Attraktive Zinssätze, Verbesserungspotential beim Online-Banking
Die DenizBank (Wien) hat eine Dependance in Frankfurt, was grundsätzlich schon mal positiv zu werten ist, da das Konto in Frankfurt geführt wird. Die Zinssätze bei Tagesgeld sowie Festgeld sind im Marktumfeld gut bis sehr gut, somit also grundsätzlich interessant und empfehlenswert. Die österreichische Einlagensicherung beruhigt, jedoch sollten meines Erachtens trotzdem sicherheitshalber maximal 100.000 Euro angelegt werden. Verbesserungspotential besteht jedoch beim Online-Banking. Alles wirkt etwas unübersichtlich und wenig intuitiv. Hier müssen die Programmierer unbedingt nachbessern! Vielleicht hilft ja mal ein Kiebitzblick auf die Konkurrenz, z. B. wie MoneYou das gelöst hat. Einfach um Meilen simpler und anwendungsfreundlicher ... Was mich zudem stört: Warum wird es nicht so gehandhabt, dass Überweisungen ausschließlich auf das Referenzkonto möglich sind? Dies würde die Sicherheit eindeutig erhöhen, weil ja dann kaum noch etwas schiefgehen kann, auch nicht theoretisch. Hier sollte sich das Management des Hauses diesbezüglich wirklich Gedanken machen und unbedingt nachbessern. Auch nicht ganz nachvollziehbar ist, warum es - neben dem Tagesgeldkonto - auch noch eines Stammkontos bedarf. Zu beachten ist noch, dass die DenizBank mittlerweile von der Sberbank übernommen wurde, d. h. mittelfristig wird möglicherweise die DenizBank gänzlich vom Markt verschwinden und die Konten auf die (österreichische Dependance der) Sberbank übertragen werden, was jedoch letzten Endes für den Kunden kaum bis keine Einschränkungen/Änderungen bedeuten dürfte, da natürlich auch hier die österreichische Einlagensicherung vollumfänglich greift.