Neben den Konditionen können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Ausrichtung auf Internetkunden usw. für oder gegen eine Bank sprechen.
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29.06.2011 Santander Bank (ehemals SEB): Geldabheben bei Santander im Ausland kostet
Geldabheben an Geldautomaten der Santanderbank im Ausland kostet Gebühren auch für Santanderkunden. Enttäuschend, als ehemaliger SEB-Kunde ist man so einiges gewohnt, aber jetzt geht es nach der Übernahme der SEB durch die Santander gerade so weiter. Mir wurden Gebühren berechnet für das Geldabheben am "eigenen" Santander-Geldautomaten in Spanien. Gleicher Name, gleiche Bank, da war ich mir sicher das wird mich nichts kosten. Leider war das ein Irrtum. Ich wechsele nun mit meinen Geldgeschäften zu einem Mitbewerber. Das bedeutet zwar viel Umstellungsarbeit jedoch auch eine spürbare Verbesserung.
Roland Schmitz
02.06.2011 Santander Bank (ehemals SEB): Eigenmächtige Abbuchungen und Sperrungen
Ich habe vor einigen Tagen meinen Kredit bei der Santander Bank abgelöst. Ohne eine Bestätigung oder Berechnung der Ablösekosten wurden von meinem Konto über 600 Euro eingezogen. Diese Summe brachte mein Girokonto über das Limit meines Dispos. Eine bereits erfolgte Lastschrift wurde eigenmächtig von der Bank zurückgeholt. Der Ausgleich des Kontos erfolgt noch am gleichen Tag, wurde aber erst am nächsten Tag gebucht. Nach mehreren Anrufen bei der Bank wurde mir mitgeteilt, dass es sich hier um eine Verkettung von "automatischen Mechanismen" handelt, die bei Kreditrückzahlung ins Laufen kommen. Die dadurch entstandenen Umstände täten Ihnen leid und man würde sich um Klärung bemühen. Eine Abrechnung des Restkreditbetrags habe ich bisher nicht erhalten, aber ein Schreiben, dass man mein Konto mit meinen Karten gesperrt hat! Auf meinem Konto befindet sich derzeit mein Krankengeld, somit mein Guthaben. Allerdings kann ich über mein Geld nicht verfügen, weil dieses Konto gesperrt wurde. Meine Daueraufträge wurden auch entsprechend storniert. Meine Visa-Card wurde beim Versuch Geld zu holen eingezogen. Mein Fazit: eine Bank mit ganz vielen Automatismen, die kein Interesse am Kunden hat. Der eigentliche Berater wird übergangen und nicht informiert. Wenn die Angelegenheiten geregelt sind, werde ich direkt die Bank wechseln.
Miriam Strunk
18.02.2011 Santander Bank (ehemals SEB): Nichts geht mehr
Über 15 Jahre lang war ich Kunde bei der SEB (früher BfG) und jetzt gezwungenermaßen bei der Santanderbank, mit einem Girokonto zum Nulltarif. Bisher waren die Leistungen der Bank gut und praktisch, da sich u. a. auf dem Flughafen Frankfurt eine Filiale befindet, bei der man vor einer Reise zu einem guten Kurs Sorten kaufen kann. Das Chipkartenbanking war fortschrittlich, sicher und einfach. Seit zwei Wochen versuche ich vom MAC aus, per Chipkartenbanking auf mein Konto bei der Santanderbank zuzugreifen. Nichts geht mehr. Bei der Hotline traf ich 2 x auf einen ziemlich unfreundlichen Herren, der mir zudem in keiner Weise weiterhelfen konnte. Er fragte nach meiner Kontonummer. Auf meine Frage, was die Computerstörung mit meiner Kontonummer zu tun habe, wurde er ziemlich ungehalten. Angeblich würde es ein neues Plugin geben. Auch wiederholte E-Mails mit der Bitte um Lösungsvorschläge wurden nicht beantwortet bzw. nur mit vorgefertigten Phrasen abgefertigt. Von einem neuen Plugin war bis heute nichts zu sehen. Zahlungsempfänger müssen warten bis die Santanderbank ihre Angelegenheiten geordnet hat. Ob sie das noch schafft? Ich bezweifele das. Wenn ich Bekannten und Verwandten von dieser Art der Kundenbehandlung berichte, fragen sie mich, weshalb ich noch bei DER Bank bin. Inzwischen frage ich mich das auch.
W. Markus R.
09.02.2011 Santander Bank (ehemals SEB): Online-Banking nach Übernahme
Mich hat die kundenfeindliche Informationspolitik der Santander Bank erwischt. Man kann nicht ein Privatkundengeschäft mit der Ankündigung übernehmen, es würde sich nichts ändern. Fakt ist, dass Kunden mit Mac-Online-Banking vor der Übernahme von dem technischen Mangel nicht informiert wurden und somit ab Übernahmetag ohne funktionierende Online-Banking-Verbindung da standen. Ich habe selbstverständlich sofort gekündigt und werde nun die durch den Wechsel, den Zahlungsverzug, den Termin in der Filiale und den tagelangen Fax- und E-Mail-Verkehr an der überlasteten Hotline vorbei der Santander Bank die entstandenen Kosten in Rechnung stellen. Der Support war zwar ein Tag später dabei, aber immer brav mit vorgestanzten Antwortschreiben, die größtenteils nicht auf meine Fragen eingingen - auch ein dezenter Hinweis, wie die Qualität dann im Ernstfall sein würde. Ich kann nur jedem "Kunden" empfehlen dies genauso zu tun, hier ist ein Vertragsverhältnis einseitig nicht erfüllt worden. Banken verstehen diesen Passus natürlich allzu gut.
Andreas C.
31.01.2011 Santander Bank (ehemals SEB): SEB Bank ade!
So jetzt ist es amtlich, die SEB Bank wird von der Santander Consumer Bank geschluckt. In vier Monaten gibt es die SEB Bank dann gar nicht mehr. Dazu gibt es nur einen schlichten Hinweis auf der Homepage der SEB Bank, mehr Infos hingegen nicht. D. h. ich werde mein Girokonto kündigen, denn ich bin nicht bereit für ein online geführtes Girokonto knapp 5 Euro zu zahlen. Das sollte sich auch jeder gut überlegen. Die letzten Tage hatte ich Probleme, mich in mein Girokonto-Onlinebanking einzuloggen, teils klappte es überhaupt nicht, so auch heute wieder. Nun weiß ich auch, womit das wohl zusammenhängt. Dies sind wohl die Vorboten des Services, welchen man dann bei der Santander Consumer Bank zu erwarten hat. Ich finde es schade, dass es die SEB Bank dann nicht mehr geben wird und werde mich wohl nach einer anderen Bank umsehen - vier Monate Zeit habe ich ja!
Nadine Seidenstücker
22.07.2010 Santander Bank (ehemals SEB): Girokonto mit interessantem Kreditkartenangebot
Auf dem ersten Blick ist das "GiroStar"-Girokonto der SEB Bank ein 08/15 Online-Konto mit der üblichen Bedingung, dass ein monatlicher Geldeingang (1.250 Euro) eingehen muss, damit das Konto kostenlos geführt wird. Sonst berechnet die Bank eine monatliche Kontoführungsgebühr von 3,99 Euro. Ungewöhnlich ist der Sofortdispo von 500 Euro, dessen Inanspruchnahme kostenlos ist. Für denjenigen, der häufiger seinen Dispo in dieser Höhe nutzt, könnte ein Wechsel von seiner bisherigen Bank zur SEB daher durchaus lohnenswert sein. Interessant ist nun der Reisebuchungsservice, der an die VISA Karte (VarioStar Card genannt) gekoppelt ist. Bucht man seine Reise oder Flug über diesen Reisebuchungsservice, so erhält man 5 Prozent Rückvergütung. Allerdings gibt es die VISA Karte nicht kostenlos - die Jahresgebühr beträgt 50 Euro und wird bei einem Jahresumsatz von 4.000 Euro erstattet. Wer wie ich seine Familienreise über den Reisebuchungssservice bucht, kann aber über die Rückvergütung die Kreditkartengebühr wieder reinholen und spart zusätzlich 50 Euro (bei einer Reise im Wert von 2.000 Euro, die bei einer Familie mit drei Kindern leicht zusammenkommt).
Erik Kanau
31.03.2010 Santander Bank (ehemals SEB): Konto in Ordnung, Service gewöhnungsbedürftig
In Verbindung mit einem besonderen Angebot eines Softwareherstellers bin ich seinerzeit Kunde der SEB geworden und habe ein "Giro4free"-Konto und ein Festgeldkonto eröffnet. Die Girokontenbezeichnung "4free" ist dabei irreführend, denn um wirklich kostenlos zu sein, bedurfte es in meinem Fall einem monatlichen Mindestgeldeingang von 1.250 Euro. Die sonst fälligen monatlichen Gebühren von 7,50 Euro empfinde ich auch hinsichtlich der im Vergleich geringen Anzahl von nutzbaren Geldautomaten als zu hoch. Das Online-Banking selber ist übersichtlich und bietet auf Wunsch auch einen HBCI-Chipkarten-Zugang von zu Hause, was fast schon ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt ist. Dieser Service wurde mir zur kostenlosen Nutzung angeboten, in Anspruch genommen habe ich ihn jedoch nicht. Einen wesentlichen Nachteil hat die SEB allerdings für mich: Persönliches, bundesweites Banking in jeder SEB-Filiale ist nicht möglich - die Filiale am Wohnort soll anscheinend der alleinige Ansprechpartner sein. Zwar sind Ein- und Auszahlungen auch in Filialen anderer Städte möglich, geht es aber beispielsweise darum, ein zusätzliches (Festgeld-) Konto zu eröffnen oder aufzulösen, ist man an seine geschäftsführende Filiale gebunden. Deren telefonische Erreichbarkeit ist zudem recht umständlich - direkte Anrufe in meiner zuständigen Filiale landeten erst einmal in der Zentrale in Frankfurt - von dort aus wird man dann durchgestellt. Darüber hinaus waren meine persönlichen, regelmäßig wechselnden Berater in unterschiedlichen Filialen im Stadtgebiet eingesetzt oder betreuten auch den Außendienst - schlechte persönliche Erreichbarkeit sowohl telefonisch als auch in der Filiale inklusive. In letzter Zeit haben sich die Konditionen für die Tages- und Festgeldprodukte so weit verschlechtert, dass die Geldanlage bei der SEB aus meiner Sicht nicht mehr lohnt. Nach dem Auslaufen meiner Festgeldanlage habe ich auch mein Girokonto gekündigt, da es gegenüber anderen Angeboten auf dem Markt keine besonderen Merkmale besitzt, um es unbedingt weiterzunutzen.
Lars Weihmann
27.05.2009 Santander Bank (ehemals SEB): Ich habe enttäuscht mein Giro4Free gekündigt
Als Schweden-Fan bin ich damals bei der SEB über ein Tagesgeldkonto, dem sogenannten HochZinskonto gelandet, was damals gut verzinst war. Als Beginn des letzten Jahres die beiden Girokonten Giro4Free und GiroStar auf den Markt kamen, habe ich mich entschlossen, auch mein Girokonto zur SEB zu verlegen. Das Girokonto ist gebührenfrei, wenn man einen Geldeingang von monatlich 1.250 Euro hat. Der Dispo ist sehr hoch, was mir aber egal ist, weil ich darauf achte, dass ich nicht ins Minus rutsche. Was mich schließlich stört, ist, dass die Gutschriften auf dem Girokonto länger brauchen als bei meinem alten Girokonto. Etwas nervig ist im Nachhinein auch, dass die SEB so wenig Filialen hat, ca. 150 bundesweit. Auch wenn man die Automaten von Citibank, Santander und Sparda-Bank gebührenfrei mitnutzen kann, weil sie alle Mitglied im CashPool sind, sind es insgesamt sehr wenig Automaten, die man zur Verfügung hat. An manchen Orten hatte ich deshalb schon Probleme. Deshalb habe ich mir ein zweites Girokonto bei einer Bank zugelegt, die in einem Verbund mit mehr Automaten ist und somit bekomme ich nun überall problemlos Geld. Was mich am Anfang überzeugte, war ich Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter, aber das war wohl Anfangseuphorie. Diese ist mittlerweile gewichen, denn die Mitarbeiter meiner Filiale vermitteln inzwischen ein anderes Bild - wie ausgewechselt. Der Service steht und fällt natürlich mit der Filiale vor Ort, das ist ganz klar. Aber wenn man sich die sonstigen erwähnten Bedingungen anschaut, muss man feststellen, dass es viel bessere Angebote gibt. Übrigens: Das oben erwähnte Tagesgeldkonto, auch HochZinskonto genannt, liegt inzwischen bei einem Zins ab 0,25%. Da kriege ich ja auf meinem zweiten Girokonto mit 0,50% mehr.
Denise Stehr
28.07.2008 Santander Bank (ehemals SEB): Freundliche, kompetente Beratung und Notfallbargeld inklusive
Da ich nach dem Ende meines Studiums bei meiner bisherigen Direktbank leider nicht mehr in den Genuss der Studentenkonditionen komme, habe ich mich auf Empfehlung eines Freundes für das Giro4Free der SEB Bank entschieden. So richtig "4Free" ist das Girokonto zwar nicht, aber der monatliche Mindestgeldeingang von 1.250 EUR für die Gebührenfreiheit stellt für mich auch kein Problem dar, weil ich das Konto ohnehin als Gehaltskonto nutze. Besonders wichtig war mir auch, dass ich eine Filiale in der Nähe habe, die ich bei Problemen und für Bargeldeinzahlungen aufsuchen kann. Die Kontoeröffnung habe ich auch nicht online, sondern gleich vor Ort erledigt. Hier habe ich dann zum ersten Mal den wirklich hervorragenden Kundenservice meiner Heimatfiliale kennengelernt. Ich wurde von der Mitarbeiterin freundlich und sehr kompetent zur Kontoeröffnung und den verschiedenen Kontomodellen beraten. Als sehr positiv bewerte ich auch, dass die Kundenberaterin nicht gleich bei dieser Gelegenheit versuchte, mir weitere Produkte aufzuschwatzen.
Als kleinen Schwachpunkt werte ich die Zugehörigkeit der SEB Bank zum CashPool-Verbund, dem leider nur kleinere deutsche Banken angehören. Dementsprechend eingeschränkt ist die Verfügbarkeit von Geldautomaten, an denen man kostenfrei Bargeld beziehen kann. Die Gebühr für die Fremdautomatennutzung ist mit 4 EUR aber noch moderat - bei anderen Banken zahlt man noch ein paar Euro mehr. Besonders möchte ich noch auf den kostenlosen Kartenschutz inkl. Notfallbargeld hinweisen, den ich leider bei meinem letzten Aufenthalt in Prag in Anspruch nehmen musste. Nach dem Diebstahl meiner Brieftasche aus dem Hotelzimmer stand ich erst einmal völlig ohne Bargeld da, weil ich mich im Ausland immer über Geldautomaten mit Bargeld in der Landeswährung versorge. Bei der telefonischen Sperrung der Karte wurde ich dann aber extra auf die kostenfreie Möglichkeit hingewiesen, Notfallbargeld anzufordern. Das nenne ich wirklich einen sinnvollen Service, der dazu noch unkompliziert und schnell in dieser Ausnahmesituation funktioniert hat. Aufgrund dieser nützlichen Inklusivleistung und dem super Kundenservice in der Filiale kann ich das Giro4Free der SEB Bank nur jedem weiterempfehlen.
Jens Rössler
18.07.2008 Santander Bank (ehemals SEB): Kompetente und zuverlässige Bank, Konditionen nicht mehr zeitgemäß
Ich war mehrere Jahre Kunde der SEB Bank und obwohl ich insgesamt (Zuverlässigkeit, Kundenberatung) zufrieden war, bin ich in diesem Jahr zu einer Direktbank gewechselt. Durch meine berufliche Tätigkeit habe ich viel mit Banken zu tun und konnte den Trend zu weniger Gebühren und mehr Leistungen in den letzten Jahren gut beobachten. Bei der SEB hat sich leider wenig getan. Das Konto ist erst ab einem Geldeingang von 1.250 Euro kostenlos, Geld kann lediglich an ca. 2.500 Automaten abgehoben werden. Mir ist es mehrmals passiert, dass ich keinen Geldautomaten in der Nähe hatte (ich bin viel beruflich unterwegs). An Fremdautomaten werden stolze 4 Euro Gebühren berechnet, selbst wenn man nur einen geringen Betrag abhebt. Dies konnte und wollte ich nicht länger akzeptieren und eröffnete ein weiteres Konto bei einer Direktbank. Mittlerweile bin ich komplett gewechselt und habe das SEB-Konto gekündigt. Über die Jahre war ich mit der SEB sehr zufrieden und ich habe die kompetente Kundenberatung zu schätzen gelernt. Darüber hinaus war es möglich, sich die Kontoauszüge per Post zuschicken zu lassen, dabei wurden nur die Portogebühren berechnet. Lediglich aufgrund der schlechten Bargeldverfügbarkeit an Automaten und den damit verbundenen Gebühren hat mich die Bank als Kunde verloren. Schade, aber das Angebot ist aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß.
Dominik Greiner
31.12.2007 Santander Bank (ehemals SEB): Schlechter geworden, aber immer noch gut
Auch ich bin noch Kunde der ersten Stunde bei der SEB - damals erhielt man das Startpaket mit Kartenlesegerät und Chipkarte gratis (!), sodass man HBCI kostenfrei und mit einem Plus an Sicherheit nutzen konnte. Ebenso war die kostenfreie Visa Photocard inklusive. Leider haben sich die Konditionen über die Jahre verschlechtert: Der Gehaltseingang ist auf mittlerweile 1.250 Euro gestiegen, die Kreditkarte ist für Neukunden nicht mehr kostenfrei dabei, ein Chipkartenlesegerät muss heute selbst gekauft werden.
Ich kann die SEB im Filialbereich nur als sehr kulant und freundlich charakterisieren, sogar ein Wasserspender ist für die Kunden kostenfrei vorhanden. Auch persönliche Termine waren nie ein Problem. Das HBCI-Banking geht schnell und unproblematisch, auch wenn es ab und an bei Umstellungen schon einmal tagelang gehakt hat. Die SEB müsste sich jedoch gerade für Neukunden wieder mehr ins Zeug legen: Die von mir angesprochenen Serviceleistungen, die damals alle kostenfrei waren, könnten heute das besondere Plus für die SEB ausmachen. So ist es im Grunde leider nur ein kostenfreies Gehaltskonto von vielen ...
M. K.
28.12.2007 Santander Bank (ehemals SEB): Kostenlose Girokonto inklusive InternetBanking
Ich besitze schon seit vielen Jahren ein Girokonto bei der SEB Bank. Zuvor war ich Kunde bei einer "großen deutschen Bank" und bin dann zur SEB gewechselt, weil ich ein Girokonto gesucht habe bei dem null Gebühren für die Kontoführung und Überweisungen entstehen. Das SEB Girokonto bietet die kostenlose Nutzung für sämtliche von mir benötigten Dienste, d. h. für Daueraufträge, Inlands- und Auslandsüberweisungen und natürlich aktuelle Kontoauszüge. Zusätzlich sind die Maestro-Karte und eine VISA-Card enthalten, sie bleibt fairerweise ab einem bestimmten Jahresumsatz kostenfrei.
Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Girokontos stellte für mich die von der SEB offerierte Möglichkeit für das Online-Banking dar, da ich auf diese Art alle für mich wichtigen Transaktionen und Aufträge online vom heimischen PC aus erledigen kann, ein Besuch in der SEB-Filiale findet daher höchst selten statt und ist bei mir eher eine Ausnahme. Für den Zugang zum InternetBanking bietet die SEB zwei verschiedene Zugänge, wahlweise mit spezieller Chipkarte oder über das PIN/TAN-Verfahren, was sehr praktisch auf Reisen sein kann, da man dafür nur seine Zugangsdaten und einen Internet-Browser benötigt. Das InternetBanking arbeitet seit vielen Jahren sehr stabil und ich habe keine nennenswerten Ausfälle erlebt. Bei der Umstellung auf einen neuen PC konnte mich die SEB-Hotline sehr schnell und kompetent unterstützen, sodass man auch bei Problemen nicht "im Regen steht". Da es sich bei der SEB Bank nicht um eine reine Internet-Bank handelt, gibt es immer die Möglichkeit spezielle Fragen direkt in der Filiale zu klären und nicht telefonisch mit einem "seelenlosen" Call-Center diskutieren zu müssen.
Ein kleiner Kritikpunkt sei allerdings auch erwähnt, es betrifft die Verfügbarkeit von eigenen Bankomaten um Bargeld kostenlos abzuheben, was seitens der SEB nur bei den am "Cash-Pool" beteiligten Banken (Sparda, Noris, Santander u. a.) kostenlos möglich ist. Dies stellt in größeren Städten kein Problem dar, aber auf dem Land muss man dann eben die Gebühr von Fremd-Banken in Kauf nehmen, was durch das kostenlose SEB Konto jedoch mehr als ausgeglichen wird. Zusammenfassend kann ich das kostenlose SEB Girokonto nur jedem empfehlen, der bei der Kontoführung sparen möchte (und wer möchte dies nicht?).
Christian Althaus
27.12.2007 Santander Bank (ehemals SEB): Seit jahren zufrieden
Vor mittlerweile über 10 Jahren habe ich ein "Kostenloses Gehaltskonto" bei der SEB AG (damals noch Bfg Bank AG) eröffnet. Es gab seinerzeit nicht viele Institute, bei denen man ein kostenloses Girokonto eröffnen konnte. Die SEB (Bfg) hat dies jedoch als notwendigen Service erkannt und umgesetzt. Ich zahle weder für meine EC- noch für meine VISA-Karte Gebühren. Auch Überweisungen sowie Daueraufträge sind frei. Von Anfang an bestand ebenfalls die Möglichkeit Homebanking zu betreiben. Die SEB lieferte mir dazu ebenfalls ohne zusätzliche Kosten ein Kartenlesegerät für den seriellen Port mit. Die Installation gestaltete sich einfach und ich habe nie Probleme damit gehabt. Ich kann also deutlich sicherer als mit dem PIN/TAN-Verfahren (welches für mich nie in Frage käme) Homebanking betreiben. Lediglich das Einlösen von Schecks und das Ausdrucken der Kontoauszüge muss ich noch vor Ort machen. Da ist auch der einzige Kritikpunkt zu suchen: Die Filialen sind nicht allzu verbreitet, sodass ich nicht mal auf die Schnelle einer dieser aufsuchen kann. Der direkte Kontakt zu den Mitarbeitern innerhalb der Filialen war immer sehr zuvorkommend. Was das Abheben von Bargeld betrifft, kann ich jedoch alle am Cashpool-Verbund teilnehmenden Institute aufsuchen. An den Reaktions- und Transferzeiten gab es eigentlich auch nie etwas auszusetzen. Alles in Allem sehe ich keinen Grund der SEB den Rücken zu kehren. Da müsste man mir schon eine Ablösesumme anbieten. Ich denke, dass gerade der Aspekt der langfristigen Zufriedenheit auch erwähnenswert ist.
Axel Heyne
24.12.2007 Santander Bank (ehemals SEB): Freundlich und modern, mit schickem und funktionalem Internet-Auftritt
Ich bin durch einen Radiospot auf die "Schweden" aufmerksam geworden. Einige Tage später machte ich mich dann auf zu einer Filiale - ich habe das Glück eine der wenigen Filialen ohne großen Aufwand erreichen zu können. Moderne Räumlichkeiten, durchweg sehr freundliches und kompetentes Personal und letztendlich eine sehr gute und allumfassende Beratung haben mich schließlich bewogen ein Giro- und ein Tagesgeldkonto zu eröffnen. Ich muss rückblickend sagen, dies nie bereut zu haben. Das Online-Banking ist komfortabel und die Zahlungsabwicklung erfolgt zügig. Da ich bereits andere Konten besaß, kann ich als Resümee hier feststellen, dass die SEB nicht zu den Banken gehört, die das Geld der Kunden unnötig "festhalten" und selbst damit arbeiten bis die Wertstellung beim Empfänger erfolgt. Fixer geht es nach meiner persönlichen Erfahrung nur bei der Sparda-Bank.
Als positiv möchte ich die telefonische Erreichbarkeit und die kompetente Beratung per Telefon anmerken. Was sich leider negativ auswirkt ist, dass die SEB in den letzten Wochen und Monaten wohl einen sehr hohen Zuspruch von Neukunden zu verzeichnen hatte, denn seit einiger Zeit sind die persönlichen Berater schlechter zu erreichen und Termine nur schwer zu bekommen.
Fazit: Wer eine Bank mit attraktiver Tagesgeldverzinsung und leistungsfähigem Girokonto sucht und seine Geldgeschäfte per Online-Banking erledigen will ist bei der SEB richtig. Das Potenzial der Bank und seiner Berater ist definitiv höher, jedoch ist für die über die genannten Produkte hinausgehende Beratung (Stichwort Vermögensbildung) der gelegentliche Filialbesuch unumgänglich.
Boris Enders
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