Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

18.04.2018 | Volkswagen Financial Services: Nicht nur den Wagen von VW
Tchibo verkauft T-Shirts etc., ein alter Hut, verleast Kleidung schon neuer. Ich habe mein Girokonto bei Volkswagen Financial Services. Auch die machen mehr als Autos. Zuerst war meine Frau dort, sie arbeitet im Konzern, dann hat sie mich und meine Tochter für jeweils einen 30-Euro-Warengutschein geworben. Für mein kostenfreies Girokonto, über das alle meine wesentlichen, periodischen Transaktionen laufen, welches aber nicht mein Gehaltskonto ist, zahle ich nichts, da ich mindestens (und das ist wichtig) 1.000 Euro in einer Summe pro Monat anweise. Als Kunde selbst bekam ich damals 50 Euro geschenkt. Der kostenlose eTAN-Generator gibt mir ein gutes (Sicherheits-) Gefühl, die Überziehungszinsen sind gemäßigt, die (echte) Kreditkarte auch kostenfrei. Letztere wird auch an Geldautomaten mit VISA Symbol zum gebührenfreien Geldabheben verwendet. Mit Partnern bietet die Volkswagen Financial Service auch ein Depot an, welches meiner Meinung nach nicht lohnt, einzig Sonderaktionen könnten Kunden locken. Siehe aktuelles Depotangebot auf den Internetseiten der Volkswagen Financial Services. Meine Empfehlung hat sie.
Simon G.

09.04.2018 | comdirect bank AG: Seit 2000 Kunde im Wertpapierhandel, seit netbank-Desaster auch mit Girokonto
Ich bin schon seit 2000 Kunde bei comdirect im Wertpapierhandel, also fast von Anfang an. Das Musterdepot und Online-Brokerage waren damals sehr innovativ. Über die Jahre war ich eigentlich recht zufrieden mit dem Service. Ein Girokonto hatte ich dort aber nicht, da ich eigentlich immer Brokerage und normale Bankgeschäfte trennen wollte. Ich hatte mein Girokonto bei der netbank, wo ich mich Mitte 2017 gezwungen sah zu kündigen, weil die girocard abgeschafft wurde, was sich im Nachhinein (man beachte das ja auch hier hinreichend dokumentierte Desaster beim Besitzerwechsel) als goldrichtig erwies. Das Girokonto bei comdirect bot sich für mich also an. Die Kontoeröffnung und der Wechsel waren absolut problemlos. 5.000 Euro Dispo und VISA Karte wurden sofort bewilligt. Ich habe allerdings auf die Kontowechselfunktion verzichtet und alle Daueraufträge und Lastschriften manuell geändert (eine Menge Arbeit). Jetzt habe ich das Konto fast ein Jahr und bin voll zufrieden. Die 100 Euro Wechselprämie habe ich nach drei Monaten auch bekommen. Über das Design des Online-Auftritts kann man streiten, teilweise ist es etwas unübersichtlich. Ich nutze FotoTan, was sehr gut funktioniert, gut ist das für den Fall der Fälle immer noch die gute alte TAN-Liste bereit steht, die bei anderen Banken schon abgeschafft ist. Bargeld kann ich bei der örtlichen Commerzbank holen und auch einzahlen, ansonsten bei Edeka, auch hier alles im grünen Bereich. Das Konto ist kostenlos und die VISA Karte auch, ohne Mindestumsatz. Überziehungszinsen sind moderat, derzeit 6,50%. Ich kann comdirect als vollwertiges Girokonto empfehlen.
Thomas R.

08.04.2018 | comdirect bank AG: Seit 2001 zufrieden
Wir haben seit 2001 (!) unser gemeinsames (Haushaltskonto) und Depot bei der comdirect. Damals waren die Online-Funktionen und Preise führend, sofern ich mich richtig erinnere. Wir haben sowohl EC- als auch Kreditkarten. Wir sind heute noch bei der comdirect, weil die Preise OK sind, und ich den 24h-Telefon-Support schätze. Das Online-Banking ist auch gut und es gibt fast nichts zu meckern. Schön ist z. B., dass das Postfach noch die Briefe von 2001 gespeichert hat! Auch die SMS-Infos bei Benutzung der Kreditkarte sind gut (leider nur über bei Beträge ab 200 Euro). WISO MeinGeld hat auch gut funktioniert. Als Vergleich kenne ich Commerzbank und Citibank bis 2010 (oh mein Gott, unglaublich schlechter Online-Service). Was verbessert werden könnte: Es gibt kein NFC Bezahl-App (wohl aber z. B. von der Postbank). Ich finde die Mischung von Online-Konto und Werbeseiten schlecht (ist aber bei anderen Banken auch so). Die Kreditkarte war früher quasi eine Debitkarte, d. h. es wurde sofort abgebucht. Es gab dann aber auch kein Limit. Seitdem es das Limit gibt, bin zwei/dreimal ans Limit gekommen und konnte nur bezahlen, nachdem ich den Support angerufen habe, der dann Geld auf das Kreditkartenkonto überweist. BTW: Das geht nur, weil der Support 24h da ist, sonst steht man im Ausland (andere Zeitzone) ohne Geld da.
Stefan V.

07.04.2018 | netbank: Wahrheiten aus dem Geschäftsbericht 2017
Es wurde bereits viel über die netbank und die verunglückte Migration in die Augsburger Aktienbank (AAB) berichtet. Bekanntlich fand die Migration im Oktober 2017 statt. Mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2017 kommen nun einige Wahrheiten ans Licht. Die Fakten sind Abwanderung von rund 64.000 Kunden (von rund 394.000 auf 330.000 Kunden), 7.581 TEUR Mehrkosten für IT für die Datenmigration und Ausweis eines Jahresfehlbetrags von -2.904 TEUR. Wörtlich zitiert aus dem Geschäftsbericht: "Besonders hervorzuheben ist die im Geschäftsjahr 2017 erfolgte technische Migration der ehemaligen netbank AG. Im Nachgang sind diverse zusätzliche Themen aufgekommen, die zum Ausruf eines Notfallstatus am 11.10.2017 geführt haben. Ursache hierfür waren im wesentlichen Probleme in den Bereichen Zahlungsverkehr, Adressen und Kartenstrategie/Kartentausch. Diese und weitere Handlungsfelder wurden im Rahmen von 17 Task-Forces abgearbeitet. Dadurch konnte der Notfall nach ca. 2,5 Wochen beendet werden. Aus heutiger Sicht sind Reputationsrisiken und Rechtsrisiken entstanden. Die Umsetzung der Wachstumsstrategie soll sich auch in einer kontinuierlichen und moderaten Zunahme der Kundenbeziehungen widerspiegeln. In Bezug auf die Anzahl der Kunden wird ein Zuwachs um ca. 5.000 bis Ende 2018 geplant." Oder mathematisch ausgedrückt: Nachdem rund 16% der Kunden die Bank verlassen haben, wird ein moderates Wachstum von 1,5% für 2018 angestrebt. Na, wenn sich der Kauf der netbank nicht mal als Fehlinvestition für die AAB herausstellt. Schade, dass die gute alte erfolgreiche netbank so kaputt gewirtschaftet wurde.
M. B.

05.04.2018 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Zu lange Reaktionszeiten per E-Mail
Ich bin jetzt mittlerweile seit vielen Jahren Kunde der DKB. Und nutze hauptsächlich die Funktionen des Girokontos. Das klappt auch alles. Nun hatte ich in den letzten 3 Monaten verschiedene Anfragen an die DKB per E-Mail bzw. per Banking-Kontakt-Formular. Und die Bearbeitungszeiten waren immer schlecht. Einmal hatte ich eine Frage zum Freistellungsauftrag, diese Frage wurde erst nach 4 Wochen beantwortet. Dabei wollte ich nur wissen, wie man ihn löscht. Nun versuche ich seit 3 Wochen eine nicht genutzte Kreditkarte zu kündigen, aber seit 3 Wochen keinerlei Reaktion auf das gescannte Kündigungsschreiben. Dann hätte ich eine Finanzierungsanfrage wegen einer Immobilie und habe brav das Formular der DKB benutzt. Es dauerte über eine Woche bis ich erst einmal eine E-Mail bekam, das sich jemand bei mir melden wird. Dann dauerte es wieder eine Woche bis jemand anrief. In dieser Zeit hatte ich bereits die Sache bei anderen Banken eingetütet. Bei dem Immobilienmarkt muss man auf Zack sein, wenn es um die Finanzierung geht. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe das Gefühl, die DKB spart da, wo eine Direktbank niemals sparen sollte, nämlich am Personal, welche E-Mails bearbeiten. Die Erreichbarkeit gerade einer Direktbank ist das wichtigste Kriterium für mich, welches mir das Gefühl gibt, dass ich bei dieser Bank gut aufgehoben bin.
Franz M.

23.03.2018 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Mit dem schlechten Gewissen Druck aufbauen
In der Anlage-Beratung wurde unterschwellig so viel Druck aufgebaut, dass ich das Gespräch irgendwann abbrechen musste. Beim ersten Gespräch, als ich noch in Aussicht stellte, einen hohen Betrag anzulegen, war der Umgangston freundlich. Als ich darauf nicht sofort ansprang und mir einige Monate Bedenkzeit ließ, mich entschied, weniger fest anzulegen, verlief das zweite Gespräch ungemütlich. Mir wurde ein schlechtes Gewissen eingeredet, dass ich die Werte der Bank nicht unterstützen würde. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ich finde die ethisch-soziale Ausrichtung genau richtig. Allerdings muss ich auch für mich eine Form finden, die zu meiner Situation passt. Ich bin nicht bei der Bank, um sie (und damit alle wohlhabenderen Mitglieder) zu unterstützen, sondern um mein Geld sinnvoll einzusetzen. Wenn ich dabei aber drauflege - also mehr ausgebe, als zurückkriege - kann ich auch gleich spenden. Die/der Berater/in ließ sich überhaupt nicht darauf ein, passende Produkte für mich zu finden, sondern machte mir nur klar, dass ich mich schnell entscheiden müsste. Ich werde mir das alles noch mal durch den Kopf gehen lassen ...
B. A.

22.03.2018 | Commerzbank AG: Das Sieben der Kunden geht los
So auch bei mir, wobei mich noch keine Kündigung ereilt hat. Ich wurde aber zu einem Beratungsgespräch gebeten, im Prinzip ein turnusmäßiges Jahresgespräch, welches ich alle 1 bis 3 Jahre mal wahrnehme. Ich hatte eigentlich keine Wünsche, ging aber davon aus, dass man mir irgendwelche Produkte verkaufen möchte. So wurde natürlich geguckt, was ich so plane, letztendlich war aber der Berater schon auf den Sprung einen Mitarbeiter von Wüstenrot aus dem Büro nebenan dazuzuholen: Thema Bausparvertrag. Mal davon abgesehen, dass dieses Produkt bei mir eigentlich 10 Jahre zu spät wäre, bzw. höchstens als Wette auf mit Zinsgarantie für irgendwelche Anschlussfinanzierungen in 10 bis 15 Jahren taugt: Offensichtlich war, dass auch die Commerzbank eigentlich keine Anlageprodukte hat, bei dem sie dem Kunden noch irgendwie verkaufen kann, dass er sein Geld vermehren könne, und dann auch noch mehr als ihn das Produkt Abschlussgebühren kostet. Es gibt noch Aktien, wobei die Depotgebühren zu hoch bzw. der Orderprozess zu träge ist und Kredite und Bausparen. Bausparen spielt sich bei der Commerzbank/Wüstenrot in etwa so ab: Ca. 1,x% der Bausparsumme beträgt die Gebühr an Wüstenrot, also in der Regel so ab 1.000 Euro aufwärts. Die Commerzbank kassiert davon eine nicht zu knappe Vermittlungsprovision. Monetarisierung jetzt, die Risiken tragen dann die Verantwortlichen von in 10 Jahren. Bausparen hat auch nichts mehr mit Sparen zu tun. Man zahlt seine ca. 1,x%, um sich zum Auszahlungszeitpunkt einen wahrscheinlich günstigeren Zinssatz für einen Kredit zu sichern, z. B. 2%. Effektiv hat man eine Belastung > 2%. Das ist super, wenn dann in 15 Jahren tatsächlich eine Hochzinsphase eintritt, bescheiden in den meisten Fällen und echt mies, wenn die Zinsen weiter sinken oder wieder sinken (man also die Hochzinsphase verpasst, weil der Vertrag noch nicht zur Auszahlung stand). Kann man machen oder sein lassen. Klar ist aber, wer es macht, hat endlich mal Umsatz generiert und hat bei der Commerzbank ein positiveres Ranking. Wer es nicht macht, sollte sich schon mal eine neue Bank suchen. Klar ist, dass man sich von den Kunden trennen wird, die keine regelmäßigen Gebühren oder Provisionseinnahmen generieren. Da kann der Berater vor Ort wenig gegen machen. Im Zweifel fliegt er ja auch, wenn es in seiner Filiale keine Kunden mehr gibt, weil er nichts verkauft hat. Passt zu der neuerlichen Einführung von SMS-Gebühren bei mTAN.
Karl K.

20.03.2018 | Commerzbank AG: Nach 41 Jahren das Konto ohne Begründung gekündigt
Die liebe und vertrauensvolle Commerzbank ... War Kunde seit über 40 Jahren, wie privat so auch geschäftlich. 1976 eröffnete ich mein Jugendkonto bei der damaligen Dresdner Bank. Es folgten Privatgirokonten, Sparkonten, Depots Geschäftskonten und Ähnliches. Nie Schulden oder Pfändungen gehabt. Meine zeitweise hohen Dispokredite habe ich nie in Anspruch genommen. Die sogenannten 0-Euro-Gebührenkonten wurden nach einer gewissen Zeit mit Kontogebühren belastet, ohne darüber informiert zu werden. Man ist aber über 40 Jahren treuer Kunde und man akzeptiert auch die Kontogebühren. Nun, dann plötzlich wie aus heiteren Himmel sind alle Geschäftsbeziehungen mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten gekündigt worden, ohne Stellungnahme oder Erklärung. Ich dachte, diese Bank ist die Bank, die mich mein ganzes Leben begleiten würde. Ich habe mich sehr getäuscht. Heute, nach beinahe einem Monat, bin sehr froh, kein Kunde dieser Bank mehr zu sein. Solches Geschäftsgebaren kann und will ich nicht nachvollziehen oder versuchen zu verstehen. Ich hoffe inständig, dass diese Bank weiß was sie tut. So viele Negativäußerungen und Enttäuschungen habe ich nie über eine andere Bank lesen und hören können.
I. M.

20.03.2018 | ING-DiBa AG: Sehr zufrieden, wichtige Info zur Bargeldabhebung bei Sparkassen/Volksbanken
Habe vor vielen Jahren meine erste Baufinanzierung bei der ING-DiBa gemacht, bekam dann ein bis zweimal jährlich das Angebot, ein Girokonto dort zu eröffnen. War jedoch zu faul. Vor paar Jahren war es dann soweit, da ich keine Lust mehr hatte, hohe Bankgebühren zu zahlen (Grundgebühr, Gebühr für Scheckeinreichung etc.). Somit habe ich den Wechsel vollzogen. Der ging relativ schnell und einfach. Mittlerweile ist auch meine Frau Kundin bei der DiBa, dafür gab es für sie 75 Euro für das Gehaltskonto, für mich 40 Euro als Werber, dafür kann man gut Essen gehen. Und bei ihr war der Wechsel noch einfacher, einfach das alte Girokonto online auslesen lassen von der DiBa, die informiert alle Stellen für Lastschriften, Arbeitgeber etc. über die neue Bankverbindung. Jetzt zur Bargeldabhebung mit der VISA-Karte: Vor ein paar Jahren konnte ich bei der hiesigen Sparkasse (KSK Köln) bis zu 500 Euro auf einen Schlag abheben, nach und nach wurde es reduziert. Jedoch nicht von der ING-DiBa, sondern die Automatenbetreiber ändern es (Auszahlungslimit für Fremdkunden!). Woran liegt es? Die DiBa zahlt, glaube ich, 1,00 bis 1,99 Euro pro Auszahlung, wenn jemand also bei der KSK 500 Euro abheben möchte, und es geht mit 1x Auszahlen, dann kassiert die Fremdbank nur 1x Gebühr. So haben also mittlerweile viele Sparkassen und Volksbanken die Auszahlungslimits nach unten angepasst. Wenn ich also bei der KSK Geld 1.000 Euro ziehen möchte, dann muss ich wohl 5x 200 Euro ziehen! Das wäre für mich kostenfrei, und die KSK bekommt dann 5x Gebühr für die einzelnen Abhebungen! Wenn das Limit bei 100 Euro ist, dann muss man wohl 10x 100 Euro ziehen, und die Fremdbank kassiert dann wohl 10x die Gebühren von der ING-DiBa. Es liegt also nicht an der ING-DiBa, sondern an den Banken, die die Automaten betreiben. Die wollen einfach mehr Geld damit verdienen, da die Kunden ihnen wegrennen, auch wegen der Kontogebühren.
Patrick K.

17.03.2018 | 1822direkt: Solide Adresse, vernünftige Leistungen
Über eine E-Mail-Werbung bin ich auf die 1822direkt aufmerksam geworden. Da ich nach einem Umzug meine alte Hausbank vor Ort nicht mehr sinnvoll nutzen konnte, bin ich gleich zu einer reinen Online-Bank gewechselt. Weitgehende Gebührenfreiheit, Geldautomaten und ein vernünftiges Online-Banking waren meine Kriterien. Auch bitte kein Neuling im Online-Banking und eine seriöse Adresse. Die 1822direkt mit ihrer Zugehörigkeit zur Sparkassengruppe und deren Geldautomaten hatte ein akzeptables Paket für mich. Bis auf die Kreditkarte, die unter 4.000 Euro Jahresumsatz eine Gebühr kostet, war der Rest gebührenfrei. De facto kostet mich auch diese Visa Card nichts, da ich in Urlauben, beim Tanken und bei allen Internetkäufen die Karte nutze und die Umsatzgrenze leicht erreichen werde, bei der ich die Gebühr rückerstattet bekomme. Kontoanträge, Dispositionskredite für das Gehaltskonto und Verfügungsrahmen der Kreditkarte kosten etwas Zeit und Mühe, aber nach einem Quartal habe ich jetzt alles so wie ich es brauche. Die versprochene direkte Kundenprämie wurde anstandslos gezahlt und ich fand auch noch einen Werber, der die KwK-Prämie mit mir teilte. Für mich eine runde Sache, die ich weiterempfehle.
Andrea N.

15.03.2018 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Fast 20 Jahre bei der Targobank und Vorgängern
Ich bin seit 20 Jahren bei der Targobank und ihren Vorgängern. Mit dem kostenlosen Girokonto war ich die meiste Zeit unterwegs. Die Modelle und Bedingungen wechselten immer mal wieder. Das Online-Banking hat noch einige Elemente und Farben aus der Anfangszeit. Früher wohnte ich in der Stadt, war öfter in der Filiale, nach Umzug aufs Land mache ich nur noch Online-Banking. Geldautomaten sind hier ein Problem, der nächste Cash-Pool-Automat ist 4 bis 5km entfernt, eine Sparda-Bank. Die Überziehungszinsen sind mittelmäßig, die 50 Euro zinsfreie Überziehung beim Dispo eher ein Gag. Sparbücher, Sparbriefe und Tagesgelder, Festgelder lohnen nicht, außer bei einigen Depotaktionen in Kombination mit vom Marketing gesponserten Tages- oder Festgeldangeboten. Die Kreditkarte hat eigentlich fast immer eine Gebühr gekostet, weswegen ich mir sie mittlerweile erspare und auf eine kostenfreie Prepaid-Visakarte des Wettbewerbs zurückgreife, die mir auch kostenfreies Geldabheben vor Ort erlaubt. Als alleiniges Girokonto würde ich das der Targobank nicht empfehlen, wohl als Zweitkonto. Die Qualität der Berater variierte recht stark und Konten für Minderjährige sind umständlich zu handhaben.
L. S.

23.02.2018 | netbank: Mastercard-Kosten einfach einbehalten
Ich bin schon seit vielen Jahren zufriedener Kunde der netbank bis, ja - wie bei vielen - die Augsburger den Laden übernahm. Anfang 2017 wurde mir für die Mastercard Classic 20 Euro abgebucht mit der Option, bei einem Jahresumsatz von 4.000 Euro den Betrag zurückzuerhalten. Nach einem dreiviertel Jahr, im Oktober, wurde diese Karte ungültig und zu der neuen Karte zusammengefasst. Für mich war das kein Fortschritt, denn für mein Gehaltskonto besaß nur noch meine Frau eine Karte, meine Mastercard war ja ungültig. Mein Mastercard-Konto dümpelte nun sinnlos weitere Monate vor sich hin, denn ich konnte es ohne Karte ja nicht mehr benutzen. Als das Jahr um war, wartete ich auf die Rückerstattung der 20 Euro. Zum Glück hatte ich in dem dreiviertel Jahr bereits über 4.000 Euro Umsatz gemacht. Eine Beschwerde bei der Augsburger und die Ankündigung, mich an die BaFin zu wenden, führten dann schnell zur Erstattung der 20 Euro. Nun ist das nicht das große Geld, aber ich denke, es geht vielen so und eigentlich müsste die Bank dies automatisch erstatten und nicht erst bei Reklamation. So verspielt man das Vertrauen seiner Kunden. Übrigens werden bei geringeren Umsätzen Teilbeträge der Karte ersetzt.
anonym

17.02.2018 | Commerzbank AG: Kündigung ohne Angabe des Grundes
Ich habe heute das Kündigungsschreiben der Commerzbank erhalten. Derzeit habe ich zwei Girokonten, ein Tagesgeldkonto und ein Kreditkartenkonto unter meiner Kundennummer (Kunde seit über 3 Jahren). Da ich mir diesen Grund nicht erklären kann (sehr gutes Gehalt, Rücklagen auf dem Tagesgeldkonto fünfstellig) war ich sehr überrascht. Ich habe versucht, im Internet irgendeine Erklärung dafür zu finden, und bin auf diese Seite gestoßen. Anscheinend bin ich nicht der einzige Kunde, mit dem so verfahren wird. Deswegen habe ich direkt bei einer anderen Bank online ein neues Konto beantragt und bemühe mich gar nicht, eine offizielle Erklärung von meinem Bankberater zu erhalten. Eine empörte E-Mail über dieses Verhalten hat er dennoch von mir bekommen.
anonym

17.02.2018 | Commerzbank AG: Kündigung für nichts?
Ich bin seit 26 Jahren Kunde der Commerzbank. Nun wurde meiner ganzen Familie (4 Kinder und meine Frau) und mir mit Gemeinschaftskonto mit meiner Frau, sowie mit meinem eigenen Konto ohne Vorwarnung mit einer Frist von 2 Monaten gekündigt. Wir haben diverse Anlagen für unsere Rente dort gehabt, jedoch den Berater nie benötigt und deshalb auch nicht aufgesucht. Das Konto haben wir alle normal benutzt, ohne Auffälligkeiten und innerhalb dieser langen Zeit auch Vertrauen seitens der Bank bekommen. Der Dispositionsrahmen war 10.000 Euro und auf dem Gemeinschaftskonto mit meiner Frau sogar 15.000 Euro. Der Berater war geschockt, sagte aber dass die Kündigung von "oben" kam. Er versteht es selbst nicht und sagte, wir sollen einen Brief nach Magdeburg schicken und nach dem Grund fragen. Gesagt, getan: Die Bank beruft sich auf ihren Absatz 19 der AGB, in der es heißt, es müsse keine Gründe genannt werden. Schade drum ... Mein gesamtes Leben lang habe ich das Konto bereits und nun soll es vorbei sein? Bitteschön - freut sich die nächste Bank.
Peter Schwartz

16.02.2018 | HypoVereinsbank: Interne Richtlinien vor Kundenzufriedenheit
Ich bereite die Gründung einer UG als Konstrukt für Unternehmensbeteiligungen vor. Dazu benötige ich ein simples Geschäftskonto, auf das ich von privat Geld einzahlen uns an Startups wieder auszahlen kann. Ich fragte aufgrund regionaler Nähe ein Geschäftskonto bei der HVB an. In einem ersten und zweiten Telefonkontakt erläuterte ich transparent mein Anliegen (Geschäftskonto), das Vorhaben und den Geschäftszweck der UG (sogar im Wortlaut des Notarvertrages). Nach dem zweiten Telefonat stellte die freundliche Mitarbeiterin fest, dass ich ja ein Geschäftskonto wünschte, sie in ihrer Filiale das nicht eröffnen könne und ich daher bei einer zentralen Anlaufstelle für Geschäftskunden besser betreut sei. Sie leite den Vorgang komplett weiter und der Kollege würde mich noch am selben Tag kontaktieren (ich hatte relative Dringlichkeit aufgrund des bevorstehenden Notartermins signalisiert). Nach zwei Tagen habe ich mich dann selbst bei der HVB gemeldet und mich nach dem Stand meines Vorgangs erkundigt. Ein freundlicher Mitarbeiter versprach eine umgehende Prüfung, und nur wenige Stunden später hatte ich einen zuständigen Sachbearbeiter am Telefon. Der fragte nun den gesamten Vorgang von Neuem ab, inklusive Personendaten, Unternehmensform, Anzahl der Gesellschafter, Geschäftsführer, Geschäftszweck usw., alles bereits erläutert. Dann hatte er eine letzte Frage, nämlich die nach dem erwarteten jährlichen Umsatz der UG. Auf meinen Hinweis, dass das eine Beteiligungsgesellschaft sei, die keinen regelmäßigen Umsatz generiere (bzw. das nicht der eigentliche Geschäftszweck sei), sagte er: "Wir können Geschäftskonten erst an einem jährlichen Mindestumsatz von 100.000 Euro anbieten." Abgesehen davon, dass ich eigentlich nur ein Konto gegen Gebühren eröffnen wollte, wundert mich das doch sehr. Auf meine Frage, wo denn diese Bedingung stünde, und warum ich das erst nach tagelangem Prozess zu hören bekäme, war die Antwort: "Das ist eine interne Regelung." Ah ja. Ich habe das Gespräch und eine mögliche erste Geschäftsbeziehung mit der HVB daraufhin freundlich aber endgültig beendet. Andere Banken sind interessiert an Neukunden.
C. H.

15.02.2018 | Deutsche Postbank AG: Zufrieden mit kleinen Abstrichen bei der Postbank und dem Giro Extra Plus
Seit geraumer Zeit bin ich mit meinem Gehaltskonto bei der Postbank. Bis auf eine (echte) Kreditkarte ist dieses Konto gebührenfrei bei Online-Führung (Visa Prepaid wäre auch kostenfrei!). Online-Banking und die Benachrichtigungen (Kontoauszüge, Mitteilungen, SMS-Kontosignale) sind übersichtlich, Werbung und Gewinnspiele überlese ich geflissentlich. Einen Geldautomaten, wenn auch einen sehr alten und reparaturanfälligen, habe ich vor Ort. Mehrere Tage in der Woche ist ein Berater vor Ort, ein zeitnaher Termin kein Problem. Tagesgeld oder SparCard lohnen nicht, darauf verzichtete ich also. Aber ein kostenfreies Depot mit günstigen Handelsgebühren habe ich zusätzlich eröffnet. Beide Produkte, Konto und Depot, waren mit Prämienaktionen für den Eröffner verbunden. Darüber hinaus gibt es auch noch die KwK, die ich nicht genutzt habe. Eine verlorene Maestro-Karte war binnen dreier Bankarbeitstage ersetzt. Geld abheben konnte ich mit Ausweis am Schalter trotzdem, Vorteil einer gemischten Online- und Filialbank. Gut!
U. K.

15.02.2018 | netbank: 3 Wochen für Konto-Kündigung
Auch ich bin langjähriger und sehr zufriedener Kunde der netbank - gewesen. Gott sei Dank habe bin ich vor der netbank-Kontenumstellung im Herbst 2017 rechtzeitig zur norisbank umgezogen - und bin so von dem AAB-Rücklastschriften-Chaos meiner Vorredner verschont geblieben. Auch die neue Mastercard Debit ist für mich unbrauchbar, da ich in meinem Außendienstjob so gut wie alles in bar bezahle, bin ich darauf angewiesen mehrmals im Monat Geld abzuheben. Das war zu netbank-Zeiten kostenlos möglich. Jetzt kostet es 3 Euro für jeden Bargeldbezug (außer die 1. Abhebung im Monat), zusätzlich zu den neu eingeführten Kontoführungsgebühren für Haupt- und Unterkonten. So summieren sich alle Gebühren schnell von vormals O Euro jetzt auf 50 bis 100 Euro pro Jahr. Für eine Direktbank finde ich das absolut unakzeptabel. Deswegen habe ich am 20.1.2018 gekündigt. Das Konto wurde seitens der AAB am 13.2.2018 aufgelöst.
M. H.

14.02.2018 | netbank: Lastschriften wurden zurückgebucht, Überweisungen nicht angekommen, kein Cashpool mehr
Ich bin seit 2003 Kunde der netbank. Alles war super bis zum Wechsel von der Sparda zur Augsburger Aktienbank. Es fing damit an, dass ich auf dem Weg nach Sylt war mit wenig Bargeld, aber meiner netbank girocard. Diese funktionierte plötzlich nicht mehr. Nach ewigem Warten in der Hotline wurde mir mitgeteilt, die Karte ist gesperrt (Samstag). Die neue Mastercard Debit würde allerdings ab Dienstag funktionieren. Ich dachte mir ok, ich bin im Urlaub und 3 bis 4 Tage ohne Bargeld und Karten, toll. Glücklicherweise hatte ich meine DKB Visa mit und konnte mit der alle Bezahlvorgänge tätigen. Kurz danach musste ich feststellen, dass eine Bargeldabhebung mit der neuen Mastercard Debit nur noch einmal im Monat kostenlos möglich ist, da die netbank aus dem Cashpool (Sparda etc.) ausgetreten ist. Die Zahlung in kleineren Geschäften ist auch nicht mehr möglich. Nach dem Urlaub hatte ich dann bemerkt, dass eingehende Überweisungen nicht angekommen sind bzw. Lastschriften geplatzt sind. Ich hätte bei meiner Lebensversicherung dadurch fast den Versicherungsschutz verloren. Für jede geplatzte Lastschrift musste ich 4 Euro bezahlen und ein neues SEPA-Mandat ausfüllen, weil es durch die Rückbuchung erloschen ist. Es gab allerdings von der Bank eine "großzügige" Pauschale von 5 Euro. Nun zum Positiven: Die Kontoführungsgebühr von 1 Euro im Monat finde ich äußerst günstig, zumal die Mastercard Debit kostenlos geworden ist (leider fehlt die girocard ganz). Privatentnahmen werden als Gehalt akzeptiert. Des Weiteren kann als netbank-Kunde auch weiterhin Bargeld bei der Reisebank kostenlos eingezahlt werden (als privat deklarieren, sonst gibt es beim Einzahlen Schwierigkeiten). Das neue Online-Banking ist super übersichtlich und bequem mit der mTAN zu bedienen. Da mir der Wechsel zu umständlich ist, werde ich das Konto trotzdem behalten.
Christian Preissler

14.02.2018 | Commerzbank AG: Commerzbank kündigt Geschäftsbeziehungen
Die Commerzbank hat mir die privaten Konten sowie das Geschäftskonto aus dem Nichts heraus gekündigt. Uns erging es ähnlich wie den Kunden aus dem Forum. Bis dato hatten wir keine Schulden und haben keinen Dispo in Anspruch genommen. Die Kundenberater geben keinerlei Auskunft und stellen sich unwissend. Wie so oft wird man an eine andere Stelle verwiesen, die ebenso ahnungslos tut. Auf einen Rückruf wartet man vergebens. Aus meiner Sicht stellt dies kein Geschäftsgebaren dar und für den Kunden ist es äußerst beschämend. Die Commerzbank ist in meinen Augen maximal eine Direktbank/Onlinebank und dazu noch eine schlechte.
anonym

08.02.2018 | BBBank eG: Immer schlechter
Nach mehr als 30 Jahren werde ich mein Konto nun leider kündigen. Sehr lange Wartezeiten in der Hotline und unbeantwortete Mails wegen nicht funktionierendem Kontozugang sind die Ursache. Leider ist die Entwicklung diesbezüglich immer schlechter geworden. Der Service vor Ort ist aber ok, im Zeitalter des E-Bankings aber nicht mehr so relevant. Zudem ist der Zugang eher verwirrend mit Keycode, Passwort hier und da ist eine Fehlangabe sogar laut Telefonauskunft der BBB-Mitarbeiterin häufig. Bei dem von der Bank zur Verfügung gestellten TAN-Generator kommen stets Fehlmeldungen (Batterie sei leer, eine Messung ergab eine sehr volle Batterie) bei der Secure-Go-App, wird man sehr oft abgemeldet.
Paul-Thomas Weich

06.02.2018 | norisbank GmbH: Kontokündigung seitens der Bank aus heiterem Himmel und ohne triftigen Grund
Seit über 30 Jahren besitze ich ein Konto bei der norisbank GmbH (damals noch Verbraucherbank). Mein Konto war immer im Plus, meinen Dispo habe ich nie gebraucht und Schufa-Einträge habe ich auch nicht. Dennoch wurde mir im November aus heiterem Himmel von der Abteilung "C&R direkt" (einer Art Inkassobüro der norisbank?) mein Konto aufgekündigt. Eine Begründung dafür wurde nicht gegeben. Da es sich bei dem verwendeten Briefpapier nicht um den üblichen orangefarbenen Briefkopf der norisbank handelte, sondern um eine S/W-Fotokopie (mit schwarzen Flecken, die aussahen wie die zehnte Kopie von der Kopie), glaubte ich zunächst an eine Fälschung. Auch bei der Hotline der norisbank wusste man von nichts und konnte keine Auffälligkeiten bei meinem Konto erkennen. Die Abteilung C&R direkt gebe es aber tatsächlich. Alle schriftlichen und telefonischen Versuche, dort den Grund für die kurzfristige und im Ton äußerst unfreundliche und unhöfliche Kündigung zu erhalten, scheiterten. Im Gegenteil, am Telefon wurde mir erklärt, dass auf Weisung der Hausspitze Gründe grundsätzlich nicht genannt werden dürften. Schließlich suchte ich mir eine andere Bank, richtete neue Daueraufträge und SEPA-Lastschriften ein, änderte Briefköpfe etc. Um bei der norisbank nicht in den letzten Tagen noch versehentlich ins Minus zu geraten und dafür Extragebühren zahlen zu müssen, ließ ich einen Betrag von 870 Euro noch bis zuletzt auf dem Konto und veranlasste eine Terminüberweisung für den vorletzten Tag (auf mein neues Konto). Diese Überweisung wurde jedoch von der norisbank (wieder ohne Angabe von Gründen) nicht ausgeführt - wegen 70 Cent Briefporto, wie ich jetzt nachträglich erfuhr (vermutlich für den Brief, in dem man mich schriftlich darauf hinwies, dass die Überweisung nicht ausgeführt wurde, denn einen anderen Brief habe ich nicht erhalten). Nun soll ich die Überweisung meines Restguthabens schriftlich beantragen und bin gespannt, ob das klappt und wie viele Gebühren mir die Bank davon noch abziehen wird. Fazit: Wer sich unverhofften Ärger ersparen will, den kann ich nur warnen davor, bei der norisbank ein Konto zu eröffnen. Alles, was ich hier geschrieben habe, ist belegbar. Mein Fall ist offenbar auch kein Einzelfall bei der norisbank.
Hans-J. B.

06.02.2018 | netbank: Hat ihren Charme verloren und entwickelte sich zur Katastrophe
Auch ich war sehr viele Jahre bei dieser Bank. Alles was sie auszeichnete, wurde durch die Übernahme komplett zerstört. Zu den Missständen kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen, um nicht alles noch mal wiederholen zu müssen. Ich bin wieder zu einer Online-Bank gewechselt, da die Konditionen einfach besser sind. Wer ohne Filialen auskommt, für den ist das sicherlich die kostengünstigere Variante. Nun habe ich die Hoffnung, dass meine neue Bank diesen Fehler nicht macht und ihre Kunden so vor vollendete Tatsachen stellt. Ich habe den Augsburgern gekündigt, weil sie ihre Kunden durch die Umstellung förmlich beleidigt haben. Leider ...
Peter D.

03.02.2018 | netbank: Bankeinzug plötzlich nicht mehr möglich
Seit 14 Jahren habe ich ein privates Girokonto bei der netbank und war damit immer sehr zufrieden. Das hat sich seit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank dramatisch verändert. Abgesehen von EDV-Problemen, einer frequenten Umstellung des Online-Banking-Portals und der Einführung von Kontogebühren gab es zwei gravierende Vorfälle: 1.) Ich wollte wie gewohnt mit meiner EC-Karte in einem Geschäft bezahlen, die Karte wurde jedoch abgelehnt. In zwei weiteren Geschäften ist dies ebenfalls geschehen. Als ich bei der netbank nachfragte, erfuhr ich, dass die EC-Karte eingestellt worden ist. Zwei Wochen später erhielt ich dann eine Mastercard, die jedoch in den kleineren Geschäften nicht akzeptiert wird. So stand ich wie ein Idiot an den Kassen und konnte nicht zahlen. 2.) Ich erhielt eine Mitteilung meiner Rentenversicherung, dass meine monatliche Beitragszahlung per Lastschrifteinzug, nicht eingezogen werden konnte, weil sich die BIC geändert habe. Hier hat die netbank ohne jegliche Mitteilung an die Kunden mal eben die Kontodaten geändert. Das Resultat ist, dass ich für einen Monat keine Beitragszahlung zur Rentenversicherung habe. Aufgrund der sehr schlechten Information der Kunden und der Tatsache, dass die netbank keine EC-Karte mehr anbietet, werde ich mein Konto dort kündigen!
Jörg S.

01.02.2018 | HypoVereinsbank: Kontosperre trotz Guthaben - ohne Info in Online-Filiale gelandet
Ich bin seit meinen Kindertagen (1970er Jahre) Kunde bei der (Hypo)Vereinsbank. Im November wurde mein Konto gesperrt, ohne mir eine Mitteilung hierüber zu geben. Als dann meine Karte am Automaten eingezogen wurde, wollte ich einen persönlichen Termin bei meinem Berater per Telefon ausmachen. Hier wurde mir dann mitgeteilt, dass ich nicht mehr in einer physischen Filiale geschlüsselt bin, sondern in der Online-Filiale. Ich sagte, dies wurde mir leider nicht mitgeteilt und ich möchte persönlich in der Filiale mit meinem Berater sprechen. Dies wurde mir mittlerweile mehrfach verweigert. Da mein Dauerauftrag für die Miete nicht ausgeführt wurde, fragte ich nach, was ich machen könne. Mir wurde gesagt, ich solle jetzt zumindest ein P-Konto anlegen, damit ich meine Miete bezahlen könne. Aber der Freibetrag ist jetzt so niedrig, dass gerade noch 250 Euro abgehoben werden dürfen, nach dem die Warmmiete abgebucht wurde. Mittlerweile ist der 1. Februar und es hat sich ein Guthaben von über 2.500 Euro auf dem Konto angesammelt, an welches ich nicht komme, dafür bekomme ich aber immer mehr Mahnungen und Gebühren von der Bank. Habe sogar schon an die Beschwerdestelle einen Brief geschickt aber nach ca. 3 Wochen noch keine Antwort erhalten. Nur eine schriftliche Eingangsbestätigung. Seit Mitte November 2017 rufe ich täglich mehrfach bei der angeblichen Online-Filiale an und bekomme, wenn ich Glück habe, nach 2 bis 3 Tagen telefonisch einen Rückruf von einem Berater. Wenn ich einen Internet-Video-Berater-Termin wolle, dauere es 2 bis 3 Monate. Der aktuelle Stand ist jetzt seit Mitte Dezember 2017 nicht geändert worden. Die eine Stelle schiebt es auf die andere. Heute wurde mir noch mal persönlich in meiner alten Filiale mitgeteilt, dass ich meine Probleme leider nur die Hotline der Online-Filiale lösen könne und die Abteilung, welche mein Anliegen bearbeitet, nicht mehr eine eigene Abteilung der Bank ist, sondern ein autgesourcter Dienstleister. Bis jetzt hält die Bank immer noch mein Guthaben ein und ich weiß nicht, wie ich es wieder bekommen soll.
Andi Caber

31.01.2018 | netbank: Kontoeröffnung
Ich Naivling wollte ein Konto bei der netbank im Januar 2018 eröffnen. Ich hatte mich, was die netbank betrifft, eigentlich vorher informiert. Allerdings wusste ich nichts von der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank und den furchtbaren Folgen und erfahre erst jetzt davon. Es wird ja keinesfalls im Netz herumposaunt, es sei denn, man stolpert zufällig auf Seiten wie diese, weil man langsam eine Vermutung hat. Ich wollte also schlicht und banal ein Konto eröffnen und habe einmal recherchiert, warum die Bank dafür statt drei Tage bisher einen Monat braucht (falls sie das Konto jemals eröffnet) - trotz umgehend erfolgtem PostIdent etc. Nun ja, jetzt weiß ich Bescheid. Ich rief schon mehrmals an, um mich nach dem Status meiner Kontoeröffnung zu erkundigen; jedes mal erfuhr ich, dass man den Status nicht einsehen kann. Auch auf eine Anfrage per E-Mail habe ich bisher nach einigen Tagen keine Antwort bekommen. Unter Freundlichkeit verstehe ich auch etwas anderes als einen aggressiven und genervten Tonfall. Also, die Bank scheint noch nicht mal mehr in der Lage zu sein - glücklicherweise - ein Konto zu eröffnen. Da kann ich mir viel Ärger sparen, und hoffentlich auch anderen. Ich werde das Konto gleich wieder kündigen (falls die Kündigung dort jemals bearbeitet wird). Mir tun alle leid, die den Wechsel und die Folgen mitmachen mussten. Schade um die alte Version der netbank.
J. Spring

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