Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

29.07.2016 | HypoVereinsbank: Nicht mehr kostenlos
Da die HVB für mein Online-Girokonto nun Gebühren verlangt, habe ich die Kündigung meines Girokontos, bei meiner Filiale in den Bankbriefkasten eingeworfen. Vorsorglich hatte ich den Kontostand da schon auf Null gesetzt und mir die Kontoauszüge am Automaten ausgedruckt. Dies habe ich auch in meiner Kündigung der HVB mitgeteilt. Außerdem habe ich zum frühestmöglichen Termin mein Girokonto gekündigt. Nach ein paar Tagen hatte ich die Bestätigung meiner Kündigung und Löschung des Girokontos schon im Briefkasten. Wenn hier geschrieben wird, die HVB habe eine Kündigung per Einschreiben nicht bestätigt, kann dies auch an der unglücklich formulierten Kündigung liegen.
I. P.

26.07.2016 | EDEKABANK AG: Ich gehe Edeka
Bei meiner Suche nach einem kostenlosen Girokonto mit ebenso kostenloser Girokarte bin ich auf die Edekabank gestoßen. Das Konto ist nur als Gehaltskonto kostenlos und so führe ich es auch. Der Dispozins liegt so im Mittelfeld, großartig in Anspruch nehme ich ihn nicht. Maximal 50 Euro Einkaufs-Bonus bei Edeka habe ich auch noch bekommen, was für mich sehr praktisch ist, da ich sowieso häufig bei der ortsansässigen Filiale einkaufe. Ein Riesenvorteil: Das Geldabheben bei den Automaten der Volks- und Raiffeisenbanken ist gebührenfrei. Man hat also überall ein dichtes Netz an "eigenen" Geldautomaten. Auch sonst hat das Konto das ein oder andere Goodie zu bieten, z. B. kostenloses ChipTAN, was sicherer als mTAN ist und eine App für Android, auch dies ist für mich wichtig. Die Kontokarte ist auch als Geldkarte nutzbar. Kleiner Nachteil, die MasterCard zum Konto kostet 10 Euro Jahresgebühr, aber dies bleibt auch im Rahmen, wenn man den Wettbewerb als Maßstab heranzieht. Und das Online-Banking ist etwas mager gestaltet. Die Vorteile überwiegen für mich aber klar, also empfehle ich die Edekabank weiter.
K. Sch.

26.07.2016 | 1822direkt: Kompetent und hilfsbereit im Notfall
Ich kann über sehr gute Unterstützung nach meinem EC-Karten-Verlust berichten. Meine Kartenverlustanzeige wurde vom Operator sehr nett und hilfsbereit bearbeitet. Meine Ersatzkarte hatte ich bereits nach wenigen Tagen. Bei meiner Erkundigung über noch bestehende Sicherheitsrisiken am nächsten Tag hatte ich ebenfalls einen netten und kompetenten Kontakt. Die Empfehlung zur KUNO-Anzeige bei der Polizei kam ebenfalls von dort. Das ist alles nicht selbstverständlich, man kann auch andere Erfahrungen machen. Mir ist es wichtig solche Ansprechpartner zu haben, wenn mal etwas schief läuft und ich in Not bin.
Dirk S.

21.07.2016 | HypoVereinsbank: Kein Geld-Rücktausch, auch wenn man vorher bei der HVB gewechselt hat
Für eine Reise in die Karibik habe ich bei der HVB 400 Dollar gewechselt. Als ich nach der Reise die restlichen 30 Dollar zurücktauschen wollte, hieß es, dass das erst ab einem Betrag von 100 Dollar möglich sei, und das, obwohl ich dort ein Konto hatte. Bei anderen Banken fragte man nur, ob ich dort ein Konto hätte. Da das glücklicherweise noch der Fall war, konnte ich den Betrag doch noch zurücktauschen. Ich habe die HVB inzwischen verlassen, zum einen, weil mein Konto trotz Führung im Internet jetzt Geld kosten soll und zum anderen, weil man auf viele Mails und andere Kontaktversuche absolut nicht reagierte. Selbst die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein wurde nicht ausgeführt. Erst das Einschalten der BaFin half endlich.
Wolfram Menzel

19.07.2016 | comdirect bank AG: Unpersönlich bis zur Unfreundlichkeit, unkoordiniert, brauche ich nicht
Jahrelang war ich Kunde bei der comdirect, anfangs mit Girokonto und Tagesgeld, zuletzt mit Girokonto und Depot. Das alte Online-Banking hat mir gut gefallen, aber das Redesign ist nicht so gelungen, finde ich. Soweit die Äußerlichkeiten. Das kostenlose Girokonto mit dem Kartendoppel (Maestro-Card/Visa Card) ist gut, aber andere bieten das auch. Die Tagesgeldkonditionen waren schon miserabel bevor der Wettbewerb nachzog. Folglich habe ich mit dem Tagesgeld bei der comdirect schon lange aufgehört. Als ich bei der Depoteröffnung eine Aktion mitmachen wollte, wurde ich willkürlich in eine andere Aktion eingeordnet, die weniger interessant war, obwohl das Depoteröffnungsformular eindeutig war und ich auch extra vorher nachgefragt hatte, wie ich richtig an der Aktion teilnehme. Freundlich hat man nicht auf meine Reklamation reagiert, erst meine Hartnäckigkeit war zielführend. Lästig die vielen Aktionsangebote im Posteingang seitdem ich ein Depot habe. Meiner Meinung nach haben diese Angebote wenig mit meinem Anlegerprofil zu tun, sondern sind eher im Interesse der comdirect. Also Girokonto eher hui, Tagesgeld und Depot pfui. Am Wochenende habe ich gekündigt, nachdem ich mir vorher im Internet eine Alternative gesucht habe. Just kurz danach war die comdirect mit Zugangsproblemen in den Medien. Der Lack ist ab.
G. Hau

19.07.2016 | HypoVereinsbank: Gebühreneinführung ist ja wohl ein Scherz
Erfahre soeben per Brief, dass die HVB ab Oktober 2,90 Euro/Monat Gebühren erheben wird. Wofür frage ich mich. Ich wurde seit über 3 Jahren nicht mehr beraten und habe so weit auch keine großen Fragen an die Beraterin gehabt. Und als ich tatsächlich sie mal gebraucht habe, baute die Filiale gerade um und die gute Frau war ewig weit weg in einer anderen Filiale und hielt es auch nicht für nötig, ihre Kunden wenigstens per E-Mail zu informieren. Wie auch immer. Ich bin bereits dabei mir eine neue Bank zu suchen. HVB versucht bei Frage nach den Gründen zu behaupten, dass praktisch alle Banken recht bald Gebühren einführen werden. Auf Anfrage bei der Konkurrenz konnte man mir das nicht bestätigen. Mein Geld ist die ganze Zeit bei denen, sie machen Geschäfte damit, machen Umsätze, an deren Gewinn ich überhaupt nicht beteiligt werde, gehen mit den Sparzinsen auf 0,05% oder noch weniger runter und wollen jetzt 2,90 Euro Gebühren/Monat (= 34,80 Euro/Jahr) für nix. Das sind mindestens 3 bis 4 Kinobesuche oder 2 Wochen Mittagessen in der Firmenkantine. Sorry, Leute, aber nachdem ich in den USA erlebt habe, wie die Banken um jeden Kunden mit kostenlosen Girokonten buhlen, sehe ich echt nicht ein. Das Schreiben wie auch die Werbebroschüre sind ja wohl der Gipfel. "Umfangreiche Leistungen". Dafür, dass ich jedes Mal mindestens 15 Minuten in der Filiale anstehen muss, weil von 4 Schaltern maximal 2 besetzt sind, bis ich endlich eine Frage stellen kann, die dann patzig beantwortet wird und Formalien herunter gespult werden, ohne zu erklären, warum ein Formular so und nicht anders auszufüllen sei. Und das alles im Zeitalter von EDV und Internet. Dafür jetzt 2,90 Euro? Die schenke ich lieber einem Bettler, der bedankt sich dann wenigstens bei mir für das Geld. Und mein Gewissen sagt mir, dass das bei Weitem besser ist, als es der Bank zu geben.
Tilda Egelson

18.07.2016 | HypoVereinsbank: Konditionen werden immer schlechter
Mein Konto bei der HVB existiert seit gut 12 Jahren. Ich nutze es weitestgehend online, meine Frau nutzt Telefonbanking. Eine Filiale haben wir in nächster Nähe, nutzen bis auf Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker die Dienste aber nur marginal. Das Konto lief bislang kostenlos, wobei dazu ein Sparvertrag mit mindestens 25 Euro monatlicher Sparsumme nötig war. Dies war kein Problem, auch wenn die Zinsen für dieses Sparkonto zuletzt auf 0,00% gesenkt wurden. Dieses Sparen kann ich also auch bequem daheim erledigen.
Bislang wäre meine Bewertung neutral gewesen, aber vor ein paar Tagen erhielt nun auch ich ein Schreiben, dass mein Konto auf das tolle neue Aktivkonto umgestellt würde. Mit lediglich 2,90 Euro pro Monat ein Schnäppchen, und mit vielen Vorteilen, die bislang auch schon vorhanden waren. Telefonbanking soll dann übrigens 2,50 Euro pro Auftrag kosten. Ich nutze das nicht, aber meine Frau hat mir glaubhaft versichert, dass sie dort mit einer Maschine spricht. Natürlich geht das auch kostenlos, aber dann steigt der monatliche Preis auf 7,90 Euro. Aber selbst wenn dort dann wieder ein Mensch die Aufträge annehmen würde, sind 2,50 Euro pro Buchung einfach nicht angemessen. Ich verstehe vollkommen, dass die Banken in der derzeitigen Situation Einnahmen generieren müssen. Eine ehrliche Ansprache hätte mich vielleicht auch nicht so auf die Palme gebracht, aber diese doch wirklich zu einfach zu durchschauende Maßnahme ärgert mich wirklich. Immerhin wird in dem Schreiben darauf hingewiesen, dass ich alle meine Konten bis zum 30.9. kündigen kann, was ich auch ganz bestimmt tun werde. Ich habe bereits seit Jahren ein Online-Konto, das ich zwischenzeitlich für eine selbständige Tätigkeit verwendet hatte. Die Erfahrungen sind überaus positiv und so werde ich den Filialbanken hiermit Lebewohl sagen und zur reinen Internet-Bank wechseln.
Michael

18.07.2016 | HypoVereinsbank: Kündigen und weg
Die HVB Bank bietet jetzt einen neuen Service an. Das kostenlose Konto wird geschlossen, wer nicht einverstanden ist, soll seine Sachen packen und gehen. So einfach ist das. Service: seit einem Jahr kein Kontakt, Beratung oder Rückfragen, was die Bank für mich machen kann. Der neue Service wird dann viel besser ... Ich hab heute dem nicht zugestimmt. Vermutlich werde ich dann demnächst die Kündigung erhalten. Es gibt ausreichend andere Banken, die private Konten für 0 Euro anbieten. Mit dieser Geschäftspolitik wird die HVB nicht mehr lange am Markt bestehen. Die Leistungen werden immer geringer, aber dann dafür auch noch Geld zahlen, werden viele Kunden nicht einsehen. Dies gibt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder.
Otto

13.07.2016 | HypoVereinsbank: Service wie Online-Bank, Preise wie Filialbank
Die Bank stellt bisher kostenlose Online-Konten um in nun gebührenpflichtige, begründet dies u. a. mit (Zitat) "umfassender persönlicher Beratung". Dies ist ein Witz. Die Beratung ist nicht wahrnehmbar, will man den Berater sprechen, befindet dieser sich gerade "in Besprechungen" und ansonsten handelt es sich um versuchten Hochdruckverkauf von Produkten, die man nicht benötigt und nicht nachgefragt hat. Und es werden Daten abverlangt, die sehr persönlich sind und bei Führung des Kontos auf Guthabenbasis die Bank nichts angehen. Und zur Geldanlage - ich wollte 80.000 Euro anlegen - wurden nur hauseigene Produkte oder Produkte befreundeter Anbieter mit unangemessenen Nebenkosten versucht anzudrehen.
Uwe B.

13.07.2016 | Number26 GmbH: Gebührenerhebung in großem Stil
Ich habe das Konto beantragt, weil man es nicht weiter beachten müsste, da es komplett kostenfrei ist. Leider kriege ich immer mehr Mails von denen, welche mir sagen, dass das Produkt scheinbar nicht auf eigenen Beinen stehen kann und Mail für Mail das komplette System Gebühren bekommt. Neu ist nun die Erhebung von Gebühren beim Bargeldabheben. Für junge Menschen sowie Menschen mit monatlichem Geldeingang von 1.000 Euro ist das Konto mit 5x kostenfreiem Abheben pro Monat ausgestattet. Für den Rest gibt es 3 Abhebungen kostenfrei. Danach werden dem Konto immer 2 Euro pro Abhebung belastet. Ich habe es gekündigt, weil ich nicht mehr einsehe, weitere solcher traurigen Mails zu bekommen, welche immer getarnt werden als "FairUse" und am Ende nur eine neue Gebührentabelle in der Mail ist.
Marcus B.

12.07.2016 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Angeblich komplett kostenloses Online-Konto, wirbt weiterhin so
Ich bin Targobank-Kunde und muss sagen, Kunde zu werden war in dem Fall schwierig, weil der erste Antrag bei der Targobank einfach im System unterging, obwohl VideoIdent etc. erfolgreich gemacht war. Beim zweiten Anlauf klappte es dann, Abgabe dieses Mal in einer Filiale, hier dauerte es fast 14 Tage für eine Reaktion. Was mich nun aber total überraschte, aus komplett kostenlos ohne Bedingungen wird plötzlich ab September nur noch kostenlos bei Gehaltseingang. Ok, nicht schlimm, ist ja mein Gehaltskonto. Aber die Targobank wirbt auf ihrer Webseite weiterhin, dass es komplett kostenlos ohne Bedingungen ist. Nirgends findet sich bei der Werbung zu dem Konto ein Hinweis, dass es später so nicht mehr ist. Der Kunde wird also angelockt und nicht deutlich gemacht, dass es nur noch für kurze Zeit stimmt. Wer obwohl ja alles kostenlos sein soll ins Preisverzeichnis reinschaut, das man herunterladen kann, der findet dort dann endlich den Hinweis. Auch interessant, dass die Targobank, als ich daraufhin sie anschrieb, Wochen für eine Antwort brauchte und gar nicht alle Fragen beantwortet hat. Bei anderen Anfragen geht es relativ schnell innerhalb weniger Tage. Ansonsten bisher alles gut bei der Targobank, aber diese Praxis Kunden anzulocken mit Versprechen, wo die Bank jetzt schon weiß, dass sie nur noch sehr kurz gelten und nicht direkt das ehrlich sagt, finde ich doch sehr bedenklich und hat mein Vertrauen angekratzt.
Andreas Wiese

11.07.2016 | Commerzbank AG: Maßlos enttäuscht
Ich und meine Familie sind vor ca. 5 Jahren zur Commerzbank gewechselt. Ich bin nicht bereit ein Girokonto und die dazugehörigen Karten Gebühren zu bezahlen. Ich wollte jedoch eine Bank, bei der ich noch persönlich vorbeischauen kann und auch Ansprechpartner habe. Es haben sich aber so nach und nach Gebühren eingeschlichen, was mich schon geärgert hat. So kostet unter anderem jeder eingeworfene Überweisungsträger einen Euro. Der Gipfel jedoch war eine schriftliche Kündigung aller Konten (auch die meiner beiden Kinder) ohne Angabe von Gründen. Eine persönliche Nachfrage bei der Filialleiterin brachte dann zum Vorschein, dass der Grund eine 2.000-Euro-Überweisung meines Sohnes auf unser Girokonto war. Aus Spaß gab er als Verwendungszweck "Waffenfähiges Plutonium" an. Das sei moralisch nicht vertretbar, wurde mir offenbart. Ich wusste nicht, ob ich darüber lachen oder mich grün und blau ärgern sollte. Dass dies ein Witz eines Studenten ist und die Plutonium-Mafia oder andere kriminelle Strukturen bei kriminellen Deals wohl nicht den Grund ihrer Überweisung als Verwendungszweck eintragen, wurde nicht akzeptiert. Nach schriftlicher Beschwerde erhielt ich von der Rechtsabteilung einen Standardbrief, dass eine Privatbank jederzeit ohne Angaben von Gründen kündigen kann. Seit 2 Wochen sind wir nun Kunden der ING-DiBa mit kostenlosen Gehaltskonten und den dazugehörigen Karten. Alles völlig problemlos.
Martin E.

05.07.2016 | HypoVereinsbank: Kein kostenloses Konto bei der HypoVereinsbank
Kurze Info an alle die noch ein Konto bei der HypoVereinsbank (HVB) haben. Die HVB hat Ihre Kontomodelle geändert, es werden alle Kunden umgestellt. Das kostenlose Online Konto wird zum AktivKonto und kostet dann 2,90 Euro plus eine Jahresgebühr für die EC-Karte. Es werden zuerst alle Kunden umgestellt, die keinen direkten Ansprechpartner haben. Danach werden die Filialkunden umgestellt. Die HVB hat sich damit selbst ins Bein geschossen, denn Kunden (wie ich), die früher zur HVB gewechselt sind, weil Ihnen die Gebühren bei der Spasskasse zu hoch waren, wechseln jetzt zu Direktbanken.
Mario

29.06.2016 | 1822direkt: Bank mit großen Stärken und auch sehr große Schwächen
Ich habe das 1822direkt-Konto seit knapp einem Monat. Das Girokonto ist auf deren Homepage an für sich relativ gut gemacht und einfach zu handhaben. Vorteile sind hier der Aufbau und die Übersicht. Nachteilig sind die Kontennamen, die man nicht ändern kann. Schlecht ist die Überweisungszeit, es dauert lange zu einer anderen Bank und auch die Überweisung intern vom Girokonto zum Cashkonto dauert einen Tag. Die Kontoeröffnung klappte recht gut mit einigen kleinen Hindernissen, die telefonisch gut abgeklärt werden konnten. Das Einrichten funktionierte eigentlich problemlos. Schlecht war die QR-Tan-App, die man auf der App und am Rechner einrichten musste mit einem zugeschickten Code. Es ließ sich vier Mal nicht einrichten und erst beim fünften Mal klappte dies, nachdem ich mehrfach reklamierte. Musste aber jeden Tag auf den Brief mit dem Code warten. Kann man einfacher aufbauen und einrichten. Nicht so gut ist auch, dass man lediglich bei den Sparkassen Geld abheben kann. Ebenso ist keine direkte Einzahlung möglich. Das muss man bei einer Fremdbank machen und kostet Gebühren. Sehr enttäuschend ist, dass nicht jeder Kunde die Möglichkeit hat, bei 1822direkt ein Konto zu eröffnen, nachdem ich einen warb. Triftige Gründe gab es keinen. Liegt im Ermessen der Bank. Daher auch die Abwertung auf "negativ". Da sollte 1822direkt noch daran arbeiten, da nun mal die Top-Direktbanken wie DiBa, DKB usw. klar in Front liegen und 1822direkt um die Kunden kämpfen muss. Ich würde meinen Freunden diese Bank nicht mehr empfehlen, da doch jeder das Recht auf ein Girokonto hat (Anmerkung der Redaktion: Das Recht bezieht sich auf ein sogenanntes Basiskonto, das sind in der Regel spezielle Kontomodelle).
E. W.

24.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Aktienhandel - Depotabfrage gestört
Es kann doch nicht sein, dass am wichtigsten Börsentag des Jahrzehnts bei der DKB kein Handel möglich ist. Hier verlieren die Kunden der DKB gerade Millionen Euro. Ich bin mal gespannt wie die Entschuldigung aussieht. Das Krisenmanagement DKB? Eine lapidare Meldung, wenn man das Depot aufruft: "Aufgrund technischer Probleme ist der Verkauf von Wertpapieren aktuell nicht möglich. Bitte verzichten Sie auch auf telefonischen Nachfragen zu Ihrem Depotstatus. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fehlerbehebung und bitten Sie, diese temporären Einschränkungen zu entschuldigen." Entschuldigen kann sich die DKB, indem sie den Schaden ausgleicht! Ich werde mein Depot endgültig verlagern.
anonym

23.06.2016 | Commerzbank AG: Große Töne, nichts dahinter
Die Commerzbank wirbt mit Kundenfreundlichkeit und einem 0-Euro Konto. Ich musste leider feststellen, dass beides leere Versprechungen sind. Zusätzlich zu der Kontoführungsgebühr von 9,90 Euro erhebt die Commerzbank seit Neuestem auch Gebühren für die Benutzung der EC-Karte. Ein kostenpflichtiges Konto bei einer Volksbank kostet deutlich weniger als ein 0-Euro Konto bei der Commerzbank. Hinzu kommt der nicht grade freundliche Umgang. Ich erwarte von einem Bankangestellten, dass er auch dann noch freundlich bleibt, wenn man die Geschäftsbeziehung beenden möchte. Als ich meine Geschäftsbeziehungen mit diesem Geldinstitut in der Filiale beendet habe, wurde der entsprechende Mitarbeiter sehr herablassend. Von einem Kundendienstmitarbeiter erwarte ich ein höheres Maß an Professionalität. Es war auch nicht so, dass ich unfreundlich oder laut aufgetreten wäre. Was ich der Commerzbank zu gute halten muss, ist eine sehr umfassende Finanzberatung, die vor allem für junge Kunden sicherlich hilfreich ist. Allerdings wird man fast gezwungen diese Beratung über sich ergehen zu lassen, auch dann, wenn man wie ich über durchaus fundierte Kenntnisse verfügt und keinen Bedarf an Beratung hat. Zusammenfassend kann ich nur vermuten, dass ich als Angestellter mit durchschnittlichem Einkommen nicht zur angepeilten Klientel dieser Bank gehöre.
J. D.

22.06.2016 | Santander Bank (ehemals SEB): Schlechter Kundenservice
Ich bin seit 24 Jahren zuerst bei der BfG, Credit Lyonnais, SEB und jetzt Santander Bank (alles Übernahmen). Bis vor 2 Jahren hatte ich aber dennoch immer eine sehr kompetente, lösungsorientierte Kundenbetreuerin (bin selbständig im Gesundheitssektor). Seit Weggang dieser Mitarbeiterin beobachte ich eine immense Unruhe im Personalbereich, ständig wechselnde Ansprechpartner, deren Kompetenz immer schlechter wird. Der Gipfel war vor Kurzem eine Anfrage nach einem Kleinkredit (50.000 Euro). Der Filialleiter war nicht zuständig, verwies mich an eine räumlich weit entfernte Person, die über meine Situation nicht informiert war und mir aber im Gespräch erklärte, dass die Santander Bank inzwischen ihr Geschäftsmodell geändert habe und keine Selbständigen bzw. Geschäftskunden mehr betreuen werde. Da ich aber Bestandskunde sei, müsse man hier einen Weg finden. Dieser Weg war für mich zu einer Kreditaufnahme von 50.000 Euro bei bester Bonität vollkommen inakzeptabel.
Markus Denzel

20.06.2016 | Number26 GmbH: Noch nicht ausgereift
Ich habe das Konto am 26.01.2016 beantragt, direkt an meinem 18. Geburtstag. Bis vor Kurzem war ich sehr zufrieden. Leider wurde zwischenzeitig das Geldeinzahlen kostenpflichtig ... Schade eigentlich. 100 Euro sind im Monat kostenfrei, danach werden 1,5% belastet. Auch doof ist der Zwang mindestens 50 Euro einzahlen zu müssen. Das Abheben ist mit der MasterCard und auch Maestro vollkommen kostenfrei. Die Wirecard Bank "stärkt" dem ganzen den Rücken. Die Wirecard ist die Bank, die die Lastschriften bucht oder auch zurückbucht. Und hier ist das Problem: Ich habe einige Rücklastschriften angefragt und nach langer Wartedauer wurde dies auch erledigt. Meist dauerte es eine Woche bis eine Antwort kam. Dann am Ende der Schock: Kontokündigung mit zweimonatiger Frist. Natürlich kann die Bank das tun, jedoch finde ich Rücklastschriften sind nicht Grund genug. Vor allem wenn man per Brief schildert, warum man so viele Lastschriften widerruft. Der Grund war plausibel und die Lastschriftempfänger wussten durch meine Information Bescheid. Wenn N26 irgendwann eine eigene Banklizenz hat, dann kann man mal schauen. Ich bin eigentlich sehr positiv gewesen, aber auch das vom Geld der Investoren leben, kann nicht auf Dauer funktionieren.
Fayaz J.

17.06.2016 | Ziraat Bank International AG: Solide mit Schwächen beim Service
Seit einigen Jahren nutze ich das Kombikonto der Ziraat Bank. Es handelt sich um ein Girokonto, das aufgrund von Guthabenzinsen zusätzlich die Funktion eines Tagesgeldkontos übernehmen soll. Natürlich ist auch hier der Zinssatz in den letzten Jahren stark zurückgegangen. 0,20% sind jedoch mehr als die meisten Banken derzeit für täglich verfügbare Gelder zahlen. Wird das Konto ausschließlich online geführt, fallen keine Kosten an. Beleghafte Aufträge kosten extra. Ich nutze das Konto ausschließlich als Guthabenkonto und lasse darüber Lastschriften und andere regelmäßige Zahlungen laufen. So erspare ich mir damit das ständige Hin- und Herbuchen zwischen Tagesgeld- und Girokonto, das bei getrennten Konten erforderlich wäre. Also alles perfekt? Nach meiner Erfahrung nicht ganz. Erster Schwachpunkt: Wer die wenigen Filialen aufsucht, um z. B. Geld an der Kasse einzuzahlen, sollte sich auf sehr lange Warteschlangen und mäßig serviceorientiertes Personal einstellen. Zweiter Schwachpunkt: Die Bank unterhält nur ca. 10 eigene Geldautomaten in ihren Filialen. Überall sonst kostet Abheben Geld. Dritter Schwachpunkt: Die Kontaktfunktion im Online-Bankingportal - genutzt wird das Angebot des Bankverlags - erweist sich meist als "Schwarzes Loch". Nach der Eingangsbestätigung (... wir haben Ihr Anliegen an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Sobald wir nähere Informationen haben, werden wir Sie benachrichtigen) hört man nie wieder etwas. Mein Fazit: Wer ein günstiges Online-Konto für den alltäglichen bargeldlosen Zahlungsverkehr sucht, findet hier ein gutes Angebot; wer Service und Zusatzleistungen schätzt eher nicht.
F. K.

16.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Für Freiberufler und Selbständige eher ungeeignet
Kostenlos Geld abheben mit der Kreditkarte ist der einzige Vorteil. Als Selbständiger oft sehr kompliziert mit Nachweisen und maximal 500 Euro Kreditlimit, trotz Einnahmen von jährlich über 60.000 Euro. Von diversen Freunden weiß ich, dass eine Kontoeröffnung abgelehnt wurde, obwohl sie viel verdienen und die Schufa bei über 97% liegt - wahrscheinlich, weil sie freiberuflich arbeiten und nicht angestellt sind. Der E-Mail-Service besteht nur aus Bausteinen. Auf direkte Fragen wird nicht eingegangen. Sogar der E-Mail-Verlauf wird gelöscht, damit man nicht nachsehen kann, was man alles geschrieben/gefragt hat. Allerhöchstens als Konto zum gratis Geldabheben zu empfehlen - für mehr reicht es vom Service nicht.
Marc S.

14.06.2016 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Geschäftskonto
Ich besitze seit einigen Monaten ein Geschäftskonto bei der Deutschen Bank. Bin so weit eigentlich sehr zufrieden, ob es die Kontoeröffnung war bzw. der laufende Bankverkehr, gab es keine Probleme. Nur eines muss ich bemängeln, die Bearbeitungszeiten, egal ob man am Terminal Geld bar einzahlt oder am Schalter, das Geld ist mindestens 24 Stunden unterwegs, wenn nicht sogar 48 Stunden. Gleiches gilt für SEPA-Überweisungen, vorgegeben ist ein Geschäftstag. Ein Geschäftstag sind für mich 24 Stunden. Jedoch durch die Regelung mit den Annahmezeiten sowie den nebenher aufgeführten Bearbeitungszeiten ist auch hier das Geld 48 Stunden weg bzw. unterwegs. Also eine große Änderung ist durch SEPA bei der Deutschen Bank nicht eingetreten. Lediglich die "Bedingungen" wurden geändert oder angepasst.
Klaus Lange

11.06.2016 | Deutsche Postbank AG: Einer Toten ein Inkasso zugesendet
Ich kann auch nur leider Negatives über die Postbank schreiben. Ich selber war über 9 Jahre Kunde bei der Postbank. Leider sind auch meine Briefe nie angekommen. Wenn man telefonisch das Problem klären möchte, fühlt sich keiner angesprochen. Im Gegenteil man bekommt dann noch nette Sprüche zu hören wie: "Na dann kann Sie wohl keiner leiden hier", und "komisch, dass immer nur Ihre Briefe verschwinden." Wird man dann selber lauter und sagt denen mal die Meinung, wird einfach aufgelegt. Aber der Hammer kommt jetzt: Meine Mutti war selbst mehrere Jahre Kunde bei der Postbank. Leider verstarb sie im Januar. Da das Erbe noch nicht geklärt ist, haben wir der Postbank die Sterbeurkunde gesendet und mitgeteilt, dass sie sich bei Fragen an das zuständige Nachlassgericht wenden soll. Trotzdem konnten die Raten für Kredite usw. noch fleißig abgebucht werden, sodass das Konto ins Minus geraten ist. Dann haben wir der Postbank ein weiteres mal mitgeteilt, dass die Kontoinhaberin verstorben ist, worauf das Konto gesperrt wurde. Aber dann kamen Briefe, wir sollten das Minus ausgleichen. Wieder der Postbank mitgeteilt, sie möge sich an das Nachlassgericht wenden, da das Erbe noch nicht geklärt sei. Und jetzt wurde meine Mutti an ein Inkassounternehmen abgegeben, weil sie bis heute den Mahnungen nicht nachgekommen sei. Ja kann sie wohl schlecht! Da kann man nur den Kopf schütteln. Trotz das der Postbank 3x mitgeteilt wurde, sie möge sich an das Nachlassgericht (mit Aktenzeichen) wenden, wurden bisher sämtliche Schreiben ignoriert und das Konto an ein Inkassounternehmen abgeben.
anonym

10.06.2016 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Mein Top Giro Young
Ich bin noch ein paar Tage Schüler, demnächst aber Student. Zugegebenermaßen, um das Thema Girokonto habe ich mich bisher nicht gekümmert. Ich hatte eines da, wo meine Eltern waren, in dem Falle bei der Sparkasse. Nun kommen Umzug und eigene Wohnung und ich habe mich kundig gemacht. Ein Freund hatte schon das Top Giro Young, was für Auszubildende zugeschnitten ist. Nach ein bisschen Internetrecherche habe ich dann zugeschlagen. Mein Freund hat mich empfohlen und bekam auch eine kleine Prämie. Mein kostenloses Konto hat eine Maestrokarte und eine Prepaid-Kreditkarte, allerdings nach schwäbischer Gründlichkeit und zu viel Zeit. Bei der alten Bank hätte ich da einiges an Gebühren gehabt. Für junge Leute ist ja Internet-Banking keine große Hemmschwelle, auch wenn das der Wüstenrot Bank eher schlecht und unübersichtlich ist. Die Hotline ist witzig, Original-Ton Südwest, aber freundlich und bemüht. Viel falsch ist an dem Angebot wohl nicht, aber es gibt sicherlich jede Menge vergleichbare Offerten.
F. M.

09.06.2016 | norisbank GmbH: Sehr merkwürdiges Geschäftsgebahren
Das Girokonto wurde im Januar 2014 eröffnet. Es gab bei der Beantragung keine Probleme und die notwendigen Sachen (EC-Karte, Onlinezugang, usw.) waren innerhalb von zwei Wochen eingetroffen bzw. eingerichtet. Die Servicerufnummern wurden bis zum heutigen Tag zwei bis drei Mal in Anspruch genommen, alles ohne Probleme. Die Bankverbindung wurde im normalen Umfang genutzt, mein Gehalt ist regelmäßig eingegangen und die monatlichen Verpflichtungen abgebucht, inklusive Bargeldauszahlungen am Automaten und Bezahlen mit EC-Karte im Geschäft. Ich war mit meiner Bank wirklich zufrieden.
Heute dann, im Juni 2016, bekomme ich von der C&R Direkt, Lindenallee 29, 45127 Essen auf dem Geschäftspapier der Norisbank eine Kündigung meines Girokontos aufgrund Nr. 19 Abs. 1 der AGB. Ich hielt dies erst für einen Fehler, da die C&R Direkt ein Inkassounternehmen ist, ich aber keine Schulden bei der Norisbank oder anderswo habe. Das Callcenter der Norisbank angerufen, um den Fehler aufzuklären, die Kündigung rückgängig zu machen, aber dort fühlte sich niemand mehr für mich zuständig und man verwies mich auf die Telefonnummer der C&R Direkt. Nachdem ich geschlagene zwei Tage gebraucht habe, um unter der Nummer jemanden zu erreichen, wurde mir nach dem Vortragen meines Problems nur noch gesagt: "Die Kündigung ist rechtens, suchen Sie sich eine neue Bank." Nun sitze ich hier und kenne den wahren Grund der Kündigung immer noch nicht und mich beschleicht der Gedanke, dass die Norisbank den Grund auch nicht kennt. Was bleibt mir anderes übrig, ich suche eine andere Bank, die gewillt ist, mein Girokonto zu führen.
anonym

06.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Besser geht kaum
Die Kontoeröffnung ging problemlos und schnell. Ich nutze das Onlinebanking jeden Tag und bin mehr als zufrieden mit der Erreichbarkeit. Besonders hervorheben möchte ich den Kundenservice. Egal, ob telefonisch oder per Mail, alles wird sofort erledigt und die Antworten sind jeweils mehr als umfassend. Das Aktien-Brokerage funktioniert tadellos, wenngleich nicht immer in Realtime. Die niedrigen Transaktionskosten sind absolut angemessen. Ich kann nach durchwachsenen Erfahrungen bei der Volksbank und miesen Erfahrungen bei der Deutschen Bank den Schritt zur DKB nur empfehlen. Jedes Anliegen wird ernst genommen und sofort erledigt, und das auch noch freundlich. Bei welcher Bank gibt es das noch?
Lothar Riedle

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