Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern
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Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.
Die Darstellung lässt sich nach einzelnen Anbietern filtern. Zu folgenden Anbietern sind Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktcomdirectCommerzbank AGConsorsbankDKB, Deutsche Kreditbank AGflatexING-DiBa AGjustTrademaxblueMerkur Privatbank KGaANIBConvista bank PostbankS Broker AG & Co. KGSmartbrokerTargobank AGTraders Place GmbH & Co. KGaAViTradeVolkswagen Financial ServicesWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen
10.05.2020 | onvista bank: Depot derzeit ohne Kundenservice
Ich bin bereits seit einigen Jahren mit meinem Depot bei der onvista bank. Es werden günstige Konditionen und ein etwas gewöhnungsbedürftiges Webinterface geboten. Seitdem die comdirect die onvista bank übernommen hat, geht es scheinbar mit dem Kundenservice bergab. Im Rahmen der Covid-19-Krise hat man die Telefonhotline deaktiviert - es kommt nur noch eine Ansage, dass man schreiben statt telefonieren soll. Na gut, aber auf Nachrichten wird nicht reagiert. Aktuell warte ich auf eine Dividendenzahlung, die einfach nicht gutgeschrieben wird. Das ist aus meiner Sicht kein seriöses Geschäftsgebaren mehr. Ich kann nur hoffen, es bessert sich bald wieder, denn ansonsten haben andere Mütter auch hübsche Tochterfirmen.
anonym
05.05.2020 | maxblue: Interessantes Depotübertragungsprogramm
Ich habe an einem interessanten Depotübertragungsprogramm bei der Deutsche-Bank-Tochter maxblue teilgenommen. Die Depoteröffnung ging schnell und modern via Internet und VideoIdent. Die Rahmenbedingungen waren im Internet auf einigen Vergleichsportalen und in der Eigenwerbung übersichtlich verfügbar. Ich habe mein Depot von der ING, bei der ich vor einem halben Jahr an einer ähnlichen Aktion teilnahm, zu maxblue gezogen. Die Transaktionskosten sind sehr ähnlich, bleibt die Übertragsprämie als Gewinn, der zu versteuern ist. Die Haltefrist ist allerdings ein Jahr und damit doppelt so lange wie bei der ING. Das Online-Brokerage von maxblue taugt, bei der ING natürlich auch. Für mich gut, das Ganze geht auch als Minderjährigen-Depot. Der Sohn (Einzelkind) hat jetzt auch ein größeres Depot als Schenkung aus Steuergründen von mir bekommen. Super war, dass ich die ganze Aktion quasi per PIN und TAN von der ING-Seite anstoßen konnte, die Aktien nach zwei Tagen im Zieldepot sichtbar waren und die Einstandskurse nach einer Woche. Zuletzt: Bei Neuemissionen - und die werden nach Corona auch wieder kommen - ist die Deutsche Bank eine gute Adresse.
M. K.
16.04.2020 | Postbank: Das dicke Ende am Ende
Meine Erfahrung mit der Postbank ist wie folgt. Will man ein Depot eröffnen wegen einer Aktion oder Ähnlichem, stößt die Postbank an ihre Leistungsgrenzen. Dinge, die anderswo in Wochenfrist gehen, dauern bei der Postbank gerne auch mal im Monatsbereich. Wenn man dann mit viel eigenem Know-how (und das habe ich :)) am Ziel oder besser im Depot ist, erwartet einen ein mittelmäßiges Online-Brokerage und eine eher schlechte Anordnung der Menüs. Die Gebühren sind auch irgendwo in der Mitte, aber weiter weg von preiswert. Bis hierhin ist alles einigermaßen zu ertragen. Dann plötzlich will man handeln und es geht nicht, gleich ein paar Mal. Siehe dazu auch die Berichte meiner Leidensgenossen. Man denkt, kündigen ist vielleicht da eine gute Idee und kommt vom Regen in die Traufe. Eine formlose Kündigung mit allen notwendigen Attributen (Quell- und Zieldepot/-konto, Art des Übertrags, Handhabung der Verrechnungstöpfe, TIN, Depot- und Kontenlöschung) auf dem Postweg muss immer gehen. Dann stellt man fest, die haben deine Kündigung wohl doch nicht und faseln von Verkäufen und so weiter bla-bla-bla. Das geht gar nicht. Entweder man gibt zu, dass die Kündigung irgendwie fehlt oder man schaut zusammen auf die vorhandene Kündigung und klärt Unklarheiten. Profis war früher.
anonym
15.04.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Versteckte Gebühren Baader Bank via DKB, als Aktion beworben
Es ist ein schwerwiegender Fehler, wenn man beim Kauf eines ETFs eine Session-TAN freigibt! Sollte man nie tun! Denn erst durch den Zwischenschritt TAN-Eingabe kann man noch mal zurück in den "Posteingang Wertpapiere" und die sofort generierte Gebührenübersicht des aktuellen Trades anschauen. Aber Achtung: Machen sie das zu oft, 3x zum Beispiel, wird ihr Konto gesperrt und sie müssen sich durch die Hotline quälen, um ihr Konto wieder zu entsperren. Ein grüner Balken am ETF verleitet dazu, diesen ETF als Aktion für 0,49 Euro statt zur Normalkondition einzukaufen. Ich habe es extra nachgelesen: über Baader kaufen, beim Kauf auf Session-Tan schalten und plötzlich war der ETF schon gekauft, und es werden nicht nur 120,10 Euro (0,27%) Einstiegskosten berechnet, sondern auch noch 125,24 Euro Fremdwährungskosten (0,28%), beim Ausstieg identisch. Zum Vergleich: bei Tradegate hätte ich keine Fremdwährungskosten gehabt und nur 25 Euro Einstiegskosten und 25 Euro Ausstiegskosten. Ich sehe das als Verbrauchertäuschung an, dass man erst mühsam zurückblättern und die Postbox anschauen muss, bevor man den Kauf real auslöst. Damit habe ich zusätzliche 440 Euro Gebühren (nach zukünftigem Verkauf irgendwann mal) generiert. Übrigens stehen von diesen Kosten im Preis-/Leistungsverzeichnis nichts drin, außer recht allgemein in der FAQ "Eine außerbörsliche Fondsorder kostet 25 Euro je Transaktion unabhängig vom Ordervolumen zuzüglich Fremdkosten. Beim Kauf über den Handelsplatz Tradegate und im außerbörslichen Handel (OTC) fallen keine Fremdkosten für Sie an." Übrigens sind die Kosten bei der Stuttgarter Börse oder auch Frankfurt ebenfalls etwas höher (ca. 0,11%), aber nicht so exorbitant hoch wie bei der Baader Bank. Also seien Sie wachsam beim Traden, und schauen Sie sich immer erst die Wertpapierabrechnung an, und nie eine Session-Tan aktivieren! Im Übrigen kann ich mich den anderen anschließen: Die DKB-Broker-Seite stürzt oft ab, gerade wenn viele schnell verkaufen oder kaufen wollen. Nicht geeignet für zeitkritische Transaktionen. Also viel Geduld gefordert. Die Hotlines sind auch überfordert, gerade in Zeiten von Corona scheinbar stark ausgedünnt.
anonym
08.04.2020 | ING-DiBa AG: Viel einfacher geht es nicht - Depot bei der ING und zufrieden
Ich habe ein Depot bei der ING und bin zufrieden. So zufrieden, dass ich meiner Tochter, als sie vor einem halben Jahr volljährig wurde, das ING Depot auch weiterempfohlen habe. Da sie schon einiges an Aktien von den Eltern übertragen bekommen hat, konnte sie an der damaligen Neukundenaktion direkt teilnehmen. Aus Prozess-Sicht ist da schon vieles optimiert. Im eigenen Online-Banking habe ich den Werbelink mit wenigen Schritten und in weniger als einer Minute erzeugt und über E-Mail verschickt. Auf den Link geklickt ist man je nach Erfahrung und Hilfe in fünf bis zehn Minuten durch (ohne die Legitimierung, die dauerte etwas länger). Tagesgeldkonto, Depots und Zugänge standen innerhalb von ein paar Tagen zur Verfügung. Papier spielt kaum mehr eine Rolle, die Umwelt und die Aktenordner danken. Das Online-Banking selbst ist sowohl im Handels-Bereich als auch im Service-Bereich gut durchdacht. Die meisten Aktionen findet man schnell und kann sie zügig erledigen. Meine Tochter profitierte bis zuletzt von einer Flatfee, die ein halbes Jahr gewährt wurde. Die Normalkonditionen im Wertpapiergeschäft sind allerdings eher unterdurchschnittlich. Aber hier hat die Tochter ein Zweitdepot bei der Onvista mit (dauerhaft) günstiger Flatfee und Depotüberträge gehen ganz einfach bei der ING. Meine Werbeprämie habe ich der Tochter geschenkt. Eine wirklich runde Sache und mein Lob dafür.
E. K.
03.04.2020 | Postbank: Danke Nein, dafür habe ich kein Verständnis
"Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut. Vielen Dank für Ihr Verständnis." Genau für so eine Meldung hat man kein Verständnis. Liest man dann, dass dieses Problem seit vielen Wochen besteht und das Institut offensichtlich keine Wege findet das Problem zu lösen, bleibt eigentlich nur eine Beschwerde zu schreiben, die aber offensichtlich auch keine Wirkung haben wird und die Kündigung des Depots. Für 9,90 Euro pro Transaktion bewegt sich das Institut ohnehin schon im oberen Preissegment. Wenn dann Kernprozesse regelmäßig nicht funktionieren, ist das ein absolutes No-Go.
anonym
25.03.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Erneut Systemausfälle
Da momentan die Aktienmärkte extrem in Bewegung sind und es dadurch täglich Verschiebungen bis 10% nach oben oder unten gibt, kann jeder Depotbesitzer nur froh sein, einen professionellen Online-Broker an seiner Seite zu haben. Nur leider gehört die DKB nicht dazu. Zum x-ten Male völlig überforderte (Fremd)systeme, die innerhalb der wichtigsten Zeiten des Jahres ihren Support einstellen. Lapidar weist die DKB darauf hin, dass man zwar anrufen kann, Verkaufen dann telefonisch zwar möglich ist, aber kein Kaufen bzw. Einsteigen. "Das kann Bank" - nie war ein Slogan treffender. Was kann Bank? Recht wenig bis gar nichts.
Mr. K.
25.03.2020 | onvista bank: Dass sich so ein Laden Broker nennen darf
Stunden und tagelang ist das System nicht zu erreichen bzw. nicht funktionstüchtig. Keine Daten vorhanden. Ein Handel nicht möglich. Auch wenn ich beim Direkthandel nach 2 Sekunden bestätige, kommt die Meldung, dass es zu spät war. Wenn überhaupt Daten erscheinen, hat man schon Glück. Ich bin seit ca. 2 Jahren bei Onvista. Anfangs sehr zufrieden. Aber in turbulenten Zeiten, wenn es darauf ankommt schnell zu handeln, ist bei Onvista gerade das Gegenteil der Fall. Wer im Schneckentempo handeln will, und es nicht darauf ankommt, ob er ein paar Tage später handelt, dem kann ich den Broker empfehlen. Aber allen anderen kann ich nur dringend empfehlen, sich einen anderen Broker zu suchen. Das Geld, das man bei den Transaktionskosten bei Onvista spart, geht um ein Vielfaches drauf, wenn es nach unten geht, und man den Kursen tatenlos zusehen muss, weil Onvista streikt. Mir sich einige Zertifikate verfallen, weil ich nicht handeln konnte.
Roland Roha
24.03.2020 | Postbank: Als Broker ein einziges Desaster
Bereits zu normalen Börsenzeiten ist die Aufgabe einer Wertpapierorder bei der Postbank ein Geduldspiel. Seit dem Ausbruch der Corona-Krise ist der Wertpapierhandel über die Postbank ein einziges Desaster. Teilweise kommt man nicht einmal auf sein Depot! Wenn es dann doch einmal klappt, endet der Versuch eine Order aufzugeben regelmäßig mit der Meldung "Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut." Zum Teil bedarf es dutzende von Versuchen, bis tatsächlich eine Order angenommen wird. In fallenden Märkten hat man dann mit seiner Verkaufsorder genauso Pech, wie mit der Kauforder beim Wiederanstieg. Im Gegensatz zu praktisch allen Konkurrenten ist diese Bank, bis heute nicht in der Lage Kurse für Schweizer Aktien in der Depotaufstellung anzuzeigen, geschweige denn für ihre Kunden einen rudimentären Handel mit diesen Werten anzubieten.
Walter M.
24.03.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nichts geht mehr
Es ist Bewegung in den Märkten und die DKB ist unfähig, eine vernünftige funktionierende Handelsbasis zur Verfügung zu stellen. Vielleicht besteht dort die Erwartungshaltung, dass man huldvoll per Schreiben um die Abwicklung von Handelsaufträgen betteln muss. Habe Konsequenzen gezogen und mich bei zwei weiteren Brokern angemeldet, um in Zukunft handlungsfähig zu sein. Sobald die Depots eingerichtet sind, werden liquide Mittel umgebucht.
anonym
21.03.2020 | onvista bank: Komplettversagen an Tagen mit viel Volumen
Ich habe mich von den Werbeversprechen des Festpreis-Depots von Onvista blenden lassen und mein aktives Aktiendepot dorthin verlagert. Leider war das System aber - wie auch schon andere Posts hier zeigen - in den letzten Wochen mehrfach stunden- oder gar tagelang nicht erreichbar. Das gleiche gilt für die Hotline. Dadurch ist ein Handel nicht möglich, man kann nur ohnmächtig den Kursverläufen zuschauen. Mir sind so konkret unter anderem diverse Knock-Out-Zertifikate wertlos verfallen, da ich nicht verkaufen konnte. Ein solches Angebot ist hochgradig unseriös und hat keine Existenzberechtigung am Markt. Ich kann nur raten: Finger weg! Von Ausfällen Betroffene sollten zudem eine Beschwerde bei der BaFin einlegen.
Ralf Hein
20.03.2020 | onvista bank: Mehrfach kein Login an heißen Börsentagen
Ich kann meinem Vorredner nur recht geben. An Börsentagen wo die Kurse nach unten (z. B. 28.02.2020), und wie heute 20.3.2020 steil nach oben gehen, ist ein Login in das Depot bzw. Handel oft über Stunden nicht möglich! Das kostet wie in der aktuellen Zeit (Crash) den Anleger bares Geld. Dies nur, weil onvista vermutlich aus Spargründen keine ausreichende Menge an Server im Einsatz hat. Was interessieren mich günstige Handelspreise, wenn ich in heißen Phasen seit Ende Februar 2020 bis heute eine Menge Geld damit verliere. Für mich gibt es daher nur eine Lösung und die heißt raus aus onvista.
Holger Mayer
20.03.2020 | onvista bank: Depot nicht erreichbar
Auch ich habe in den letzten Tagen mehrfach keinen Zugang zu meinem Depot gehabt und enorme Verluste erfahren, da ein Handel nicht möglich war. Als Gegenleistung hat onvista mir im Nachgang ein Tradingguthaben in Höhe von 50 Euro geboten - ein lächerlicher Witz. Mein Depotvolumen ist im 6-stelligen Bereich. Meine Ausfälle durch die Tatsache, dass ich keine Order (sowohl im Webtrading als auch telefonisch) erteilen konnte, summieren sich im 4-stelligen Bereich. Alle anderen Broker funktionieren, nur onvista versagt erneut. Es kann nicht sein, dass ein Depotanbieter in etwas wilderen Zeiten sofort komplett ausfällt. So geschehen bereits zum dritten Mal innerhalb von 14 Tagen. Ich werde meine Depotwerte übertragen lassen.
S. S.
13.03.2020 | ING-DiBa AG: Bisher gut gefahren mit dem ING-Neukundenangebot
Ich habe das ING-Neukundenangebot am Jahresende 2019 genutzt und Anfang Dezember ein Depot eröffnet, für welches mich mein Mann werben konnte, der bei der ING sein Girokonto als Gehaltskonto führt. Das brachte ihm eine Kwk-Prämie und mir für einen gut 10.000 Euro Depotübertrag eine 50-Euro-Neukundeprämie, die relativ schnell gutgeschrieben wurde. Wichtiger noch für mich war die Möglichkeit, sehr günstig Aktien zu kaufen und zu verkaufen, zum einen um kleine Bestände zu konsolidieren, zum anderen zum Verkauf mehrerer großer Positionen, die ich beim Auslauf und Umschuldung einer Hypothek als Sondertilgung verwendet habe. Durch die Flatfee hatte ich nur etwas mehr als 10% der Gebühren im Vergleich zu dem was im alten Depot fällig gewesen wäre. Wer hätte Ende Januar ahnen können, welch glückliche Fügung die lange geplante Tilgung für mich bedeutete. Ich werde die günstigen Gebühren nutzen, um nach diesen irrationalen Börsenzeiten Step-By-Step wieder 20.000 bis 25.000 Euro in den nächsten sechs Monaten zu investieren. Mit der Bedienung im Online-Banking und den Infos bin ich zufrieden. Die Depoteröffnung lief in einem problemlos durch. Natürlich bieten andere Wettbewerber vergleichbare Angebote inklusive diverser Neukundenangebote.
J. P.
09.03.2020 | onvista bank: In hektischen Börsenzeiten Online-Depot nicht erreichbar
Immer wieder stelle ich fest, dass das onvista-Webtraiding während hektischer Börsenphasen nicht erreichbar ist. Das darf nicht sein! Günstige Preise sind ja OK, nur muss auch die IT-Infrastruktur so ausgelegt sein, dass auch in hektischen Börsenzeiten der Kunde seine Aktien im Depot kaufen oder verkaufen kann. Keine Aktien aus dem Depot verkaufen zu können, ist eine Katastrophe. Und viel schlimmer, ich sehe nicht mal wie viel vom früheren Wert der Aktien schon verbrannt ist. So vernichtet die onvista bank mehr Geld als ein Anleger durch günstige Konditionen sparen kann!
K. K.
05.03.2020 | Merkur Privatbank KGaA: Wieder im Ring, auf zu Runde zwei
Die Münchner Merkur Bank, die aber auch Kunden überregional annimmt, hat nach einem Dreivierteljahr wieder ein interessantes Angebot für Depotbesitzer und Anlagewillige im Bereich kurzer Termingelder aufgelegt. Ich bekam die Information mit dem zugehörigen Link als Bestandskunde Anfang dieser Woche per E-Mail. Neukunden und Bestandskunden können, wenn sie ihr Depot übertragen oder aufstocken und dabei zwischen mindestens 25.000 Euro und maximal 500.000 Euro transferieren, ein Festgeld in gleicher Höhe zu 1% und für ein halbes Jahr anlegen. Die Übertragung ist dem Erwerb vorzuziehen, da die Transaktionskosten für kleinere bis mittlere Depots relativ teuer sind. Es können Fonds aber auch Aktien usw. übertragen werden, sofern börsennotiert. Das Depot ist kostenlos, das Online-Banking so la la. Ob man mehr als 100.000 Euro in Festgeld bei einer Bank anlegen sollte, das ist Geschmacks- und Risikosache, aber auch wohl eher ein Luxusproblem. Bis 100.000 Euro absolut zu empfehlen, wenn die vorgenannten Voraussetzungen passen.
Leo
17.02.2020 | Commerzbank AG: Schwerer Anfang
Habe mich für ein DirektDepot entschieden. Ich bin sowieso schon Kunde dort. Ich habe auch eine schriftliche Bestätigung erhalten, dass das Depot eröffnet ist. Nun hatte ich vor einigen Tagen die Möglichkeit, meine Wunsch-Aktien zum günstigen Kurs zu kaufen, was natürlich nicht ging. Ich wurde nach einer sogenannten LEI-Kennung gefragt, bzw. es gab die Rückmeldung, diese sei bei mir fehlerhaft. Ich habe daraufhin die Hotlines angerufen, wo man mir nicht weiterhelfen konnte. Als ich mein Online-Banking einrichtete, war das damals auch schon so eine schwere Geburt bei der Commerzbank.
Ömer Altuner
14.02.2020 | flatex: Da passen Boot und Mannschaft zusammen
Ich war jetzt über acht Jahre Kunde bei flatex (gewesen). Und jetzt reichte es mir zuletzt. Schon als flatex mit dem Negativzins anfing, habe ich dort mein Depot reduziert, um nicht in die Zinsfalle zu geraten. In früheren Jahren habe ich die Flatfee häufiger genutzt, aber irgendwann war alles umgeschichtet, ge- und verkauft, was ich wollte. Geärgert habe ich mich oft über den üblen Zustand bei Kauf/Verkauf bzw. bei der Mailbox und den Dokumenten inklusive deren Suche. Aber auch die Hotline hat gewaltig nachgelassen. Auskünfte am Telefon und in den E-Mails passten nicht zueinander. Standardverfahren wie ein Kündigungsablauf zogen sich somit hin. Die Kündigung hatte ich wegen der zum Frühjahr angekündigten Depotführungsgebühren überlegt und dann auch gemacht. Es gibt wahrlich keinen Grund die flatex zurzeit zu empfehlen. Ein Seelenverkäufer, unzuverlässige Mannschaft und ein marodes Boot, das Bild passt wie die Faust aufs Auge. Natürlich keine Empfehlung.
G. G.
12.02.2020 | S Broker AG & Co. KG: Zur Volljährigkeit mit dem Depot zu S Broker
Meine Tochter wurde gerade 18 Jahre. Aus steuerlichen Gründen ist sie schon relativ vermögend, da sie Einzelkind ist und wir die Schenkungsssteuer-Freigrenzen ausnützen wollen. Im Verhältnis 2:1 besitzt sie Wertpapiere gegenüber Liquidität. Bisher hatten wir parallel zu unseren Depots - soweit auch für Minderjährige möglich, interessant und von der Handhabung einfach - mehrere Depots auch für die Tochter. Mit ihr zusammen haben wir nach einer Option zur Konsolidierung gesucht und gleichzeitig eine geeignete Neukundenaktion um vielleicht den ein oder anderen Vorteil mitzunehmen. S Broker bot dabei eines der besseren Pakete an. Die Online-Depoteröffnung mit den typischen Abfragen lief gut durch und binnen weniger als zwei Wochen war alles zusammen, was wir brauchten um die Alt-Depots zu liquidieren und im S-Broker-Depot zu konsolidieren. Angenehm einfach war die Kontrolle der Einstandskurse, die ich meiner Tochter als A & O eingeimpft habe. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Im Online-Auftritt kommt die Tochter gut zurecht und die ein oder andere Konsolidierung einzelner Depotwerte ist schon gemacht. Die 150 Euro Orderguthaben sind zeitlich beschränkt. Die Kostenfreiheit gilt über die ganze Ausbildungszeit. Fehlt der Nachweis, so wird das Depot automatisch kostenpflichtig. Aber auch das müssen die Kinder lernen.
Günter R.
29.01.2020 | 1822direkt: Empfehlung
Bin nun seit 3 Jahren bei 1822direkt am Start, der Sparkassen-bedingt wahrscheinlich nicht im Fokus der Hipster-Kultur steht. Auslöser für die Depoteröffnung ist der Aspekt, dass es die bekannten Starpartner-Aktionen im Direkthandel gibt, aktuell 3,90 Euro beim Großemittenten Commerzbank, ansonsten die Standard-Gebührenstruktur 5 Euro + 0,25% mit Deckelung bei 59.90 Euro. Dieser Preis ist für mich kein Negativkriterium, denn ich fahre zweigleisig: ein langfristiges Aktiendepot mit wenig Bewegung im Jahresverlauf plus kurzfristige Aspekte per Turbo-Zertifikat, wo dann 50 bis 100 Transaktionen zusammenkommen und entsprechend "günstig" ist die Starpartner-Aktion. Als TAN-Verfahren nutze ich die QR-TAN, die übrigens komplett App-basiert ohne den lästigen TAN-Generator funktioniert. Die Steuerbescheinigungen kommen ebenso pünktlich. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich vollstens zufrieden mit dem Depot bin.
Richard Bentke
29.01.2020 | Smartbroker: Ein Broker, den die Welt nicht braucht?
Ich stand kurz vor der Kontoeröffnung, da die technische Plattform der DAB Bank (inklusive Sekundenhandel) genutzt wird. Die Kontoeröffnungsunterlagen tragen sogar das Logo der DAB Bank, auch die kostenlose mTAN wird von der DAB Bank übernommen, die nach wie vor als Plattform für Fondsvermittler und White-Label-Angebote existiert. Die Smartbroker-Webseite ist komplett neu und modern gestaltet mit vielen ausführlichen Texten und FAQs, alles klar auf den Punkt gebracht, und läuft autonom von wallstreet-online.de oder sonstigen Info-Portalen der WO-Gruppe. Nach Studium des Preisverzeichnisses und den Strafzinsen hat sich meine Euphorie allerdings gelegt. Aktuell werden mindestens 4,82 Euro für eine Xetra-Order fällig, bei flatex ursprünglich 6,23 Euro und aktuell 8,27 Euro plus Strafzinsen, bei OnVista 7,75 Euro. Im äußerbörslichen Bereich gibt es schon jahrelang 5-Euro-Startpartner bei Firmen wie Consorsbank, comdirect und sogar 1822 direkt(!), ob jemand nun mit 4,00, 3,90 oder auch 1,90 Euro kommt, ändert nichts mehr. Preistechnisch ist Smartbroker also keine Revolution. Es gibt dort nichts, was es nicht auch schon woanders gibt. Der einzig vernünftige Grund für eine Depoteröffnung ist die absolut ausgereifte und seit Jahren bewährte technische Plattform der DAB Bank. Ein großer Markterfolg wäre IMO nur denkbar, wenn der Broker Investorenkapital anzieht und somit eine aggressive Image-Kampagne starten kann ;)
Richard Bentke
15.01.2020 | Postbank: Mäßige Konditionen, Ärger mit Bestsign, aber eingehaltenes Prämienversprechen
Seit letztem Sommer bin ich mit meinem Depot bei der Postbank. Mein Eindruck nach etwas mehr als einem halben Jahr ist bestenfalls zwiespältig. Mäßige Konditionen im Online-Handel und immer mal wieder Ärger mit Bestsign bei der Anmeldung oder Transaktionen steht aber ein eingehaltenes Prämienversprechen gegenüber, wenn auch etwas verspätet und angemahnt. Die Telefonhotline hat mittlerweile oft unterirdische Wartezeiten. Mitunter bin ich auch aus der Leitung bzw. Warteschleife gekickt worden und die Antworten waren im Erfolgsfall auch nicht immer professionell. Das Online-Banking könnte besser sein. Über die Jahre habe ich schon einiges gesehen, um mir ein Urteil erlauben zu können. Schriftgrößen und Anordnung von Menüs kann man ohne große Mühe besser gestalten. Besonders der Stress, dass Bestsign (gehört zum 2-Faktorverfahren bei der Postbank-Anmeldung) manchmal einfach nicht geht und ich auf meinem Smartphone die App schon mehrfach deinstalliert und geladen und neue Zugänge eingerichtet habe, hat nicht nur mit dem Problem vor dem Bildschirm zu tun. Im Rückblick muss ich sagen: Proaktiv und ohne Werbeaktion wäre das Postbank-Depot für mich nicht interessant gewesen.
Gregor
06.01.2020 | Postbank: Nein, ich habe kein Verständnis
"Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut. Vielen Dank für Ihr Verständnis (Postbank)." Habe heute, Montag, 6.1.20, einen Kaufauftrag für NORDEA Bank und NEL erteilt, um meine Anteile im Depot der Postbank aufzustocken. Dies erscheint mir lohnend, weil die Kurse der beiden Aktien kurzfristig gesunken sind. Habe den Versuch heute mehrfach unternommen, unter anderem mit Kaufdatumserweiterung bis zum 10.1.2020 - aber jedes Mal die bereits genannte Fehlermeldung. Einen solchen Broker, bei dem man bei günstiger Kursentwicklung nicht kaufen kann, darf man vergessen.
Anthony Kück
06.01.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Systemausfälle und kein Krisenmanagement
Seit ca. 8:00 Uhr ist ein Zugriff aufs Depot und damit kein Aktienhandel nicht möglich. Zwar wird mittlerweile eine Meldung eingeblendet, dass es Probleme gibt und man daran arbeite, allerdings funktionieren die Systeme auch 4,5 Stunden später nicht. Ich habe die Berichte über die Probleme hier bereits gelesen und mich trotzdem entschieden, den größten Teil meiner Trades über die DKB abzuwickeln. Im Nachgang betrachtet war das ein Fehler. Wer Aktien kauft und sie lange hält, kann mit dieser fehlenden Systemverfügbarkeit vielleicht leben, wenn man jedoch zusätzlich handeln möchte, sollte man einen anderen Anbieter wählen. Hier kann die DKB richtig Geld kosten. Hilfreich wäre es ja schon, wenn man wenigstes eine Hotline einrichten würde, über die der Handel dann zu Onlinekonditionen möglich wäre. Aber auch ein sinnvolles Krisenmanagement sucht man hier vergebens. Grundsätzlich bin ich mit anderen Leistungen der DKB zufrieden, auch wenn andere Funktionen immer mal wieder ausfallen, aber für den Aktienhandel, für den die Systemverfügbarkeit elementar ist, sollte man einen anderen Anbieter wählen.
S. R.
05.01.2020 | flatex: Je schlechter ein Produkt ist, umso besser muss das Marketing sein
flatex ist ein Paradebeispiel dafür. Niemand kann sich der aggressiven 3,90-Euro-Werbung von flatex entziehen. Dass daraus später faktisch immer über 7 Euro pro Transaktion werden, merken viele erst dann. Und bald kostet die günstigste Transaktion mit Wertpapieren 7,90 Euro + nicht nur eine existierende Strafgebühr auf Cashguthaben, sondern nun auch noch auf den Wert des Depots! Bei Systemausfällen ist flatex auch ganz vorn dabei. Ich kann jedem nur raten, sich die zum Glück vorhandenen deutlich günstigeren Alternativen anzuschauen und nach den eigenen Bedürfnissen auszuwählen. Ich jedenfalls werde mein flatex-Depot bis 1.3.2020 komplett übertragen haben. flatex verschlechtert seit Jahren kontinuierlich seine Leistungen.
Mathias Müller
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