Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

24.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Aktienhandel - Depotabfrage gestört
Es kann doch nicht sein, dass am wichtigsten Börsentag des Jahrzehnts bei der DKB kein Handel möglich ist. Hier verlieren die Kunden der DKB gerade Millionen Euro. Ich bin mal gespannt wie die Entschuldigung aussieht. Das Krisenmanagement DKB? Eine lapidare Meldung, wenn man das Depot aufruft: "Aufgrund technischer Probleme ist der Verkauf von Wertpapieren aktuell nicht möglich. Bitte verzichten Sie auch auf telefonischen Nachfragen zu Ihrem Depotstatus. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fehlerbehebung und bitten Sie, diese temporären Einschränkungen zu entschuldigen." Entschuldigen kann sich die DKB, indem sie den Schaden ausgleicht! Ich werde mein Depot endgültig verlagern.
anonym

23.06.2016 | Commerzbank AG: Große Töne, nichts dahinter
Die Commerzbank wirbt mit Kundenfreundlichkeit und einem 0-Euro Konto. Ich musste leider feststellen, dass beides leere Versprechungen sind. Zusätzlich zu der Kontoführungsgebühr von 9,90 Euro erhebt die Commerzbank seit Neuestem auch Gebühren für die Benutzung der EC-Karte. Ein kostenpflichtiges Konto bei einer Volksbank kostet deutlich weniger als ein 0-Euro Konto bei der Commerzbank. Hinzu kommt der nicht grade freundliche Umgang. Ich erwarte von einem Bankangestellten, dass er auch dann noch freundlich bleibt, wenn man die Geschäftsbeziehung beenden möchte. Als ich meine Geschäftsbeziehungen mit diesem Geldinstitut in der Filiale beendet habe, wurde der entsprechende Mitarbeiter sehr herablassend. Von einem Kundendienstmitarbeiter erwarte ich ein höheres Maß an Professionalität. Es war auch nicht so, dass ich unfreundlich oder laut aufgetreten wäre. Was ich der Commerzbank zu gute halten muss, ist eine sehr umfassende Finanzberatung, die vor allem für junge Kunden sicherlich hilfreich ist. Allerdings wird man fast gezwungen diese Beratung über sich ergehen zu lassen, auch dann, wenn man wie ich über durchaus fundierte Kenntnisse verfügt und keinen Bedarf an Beratung hat. Zusammenfassend kann ich nur vermuten, dass ich als Angestellter mit durchschnittlichem Einkommen nicht zur angepeilten Klientel dieser Bank gehöre.
J. D.

22.06.2016 | Santander Bank (ehemals SEB): Schlechter Kundenservice
Ich bin seit 24 Jahren zuerst bei der BfG, Credit Lyonnais, SEB und jetzt Santander Bank (alles Übernahmen). Bis vor 2 Jahren hatte ich aber dennoch immer eine sehr kompetente, lösungsorientierte Kundenbetreuerin (bin selbständig im Gesundheitssektor). Seit Weggang dieser Mitarbeiterin beobachte ich eine immense Unruhe im Personalbereich, ständig wechselnde Ansprechpartner, deren Kompetenz immer schlechter wird. Der Gipfel war vor Kurzem eine Anfrage nach einem Kleinkredit (50.000 Euro). Der Filialleiter war nicht zuständig, verwies mich an eine räumlich weit entfernte Person, die über meine Situation nicht informiert war und mir aber im Gespräch erklärte, dass die Santander Bank inzwischen ihr Geschäftsmodell geändert habe und keine Selbständigen bzw. Geschäftskunden mehr betreuen werde. Da ich aber Bestandskunde sei, müsse man hier einen Weg finden. Dieser Weg war für mich zu einer Kreditaufnahme von 50.000 Euro bei bester Bonität vollkommen inakzeptabel.
Markus Denzel

20.06.2016 | Number26 GmbH: Noch nicht ausgereift
Ich habe das Konto am 26.01.2016 beantragt, direkt an meinem 18. Geburtstag. Bis vor Kurzem war ich sehr zufrieden. Leider wurde zwischenzeitig das Geldeinzahlen kostenpflichtig ... Schade eigentlich. 100 Euro sind im Monat kostenfrei, danach werden 1,5% belastet. Auch doof ist der Zwang mindestens 50 Euro einzahlen zu müssen. Das Abheben ist mit der MasterCard und auch Maestro vollkommen kostenfrei. Die Wirecard Bank "stärkt" dem ganzen den Rücken. Die Wirecard ist die Bank, die die Lastschriften bucht oder auch zurückbucht. Und hier ist das Problem: Ich habe einige Rücklastschriften angefragt und nach langer Wartedauer wurde dies auch erledigt. Meist dauerte es eine Woche bis eine Antwort kam. Dann am Ende der Schock: Kontokündigung mit zweimonatiger Frist. Natürlich kann die Bank das tun, jedoch finde ich Rücklastschriften sind nicht Grund genug. Vor allem wenn man per Brief schildert, warum man so viele Lastschriften widerruft. Der Grund war plausibel und die Lastschriftempfänger wussten durch meine Information Bescheid. Wenn N26 irgendwann eine eigene Banklizenz hat, dann kann man mal schauen. Ich bin eigentlich sehr positiv gewesen, aber auch das vom Geld der Investoren leben, kann nicht auf Dauer funktionieren.
Fayaz J.

17.06.2016 | Ziraat Bank International AG: Solide mit Schwächen beim Service
Seit einigen Jahren nutze ich das Kombikonto der Ziraat Bank. Es handelt sich um ein Girokonto, das aufgrund von Guthabenzinsen zusätzlich die Funktion eines Tagesgeldkontos übernehmen soll. Natürlich ist auch hier der Zinssatz in den letzten Jahren stark zurückgegangen. 0,20% sind jedoch mehr als die meisten Banken derzeit für täglich verfügbare Gelder zahlen. Wird das Konto ausschließlich online geführt, fallen keine Kosten an. Beleghafte Aufträge kosten extra. Ich nutze das Konto ausschließlich als Guthabenkonto und lasse darüber Lastschriften und andere regelmäßige Zahlungen laufen. So erspare ich mir damit das ständige Hin- und Herbuchen zwischen Tagesgeld- und Girokonto, das bei getrennten Konten erforderlich wäre. Also alles perfekt? Nach meiner Erfahrung nicht ganz. Erster Schwachpunkt: Wer die wenigen Filialen aufsucht, um z. B. Geld an der Kasse einzuzahlen, sollte sich auf sehr lange Warteschlangen und mäßig serviceorientiertes Personal einstellen. Zweiter Schwachpunkt: Die Bank unterhält nur ca. 10 eigene Geldautomaten in ihren Filialen. Überall sonst kostet Abheben Geld. Dritter Schwachpunkt: Die Kontaktfunktion im Online-Bankingportal - genutzt wird das Angebot des Bankverlags - erweist sich meist als "Schwarzes Loch". Nach der Eingangsbestätigung (... wir haben Ihr Anliegen an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Sobald wir nähere Informationen haben, werden wir Sie benachrichtigen) hört man nie wieder etwas. Mein Fazit: Wer ein günstiges Online-Konto für den alltäglichen bargeldlosen Zahlungsverkehr sucht, findet hier ein gutes Angebot; wer Service und Zusatzleistungen schätzt eher nicht.
F. K.

16.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Für Freiberufler und Selbständige eher ungeeignet
Kostenlos Geld abheben mit der Kreditkarte ist der einzige Vorteil. Als Selbständiger oft sehr kompliziert mit Nachweisen und maximal 500 Euro Kreditlimit, trotz Einnahmen von jährlich über 60.000 Euro. Von diversen Freunden weiß ich, dass eine Kontoeröffnung abgelehnt wurde, obwohl sie viel verdienen und die Schufa bei über 97% liegt - wahrscheinlich, weil sie freiberuflich arbeiten und nicht angestellt sind. Der E-Mail-Service besteht nur aus Bausteinen. Auf direkte Fragen wird nicht eingegangen. Sogar der E-Mail-Verlauf wird gelöscht, damit man nicht nachsehen kann, was man alles geschrieben/gefragt hat. Allerhöchstens als Konto zum gratis Geldabheben zu empfehlen - für mehr reicht es vom Service nicht.
Marc S.

14.06.2016 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Geschäftskonto
Ich besitze seit einigen Monaten ein Geschäftskonto bei der Deutschen Bank. Bin so weit eigentlich sehr zufrieden, ob es die Kontoeröffnung war bzw. der laufende Bankverkehr, gab es keine Probleme. Nur eines muss ich bemängeln, die Bearbeitungszeiten, egal ob man am Terminal Geld bar einzahlt oder am Schalter, das Geld ist mindestens 24 Stunden unterwegs, wenn nicht sogar 48 Stunden. Gleiches gilt für SEPA-Überweisungen, vorgegeben ist ein Geschäftstag. Ein Geschäftstag sind für mich 24 Stunden. Jedoch durch die Regelung mit den Annahmezeiten sowie den nebenher aufgeführten Bearbeitungszeiten ist auch hier das Geld 48 Stunden weg bzw. unterwegs. Also eine große Änderung ist durch SEPA bei der Deutschen Bank nicht eingetreten. Lediglich die "Bedingungen" wurden geändert oder angepasst.
Klaus Lange

11.06.2016 | Deutsche Postbank AG: Einer Toten ein Inkasso zugesendet
Ich kann auch nur leider Negatives über die Postbank schreiben. Ich selber war über 9 Jahre Kunde bei der Postbank. Leider sind auch meine Briefe nie angekommen. Wenn man telefonisch das Problem klären möchte, fühlt sich keiner angesprochen. Im Gegenteil man bekommt dann noch nette Sprüche zu hören wie: "Na dann kann Sie wohl keiner leiden hier", und "komisch, dass immer nur Ihre Briefe verschwinden." Wird man dann selber lauter und sagt denen mal die Meinung, wird einfach aufgelegt. Aber der Hammer kommt jetzt: Meine Mutti war selbst mehrere Jahre Kunde bei der Postbank. Leider verstarb sie im Januar. Da das Erbe noch nicht geklärt ist, haben wir der Postbank die Sterbeurkunde gesendet und mitgeteilt, dass sie sich bei Fragen an das zuständige Nachlassgericht wenden soll. Trotzdem konnten die Raten für Kredite usw. noch fleißig abgebucht werden, sodass das Konto ins Minus geraten ist. Dann haben wir der Postbank ein weiteres mal mitgeteilt, dass die Kontoinhaberin verstorben ist, worauf das Konto gesperrt wurde. Aber dann kamen Briefe, wir sollten das Minus ausgleichen. Wieder der Postbank mitgeteilt, sie möge sich an das Nachlassgericht wenden, da das Erbe noch nicht geklärt sei. Und jetzt wurde meine Mutti an ein Inkassounternehmen abgegeben, weil sie bis heute den Mahnungen nicht nachgekommen sei. Ja kann sie wohl schlecht! Da kann man nur den Kopf schütteln. Trotz das der Postbank 3x mitgeteilt wurde, sie möge sich an das Nachlassgericht (mit Aktenzeichen) wenden, wurden bisher sämtliche Schreiben ignoriert und das Konto an ein Inkassounternehmen abgeben.
anonym

10.06.2016 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Mein Top Giro Young
Ich bin noch ein paar Tage Schüler, demnächst aber Student. Zugegebenermaßen, um das Thema Girokonto habe ich mich bisher nicht gekümmert. Ich hatte eines da, wo meine Eltern waren, in dem Falle bei der Sparkasse. Nun kommen Umzug und eigene Wohnung und ich habe mich kundig gemacht. Ein Freund hatte schon das Top Giro Young, was für Auszubildende zugeschnitten ist. Nach ein bisschen Internetrecherche habe ich dann zugeschlagen. Mein Freund hat mich empfohlen und bekam auch eine kleine Prämie. Mein kostenloses Konto hat eine Maestrokarte und eine Prepaid-Kreditkarte, allerdings nach schwäbischer Gründlichkeit und zu viel Zeit. Bei der alten Bank hätte ich da einiges an Gebühren gehabt. Für junge Leute ist ja Internet-Banking keine große Hemmschwelle, auch wenn das der Wüstenrot Bank eher schlecht und unübersichtlich ist. Die Hotline ist witzig, Original-Ton Südwest, aber freundlich und bemüht. Viel falsch ist an dem Angebot wohl nicht, aber es gibt sicherlich jede Menge vergleichbare Offerten.
F. M.

09.06.2016 | norisbank GmbH: Sehr merkwürdiges Geschäftsgebahren
Das Girokonto wurde im Januar 2014 eröffnet. Es gab bei der Beantragung keine Probleme und die notwendigen Sachen (EC-Karte, Onlinezugang, usw.) waren innerhalb von zwei Wochen eingetroffen bzw. eingerichtet. Die Servicerufnummern wurden bis zum heutigen Tag zwei bis drei Mal in Anspruch genommen, alles ohne Probleme. Die Bankverbindung wurde im normalen Umfang genutzt, mein Gehalt ist regelmäßig eingegangen und die monatlichen Verpflichtungen abgebucht, inklusive Bargeldauszahlungen am Automaten und Bezahlen mit EC-Karte im Geschäft. Ich war mit meiner Bank wirklich zufrieden.
Heute dann, im Juni 2016, bekomme ich von der C&R Direkt, Lindenallee 29, 45127 Essen auf dem Geschäftspapier der Norisbank eine Kündigung meines Girokontos aufgrund Nr. 19 Abs. 1 der AGB. Ich hielt dies erst für einen Fehler, da die C&R Direkt ein Inkassounternehmen ist, ich aber keine Schulden bei der Norisbank oder anderswo habe. Das Callcenter der Norisbank angerufen, um den Fehler aufzuklären, die Kündigung rückgängig zu machen, aber dort fühlte sich niemand mehr für mich zuständig und man verwies mich auf die Telefonnummer der C&R Direkt. Nachdem ich geschlagene zwei Tage gebraucht habe, um unter der Nummer jemanden zu erreichen, wurde mir nach dem Vortragen meines Problems nur noch gesagt: "Die Kündigung ist rechtens, suchen Sie sich eine neue Bank." Nun sitze ich hier und kenne den wahren Grund der Kündigung immer noch nicht und mich beschleicht der Gedanke, dass die Norisbank den Grund auch nicht kennt. Was bleibt mir anderes übrig, ich suche eine andere Bank, die gewillt ist, mein Girokonto zu führen.
anonym

06.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Besser geht kaum
Die Kontoeröffnung ging problemlos und schnell. Ich nutze das Onlinebanking jeden Tag und bin mehr als zufrieden mit der Erreichbarkeit. Besonders hervorheben möchte ich den Kundenservice. Egal, ob telefonisch oder per Mail, alles wird sofort erledigt und die Antworten sind jeweils mehr als umfassend. Das Aktien-Brokerage funktioniert tadellos, wenngleich nicht immer in Realtime. Die niedrigen Transaktionskosten sind absolut angemessen. Ich kann nach durchwachsenen Erfahrungen bei der Volksbank und miesen Erfahrungen bei der Deutschen Bank den Schritt zur DKB nur empfehlen. Jedes Anliegen wird ernst genommen und sofort erledigt, und das auch noch freundlich. Bei welcher Bank gibt es das noch?
Lothar Riedle

03.06.2016 | Number26 GmbH: Unbegründete Kontokündigung und unberechtigte Schufa-Anfrage
Leider musste ich Number26 bereits am 03.03.2016 negativ bewerten, nachdem man Gebühren für das Bareinzahlen mittels Cash26 eingeführt hat. Umso enttäuschter bin ich darüber, nun noch eine negative Bewertung schreiben zu müssen. Nachdem ich die Kontonutzung aufgrund der Einzahlungsgebühren bereits stark eingeschränkt hatte und ich es eigentlich nur noch zur Bargeldversorgung durch die kostenlose Mastercard genutzt habe, erhielt ich am 01.06.2016 per E-Mail die Kontokündigung von Number26. Wie ich schnell im Netz und den sozialen Medien feststellen konnte, war ich nicht der Einzige, der am 01.06.2016 eine Kündigung erhalten hat. Neben der eigentlichen Kündigung stößt mir aber ein ganz anderer Umstand gewaltig sauer auf: Einen Tag vor der Kündigung, am 31.05.2016, hat Number26 eine Anfrage bei der Schufa über mich eingeholt, obwohl ich zu keiner Zeit (weder bei Eröffnung des Kontos, noch später, z. B. wegen Beantragung eines Dispo-Kredites) mein Einverständnis dazu gegeben habe. Da ich einen Online-Zugang bei der Schufa habe, konnte ich diese Anfrage feststellen. Und obwohl ich einen Schufa-Score von 98,8% vorweisen kann, wurde mein Konto durch Number26 gekündigt. Für mich ist dieses Geschäftsgebaren absolut nicht nachvollziehbar und auch nicht hinnehmbar. Für mich hat Number26 damit jegliche Seriosität verloren. Auch andere Kunden sollten sich überlegen, ob sie ihr Konto bei einer Bank führen wollen, die jederzeit, ohne Vorwarnung und augenscheinlich nach Gutdünken Geschäftsbeziehungen im großen Stil kündigt! Möglicherweise waren aber auch die von mir getätigten Barabhebungen (meist 4 bi 5 pro Monat) der Grund für die Kündigung. Vielleicht war ich Number26 zu teuer. Aber dann sollte man sich bei Number26 überlegen, warum man ein Konto mit unbegrenzt kostenlosen Barabhebungen anbietet. Denn wer so etwas anbietet, der darf sich nicht wundern, wenn es die Kunden auch nutzen!
Patrick K.

03.06.2016 | ING-DiBa AG: Die beste Bank überhaupt mit den meisten Vorteilen
Ich bin seit letztem Jahr bei der DiBa und kann diese jedem empfehlen. Zuvor war ich bei der Volksbank und musste auch bei Online-Banking monatliche Gebühren zahlen. Der Service vor Ort ist auch fachlich nicht sehr kompetent und über die Hotline erhält man mitunter andere Antworten. Also versuchte ich es mit einer Direktbank. In diesem Fall die DiBa, und hier kann ich alles problemlos selbst erledigen. Keine zusätzlichen Kosten, sehr übersichtliches Portal, die Apps sind sehr hilfreich und die Hotline funktioniert. Alles in allem eine klar bessere Bank gegenüber der örtlichen, die eigentlich mit direktem Service besser sein sollte. Zudem gab es auch einen Bonus von 75 Euro als Willkommensgeschenk. Wurde problemlos und recht schnell überwiesen. Drei kleine Nachteile gibt es aber: Geld kann nirgends eingezahlt werden, es muss über eine Fremdbank geschehen (geschieht aber sehr, sehr selten), bei der App funktioniert das Einscannen der Überweisungen nicht sehr gut und die Extrakonten können nicht umbenannt werden. Trotzdem erhält diese Bank von mir das Prädikat "exzellent".
E. W.

01.06.2016 | Commerzbank AG: Mittelprächtig angefangen und dann nachgelassen
Mittelprächtig angefangen und dann nachgelassen, könnte man zu der Commerzbank sagen. Wir sind wirklich lange dabei, über die Dresdner schließlich (unfreiwillig) zur Commerzbank gekommen. Nachdem in der Filiale immer weniger Personal war und die Wartezeiten länger wurden, haben wir uns zusätzlich zu der Online-Banking-Variante entschlossen, zumal dies auch prämiert wurde. Die Konditionen sind in vielen Feldern verglichen mit dem Online-Wettbewerb allerdings eher schlecht, genauso ist das Online-Banking selbst nicht sehr übersichtlich. Das Zusammenspiel zwischen Telefonbanking und Terminen in der Filiale klappte nicht immer, ärgerlich, wenn man umsonst kam. Spontan ging da nichts bei der schmalen Personalausstattung. Das Urteil: Girokonto ordentlicher Durchschnitt, Wertpapiere unterer Durchschnitt. Tagesgelder, Terminanlagen, Sparbücher sind nicht wettbewerbsfähig. Dazu noch die eine oder andere Gebührenfalle. Da wir eine einfache Banklösung für alle Produkte suchten, sind wir jetzt gewechselt.
G. G.

19.05.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Immer noch gut - aber nachlassend
Ich habe mich für ein Internet-Konto mit Visa-Kreditkarte bei der DKB entschieden. Grundsätzlich ist das Angebot der DKB wirklich sehr gut. Keine versteckten Kosten, alles übersichtlich und nachvollziehbar. Keine Kosten bei Barabhebungen mit der Kreditkarte, schnelle und problemlose Einrichtung. Faire Überziehungszinsen von 6,99%. Dazu noch ein tolles Bonusprogramm. Nur senkt die DKB-Bank seit einiger Zeit in immer kürzeren Abständen die Guthabenzinsen auf der Kreditkarte. Das ist natürlich richtig schlecht! Da hilft auch kein Verweis auf die Niedrigzinspolitik der EZB - schließlich bieten andere Tagesgeldanbieter auch noch 0,7% und mehr an. Wenn die DKB meint, diesen Weg weitergehen zu müssen, muss man sich eben nach einem alternativen Anbieter umsehen. Banken verdienen genug Geld und sollten es nicht nötig haben, die derzeitige Zinspolitik auf dem Rücken der Kunden auszutragen. Fazit: ohne die Guthabenzins-Reduzierung eine glatte 1, mit der Reduzierung die Note 3.
Waldemar Funke

17.05.2016 | Commerzbank AG: 0-Euro-Konto gar nicht so 0-Euro-mäßig
Heute (am 17.06.16) informiert die Commerzbank ihre Kunden darüber, dass mit Wirkung zum 01.08.16 ... "die aktive Nutzung der Geldkarte mit 2,- Euro/Quartal bereits wird ...". Allerdings wird in der Werbung munter seitens der Commerzbank das 0-Euro-Konto weiter beworben - für mich ein Widerspruch an sich. Vielleicht sollte sich die Marketing-Abteilung der Commerzbank zwischenzeitlich eine andere Strategie überlegen, denn "kostenlos" ist das beworbene Konto schon lange nicht mehr. Da hilft es auch nicht weiter, die Nationalmannschaft in TV-Spots durch die Gegend joggen zu lassen - die Bank sollte aufpassen, dass ihre Kunden nicht ganz schnell zur Konkurrenz joggen.
anonym

16.05.2016 | comdirect bank AG: Kontoeröffnung problemlos trotz Pfändung, inklusive Dispo
Habe nach mehreren Jahren Postbank das erste Mal eine Pfändung zu begleichen. Mein Dispo wurde von der Postbank komplett geschluckt nachdem ich mein erstes Gehalt erhalten habe. Die Pfändung tat den Rest, auf einmal waren 1.000 Euro weg. Habe mich per VideoIdent bei der comdirect angemeldet. Die ING-DiBa hat mich merkwürdigerweise nicht durch Ihre Schufa-Prüfung gelassen, zuerst nahm ich an, dies war wegen der Pfändung (verständlicherweise), jedoch war es die dritte von drei Schufa-Prüfungen, die fehlschlug. Bei der comdirect dann alles wunderbar, die Dame am Telefon hat mir sofort einen Dispo angeboten, mit der Begründung: "Wir vertrauen Ihnen, und sehen ja dann eh am Ende des Monats, ob Ihr Gehalt eingeht oder sie gelogen haben", was ich ziemlich originell fand. Klar, Banken müssen am Dispo verdienen und so auch die comdirect Bank. Jedoch lief der Dispoantrag auf Vertrauensbasis ab und wird mir in Höhe von 1.500 Euro bewilligt (es sei gesagt, ich habe jetzt ein Einkommen von 1.800 Euro netto mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag anstatt rund 500 Euro in der Ausbildung, die Schulden von 1.500 Euro sind alle bezahlt). Nach dem VideoIdent-Verfahren bei der comdirect ging alles ganz schnell. Habe gestern eine E-Mail bekommen und meine Karte + PIN ist unterwegs. Bin durch sämtliche Schufa-Prüfungen reibungslos durch. Der Dispo der comdirect kostet übrigens fast nur halb so viel Zinsen wie bei der Postbank. 8% statt 14%, und die Kontoführungsgebühr und der Service sind kostenlos und viel besser.
Benni

16.05.2016 | HypoVereinsbank: Girokonto ab Juli nicht mehr kostenlos
Bin vor 9 Jahren zur HVB gewechselt, wegen des kostenlosen Willkommensgirokontos. Vor ein paar Jahren wurde meine Filiale in der Nähe geschlossen. Dann wollte die HVB mein Girokonto in ein Klassik-Girokonto umstellen, was nicht mehr kostenlos war. Dies konnte ich umgehen, in dem ich auf das Onlinegirokonto umstieg. Jetzt schreibt mir die HVB, dass aus meinem Onlinegirokonto zum 1.7.16 das Aktiv-Grokonto - mit Gebühren - wird. Jetzt ist das Maß voll, denn ein kostenloses Girokonto gibt es ab da für mich bei der HVB nicht mehr. Ich habe bei einer anderen Bank schon ein neues Girokonto eröffnet. Bis Ende Mai sind alle Lastschrift- und Gutschriftverbindungen auf dieses neue Girokonto umgestellt. Anfang Juni kündige ich zum 30.06.2016 bei der HVB!
I. P.

12.05.2016 | ING-DiBa AG: Meine neue Bank :)
Ich hatte in den letzten Wochen leider ein paar überraschende Kündigungen erhalten. Erst wurden mir alle 3 Kreditkarten von der Landesbank Berlin gekündigt, dann erhielt ich die Kündigung meiner Girokonten bei der Deutschen Bank und der Norisbank. Also musste ein neues Girokonto her! Da ich schon ein Extra-Konto hatte, habe ich bei der ING DiBa ein Girokonto beantragt. Ich war erst unsicher, ob ich es genehmigt bekomme, da ich aktuell nur Student bin, aber es hat geklappt. Zwei Tage nach meinem Unterlagenversand stand das Girokonto schon im Online-Zugang und war sofort einsatzbereit. Ich habe dann eine Woche später die Visa Card erhalten und meine Maestro Card! Und es ist einfach ein klasse Gefühl zu Wissen, man bekommt an jedem Automaten kostenlos Geld. Die Überweisungen werden auch total schnell bearbeitet! Wenn ich bis 23:59 Uhr eine Überweisung in Auftrag gebe, ist das Geld bereits am nächsten Tag auf dem Empfängerkonto. Sogar wenn ich sonntags Geld überweise, ist es nächsten Tag drauf. Das kannte ich bisher nur von der Commerzbank und finde es extreme klasse! Die Buchungen an sich erfolgen auch sehr schnell. Meist sind meine Gutschriften schon morgens gegen 5 Uhr gebucht. Ich kann die ING DiBa daher wirklich nur empfehlen.
Marcel S.

11.05.2016 | 1822direkt: Schönheitsreparaturen im Online-Banking
Nach etlichen Jahren hat die 1822direkt ihr Online-Banking redesigned. Ich fremdele noch etwas mit der neuen Oberfläche, kam auch mit der alten gut zurecht und habe immer alles gefunden. Alles in allem wirkt das neue Design funktional, die Mailbox ist etwas besser platziert. Das fast ohne Bedingungen kostenlose GiroSkyline ist so weit in Ordnung, was die Konditionen für Konto und Karte angeht. Für mich ist es mein Zweitkonto mit einer hohen Geldautomatendichte, auch bei uns auf dem Land. Das Tagesgeldkonto ZinsCash ist mittelprächtig verzinst. Alles nicht was aus dem Rahmen fällt. Ich habe einen Dispo, auch wenn auf dem Konto nur Mieteinnahmen eingehen. Man spürt noch etwas mehr Kundennähe als bei den Online-Klassikern comdirect oder ING-DiBa. Gewöhnen muss man sich an den Takt der 1822direkt, alles dauert etwas länger als es müsste. Sei es bei E-Mail-Anfragen oder am Telefon, aber immer freundlich und hilfsbereit.
A. V.

10.05.2016 | Commerzbank AG: EUR 9,90 pro Monat für ein Online-Konto - da bleibt nur die Kündigung
Kostenlose Kreditkarte in Verbindung mit einem 0-Euro-Konto der Commerzbank gibt es nicht. Also für den seltenen Gebrauch einer Kreditkarte - meist einmal jährlich für Urlaubsbuchung - jährlich knapp 35 Euro bezahlen ... das ist ärgerlich. Die vergleichsweise hohen Überziehungszinsen ... kein Kommentar. Und nun, nach dem Ändern des Gehaltseingangs auf ein anderes Konto knapp 10 Euro Kontoführungsgebühren pro Monat - und das bei einem Online-Konto. Das ist der Hammer. Wer das mitmacht, ist selber schuld. Von den günstigen Konditionen bei der Kontoeröffnung (damals Advance Bank) ist bei der Commerzbank nichts mehr übrig geblieben. Das kann z. B. die DiBa in allen drei Punkten wesentlich besser.
F. B.

03.05.2016 | comdirect bank AG: Sehr empfehlenswert
Wir sind seit knapp einem Jahr bei der comdirect und haben da ein Gemeinschaftskonto. Wir hatten nur einen kleinen Zwischenfall, wo wir uns geärgert hatten, aber sonst sind wir sehr zufrieden. Wir nutzen es als Gehaltskonto, zwei Gehälter, zwei Mal Kindergeld und Unterhalt läuft darüber. Ende letztes Jahr wurde ich operiert und bin mit dem Hauptgehalt ins Krankengeld gefallen. Natürlich wurde es finanziell schwer, also haben wir angerufen und uns nach einem Dispo erkundigt. Zwei Stunden später war der Dispo schon verfügbar. Leider hatte sich meine Genesung verzögert und das Geld wurde wieder knapp. Also haben wir wieder angerufen und gefragt, ob wir den Dispo erhöhen können. Auch da hat es nur zwei Stunden gedauert, bis der verfügbar war. Auch sonst muss ich sagen, dass die Damen und Herren am Telefon immer freundlich sind und man sich nie bedrängt fühlt. Was auch sehr positiv ist, dass es keine Werbung und keine nervigen Anrufe gibt. Was mir nicht so gefällt ist das Online-Banking. Das dauert meist sehr lange, bis man da sieht, wann Geld abgehoben wurde. Wie gesagt, wir sind sonst sehr zufrieden. Ich finde die Bank sehr angenehm.
L. B.

27.04.2016 | HypoVereinsbank: Kontoführungsgebühren
Seit der Umstellung des Willkommenskontos habe ich ein kostenloses Onlinekonto. Mit Schreiben vom 21.04.2016 teilt mir die Bank mit, dass sie das Konto zum 01.07.2016 in ein HVB AktivKonto umwandeln wird, wenn ich dies nicht ablehne. Künftig wird eine monatliche Kontoführungsgebühr von 2,90 Euro erhoben. Darüber hinaus werden Überweisungen am SB-Terminal, im Telefonbanking wie auch beleghafte Überweisungen jeweils 2,50 Euro kosten, die EC-Karte 5 Euro. Nur Online-Überweisungen werden kostenfrei bleiben. Na, dann kann ich gleich zu einer Online-Bank gehen, dort zahle ich gar nichts. Natürlich werde ich vorerst der Umwandlung widersprechen, erwarte aber, dass dann die HVB kündigt.
H. Sch.

27.04.2016 | Santander Bank (ehemals SEB): Bestandskunden unerwünscht
Wir sind schon Kunden der BfG (Bank für Gemeinwirtschaft) gewesen und haben zwei Wechsel mitgemacht. Unangekündigt flatterte uns vor einiger Zeit ein Brief mit geänderten Geschäftsbedingungen ins Haus. Darunter, nicht besonders hervorgehoben, die Preisanpassungen. Giro4Free-Kunden, die weniger als 20.000 Euro angelegt haben (Girokonto-Guthaben zählt dabei nicht) und weniger als 1.250 Euro im Monat verdienen, zahlen künftig 9,50 Euro. Bei einem Anlagevolumen ab 20.000 Euro, aber Einnahmen unter 1.250 Euro werden 4,95 Euro pro Monat fällig. Auch im Angebot ein kostenloses 1/2/3-Girokonto, diese Information war aber nur blass gedruckt, also für uns nicht relevant. Nachfrage beim Kundencenter: Das kostenlose Angebot gilt nur für Neukunden! Nachfrage, wie es mit den Einnahmen steht: Wir liegen durchschnittlich über 1.250 Euro monatlich, aber haben als Freiberufler unregelmäßige Einnahmen und liegen ein paar Monate im Jahr darunter. Kundencenter weiß es nicht, macht uns einen Termin in der Filiale. Die Angestellte in der Filiale weiß es nicht. So einen Fall hätten sie noch nicht gehabt. Sie wird sich erkundigen. Nach einer Woche kommt ihr Anruf: Die Bank wird unsere Auszüge monatlich überprüfen und je nach Geldeingang Gebühren abrechnen. Danke schön! Diese Bank muss uns nicht weiter haben.
B. S.

27.04.2016 | HypoVereinsbank: Mein Konto während der Ausbildung
Ich habe seit vielen Jahren ein Girokonto bei der HVB. Seit zwei Jahren habe ich eine Girokarte und jetzt, da ich achtzehn bin, auch eine Prepaid Master Card, die ich für eine längere Auslandsreise dringend brauchte. Alles ist als Schüler und in der Ausbildung bis 25 Jahre kostenlos. Leider gibt es im Ort keine HVB-Filiale mehr und es bleibt nur noch ein Geldautomat, an dem ich gebührenfrei abheben kann. Die Filiale war zuletzt arg in die Jahre gekommen, der Service schlecht geworden. Aber auch mit dem Online-Banking der HVB bin ich noch nicht so recht grün. Als meine Girokarte plötzlich nicht mehr lesbar war, stand ich trotz direkt eingeschalteter Telefonhotline über eine Woche ohne Karte da. Ich überlege zu einer ausgewiesenen, großen Online-Bank zu gehen, zumindest als Reserve! Tausende Kilometer fern der Heimat, will man auch schnell bei Konto- und Kartenproblemen geholfen bekommen. Alles zusammen, besser als Durchschnitt würde ich die HVB nicht bewerten.
Theresa

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

12345678910