Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

08.09.2021 | Consorsbank: Grundlose Kontokündigung
Im Februar 2021 haben meine Frau und ich jeweils ein Einzelkonto und ein Gemeinschaftskonto bei der Consorsbank eröffnet. Wir waren bereits vorher Depotkunden (durch eine Depotwechselaktion) und wollten uns die Konditionen für das Girokonto sichern. Bis Mai 2021 liefen alle relevanten Buchungen (Gehalt, Miete usw.) über mein Einzelkonto. Sogar ein größerer Dispo wurde mir eingerichtet, also an Schufa oder Kreditwürdigkeit kann es nicht gelegen haben. Zum Juli 2021 Kontokündigung ohne Angabe von Gründen für Depots und Girokonten. Und ich dachte, dass die Consorsbank wachsen will? Schade! Dann halt nicht. Einzelfall? Laut Google-Suche eher nicht.
A. H.

24.08.2021 | comdirect: Nicht mehr wirklich existent
War jahrelang mit der comdirect sehr zufrieden, Zeiten sind seit Übernahme durch Commerzbank leider vorbei. Besitze jeweils zwei Giro- und Tagesgeldkonten - als Mietkonten und als private Konten. Nachdem zum wiederholten mal die Zinsen für das Tagesgeldkonto gesenkt wurden, habe ich inzwischen Kaution und private Rücklagen, die auf den Tagesgeldkonten lagen, zu anderer Bank übertragen. Die Girokonten wollte ich weiterbenutzen. Nun steht eine geplante Gebühr von 4,90 Euro (bei Commerzbank 9,90 Euro) für das Girokonto an, allerdings wird mitgeteilt, dass es unter bestimmten Bedingungen gebührenfrei bleibt. Nun gut, mein Mietkonto erfüllt die Voraussetzung ohne Problem, das private zweite Konto nicht in jedem Monat, deshalb habe ich einen Dauerauftrag über 700 Euro eingerichtet vom Mietgirokonto zum Privatgirokonto und wieder zurück und dachte, das Gebührenproblem sei damit gelöst. Die zusätzlich angekündigte Neuerung bei der photoTAN-App ist das zweite Ärgernis, deshalb Anruf bei der comdirect. Ich erfuhr rein zufällig im Verlauf meines Telefonats, dass die Gebührenbefreiung für das Girokonto nur dann gelte, wenn der Nachname von Einzahler und Empfänger nicht identisch sei. Mein Einwand, dass dies weder aus dem Ankündigungsbrief noch aus dem Preisverzeichnis zu entnehmen sei, wurde kommentiert mit "jetzt habe ich es Ihnen doch erklärt". Auf meine Bitte um Ergänzung des an die Kunden mitgeteilten Textes zur kostenlosen Kontenführung wurde erwidert, dass sie das ja nicht könne und auch nicht weitergeben werde. Ich solle doch eine Beschwerde an reklamation@comdirect.de richten. Letztendlich habe ich für diese nicht nachvollziehbare und somit unnütze Info (weil erst im Dezember überprüfbar) zweimal mindestens 40 Minuten Gedudel und Geschwätz aber nichts Kompetentes und Verbindliches gehört. Daraufhin bei Commerzbank angerufen und gefragt, ob ich bei Ihnen Gebühren zahlen müsse. Antwort: direkt bei Commerzbankmitarbeiter in Filiale anrufen!
Annemarie St.

19.08.2021 | BBBank eG: Immer schlechter
Bin seit über 50 Jahren Mitglied bei dieser Genossenschaft. Was den Service in den letzten beiden Jahren anbelangt kann ich nur Negatives berichten. Ich habe Verständnis, dass neue Einnahmen gesucht werden, aber bei einer Genossenschaft erwartet ich eine Abwägung der Entscheidungen zwischen Bank und Genossenschaft. Die Vertreterversammlung scheint sich überhaupt nicht mehr für die Belange der Genossen einzusetzen. Bevor man Gebühren erhöht, sollte man sparen. Ein Vorstandsposten weniger in dieser Zeit würde erhebliche Kosten einsparen. Was macht man: Die Gebühren werden tragisch erhöht, für die im Online-Shopping nötige Debitkarte muss man kräftig bezahlen. Und dazu werden dann auch die Einsatzmöglichkeiten eingeschränkt bzw. gebührenpflichtig (bei mir gibt es im weiten Umkreis keine Filiale). BGH-Auswirkungen werden unvollständig dokumentiert. Man hofft mit der Info dazu, dass die Kunden nicht merken, dass sie ein Rückforderungsrecht haben. Telefonische Nachfrage ergibt, dass man einen Brief schreiben soll, dann wird rückerstattet. Man hofft, dass das niemand weiß. Feuerkasse wird einfach eingestellt, keine Gründe warum.
A. R.

17.08.2021 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Es wird eng bei den Banken mit kostenlosen Girokonten
Immer mehr Banken erheben Gebühren auf Girokonto und Karten. Zuletzt wurde mein Girokonto bei Volkswagen Financial Services kostenpflichtig, davor bei der Postbank. Es wird definitiv eng bei den Banken mit kostenlosen Girokonten. Ich bin jetzt zur DKB gewechselt, nachdem ich mich bei der bei Volkswagen Financial Services erfolgreich gegen die Einführung von Kontogebühren ohne explizite Einwilligung des Kunden gewehrt hatte, aber nicht die bankseitige Kündigung abwarten wollte. Bei der DKB habe ich zumindest zurzeit ein gebührenfreies Konto und die Karten dazu unter leicht zu erreichenden Bedingungen. Dazu ein ansprechendes Online-Banking - auch in diesem Punkt war ich bei Volkswagen Financial Services unzufrieden - und eine einfache Kontoeröffnung. In ein, zwei Jahren wird es wohl keine rundum gebührenfreien Girokonten mehr geben, zumindest mit physischen Karten. Wer alles mit dem Smartphone macht, der wird auch dann noch gebührenfreie Girokonten finden. Bis dahin ist die DKB zu empfehlen.
H. D.

07.08.2021 | Tomorrow GmbH: ID NOW = ID NIE
Inzwischen habe ich es aufgegeben ein Konto bei Tomorrow bzw. Solaris zu eröffnen. Mit ID Now wird es einem unmöglich gemacht, sich zu identifizieren. Vor Kurzem habe ich erfahren, auf der Internetseite von Solaris, der Link zur Verifikation wäre nur zwei Wochen gültig. PostIdent oder andere Möglichkeiten zur Verifikation sind nicht möglich. Das Verfahren von ID Now scheint mir etwas seltsam zu sein. Die Idee von Tomorrow ist ja lobenswert, Bäume pflanzen zu wollen. Das können inzwischen aber auch andere wie z. B. Awa 7 oder Treecard (in Planung).
A. S.

03.08.2021 | ING-DiBa AG: Telefonbanking ad absurdum geführt
Vielfach hört man die Klagen, der Kunden, die ab und an oder sehr häufig (z. B. qua Alter) das Telefonbanking der Internet-Banken benutzen. Ich brauche eher seltener das Telefonbanking, aber im Rahmen einer wichtigen Überweisungsbestätigung habe ich mich dann zuletzt doch einmal an die Telefon-Hotline gewandt. Hintergrund war auch, dass ich zuvor vier Tage auf eine Antwort via Kontaktformular der ING gewartet hatte, Zeit die ich diesmal nicht hatte. Die Musik und die Ansagen sind die gleichen wie vor vier, fünf Jahren, man ist auch schnell im gewünschten Menü. Aber dann folgte ein Warten von über einer Stunde, obwohl der Anruf nicht zu den Spitzenauslastungszeiten der Telefon-Hotline erfolgte. Am Ende habe ich ca. 80 Minuten am Telefon verbracht, davon fünf Minuten für das eigentliche Telefonat. Dabei konnte ich noch nicht einmal erfahren, ob ich die Überweisungsbestätigung in der Post des übernächsten Tages finden könnte. Für komplexere Vorgänge mag ich mir gar nicht vorstellen, wie lange ich auf Antwort warten müsste und wie die Qualität der Antwort wäre. Ich werde die ING nur noch für einfache Dinge aus dem Online-Banking verwenden und kann sie natürlich auch nicht empfehlen. Mit dem Service-Level wie jetzt die ING ihre Kunden bedient, braucht sie eigentlich die Komponente Telefonbanking mit Kundenberatergespräch nicht anzubieten. Ein abschreckendes Beispiel der schönen neuen Bankenwelt. Allerdings sehe ich hier eine generelle Abwärtsspirale, die immer schneller dreht und schon sehr viele andere Banken betrifft, die den Kunden ähnlich behandeln.
G. F.

25.07.2021 | Postbank: Online-Banking der Postbank viel zu umständlich
Bei der Postbank sind wir schon seit Jahren und bisher auch zufrieden. Seit Kurzem führe ich meine Überweisungen über Online-Banking aus und muss leider feststellen, dass es eine einzige Katastrophe ist, nach dem Motto: Warum einfach, wenn es auch umständlich geht? Ich nutze meinen PC für die Geldgeschäfte, also habe ich mir erst einmal einen TAN-Generator für 23 Euro bei der Postbank gekauft. Wer damit Erfahrungen hat, kennt ja das umständliche Prozedere. Dreimal habe ich schon angefordert, dass meine PIN gespeichert wird - funktioniert nicht. Dann folgt das umständliche Einschieben der girocard in den Generator, sofort die F-Taste drücken und an die blinkenden Pfeile halten (die genau mit den Pfeilen des Generators übereinstimmen müssen, sonst wird der Vorgang abgebrochen). Also girocard wieder raus und erneut in den Generator einschieben, und wenn man Glück hat, ich betone, wenn man Glück hat, erscheint die TAN-Nummer. Nach erfolgter Geldüberweisung muss man zum zweiten mal eine TAN-Nummer eingeben, also wieder girocard in den Generator schieben, F-Taste drücken und an die Pfeile auf dem PC halten. Und dann passiert es - nämlich nichts! Statt einer TAN erscheint: Überweisung erfolgreich abgeschlossen. Ich gehe auf "Weiter" - finito! Der Vorgang wurde abgebrochen. Tja, da hilft nur die Bank wechseln. Was mich auch ärgert: Wenn monatlich keine 3.000 Euro, sei es Rente oder Verdienst, auf dem Konto eingehen, wird man vierteljährlich mit 11,45 Euro bestraft. D. h.: Wer genug verdient zahlt nichts, wer weniger verdient muss blechen.
Renate Georg

24.07.2021 | Commerzbank AG: Konto kündigen, ja, aber bitte mit Anstand
Mir wurden auch von heute auf morgen ein Privatkonto und zwei Geschäftskonten ohne Begründung mit standardisierten Schreiben zum Ende September gekündigt. Das reicht anscheinend der Commerzbank nicht aus und sie sperrten die Konten schon wochenlang bevor ich die Kündigungen erhalten habe. Die Commerzbank weiß ganz genau, dass die Kontosperrung in der Kündigungsfrist nicht rechtens ist. Und gegen die Kontosperrung kann man nur gerichtlich angehen, dies wiederum scheitert an Klägern, die dafür verständlicherweise kein Mittel für Rechtsanwaltskosten zur Verfügung haben. Damit rechnet auch die Commerzbank und nützt diese Situation skrupellos aus. Ich frage mich, wo sind die Verbraucherschutzverbände, wo sind die Politiker des Landes, wenn man bedenkt, dass seit Anfang des Jahres tausende Konten durch Commerzbank ohne Begründung gekündigt worden sind (siehe Beschwerdeportale im Internet). Ich habe nicht gegen Kontokündigungen, das Recht habe ich schließlich auch. Aber bitte schön Kontokündigung mit Anstand! Ich kann rechtlich gegen die unbegründete Kontenkündigung der Commerzbank nicht vorgehen, aber ich erzähle von diesem Fall in meinem Bekanntenkreis und hoffe, dass sie die Zusammenarbeit mit der Commerzbank infrage stellen. Ebenso achte ich bei meinen geschäftlichen Überweisungen, ob es für Überweisungen ein anderes Geschäftskonto als das von Commerzbank meines Geschäftspartners gibt. Stellen Sie sich vor, das machen alle, die in der Art das Konto von der Commerzbank gekündigt worden sind!
I. B.

23.07.2021 | ING-DiBa AG: Tolle Banking-App
Die Banking-App der ING ist sehr modern gestaltet und einfach zu bedienen. Ich nutze sie gerne und kann damit bei Bedarf von unterwegs den Kontostand checken oder sogar Überweisungen erledigen. Durch Push-Benachrichtigungen bekomme ich sofort mit, wenn sich etwas auf dem Konto ändert. Ich bin sehr zufrieden! Teils negative Kommentare, z. B. dass Android 6 nicht mehr unterstützt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Diese Android-Version hat gravierende Sicherheitslücken und wird seit 3 Jahren nicht mehr unterstützt. Wie man auf solch einem Gerät freiwillig eine Banking-App installieren möchte, erschließt sich mir nicht. Auch kann ich nicht nachvollziehen, wie man vor 3 Jahren ein Handy kaufen konnte, dessen Android-Version schon zum Zeitpunkt des Kaufs nicht mehr von Google supportet wurde. Meiner Meinung nach auf jeden Fall kein Fehler seitens der ING.
Fabian M.

22.07.2021 | ING-DiBa AG: Unfassbar
Wie vielen meiner Vor-Schreiber ergeht es auch mir so, dass die ING ohne Vorwarnung meinen Kontozugang sperrt - und wenn ich eine App von einem anderen Gerät, mit einem neueren Android-System, einrichten möchte, geht das ebenfalls nicht. Denn: Man muss sich auch dafür einloggen. Was ja ohne Vorankündigung von einem Tag auf den anderen unmöglich gemacht wurde. = lange Telefonwartezeiten, bestellen einer iTAN-Liste, sollte sie eines Tages hier eintreffen, wieder lange Telefon-Wartezeiten, diese freizuschalten. Bedeutet: rund eine Woche keinen Kontozugang. Bei nächster Gelegenheit werde ich sämtliche Konten dieser Bank auflösen.
D. M.

20.07.2021 | ING-DiBa AG: Banking nur ab Android 7?!
Auch ich kann die DiBa-App seit 2 Tagen nicht mehr öffnen. Mein 3 Jahre altes Sony hat Android 6 und ist für dieses Gerät auf dem neuesten Stand. Meiner Frau geht es genauso mit ihrem Huawei, ebenfalls aktuelle Android-Version. Müssen wir jetzt unsere Smartphones für 800 Euro verschrotten und neue kaufen, obwohl alle Apps funktionieren - außer DiBa?? Für das Geld kann ich auch 15 Jahre lang bei der Sparkasse Kontoführungsgebühren bezahlen. Es kann doch nicht sein, das ING-DiBa uns den Zugang zu unseren Konten und Depot verwehrt, ohne eine Alternative anzubieten. Man fühlt sich wie enteignet. Und wie sicher ist das Banking mit der App, wenn höchstens Hacker auf mein Konto zugreifen können, ich selbst aber nicht?
Matthias H.

19.07.2021 | ING-DiBa AG: Banking nur ab Android 7
Neuerdings kann ich mit meinem Sony Xperia Z3, Android 6.0.1 kein Banking vom ING-Konto mehr betreiben, da die App nur noch Android 7 unterstützt. Ohne Ankündigung plötzlich nicht mehr an sein Konto zu kommen, geht für mich gar nicht. Und tatsächlich gibt es hier nur den Weg, über ein neues Gerät für 32 Euro weiterhin Banking betreiben zu können. Andere Banken halten hier eine ganze Reihe von Alternativen parat (z. B. bei 1822direkt mTAN per SMS oder Banking-App ab Android 5). Für mich Grund genug, nun zur 1822direkt zu wechseln.
D. Merhof

18.07.2021 | Deutsche Skatbank: Ausgereizt
Seit fast fünf Jahren bin ich mit meinem Gehaltskonto bei der Deutschen Skatbank. Anfangs noch mit Kundenwerbung und Neukundenbonus verwöhnt, ist seit Langem der raue Alltag eingekehrt. Mittlerweile verlangt die Bank für das Skatbank Flatkonto 7,50 Euro pro Monat, immerhin 90 Euro im Jahr für wenig Leistung oder andere bieten (immer noch) gebührenfreie Konten an. Vorab, ich bin jetzt zur DKB gewechselt. Am Anfang war der Charme, dass man bei Problemen immer irgendwen an die Strippe bekam, sei es für Tageslimit-Änderung, Überziehungskredit, Fragen zu unklaren Positionen etc., während bei Postbank, ING oder comdirect die Kunden viertelstundenweise in die Warteschleife geschoben wurden. Ein spärliches Online-Banking gab es von Anfang an, aber da hat das Ganze ja auch noch nichts gekostet. Heutzutage werden schon ab 25.000 Euro Girokonto-Guthaben aufwärts Strafzinsen fällig. Beim kostenfreien Skatbank Trumpfkonto kosten halt dann die Karten zum Konto. Deswegen habe ich nicht den internen Wechsel der Kontotypen gemacht, sondern bin gleich zu einem Anbieter, bei dem Konto und Karten gebührenfrei sind. Weder das Flatkonto noch das Trumpfkonto der Skatbank sind zu empfehlen, auch aufgrund des schlechten Online-Bankings.
S. B.

09.07.2021 | comdirect: Kontosperrung und -kündigung ohne Grund oder Vorwarnung
Ich kann mich nur leider meinem Vorredner anschließen und sagen, dass ich von der Bank komplett enttäuscht bin. Nach über 10 Jahren Kunde bei der Bank, immer im Plus gewesen und das Konto immer als Hauptkonto benutzt (Gehaltseingang) wurden mein Konto und das von meiner Tochter am 1.7.2021 gesperrt und gekündigt, ohne Grund oder Vorwarnung. Gerade habe ich keinen Zugriff mehr auf meinem persönlichen Bereich und kann ich mit den verschiedenen Karten nicht zahlen, die Daueraufträge und Lastschriften funktionieren nicht. Von der Kundenbetreuung bekomme ich keine Antworten oder Unterstützung. Auch wenn ich früher mit der Bank zufrieden war, kann ich nach den ganzen Berichten diese Bank überhaupt nicht empfehlen.
C. C.

06.07.2021 | Commerzbank AG: Verdient mehr als genug
Zum untenstehenden Kommentar möchte ich Folgendes sagen: Es ist keineswegs so, dass die Commerzbank ohne monatliche Kontoführungsgebühr nicht am Girokonto verdient. Man denke beispielsweise an den Dispozins, Gebühren für Bargeldeinzahlungen am Schalter, Scheckeinreichungen, telefonische Transaktionen, Interchangegebühren für Kartenzahlungen, Bargeldabhebungen an Fremdautomaten, Monatsgebühren für die Kreditkarte, Rücklastschriftgebühren etc. Nicht zuletzt sammelt die Bank mit dem Einblick in Kontoumsätze auch noch wertvolle Informationen über den Kunden, die man für den Vertrieb weiterer Produkte nutzen kann. Zu behaupten, die Dienstleistung Girokonto wäre umsonst, weil keine monatliche Kontoführungsgebühr anfällt, ist somit schlicht falsch.
Björn König

05.07.2021 | Commerzbank AG: Banken greifen durch
Unfassbar das Gejammer. Alle wollen Dienstleistung, aber keiner dafür bezahlen. Bekommt ihr bei Aldi die Milch umsonst? Und Miete zahlt ihr auch nicht, weil ihr so nett seid? Und der Friseur nimmt euch auch kein Geld ab? Und so weiter, und so fort ... Und außerdem gibt es noch ein kostenloses Konto und jeder Kunde kann das Kontomodell wechseln. Andere Banken nehmen sogar Gebühren für Buchungen, die ihr online selbst macht. Und für Abhebungen. Und klar, werden jetzt viele Konten gekündigt; die Bank rechnet nach eigenen Angaben mit 1,7 Millionen Abgängen. Da werden die sich wohl was bei gedacht haben, würde ich vermuten. Da wird es sich wohl in der Mehrzahl aller Abgänge um Konten handeln, die man sowieso loswerden wollte. Konten von Leuten, die hier meckern und posten und mit denen man ganz sicher nie Geld verdienen konnte. Ich kann das alles nachvollziehen. Auch ich werde für meine Arbeit bezahlt und werde sie ganz sicher nicht umsonst machen.
Jörg B.

03.07.2021 | HypoVereinsbank: Völlig überzogen: HVB Mobile Banking App - nur um eine Überweisung zu machen
Ich bin seit ca. 50 Jahren Kunde der HVB (damals war ich acht Jahre alt), aber so schön langsam reicht es mir. Die TAN-Listen, eTANs und so weiter habe ich gerne mitgemacht. Auch kenne ich von anderen Banken photoTAN und (natürlich kostenlose) Authentifizierungsgeräte und Secure Login usw. Alles ok. Aber jetzt soll man auf dem Smartphone alle Kontozugangsdaten (mit PIN) eingeben und dann noch einen Fingerabdruck oder biometrischen Zugang einrichten? Nur, weil ich mein Geld auf meinem Konto sehen und eine Überweisung tätigen will? Kann ja wohl nicht wahr sein! App ist in Ordnung, PIN merken auch, aber mehr darf sich eine Bank nicht einmischen. Schade.
K. P. Schneider

03.07.2021 | Consorsbank: Gewartet und Schwein gehabt
Seit Längerem bin ich bei der Consorsbank mit einem größeren Depot und Verrechnungskonto. Mein externes Gegenkonto ist mein Girokonto bei meiner Hausbank, über das ich alle Daueraufträge, Lastschrifteinzüge und Überweisungen tätige. Dieses Konto bleibt mein Hauptkonto, auch weil ich einen Hypothekenkredit hierüber bediene und meine Kreditkarte ausgleiche. Ein zweites Girokonto hatte ich bis gestern nicht. Am Donnerstag las ich von dem Girokontoangebot der Consorsbank mit Prämie. Genau auf so ein Angebot hatte ich für mein zweites Girokonto gewartet: gebührenfrei, zumindest unter leicht zu erfüllenden Konditionen, aber kein Konto auf das ein Gehalt eingehen muss und mit einer Neukundenprämie ausgeschrieben. Da ich schon Kunde bin, aber noch nie ein Girokonto bei der Bank hatte, ging alles super einfach. Im Wesentlichen war ich in gut zehn Minuten mit allen meinen Eingaben durch. Sicherheitshalber hatte ich die Interessenten-Hotline vorher noch mal abgefragt, was zu tun ist, wenn man das Prämienangebot als Depotkunde nutzen will. Meine Tochter - bald 20 und in der zweiten Ausbildung - hat auch ein Girokonto eröffnet, weil auch sie die Bedingungen leicht erfüllen kann. Auch als Nichtkunde sind der Antrag und die Authentifizierung schnell - so in ca. 20 Minuten durch. Das Online-Banking kenne ich ja schon via Depot/Verrechnungskonto. Klare Empfehlung meinerseits.
Marcel

01.07.2021 | Commerzbank AG: Bank kündigt Konto
Mein Commerzbank-Girokonto wurde ohne Angabe von Gründen gekündigt. Nach 30 Jahren fiel einer Commerzbankmitarbeiterin auf, dass das Gehalt meiner Frau jeden Monat auf mein Konto überwiesen wird. Unter dem Verweis auf das Geldwäschegesetz hat man probiert, mich in ein anderes Kontomodel zu drücken. Da mir nicht dargelegt werden konnte, nach welchem Paragrafen des Geldwäschegesetzes dies verboten sei, habe ich es auf eine Kündigung ankommen lassen. Diese erfolgte durch die Commerzbank auch wenig später. Eine Woche nach Wirksamkeit der Kündigung bin ich zur Bank und habe nachgefragt, wann ich denn mal eine Abrechnung über die Schließung des Kontos bekomme. Diese kam dann 2 Tage später per Post bei mir an. Das Porto für den letzten Kontoauszug (0,80 Euro) hat mir die Commerzbank dann auch noch in Rechnung gestellt! Nachher kann ich wieder in der Bank auflaufen, weil die es in 14 Tagen nicht geschafft haben, mir das Restgeld auf das neue Konto zu überweisen. Im Online-Banking hat eine Überweisung einen Tag gedauert. Ich kann nur allen Noch-Commerzbank-Kunden ans Herz legen, nicht auf die Kündigung zu warten und sich einen besseren Geschäftspartner zu suchen.
T. Braschoss

29.06.2021 | ING-DiBa AG: Android und TAN-Generator
Ab 16. Juli 2021 kann ich mit meinem Galaxy S5 Neo, Android 6.0.1 kein Online-Banking vom ING-Konto mehr betreiben. Man schlägt mir vor, ein Gerät für 32 Euro zu kaufen, mit dem das ohnehin schon hoffnungslos verquere Banking der ING noch umständlicher wird. Weder die Volksbank noch die Kreissparkasse verlangen, dass ich ein neues Smartphone kaufe. Außerdem funktioniert mit diesen Banken auch noch mein Wiso-Bankingprogramm, mit der ING nicht mehr, weil diese sich auch hier für ein spezielles Kommunikationskonzept entschieden hat. So langsam wird das alles ziemlich lästig und für die 65 Euro, die ich bei der ING gegenüber der Kreissparkasse spare, will ich mich eigentlich nicht das ganze Jahr über ärgern. Also auf, zu neuen Ufern.
Lothar M.

28.06.2021 | Openbank S. A.: Nie wieder was gehört und Achtung: Bank arbeitet mit Schufa zusammen
Ganz wichtig: Die weit verbreitete Meinung, dass die OpenBank nicht mit der Schufa zusammen arbeite, ist falsch. Man bestätigt bei der Kontoeröffnung, dass man mit dem Datenaustausch einverstanden ist - allerdings gut versteckt. Vermutlich habe ich aufgrund meiner schlechten Schufa nie wieder etwas gehört nach der Kontoeröffnung. Keine Mail, dass eine Kontoeröffnung nicht möglich ist. Der von mir zur Identifizierung angewiesene Betrag von meinem Konto in Deutschland wurde zurücküberwiesen. Und, wenn ich Mails an den Kundensupport geschrieben habe, wurden diese vom Server der Bank stets abgewiesen und konnten nicht zugestellt werden. Die Bank hat offenbar eine Blacklist, auf der wohl alle Mailadressen vermerkt sind, mit denen es sich nicht lohnt, in Kontakt zu treten. Ich wiederhole nochmal: Es kam keine Nachricht, dass die Kontoeröffnung nicht möglich ist, gar nichts.
Frederick Arnheim

26.06.2021 | Commerzbank AG: Mein Girokonto wurde heute grundlos gekündigt
Am 24.06.21 schickte mir der Commerzbank Kundenservice aus Magdeburg (!) die Kündigungsmitteilung für mein Konto zum 05.09.21 zu; natürlich ohne Begründung! Für mich als jahrelangem Kunden, mit relativ hohem Betrag auf diesem Konto und ebenfalls noch auf dem Konto der von der Commerzbank einverleibten comdirect ist das nicht nachvollziehbar und gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Nach Anrufen bei der Zentrale und meinem Sachbearbeiter in Hamburg sagte mir dieser, er dürfe nichts sagen und keine Auskunft geben (leider ist das auch noch gedeckt durch eine Klausel in den Geschäftsbedingungen, welche der Verbraucherschutz bisher noch nicht moniert hat). Weder Vorstand noch Aufsichtsrat besitzen so viel Charakter den Kunden die Wahrheit zu nennen, im Gegenteil, die Bank macht auch noch Werbung für neue Konteneröffnungen, ohne darauf hinzuweisen, unter welchen Kriterien man die Kunden dann schnell wieder loswerden will. Ich hoffe, dass bald einmal die Politik aufmerksam wird und diesem Treiben ein Ende setzt.
Dorothee Mühlenbeck

24.06.2021 | Commerzbank AG: Mieser Umgang mit Kunden
Ich kann mich den anderen Erfahrungen nur anschließen. Bin seit fast 30 Jahren Kunde der Commerzbank und hatte nie irgendwelche Probleme. Konto nicht einmal im Minus, habe auch Riester-Rente über die Bank und Anlagen im Depot. Plötzlich kam dann Mitte Juni die Kündigung zu Mitte September. Bis vor 2 Tagen konnte ich das Konto normal nutzen. Heute plötzlich und ohne Information seitens der Bank ist mein Konto gesperrt. Es kommen noch Gelder rein, aber ich kann keine Zahlung mehr vornehmen, obwohl noch über 2 Monate bis zur Kündigung Zeit ist. Ich habe heute mehrmals mit der Bank telefoniert. Jeder sagt etwas anderes, aber helfen kann keiner. Es ist eine Schande wie diese Bank ihre Kunden behandelt. Mein Mann hat vor einem Jahr auch plötzlich die Kündigung dieser Bank erhalten ohne Angabe von Gründen. Im Bekanntenkreis gab es noch 2 weitere Fälle. Immer das gleiche Vorgehen. Das ist ein ganz schlechter Umgang mit langjährigen Kunden.
Anja Pinkes

23.06.2021 | Volkswagen Financial Services: Kompliziert und seit einiger Zeit kostet es auch noch
Das Girokonto bei Volkswagen Financial Services ist eher kompliziert und seit einiger Zeit kostet das Konto auch noch. Lange war ich Kunde bei Volkswagen Financial Services, nun bin ich gegangen. Das Internetbanking taugte noch nie, nicht die Vorgängerversion, auch nicht die aktuelle. Schriftbild, Mailbox und auch die Einzelelemente sind ungewöhnlich designed. 1.000 Euro Geldeingang in einer Summe, 600 Euro + 600 Euro ging nicht, das war früher ein Ärgernis, welches die Kostenfreiheit aushebelte. Die Zeitläufe bei Buchungen waren eher langsam. Die Bank schien immer fünf Jahre zurückzuhängen, viel war noch schriftlich bei Kontoeröffnung und Kundenwerbung als andere schon VideoIdent hatten. Dann kam das Zwei-Faktor-Verfahren und alles wurde noch schlimmer. Account-Name, Passwort, photoTAN aufrufen und eingeben, eventuell noch Transaktions-PIN. Danke, das reicht jetzt wirklich. Und wenn es noch Zweifel gibt, dann geht plötzlich die photoTAN nicht mehr. Deinstallieren der App, wieder installieren, Gerät bekanntmachen, TAN-Brief suchen. Einmal pro Jahr ungefähr. Daumen runter.
Veronika T.

20.06.2021 | HypoVereinsbank: Girokonto neu eröffnet
Habe im Frühjahr das Angebot angenommen, für 5 Jahre kostenlos das Girokonto zu führen. Seit März auch Gehaltskonto. Eröffnet bei der "Onlinefiliale" Leipzig (der langjährige Vorgänger, eine Volksbank, wurde mir zu teuer und unfreundlich). Die Eröffnung ging problemlos. An das Onlinemenü habe ich mich gewöhnt. Auch die Umstellung mit einer Handy-App die Kontoführung zu autorisieren (auch wenn es cleverer geht). Die Buchungen laufen korrekt und der Kontoauszug kommt per Post. Als einzige Karte habe ich die Bankkarte. Meine Hauptkreditkarte, kostenlose Amex mit Rückvergütung, wird nun hier abgebucht. Dabei belasse ich es. Lege immer Geld auch in ETF an und lasse sie bei Onvista. Das Angebot hier bei der HVB ist dürftig. Lebe ohne Dispo und so wird es auch hier so bleiben. Sparzinsen gibt es hier genauso wenig wie sonst. E-Mails von mir wurden kurzfristig beantwortet. Einmal gab es auch einen Rückruf. Jetzt hoffe ich auf eine geräuschlose Fortsetzung.
Walther Stein

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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