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Erfahrungsberichte Tagesgeld zum Vergleich
EINZELANSICHT MERKUR PRIVATBANK

Erfahrungsberichte - Merkur Privatbank

Geprüfte Nutzerstimmen zum Tagesgeldkonto der Merkur Privatbank KGaA.

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neutral 1
negativ 1
3 Berichte gesamt
positiv 10.11.2023

Meine Erfahrungen mit der Merkur Privatbank bei Tagesgeld und Festgeld

Ich bin Münchner und kenne deswegen die Merkur-Privatbank-Filiale am Münchner Hauptbahnhof seit vielen Jahren. Und irgendwann sind die Bank und ich auch bei verzinslichen Anlagen zusammengekommen. Die Kontoeröffnung war noch bis vor wenigen Jahren in der Filiale. Für mich nicht schlimm, zum einen war es kein weiter Weg, zum anderen lernt man direkt seinen Berater kennen. Und dies ist in Zeiten explodierender Wartezeiten ("zurzeit erreichen uns sehr viele Anrufe ... kommt es zu längeren Wartezeiten ...") wirklich ein Vorteil. Der Verweis auf die digitalen Assistenten oder einen tumben Chatbot macht nicht eben froh. KI hat noch seine Grenzen und lügt manchmal auch hartnäckig. Der Internetauftritt der Merkur Privatbank war und ist sehr bescheiden. Aber gute Anlageformen in Kombi-Produkten aus Depoteröffnungen bzw. Depotüberträgen und Geldanlagen in Tagesgeld und Festgeld gab es immer mal wieder in den letzten Jahren. Wer große Wertpapierpositionen handeln will, ist mit einer 25 Euro Flatfee gar nicht so schlecht bedient. Ich persönlich war an dem Trading nicht interessiert, habe die Papiere stehen lassen und die guten Geldanlagen in Tagesgeld und Festgeld mitgenommen. Probleme gab es nie. Zurzeit liegt man mit 2,50% bzw. 3,50% (nur mit Depot) beim Tagesgeld für eine deutsche Filialbank nicht schlecht. Zusätzlich wird zurzeit ein 6-Monats-Festgeld mit 4,00% p. a. beworben, ein Spitzenwert und empfehlenswert aus meiner Sicht. Zuverlässig, hausbacken, aber oft vernünftige Konditionen. Für die, denen der Online-Auftritt und Eröffnungsprozedere nicht so wichtig sind, nicht schlecht würde ich sagen.

— Udo
neutral 21.03.2018

Kombinationsangebot mit Depot

Bei der Merkur Bank aus München braucht man schon seit einigen Jahren bei Tages- oder Festgeld (kurze Laufzeiten bis zu zwei Jahren) nicht mehr hinzuschauen. Für mich als Depotbesitzer ergeben sich aber immer mal wieder interessante Aktionen, die mit Depotüberträgen gebündelt sind, wie aktuell oder auch 2016. Der Haken: Man muss mindestens 25.000 Euro Depotvolumen übertragen. Weiterhin sollte man an die 100.000 Euro Einlagengarantie denken. Somit haben wir eine Bandbreite, die zumindest ich einhalte. Diesmal habe ich fast 100.000 Euro übertragen und einen gleichen Betrag als Sechs-Monats-Festgeld angelegt, und zwar zu 2% per anno. Das sind 1.000 Euro Zinsen für die Anlage und den Zeitraum. Ich müsste mich ca. 10 Jahre binden, um vergleichbare Jahresrenditen zu erzielen. Natürlich hofft die Bank auf andere Geschäfte, die sie mit dieser Aktion sponsert. Bei uns in München gibt es sogar eine Filiale, die bei dem Papierkram, Konto- und Depoteröffnung sowie Depotübertragsformular helfen kann. Und ein bisschen Geduld sollte man auch mitbringen. Zuerst muss ein Tagesgeldkonto eingerichtet werden, online kann dann das mit 2% verzinste Konto beantragen, einen Tag später war es da und alles umgebucht. Vorsicht für den, der viel handeln will, die Konditionen sind nicht attraktiv, weder bei Wertpapieren, noch bei Fonds. Keine Empfehlung für die Masse, aber Anleger mit vergleichbarem Profil sollten darüber nachdenken.

— Torsten
negativ 28.12.2016

Tagesgeldkonto Classic ab 1.1.2017 ohne Zinsen

Wenn eine Bank schon nicht einmal mehr für kleinere Tagesgeldanlagen, z. B. nicht einmal für die ersten 10.000 Euro bereit ist, Zinsen zu zahlen, während eine andere Bank für die ersten 10.000 Euro sogar einen Tagesgeldzinssatz von 1,00% anbietet, da frage ich mich schon, wie lange diese Bank noch existieren wird? Jedenfalls habe ich da durchaus Angst, Geld anzulegen; da habe ich schon Sorge vor einer möglichen Insolvenz dieser Bank. Auch wenn der gesetzliche Einlagensicherungsfonds (bis 100.000 Euro) einspringen würde, so bleibt doch der dann bürokratische Aufwand sowie eine kurze Zeit der Zinslosigkeit des angelegten Kapitals bis zu dessen Auszahlung an den Anleger. Und übrigens: Wer bringt schon Geld auf ein Konto mit 0,00% Zins, wenn man woanders sogar 1,00% Zins (1 Bank) bzw. 0,60% Zins (immerhin 2 Banken) erhalten kann.

— Emil Schmitt