Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

27.10.2020 | N26 Bank GmbH: Gutschrift für Leihwagen
Ich habe 1.950 Euro Kaution für einen Leihwagen in Portugal bezahlt. Direkt bei Rückgabe hat der Vermieter gutgeschrieben. Die Rückbuchung dauert laut N26 30 Tage. 27 sind um. Der Support sagt, warten, bis 30 Tage um sind. Das finde ich sehr komisch. Ist eine Menge Liquidität, die da gebunden wird. Zumal ich öfter Fahrzeuge miete. Dann hat man ja Riesenbeträge in der Luft hängen, und kann vielleicht deshalb gar nicht mehr mieten. Wobei die Kautionen in der Regel geringer sind. Aber auch kleinere Kautionen läppern sich ja. Dafür ist dieser Anbieter nicht zu gebrauchen. Ansonsten läuft da ja alles normal. Und den Support erst mal zu bekommen, erfordert ein Studium.
Ingo Römer

22.10.2020 | TransferWise Ltd.: E-Geld-Anbieter mit nützlicher Debitkarte
Das Jahr 2020 ist ein jeder Hinsicht ein besonderes Jahr. Immer neue Wettbewerber treten mit ihren Angeboten am deutschen Markt auf. So gibt es auch den E-Geld-Anbieter TranferWise, der ursprünglich eine Lösung zur Vermeidung der hohen Gebühren bei Überweisungen finden wollte. Bei meiner Suche nach Informationen über den Anbieter konnte ich im Vorfeld nicht herausfinden, ob das Banking auch auf dem Desktop bzw. über die Webseite auf dem Rechner funktioniert. Ob TranferWise als Digitalbank zwingend eine App und ein Smartphone erfordert, musste ich also selbst herausfinden. Die Kontoeröffnung geschieht wie bei anderen Fintechs einfach über die Website und das Hochladen von Dokumenten. Danach erhält man dann eine IBAN. Man muss dann umgerechnet 6 Euro an TranferWise überweisen; um die Debit-Mastercard zu erhalten. Außerdem muss man die 2-Faktor-Autorisierung auf der Internetseite einrichten. Wenn die Karte ankommt, muss man sie noch aktivieren. Dabei bekommt man auf sein zur Autorisierung eingerichtetes Handy einmalig die PIN seiner Karte geschickt. Diese kann man sich dann ja notieren (und dann merken bzw. vernichten, in den Tresor, etc.). Es gibt einen großen FAQ-Bereich, in dem viele Fragen beantwortet werden. Mit der Karte können monatlich bis zu 200 Pfund kostenfrei abgehoben werden, danach werden Gebühren fällig. Die Kosten für Überweisungen und andere Transaktionen kann man im Onlinebanking übersichtlich und umfassend abrufen. Entgegen den Erfahrungen verschiedener Nutzer funktionieren Lastschriften mit belgischer IBAN problemlos (wie auch bei Openbank liegen die Probleme in diesen Fällen nicht etwa beim Anbieter, also TransferWise oder eben Openbank, sondern beim Gläubiger). Als Fazit ist festzuhalten, dass es ein gutes Konto ist. Es ist in erster Linie als kostenloses Reisekonto zur Ergänzung einer Reisekreditkarte oder zum Internetshopping mit Kreditkarte zu empfehlen. Als Hauptkonto und Alternative zur DKB oder ING ist das Konto sicher nicht zu betrachten, als Ergänzung aber schon. Und es kann dann mit "schwächeren" Banken wie der norisbank, Consorsbank und den meisten anderen Fintechs auf jeden Fall mithalten.
Matthias L.

15.10.2020 | Openbank S. A.: Leider erhebliche Abstriche
Kontoeröffnung recht einfach und zügig. Als Legitimation reichte eine Überweisung vom bisherigen Konto. Nach zwei Tagen war das Konto einsatzbereit. Die Mastercard-Debitkarte erhielt ich eine Woche später. Obwohl kein Dispo angeboten wird, muss sich der Kunde bei der Beantragung recht nackig machen. Es wurden unter anderem die Zustimmung für Schufaabfrage und der letzte Steuerbescheid gefordert. Nach nunmehr zweimonatiger Nutzung fallen mir leider einige unangenehme Probleme auf. Es gibt keine girocard, die jedoch bei unseren Bürgerämtern als alleinige Zahlungsmethode gefordert wird. Viele Geschäfte, z. B. meine Kfz-Werkstatt, akzeptieren nur Bargeld und girocard. Als weiteres Hindernis erweist sich die spanische IBAN. Diese ist 24-stellig (die deutschen haben 22 Stellen) und kann somit in vielen Online-Formularen nicht eingegeben werden. Zwei Beispiele von vielen: Änderungsanzeige Rentenservice, Referenzkonto SWK-Festgeld. Letzteres akzeptiert grundsätzlich nur eine deutsche IBAN. Telefonisch wurde mir mitgeteilt, dass der Grund hierfür "Vermeidung von Geldwäsche" sei. Somit kann ich als Fazit sagen: Das Konto ist recht gut gemacht, einfaches und verständliches Onlinebanking, ohne viel Schnickschnack, aber solange die EU-Grundfreiheiten noch nicht bei allen Institutionen angekommen sind, ist ein deutsches Konto weiterhin nötig.
H. J.

14.10.2020 | Commerzbank AG: Konten mehrerer Banken gleichzeitig gekündigt
Wie schon bei so vielen anderen hat es auch mich sehr überraschend mit eine Kontokündigung getroffen. Um es genau zu sagen, sogar mit mehreren. Mitte September erhielt ich von comdirect die Nachricht über die Kündigung aller Konten und Depots. Die Bank war meine Zentralbank mit einem relativ hohen Gehaltseingang, Überweisungen, etc. Zwei Wochen später dann die Kündigung der onvista bank, die ich ausschließlich als Wertpapierdepot aktiv nutzte. Heute (Mitte Oktober) dann mein Commerzbank-Konto. Dieses habe ich so gut wie nie benutzt, aber deshalb direkt zu kündigen? Ich hatte nie Schulden, und auch keine Kredite (vielleicht ist das ja der Grund). Was ich mich aber frage ist, weshalb mehrere Banken dies fast gleichzeitig machen. Ich glaube, nach der dritten Kündigung kann dies kein Zufall mehr sein.
anonym

12.10.2020 | Postbank: Telefonischer Kundenservice funktioniert nicht
Bei der Postbank bin ich seit Jahren für das Telefon-Banking angemeldet. Seit mindestens ein oder zwei Jahren funktioniert es sehr bedingt. Ich bekomme nach x Wiederholungen höchstens den Kontostand genannt. Etwas anderes, z. B. Überweisungen, ist unmöglich zu tätigen. Der Computer versteht die Zahlen falsch, nach 10 Minuten will er mich mit dem nichtexistierenden "nächsten freien Mitarbeiter" verbinden. Von wegen ... nach zwölf Minuten Endlosmusik, Ansagen und Bitten um meine Geduld gebe ich auf. Das an vier Tagen hintereinander. Entnervt bitte ich meine Freundin für mich Überweisungen zu tätigen, gehe zu Lidl, hebe das Geld ab und zahle es ihr zurück. Die Prozedur bei der Postbank wiederholt sich mit schöner Regelmäßigkeit.
M. Stucka

03.10.2020 | Deutsche Bank AG: Sehr guter Service, höhere Kosten
Die Deutsche Bank bietet ein umfangreiches und robustes Onlinebanking inklusive Demo an, das sehr viele Raffinessen hat. Der Self-Service wurde immer weiter ausgebaut. Die App ist sehr gut und pushTAN funktioniert sogar mit mehreren Smartphones. Der Service ist einfach telefonisch erreichbar und löst auch komplexe Probleme zügig inklusive Rückruf mit Termin. Schriftliche Aufträge funktionieren auch gut, Antworten erfolgen in Papierform. Auch der Kundenberater ist Gold wert, telefonisch und persönlich. Dispo funktioniert online und auch manuell über den Berater mit Gehaltsnachweisen. Man ist also nicht rein einem Computer ausgeliefert. Gute Auswahl an Kreditkarten inklusive Apple Pay. Robin als Roboadvisor startet bereits ab 500 Euro und ist eine gute Ergänzung mit vernünftiger Performance und einfacher Bedienung. Filialen sind genügend verfügbar. Nachteile sind der zu hohe Dispo, die Kosten für das Konto sind gerechtfertigt. Leider ist das Onlinebanking keine Echtzeitanwendung, Verbuchungen im Batch. Cool ist die kostenlose virtuelle Kreditkarte für Apple Pay, die sofort eingesetzt werden kann. Viele andere Produkte sind verfügbar, leider wurden die Kosten für Schließfächer verdoppelt. Ansonsten solides Angebot mit einem ausgesprochen guten Service mit geringer Wartezeit.
Chris K.

25.09.2020 | Edekabank AG: Last Man Standing im Genolager
Heute möchte ich die anderen Nutzer dieses Forums über meine Erfahrungen mit der Edekabank informieren. Von 2016 bis zum Sommer dieses Jahres war ich Kunde der Edekabank. Ich wollte damals eine Alternative zur Deutschen Skatbank, weil mir die Dispoautomatik, also die Erhöhung bzw. Absenkung eines Dispokredits nach den entsprechenden mehrmaligen Gehaltseingängen nicht so zusagte. Allerdings wollte ich im Genosketor bleiben. Ich stieß dann auf die Edekabank. Diese bot damals und bietet noch immer ein kostenloses Girokonto, sofern ein Gehaltseingang vorliegt. SALA-Verschlüsselung ist im Gegensatz zur Skatbank nicht notwendig. Also wechselte ich zur Edekabak. Diese war in gewisser Weise stets eine Mischung zwischen Haupt- und Zweitkonto. Am Anfang hatte sie ein leicht modifiziertes Geno-Onlinebanking. Dieses erlaubte damals im Menü unter einem eigenen Punkt eine dreitägige Umsatzvorschau. Das gefiel mir sehr gut und die Abschaffung und den Wechsel auf das Standardbanking habe ich sehr bedauert. Im Gegensatz zu vielen anderen Genobanken ist auch das mTAN-Verfahren weiterhin kostenfrei. Der Edeka Einkaufsbonus, d. h. die Rückvergütung in Höhe von 1% aller Umsätze, die mit der girocard bei Edeka getätigt werden, ist ebenfalls eine nette Zugabe. Der Kundenservice ist sehr hilfsbereit. Insgesamt muss ich sagen, dass ich wahrscheinlich von allen Banken im Genosektor die Edekabank im ehesten empfehlen würde. Dass ich dort nun nicht mehr Kunde bin, hängt mit zwei Dingen zusammen: Die Edekabank tätigt ungefähr einmal im Quartal eine Schufa-Abfrage. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem, ich empfinde es aber auch nicht unbedingt als Vertrauensbeweis. Und weil sie eine Aktiengesellschaft ist, kann man leider keine Mitgliedsanteile zeichnen. Deshalb bin ich nun bei einer anderen Bank im Genosektor. Dort kann ich zwar nicht mehr unbegrenzt Bargeld im Genonetz ziehen, dafür kann ich aber Geschäftsanteile zeichnen.
Matthias L.

25.09.2020 | Revolut Ltd.: Guter Ersatz für boon.PLANET
Da ich durch das in ein paar Tagen nicht mehr verfügbare Smartphone-Banking von boon.PLANET auf den Geschmack gekommen bin, habe ich nach Ersatz gesucht und Revolut gefunden. Von diesen Challenger-Banken/Anbietern von Smartphone-Banking gibt es mittlerweile schon einige. Mir ging es vor allem um die Möglichkeit, das Konto bzw. die Karte mit einer anderen Kreditkarte aufladen zu können. Dies funktioniert bei Revolut kostenlos. Für knapp 6 Euro erhält man als Standardkunde (keine Monatspauschale) optional eine Plastikkarte (Maestro). Echtzeit-Überweisungen sind möglich. Am Automaten kann man monatlich 200 Euro kostenlos auszahlen lassen. Zur Anmeldung sind die App, Fotos vom Ausweis und ein kurzes Selfie-Video nötig, kein Papierkram oder PostIdent. Zum Hochladen benötigte ich mehrere Versuche. Konto und virtuelle Karte waren danach recht schnell verfügbar. Die Plastikkarte kam ein paar Tage später. Die Karten-PIN kann in der App geändert werden. Daueraufträge und Terminüberweisungen sind auch möglich. Man erhält ein Konto mit GB-IBAN. Bin bisher sehr zufrieden. Im Vergleich zu boon.PLANET ist es teilweise sogar eine Verbesserung. Es gibt allerdings keine Verzinsung des Guthabens und Überweisungen auf Konten bei der VTB Bank sind aus bisher unbekannten Gründen auch nicht möglich. Damit kann ich aber leben.
anonym

21.09.2020 | BBBank eG: Hatte mal das definitiv beste Girokontomodell der Genobanken und ich habe es gerne weiterempfohlen
Die Filialschließungen von relativ jungen Vor-Ort-Filialen, diverse Leistungsverschlechterungen (besonders schwer wiegt hier aus meiner Sicht der Wegfall der drei kostenlosen Bargeldabhebungen bei den VR-Banken mit dem BBBank Bezügekonto, denn ohne diese Möglichkeit ist man auf das suboptimale Cashpool-Niveau zurückgeworfen - in größeren Städten normalerweise kein Problem, aber auf dem Land existieren ja praktisch nur VR-Banken und Spaßkassen im Duopol) und die nun zum 01.09.2020 eingeführten, horrenden Gebühren machen das BBBank-Konto für mich zu einem absoluten NoGo. Pünktlich zum Ablauf des 31.08.2020 habe ich daraufhin die über 13-jährige Geschäftsbeziehung beendet und nach intensiven Vergleichen denselben Weg wie Frau Richter (siehe unten) beschritten. Ich bin nun bei Santander im 1|2|3 Giro-Modell gelandet. Das ist gut, aber man muss höllisch bei den Vertragsbedingungen aufpassen (Stichwort RSV). Eigentlich wollte ich zurückwechseln zur Sparda-Bank BW, bei der ich die ganzen Jahre zuvor Kunde war und bei der ich wenigstens Bargeld via Cashpool zur Verfügung gehabt hätte, doch dort wurde mir in der Filiale freundlicherweise vorab offenbart (noch bevor es offiziell wurde), dass man selbst gedenkt, drastisch an der Gebührenschraube zu drehen und parallel zur Einführung bei der BBBank 5 Euro im Monat für das Komplettpaket verlangen will. Seit 01.09.2020 ist daher nur noch das BBBank-Junges Konto für alle unter 27 Jahren empfehlenswert, da es noch kostenlos ist und nach meinen letzten Informationen nach auch noch die fünf kostenlosen Bargeldverfügungen am VR BankCard Servicenetz beinhaltet sind. Wer noch jung ist, kann hier also gerne zuschlagen. Wer sein erstes Geld mit 15, 16 Jahren verdient und ein Girokonto braucht, hat hier noch eine lange gute Zeit vor sich. Ähnliches kann man vom Sparda BW-Produkt "SpardaZero" sagen, welches sogar für alle jungen Kunden unter 31 Jahren offensteht. Das Jahr 2020 wird allerdings zweifellos ein herber Schlag für die Genossenschaftsbanken in Baden-Württemberg werden. Alleine der Exodus der Sparda- und BBBank-Kunden dürfte den ortsansässigen Privatbanken wie Santander, Targobank, Postbank ("Giro extra plus" wäre meine zweite Wahl gewesen) oder auch Onlinebanken wie der DKB (dort bin ich sowieso schon) ein gutes Geschäft bescheren. Verdient. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich aus dem Genosektor flüchten muss, weil die beiden Großen plötzlich das Gebührenmodell der kleinen VR-Banken aus Kleinkleckerlesdorf übernehmen, die schon immer ihre verlässlichen Apothekenkonditionen hatten (wie auch die Sparkassen). Aber dann sei es eben so ... Schade.
Chris R.

11.09.2020 | Openbank S. A.: Herausforderer mit hohem Potenzial
Grundsätzlich sehe ich neue Wettbewerber und deren Produkte als Ergänzung und Bereicherung des Angebotes hier am Markt. Allerdings wollte ich nicht zu einer "Hipster E-Geld-Bude", die ständig Risikokapital verbrennt und auf dem Smartphone das "Banking neu erfindet". Es war gar nicht so einfach, eine Challenger-Bank zu finden, die auch auf dem Desktop bzw. über die Webseite auf dem Rechner funktioniert und keinem App-Zwang unterliegt. Openbank wurde als Digitalbank der Santander gegründet und ist somit sozusagen Zeitgenossin von Hello bank der BNP Paribas bzw. comdirect. Die Kontoeröffnung geschieht sehr einfach über die Website und das Hochladen von Dokumenten. Ein VideoIdent (mit entsprechenden Anforderungen an den eigenen PC) bzw. PostIdent ist nicht erforderlich. Der Kundendienst ist deutschsprachig und hat eine frankfurter Telefonnummer, allerdings sitzt er wohl Madrid. Am 23. Juli startete ich das Eröffnungsverfahren. Am 25. Juli war das Konto einsetzbar. Am 31. Juli kam die R42 Debitkarte. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass bei den ersten 50.000 Neukunden bis zum 31. Juli das sogenannte TravelPlus-Paket bei der Karte kostenlos aktiviert ist. Dieses Paket umfasst diverse Versicherungen. Außerdem ermöglicht es weltweit 4 gebührenfreie (natürlich nur seitens Santander) Bargeldabhebungen pro Monat an allen Automaten. Ohne das Paket kann nur an Automaten in der Eurozone und Santanderautomaten gebührenfrei abgehoben werden. Das Paket kostet normalerweise monatlich 7,99 Euro. Für die ersten 50.000 Neukunden bis 31. Juli war es für immer gratis aktiviert. Ich selbst hätte es beinahe nicht geschafft. Wegen technischer Probleme mit meinem Gerät konnte ich meine Karte beim Eintreffen nicht aktivieren. Allerdings habe ich es am 31. Juli dann eben telefonisch über den hervorragenden Kundendienst veranlassen können. Nach den Erfahrungen anderer Nutzer in diversen Foren gab es den Neukundenvorteil mit dem TravelPlus-Paket wohl dann doch noch bis 31. August. Seit dem 1. September scheint es ihn aber nicht mehr zu geben. Entgegen anderer Veröffentlichungen funktionieren auch Lastschriften trotz spanischer IBAN problemlos. Als Fazit ist festzuhalten, dass es ein gutes Konto ist. Falls das TravelPlus-Paket kostenlos dabei ist, kann es trotz fehlenden Dispos nach meiner Meinung auf jeden Fall mit DKB gut mithalten. Ohne kostenloses Paket kann es auf jeden Fall auch der ING, norisbank, Consorsbank und den meisten anderen Fintecs das Wasser reichen.
Matthias L.

10.09.2020 | Fidor Bank AG: Kein Zugriff auf mein Konto möglich
Seit 20.8. kann ich nicht mehr auf mein Konto zugreifen. Noch bevor die TAN gesendet ist, wird man "sicher" ausgeloggt und wieder auf die Login-Seite gesetzt. Ich kann weder Überweisungen vornehmen, noch komme ich an den Kontoauszug. E-Mails und Anrufe führten nicht zum Erfolg. Wir Kunden leiden wegen technischer Probleme dieser Bank. Die Geschäftstätigkeit der Bank ist für viele Kunden nicht gegeben, massiv eingeschränkt. Ich forderte die Bank am 27.8. auf, ausstehende Zahlungen von meinem Konto zu veranlassen und sendete hierzu die entsprechenden Angaben per E-Mail. Erst am 2.9. reagierte die Bank und teilte mir mit, ich solle die Überweisungen selbst vornehmen. Die Bank wusste, dass der Login nicht funktioniert. Der Zustand ist nicht akzeptabel. Zudem kommt: Man weiß nicht wie lange diese Zugangssperre noch andauert, heute jedenfalls ist noch immer kein Login möglich.
K. R.

07.09.2020 | BBBank eG: Kontokündigung wegen Gebühren, aber trotzdem ...
Ich habe mich wegen der künftigen Gebühren geärgert, weil es bei der BBBank stetig bergab geht, und ebenfalls mein Konto gekündigt. Früher gab es noch das Kreditkarten-Doppel aus Mastercard und Visa kostenfrei dazu, dann nur noch die Visa, dann nur noch mit Gebühren. Die ist nur ein Beispiel für Verschlechterungen. Ich bin zu einer anderen Filialbank gewechselt, die kostenfrei das Girokonto führt, wo die girocard ebenfalls kostenfrei ist und wo es noch eine kostenlose Visa-Kreditkarte dazugibt. Wohlgemerkt, so etwas gibt es. Und der komplette Kontowechselservice war auch dabei, zusätzlich gibt es monatlich noch einen Bonus von 3 Euro für regelmäßigen Gehaltseingang und für mindestens 2 (oder so, genaue Zahl hab ich nicht mehr im Kopf) Buchungen. Sollte diese Bank auch Gebühren einführen, schaue ich wie hoch und ob ich das akzeptiere oder wechsle noch mal zu einer reinen Online-Bank. Ich war ca. 25 Jahre Kundin bei der BBBank, bin also alle andere als unstet. Dass der Service der BBBank immer schlechter und teurer wurde, stimmt. Man muss aber halt auch sagen, dass man nicht nur der Bank sein Geld zur Verfügung stellt, sondern diese auch die ganze Infrastruktur, Personal, etc. Im Übrigen habe möchte ich meine Genossenschaftsanteile gar nicht kündigen, und mein Sparkonto kann auch bestehen bleiben. Nach der bestätigten Kontokündigung hat mich die Bank aber aufgefordert, auch diese Dinge aufzulösen, und entsprechend vorbereitete Unterlagen geschickt. Das finde ich wiederum unverschämt. Bei dem Sparkonto von 1997 gibt es noch gute Prämienzuschläge ... In einem mir bekannten anderen Kündigungsfall haben sie das nicht gemacht; die Person hat nämlich nur noch den Genossenschaftsanteil. Mal sehen, ob noch etwas passiert.
Petra Richter

29.08.2020 | Commerzbank AG: Kontokündigung, aber warum?
Auch ich wurde in den Kreis der Ahnungslosen aufgenommen: Kündigung im Briefkasten, keine Vorwarnung, keine Begründung, keine Reaktion. Und das als Langzeitkunde, an dem die Bank bis Anfang des Jahres immer wieder gut Geld verdient hat, wenn ich das mal so sagen darf. Ich vermute, gerade das könnte vielleicht auch der oder einer der Gründe sein. Liquidität wird überbewertet und ist wohl nicht mehr gewünscht, was man so im Allgemeinen liest. Immerhin ergibt heutzutage die reibungslose Rückzahlung eines Kredits wohl ein besseres Image, als wenn jemand Geld auf dem Konto hat. Die größte Frechheit war dann aber die zeitgleiche Sperrung meiner Konten für ca. eine Woche und das Blockieren und Löschen von anstehenden Transaktionen. Gut, immerhin war es nach dem Ersten des Monats, sodass alles Wichtige erledigt war (nach dem halbvollem-Glas-Prinzip), aber auch als ich dann aufgrund einer Anfrage wegen der offenen Buchungen doch noch einen Rückruf erhielt, weiterhin keine offizielle Stellungnahme zu dem Ganzen und keine rechtliche Begründung bezüglich dem mir verweigertem Zugriff auf mein eigenes Geld. Ich kann jetzt nur für mich sprechen, den Wechsel zu einer anderen Bank habe ich schnell und problemlos hinbekommen dank Kontowechselservice, das hat einwandfrei geklappt. Als Kollateralschaden habe ich jetzt zwar bessere Konditionen, aber damit kann ich leben ;-). Wie heißt es so schön? Aufstehen, Kreditkarte zurechtrücken und weiter geht es!
anonym

25.08.2020 | Commerzbank AG: Jahrelang bei der Commerzbank und zufrieden
Ich bin jahrelang bei der Commerzbank mit dem Girokonto und zufrieden. Das Konto benutze ich als Ersatzkonto zu meinem eigentlichen Gehaltskonto, welches bedingungslos kostenfrei ist. Mittels monatlicher Überweisung von 1.200 Euro per Dauerauftrag ist auch mein Commerzbank-Girokonto gebührenfrei und dies seit vielen Jahren. Das Konto benutze ich zum Geld abheben sowie bei fast allen meinen Einkäufen in Geschäften. Lastschriften oder Daueraufträge wickele ich anderweitig ab. Vielleicht hat auch dies mich vor den oft genannten bankseitigen Kündigungen geschützt, denn eigentlich habe ich das Konto immer auf der Habenseite geführt zwischen 0 und 2.000 Euro. Und eine ordentliche Neukundenprämie für mich und meinen Werber musste auch finanziert werden. Die Bank kämpft und dies merke ich auch daran, dass schon zweimal meine Stammfiliale zuerst verkleinert und dann geschlossen wurde. Auch zu Zeiten als Girokonten fleißig beworben und prämiert wurden, aber schon viele Kunden bis in meinen Bekanntenkreis hinein gekündigt wurden. Letzteres hat mich auch davon abgehalten, daran zu denken das Konto zu meiner Hauptbankverbindung zu machen. Über die Abläufe bei der Commerzbank kann ich nicht Nachteiliges sagen. Von der Kontoeröffnung über die Karten und Kontenzugänge, von der Nachbestellung bei defekten Karten oder deren Sperrung/Entsperrung bei Verlegen derselben lief alles immer wie geplant und zügig. Aus meiner Perspektive ein gutes Zweitkonto, nicht mehr und nicht weniger.
K. S.

20.08.2020 | BBBank eG: Viel Geld für wenig Leistung
Ich war jetzt 11 Jahre BBBank-Kunde, habe nun aber auch anderswo ein Konto eröffnet. Ich zahle gerne für eine erbrachte Leistung. Die Gebühren, die ab dem 01.09.2020 erhoben werden sollen, sind aus meiner Sicht jedoch unangebracht. Einer Bank 7 Tage lang hinterhertelefonieren und in Warteschleifen hängen, nur weil man Geld anlegen will (und die Bank mitverdient)? Das ist zu viel des Guten. Ebenso dass Telefontermine vereinbart werden, die nicht eingehalten werden. Und wenn doch mal ein Gespräch zustande gekommen ist, hört man, dass der Berater das nicht kann, weil er die technische Ausstattung nicht hat. Hotline 1 hätte eigentlich wissen müssen, dass man mit dem Anliegen zu Hotline 2 muss. Ich finde, es ist leider keine gute Organisation, mit meinem Geld möchte ich das nicht noch unterstützen. Da ich ohnehin mangels Filiale vor Ort alles online mache, bin ich bei einer Direktbank besser aufgehoben. Da gerät man auch an eine Hotline, aber es kostet weniger. Ich bin gespannt wie reibungslos (oder eben nicht) die Kündigung funktioniert.
C. R.

17.08.2020 | Fidor Bank AG: Der Abstieg und das absehbare Ende einer Bank
Nachdem den Kundenservice meiner damaligen Bank immer schlechter wurde, machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative. Diese fand ich damals in der Fidor Bank. Ein schufafreies Konto mit innovativer Hybridkarte, d. h. Kredit- und Bankkarte auf einer Karte. Einen unbürokratischen Dispo, der höher als mein bisheriger war. Eine Community, die zu den besten im deutschen Raum gehörte; auf jeden Fall besser als bei den beiden Mitbewerbern mit Community! Ich hatte also mein Konto seit Mitte 2015 bei der Bank. Und nutze es auch fast durchgehend als Hauptkonto. Als meine Karte 2016 missbraucht wurde, sperrte ich sie einfach und ersetzte sie durch die reine Debitkarte. Im letzten Jahr gab es dann aber tiefgreifende Änderungen. Der Ton in der Community wurde schärfer und gereizter, langjährige Mitglieder wurden gesperrt oder ausgeschlossen. Der Gründer und CEO verließ das Unternehmen. Als im Herbst die Änderungen der Konditionen angekündigt wurden, zog ich die Reißleine. Bis letztes Jahr habe ich das Konto auch noch empfohlen. Jetzt natürlich nicht mehr. Ich denke, die Technik-Tochter der Bank wird übernommen werden, der Rest wird wahrscheinlich abgewickelt werden.
Matthias L.

16.08.2020 | BBBank eG: Drastische Gebührenerhöhung nicht nachvollziehbar
Leider werde auch ich die Geschäftsverbindung mit der BBBank als langjähriger, eigentlich zufriedener Kunde, kündigen. Diese Gebührenerhöhungen sind einer Genossenschaftsbank nicht würdig, die im letzten Geschäftsjahr noch Millionen von Euro Gewinn (angeblich, trotz schlechter Wirtschaftslage) gemacht hat. Um jedoch keinen Stress aufkommen zu lassen, werde ich die Bankverbindung zum 31.12.2020 schriftlich per Einschreiben und Rückschein kündigen. Dann bezahle ich eben die drei Monate je Euro 2,95 Kontoführungsgebühr. Wäre es nur bei dieser Gebühr geblieben, hätte ich noch Verständnis gehabt - allerdings noch jährliche Gebühren für die normale Debitkarte und Kreditkarte zu verlangen erscheint mir sehr unverschämt. Bei der Kündigung sollte man beachten, dass alle Konten (Giro, Tagesgeld, Kreditkartenkonto, Sparkonto und Geschäftsanteile) in der Kündigung aufgeführt werden müssen, da sie ansonsten teilweise unwirksam ist.
W. W. Müller

16.08.2020 | ING-DiBa AG: Kostenlos Geldabheben - Fehlanzeige
Ich habe mich nach 30-jähriger Mitgliedschaft von meiner Hausbank getrennt, nachdem diese drastische Kontoführungsgebühren eingeführt hatte. ING-DiBa schien mir da eine günstige Alternative. Ein wichtiges Argument war für mich das kostenfreie Abheben von Bargeld am Automaten in akzeptabler Entfernung zu meiner Wohnung. Die App der ING bot dazu eine "erfreuliche" Hilfestellung, da sie mir in der Nähe jede Menge Sparkassen und Volksbanken auf Knopfdruck anzeigte, die einen kostenlosen Zugang zu Bargeld ermöglichen sollten. Nachdem ich meine VISA-Debitkarte erhalten hatte, erlebte ich dann eine faustdicke Überraschung. Sämtliche in der App angezeigten Volksbanken und Sparkassen verlangten eine nicht unerhebliche Gebühr (z. B. 4,60 Euro für 500 Euro). "Freundlicherweise" wies mich die App daraufhin, dass ich das jeweilige Institut der ING-DiBa melden sollte, was ich drei Mal tat und auch auf Facebook reklamierte. Dia Bank hat kein einziges Mal darauf reagiert. Der Facebook-Eintrag ist mittlerweile verschwunden. Ist das nun modernes Banking bei ING-DiBa nach Wirecard-Muster? Bliebe noch anzumerken, dass die App bis heute nicht überarbeitet wurde.
A. Zeul

15.08.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB Visa wird regelmäßig gesperrt
Ich bin vor Kurzem von ING zur DKB gewechselt. Gründe nach zehn Jahren ING: Das nicht mehr bedingungslos kostenlose Girokonto, nur noch eine Debit-Kreditkarte und die unverschämten Auslandsgebühren bei jeder Transaktion. Ich muss dazu sagen, dass ich ein "Söldner" bin. Diejenige Bank, die mir den maximalen Komfort bietet und über die ich mich nicht ärgern muss, bekommt den Zuschlag. Ich bin sehr leidenschaftslos bei Kündigungen. Wer mich ärgert, verliert mich als Kunden. Nun, soviel zu den einleitenden Worten. Was mich wirklich stört an der DKB Visa Card ist der Umstand, dass die Karte regelmäßig (!), also wenigstens alle paar Wochen, für Transaktionen bei Amazon gesperrt wird. Und da ich recht viel und häufig bei Amazon kaufe, muss ich regelmäßig in München anrufen und in einem völlig inakzeptablen Prozedere (Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum, Anschrift, Umsatz der Kreditkarte mit genauem Betrag und Datum) die Karte wieder freigeschaltet lassen. Es greift angeblich ein Sicherheitsmechanismus, der die Karte zu meinem eigenen Schutz sperrt. Wohlgemerkt hat es niemals Betrugsversuche an meiner Karte gegeben. Zuletzt wurde noch versucht, mir Weiß zu machen, dass das alles an Amazon liegt. Ja ne, ist klar. Bleibt noch zu erwähnen, dass das Servicepersonal am Telefon mitunter schon mal frech und schnippisch ist. Leider gibt es wenig/keine Alternativen zur DKB, die besser auf mein Profil passen. Trotzdem ärgere ich mich und muss darüber nachdenken, zu einer freundlichen Bank mit Kundenservice zu wechseln, die vielleicht nicht ganz so gut zu mir passt.
Daniel W.

15.08.2020 | ING-DiBa AG: Im Laufe der Zeit nachgelassen, aber immer noch ganz vorne mit dabei
Nachdem ich schon jahrelang in diesem Forum mitlese, wollte ich jetzt auch einmal meine Erfahrungen einbringen. Ich bin seit nunmehr gut einem Jahrzehnt bei der ING. Am Anfang hatte ich nur das Extrakonto und das Depot. Seit nun über 3 Jahren benutze ich das Girokonto mehr oder weniger als mein Hauptkonto. Die Vorteile liegen auf der Hand, absolut übersichtliches und bedienerfreundliches Onlinebanking und ein Kundenservice, der wirklich rund um die Uhr erreichbar ist. Schnelle Überweisungen. Visa-Karte mit Wunsch-PIN. Jetzt die weniger schönen Bereiche: Die Konditionen der Visa wurden schlechter. Die kostenfreie Kontoführung erfordert einen Geldeingang. Das Multibanking ist weggefallen. Aber wenn man mit dem Wettbewerb vergleicht, ist es immer noch ein gutes Gesamtpaket. Die Einzahlautomaten werden langsam mehr und die girocard/Maestro ist im Gegensatz zum großen Wettbewerber auch einsetzbar an 1.200 Automaten! Noch eins zur Anmeldung, dass der DiBa-Key viele nervt, kann ich verstehen. Sie sind aber vom Marketing verblendet, es ist immer von Bequemlichkeit die Rede, an die Sicherheit denkt man aber eher weniger. Deshalb zusammenfassend immer noch Daumen hoch.
Matthias L.

14.08.2020 | Volkswagen Financial Services: Wechsel von VWFS zur DKB
Nach einigen Jahren führt die Volkswagen Financial Services für ihr bisher gebührenfreies Girokonto Gebühren ein. Ich nehme dies zum Anlass, um zur DKB und da zum DKB-Cash-Konto zu wechseln. Die Konditionen und Features sind vergleichbar oder sogar etwas besser zugunsten des DKB-Kontos. Nur durch Reaktion auf Gebühreneinführung kann man das Verhalten der Anbieter beeinflussen. Ansonsten steigen die Gebühren schneller bei den Banken, die sie schon eingeführt haben, und lassen die letzten wirklich gebührenfreien Konten verschwinden. Mit dem Online-Banking, der Hotline und den anderen Rahmenbedingungen bei Volkswagen Financial Services war ich eigentlich zufrieden, mal mehr, mal weniger. In der Kündigung zum 30.9.2020 habe ich auch die Gebühreneinführung explizit als Kündigungsgrund benannt, damit die Bank Feedback bekommt. Und natürlich kostet auch die Umstellung der Einzugsermächtigungen und der Daueraufträge sicherlich eine gepflegte Stunde. Aber einmal in fünf Jahren sollte das kein Hinderungsgrund sein. Zur DKB selbst ist der Tenor tendenziell positiv, auch im engeren Familienkreis habe ich zwei langjährige Kunden, der eine der beiden wird mich auch werben. Für die Volkswagen Financial Services und ihr Girokonto gebe ich ein neutrales Voting, denn auch nach Gebühreneinführung wird es wesentlich schlechtere Angebote am Markt geben.
Jan

05.08.2020 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Alles super
Ich bin langjähriger und zufriedener Kunde (und Mitglied). Alles funktioniert wie erwartet. Im Vergleich zu anderen Onlinebanken ist sie teurer, dafür bietet die Bank jedoch Nachhaltigkeit und volle Transparenz (die Strukturen, Entscheidungen und Investitionen der Bank werden sehr öffentlich kommuniziert, es gibt sogar einen GLS Bank Podcast). Probleme werden telefonisch bei Wartezeiten von einigen Minuten freundlich und schnell beseitigt. Das Eröffnen ging genauso schnell wie bei jeder anderen Onlinebank auch, die Bedienung des Onlinebankings ist gut - hier steht Funktionalität über dem altbackenen Design. Über die Filialen in einigen der größeren Städte kann ich allerdings noch nichts sagen - ich habe noch keine besucht.
Christian Armbruster

02.08.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Service lässt erheblich nach
Ich bin seit über zehn Jahren Kunde bei der DKB, in den letzten Jahren als sogenannter Aktivkunde. Die Handhabung des Kontos, der App und der Karten ist recht unproblematisch und läuft eigentlich immer sauber. Dass Überweisungen bei der DKB zwei Tage brauchen, stimmt nicht. Wie gesetzlich vorgeschrieben werden diese innerhalb von 24 Stunden gutgeschrieben. Vor einigen Jahren wurde meine Kreditkarte geknackt und ich hatte innerhalb weniger Stunden einen Anruf des Kartenservices mit dem Hinweis auf den Betrug. Nach Erstattung einer Anzeige wurde mir das Geld ohne Weiteres erstattet, sodass ich keinen Schaden erlitten habe. Zurzeit gibt es schon wieder Versuche, unautorisiert von meiner Kreditkarte abzubuchen. Jetzt unternimmt die Bank nichts, sondern besteht darauf, dass nach vollzogener Abbuchung ein Formular ausgefüllt wird. Staun?! Der Kundenservice der DKB lässt seit einigen Jahren zu wünschen übrig. Inzwischen sind die Mitarbeiter nur noch von montags bis freitags erreichbar, und das noch nicht einmal bis 22:00 Uhr, am Wochenende/Feiertag nur noch für Notfälle. Fazit: Trotz der positiven Aspekte werde ich mein Konto dort schließen und mir eine andere Bank suchen. In der Vergangenheit habe ich die DKB öfter weiterempfohlen, dies werde ich jetzt allerdings nicht mehr tun.
Mimi Johansen

01.08.2020 | BBBank eG: Kündigung wird erschwert
Auch ich wollte wegen der Gebührenerhöhung zum 31.8.2020 kündigen. Die Bank erschwert dies jedoch durch mehrere Bedingungen: Online-Kündigungen werden nicht akzeptiert, auch nicht per TAN legitimiert. Kündigungen per Fax und Mail auch nicht und Briefe ohne Einschreiben erreichen ihr Ziel nicht. Und wenn man das Konto kündigt, wird die Kündigung zurückgewiesen, wenn man nicht auch im selben Brief die Genossenschaftsanteile kündigt. Diese Verknüpfung widerspricht geltendem Recht. Ich schicke jetzt die dritte Kündigung per Einschreiben mit Rückschein inklusive Genossenschafts-Kündigung. Mal sehen, ob es jetzt klappt ...
C. S.

31.07.2020 | BBBank eG: Nein, so geht es nicht
Seit genau 50 Jahren unterhalte ich bei der BBBank ein Girokonto. Da ich nicht bereit bin, die neue Gebühren- bzw. Entgeltordnung mit Wirkung vom 1.9.2020 zu akzeptieren, habe ich jetzt diese Bankverbindung aufgegeben. Heute erhalte ich einen Telefonanruf von der Filiale, dass ich mir das Ganze nochmals überlegen möchte. Die BBBank hätte für mich günstige Versicherungsangebote, zudem würde ich, da ich einem Berufsverband angehöre, auch eine kostenfreie Visa-Karte erhalten. Dann kam noch der Hinweis: Die Kündigung, die ich erstellt und unterschrieben per Mail Ende Juli übersandt habe, hätte die BBBank erhalten, auch die weitere Online-Kündigung, die ich zusätzlich versandt habe, ist vermerkt worden; es sei aber erforderlich, dass ich noch ein Auflösungsformular mit meiner Unterschrift auszufüllen habe, denn es müsse noch geprüft werden, ob ich die Kündigung tatsächlich auch wünsche. Das seien Vorschriften von "oben", gemeint war offensichtlich die Geschäftsführung. Zusätzlich würde ich gefragt, ob meine 20-jährige postalische Anschrift noch zutreffend sei ... Fazit: Der Charakter als kleinkarierte Genossenschaft mit hohem Bürokratieanteil hat sich bei diesem Unternehmen leider verstärkt.
Hermann Michael Knapp

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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