Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

17.11.2017 | comdirect bank AG: Es wird an den falschen Enden gespart
Ich war seit 2009 Kunde bei der comdirect. Ich eröffnete dort ein Konto, da man kostenlos weltweit Geld abheben konnte. Mit der Zeit veränderte sich das Erscheinungsbild der Bank, der Onlineauftritt wurde meiner Meinung nach immer unübersichtlicher und überladen. Der Grund meiner Kündigung des Kontos bzw. für das Nullen - also nur als Ersatzkonto, ist die Tatsache, dass man bei der comdirect ab 2018 mindestens 50 Euro am Automaten mit der girocard abheben muss. Alles darunter ist nicht möglich, mit der Visakarte ginge dies zwar, doch hier werden im Euroraum Gebühren fällig. Für mich ist diese Barabhebungsgrenze der absolut falsche Weg, Kosten zu sparen. Eine andere kostensparende Möglichkeit wäre beispielsweise, die comdirect-Visakarte wieder auf eine Debitkarte zurückzustufen, wie sie es anno 2009 auch war.
Jens S.

16.11.2017 | netbank: Gesicht der netbank seit Übernahme völlig gewandelt
Seit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank sind sämtliche Voraussetzungen, die mich seinerzeit bewogen hatten, ein Girokonto bei der netbank zu eröffnen, verschwunden! Es geht sogar so weit, dass ich für eine normale Abhebung am Automaten (außer beim ersten Mal im Monat, toll!) Gebühren zahlen muss, da die netbank nunmehr kein Mitglied mehr im Cashpool-Zusammenschluss der Banken ist. Es gibt keinen Vorteil mehr gegenüber anderen Banken, ganz im Gegenteil. Keine Filialen, keine Bareinzahlung möglich, aber dennoch Gebühren. Ich habe meine Konten gekündigt. Ärgerlich ist nur, dass die Bank ihre Fülle von negativen Veränderungen nicht in angemessener Form kommuniziert hat, was an eine bewusste Täuschung der Kunden grenzt.
J. Wollschläger

15.11.2017 | netbank: Nach langen Jahren (endlich) gekündigt
Die netbank war vor 15 Jahren für mich das Institut, das ich gewählt habe, um räumlich unabhängig und zu jeder Zeit rund um mein Geld verwalten zu können. Ich hatte dort ein privates und zwei geschäftlichen Konten. Es war ein "Selbstläufer". Nie hatte ich Schwierigkeiten, die Ein- und Ausgänge zu observieren, Rechnungen zu bezahlen, etc. Mit Übernahme der netbank durch die Augsburger Aktienbank kam der Break. Die AAB hat von Beginn an deutlich gemacht, nur an den Anlegern interessiert zu sein. Klassische Geschäftsfelder sind für sie wertlos. Im Frühjahr 2017 wurden alle Kunden mit einem Kontogebührenmodell überzogen, das bezüglich Kosten des Kontos die letzten Vorteile der netbank vernichtete. Mit technischer Umstellung zur Migration der Kundendaten zwischen AAB und netbank, hin zur AAB, begann der totale Abstieg, der Kontrollverlust auf ganzer Breite. Die technischen Probleme waren vielfältig und kritisch. Aufgrund der miserabel vorbereiteten Migration und der dilettantischen Durchführung (kein Fall-back-Szenario) hatte ich innerhalb weniger Tagen im Oktober 2017 zahlreiche Abweisungen bei den SEPA-Lastschriften, resultierend teure Mahngebühren und keinen Support seitens der netbank mehr. Das Risiko, dass ein Finanzinstitut leichtfertig mit den Kunden und dem Geschäftskapital (dem GELD der Kunden) umgeht, konnte ich nicht weiter tragen. Ergo habe ich konsequent und zügig alle Konten gekündigt. Die Kündigung bei der netbank erfolgt mit einem vorgefertigten Formular. Ich habe das per E-Mail, Fax und Einschreiben übermittelt. Die Geschäftskonten waren innerhalb von 3 Tagen und das Privatkonto in 21 Tagen aufgelöst. Bis auf wenige Euro habe ich sofort das Geld dort abgezogen. Eine schriftliche Bestätigung der Kündigung ist Fehlanzeige bis heute! Die zusätzlichen Mehrwerte/Möglichkeiten anderer Banken im Geschäftskundenbereich haben mich nachdenklich gemacht, warum ich nicht schon früher gewechselt habe. Es gibt viele Features, die die netbank nicht bietet, zumindest eine Verantwortlichkeit dem Kunden gegenüber bietet die netbank/AAB seit Oktober 2017 nicht mehr. Bin ich froh dass ich noch rechtzeitig abgesprungen bin, denn der Deutsche ist da meist etwas phlegmatisch was seine Änderung an Bestehendem angeht (Energie/Telefon/Geld). Und es ist mein Geld, deswegen tschüss netbank!
Hartmut Simon

15.11.2017 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Kündigung der Genossenschaftsanteile
Hatte das Sonderkündigungsrecht nach Einführung des neuen Beitrags verpennt und wollte mich nun von meinen Anteilen trennen. Da die Kündigungsfrist allerdings 5 Jahre beträgt, darf ich noch 5 Jahre lang den Beitrag latzen. Mein Konto habe ich mittlerweile bei einer anderen Bank. Nur noch die Anteile liegen bei der GLS. Einzige Lösung: Es findet sich jemand, der sie mir abkauft.
Alexander S.

13.11.2017 | netbank: Antwortet nicht
Ich war viele Jahre ein hochzufriedener Kunde der netbank. Das Online-Banking funktionierte schnell und sicher. Anfangs gab es sogar ordentliche Zinsen auf Girokonto und Tagesgeld. Bei der Internetbank wurde man von sogenannter Anlageberatung verschont. Seit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank hat sich das Bild jedoch grundlegend gewandelt. Neben der grotesken Gebühren für Geldbeschaffung an Automaten wurde eine Debitkarte eingeführt, die entgegen der Beteuerung aus der netbank-Werbung keine hohe Akzeptanz hat in z. B. Apotheken oder Tankstellen. Mit der Migration der Kundendaten ist der Kundenservice der netbank offenbar beendet worden. Die netbank hat meine Konten und die meiner Frau in den Accounts zusammengelegt, ohne Auftrag. Der telefonische Service ist selten erreichbar bzw. erst nach langen Wartezeiten von mindestens 20 Minuten. Ich habe das Konto vor gut 3 Wochen gekündigt und bekomme keine Bestätigung dafür. Die Hotline sagte mir, dass ich durch Nachfragen den Prozess nur weiter verzögern würde. Ich möge mich in größerer Geduld üben. Das Ganze erinnert mich stark an die Novellen Kafkas. Mich tröstet, dass mein neues Girokonto bei der comdirect problemlos funktioniert und dort der Service wieder stimmt.
Burkhard Laue

09.11.2017 | comdirect bank AG: Meine Visakarte wurde von comdirect gekündigt
Ich bin seit Jahren Kunde bei comdirect. Die ersten Jahre führte ich dort nur ein Depot, da ich regelmäßig Aktien und Fonds kaufe und verkaufe. Danach wurde von comdirect das Girokonto stark beworben. Ich eröffnete also das Girokonto und bekam kostenlos die Visakarte mit dazu - eine tolle Sache. Ich bin mit dem Girokonto sehr zufrieden, die Visakarte hatte ich nur im Urlaub benutzt und das nur selten. Vor Kurzem kam ein Brief von comdirect, dass sie mir die Visakarte kündigen müssten, da ich sie zu selten benutze. Am 31.10.17 war es dann so weit. Habe jetzt keine Visakarte mehr. Wenn ich mal zusammenrechne, wie viel Gebühren ich im Jahr für meine Wertpapierorders bezahle, dann kommt da schon eine höhere Summe zustande. Das wird aber von comdirect nicht berücksichtigt. Bin jetzt am überlegen, ob ich mein Girokonto nicht zur DKB wechseln sollte, da bekomme ich eine kostenlose Kreditkarte, mit der ich auf meinen Reisen weltweit kostenlos Geld abheben kann. Für mein Depot werde ich auch noch eine Lösung finden. Ich finde es ziemlich kleinlich von comdirect, dass sie mir die Visakarte gekündigt haben, sie hätten mal meine sonstigen Transaktionen beachten sollen.
W. W.

09.11.2017 | Augsburger Aktienbank AG: Auf Wiedersehen
Nachdem wir nun 13 Jahre sehr zufriedene Kunden der netbank waren, hat es die Augsburger Aktienbank innerhalb kürzester Zeit geschafft, den guten Ruf der netbank zu ruinieren. Angefangen mit dem Lastschriften-Desaster gleich nach der Umstellung ... Sollte ja alles problemlos funktionieren, tja hat es wohl nicht. Geplatzte Lastschriften, freundliche Erinnerungsschreiben wegen vergeblich versuchter Abbuchungen. Bei mir ist noch nie eine Lastschrift geplatzt. Dann dieses dubiose neue und ach so tolle Kartensystem. Laut der Broschüre, die ins Haus geflattert ist, werden girocard und Mastercard zu einer Karte zusammengefasst. Mit der kann man im stationären Handel und online bezahlen - weltweit, so die tolle Versprechung. Ich kann nicht mal an der Tankstelle oder beim Getränkehändler bei uns im Ort damit bezahlen, wird nämlich nicht akzeptiert. Und eine wirkliche Kreditkarte ist es ja nun auch nicht. Nahezu ebenso unschlagbar ist die Erreichbarkeit des telefonischen Kundenservices. Wartezeiten von 2 Stunden (wenn man solange die Geduld hat). Auf E-Mails bekommt man gar keine Antwort. Sorry netbank, so nicht. Wir haben uns für eine andere Bank entschieden. Diese Entscheidung fällt schwer, weil man ja alle Abbucher informieren muss. Unsere zukünftige Bank bietet einen Kontowechselservice an. d. h. die Daten der alten Bank kann man auf die neue Bank importieren lassen und diese übernehmen dann für einen die Benachrichtigung aller Abbucher. Hat leider nicht funktioniert, auf Nachfrage bei der neuen Bank habe ich dann die Info bekommen, dass es an der netbank läge, die diese Daten nicht mehr zur Verfügung stelle. Danke netbank für viele schöne problemlose Jahre. So etwas habt ihr nicht verdient, aber bedankt euch bei eurer neuen Geschäftsführung.
Gabriele T.

08.11.2017 | Deutsche Postbank AG: Wehe dem, der seine girocard verliert und kein Telefonbanking macht
Ich habe vor ca. 5 Wochen meine girocard verloren. (Business Girokonto). Bin Kunde seit 15 Jahren. Im Online-Banking kann man eine neue Karte beantragen, wenn man Telefonbanking macht. Da ich kein Telefonbanking mache, musste ich die Karte schriftlich beantragen. Das habe ich vor 3 Wochen gemacht. Ich muss dazu sagen, dass ich mir die Karte an meinen Zweitwohnsitz schicken lassen wollte. Das habe ich in meinem Anschreiben unmissverständlich verdeutlicht. Als ich nach 2 Wochen nichts von der Postbank gehört hatte, habe ich dort angerufen. Da hieß es dann, die Karte dürfe nur an den Erstwohnsitz verschickt werden (Hallo?, wenn ich auf einer langen Geschäftsreise meine Karte verliere, dann kann ich sie mir also nicht ins Hotel schicken lassen). Da der Herr am Telefon mir nichts über den Bearbeitungsstand sagen konnte (warum nicht?), habe ich in der Postfiliale an meinem Zweitwohnsitz vor 2 Wochen erneut eine Karte beantragt, die an meinen Hauptwohnsitz geschickt werden solle, in der Hoffnung die Postbank damit dann nicht zu überfordern. Heute ca. 5 Wochen nachdem ich die Karte verloren habe und drei Wochen nach meinem ersten Anschreiben bekomme ich Post von der Bank: "Wir haben keine Karte versendet, weil wir die Anschrift nicht zuordnen konnten. Bitte füllen Sie das Formular aus ..." Ich habe direkt angerufen und gefragt wie sie denn ihren Service beurteilen würden, wo der Businesskunde 5 Wochen vergeblich auf eine Ersatzkarte warten muss. Dann hieß es, dass da wahrscheinlich noch was unterwegs sei, aber man könne es mir noch nicht sagen was. Also da stellen sich mir schon echt einige Fragen. Wenn ich mich nicht so auf mein Kontenmodell eingeschossen hätte, wäre die Kündigung schon längst raus.
Claus Meier

05.11.2017 | netbank: Ich möchte aber nicht gegen meinen Willen kontaktlos zahlen können
Auf die vielen anderen erschreckenden Berichte mag ich gar nicht eingehen; hat mich teilweise auch erwischt. Aber der Hammer war zuletzt: Ich bezahlte im Supermarkt mit meiner neuen Karte, die der Verkäufer nach dem Bezahlvorgang wieder wie üblich aus dem Lesegerät zog. Da ich keine PIN eingeben musste, dachte ich, gleich bekomme ich den Zettel zum Unterschreiben. Aber nichts da, er scannt schon die Ware des nächsten Kunden. Auf meine Frage: "Muss ich denn nichts unterschreiben? Ich habe doch auch keine PIN eingegeben?", antwortete er: "War wohl kontaktloses Bezahlen, ein Zettel zum Unterschreiben kam ja nicht raus und nach der PIN hat das System auch nicht gefragt." Na klasse, tolles Sicherheitsgefühl. Dann kann jetzt wohl jeder mit meiner Karte bezahlen, ohne unterschreiben oder eine PIN eingeben zu müssen. Im Falle eines Diebstahls bleibt da null Zeit, einen Schaden zu verhindern. Und wahrscheinlich muss ich im Laden sogar aufpassen, dass ich beim Bezahlvorgang meines Vordermanns nicht zu nah am Lesegerät stehe!? Sonst zahle ich für den auch noch mit. Schade netbank, es war 17 Jahre so nett bei dir ...
Birgit Fuchs

03.11.2017 | netbank: Nicht mehr benutzbar mit Quicken bzw. Finanzmanager
Ich benutze seit Jahren Quicken, um Übersicht über meine Konten zu haben. Seit der Bankingsystem-Umstellung der netbank ist die Nutzung eine große Katastrophe. Wenn ich die Umsätze abrufe, werden sie mit dem Datum 2018 übertragen und ins Kontoblatt übernommen. Quicken kommt nicht damit zurecht und trägt die Buchungen gegebenenfalls zweimal ein. Und hat dann bei Umbuchungseinträgen die gleichzeitig in zwei Konten eingetragen werden noch größere Probleme. Entweder man hat die Einträge doppelt oder gar nicht drin. Beim Abgleich mosert das System, dass der Kontosaldo nicht mit dem lokalen übereinstimmt und möchte Ausgleichsbuchungen eintragen ... Die netbank teilte mit, dass sie das Problem sehen, aber bisher keine Lösung dafür haben. Man solle sich noch gedulden! Auch bekomme ich alle Buchungen ohne Daten im Empfängerfeld. Der Empfängername ist irgendwo im Verwendungszweck versteck. Laut netbank soll das Problem mittlerweile behoben sein. Ist es aber nicht. Die netbank ist total überfordert mit der Umstellung. Jedes vernünftige Unternehmen hätte eine solche Umstellung mit einer kleinen Kundenzahl getestet und die auftretenden Probleme behoben, bevor man es auf alle Kunden loslässt. Die Kreditkarte in eine Debitkarte umzuwandeln ist eine Frechheit. Die Girokarte ersatzlos zu streichen ebenso und nur eine kostenlose Bargeldabhebung am Automaten zwingt einen, eine höhere Bargeldmenge zuhause zu lagern, weil man ja nicht weiß, wann man noch Bargeld braucht. Auch bei mir ist das Maß nun voll. Eine neue Bank ist gefunden. Heute werde ich dort ein Konto eröffnen.
anonym

02.11.2017 | norisbank GmbH: Mastercard ohne Bonitätsprüfung
Schon seit Jahren ist die norisbank mit mir quasi durch dick und dünn gegangen, sogar ein zwischenzeitlich schwieriges Verbraucherinsolvenzverfahren wurde von ihr professionell begleitet; die Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter klappte reibungslos. Im Gegensatz zu vielen anderen Banken ist dort das Verbraucherinsolvenzrecht inzwischen bestens bekannt. Von einer Diskriminierung kann keine Rede sein, die habe ich leider von der hiesigen Sparkasse, aber auch von der Volksbank zum Teil drastisch erfahren müssen. Allerdings sollte man sich kooperativ zeigen und bei Problemen nicht die Konfrontation, sondern den Konsens suchen. Zu einer Beratung über ihre unmittelbaren Belange hinaus ist die Bank übrigens gar nicht berechtigt, da sind selbstverständlich die Schuldnerberatungsstellen erste Wahl, auch wenn die Wartezeiten lang sind. Die kürzlich eingeführte Mastercard direkt ist besonders für Bonitätsschwache ein Segen - endlich problemlos im Internet einkaufen können. Ein Tipp: Neben der Version für 24 Euro jährlich gibt es eine Variante für 12 Euro Jahresgebühr ohne Bonitätsprüfung. Die Einschränkung der Service-Card, die im Ausland nutzlos ist, wird damit in Verbindung mit der Mastercard direkt gegenstandslos. Mir ist kein anderes deutsches Kreditinstitut bekannt, das Geringverdienern selbst mit schlechter Schufa einen derartigen Service bietet. Hier ist auch mal ein Dank an Mastercard fällig, die sich seit etwa zwei Jahren verstärkt bemühen, (seriöse) Produkte wirklich für jedermann anzubieten.
R. M.

31.10.2017 | netbank: Katastrophe seit der Umstellung
Habe seit 10 Jahren oder so ein netbank-Konto inklusive Tagesgeld. Ich habe das mit dem Verkauf an die AAB nur so am Rand mitbekommen und dachte mir, was soll es. Leider fingen die Probleme Anfang Oktober an. Wiso Mein Geld 365 spuckte nur noch Fehlermeldungen aus beim Aktualisieren der netbank-Konten. Kurz darauf erhielt ich 2 Briefe mit neuen Zugangsdaten für eine Secure App, obwohl ich bislang das chip/TAN-Verfahren mit dem Flicker hatte. Ich installierte die richtige App, aber nach dem Starten der App kam auf dem Handy kurz hintereinander nur ein schwarzer und ein weißer Bildschirm und dann ging die App wieder aus. Dann wollte ich es direkt im Internet über den Webzugang versuchen, aber meine alten Zugangsdaten funktionierten nicht und die Daten für die Secure App wurden nicht akzeptiert. Auch Fehlanzeige. Also dachte ich, ich ändere die Zugangsdaten in Wiso Mein Geld. Leider ist die neue im Brief angegebene BIC in der Datenbank unbekannt, ebenso stimmen auch alle anderen HBCI-Parameter nicht mehr und wie ich herausfinden musste, funktioniert die gelieferte PIN nur für die Secure App. Also auch Fehlanzeige. Über ein Formular von der netbank-Webseite forderte ich Zugangsdaten für HBCI an und einige Tage später erhielt ich neue Zugangsdaten, aber wieder nur für die Secure App, die bei mir nicht läuft. Daraufhin habe ich eine Woche lang versucht, den Telefonsupport zu erreichen, aber keine Chance, und als arbeitender Mensch kann man nicht stundenlang in einer Warteschleife warten und sich idiotische Musik anhören. Inzwischen waren 2 bis 3 Wochen ins Land gegangen, an denen ich keinerlei Zugriff auf mein Konto hatte, weder was den Stand noch was Ein- oder Ausgänge betrafen. So sah ich mich genötigt, das Konto zu kündigen. Dazu benutzte ich ein von der netbank-Seite ausgedrucktes Kündigungsformular, das ich gefaxt habe. Seit jetzt 10 Tagen keine Nachricht, kein Eingang des Saldos auf meinem neu eröffneten Konto bei der hiesigen Sparkasse, nichts. Support immer noch nicht erreichbar. Hätten wir nicht noch das Konto meiner Frau, würde das für uns existenzgefährdend sein.
Dieter M.

31.10.2017 | netbank: Die netbank ist mit Übernahme durch die Augsburger gestorben
Seit 2001 bin ich netbank-Kunde, war immer mehr als zufrieden. Das Drama begann mit dem Einzug der Augsburger Aktienbank. Diese hat als ersten Streich das Depot herrausgenommen. Ich wechselte dann zur ING-DiBa. Dort geht es genauso gut wie bei der alten netbank. Das Girokonto bei der netbank nutze ich nur noch sporadisch für eBay und Co. Seit nunmehr 3 Wochen geht gar nichts mehr bei der netbank. Alle zugesandten PINs und Passwörter für eine Umstellung der Software entpuppten sich als völlig nutzlos. Mein Konto ist nicht mehr erreichbar. Morgen gibt es die Kündigung. Eine bodenlose Frechheit was sich die Augsburger da leisten! Und keine Hotline, keine Hilfe.
Mario Engelhard

30.10.2017 | netbank: Es muss Ruhe einkehren bei der netbank bzw. bei der Augsburger Aktienbank
Heute, am 30.10.2017, war für mich als netbank-Privatkunde ein spannender Tag. Verschiedene Gutschriften standen an, darunter auch die Gehaltszahlung. Und ich wurde positiv überrascht. Alle Gutschriften wurden morgens früh ordnungsgemäß gebucht. Auch die SEPA-Lastschriftmandate, bei denen es zuletzt massive Probleme gegeben hat, wurden ebenfalls ordnungsgemäß abgebucht. Ich habe wohl auch bei der Migration der netbank in die Augsburger Aktienbank etwas Glück gehabt, denn ich hatte selber bei der Migration keine Probleme. Das Problem bei der netbank lässt sich nach meinen Recherchen in vier Bereiche aufgliedern: 1. fehlerhafte BIC AUGBDE71NET bei der Umstellung am 09.10.2017, 2. veraltete Kontodaten bei Umzug innerhalb der letzten knapp 10 Jahre, 3. fehlerhafte HBCI-Schnittstelle, 4. nicht übersandte Zugangsdaten bei den Geschäftskunden. Bleibt zu hoffen, dass jetzt endlich Ruhe einkehrt, damit die noch ausharrenden Restkunden wieder normal und vernünftig arbeiten können und wieder Vertrauen in die Bank schöpfen. Gleichzeitig hoffe ich, dass der Vorstand der Augsburger Aktienbank nicht schon an dem nächsten Plan der Veränderung arbeiten. Wenn doch, verschiebt es einfach um mindestens 2 Jahre, bevor alle Kunden das Vertrauen verloren haben.
M. B.

30.10.2017 | norisbank GmbH: Sehr zufrieden
Eins vorab: Ich habe leider keine sonderlich gute Schufa, trotzdem hat mir die norisbank, die zu der Deutsche-Bank-Gruppe gehört, ohne Wenn und Aber ein kostenloses Girokonto eröffnet. Vor zwei Monaten habe ich es dann leider auch noch in ein P-Konto umstellen lassen müssen. Zu keiner Zeit hat mir die norisbank das Gefühl vermittelt, dass ich ein lästiger und/oder unerwünschter Kunde bin. Der telefonische Kundenservice, der 24/h 7 Tage die Woche rund um die Uhr erreichbar ist, entgegnete mir immer super freundlich und kompetent. Das Girokonto kostet keine Gebühren, Überweisung und Gutschriften werden fix ausgeführt, man kann auch die SB-Terminals und Einzahlungsautomaten der Deutschen Bank nutzen, die girocard ist kostenlos. Inzwischen gibt es auch eine günstige Mastercard direkt für 24 Euro jährlich, die im Prinzip wie eine girocard funktioniert, da es keinen Kreditrahmen gibt, aber die getätigten Umsätze sofort mit dem Guthaben sofort verrechnet werden. Das Schöne daran ist, dass das lästige Aufladen des Kartenkontos dadurch entfällt. Praktisch für Online-Shopping und das Ausland. Dadurch dass sie kein eigenes Konto hat, sondern mit dem Girokonto direkt arbeitet, ist die Karte unpfändbar. Was will man mehr? Ich bin mehr als zufrieden. Zugegeben, ich weiß nicht wie die Voraussetzungen sind, um ein kostenloses Girokonto zu bekommen. Eine Bekannte von mir, die wirtschaftlich ebenfalls nicht sonderlich gut dasteht, hat von der norisbank nur das kostenpflichtige Basiskonto für 5,90 Euro im Monat angeboten bekommen, leider nicht das kostenlose Girokonto. Sie nutzt es aber trotzdem und ist zufrieden. Vielleicht hängt es von der Anzahl der negativen Schufaeinträge ab.
R. M.

29.10.2017 | netbank: Freuen Sie sich auf Ihr neues Online-Banking. Ich lach mich schlapp!
Die vollblumige Ankündigung erweist sich spätestens ab dem Umstellungstermin 09.10.2017 als eine einzige Katastrophe. Nun bin ich langjähriger Kunde und durchaus einiges im Umgang mit Online-Konten gewohnt. Aber das, was die netbank da treibt, ist völlig unterirdisch. Da lädst du die Secure-App runter und versuchst den Schritten zu folgen. Nachdem das irgendwie nicht klappt, versuchst du den Zugang zu deinem Konto zu nutzen. Der ist aber mittlerweile inaktiv und nur über die neue Secure-App (!) einzurichten. Nach Tagen des Antelefonierens erreichst du eine, zugegebenermaßen freundliche junge Dame. Sie eröffnet dir, dass es zwischenzeitlich eine neue App gibt - die dunkelblaue. Aha! Soweit so gut; ich kann die neue App aufrufen. Ich kann auch meine neue PIN vergeben. Zufrieden lehne ich mich zurück und widme mich wieder meiner Arbeit. Online-Banking mach ich später in Ruhe - denke ich. Später ist jetzt! Mein Finanzverwaltungsprogramm mault, die PIN sei nicht korrekt. Alles klar. Neue Pin eingeben und los geht es. Denkste! Also: Die alten Zugangsdaten herauskramen und ausprobieren. Fehlanzeige. Alle anderen Möglichkeiten durchprobieren. Fehlanzeige. Dann also direkt zum Konto, ohne Umschweife, schnörkellos. Neue Daten (extra notiert) eingeben und ... Falsche Zugangsdaten. Hä? Ich hock vor meinem Laptop und sehe aus wie der bucklige Salvatore in der Name der Rose. Also rufe ich wieder an. Jede der möglichen Servicenummern. Nummern ja, aber Service? Leitung besetzt. Kenn ich. Muss ich meine Arbeit die nächsten Tage immer wieder unterbrechen, um zu versuchen, irgendjemanden, hoffentlich die nette junge Dame von früher, zu erreichen. Die hat aber wahrscheinlich zwischenzeitlich gekündigt. Denn nicht jeder, der tatsächlich irgendwann durchkommt zur Service-Hotline, verinnerlicht, dass die armen Leute, die dort ihren Job machen, nichts dafür können, dass ein paar "Un-Praktiker" nicht wissen, wie man eine solche Umstellung verbraucherfreundlich umsetzt. Nun probiere ich es mal die nächsten Tage mit anrufen. Wenn ich nicht durchkomme, such ich mir einen anderen Anbieter. An kostenpflichtigen Online-Konten gibt es ja durchaus ein reichhaltiges Angebot.
anonym

29.10.2017 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Monatsbeitrag von EUR 8,80 für ein Girokonto
Wie der vorherige Schreiber angibt, sind die Gebühren aktuell EUR 3,80 und einige Services neuerdings kostenfrei gestellt worden. Doch wurde der sogenannte GLS-Beitrag in diesem Bericht vergessen. Das ist eine Art Mitgliedsbeitrag von EUR 5,00 im Monat, den jeder Kunde zusätzlich zu seinem Beitrag seit dem 1.1.2017 bezahlt. Somit kommt man bei der GLS auf EUR 8,80 pro Monat für ein Girokonto. Zu erwähnen ist unbedingt, dass der telefonische Service in der Regel sehr freundlich und kompetent ist. Eine Ausnahme musste ich leider aber auch erleben.
Rainer Bültert

27.10.2017 | netbank: Mit dieser neuen Kreditkarte muss ich leider kündigen
Mir ist es jetzt in einer Woche dreimal passiert, dass ich mit dieser neuen Kreditkarte der netbank, die im Oktober 2017 eingeführt wurde, nicht bezahlen konnte. Viele Geschäfte, Tankstellen, Werkstätten usw. akzeptieren keine Kreditkarten wie Mastercard usw. weil es für sie einfach deutlich teurer wäre und kaum ein Kunde mit Mastercard zahlt. Leider ist nun bei der netbank die Bankkarte und die Mastercard dasselbe. Ich stand diese Woche bei Thomas Philipps, an einer Tankstelle und gestern in einer Werkstatt absolut dumm da, weil ich nicht zahlen konnte. Hätte die Werkstatt mich nicht gekannt, hätte ich mein Auto stehen lassen müssen, um erst Geld zu besorgen. netbank - so geht das nicht! Sie legen aus Kostengründen die Karten zusammen, was für sie weniger Herstellungs- und Verwaltungskosten bedeutet, ohne Rücksicht auf die Kunden. Die Kunden müssen aber nun immer mit viel Bargeld herumlaufen, weil sie sich nie sicher sein können, ob ihre Bankkarte akzeptiert wird oder nicht. Die Erreichbarkeit des netbank-Kundenservices ist schlichtweg unterirdisch bis gar nicht vorhanden. Ich musste in ca. 15 Jahren den Kundenservice noch nie kontaktieren und nun habe ich es drei Tage hintereinander versucht, aber leider ohne Erfolg. Schließlich habe ich ein E-Mail gesendet, welche allerdings auch unbeantwortet blieb. Geworben wird mit einem Kundenservice von 24 Stunden an 365 Tagen - diese Werbung ist schlichtweg falsch.
Thomas Raab

26.10.2017 | Commerzbank AG: Girokonto nach 27 Jahren gekündigt
Mein Girokonto bei der Commerzbank wurde mir mit einer Frist von 2 Monaten mit Verweis Nummer 19 Absatz 1 der AGB nach 27 Jahren gekündigt. Ich habe in den ganzen Jahren nie einen Dispokredit in Anspruch genommen und war immer 5-stellig im Haben und damit als Kunde nicht mehr attraktiv. Ich habe keine überzogenen Dispozinsen bezahlt und keine Kontoführungsgebühren. Damit bin ich für die Commerzbank ein unangenehmer Kunde und wurde wahrscheinlich mit einem entsprechenden Selektierprogramm ausgemustert. Zurzeit läuft eine Aktion zur Neukundengewinnung für ein kostenloses Girokonto. Diese Strategie der Konzernleitung in Frankfurt kann ich nicht nachvollziehen. Diese Bank wurde vom Steuerzahler vor dem Untergang gerettet ... was ich aus heutiger Sicht als einen Fehler betrachte. Sie ist nicht zu empfehlen! Es sei den Sie verdienen weniger als 1.200 Euro netto und sind ständig im Dispo.
Mario W.

26.10.2017 | netbank: Wenigstens keine Probleme bei Kündigung
Schon vor den aktuellen Problemen mit dem IT-Umzug der netbank zur AAB hatte ich mich wegen der Abschaffung der girocard und den damit verbundenen Einschränkungen bei Kartenzahlungen und Bargeldbeschaffung zur Kündigung meines Kontos (nach 16 Jahren!) entschlossen. Die Kündigung hatte ich Anfang Oktober der netbank als Textmitteilung im Onlinebanking übermittelt und auch schon am nächsten Tag eine Bestätigung per E-Mail erhalten. Heute stellte ich dann fest, dass das Restguthaben bereits auf mein neues Girokonto überwiesen worden ist, sodass die Kontenschließung - wie von mir gewünscht - zum Monatsende erledigt sein wird. Für diese problemlose Abwicklung gibt es von mir zum Abschluss dieses Kapitels immerhin noch eine neutrale Bewertung.
Rolf S.

25.10.2017 | netbank: Jetzt reicht es
Seit 2001 war ich zufriedener Kunde bei der netbank. Nun hab ich geplatzte Lastschriften während der Umstellung hinter mir, hab das Chaos beim neuen Online-Banking verflucht. Frage mich, welche BIC ich jetzt eigentlich habe. Meine Mastercard und EC-Karten wurden gesperrt ohne Ankündigung, es gibt keine EC-Karte mehr, obwohl es hieß, dass die neue Karte auch die Funktion einer EC-Karte hätte. Es gibt nur eine logische Erklärung für diesen Wahnsinn: Man will die Kunden eigentlich gar nicht mehr haben. Die Augsburger ist sich wohl zu schade für normale Privatkunden. Deswegen hab ich nun gekündigt.
Tim Boorberg

25.10.2017 | netbank: Unterirdisch
Ich fühlte mich ja schon veräppelt als ich dieses blödsinnige Schreiben bekam, das mir mitteilte, dass für mich alles besser und komfortabler wird. Bei genauerer Betrachtung gab es leider nur Einschränkungen. Ich habe nicht einen einzigen Vorteil für mich entdecken können, wohl aber viele Nachteile. Dass man aber nun auf Anfragen schlicht und einfach keine Antwort mehr bekommt, geht meines Erachtens gar nicht. Wer so mit Kunden umgeht, muss damit rechnen, bald ohne Kunden zu sein. Es gibt immer noch kostenlose Girokonten, mit inzwischen wesentlich besseren Konditionen. Der zunehmend schlechtere Service der netbank hat mich manches Mal über einen Wechsel nachdenken lassen. Gescheut habe ich den Aufwand, der damit verbunden ist. Aber jetzt ist das Maß wirklich voll.
Martin W.

25.10.2017 | netbank: Absolutes Chaos
Leider sind auch wir schwer getroffen worden. Seit der Umstellung haben wir weder Zugriff auf unser Konto, noch eine Kreditkarte, noch irgendwelche Überweisungsmöglichkeiten. Heute haben wir eine Online-PIN zugesandt bekommen, allerdings ohne Nutzerkennung. Bei mir fehlt der Telefon-PIN, auf die ich nun nochmals 5 Werkstage warten muss. Erst wenn ich diese habe, kann mir eine Karte zugestellt werden. Gibt es so was? Was würden wir tun, hätten wir nicht noch andere Konten. Ich bin so froh, dass dieses Konto nicht unser Gehaltskonto ist. Wir wissen nun seit Anfang Oktober nicht, was auf unserem Konto los ist. Haben die ganzen Lastschriften funktioniert? Wir sind wirklich entsetzt. Die netbank gibt uns das Gefühl, selbst Schuld zu sein, und behauptet, die Adresse nicht geändert zu haben. Wir wohnen allerdings seit 7 Jahren hier und haben schon mehrfach Post der netbank an diese Adresse erhalten. Über dieses Forum haben wir nun gesehen, dass unser Fall kein Einzelfall darstellt. Ich bin sehr gespannt, wie die Odyssee weitergeht.
Nadja Braun

24.10.2017 | netbank: Kurz vor der Kündigung
Ich konnte mich in vielen Kommentaren unten wiederfinden. Seit 15 Jahren Kunde, keine Probleme und kaum Kontaktaufnahmen in der Vergangenheit nötig. Soweit hab ich Glück gehabt, dass die Umstellung bei mir keine Probleme gebracht hat. Aber: Den Kunden eine Mastercard Debit vorzusetzen, die nicht mal Ikea, der Tankwart meines Vertrauens oder die Werkstatt nimmt, ist ein absolutes No-Go. Die Erfahrung an der Kasse hab ich leider schon machen müssen. Das wird mir aber nie wieder passieren, denn die Kündigung wird bald rausgehen, sofern es keine Zusage mehr für eine EC-Karte geben wird. Danke netbank, es war schön die letzten 14 Jahre, aber 2017 war nicht dein Jahr.
Sven H.

24.10.2017 | 1822direkt: Flucht zu 1822direkt
netbank hat sich ja quasi selbst abgewickelt und zwang zum Handeln. Ich brauche ein zuverlässiges, günstiges Gehalts-Girokonto und Depot und habe deshalb gewechselt. Das Wettbewerbsangebot der 1822direkt war das beste für mich, weil es die höchste Neukunden-Werbeprämie mit vergleichbar gutem Girokonto kombinierte und mein Mann mich werben konnte. Nach holprigem Start hat jetzt alles geklappt inklusive Depot und Tagesgeldkonto. Das Online-Banking ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber besser als bei netbank und Konsorten. Die Hotline ist gut erreichbar, auch auf meine E-Mail-Anfragen wurde zügig geantwortet. mTAN ist für mich in Ordnung, andere mögen es vielleicht noch sicherer, TAN-Generator etc. Die Kreditkarte habe ich nicht mitbestellt, aber auch hier habe ich eine andere kostenfreie Alternative.
A. D.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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