Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

17.03.2021 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Nachhaltige Philosophie, schlechter Service
Als Person, die sich für nachhaltige Entwicklung interessiert und diese unterstützen möchte, schien mir die GLS Bank fast zu gut, um wahr zu sein. Aber wie alles was nach außen Gold scheint, glänzt auch die GLS Bank nicht rundum. Nach ewigem Warten in der Telefonschleife, wurde ich unfreundlich begrüßt, so als hätte ich bei Wichtigerem gestört. Meine Frage wurde nicht beantwortet, meine Anfrage für weitere Beratung zum Thema ignoriert. Schönen Tag auf Wiedersehen. Fazit: Die GLS Bank scheint in ihrem grünen Tun so arrogant zu sein, dass sie guten Service nicht nötig hat. Na denn, viel Erfolg dabei, ich such dann mal nach einem anderen Anbieter.
K. M.

16.03.2021 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Super Bank
Ich bin seit Dezember 2020 Kunde bei der Bank. Inzwischen ist es mein Hauptkonto. Meine Kontoauszüge hole ich bei der Volksbank am Drucker. Überweisungen sind oft am gleichen Tag beim Empfänger. Der ermäßigte GLS-Beitrag von 12,00 Euro ist in Ordnung, also in allen Punkten zufrieden. Für die Mitgliedschaft kann ich sagen, dass es von Vorteil ist nichts für die Karten zu zahlen. Keine Jahresgebühren das wird oft nicht erwähnt, und Geld abheben bei den Volksbanken ist gut und bei den Spardabanken oder Ähnlichen. Ich bin viel unterwegs und habe festgestellt, dass immer eine Volksbank oder Spardabank in der Nähe ist. Am Telefon ist die Bank gut erreichbar.
Thomas Pillusch

05.08.2020 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Alles super
Ich bin langjähriger und zufriedener Kunde (und Mitglied). Alles funktioniert wie erwartet. Im Vergleich zu anderen Onlinebanken ist sie teurer, dafür bietet die Bank jedoch Nachhaltigkeit und volle Transparenz (die Strukturen, Entscheidungen und Investitionen der Bank werden sehr öffentlich kommuniziert, es gibt sogar einen GLS Bank Podcast). Probleme werden telefonisch bei Wartezeiten von einigen Minuten freundlich und schnell beseitigt. Das Eröffnen ging genauso schnell wie bei jeder anderen Onlinebank auch, die Bedienung des Onlinebankings ist gut - hier steht Funktionalität über dem altbackenen Design. Über die Filialen in einigen der größeren Städte kann ich allerdings noch nichts sagen - ich habe noch keine besucht.
Christian Armbruster

05.05.2020 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Bisher alles solide und in Ordnung
Die Kontoeröffnung (privates Einzelkonto) habe ich Online mittels VideoIdent durchgeführt. Der Prozess auf der Webseite war selbsterklärend und innerhalb weniger Minuten alle relevanten Daten erfasst. Das anschließende VideoIdent mittels Smartphone war ebenfalls binnen 10 Minuten erledigt. Im Rahmen der Eröffnung habe ich mich für die Mitgliedschaft bei der GLS Bank entschieden, was eine Mindesteinlage von 500 Euro bedeutet. Innerhalb von 10 Tagen hatte ich - trotz des beginnenden Corona-Lockdowns - alle Unterlagen für das Onlinebanking sowie die Karten nebst PIN zu Hause. Der einzige für mich ungewöhnliche Prozess war, dass die Beantragung der Mitgliedschaft schriftlich per Brief erfolgen musste. Telefonisch hatte ich zu Beginn einmal einen freundlichen Kontakt mit einem Herren aus Bochum, der nachfragen wollte, wann er die 500 Euro für die Geschäftsanteile der Mitgliedschaft von meinem neuen Girokonto abbuchen kann. Eine Nachfrage meinerseits zum Thema mTAN per E-Mail wurde innerhalb weniger Stunden zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Der angebotene Kontowechselservice war einfach zu bedienen und hat gut funktioniert. Im Onlinebanking habe ich einen Dispositionskredit beantragt (inklusive Gehaltsnachweis), der in der Höhe dem meines bisherigen Girokontos bei der DKB entsprechen sollte. Eine Rückmeldung habe ich nicht erhalten, am Folgetag war jedoch ein Dispo in ausreichender Höhe berücksichtigt, auch wenn er nicht ganz dem der DKB entsprach. Hier wäre eine kurze Rückmeldung mit der Begründung der Dispohöhe nett gewesen. Das Onlinebanking selbst ist etwas angestaubt und kann nicht mit dem der DKB oder modernen FinTechs mithalten, sei es die verspätete Anzeige von Kreditkartentransaktionen, die temporäre Sperre einer Kreditkarte etc. Das ist jedoch kein originäres Thema der Bank, sondern dem Rechenzentrum der FIDUCIA zu verdanken. Entsprechend ist das Onlinebanking aller Volks- und Raiffeisenbanken identisch. Hier bleibt abzuwarten, wann und in welchem Tempo die FIDUCIA hier endlich einen Gang zulegt. Mein Fazit: Mein Wunsch mit meinem Geld ein bisschen mehr für die nachhaltige Entwicklung und nicht für Rüstung, Umweltsünden etc. zu tun, ist mir 3,80 Euro im Monat wert, ebenso den GLS-Beitrag. Meine Entscheidung von einer modernen Onlinebank hin zur etwas träger agierenden GLS Bank habe ich nicht bereut. Als Mitglied der GLS kann man alle anfallenden Gebühren gerne mit den Mitbewerbern Triodos und Ethikbank vergleichen und wird feststellen, dass das Gesamtpaket der GLS im direkten Vergleich hervorragend abschneidet!
Ricky Zinn

29.10.2019 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Unprofessionelle Geschäftspraxis
Seit 2015 hatte ich Giro- und Tagesgeldkonto bei der GLS Bank, um nichts mit zweifelhaftem Finanzgeschäften und -gebaren diverser Großbanken zu tun zu haben. Die Kontoeröffnung empfand ich als unnötig bürokratisch, auch im Vergleich zur Erfahrung mit anderen Banken. Zudem waren auf Formularen Optionen angegeben, die - wie sich im Nachhinein nach mehrmaligem Nachfragen herausstellte - für Geschäftskunden gar nicht existieren. Die Finanzgeschäfte habe ich vorwiegend über HBCI abgewickelt, was unproblematisch war. Störungen sind mir nicht aufgefallen. Das Webbanking dagegen habe ich, soweit möglich, gemieden, da ich die Seiten als wenig intuitiv und umständlich empfand. Ein Einstellen des elektronischen Kontoauszugs in den Postkorb war z. B. nicht möglich - eine recht unbefriedigende Situation, die ich gezwungenermaßen so hingenommen habe. Telefonbanking habe ich nicht benutzt. Mit dem Kundenservice hatte ich mehrmals per Telefon und E-Mail Kontakt. Die telefonische Erreichbarkeit war zuletzt katastrophal, die Wartezeiten unzumutbar, oft wurde man aus der Leitung geworfen. Die Mitarbeiter dort, wenn man denn nach ewigem Warten doch einmal an einen geriet, waren im Allgemeinen freundlich, die monierten Probleme, die sie zu lösen versprochen hatten, blieben jedoch bestehen. Des Öfteren widersprachen sich auch die erhaltenen Auskünfte bzw. stellten sich im Nachhinein als falsch heraus. Insofern erwies sich eine telefonische Kontaktaufnahme meiner Erfahrung nach letztlich als reine Zeitverschwendung. Mitte Juli 2019 kündigte ich die Geschäftsverbindung mit sofortiger Wirkung und bat um eine Schlussabrechnung sowie die Überweisung des verbleibenden Betrags auf das neue Konto. Nachdem trotz zweimaliger telefonischer Zusicherung einfach nichts passierte und die Konten nicht aufgelöst wurden, transferierte ich das verbleibende Guthaben vor Ablauf des Monats selbst auf das neue Konto. Daraufhin zog die GLS Bank Kontogebühren vom neuen Konto bei der Fremdbank ein, ohne im Besitz eines Lastschriftmandats zu sein und vorher in irgendeiner Weise auf die Kündigung reagiert zu haben. Im Nachgang forderte sie zudem ernsthaft die Fremdgebühren der von mir veranlassten Rückbuchung ein; eine Abrechnung des Kontos ist jedoch bis heute trotz zweimaliger Beanstandung meinerseits nicht erfolgt. Aufgrund der gemachten Erfahrungen bewerte ich das Geschäftsgebaren der GLS Bank insgesamt als wenig professionell. Angesichts der vergleichsweise sehr hohen Bankgebühren für eine Online-Bank ist dies besonders enttäuschend. Die sozial-ökologische Philosophie der GLS Bank erwies sich, was die eigene Geschäftspraxis betrifft, als leere Rhetorik.
Yorin Z.

11.09.2019 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Umstellung, Zahlungsverkehr und Anspruch vs. Realität
Und wieder einmal wird etwas verschlimmbessert! War das Online-Banking der GLS Bank vor der Umstellung schlecht, hat man sich selbst übertroffen und es noch schlechter gemacht. Sogar Fehler in der Anzeige (angeblich kann ich über 999.999.999.999 verfügen). Unglaublich, dass so etwas live geht. Nach der Umstellung Warteschleife von 10+ Minuten und danach Abbrüche im Gespräch - wow! Daneben der Anspruch eine nachhaltige Bank zu sein - man benutzt die gleichen Systeme wie viele andere Banken, wohl echt gut mit einer hohen Gebührenstruktur und noblen Dienstsitzen vereinbar. Bei anderen Banken würde man das Abzocke nennen, wenn auf einmal ein Beitrag von 60 Euro im Jahr erhoben wird und ein Zahlungsgang (ohne Risiko für die Bank) mit 15 Cent je Buchung berechnet wird. Es handelt sich um einen technischen Vorgang mit sehr geringen Produktionskosten. Es gibt Banken da betragen diese weniger als 1 Cent. Ach ich vergaß - die 60 Euro sollten ja dazu dienen, einen guten Service für die Kunden sicher zustellen - welch ein Farce.
J. H.

06.07.2019 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Netter und unkomplizierter Kontakt, schnelle Eröffnung
Ich habe vor ca. 2 Monaten ein Girokonto bei der Bank eröffnet. Ich war mir zuerst unsicher, wie gut ein Kontowechsel ablaufen würde, aber ein Umzug von der DKB zur GLS lief vollkommen unkompliziert über den Kontoumzugsservice ab. Ich bin unter 27 Jahren alt und zahle knapp 12 Euro pauschal als GLS-Beitrag im Jahr. Da ich mich direkt dazu entschieden habe, Mitglied zu werden und Anteile zu zeichnen, habe ich eine kostenlose Mastercard mit unbegrenzt kostenlosen Abhebungen im Ausland bekommen. In Kombination mit unbegrenzt kostenlosen Abhebungen mit der BankCard an Volksbankautomaten und vier kostenlosen Abhebungen an anderen Automaten im Monat ergibt sich ein tolles Gesamtpaket. Das Online-Banking ist eingängig und wird Ende Juli auf das einheitliche VR-System umgestellt. Da mir Zugangsdaten für die Online-Plattform futopolis fehlten, rief ich an, wurde sofort bereut und die Daten waren nach zwei Tagen im Briefkasten. Alles in allem bin ich mit einem sehr guten Gewissen bisher sehr zufrieden. :-)
J. D.

12.02.2019 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Vertrauen in beide Richtungen?
Ich habe mein Konto bei der GLS im November 2016 eröffnet und nutze es seit jeher als Zweitkonto - nicht extrem aktiv aber für den Haushalt. Ich habe bei der Bank ein Girokonto und Geschäftsanteile in nicht unbeachtlicher Höhe. Die Anteile bringen seit jeher eine gewisse Rendite, sind aber nicht garantiert. Sie deckten jährlich die Kontoführungsgebühren der Bank ab usw. Als eine Reise im Oktober letzten Jahres anstand, interessierte ich mich für die kostenfreie Kreditkarte für Mitglieder mit Anteilen und so beantragte ich sie. Sie kam ziemlich fix und ich freute mich, eine Sicherheit im Ausland zu haben. Gesagt getan: Im Ausland also eine Autovermietung aufgesucht und für die Kaution die Mastercard hingelegt. Leider wurde sie abgelehnt, was natürlich sehr peinlich ist und ich musste ohne Auto davonziehen. Da es Wochenende war, konnte ich den Kundenservice nicht erreichen, um abzuklären woran das lag. Als es Montag war, rief ich an und fiel aus allen Wolken als ich hörte, was ich hörte. Mein Kreditkartenlimit lag bei 250 Euro! 250 Euro war für mich natürlich keine Kreditkarte mit Sinn und ich fragte nach Erhöhung. Diese wurde mir abgelehnt mit dem Hinweis ich müsse mein Gehalt auf das Konto laufen lassen und das Konto aktiver nutzen. Wenn man sich vorstellt, dass ich das 120-fache (!) an Anteilen bei der Bank habe und man mir nicht mal ein angemessenes Gegenvertrauen bietet, ist das für mich die reinste Beleidigung und ein Kündigungsgrund. Ich habe seit Kurzem eine Kreditkarte von der Santander, welche ein angemessenes Limit und mehr Leistung bietet, neben der Finanzierung die ich bei der Santander habe.
Johannes V.

02.07.2018 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Netter Telefonservice, schlechte Dienstleistung, Beschwerden laufen ins Leere
Durch Änderung des Vorstandes unseres Vereines mussten die entsprechenden Vollmachten geändert werden. Dieser bei einem bestehenden Konto üblicher Vorgang dauerte bis heute mehr als 6 Wochen. Als uns dann schließlich nach mehrmaligen Telefonieren gesagt wurde, dass wir zwar Kontovollmachten für den Vorstand haben, aber nach wie vor keinen Online-Zugang, da die entsprechenden Unterlagen noch nicht ausgesendet wurden. Als ich mich darüber beschwerte, wurde mir erklärt, wie man sich online einloggt und welche Fehler dabei passieren können. Erst als ich meinem Ärger Luft machte, hatte ich zumindest das vage Gefühl auf Verständnis zu treffen. Eine Bank, die sich als Wertebank versteht, sollte in der Lage sein, auch einen entsprechenden Service darzustellen. Bereits unser vormaliger Vorstand vor zwei Jahren hatte wochenlange Probleme. Spricht man ihren Service an, bekommt man die standardisierte Version: ... damit haben wir nicht gerechnet, der Ansturm usw. Da ich als Unternehmensberater für Personal- und Unternehmensentwicklung seit mehr als 20 Jahren für internationale Unternehmen u. a. auch für Banken arbeite, kann ich mir durchaus vorstellen, was es heißt, unerwartet zu wachsen. Was ich mir nicht vorstellen kann, wie man mehrere Jahre braucht, um ein bekanntes strukturelles Problem nur ungenügend in den Griff zu bekommen. Wenn der interne Verwaltungsprozess wichtiger ist als der Kunde, dann ist Ärger vorprogrammiert und es ist eine Frage der Zeit, dass der von der GLS beschworen Kundenansturm austrocknet, da andere Finanzinstitutionen die Lücke schließen werden. Wir sind ernsthaft am überlegen, die Bank zu wechseln, mit Sicherheit kann ich zu diesem Zeitpunkt nur über den unprofessionellen Umgang mit mir als Kunden und den offensichtlichen internen Problemen in den Abläufen bei der GLS Referenz geben.
Hans-Peter Kraus

23.03.2018 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Mit dem schlechten Gewissen Druck aufbauen
In der Anlage-Beratung wurde unterschwellig so viel Druck aufgebaut, dass ich das Gespräch irgendwann abbrechen musste. Beim ersten Gespräch, als ich noch in Aussicht stellte, einen hohen Betrag anzulegen, war der Umgangston freundlich. Als ich darauf nicht sofort ansprang und mir einige Monate Bedenkzeit ließ, mich entschied, weniger fest anzulegen, verlief das zweite Gespräch ungemütlich. Mir wurde ein schlechtes Gewissen eingeredet, dass ich die Werte der Bank nicht unterstützen würde. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ich finde die ethisch-soziale Ausrichtung genau richtig. Allerdings muss ich auch für mich eine Form finden, die zu meiner Situation passt. Ich bin nicht bei der Bank, um sie (und damit alle wohlhabenderen Mitglieder) zu unterstützen, sondern um mein Geld sinnvoll einzusetzen. Wenn ich dabei aber drauflege - also mehr ausgebe, als zurückkriege - kann ich auch gleich spenden. Die/der Berater/in ließ sich überhaupt nicht darauf ein, passende Produkte für mich zu finden, sondern machte mir nur klar, dass ich mich schnell entscheiden müsste. Ich werde mir das alles noch mal durch den Kopf gehen lassen ...
B. A.

15.11.2017 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Kündigung der Genossenschaftsanteile
Hatte das Sonderkündigungsrecht nach Einführung des neuen Beitrags verpennt und wollte mich nun von meinen Anteilen trennen. Da die Kündigungsfrist allerdings 5 Jahre beträgt, darf ich noch 5 Jahre lang den Beitrag latzen. Mein Konto habe ich mittlerweile bei einer anderen Bank. Nur noch die Anteile liegen bei der GLS. Einzige Lösung: Es findet sich jemand, der sie mir abkauft.
Alexander S.

29.10.2017 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Monatsbeitrag von EUR 8,80 für ein Girokonto
Wie der vorherige Schreiber angibt, sind die Gebühren aktuell EUR 3,80 und einige Services neuerdings kostenfrei gestellt worden. Doch wurde der sogenannte GLS-Beitrag in diesem Bericht vergessen. Das ist eine Art Mitgliedsbeitrag von EUR 5,00 im Monat, den jeder Kunde zusätzlich zu seinem Beitrag seit dem 1.1.2017 bezahlt. Somit kommt man bei der GLS auf EUR 8,80 pro Monat für ein Girokonto. Zu erwähnen ist unbedingt, dass der telefonische Service in der Regel sehr freundlich und kompetent ist. Eine Ausnahme musste ich leider aber auch erleben.
Rainer Bültert

18.01.2017 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Wenn der erste Kontakt schon zur Hürde wird
Heute habe ich bei der Hotline der GLS angerufen, weil ich - bevorzuge analoge Informationen - um die Zusendung zunächst einmal von Informationsbroschüren über die Bank im Allgemeinen und über Anlagemöglichkeiten bitten wollte. Ich habe klar gesagt, dass ich Interesse am Girokonto und später vielleicht auch Anlagenberatung habe. Die Mitarbeiterin versuchte, mich dann sofort zur Abteilung für Anlageberatung weiterzuleiten, was ich zwar nicht angefragt hatte, aber duldete. Als dann keine Verbindung möglich war, erfragte sie zwecks Rückruf eines Mitarbeiters (was ich auch nicht wollte) meine persönlichen Daten wie Geburtsdatum und -ort. Erst als ich ärgerlich wurde und sie daran erinnerte, dass ich nur allgemeines Material zugeschickt bekommen möchte, wofür sie wohl ausschließlich meinen Namen und meine Anschrift benötigt, erfüllte sie meinen Wunsch. Was war so schwierig daran? Die Bank spricht mich aufgrund ihrer Ethik und ihrer gesellschaftlichen Haltung an, von daher mein Interesse. Eine Bank ist aber auch sehr ihren Kunden und (in diesem Fall) Mitgliedern verpflichtet. Das ist besonders anspruchsvoll, wenn der Kontakt in den allermeisten Fällen über Telefon und Internet ablaufen wird. Wenn aber schon an dieser Schnittstelle solche schlechten Erfahrungen gemacht werden, finde ich das alles andere als vertrauenerweckend.
A. D.

03.12.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: GLS Bank und keine andere mehr
Ethik und Moral - das ist im Bankgeschäft selten. Die GLS-Bank handelt aber gerade aus der Überzeugung heraus, dass das Geld für den Menschen da ist und nicht der Mensch für das Geld. Was sich auch darin ausdrückt, dass sie seit Jahr und Tag für Barcamps und andere Diskussionsformate ein offenes Ohr hat und sich aktiv in Debatten einmischt. In solche, die andere Banken partout meiden. Hier passen Überzeugung und Handeln zusammen. Gerade am Service wurde im letzten Jahr viel getan. Ich frage immer direkt via Facebook oder Twitter, das geht oft schneller als über die Hotline und man muss nicht in die Warteschleife. Weiter so, danke das es Euch gibt.
Werner

28.11.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Endlich kein schlechtes Gewissen mehr
Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mich entschieden, meine Kontoverbindung von einer Großbank (alles kostenlos) zur GLS Bank zu wechseln. Dieser Schritt ist, wie bei fast allen GLS-KundInnen ein bewusster gewesen. Der Wechsel lief problemlos. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Ein Dispo wurde mir mit Kontoeröffnung eingeräumt und nach Gehaltseingängen auch angemessen erhöht. Der Zinssatz ist sehr niedrig. Es gibt keine weiteren Überziehungszinsen - keine versteckten Kosten. Gerne bin ich bereit Euro 2 Kontoführung im Monat zu zahlen, da die Bank absolut transparent mit ihren Geschäften umgeht. Die KundInnen werden regelmäßig über alle ausgegebenen Kredite im "Bankspiegel" informiert. Natürlich ist es ein Unterschied zu meiner letzten, großen 24-Stunden-Bank: Die Bank arbeitet an den üblichen Geschäftszeiten, das ist für mich aber absolut OK. Ich kann diese Bank zu 100% empfehlen.
anonym

22.11.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Für Selbständige keine echte Alternative
Nach einigen Jahren "Testbetrieb" eines Kontos bei der GLS wird dieses Konto demnächst wieder aufgegeben. Zwar entspricht der ethisch-ökologische Anspruch der Bank genau dem, was ich mir erhofft hatte, aber als Partner für Zahlungsverkehr eines Selbständigen ist die Bank wenig empfehlenswert. Da sind einmal die Kosten für die Kontoführung, die deutlich über vergleichbaren Angeboten anderer Genossenschaftsbanken liegen. Bei denen erhält man dann aber auch als normaler Genosse eine Rendite, nicht nur als stiller Teilhaber ... Was mich aber am meisten nervt: Es ist scheinbar unmöglich, für eine Kontoüberziehung für wenige Tage zu realisieren. So kommt es regelmäßig vor, dass eingehende Zahlungen wegen Sonn- und Feiertagen noch nicht eingegangen sind, Daueraufträge aber sehr wohl getätigt werden (zum Teil noch vor dem Stichtag), was zu einer kurzfristigen Unterdeckung führt. Bei allen anderen Banken ist das nicht mal eine Nachricht wert, man hat am Ende eines Jahres höchstens ein paar Cent an Überziehungszinsen zu zahlen. Bei der GLS wird es da deutlich teurer, weil die Zahlungen gleich kostenpflichtig zurückgebucht werden, um auf einem Konto zu landen, das zwischenzeitlich durch die nun eingegangenen Zahlungen gut gefüllt ist. Dann weist man die Zahlungen erneut an, und muss dafür wieder eine Gebühr bezahlen. Anrufe, dies durch Gewährung einer Überziehung zu ändern, wurden leider negativ beschieden: Für Freiberufler räume man keinen Dispo oder Ähnliches ein, dies widerspräche den moralischen Ansprüchen der Bank, die nicht den kreditfinanzierten Konsum unterstützen wolle (Originalton Hotline), es sei denn, ich würde, zusätzlich zu den eingehenden (nicht taggenauen, unregelmäßigen) Zahlungen z. B. von Kunden, für einen regelmäßigen Zahlungseingang von zusätzlich mindestens 2.500 Euro sorgen. Allein der Aufwand für zurückgerufene Zahlungen, aber auch der Imageverlust durch zurückgerufene Zahlungen, sind für mich Grund genug, diesen Zahlungsverkehr künftig über die bewährte Hausbank abzuwickeln. Schade, denn die Idee der GLS ist nach wie vor sympathisch, aber das allein reicht für einen reibungslosen Zahlungsverkehr genauso wenig, wie die moralisierend-unzutreffenden Aussagen der Hotline-Mitarbeiter für Kundenzufriedenheit sorgen.
Christian F.

21.09.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Ethisch inkorrekt
Gesellschaft für "Leihen und Schenken" - die GLS ist wirklich nicht dumm! Sie weiß genau vom aktuellen Trend, dass immer mehr Arbeitnehmer zukünftig in die (Schein)-Selbständigkeit entlassen werden. Die GLS generiert durch Ausnutzung dieser arbeitgeberfreundlichen Entwicklung fette Mehreinnahmen. Ist man also Freiberufler mit Rechnungseingang, zahlt man schon mal das 2,5-fache für die Kontoführung. Man ist ja schließlich Unternehmer! Plus eine Gebühr für jede einzelne Kontobewegung. Da kommen schnell Gebühren von mehr als 30 Euro pro Monat zusammen. Die Kontoumstellung macht sie auch still und heimlich und warnt weder vor, um Zeit für die Einrichtung eines frei gewählten Kontos einzuräumen, noch geht sie mit ihrem Kunden in Dialog. "Ethisch völlig korrekt", argumentiert die Bank dann, dass es nicht darauf ankomme, wie viele Rechnungen pro Jahr hereinkommen und wie viel der Freiberufler damit schafft zu verdienen. Der angestellte Manager mit 500.000 Euro im Jahr zahlt demnach 2,00 Euro pro Monat und der kleine Freiberufler mit 20.000 Euro zu versteuerndem Einkommen das 15-fache.
Rainer

15.09.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Für Unternehmensgründung nicht zu empfehlen
Wir wollten das Geschäftskonto für eine GmbH in Gründung bei der GLS Bank einrichten. Bei der Beratung am Telefon hieß es im Vorfeld noch, dass das maximal 2 bis 3 Tage dauert, wenn die Unterlagen vollständig eingegangen sind. Noch einer Woche, nachdem die Unterlagen eingegangen sind, heißt es am Telefon die Unterlagen wären zwar da aber noch in Bearbeitung. Wann das Konto letztlich eröffnet wird, dazu könne man nichts sagen und man müsse schon 2 bis 3 Wochen rechnen. Die Berater am Telefon waren weder Willens oder in der Lage zum Sachbearbeiter durchzustellen oder einen Rückruf zu vereinbaren. Angesichts der engen Fristen für die Einzahlung des Stammkapitals ist von der Einrichtung eines Geschäftskontos bei Unternehmensgründung bei der GLS Bank abzuraten. Bei diesem Mangel an Engagement und Zuverlässigkeit bei Neukunden, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Zuverlässigkeit bei Stammkunden besser ist.
A. W.

09.06.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Service und Umgangston optimierbar
Ich bin vor einigen Jahren ganz bewusst zur GLS als Hausbank (Gehaltskonto, Tagesgeldkonto) gewechselt und muss plötzlich die Erfahrung machen, dass der Service der Philosophie und den philanthropischen Wurzeln dieser Institution nicht mehr entspricht. Der Ton in E-Mails, etwa Anfragen, ist unangemessen, in der Anlageberatung warte ich seit zwei Tagen auf einen Rückruf. Ton und Diktion sind auf einem Niveau, der im Vergleich zu vorher, schlechter geworden ist. Was ist da passiert? Ist es das Wachstum der Bank, das zu Überforderung und schlechter Personalentwicklung geführt hat oder gar fehlende Qualitätssicherung? Ich kann die Bank nur noch eingeschränkt empfehlen, auch wenn ich vom ethischen Banking, vor allem bei der GLS prinzipiell sehr überzeugt bin. Die Kriterien sind transparent, die Abschlussberichte lesenswert und das Online-Banking bequem. Wer allerdings ebenfalls Wert auf Kundenkommunikation und -service legt, sollte sich das jedoch gut überlegen.
K. B.

01.12.2014 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Bin sehr zufrieden
Ich war vorher Kundin der Ökobank und bin von der GLS nach Pleite und Übernahme derselben mit übernommen worden. Zuerst war ich sehr wachsam, ob die guten Erfahrungen mit der Ökobank sich fortsetzen würden. Ich bin super zufrieden. Als freischaffende Künstlerin habe ich ein gemischtes Geschäfts-/Privatkonto, das sich im unteren Gebührenniveau bewegt. Die Ansprechpartner sind geduldig und meistens sehr kompetent, geben aber auch zu, wenn sie nichts wissen, und verbinden weiter oder nennen einen kompetenten Ansprechpartner. Fehlbuchungen kommen selten vor, und wenn doch, werden sie taggenau zurückgebucht. Überweisungen gehen ruckzuck raus, viele werden am selben Tag auf der Empfängerbank gutgeschrieben. Alle Gutschriften werden zügig gebucht. Ich verwende das volksbankeigene Profi Cash als Online-Banking-Programm. Da muss alle paar Jahre eine neue Version gekauft werden, die ist nicht ganz billig. Ebenfalls teuer sind EC- und Kreditkarte, darum habe ich beide zurückgegeben und ein Girokonto bei der DKB, wo ich beides kostenlos bekomme.
M. Ritter

25.08.2014 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Die Alternative
... zu vielen konventionellen Banken ist die GLS Bank ganz sicher. Gelder werden durch die Bank ausschließlich in transparent dargestellte, soziale und andere Projekte investiert, den Bereich kann man als Kunde selber aussuchen. Ich bin seit vielen Jahren Kunde mit meinem Firmenkonto und bin ausgesprochen zufrieden. Wenn mal persönlicher Kontakt notwendig sein sollte, ruft der Mitarbeiter einen Tag nach meiner E-Mail freundlich und kompetent mich an - das würde ich mir bei anderen Firmen auch wünschen. Die Leistungen und der Service sind top, ich bleibe gerne dabei. Ich empfehle ein Zweitkonto bei der GLS zum Ausprobieren und das GLS-Magazin zu lesen, um die Hintergründe und Fakten zu erfahren.
B.K.

12.01.2014 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Service ist schlecht
Inzwischen ist das einzig Positive an dieser Bank, die Hoffnung, dass sie mein Geld sinnvoll verwendet. Die Mitarbeiter der Hotline sind auf dem Niveau der Telekom, einziger Unterschied ist die Wartezeit bis man dran kommt. Ich versuch seit Wochen diverse Probleme zu klären. Dabei spreche ich natürlich immer mit unterschiedlichen Mitarbeitern, die reihum immer unterschiedliche Aussagen zu den gleichen Themen machen. Nichts hilft mir wirklich weiter. Rückrufe werden immer angeboten und kommen konsequent nie zustande, die Betonung liegt auf nie. Das ist das eigentlich wirklich Schlimme daran, weil es dann auch kein Versehen mehr sein kann. Ein oder zweimal kann so was ja mal passieren, aber nie ist ein "Telekomwert". Auch schriftlich habe um einen Rückruf gebeten, inzwischen warte ich seit einer Woche. Ich hatte ein zweites Geschäftskonto eröffnet, dabei wurde mir die falsche IBAN mitgeteilt und diese ist inzwischen an alle Kunden verschickt. Man kann Sammelaufträge tätigen, diese werden dann auf den Kontoauszügen verschlüsselt, warum auch immer, die Entschlüsselung kostet 10 Euro, warum das so ist kann mir keiner sagen. Dies ist nur eine vieler sinnloser versteckter Leistungen, die Kosten verursachen. Fazit: Ich bin noch Kunde dieser Bank weil zurzeit eine Veränderung zu aufwendig ist. Empfehlen kann ich sie leider aus oben genannten Gründen nicht.
S. F.

03.04.2011 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Geld wirklich nachhaltig verwalten
Die GLS Gemeinschaftsbank verwaltet für ihre Kunden - wie jede andere Bank auch - Konten, Geldanlagen, Kredite und bietet dazu noch umfangreiche Beratungsdienstleistungen zu allen finanziellen Gesichtspunkten an. Dieses geschieht aber - im Gegensatz zu nahezu allen anderen Banken - nicht nur nach rein finanziellen Kriterien, sondern auch nach Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten. Welche Bank kann sonst von sich sagen: "Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen kulturelle, soziale und ökologische Initiativen von Menschen, die zu einer fortschrittlichen Entwicklung der Gesellschaft beitragen" und dieses auch praktisch beweisen? Für sehr geringe 2 Euro monatliche Kontoführungsgebühr erhalte ich jetzt unbegrenzt viele beleglose Buchungen (d. h. Geldeingänge und Homebanking-Überweisungen), was für ein Geschäftskonto sensationell gute Konditionen sind und für 15 Euro pro Jahr die EC-Karte. Diese Konditionen mögen sich nicht optimal anhören, wenn man die zahlreichen Werbeangebote für Gratis-Girokonten sieht, die aber immer auch Bedingungen (Mindest-Einkommen, -Umsatz usw.) enthalten. Ich habe jedenfalls bevor ich zur GLS gewechselt habe als Kunde einer Sparkasse jeden Monat 7 Euro Kontoführungsgebühr zahlen müssen.
Homebanking funktioniert sehr zuverlässig und schnell über das Pin-Tan-Verfahren oder HBCI-Diskette. Die Anbindung der GLS Gemeinschaftsbank an die Technik der Volks- und Raiffeisenbanken hat die positiven Auswirkungen, dass man bei allen Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken kostenfrei Geld abheben kann und das Onlinebanking professionell ausgebaut ist. Die Bank informiert ihre Kunden regelmäßig mit der eigenen Kundenzeitschrift "Bankspiegel" und was man dort liest, ist alles andere als das bei anderen Instituten übliche Marketing-Blabla. Dort werden u. a. alle vergebenen Kredite dokumentiert und einzelne unterstützte Projekte und Initiativen detailliert vorgestellt. Nur Kredite an Privatpersonen werden aus Rücksicht auf deren Privatsphäre nicht veröffentlicht. So kann sich jeder Bankkunde von der Tätigkeit seiner Bank überzeugen. Dort wird allerdings auch ersichtlich, warum die GLS Gemeinschaftsbank gelegentlich auch die "Hausbank der Anthroposophen" genannt wird. Unter den finanzierten Projekten befinden sich sehr häufig Waldorfschulen und -kindergärten und die Verbindungen der Bank mit dieser Bewegung sind vielfältig. Da ich persönlich nichts gegen diese Schulform habe, sehe ich dabei aber kein Problem. Kurz: Wenn einem die Zukunft dieser Welt nicht egal ist und die Einsicht vorhanden ist, dass für eine lebenswerte Zukunft auch der Umgang mit unserem Geld verändert werden muss, dem wird mit der GLS Gemeinschaftsbank eine sehr gute Möglichkeit zur Verwaltung des Geldes geboten. Ich bekomme alle Dienstleistungen von der GLS, die ich von einer Bank erwarte, und bin mit ihnen rundum zufrieden und weiß, dass mein Geld SINNvoll verwendet wird.
Günther K.

Zufriedenheitsrate: 46% basierend auf 23 Berichten
positive Wertungen9neutrale Wertungen3negative Wertungen11        

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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