Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.

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20.11.2021 | Targobank AG: Umständlich und unflexibel
Nachdem ich seit Jahren ein Girokonto bei der Targobank besitze, sollte ein Gemeinschaftsdepot beantragt werden. Telefonische Auskunft: Das geht, bitte online beantragen. Gesagt, getan. Dabei wird ein 16-seitiges (!) Antragsformular erstellt, das ausgedruckt und versehen mit acht(!) Unterschriften, eingeschickt werden muss. Zusätzlich ist für beide Kontoinhaber natürlich ein PostIdent fällig, auch wenn man schon Kunde ist. Nach wenigen Tagen dann eine E-Mail: Es gibt Klärungsbedarf, kommt per Briefpost. Dann nach ein paar Tagen der Brief: Es gibt Klärungsbedarf, bitte anrufen! Holla, warum stand das nicht in der E-Mail? Ist die Telefonnummer der Bank so geheim? Also angerufen: Es gibt Klärungsbedarf, bitte in die Filiale kommen! Filiale? Da war ich noch nie - die nächste ist in München, da will man nicht wegen so einer Kleinigkeit hinfahren. Was ist das Problem? Die Klärung dauerte ca. 45 Minuten und erforderte bankseitig drei Mitarbeiter und zahlreiche Rückfragen bei der Fachabteilung. So kurz wie möglich: Das zum Gemeinschaftsdepot gehörige Gemeinschaftsverrechnungskonto kann nicht eröffnet werden, weil es schon ein Girokonto gibt. Dieses, ein Einzelkonto, kann als Verrechnungskonto genutzt werden, aber nur, wenn es vorher in ein Gemeinschaftskonto umgewandelt wird. Und das geht nur in der Filiale! Zitat: "Wir kennen Ihre Frau ja gar nicht." Warum war sie dann bei der Post für ein PostIdent? Am Ende habe ich zugunsten meines Blutdruckes entschieden, dass wir auf das Depot verzichten.
L. Bo.

26.12.2020 | Targobank AG: Einfach nur ein gutes Paket
Nach 36 Monaten Geduld als Nichtkunde habe ich jetzt wieder bei der Targobank mit Depot nebst Depotübertrag von der ING und einem Tagesgeld zugeschlagen. Bis auf die Tatsache, dass es nur noch 1% p. a. anstatt 2% p. a. auf ein Jahr hin garantiert gibt, ist alles gleich. Das heißt, wieder auf 40.000 Euro gedeckelt (bei entsprechend gleich hohem Depotübertrag) und auch die zehn Freetrades gab es vor vier Jahren auch schon. Selbst der Online-Auftritt ist nur leicht überarbeitet worden. Ein kleiner aber guter Unterschied, man kann Konto und Depot jetzt online und mit VideoIdent eröffnen, was einfach Zeit und unnötigen Papierkram erspart. Auch im Vergleich mit anderen Depotübertragsaktionen wie die der Deutschen Bank kann sich das Targobank-Angebot sehen lassen. 200 bis 300 Euro mehr Zinsertrag vor Besteuerung im Vergleich zu guten Tagesgeldkonten wiegen die Geldprämien des Wettbewerbs auf. Wer sowohl Geld anlegen will, als auch die Freetrades gebrauchen kann, ist bei der Targobank-Aktion nicht schlecht aufgehoben.
Paul D.

22.08.2020 | Targobank AG: Zwei Schnäppchen mit einer Klappe geschlagen
Mit meinem Depotwechsel zur Targobank habe ich zwei Schnäppchen mit einer Klappe geschlagen. Ich handele nicht mehr so viel wie früher, vielleicht ein Mal im Monat im Schnitt auf das Jahr gesehen. Für mein mittelgroßes Depot und meine Bedürfnisse habe ich einen neuen Partner mit einem kostenlosen Angebot im Wertpapierbereich gesucht. Beratung brauche ich nicht bei meinen Geschäften. Den Ausschlag für die Targobank gab im Endeffekt die Möglichkeit noch ein gut verzinstes Tagesgeld anzulegen in einer Höhe, die gut zu meinem Bedarf passte. So habe ich binnen Minuten Liquidität auf meinem Gegenkonto zum Depot, wenn ich einmal größere Geschäfte habe. Bei Bedarf stocke ich dann mein Tagesgeld schnell wieder auf bis zum Maximalanlagebetrag von 40.000 Euro, den ich in der Regel ausschöpfe. Das Produkt heißt Klassik-Depot und kann inklusive VideoIdent online einigermaßen komfortabel abgeschlossen werden. Der Online-Auftritt der Targobank ist ganz OK. Für unsere beiden minderjährigen Töchter haben wir das Produkt auch abgeschlossen, wobei es da primär um das Tagesgeldangebot ging und wir nicht unterschiedliche Anbieter für die Kinder und uns haben wollten. Bei Problemen rund um das Depot hat man nicht nur die Hotline, sondern auch einen zugeordneten Berater vor Ort, der telefonisch und per E-Mail erreichbar ist.
Verena S.-W.

15.07.2020 | Targobank AG: Wanderer zwischen Depotwelten auf Zwischenstopp bei der Targobank
Ich habe seit den Neunzigerjahren Aktien in meinem Depot. Klein angefangen und kontinuierlich etwa 10.000 Euro im Durchschnitt pro Jahr angelegt, kam im Laufe der Zeit einiges zusammen. Die Dividenden bedeuten mittlerweile ein gerade vierstelliges Zubrot im Monat für mich, Tendenz leicht steigend. Mit den Jahren habe ich gelernt Unterhaltskosten bei Depots und Transaktionskosten zu minimieren, was mit dem aufkommenden Online-Banking immer leichter wurde. Mittlerweile bin ich immer bei mindestens einem Billig-Broker mit Flatfee wie flatex oder onvista. Parallel dazu nehme ich sehr vielen Neukundenaktionen teil, die ein kostenloses Depot (auf Zeit) und eine Depotübertragsprämie anbieten oder eine Sonderzinsaktion wie in der Vergangenheit die comdirect, die Merkurbank oder noch früher die DAB bank anboten. Zuletzt war eines der besten Angebote das der Targobank, bei der man übrigens mehrfach Neukunde sein kann nach Ablauf einer 36-monatigen Sperrfrist. Aktuell habe ich das Angebot Depotübertrag gegen Prämie genutzt, ich kenne und habe aber auch schon das zweite Angebot Depotübertrag gegen Sonderzins auf Tagesgeld genutzt. Letzteres ist bei mittleren Depots bis 40.000 Euro lohnend, bei Überträgen jenseits der 100.000 Euro sollte man die erst genannte Variante wählen. Einen großen Nachteil hat die Targobank allerdings: Nicht das mittelmäßige Online-Brokerage, sondern die langwierige Konten- und Depoteröffnung in der Filiale, die unsäglichen Depotübertragsformulare in dreifacher Ausfertigung und wenn man Pech hat einen Wertpapierberater mit "guten" Ideen. Für erfahrene Anleger eine Empfehlung, für Einsteiger eher weniger.
R. H.

03.11.2019 | Targobank AG: Ein Tipp für mittelgroße Depots und Tagesgeld
Als Paket bietet die Targobank neben der größer beworbenen Depotübertragsaktion für Neu- und Bestandskunden auch eine zweite Depotaktion an, die sich nur an Neukunden richtet. Nach Targobank-Defintion ist man Neukunde, wenn man länger als drei Jahre kein Kunde gewesen ist. Hierbei wird ein Depotübertrag im Wert zwischen mindestens 7.000 und maximal 40.000 Euro mit einem Anlageangebot für ein 2,00% p. a. Tagesgeld in gleicher Höhe (Zinssatz für zwölf Monate garantiert!) belohnt. Für mich passt dieses Angebot sehr gut, weil es meinen Anlagebedarf auf Jahressicht gut abdeckt und ich aufgrund des Tagesgelds flexibel und auch über der Inflationsrate bin. Inzwischen ist der Depotübertrag geschehen und das Tagesgeldkonto mit quartalsweiser Verzinsung angelegt. Für mich ebenfalls gut zur Depotpflege sind die zehn Freetrades, von denen ich schon vier verwendet habe und die mir fast 100 Euro Ordergebühren im Vergleich zu den normalen Kosten beim Klassik-Depot gespart haben. Leute mit vergleichbaren Voraussetzungen und Anlagezielen sollten die Aktion nicht vorbeiziehen lassen.
G. W.

11.10.2019 | Targobank AG: Klassik-Depot für große Depots - kostenfrei und Wechselprämie
Wer nicht unbedingt viel handeln will bei überdurchschnittlichen Ordergebühren, aber einen großen Wertpapierbestand hat (> 50.000 Euro), bekommt leicht ein kostenfreies Depot bei der Targobank und noch eine Übertragungsprämie dazu. Neben dem erwähnten Depotvolumen reicht die Benutzung des Online-Postfachs. Die restlichen Rahmenbedingungen stehen in den Teilnahmebedingungen, z. B. die Behandlung von Bestandskunden. Dazu gibt es ein mittelmäßiges Online-Brokerage mit ebensolchen Neuemissions- Chancen. Lästig fand ich den relativ großen Zeitaufwand bei der Depoteröffnung. Wer einen Depotwechsel macht, sollte immer auch die Einstandskurse nach dem Übertrag prüfen. Auch das kostet Zeit. Weiterhin ist die Prämie zu versteuern. Bezieht man dies auch noch ein, sollte man eher ein 100.000 Euro Depot haben, damit ein paar hundert Euro überbleiben. Insofern ist eine generelle Empfehlung unangebracht.
R. K.

03.07.2019 | Targobank AG: Nette Neukundenangebote aber auch viele negative Punkte
Nach einigen Jahren möchte ich gerne mit den anderen Interessenten oder Kunden meine Erfahrungen mit der Targobank bezüglich des Depots teilen. Keine Frage, die Targobank hat immer mal wieder interessante Neukundenangebote bezüglich Konto und Depot. Die Standardkonditionen sind aber maximal im durchschnittlichen Bereich, was bei einer längeren Kundenbeziehung immer mehr ins Gewicht fällt. Bezüglich Depot rate ich dringend bei fehlender eigener Expertise ab. Zum einen ist die Targobank bis in die Fachabteilungen selbst nicht sattelfest im Wertpapierbereich und man hat häufiger als bei anderen Banken Grund zur Reklamation. Ich habe mehrere Depots und kann diesbezüglich durchaus vergleichen. Zum anderen - und das ist auch ein Nachteil bei Filialbanken - kommt der Berater immer mal wieder mit Anlagevorschlägen, die auch ab und an Optionsschein-Charakter mit Total-Verlustmöglichkeit haben oder häufiger mit hohen Gebühren behaftet sind. Auch geschlossene Fonds mit ungewissen Risiken wurden proaktiv angeboten. Das Online-Banking ist im Großen und Ganzen in Ordnung inklusive Informationsmöglichkeiten. Von Terminabsprachen via Hotline rate ich ab, unverständlicherweise war ich danach mehrfach vergeblich in der Filiale. Die Konto- und Depoteröffnung ist verglichen mit reinen Online-Banken viel zu aufwendig und zeitraubend.
K. A.

09.05.2019 | Targobank AG: Top Angebot für Wechsler mit mittelgroßem Depot
Bei der Targobank bin ich Wiederholungstäter. Vor einigen Jahren bin ich wegen einer Depotübertragsprämie zur Targobank gewechselt. Dann war ich wieder weg bei flatex und jetzt back home. Mittlerweile hab ich neben dem Depot auch ein paar 10.000 Euro anzulegen, was ja bekanntlich in den letzten Jahren sicher und rentabel so gut wie unmöglich war. Deswegen passte jetzt das Targobank-Angebot so genau für mich. Auf ein Jahr habe ich jetzt Ruhe, mit 2% Tagesgeld ist man oberhalb der Inflationsrate. Die Kröte, die man schlucken muss, sind wahnwitzig viele Formulare bei der Kontoeröffnung in der jeweiligen Filiale. Das Besprechen, Ausfüllen und Unterschreiben zusammen kann eine gute Stunde dauern. Und man bekommt auch noch ein gutes Stück "Wald" mit nach Hause. Aber das wusste ich ja vom ersten Mal schon. Und auch die Freetrades sind ein geldwerter Vorteil, der nicht unerheblich ist, wenn man mal das ein oder andere kaufen oder verkaufen will. Selbst im Vergleich zu flatex sind das noch mal knapp 50%, wenn man Gebühren und Fremdkosten berücksichtigt. Eine runde Sache für mich und eine klare Empfehlung.
K. M.

20.04.2019 | Targobank AG: Vorteile einer Filialbank nutzen
Oft fährt man mit reinen Online-Brokern gut bezüglich Depot- und Transaktionskosten. Aber auch manche Filialbanken haben interessante Konditionen und Aktionen für Kunden. Zudem kann man das ein oder andere per Kulanz erreichen. Ich konnte die Freetrades aus einer Targobank Depotübertragsaktion gegen Sonderzins vor ein, zwei Jahren nicht nutzen, weil Anschaffungsdaten unklar waren, daraufhin wollte ich schon mein Depot auflösen. Im Gespräch mit dem Berater wurden mir die verfallenen Freetrades noch einmal gewährt und als Bestandskunde konnte ich an einer weiteren Aktion teilnehmen. Ich hätte mich schwergetan, dies bei einer anonymen Hotline eines Online-Brokers durchzusetzen. Im Endergebnis habe ich meinen Depotbestand aufgestockt und werde jetzt einige steuerlich neutrale Transaktionen gebührensparend ausführen, die ich sowieso plante. Der Berater hat mir zusätzlich schnell die Anschaffungsdaten der Papiere zum Abgleich zukommen lassen. Fazit: angenehme Atmosphäre und ein gutes Ergebnis für mich
C. B.

05.02.2019 | Targobank AG: Kombi-Angebote finde ich gut
Kombi-Angebote wie das der Targobank finde ich gut. Depot und Tagesgeld kombinieren mit Freetrades und gut verzinstem Tagesgeld in nicht nur homöopathischer Dosis ist brauchbar in Zeiten von Niedrigzinsen und schwachen Aktienmärkten. 2%, das ist größer gleich der Inflationsrate und die Freetrades entsprechen ungefähr meinem Kaufverhalten in einem Jahr. Ein Deal pro Monat, viel mehr sind es nicht. Auch hier spare ich dreistellig. Positiv, auch ein ehemaliger Kunde oder ein Kunde ohne Depot kann an der Aktion teilnehmen, ebenso kann ein ehemaliger Kunde auch geworben werden, was bei solchen Aktionen eher selten ist. Trading und Marktinformation sind absolut ausreichend. IPOs, da bin ich bei der Targobank erst einmal nennenswert bedient worden. Die Chancen sind gering. Da ist man bei Commerzbank, comdirect, Deutsche Bank und auch bei der Consorsbank besser aufgehoben.
K. G.

24.12.2018 | Targobank AG: Zettelwirtschaft gegen Sonderzinsen
Die Aktion der Targobank, bei der ein Tagesgeld-Sonderzins im Falle eines entsprechenden Depotübertrags angeboten wurde und wird, kam mir gerade Recht, weil bei mir vor zwei, drei Monaten zweijährige Anleihen fällig wurden und ich keine geeignete Folgeanlage fand. Für die dort gebotenen 2% p. a. müsste man ansonsten die Anlagesumme ca. 10 Jahre festlegen, um vergleichbare Renditen zu erzielen. Die Merkurbank hatte eine ähnliche Offerte, aber dort war ein sechsmonatiges Festgeld angeboten, zwar die Möglichkeit mehr anzulegen, aber auch keine Zusatzvorteile in Form von Freetrades wie bei der Targobank. Also viel die Entscheidung zugunsten der Targobank und die Eröffnung über die nächstgelegene Filiale, die etwa 10 km entfernt war. Obwohl der Termin online mit der Targobank-Hotline vereinbart worden war, kam ich umsonst in die Filiale. Man entschuldigte sich und vereinbarte einen Folgetermin ein paar Tage später, der dann auch klappte. Immerhin über 60 Minuten dauerte Termin mit vielen Unterschriften und einer Menge Papier für den heimischen Bankordner. Der Rest ging einigermaßen schnell, binnen zwei Wochen konnte ich sogar meine erste Transaktion als Freetrade machen. Allein bei den Zinsen ist mein Bruttorendite-Vorteil mehr als 400 Euro verglichen mit den besten Zinsanlagen bis 12 Monate Laufzeit. Ein ganz guter Stundenlohn.
C. R.

23.04.2018 | Targobank AG: Depot-Sonderaktionen sollten gut abgewägt werden gegen Normalkonditionen
Kundengewinnung und -bindung ist tägliches Brot der Online-Banken. Die Kundschaft ist mobiler geworden und wechselt. Im gleichen Maße steigen die Neukundenaktionen. Fast keine Woche vergeht ohne eine solche, über die ich vor ein paar Jahren mit einem kostenlosen Depot bei der Targobank gelandet bin. Damals - wie übrigens auch aktuell - warb die Bank bei Depoteröffnung und Übertrag von Wertpapieren mit täglich verfügbaren und weit über Marktdurchschnitt verzinsten Konten. Subventioniert vom Rest des Klientel hört aber auch diese Sonderaktion irgendwann auf. Und dann bleibt die Betrachtung der Standard-Transaktionskosten, der Chancen bei IPOs, der Qualität der Hotline, der Zuverlässigkeit und Transparenz, der Einfachheit und Effizienz. Und dann wird die Beurteilung auch deutlich negativer. Leicht findet man Wettbewerb mit niedrigeren Ordergebühren oder guten Chancen bei Neuemissionen. Auch das Online-Banking ist eher mäßig. Die Beratung und die Hotline sind ausbaufähig. Terminvereinbarung und -einhaltung problematisch. Insgesamt ist der Umgang mit dem Bestandskunden mit viel Wohlwollen Durchschnitt. Keine Empfehlung also, maximal die Sonderaktionen mitnehmen und dann weiterziehen.
K.-P. G.

16.08.2017 | Targobank AG: Doppelt gemoppelt hält besser
Für eine Filialbank erstaunlich gute Sonderaktionen fährt die Targobank seit einiger Zeit. Im letzten Jahr bin ich bei der Aktion Depotübertrag gegen Sonderzinsen beim Tagesgeldkonto mit 40.000 Euro für ein Jahr zu 2,5% (garantiert!) bei wertgleichem Depotübertrag eingestiegen. Zudem habe ich die zehn Freetrades zur kostengünstigen Umstrukturierung meines Depots während dieser Zeit genutzt und bei ca. 100.000 Euro Handelsumsatz statt ca. 250 Euro bei den meisten anderen Depots weniger als 50 Euro Gebühren bezahlt. Am Ende der Laufzeit wurde mir per Brief ein Angebot gemacht - bei Übertrag von gemanagten Fonds (z. B. offene Immobilien-, Misch- und Aktienfonds) - noch einmal eine Prämie von 0,75% des Kurswertes zu erhalten, was ich nutzen konnte und dankend annahm. Das Onlinebanking ist noch nicht einmal schlecht und manchmal ist es sogar gut, eine Filiale mit Berater zu haben. Für alle, die ähnlich wie ich anlegen, denke ich eine sehr, sehr gute Empfehlung. PS: Statt 2,5% bis 40.000 Euro gewährt die Targobank zurzeit nur noch 2,0%. Trotzdem gut bei den Tagesgeldkonditionen wie sie aktuell am Markt sind.
A. V.

04.07.2017 | Targobank AG: Sonderaktionen rund um Depot und Fonds
Ich bin so ziemlich seit dem Start der Citibank - später Targobank - mehrfach dabei, war aber zwischendurch auch mal ein Jahr oder länger Nichtkunde. Trotzdem durfte ich wiederholt sowohl geworben werden, als auch als aktiver Kunde werben. Insbesondere die öfters aufgelegten Depotübertragungsaktionen gegen Prämie oder Zinsgarantie wurden in den letzten Jahren bei der Zinsflaute immer attraktiver, bot sich hier doch die Gelegenheit einige zehntausend Euro inflationssicher anzulegen. Fast immer waren auch noch Freetrades mit in der Offerte, sodass man auch hier leicht einen dreistelligen Eurobetrag Ordergebühren sparen konnte, und irgendetwas umzuschichten hat man ja bei einem größeren Depot immer. Zuletzt wurde auch der Übertrag gemanagter Fonds mit einer Aktion beworben. Die Prämienzusagen wurden immer eingehalten, Reklamationen zügig bearbeitet. Was man braucht, ist sicherlich Zeit bei Konto- und Depoteröffnung, aber so ist das nun mal bei Filialbanken.
H. K.

21.03.2017 | Targobank AG: Wer ein paar Aktien und Fonds hat, ist gut aufgehoben
Wer ein paar Aktien und Fonds hat, ist bei der Targobank gut aufgehoben. Ein kostenloses Depot nebst Abwicklungskonto wird ab einem bestimmten Depotvolumen angeboten. Dazu gibt es immer wieder diverse Aktionen, zurzeit den Depotübertrag von einer Fremdbank zur Targobank, der bis zu 40.000 Euro Tagesgeldanlage zu - man höre - 2% auf 12 Monate erlaubt, bei Depotübertrag in gleicher Höhe. 40.000 Euro ist die Kappungsgrenze für das Tagesgeld, man kann natürlich mehr übertragen, ohne dass man einen weiteren Vorteil hätte. Dazu gibt es noch ein paar Freetrades, zumindest was den Targobank-Provisionsanteil betrifft. Des Weiteren kann man zurzeit gemanagte Fonds übertragen, das können Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Mischfonds sein, und man bekommt 0,75% des Gegenwerts des Depotübertrags als Prämie, wenn man die Haltefristen beachtet. Also Termin machen und Zeit mitbringen, aber es lohnt sich, meine ich.
R. N.

24.01.2017 | Targobank AG: An der Depotaktion sollte man nicht vorbeigehen
Ich habe Erfahrungen bezüglich Konto/Depot mit der Targobank und ihren Vorgängern bzw. Vorbesitzern zurück bis Ende der 90er Jahre. Im Kontobereich gab es eigentlich immer 0-Euro-Girokontoangebote. Man konnte geworben werden, manchmal gab es Neukundenangebote, die man auch nach einer gewissen Karenzzeit als ehemaliger Kunde nutzen konnte. Im Depotbereich gab und gibt es eigentlich keine super-interessanten Angebote außerhalb von Neukunden- und Depotübertragsaktionen. Das zeigt der Gebührenvergleich und die gebotenen Handelsoptionen relativ schnell und klar. Aber gerade an den sehr attraktiven Depotübertragsaktionen bin ich in den letzten Jahren nie vorbeigegangen. Zurzeit sind bis zu 40.000 Euro zu 2% als Tagesgeld aufs Jahr erlaubt, falls man einen äquivalenten Wertpapierübertrag macht. Es geht in 5.000-Euro-Schritten und freundlicherweise werden auch schon mal 37.600 Euro Depotwert auf 40.000 Euro aufgerundet. Die 10 Freetrades nimmt man gerne mit. Rechnet man einen Umsatz von 50.000 Euro bei diesen Trades spart man noch mal ca. 125 Euro an Gebühren im Vergleich zum Standardpreis. Die Nachteile: komplizierte Kontoeröffnung in der Filiale, also geduldig sein, altbackenes iTAN-Verfahren, also Smartphone weg, Gebührenfallen, also aufpassen. Die Einstandskurse kontrollieren, da wird gerne mal geschludert, also nochmal aufpassen. Umsonst ist nur der Tod.
J. Reger

03.10.2016 | Targobank AG: Auf zwei Beinen steht man gut
Ich habe ein interessantes Kombi-Angebot der Targobank für Neukunden angenommen. Zwei Aspekte stechen hervor: 1. Das unter kleinen Bedingungen kostenlose Depot mit 10 Freetrades und 2. Die Möglichkeit bis zu 40.000 Euro als Tagesgeld anzulegen mit 2% Zinsgarantie auf 12 Monate. Vor den Zins haben die Götter den Fleiß gesetzt. Die Kontoeröffnung dauerte in der Filiale mindestens eine Stunde und ich ging mit viel Papier nach Hause. Auch dann wartete ich noch mindestens zwei Wochen bevor alle Zugangsdaten da waren und ich von einem "Ich-weiss-nicht-Recht"-Onlinebanking begrüßt wurde. Das Zusammenspiel Telefon-Hotline/Filiale klappt nicht immer, zweimal kam ich zu Terminen vergeblich. Das ist es dann aber auch mit dem Negativen. Ich kann sowohl Tagesgeld als auch Freetrades gut einsetzen, habe erst mal Ruhe und ein paar Hundert Euro Neukundensubvention abgegriffen. Klare Empfehlung, was denn sonst?
J. E.

21.07.2016 | Targobank AG: Gerade noch die Kurve gekriegt vor Konditionsverschlechterung
Depot gegen Zins heißt das Kind und wurde bis vor ein paar Tagen mit 2,5% Tagesgeldzins auf ein Jahr garantiert und begrenzt auf maximal 40.000 Euro Tagesgeldanlage angeboten. Bei einem Depotübertrag zwischen 7.000 Euro und 40.000 Euro durfte man jeweils den Gegenwert als Tagesgeld anlegen. Die Haltefrist beträgt 12 Monate, aber natürlich darf man einzelne Werte verkaufen, nur halt nicht an eine andere Bank weiterübertragen. Die neue Kondition ist jetzt 2,0% Tagesgeld, der Rest bleibt gleich, immer noch gut. Interessant sind auch die 10 Free-Trades, die jeder Depot-Neuling bekommt. Häufiger handele ich pro Jahr sowieso nicht. Ca. 100 Euro Transaktionskosten werde ich damit wohl über das Jahr sparen. Konto-/Depot-Eröffner dürfen nicht schreibfaul sein. Eine Stunde in der Filiale verbringt man schon. Eventuell kann man sich werben lassen und einem Freund etwas Gutes tun. Die Targobank ist bekannt für die ein oder andere kleine Gebührenfalle (Restschuldversicherung, nicht bedingungslos kostenfreie Girokonten etc.). Gut informiert kann aber nichts passieren.
V. Sch.

06.04.2016 | Targobank AG: Brokerage und Gebühren
Die zuletzt geschilderten Erfahrungen kann ich nicht teilen. Wie bereits einmal erwähnt, sind die Gebühren der Targobank hoch, z. B. für Kapitalherabsetzungen doppelt so hoch wie bei der Konkurrenz (z. B. S-Broker), damit nicht genug, werden sie anders als bei der Konkurrenz nicht steuermindernd berücksichtigt. Darüber hinaus sind viele Wertpapiere nicht online handelbar, was gegebenenfalls Telefonhandelsgebühren verursacht, wenn es denn überhaupt möglich ist. Das Online-Brokerage hat sich zwar über die Jahre gebessert, ist aber weiter mit das schlechteste der von mir betriebenen 10 (!) Depots. Die Bemerkung, dass das Betreiben von mehreren Girokonten nachteilig sein sollte, halte ich für grenzwertig. Zum einen ist es bei mehreren Depots und entsprechendem Barbestand und aus Sicherheitsgründen (Zypern!) unabdingbar. Zum anderen ist die Flexibilität (Bankautomaten-Gebühren) auf Reisen und auch bei Erreichbarkeits-Engpässen (Crash-Situationen an Finanzmärkten) der Online-Banken wertvoll. Zudem besteht die Gefahr der Einführung von Kontoführungsgebühren bei allen Filialbanken.
Karl Waldheim

15.03.2016 | Targobank AG: Triple xxx für die Targobank
Ich habe ein Depot bei der Targobank eröffnet und halte das für eine gute Idee für alle, die ein Altdepot übertragen wollen, Tagesgeld anzulegen haben und in den Genuss von 10 Freetrades kommen wollen. Für mich passte es perfekt. Da ich nicht viel mehr als 10 Wertpapierkäufe/-verkäufe mache (nur Aktien, nur an deutschen Börsen handelbar), habe ich nicht nur das kostenfreie Depot, sondern meine Deals auch noch provisionsfrei. Gegenkonto ist sinnigerweise ein kostenloses Girokonto, damit ist man am flexibelsten. Aber Vorsicht, viele lokale Banken mögen es nicht, wenn man zu viele Girokonten hat. Die Schufa weist diese aus, selbst wenn die Konten ohne Dispo sind. Man kann schon ab 7.000 Euro übertragenem Wertpapiervolumen in gleichem Umfang Tagesgeld zu 2,5% p. a anlegen (für 12 Monate garantiert). Ich halte diese Variante für die attraktivere, gerade wenn nur ein kleines Depot übertragen werden kann. Wahlweise ist für den Übertrag des Depots eine Prämie von 0,75% des übertragenen Kurswertes (ab 7.000 Euro Kurswert) angesetzt. Was sonst noch? Online-Banking, na ja geht so, und das iTan-Verfahren ist lästig. Zur Beratungsqualität oder Hotline kann ich noch nichts sagen. Trotzdem, das Depot ist bestimmt für viele ein Tipp.
D. R.

09.11.2015 | Targobank AG: Depot mit guten Konditionen und interessanten Kombiangeboten
Die Targobank ist eine Filialbank mit guten Konditionen beim Depot und interessanten Kombiangeboten. Die Depot- und Kontoeröffnung ist schon etwas nervig, über eine Stunde habe ich in meiner Filiale verbracht, bis alles erledigt war. Als Gegenkonto zum Depot empfiehlt sich unbedingt ein (bei mehr als 2.500 Euro Geld- und/oder Wertpapiereinlage) kostenfreies Girokonto. Interessant, dass man bei Depotübertrag von einer Fremdbank in entsprechender Höhe bis zu 40.000 Euro (gedeckelt!) als 12-Monats-Festgeld zu 2,5% pro Jahr anlegen kann, und das bei null Inflation. Ein guter Deal, den man unbedingt mitnehmen sollte. Negativ, die Termineinholung über die Zentrale ist unzuverlässig. Ich stand dreimal umsonst in einer Filiale, der Berater war entweder krank oder mit anderen Kunden beschäftigt! Weiterer Kritikpunkt, die Wertpapierberater haben zu oft zu gute Tipps, auch wenn die sich nicht mit den Anlagezielen und Anlageklassen decken, die man im Eröffnungsgespräch genannt hat. Was noch? Online-Auftritt ist OK, die Trading-Konditionen auch ganz akzeptabel, insbesondere wenn man die Free-Deals bei dem Kombiangebot miteinrechnet. Es gibt schlechtere Angebote. Also mal den Daumen hoch für die Targobank.
H.-P. L.

08.01.2015 | Targobank AG: Interessante Aktion für Neukunden
Zurzeit läuft eine befristete Aktion, die sich an Kunden ohne Depot und Neukunden richtet. Als ehemaliger Depotkunde bekam ich Ende des Jahres Post von der Targobank mit diesem Angebot. Ein Depotübertrag ab 7.000 Euro wird honoriert mit der Möglichkeit, ein Festgeld im jeweiligen Gegenwert zu 2,5% p. a. auf 12 Monate anzulegen. Allerdings darf man nicht mehr als 40.000 Euro als Festgeld anlegen, selbst wenn man einen größeren Gegenwert übertragen hat. Trotzdem ist dies aus meiner Sicht ein gutes Angebot. Zu dem kostenfreien Depot gibt es noch zehn echte Free Trades als Zugabe, was die Sache für mich so interessant machte, dass ich das Angebot angenommen habe. Die weiteren Details findet man ja leicht im Internet. Ich befürchte wirklich nicht, dass die Zinsen binnen Jahresfrist so stark steigen, dass das Festgeld uninteressant werden könnte. Zum anderen mache ich pro Jahr auch ungefähr 10 Trades, sodass ich hier einen dreistelligen Betrag bei den Transaktionen spare. Das Online-Banking und die Hotline bei der Targobank wird nicht jeder mögen, aber das Angebot in der Summe bleibt interessant, gerade für die, die ein etwas größeres Depot haben.
Georg H.

03.10.2014 | Targobank AG: Kombination von ordentlichem Online-Banking und Filial-Banking
Ich möchte mich gerne zur Targobank äußern, bei der ich schon einige Jahre mein Depot führe. Prinzipiell finde ich die Option wichtig, eine Filiale und zusätzlich ein vernünftiges Online-Banking zu haben. Devisen, Einlösung von Verrechnungs-Schecks, einen Lombardkredit oder Kautionssparbücher wird einem kaum eine reine Online-Bank anbieten. Wenn dazu noch ein Depot mit einigermaßen günstigen Konditionen dabei ist, umso besser. Die Targobank bietet das, erlaubt inzwischen das reine Verrechnungskonto als Gegenkonto zum Depot, dessen kostenfreie Führung man zu relativ einfachen Bedingungen erreicht. Leider werden Neukunden häufig bevorzugt, sei es bei Sonderzinsen für Depotübertrag (halte ich gerade für Leute sehr interessant, die ein paar Zehntausend anlegen wollen), sei es wie vor einigen Monaten, eine günstige Flatfee für den Wertpapierhandel. Wir Bestandskunden blieben allermeist außen vor in den letzten Jahren. Zuletzt wurde das Online-Banking überarbeitet, das kostete etwas Gewöhnung. Die Hotline, aber auch einige Kollegen in der Filiale, erwecken nicht immer den aktuellsten Wissensstand. Auch fühlte ich mich manchmal von Anlageberatern überrollt. Da muss man freundlich bleiben und klaren Kopf behalten.
N. Krieger

22.06.2014 | Targobank AG: Genau hinschauen, da passieren gerne mal Pannen
Ich bin seit vielen Jahren Girokonto-Kunde bei der Targobank. Grund für mich ist neben der Kostenfreiheit, dass man Filial- und Online-Banking bündeln kann. Manchmal braucht man halt die Filiale, z. B. bei Scheckeinreichung, Devisenbeschaffung oder Kautions-Sparbuch, um nur einiges zu nennen, was ich in den letzten Jahren nutzte. Ende letzten Jahres gab es bei der Targobank eine Aktion für Depot-Neukunden, bei der man Wertpapiere übertragen und im Umfang (Wert!) des Depotübertrags ein halb- oder ganzjähriges Festgeld zu einer attraktiven Kondition anlegen konnte. Zusätzlich gab es für diesen Kundenkreis eine Flatfee von 4,90 Euro pro Trade - auch für ein Jahr. Bis hier hin alles gut. Man ahnt es, beim ersten Trade wurden natürlich die Standard-Konditionen abgerechnet. Mit Telefoniererei geht bei der Targobank viel. Alles wieder gut. Erste Monatsabrechnung: Portogebühren werden abgerechnet, obwohl das Konto nicht auf Postversand eingerichtet war und der Auszug schon lange online abgerufen war. Wieder Telefon. Einstandskurse vorhanden oder nicht? Wieder telefonieren. Früher wurde mir auch schon mal eine Kreditausfall-Versicherung für meinen Dispo (?) abgerechnet, natürlich ohne Ankündigung. Holzauge sei wachsam.
J. Friese

07.08.2013 | Targobank AG: Neu erfundene Gebühr
Targobank führte im Februar 2013, ohne die Kunden zu informieren, recht happige (19,90 Euro) Gebühren für Kapitalherabsetzungen (Aktiensplits) ein. Wer Pennystocks im Depot hat dem kann es passieren, dass er höhere Gebühren zahlen soll, als der gesamte Posten noch an Wert hat. Und das für eine Leistung, die rein formell ist und bisher stets kostenneutral für den Aktionär ablief. Die Gebühren können sich bei mehreren Posten im Depot recht schnell multiplizieren. Targobank vergrault mit dieser Gebühr ältere Depotinhaber, die schon zu Citibank-Zeiten Kunden waren. Neukunden sollten sich ebenfalls dieser in meinen Augen versteckten Gebühr bewusst sein, bevor sie zu dieser Bank wechseln möchten. Für mich ist diese klammheimliche Art und Weise, die Gebühr einzuführen, der Grund, dieser Bank nach langer Zeit mit meinem Depot den Rücken zuzukehren.
Alfred I.

19.01.2013 | Targobank AG: Nicht alles Gold, was glänzt
Bei der Targobank ist nicht alles Gold was glänzt. Ich habe seit ca. einem Jahr wieder mal ein Depot bei der Targobank. Ich kannte die Targobank noch aus der Zeit, als sie als Citibank firmierte. Gegenkonto zum Depot ist ein kostenfreies Girokonto, für das man auch einen kleinen Dispo bekommt. Beim Web-Auftritt fiel mir auf, dass sich nicht sehr viel seit den Citibank-Zeiten getan hat. Das kann man gut oder schlecht finden, die notwendigen Funktionen sind natürlich vorhanden. Dass Postfach und Kontoauszüge in zwei verschiedenen Menü-Punkten sind, ist ungeschickt. Ebenso kann man seine Einstandskurse nicht ohne Weiteres einsehen und das finde ich nicht gut. Ich hatte schon Steuer-Ärger wegen fehlenden oder falschen Einstandskursen. Deswegen ist dieser Punkt sehr wichtig für mich. Bei den Kosten für den Wertpapier-Handel legt die Targobank im Mittelfeld. Zu den Vorteilen: Die Targobank hat in größeren Städten auch Filialen und man hat dann einen persönlichen Ansprechpartner, was bei Reklamation hilfreich ist. Zurzeit kann man bei Depot-Übertrag den Gegenwert der übertragenden Wertpapiere als Festgeld für 6 oder 12 Monate zu 3% p. a. bzw. 4% p. a. anlegen.
Steve S.

14.09.2012 | Targobank AG: Zwiespältig
Ich bin abgesehen von kurzen Unterbrechungen seit Ende der 90er Jahre Depotkunde bei der Targobank. Meine anfängliche Motivation war ein kostenfreies Girokonto, ein kostenfrei geführtes Depot und günstige Order-Konditionen. Das erfüllte die Targobank bis Ende 2010. Dann wurde die Provision von günstiger Flatrate auf ein prozentuales Provisions-Modell umgestellt. Damit war neben dem Internet-Auftritt auch das Depot nur noch allenfalls Durchschnitt. Allerdings bietet die Targobank seit etwa einem Jahr immer mal wieder Kombi-Angebote aus Festgeld (sechs oder zwölf Monate zu 4% p. a. bzw. 3% p. a.) bei entsprechendem Depotübertrag zur Targobank. Angelegt werden kann der den übertragenen Wertpapieren entsprechende Wert als 6- oder 12-Monats-Festgeld. Angesichts der niedrigen Tagesgeld- und Festgeldzinsen sowie der generell schlechten Anlagemöglichkeiten im fest verzinslichen Bereich ist dies eine gute Alternative für Kunden mit größeren Depots. Bei deutscher Einlagensicherung ist der Zinsvorteil zurzeit ca. 2% bei der 6-Monats-Perspektive. Ein ähnliches Angebot gibt es auch von der DAB-Bank. Mein Urteil: Das Depot der Targobank ist nur in Kombination mit den Festgeld-Angeboten interessant.
Peter D.

01.03.2012 | Targobank AG: Bank mit Macken, aber sie geben sich Mühe
Ich bin seit vielen Jahren bei der Targobank und ihren Vorgängern. Online-Banking mache ich seit 1999. Seit dieser Zeit führe ich auch meine Wertpapier-Geschäfte online aus. Viele Jahre waren die Targobank und ihr Vorgänger sehr günstig bei Transaktionskosten (Flatfee von 9,99 Euro, keine Limit-Gebühren und keine Depotkosten). Abstriche musste und muss man beim Fondshandel und bei Neuemissionen machen. Das Gegenkonto zum Depot ist ein Girokonto, das zwar in der Regel kostenfrei, aber nicht jedermanns Sache ist. Letztes Jahr wurde bei den Transaktionskosten auf ein Prozent-Modell plus eine feste Gebühr umgestellt. In der Folge sind kleine Orders immer noch relativ günstig im Vergleich zum Wettbewerb, größere Orders kosten leicht das Doppelte und Dreifache im Vergleich zu der früheren Flatfee, sind aber im inzwischen üblichen Rahmen. Der Web-Auftritt hat sich relativ wenig in den letzten Jahren geändert, ist aber absolut ausreichend. Telefonisch (Hotline) ist die Targobank gut erreichbar und wenn man über die Filialen geht auch kostenfrei. Ich habe die Hotline fast immer als kompetent erlebt, allerdings dauert mir die Bearbeitung von E-Mail-Anfragen unnötig lange. In Abwägung aller Punkte vergebe ich ein positiv mit Einschränkung!
Paul-Dieter Mai

31.12.2011 | Targobank AG: Durchwachsenes Urteil
Ein insgesamt durchwachsenes Urteil über das Depot bei der Targobank hat sich bei mir gebildet. Früher war die Targobank bzw. ihr Vorgängerinstitut - die Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA - für Großanleger aufgrund der Flatfee von 10 Euro, aufgrund fehlender Depotkosten und nicht vorhandener Limitgebühr sehr interessant. Man bekommt auch relativ einfach einen Lombardkredit. Bei den Kosten für Kauf und Verkauf von Wertpapieren liegt die Targobank jetzt nur noch im Mittelfeld. Die Zahl der Handelsplätze, über die Transaktionen getätigt werden können, ist eher klein. Leider kann man keine Fonds an der Börse handeln, sondern nur über die Fondsgesellschaften beziehen und/oder einlösen. Die mehrfache Berechnung der Gebühren bei Teilausführungen mit unterschiedlichen Kursen ist kundenunfreundlich. Auch kann man zum Beispiel keine gedeckten Optionen (auf eigene Aktienbestände) verkaufen. Das Gegenkonto zum Depot ist zwingend ein Girokonto, zum Beispiel das Best - Konto, ein gut verzinstes Tagesgeldkonto ist als Gegenkonto nicht möglich.
C. Bovain

04.04.2011 | Targobank AG: Von nun an gehts bergab
Ich war einige Jahre Kunde der Citibank und habe heftig gehandelt. Eine elektronische Speicherung der Börsenbestätigungen besteht nicht. Resultat: täglich zahlreiche Briefumschläge, sodass der Briefträger mich schon mit Handschlag begrüßt und das mit dem Logo der Bank - Grüß Gott Bankgeheimnis. Die Verbuchung erfolgt am Valuta Tag, sodass bei heftigem Handel eine doppelte Buchhaltung fast erforderlich ist. Leider häuften sich die Systemausfälle, die mir zum Teil heftige Verluste bzw. entgangene Gewinne bescherten. Die anfänglich guten Konditionen und die Verzinsung des laufenden Kontos sind seit Übergang auf die Targobank völlig verschwunden. Auf Reklamationen, die dann letztendlich zum Bankenombudsmann führten, wurde zum Schluss überhaupt nicht mehr reagiert. Entgegen der in Deutschland üblichen Zinsmethode 30/360 verzinst die Bank die Sparkonten nach internationaler Zinsmethode. Insofern muss ich sagen .... nie mehr wieder.
anonym

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