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Erfahrungsberichte Tagesgeld zum Vergleich
EINZELANSICHT SBERBANK DIRECT

Erfahrungsberichte - Sberbank Direct

Geprüfte Nutzerstimmen zum Tagesgeldkonto der Sberbank Direct.

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33% Zufriedenheit
positiv 0
neutral 4
negativ 2
6 Berichte gesamt
negativ 02.03.2022

Tagesgeld kommt auf Referenzkonto nicht an

Am 24.2.2022 habe ich ein hohes fünfstelliges Guthaben von meinem Tagesgeldkonto auf mein Referenzkonto überwiesen. Die Umsatzanzeige im Online-Banking und der Monats-Kontoauszug für Februar zeigten bzw. zeigen die Abbuchung auch an, das Tagesgeldkonto steht auf Null. Allerdings ist das Geld nie auf meinem Referenzkonto angekommen, es schwebt irgendwo im virtuellen Nirwana zwischen meiner Hausbank und der Sberbank. Ich habe keine Ahnung, wie so ein Fall über die Einlagensicherung geregelt werden kann. Im Callcenter der Sberbank hieß es übrigens noch am 25.2., das Geld habe die Sberbank verlassen. Am 28.2. erklärte dann ein Mitarbeiter, dass bereits seit 24.2. keine Gelder mehr die Sberbank verlassen hätten und dass davon sehr viele Kunden betroffen wären. Nach meinem Verständnis hätte eine Überweisung mit Wertstellung 24.2./25.2. noch rausgehen müssen, da das Moratorium erst am 27.2. abends in Kraft trat. Es ist unfassbar, wie das anscheinend gelaufen ist.

— A. Z.
negativ 01.03.2022

Tagesgeld kommt auf Referenzkonto nicht an

Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine wollte ich mein Tagesgeld schnellstmöglich von der Sberbank abziehen. Ich habe deshalb mein gesamtes Tagesgeld am 24.02. (also noch vor den Sanktionen gegen die russischen Banken) auf mein Referenzkonto überwiesen. Die Belastung im Tagesgeldkonto wurde auch direkt angezeigt, mein Konto ist auf Null. Das Geld ist allerdings bis heute nicht auf dem Referenzkonto angekommen und das wird wohl auch so bleiben. Jetzt habe ich also das Problem, dass ich, wenn die Einlagensicherung greift, offiziell kein Geld mehr auf dem Konto der Sberbank habe. Ich weiß nicht, ob und wenn ja was ich nun unternehmen kann/muss.

— U. Stoni
neutral 26.02.2022

Die Sberbank hat offenbar Angst

Seit einigen Jahren hatte ich ein Tagesgeldkonto bei der Sberbank. Am Service der Bank selbst habe ich nie etwas auszusetzen gehabt, die Zinsen waren attraktiv, und naiv dachte ich (wirklich!), dass es doch schön wäre, wenn die Völker Europas auch geschäftlich aufeinander zukommen werden. Aber nach dem Angriff auf die Ukraine sah ich mich dazu gezwungen, bis auf ein Restbetrag von nur wenigen Euro, mein Konto leer zu machen. Einen niedrigen zweistelligen Eurobetrag ließ ich noch stehen. Dies war wohl das wenigste, was ich sofort als Protest machen konnte, dachte ich. Heute empfing ich von der Bank die Nachricht, dass sie die Zinsen auf einmal verfünffacht hat ... Offenbar war ich nicht der einzige, der so protestiert hat. Jetzt habe ich auch den Restbetrag entfernt. Sie dürfen auf eine Bilanz von 0 Euro blicken.

— D. C.
neutral 15.01.2022

Was soll man machen?

Was soll man jetzt noch machen, wenn man durch eine Abfindung schnell Geld anlegen muss? Ich musste an den letzten Tagen des Jahres 2021 einen sechsstelligen Betrag parken ohne groß Minuszinsen zahlen zu wollen. Ich hatte schon im Dezember immer wieder auf den Vergleichsportalen mir den Tagesgeld- und Festgeldmarkt angeschaut und auf eine Jahresend-Aktion bei irgendeiner seriösen Bank gehofft. Aber da kam nicht viel. So habe ich jeweils einen höheren fünfstelligen Betrag bei der NIBC als 3-Monats-Festgeld und bei der Sberbank als Tagesgeld angelegt. Die Sberbank bot als Euroanlage Ende letzten Jahres das beste Tagesgeld. Gut und schnell gingen die Onlinekontoeröffnung und die Online-Authentifizierung. Binnen einer Woche hatte ich Benutzername und Freischaltcode für das Mobile Banking und in getrenntem Brief die Start-PIN. Am selben Tag habe ich noch eine Testüberweisung auf das Konto gemacht und am nächsten Morgen auf das Referenzkonto rücküberwiesen sowie noch online den Freistellungsauftrag erteilt. Fertig. Schneller geht wohl kaum. Trotzdem nur eine neutrale Bewertung, weil man die Tagesgeldzinsen zurzeit einfach nicht loben kann.

— Carola
neutral 11.08.2021

Jahrelang mit dem Tagesgeld bei der Sberbank

Ich bin schon jahrelang mit dem Tagesgeld bei der Sberbank. Mein Anlagebetrag ist nicht so hoch, dass sich Anbieter- bzw. Konten-Hopping lohnen würde, gerade bei den de facto Nullzinsen zurzeit und dem Aufwand ständig Konten zu kündigen, Konten zu eröffnen und Geld zu übertragen. Ganz kostenlos wollte ich mein Geld dann aber auch nicht verleihen und da erschien mir die Sberbank, die meistens im ersten Drittel der Tagesgeldanbieter in diversen Rankings rangierte, eine geeignete Wahl für eine Inlandsanlage. Zuletzt ist die Sberbank durch die laufenden Zinssenkungen des Wettbewerbs eher nach vorne gespült worden. Viel Mühe machte weder die Kontoeröffnung noch die Kontoführung. Reibungslos und wie angekündigt verlief bisher die Geschäftsbeziehung mit der Bank, die von Deutschland über Tschechien bis in den Balkan tätig und gar nicht so klein ist (fast 200 Filialen, fast 4000 Mitarbeiter). Die Bank hat russische Wurzeln. Im vorliegenden Fall gilt die österreichische Einlagensicherung, was für mich kein Problem darstellt. Selbst in Deutschland ist man vor Bankschließungen nicht sicher, siehe zuletzt die AutoBank und auch im Jahr 2021 davor schon die Greensill Bank aus Bremen. Der Wettbewerb im Bankenbereich ist extrem hart und viele klassische Margen-Bringer liegen darnieder.

— G. R.
neutral 17.05.2020

Ich war überrascht von meiner eigenen Bank

Man kann sagen, dass ich überrascht von meiner eigenen Bank war. Ich hatte bei der Sberbank schon lange Zeit ein Tagesgeldkonto, schon zu Zeiten als die Sberbank im Tagesgeldranking in den Top-Drei, Top-Fünf rangierte. Aber schon ganz lange war die Bank in den Zinsniederungen versunken und ich zu faul für ein paar Euro zu wechseln, obwohl das gerade bei Tagesgeldkonten mit sehr überschaubarem Aufwand geht. Generell gilt, Bestandskunden zählen wenig und liefern indirekt das Geld für die Neukundenakquisition. Erfreut nehme ich jetzt das kleine Zinszwischenhoch bei der Sberbank mit, auch wenn ich mir nicht so recht einen Reim darauf machen kann. Neukunden sind außen vor, deshalb für diese keine Empfehlung. Bestandskunden können weiter bleiben, auch im Onlinebanking und bei der Hotline bietet die Sberbank wie der Wettbewerb nur Spar-Kost an. Allerdings waren die Zins- und Steuerunterlagen immer korrekt und vollständig. Somit auch kein größerer Grund zur Klage.

— PD H.