Erfahrungsberichte zu
Kreditkarten-Anbietern

20.05.2018 | Barclaycard: Kein USP, da keine Maestro-Karte mehr ab 08/2018
Auch ich habe von Barclaycard dieses Werbe-Anschreiben erhalten, dass die einst beworbene Akzeptanz- Jokerkarte (Maestro-Karte) ab August entfällt und es nur Vorteile sind. Für wen? Ich muss schmunzeln. Barclaycard hatte ein Alleinstellungsmerkmal gehabt, Lastschriften über diese Karte via Kreditkartenabrechnung einziehen zu lassen, im Rahmen des jeweilig gültigen Kreditrahmens. Die Bank profitierte Jahre lang sogar, da sie gerne die Kreditrate erhöht (auch ohne Zustimmung des Kunden, teils sogar ohne die Schufa anzupassen). Die leichte Erhöhung macht sie aus gutem Grunde: Die revolvierende Kreditkarte (Rückzahlung in prozentualen Teilbeträgen) bei Kunden, die sich übernommen haben, ist ein lukratives Geschäft mit Wucherzinsen. Willkommen bei den Kreditbanken wie Targobank, Barclaycard ... Ferner verdiente die Bank, um alternativ zur Umschuldung Ratenkredite mit den Kunden zu vereinbaren (teils mit teuren Restschuld- und Arbeitslosenversicherungen). Für diejenigen, die mit Geld umgehen können (und nicht in die Kreditkartenfalle tappen) ist die Umstellung ungünstig, da dieses Lastschriftverfahren ein Alleinstellungsmerkmal von Barclaycard war, an dem sie nicht verdienten. So habe ich meine laufenden Rechnungen und Kreditabrechnungen über dieses Konto abgewickelt. Gleichzeitig die Rückzahlung stets auf 100% gelassen. Im Rahmen meines "Umsonstkredites" konnte ich kostenlos an Geldautomaten abheben und das Geld am Monatsende wieder dem Kreditkartenkonto zurückführen, um diese hohen Kreditzinsen zu vermeiden. Zwar verdiente die Bank hierbei nichts (und hatte Kosten im Rahmen der für die Kunden kostenlosen Abhebungen), jedoch nutze ich dafür die Kreditkarte für alle Rechnungen, inklusive Tanken, Reisen, Einkäufe. Das war für beide Seiten ein Win-Win-Geschäft. Ungünstig sind bei der Bank noch die Kosten für Ersatzkarten (15 Euro) zu erwähnen. Insgesamt hatte ich viel mit Kundenservice bzw. Kundenmanagement zu klären, jedoch stets Lösungen gefunden, weswegen ich jahrelanger Kunde war. Die Lastschriftvariante war denen schon ein Dorn im Auge, weswegen sie die Kartennummer auf der Maestro-Karte änderten und die Information, wie die Kontoverbindung für Lastschriften daraus ermittelt wurde, auf ihren Seiten gut versteckte. Für mich heißt es jedoch: Umsätze nun auf ein anderes Konto umlenken und das Konto Ende August 2018 schließen. Die Bewertung erfolgt "negativ", da der Trend bis zum Schließen der Kontoverbindung leider negativ ist.
M Regent

18.05.2018 | norisbank GmbH: Kreditkarte und mehr als zufrieden
Ich bin mit meinem Hauptkonto von der HVB zur norisbank gewechselt, als von meiner sowieso renovierungsbedürftigen HVB-Filiale nur noch der Geldautomat übrig blieb. Man merkte deutlich an Filiale, Personal und Leistungen, dass nicht mehr investiert wurde. Für so viel maximal Mittelklasse wollte ich nicht auch noch auf einmal Gebühren zahlen. Da ich ein neues Gehaltskonto suchte, war ich etwas wählerisch. Auch wenn mir die norisbank erst wenig sagte und ich erst googeln musste, überzeugte mich schließlich das Angebot eines kostenlosen Girokontos inklusive kostenloser Kreditkarte, in diesem Falle ist dies die Mastercard. Das ergänzt meine ING-DiBa Visa Card redundant. Die Kontoeröffnung sogar inklusive KwK ging sehr schnell. Das vorherige Ausfüllen und Ausdrucken der Eröffnungsanträge ging wirklich fix. Danach gab es ein paar Tage Ruhe, bevor Unterlagen, Karten und Zugangscodes in kurzer Folge eintrafen. Eine App auf das Smartphone laden und in 2 bis 3 Minuten PhotoTAN in Betrieb nehmen. Testüberweisungen und dann der Test mit Maestro-Karte und Kreditkarte beim Bezahlen und Geldabheben, das war es schon. Das Online-Banking ist - sagen wir - mittelprächtig, die HVB war auch nicht besser. Mittlerweile habe ich auch den passenden Verfügungsrahmen für Konto und Karten und auch den ersten Auslandseinsatz mit Kreditkarte hinter mir, null Probleme. Ich finde, es war richtig zu wechseln.
H. J. Kant

16.05.2018 | Santander Consumer Bank AG: Kostenfreie Karte/Partnerkarte? Bei Santander gut unterwegs
Die gebührenfreie 1plus Visa Card ist meine aktuelle Empfehlung. Meine Frau und ich haben sie und wir sind bisher damit gut gefahren. Bei Kreditkarten lohnt immer ein Verweilen auf dem Kleingedruckten, aber gut informiert und richtig konfiguriert spricht nicht viel gegen das Angebot. Gerade außerhalb des Euroraums bei Geldautomaten fährt man gut. Beim Auslandseinsatzentgelt, das es nominal nicht gibt, muss man schauen, ob das Geld nicht bei den Umrechnungskursen zur letztendlichen Euro-Abrechnung der Kreditkarte wieder versteckt hereingeholt wird. Störungsfrei ging die Beantragung und Zustellung der Karten und Zugänge, nicht übertrieben schnell, aber auch nicht auffallend langsam. Hotline und Kontoeinsicht sind OK, der Tankrabatt brauchbar, die Reisepartner-Rabatte sind Show und nicht wirklich werthaltig.
G.-F. K.

16.05.2018 | Barclaycard: Entfall der Maestro-Karte
Mit Datum vom 9.5.2018 flattert mir ein Schreiben der Barclays Bank in den Briefkasten, in dem die Maestro-Karte zum 30.9.2018 aufgekündigt wird. Barclays kann hier nur Vorteile erkennen - schließlich würde man dann weniger Karten im Portemonnaie haben. Gleichzeitig entfällt damit die Möglichkeit, Lastschriftmandate für das Kreditkartenkonto zu erteilen. Die bestehenden Mandate werden ab dem Stichtag nicht mehr eingelöst. Der Kunde muss also Zeit und Geld investieren, um die Lastschriften auf andere Konten umzulenken. Dafür findet die Bank keine entschuldigenden Worte. Ich jedenfalls werde meine Geldbörse gleich um zwei Karten erleichtern. Damit hat die Bank ihr Ziel gleich doppelt erreicht, oder?
Torsten aus L.E.

15.05.2018 | Barclaycard: Guter Begleiter plant schlechten Abgang
Ob 15 Jahre für meine Erfahrungen mit Barclays Produkten ausreichen? Ich glaube nicht. Mit Visa, Mastercard und Maestro-Karte war Barclays immer ein sehr guter Begleiter für die ganze Familie. Aber Moment mal, wieso "war"? Gestern hat uns ein Schreiben erreicht, dass die Maestro-Dienste zum 30. September eingestellt werden. Für mich klingt das nach einem Grund, unseren langjährigen Partner für Kartenzahlungen zu überdenken. Neben den großen Handelsketten, die Visa und Mastercard verarbeiten können, habe ich auch noch einige regionale Einkaufsstätten, die nur Debit-Karten akzeptieren. Ich bin mir sicher, das Produktmanagement rechnet mit diesen Kollateralschäden durch Kundenabwanderung. Wenn dem so ist, tja dann ist das der Lauf der Dinge und wir werden ihm folgen.
Uli K.

07.05.2018 | American Express Services Europe Limited: Ich warte und warte ...
AMEX-Goldkarte mit Partnerkarte beantragt und nach vielen Wochen immer noch nichts von AMEX gehört. Heute mal angerufen und die (zugegeben sehr freundliche) Dame offenbart mir, dass derzeit alle Anträge mit Partnerkarte komplett auf Eis liegen, da die AGBs für Partnerkarten komplett überarbeitet würden. Der Bearbeitungstermin steht in den Sternen. Angebot vonseiten AMEX: nur die Hauptkarte weiter prozessieren, dann hätte ich sie in 2 Wochen. Blöderweise müsste die Partnerkarte dann im Nachgang noch mal komplett neu beantragt werden. Na super, eine kleine proaktive Info vonseiten AMEX wäre schon wünschenswert gewesen. Ist leider kein guter Start mit uns und AMEX ... und das obwohl die Karte durch die vielen neuen Akzeptanzstellen (Aldi, Lidl, McDonalds, etc.) deutlich an Attraktivität gewonnen hat. Jetzt harren wir einfach mal weiter der Dinge.
Max Schneider

21.04.2018 | 1822direkt: Ewiges Hin und Her um das gewünschte Kreditkarten-Limit
Einige Jahre bin ich nun schon mit verschiedenen Produkten Kunde bei der 1822direkt. Zurzeit habe ich im Wesentlichen nur ein Girokonto dort mit Maestro-Karte und Dispokredit. Obwohl ich zu den Gutverdienern gehöre, hatte ich einige Probleme den geeigneten Verfügungsrahmen für meine Mastercard zu bekommen. Da ich relativ vermögend bin, habe ich ein paar Girokonten und eine weitere Kreditkarte sowie eine Firmenkreditkarte. Dies alles führte zu Stirnrunzeln bei der Bank, obwohl viele meines Alters und meiner Vermögenslage (eigenes bezahltes Haus, ETW) wohl nicht wenige Bankverbindungen haben. Belustigt fragte ich eine Mitarbeiterin, ob es generell den schwer sei Konten oder Karten einzurichten, wenn man als gut situierter schon zwecks Risikostreuung und Ertragsoptimierung viele Bankverbindungen hätte. Eine SCHUFA-Auskunft will gelesen werden und verstanden sein. Nach einigem Hin und Her hat man dann genauer hingeschaut und plötzlich war möglich, was vorher nicht ging. Ein Beigeschmack bleibt und eine Lehre: Girokonten, auch kostenlose, die man nicht mehr braucht, sollte man kündigen. Keine unnötigen Kredite aufnehmen für Klickerkram. Die eigene Schufa mal anfordern. Nicht mit dem First Level Support diskutieren, sondern möglichst schnell eskalieren.
anonym

19.04.2018 | Santander Consumer Bank AG: Problemlos mit der 1Plus Visa Card drei Monate durch Südostasien und Australien
Zwischen zwei Jobs habe ich auch zur Verbesserung meiner Englischkenntnisse drei Monate durch Südostasien, Australien und Neuseeland getourt. Vorher hatte ich nur eine Mastercard meiner Hausbank. Für so eine lange Reise zu wenig. Ich habe im Internet nach Vergleichen der Anbieter gesucht, aber auch nach Kundenerfahrungen mit deren Angeboten. Am Ende habe ich das Angebot der Santander Consumer Bank mit der 1Plus Visa Card angenommen. Nicht schnell, aber zeitig genug, hatte ich die Karte, die Zugangsdaten und meinen Disporahmen. Die Hotline war freundlich und hilfsbereit. Natürlich habe ich die Karte nicht mit der Teilzahlungsoption konfiguriert. Ohne Jahresgebühr, weltweit kostenloses Geldabheben und Tankrabatt, das sind Features, die ich bisher genutzt habe. Gut auf der Reise war auch, dass man auf das Kreditkartenkonto beliebig direkt überweisen konnte, um den Verfügungsrahmen in allen Situationen passend zu gestalten. Meine bisherige Kreditkarte habe ich so gut wie gar nicht gebraucht. Obwohl diese Gebühren kostet, bietet sie eigentlich keinen Mehrwert gegenüber der 1Plus Visa. Eine gute Idee, die 1Plus Visa der Santander.
D. R.

14.04.2018 | American Express Services Europe Limited: Zufrieden mit der American Express Blue Card
Ich habe die AmEx Blue Card jetzt seit knapp einem Jahr als Zweitkarte und bin bisher weitestgehend zufrieden. Die Beantragung verlief unkompliziert und schnell. Die Identifikation fand per Video ID statt und war ebenfalls unkompliziert. Ca. eine Woche später kam die Karte per Post. Gut fand ich, dass die Karte erst funktioniert, nachdem man sie online registriert und freigeschaltet hat. Nach einem kleinen technischen Problem dabei konnte mir der telefonische Kundenservice schnell, freundlich und kompetent weiterhelfen. Ich nutze die Karte seither als Zweitkarte, insbesondere dann, wenn es bei American Express Selects Vergünstigungen oder Sonderangebote gibt. Manchmal kommen auch Gutscheine per E-Mail-Newsletter (z. B. ab 200 Euro Umsatz bei Media Markt 30 Euro Cashback-Gutschrift). Bisher katte ich noch keine Probleme beim Karteneinsatz oder bei Umsätzen. Zu beachten ist, dass AmEx in Deutschland immer (noch) eine geringere Akzeptanz hat als Visa/MC. Aber das verbessert sich ständig und bis dato akzeptieren alle größeren Marken die Karte und mittlerweile auch viele Mittelständler. AmEx stellt auch regelmäßig auf seiner Selects-Seite neue Partner vor. Weiterhin ist zu beachten, dass die Karte kein festes, sondern ein variables Ausgabenlimit hat, dass sich dem Ausgabeverhalten und den finanziellen Möglichkeiten des Karteninhabers anpasst. Man kennt sein aktuelles Kreditlimit also (leider) nicht. Bisher hatte ich aber noch keine Probleme. Die Blue Card ist ein gutes und kostengünstiges Basismodell von AmEx und bleibt bei einem Umsatz von derzeit 3.500 Euro p. a. auch weiterhin kostenfrei. Mittlerweile ist, glaube ich, das Programm Membership Rewards kostenfrei bei der Blue Card. Wer keine zusätzlichen Reiseversicherungen braucht, fährt mit der Blue Card sehr gut.
Christian Neubauer

12.04.2018 | Consors Finanz: Sperren der Kreditkarte zeitnah nicht möglich
Kreditkarte verloren. Habe die internationale Sperrhotline angerufen, die waren auch sofort dran, aber leider nicht zuständig, da die Consors Finanz dies für Kreditkarten nicht mit der Sperrhotline vereinbart, nur für die Girokarten. Also im Internet nach der nächsten Telefonnummer gefahndet. Dann bei Consors Finanz direkt angerufen: Der Automat hat ohne Nennung der Kreditkartennummer (ja wie denn, ist ja weg), die Annahme des Anrufes verweigert ... da fehlen mir die Worte. Nach langwieriger Recherche konnte ich dann die Nummer ausfindig machen (was in so einem Fall gefühlt eine Ewigkeit dauert), dann erneuter Anruf beim Automaten. Nach 7 Minuten hatte ich dann einen Menschen am Apparat, die Sperrung erfolgte dann sofort. Wenigstens das. Service armselig.
Georg B.

28.03.2018 | Commerzbank AG: Karte funktioniert in Großbritannien leider nicht einwandfrei
Bei meiner letzten Reise nach England musste ich feststellen, dass dort überwiegend ein PIN-Verfahren auch für Kreditkarten angewendet wird. Meine Commerzbankkarte (Robinson Visa Gold) ist so voreingestellt, dass sie mit Unterschrift funktioniert. Ich habe eine PIN, diese wird aber nur am Geldautomaten abgefragt. Vor Ort gab es mehrfach Probleme, weil die Geschäfte Transaktionen mit Unterschrift nicht akzeptieren wollten. Auf Nachfrage hat die Commerzbank erklärt, die Karte könne nicht auf ein generelles PIN-Verfahren umgestellt werden. Es sei mein Problem, wenn man das mit der Unterschrift vor Ort nicht mehr gewohnt sei.
Thomas W.

22.03.2018 | Consors Finanz: Eine Frechheit
Früher die Commerz Finanz, nun die Consors Finanz, besticht dieses Unternehmen bei mir immer wieder durch fadenscheinige Aussagen, Unzuverlässigkeit, und der erstaunlichen Fähigkeit, nie erreichbar zu sein. Die Nutzung der Karte ist einfach und gut konzipiert, doch der Kontakt bei Fragen und Problemen ist mehr als unzufrieden. Meistens wird man an der Hotline vom Roboter gar nicht erst durchgelassen, sondern sofort an die Website verwiesen, die nicht weiterhilft. Wenn man dann einmal zu einem Mitarbeiter durchkommt, erhält man gelangweilte und oftmals widersprüchliche Aussagen. Beim Ausfüllen des Kontaktformulars dauern die Antworten oftmals entgegen der versprochenen "Kürze" auch 3 bis 4 Werktage, bei Beschwerden wird erst gar nicht reagiert. Ich habe leider noch nie eine so kundenunfreundliche und unzuverlässige Firma erlebt und werde, sobald meine Kreditkarte abbelastet ist, meinen Vertrag mit der Bank beenden.
Jessica T.

21.03.2018 | TARGOBANK AG: Gratis-Cash-Funktion
Ich habe mein Gehaltskonto bei der Targobank und eine entsprechende Kreditkarte dieses Unternehmens. Eigentlich kein Problem an der Gratis-Cash-Funktion teilzunehmen, bei einem entsprechenden Gehaltseingang. Bereits den zweiten Monat in Folge werden Bargeldauszahlungsgebühren bei Barabhebungen mit der Kreditkarte bei Fremdbanken in Rechnung gestellt, obwohl es eine Zusicherung gibt, dass man in einem Kalendermonat bis zu viermal kostenlos Bargeld abholen kann. Die erste Gutschrift erfolgte mit einer Entschuldigung. Vorher wurde versehentlich die Gratis-Cash-Funktion gesperrt. Nun sah ich eine erneute Barauszahlungsgebühr, die mir in Rechnung gestellt wurde ... gleichen Datums erhielt ich ein Schreiben, dass das Konto wieder für die Gratis-Cash-Funktion freigeschaltet sei?!? Ich werde die Kreditkarten dort kündigen.
V. W.

20.03.2018 | Hanseatic Bank GmbH & Co KG: Alle Jahre wieder GenialCard
Alle paar Jahre wieder bin ich Neukunde bei der Hanseatic Bank mit der GenialCard. Für diesen Status würde es sogar reichen, etwas länger als sechs Monate nicht Kunde gewesen zu sein. Immer war eine kleine Prämie für den Anschluss fällig, die auch zuverlässig kam, wenn man die Aktionsbedingungen einhielt. Die waren einfach, man musste in der Regel die Karte nach Erhalt im ersten Monat einsetzen, wie auch jetzt wieder. Mit der Karte selbst hatte ich nie Ärger. Die Fallstricke sind die Üblichen: einmal bei Teilzahlung und zweitens beim Einsatz am Geldautomaten. Die Teilnahme am Bonusprogramm ist einfach, ich habe es aber kaum benutzt und traue mir kein qualifiziertes Urteil zu. Die Visa Karte selbst kann kontaktloses Zahlen, das ist schön. Die Beantragung der Karte ging immer problemlos und eigentlich auch relativ schnell. Ich kann mich nicht erinnern in dieser Sache schon mal die Hotline gebraucht zu haben. Die Hotline selbst ist OK, freundliche, ganz gut erreichbar, was wichtig war als ich die Karte mal verlegt hatte, aber verloren wähnte. Zuletzt: Ein KwK-Programm hatte die Hanseatic Bank zumindest für Kreditkarten - glaube ich - noch nie. Fairerweise sollte man sagen, einige weitere Anbieter haben vergleichbar gute Angebote.
H. D.

15.03.2018 | Volkswagen Financial Services: Visacard gegen die kostenlose Variante getauscht
Als ich vor zwei Jahren mit meinem Girokonto, was auch gleichzeitig Gehaltskonto ist, zur Volkswagen Bank umzog, habe ich auch die Visa Card (ca. 30 Euro Jahresgebühr) der Bank genommen. Mein Fazit nach zwei Jahren, trotz Jahresgebühr und Partnerprogramm lohnt die Karte nicht. Einzig die Rabatte bei Volkswagen habe ich einmal in Anspruch genommen und ein paar Euro gespart. Die sonstigen Konditionen und Leistungen sind nichts, was man nicht anderswo sogar mit gebührenfreier Kreditkarte bekommt. Praktisch war bisher, alles in einer Hand und alles mit einem Antrag erledigt zu haben und die problemlose Einrichtung des Dispositionskredits. Zufällig sah ich die gebührenfreie Volkswagen Visa Card pur in einem Internetvergleich, die die Volkswagen Bank (auch) herausgibt, um das Problem kostenfreier Geldautomaten zu lösen. Diese reicht mir völlig, sodass ich kürzlich umstieg. Jetzt ist auch die Partnerkarte kostenlos, was weitere 22 Euro pro Jahr spart. Über einen Hinweis der Bank bei Kontoeröffnung hätte ich mich gefreut. Deshalb nur eine neutrale Bewertung, auch wenn ich des Weiteren keinerlei Ärger mit der Bank hatte und alles eigentlich rund läuft.
Linda S.

11.03.2018 | Consors Finanz: Super Konto!
Schon erstaunlich, wie blauäugig manche sind ... Ich habe (ohne jegliche Finanzierung) freiwillig die Consors Finanz Mastercard geholt, weil sie das ec-Logo hat, welches 99% von ahnungslosen deutschen Kassierern als "ec-Karte" gesehen wird. Während Mastercard oft noch einen lächerlichen Mindestumsatz beim Bezahlen hat, habe ich mit dieser "ec-Karte" keine Probleme :-). Einfach in der App auf Einmalzahlung umstellen und drei Monate wirklich 0% Zinsen dafür bezahlen, dann wird das Geld automatisch vom Girokonto abgezogen. Ich nutze die Karte ausschließlich zum Bezahlen und brauche kein Bargeld mehr - danke Consors Finanz!
Bettina Meyers

08.03.2018 | Consors Finanz: 0%-Finanzierung bei Expert
Ich habe noch nie eine solche negative Erfahrung gemacht wie mit dieser Institution. Ich kann nur jedem davon abraten. Insbesondere hauptsächlich dann, wenn es um 0% Finanzierungen geht. Die Raten, die für die Händlerfinanzierung abgebucht werden, sind verhältnismäßig gering. Sie erhalten im Rahmen der 0%-Finanzierung einen Verfügungsrahmen abzüglich des Betrags der tatsächlichen Händlerfinanzierung, diese wird mit 0 Euro Jahresgebühr angepriesen. Aber Achtung, sollten Sie diese den Verfügungsrahmen in Anspruch nehmen, also über die Händlerfinanzierung hinaus, zahlen Sie 15,9% Zinsen. Aus meiner Sicht absolut unseriös.
U. S.

06.03.2018 | Advanzia Bank S. A.: Bisher zufriedene Kundin aus Österreich
Die Anmeldung klappte ohne Zwischenfälle: Antrag auf free.at vollständig ausgefüllt, das per E-Mail erhaltene Angebot unterschrieben, und zurückgemailt. Tage später hatte ich die Karte und konnte sie auch gleich nutzen. Der Kredit zu Beginn betrug 300 Euro. Ich habe bisher 2 Rechnungen per E-Mail erhalten. Grundsätzlich sehe ich am 10. des Folgemonats online nach und überweise den ausstehenden Betrag. Nach der 2. Rechnung wurde mein Kredit auf 600 Euro erhöht. So viel brauche ich eigentlich nicht. Die Karte nutze ich als unbares Zahlungsmittel in Restaurants, bei Wahlärzten und bei Apple. Klappte bisher wirklich ohne Zwischenfälle. Da ich noch nicht auf ärgerliche Probleme gestoßen bin, kann ich nicht viel über den Kundenservice sagen. Ich halte die negativen Berichte allerdings auch für glaubwürdig, weil das Geschäftsmodell nun mal auf Missgeschicke der KundInnen angewiesen ist und es daher kontraproduktiv wäre, den Kunden davor zu bewahren.
Karin Huber

03.03.2018 | Advanzia Bank S. A.: Lange Wartezeit bis zur Freischaltung
Organisatorischer Trümmerhaufen. Seit Wochen warte ich auf eine Freischaltung der Kreditkarte, obwohl ich Karte und PIN erhalte habe. Die Karte ist nicht nutzbar, solange die Freischalung nicht erfolgt ist. Anrufe bringen gar nichts, man wird vertröstet. Die Fachabteilung würde dran arbeiten. Absolut inakzeptabel! Normalerweise läuft das ja in einem Rutsch, Antrag, Kartenzusendung, Zusendung der PIN, Karte nutzbar. Das Aktivieren der Kreditkarte ist dann einfach und unkompliziert. Die Freischaltung der Karte erfolgt meist unmittelbar und automatisch, sodass die Kreditkarte gleich nach der Aktivierung für Zahlungen und Bargeldabhebungen zur Verfügung steht. Es gibt auch einige Kreditkartenanbieter, die keine Aktivierung der Kreditkarte verlangen - dann kann die Kreditkarte sofort eingesetzt werden, sobald die Karte und die PIN per Post zugesandt wurden. Bei Advanzia ist das offenbar anders.
T. E.

28.02.2018 | Consors Finanz: Kreditfalle
Wenn man sich davon anlocken lässt (wie ich), was groß und plakativ auf der Seite der Consors Finanz steht - Barverfügungen ab 300 Euro kostenfrei - der merkt beim nächsten Kontoauszug, auf welche Masche er hereingefallen ist. Die Barverfügungen werden ohne einen weiteren Hinweis in einen Kredit überführt, der mit minimalster Rate abgetragen wird. Bei 15,9% Zinsen. Natürlich hätte ich das Kleingedruckte ganz genau durchlesen können, stimmt. Wenn man weiß, wie die Masche der Consors Finanz funktioniert, findet man auch dort den Hinweis auf den Kredit. Ein wenig verschachtelt, aber man findet es. Der Punkt für mich ist: Eine seriös agierende Bank arbeitet so nicht. Für mein Rechtsempfinden ist das eine als Mastercard getarnte Kreditfalle. Das Weitere ist die Erreichbarkeit. Telefonnummer habe ich online nicht gefunden (vielleicht nicht intensiv genug gesucht). Schriftliche Mitteilungen wurden von 4 Mal vollkommen ignoriert. Bei Nummer 5 bekam ich eine automatische Mail, dass die Bearbeitung bis zu 10(!) Werktage dauern kann. Ich bin jetzt drauf hereingefallen, hab in Form von Zinsen meine Strafe dafür bezahlt und habe die Mastercard gekündigt. Ich bin drauf vorbereitet um eventuell den Rechtsweg mit Ombudsmann/Anwalt zum Durchsetzen der Kündigung gehen zu müssen.
P. Seger

25.02.2018 | Landesbank Berlin AG: Karten der Landesbank Berlin
Auch wenn die Landesbank Berlin mit dem Standard-Gehabe um Teilzahlungseinstellungen beileibe nicht alleine dasteht, ist es gerade für Neukunden ein unschönes Signal festzustellen, dass die Gegenseite gleich am Anfang versucht, sie über den Tisch zu ziehen. Ich erinnere mich gut daran, hatte insofern Glück, dass ich testweise nur einen kleinen Betrag (10 bis 20 Euro) mit der neuen Karte bezahlt hatte und Anfang des nächsten Monats merkte, dass die Karte so gut wie nicht ausgeglichen wurde. Für ein paar 10 Cent lernte ich so zukünftig vorsichtig zu sein. Als die Karte dann nach einem Jahr etwas kosten sollte, war ich beim nächsten Anbieter. Ohne Prämie am Anfang und die Gebührenfreiheit im ersten Jahr ist das Angebot der Landesbank Berlin einfach schlecht. Wenn die Kunden so wie ich reagieren denke ich, dass auch die Landesbank Berlin nicht viel Spaß an dem Geschäft hat und das Tricksen lässt.
J. B.

22.02.2018 | Barclaycard: Praktisch, aber Vorsicht bei Rückzahlung!
Wir haben nun die Karte seit 2 Jahren. Praktisch bisher keine großen Probleme. Wir haben Rückzahlung eingestellt auf volle Summe, doch die Abbuchungstechniken sind etwas merkwürdig. Es wird oft nur ein Teilbetrag abgebucht, wir kontrollieren einmal im Monat die Kreditsumme und tätigen dann eine Überweisung. Sonst kann man ganz schnell die Übersicht verlieren. Zudem müsste die Sicherheits-PIN nicht nur auf ein Mobiltelefon gesimst werden, es sollte möglich sein eine zweite Mobilnummer zu hinterlegen. Grund: Wenn ich unterwegs bin, kann meine Frau die Karte nicht nutzen. Sonst bisher keine Probleme gehabt.
Andreas M.

21.02.2018 | ING-DiBa AG: Mein 10-jähriges Jubiläum bei der DiBa steht an
Ich habe gleich am Anfang das alte Konto bei der lokalen Dorfbank gekündigt und mir hat die Filiale nie gefehlt. Menschen sind Gewohnheitstiere und wer es gewohnt ist zumindest ab und zu eine Filiale aufzusuchen, der sollte sich den Wechsel zur DiBa dreimal überlegen. Wer sich aber nicht erinnern kann, wann er das letzte Mal eine Bankfiliale betreten hat - vom Vorraum mit den Geldautomaten einmal abgesehen - für den lohnt sich ein zweiter Blick. Ja, alles ohne Ösen und Haken gebührenfrei. Ja, trotzdem freundlicher und schneller Service. Nein, eine gute Möglichkeit zur Bareinzahlung gibt es naturgemäß nicht. Nun konkret zur Kreditkarte, die kostenfrei zu jedem Girokonto bei der DiBa gehört: Hier ist ein Missverständnis auszuräumen. Es handelt sich dabei nicht um eine Debitkarte, sondern um eine "echte" Visa Kreditkarte. Diese zeichnet sich nicht dadurch aus, ob ein revolvierender Kredit mit Monatsabrechnung zur Verfügung gestellt wird. Die Unterscheidung liegt einzig und allein darin begründet, dass eine Kreditkarte eine Zahlungsgarantie enthält, gegebenenfalls auch per altmodischem Ritsch-Ratsch-Gerät, wofür die Kreditkarte eine sogenannte Hochprägung besitzt. Zur Autorisierung reicht eine Unterschrift. Umgekehrt kann eine Debitkarte, vergleichbar mit der Zahlung per girocard mit PIN-Eingabe, nur am sogenannten Online Point of Sale eingesetzt werden, womit der Händler in Echtzeit die Kontodeckung prüfen und das Okay der Bank erhalten kann. Eine bloße Unterschrift mit Offlinezahlung ist nicht möglich. Karten neueren Datums tragen diese Unterscheidung auch irgendwo als Beschriftung, bei den Karten der DiBa auf der Rückseite neben dem Unterschriftfeld. Das Kreditlimit ist identisch mit dem Guthaben bzw. Dispo des Girokontos und die Belastung erfolgt zeitnah. Aber oben genannte Offlinezahlungen gegen Unterschrift sind damit ebenso möglich, wie z. B. das Blocken von Kaution eines Autovermieters, ohne, dass die Kaution dadurch auch gleich abgebucht wird (ebenso bei Debitkarten nicht möglich). Händler und das Visa-System interessieren sich nicht dafür, ob dahinter ein separates Kreditkartenkonto, mit oder ohne revolvierendem Kredit, mit oder ohne monatlicher Sammelabrechnung steckt - oder eben das Girokonto der DiBa. Und selbst wenn es sie interessieren würde unterscheiden sich diese nicht von der Visa, die an Girokonteninhaber der DiBa ausgegeben wird. Zigfach bei Hotels und Autovermietungen rund um die Welt erfolgreich erprobt, ich hatte nie ein Problem. Wer also denkt, er bräuchte zusätzlich noch eine "echte" Kreditkarte - was immer das sein soll - der irrt. 0 Euro Kontoführungsgebühr, 0 Euro Kreditkartengebühr, 100% Service 24/7/365. Zu schön um wahr zu sein, und trotzdem wahr! :)
Eric Michael

10.02.2018 | Santander Consumer Bank AG: Die ideale Karte auf Reisen
Seit nunmehr 3 Jahren bin ich zufriedener Inhaber der Santander 1plus Visa Card. Circa 10 Tage nach dem üblichen PostIdent wurden Haupt- und Partnerkarte zugesandt. Gleich auf der ersten Rechnung fiel mir die eingestellte Teilzahlung auf. Telefonisch ließ ich das Konto auf Vollzahler umstellen (geht heute wohl nicht mehr). Rechnung kann online um den 6. eines jeden Monats abgerufen werden, die komplette Abbuchung erfolgt dann 10 Tage später. Bei eventuell eingestellter Teilzahlung kann der Rechnungsbetrag innerhalb dieser Frist auch überwiesen werden und es fallen keine Zinsen an. Umsätze an Tankstellen weltweit werden mit 1% Tankrabatt honoriert. Barauszahlungen an Geldautomaten sind kostenfrei. Wenn Automatenbetreiber Gebühren erhoben, wurden mir diese immer auf Antrag von der Santander Consumer Bank erstattet. Der eingeräumte Kreditrahmen kann durch Überweisung unbegrenzt erhöht werden. Die Barauszahlungen sind jedoch pro Karte auf 300 Euro täglich und pro Konto maximal 2.000 Euro monatlich beschränkt. Bis dato gab es mit girocard und 1plus Visa Card keinerlei Akzeptanzprobleme.
Wolfram

09.02.2018 | Santander Consumer Bank AG: Vorsicht bei der Berechnung von Sollzinsen
Ich habe mich nach intensivem Studium der Vertragsbedingungen bewusst für die 1Plus VisaCard entschieden, da sie doch eine Menge Vorteile aufweist. Mir war bewusst, dass ich den monatlichen Saldo nach Abzug der von Santander durch Lastschrift gezogenen Belastung durch eigene Überweisung auszugleichen habe, was stets problemlos funktioniert hat, jedenfalls solange, bis ich wegen eines Tippfehlers 10 Cent zu wenig überwiesen hatte. Dies hat die Santander Consumer Bank zum Anlass genommen, den gesamten Monatsumsatz (also nicht nur die 10 Cent Differenz) mit den vorgesehenen Sollzinsen zu belasten, obwohl bis zum Fälligkeitstag der Saldo bis auf die 10 Cent ausgeglichen war. Nach Rücksprache mit der Kundenhotline wurde die "Finanzierungsgebühr" (die ohne jede weitere detaillierte Erläuterung dem Kreditkartenkonto zugeschlagen wurde) zwar "auf Kulanz" gestrichen, man bleibt mir jedoch bis heute eine schriftliche Antwort schuldig, aufgrund welcher Vertragsbestimmung auch ein fristgerecht getilgter Umsatz verzinst werden dürfe. Ich werde mich jedenfalls an die Aufsichtsbehörde wenden und diese Geschäftspraktik der Santander Consumer Bank auf Rechtmäßigkeit überprüfen lassen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Santander unwirksame Vertragsklauseln zurücknehmen müsste.
Johann W.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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