentlich schneller gesehen. Die Depots werden über die DAB Paribas geführt und der Internetauftritt ist so ähnlich wie früher als die DAB noch als eigenständige Bank firmierte. Beim Depotübertrag verlief alles solide. Alle Einstandkurse wurden übertragen und wurden im Postfach hinterlegt. Das monatliche Reporting dort ist auch in Ordnung. Die Secure-App auf dem Smartphone läuft bisher fehlerfrei. Ich nutze oft den Börsenplatz gettex. Zu Präsenzbörsenzeiten sind die Kurse fair, der Handel vergleichbar liquide, aber eben zu null Gebühr. Ein gutes Angebot insgesamt, also eine Empfehlung.
J. P.

11.10.2020 | onvista bank: onvista kündigt mein Depot
Seit Jahren habe ich ein Depot bei onvista, hauptsächlich wegen der sehr niedrigen Gebühren, was sehr wichtig für einen Vieltrader ist, wie ich es bin. Auch ist mein Depot nicht gerade klein. Immerhin beläuft es sich auf eine Million Euro. Gründe zur Kündigung oder wenigstens eine Vorwarnung wurden mir nicht genannt - eigentlich eine Unverschämtheit, aber im Einklang mit den AGB. Auch ein Anruf bei onvista brachte nichts. Niemand sah sich in der Lage, mir irgendwelche Gründe zu nennen. Sehr schade und die Geschäftspolitik von onvista verstehe ich nicht.
Axel H.

17.09.2020 | onvista bank: Kündigung erhalten
Wie es auch schon einem anderen Rezensenten ergangen ist, hat mir die onvista bank ohne Nennung von Gründen gekündigt. Ich hatte im Depot ein paar Aktien zu liegen - und hatte neu den Antrag auf CFD-Handel über finanzen.net abgeschickt. Zwei Tage später habe ich dann die Kündigung für mein Depot erhalten und erfahren, dass damit natürlich auch mein Antrag abgelehnt wurde. Es ist natürlich kein Drama, weil ich einfach zu einem anderen Broker wechsele. Und die Oberfläche von onvista bank ist wirklich bemitleidenswert. Trotzdem wäre ich eigentlich dort geblieben, hätte man mir nicht gekündigt.
Hans-Joachim B.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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