Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

24.05.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Tolle Reisekreditkarte und tolles Girokonto, und das kostenlos
Ich bin seit 2015 ein sehr zufriedener Kunde bei der DKB! Die Visa hat mich auf zahlreichen Auslandsreisen noch nie bei Zahlvorgängen in Stich gelassen. Die Wechselkurse waren immer bestens. Mit dieser Visa-Karte kann man als Reisender nicht viel falsch machen. Wer die Fremdwährungsgebühr von 2,20% umgehen will, muss Aktivkunde sein. Hierfür müssen monatlich 700 Euro auf das Girokonto fließen, doch das Geld darf auch von einem eigenen Konto bei einer anderen Bank kommen: Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag in Höhe von 701 Euro vom Erstkonto aufs DKB-Konto eingerichtet, und ein paar Tage später einen Dauerauftrag zurück. Das funktioniert, nach 3 Monaten ist man wieder Aktivkunde. Ich bin begeistert, dass die DKB an die Bedürfnisse von Reisenden denkt, an die diese teilweise selbst nicht denken. Zum Beispiel war die DKB Visa bereits mit Offline-PIN ausgestattet, als noch kaum eine deutsche Bank sich darüber Gedanken machte. Das ist wichtig, damit man zum Beispiel an der Automatentankstelle in Frankreich Sprit bekommt. Außerdem ist es eine echte Visa Credit, daher konnte ich problemlos in drei verschiedenen Ländern Mietwagen buchen. Bei vielen anderen Direktbanken erhält man lediglich eine Visa Debit, mit der man keine Kaution hinterlegen kann. Auch kann man über das Onlinebanking am 3D-Secure-Verfahren von Visa teilnehmen und braucht dafür keine extra App. Auch das ist nicht selbstverständlich, die meisten anderen Banken zwingen einen zu Apps, oder sie bieten gar kein 3D-Secure-Verfahren für ihre Kreditkarten an. Generell bin ich kein Fan von Banking-Apps auf dem Smartphone, weil man nicht die gleiche Sicherheit wie am Laptop hat. Die größtmögliche Sicherheit hat man, wenn Onlinebanking und TAN-Erzeugung über zwei getrennte Geräte laufen, und das ist bei Banking-Apps nicht der Fall. Deswegen nutze ich das chipTAN-Verfahren. Das Onlinebanking ist übersichtlich und hat alles, was man braucht. Lediglich beim Umbuchen zwischen Kreditkarte und Girokonto "verschwindet" das Geld bis zur Buchung aus der Übersicht. Das kann Neukunden erschrecken und sollte ausgebessert werden. Girokonto und Karten funktionieren tadellos, daher hatte ich seit 2015 keinen Anlass mehr den Kundendienst zu kontaktieren. Damals fand der Kontakt per Kontaktformular und E-Mail statt. Mir wurde innerhalb von 30 Minuten kompetent geantwortet, obwohl es in Deutschland da gerade 3 Uhr früh war. Welche andere Bank bietet denn solch einen Service?! Es ist also nicht nötig, für teures Geld aus Übersee bei der Bank anzurufen.
Hans Mayer

22.05.2020 | Volkswagen Financial Services: Auf zwei Beinen steht man besser
... denke ich mir und deswegen führe ich mein zweites Girokonto gebührenfrei bei der Volkswagen Financial Services (VWFS). Zu diesem Girokonto bin ich über Umwege gekommen. Eigentlich hatte ich dort schon etwas länger ein gut verzinstes Tagesgeldkonto, für das mich meine Kollegin werben konnte und mit mir einen Warengutschein teilte. Ich habe dann längere Zeit nichts Weiteres mit der VWFS gemacht. Als dann mein Konto bei meiner Filialbank kostenpflichtig wurde und immer teurer, bin ich zuerst mit meinem Konto zur norisbank gewechselt, um Kosten für Karte, Kreditkarte und Überweisungen zu sparen und trotzdem noch die Geldautomaten der Cash Group nutzen zu können. Mit dem Online-Banking der norisbank habe ich aber immer ein bisschen gefremdelt und außerdem wollte ich noch ein alternatives gebührenfreies Girokonto. Da ich schon Kunde bei VWFS war, lag es nahe sich dort umzuschauen. Zu der Zeit gab es noch eine 50-Euro-Willkommensprämie und da ich der Bank bekannt war, lief der Rest wie am Schnürchen. Auch wenn kein Gehalt überwiesen wird, kann man das Konto über eine monatliche Überweisung von mindestens 1.000 Euro in einer Summe kostenfrei halten. Die Sache mit den fehlenden Geldautomaten löste sich als ich etwas später eine kostenfreie Visa Card zu dem Konto beantragte. Mittlerweile nutze ich auch die Kontokarte im Supermarkt zum Geldabheben. Also alles ist bestens. Auch das VWFS Online-Banking war gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig, aber das hat sich nach einem Update vor ein paar Jahren deutlich verbessert. Gute Erfahrungen habe ich mit der Hotline der VWFS gemacht. Sie ist zwar nicht 7x24h, aber dafür gut, gut erreichbar und gut organisiert. Auch bei schwierigeren Fragen (z. B. zum Depot, zu dem ich aber nicht raten würde, wenn es das überhaupt noch in Zusammenarbeit mit der vormaligen DAB-Bank gibt) wird man schnell an einen kompetenten Ansprechpartner vermittelt. Auch Kulanz, ein Fremdwort für die meisten Warteschleifen-Hotlines, habe ich bei der VWFS angetroffen. In den meisten outgesourcten Hotlines haben die Mitarbeiter gar keinen Ermessensspielraum, wie mir meine Cousine berichtete, die in solchen Call-Centern immer mal wieder zeitweise arbeitet. Insofern fällt die VWFS wohltuend auf und alles in allem kann ich ein gutes Urteil aussprechen.
Sabine St.

17.05.2020 | ING-DiBa AG: Online-Banking
Nachdem ich mich rechtzeitig von der Postbank (vor dem Zusammenbruch von deren Online-Banking) verabschiedet habe, nun die Erfahrungen von einem halben Jahr Online-Banking bei der ING. Es ist nicht sehr übersichtlich, da war die Postbank besser. Total nervig ist das Einspielen von Werbung im Online-Banking (!) z. B. für Brokerage, im Grunde unmöglich. Der Bug, dass bei Daueraufträgen die Periode (monatlich/3-monatlich etc.) nicht geändert werden kann, ist auch 5 Monate nach Meldung nicht bereinigt. EDV zu Fuß, Änderungen wären mit wenigen Stunden Programmierarbeit leicht erreicht. Bittet man die Bank selbst um solche Änderungen, erhält man lediglich einen Textbaustein als Antwort: "Wir freuen uns immer, wenn unsere Kunden mit Verbesserungsvorschlägen auf uns zukommen. Denn nur so können wir unseren Service verbessern. Dass wir Ihren Vorschlag umsetzen, können wir Ihnen nicht versprechen. Wir werden ihn aber sehr sorgfältig prüfen." Was im Falle des Dauerauftragsbugs schon 5 Monate ohne Ergebnisse andauert. Lobenswert, dass die ING mit mTAN arbeitet. Jedoch: Beim Erhalt einer mTAN steht als Absender "Ihre Bank", sicherheitstechnisch ganz schlecht. Denn: 1. ist damit unklar, ob die mTAN wirklich von der Bank ist, mit der man gerade kommuniziert. 2. Erleichtert es Phishern das Handwerk ungemein, die tarnen sich einfach als "Ihre Bank" beim Phishen und der ING-Kunde denkt, es ist alles in Ordnung. Der Absender "Meine Bank" ist einfach eine Schnapsidee. Verwirrend ist auch, wenn die Bank bei einer Fehleingabe einer mTAN sofort eine neue schickt, (fast) alle anderen Banken räumen die Möglichkeit ein, die eine erhaltene mTAN erneut einzugeben. Das ist einfach logischer. Die Suche nach getätigten Überweisungen weist Mängel auf: Man muss genau wissen, wie der Absender der Überweisung heißt. Der gröbste Flop des Online-Banking der ING aber ist: Überweisungsvorlagen sind auf sage und schreibe nur 50 Stück beschränkt, mehr geht nicht, das ist in digitalen Zeiten ein Witz. Die maximale Zahl von 50 habe ich in nur drei Monaten Nutzung des Online-Bankings erreicht, und nun? Außerdem können Überweisungsvorlagen nur in einem Pulldown-Menü durchgescrollt werden, ein Aufruf über Namen oder Namensteile existiert nicht, ziemlich mühsam. Fazit: Das Online-Banking der ING krankt an elementaren, teils groben Fehlern bzw. Macken, teils sicherheitstechnisch relevant, die eigentlich mit geringem Aufwand behebbar wären. Der Support versteckt sich hinter Textbausteinen, was mangelndes Interesse an der Kommunikation mit Kunden verrät. Sehr stark verbesserungswürdig!
Michael M.

17.05.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Alles bestens
Seit über 3 Jahren sind meine Frau und ich zufriedene Inhaber eines DKB-Cash-Kontos. Keine Kontoführungsgebühren und jeweils eine kostenfreie Kreditkarte. Sogar die sonst üblichen Fremdwährungsgebühren entfallen. Da wir uns jährlich circa 6 Monate im Ausland aufhalten und dort überwiegend mit Karte zahlen, kommt somit einiges an Ersparnissen zusammen. Kontoführung am PC bzw. mit Smartphone recht unkompliziert. Bis dato noch keine Probleme mit TAN2go. Von einer früheren Bankverbindung hatte ich einen TAN-Generator in der Schublade liegen. Neue Batterien rein und das Gerät erfolgreich bei der DKB angemeldet. Somit stehen uns zwei bzw. zusammen vier Anmeldemöglichkeiten zur Verfügung. Nur eine Kleinigkeit stört uns. Das kostenfreie "Tagesgeldkonto" wird bei der Schufa als Kreditkartenvertrag gemeldet und beeinflusst sicherlich unseren Scorewert. Wir haben es daher wieder gekündigt. Zum Telefonservice kann ich nichts sagen, da wir ihn bisher nicht benötigten. Der Internetauftritt der DKB ist einfach, selbsterklärend und somit auch für Nichtfachleute wie uns problemlos nutzbar.
W. W.

15.05.2020 | 1822direkt: Konto für junge Leute - eher ein Flop
Der Sohn wurde 18 und ich habe ihm ein Konto bei der 1822direkt empfohlen, weil ich auch da war. Das hat aber mehr "historische" Gründe. Früher gab es Werbeprämien für Gehaltskonten, vernünftige Tagesgelder und auch Depotaktionen. Mein Sohn hatte schon einigen Stress bis er sein Konto lauffähig hatte. Dann ging der Ärger mit der App los. Obwohl die App für die TANs (pushTAN) geladen und aktiviert war, was man im Online-Banking sehen konnte, ging plötzlich nichts mehr. Stattdessen wurde man wieder und wieder aufgefordert den QR Code zu scannen, obwohl wir dieses Alternativ-Verfahren gar nicht wollten. Tipps im FAQ-Bereich, Fehlanzeige. Hotline lange Warteschleife, Kontaktformular langwierig. Der Sohn hat bei der lokalen Kreissparkasse zu seinem Konto auch das Online-Banking dazu genommen bei mindestens den gleichen Konditionen, einer kleinen Prämie und persönlicher Beratung, auch mit Tipps für das Online-Banking. Das überzeugte auch mich. Jetzt hat die 1822direkt zwei Kunden weniger. Bei der formlosen Kündigung hatten wir auch Stress und Wartezeit, was zu den vorherigen Erfahrungen passte.
Fl. K.

13.05.2020 | netbank: Kontinuierliche Verschlechterung der Konditionen, Hotline nicht sehr hilfreich
Seit ca. einem Jahr bin ich Kunde bei der netbank. Leider wirkt auch hier das Niedrigzinsniveau auf die Bedingungen ein. So wurden nicht nur eine Grundgebühr und eine Postengebühr eingeführt, was mir aber schon bei Kontoeröffnung bekannt war. Weiterhin wurde zusätzlich für die mTAN - eine SMS - eine Gebühr eingeführt. Gleichzeitig ist aber kein ChipTAN-Verfahren möglich, sodass nochmals deutliche Kosten entstehen. Auch die Hotline (telefonisch sowie per E-Mail) hat bei mir jedes Mal einen wenig kompetenten Eindruck gemacht. E-Mails wurden zum Teil gar nicht beantwortet. Das ist für eine Online-Bank ein No-Go. Die Homepage ist einfach gehalten, funktioniert aber nicht mit jedem Browser vollständig, ich empfehle den Firefox. Alles zusammen, die stetige Kostenerhöhung, bei mir bisher immer mangelhafter Service sowie die sonstigen Unstimmigkeiten bewegen mich leider dazu, von der netbank abzuraten.
Flori F.

05.05.2020 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Bisher alles solide und in Ordnung
Die Kontoeröffnung (privates Einzelkonto) habe ich Online mittels VideoIdent durchgeführt. Der Prozess auf der Webseite war selbsterklärend und innerhalb weniger Minuten alle relevanten Daten erfasst. Das anschließende VideoIdent mittels Smartphone war ebenfalls binnen 10 Minuten erledigt. Im Rahmen der Eröffnung habe ich mich für die Mitgliedschaft bei der GLS Bank entschieden, was eine Mindesteinlage von 500 Euro bedeutet. Innerhalb von 10 Tagen hatte ich - trotz des beginnenden Corona-Lockdowns - alle Unterlagen für das Onlinebanking sowie die Karten nebst PIN zu Hause. Der einzige für mich ungewöhnliche Prozess war, dass die Beantragung der Mitgliedschaft schriftlich per Brief erfolgen musste. Telefonisch hatte ich zu Beginn einmal einen freundlichen Kontakt mit einem Herren aus Bochum, der nachfragen wollte, wann er die 500 Euro für die Geschäftsanteile der Mitgliedschaft von meinem neuen Girokonto abbuchen kann. Eine Nachfrage meinerseits zum Thema mTAN per E-Mail wurde innerhalb weniger Stunden zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Der angebotene Kontowechselservice war einfach zu bedienen und hat gut funktioniert. Im Onlinebanking habe ich einen Dispositionskredit beantragt (inklusive Gehaltsnachweis), der in der Höhe dem meines bisherigen Girokontos bei der DKB entsprechen sollte. Eine Rückmeldung habe ich nicht erhalten, am Folgetag war jedoch ein Dispo in ausreichender Höhe berücksichtigt, auch wenn er nicht ganz dem der DKB entsprach. Hier wäre eine kurze Rückmeldung mit der Begründung der Dispohöhe nett gewesen. Das Onlinebanking selbst ist etwas angestaubt und kann nicht mit dem der DKB oder modernen FinTechs mithalten, sei es die verspätete Anzeige von Kreditkartentransaktionen, die temporäre Sperre einer Kreditkarte etc. Das ist jedoch kein originäres Thema der Bank, sondern dem Rechenzentrum der FIDUCIA zu verdanken. Entsprechend ist das Onlinebanking aller Volks- und Raiffeisenbanken identisch. Hier bleibt abzuwarten, wann und in welchem Tempo die FIDUCIA hier endlich einen Gang zulegt. Mein Fazit: Mein Wunsch mit meinem Geld ein bisschen mehr für die nachhaltige Entwicklung und nicht für Rüstung, Umweltsünden etc. zu tun, ist mir 3,80 Euro im Monat wert, ebenso den GLS-Beitrag. Meine Entscheidung von einer modernen Onlinebank hin zur etwas träger agierenden GLS Bank habe ich nicht bereut. Als Mitglied der GLS kann man alle anfallenden Gebühren gerne mit den Mitbewerbern Triodos und Ethikbank vergleichen und wird feststellen, dass das Gesamtpaket der GLS im direkten Vergleich hervorragend abschneidet!
Ricky Zinn

22.04.2020 | Commerzbank AG: Kündigung ohne ersichtlichen Grund
Normalerweise schreibe ich keine Bewertungen im Netz. Dies ist meine erste Bewertung, da ich doch erschüttert war. Ich erhielt vor wenigen Tagen die Kündigung mit ca. 3-monatiger Frist meines Girokontos mit Tagesgeldkonto bei der Commerzbank. Auf Nachfrage konnte mir die Filiale auch nichts sagen, obwohl in der Zentrale angefragt wurde. Es werden ganz bewusst keine Informationen weitergegeben. Man fühlt sich trotz hohem Gehaltseingang, keiner Überziehung des Kontos und über 15-jähriger Treue als Kunde zur Commerzbank wie ein Schwerverbrecher, der illegale Geschäfte oder Ähnliches getätigt hat. Ein Fehlverhalten konnte sich auch die Filialmitarbeiterin bei Kontoeinsicht nicht erklären. Nachdem ich dann einige Foreneinträge im Netz zum Thema plötzliche Kündigung der Commerzbank fand, war ich beruhigter und wusste, dass ich nicht allein bin. Zu meiner Kündigung kamen bis dato noch zwei weitere innerhalb des Familienkreises hinzu. Darunter auch ein kostenpflichtiges Geschäftskonto und die Kündigung des Kontos meiner Großmutter (89 Jahre). Wo sollen vor allem alte Menschen hin, wenn sie vergrault werden und dem Internet für eine Kontoeröffnung bei einer Direktbank nicht mächtig sind? Man stellt sich Fragen wie Sippenhaftung? Ist man nicht mehr gut genug? Bin ich nur Kleinkunde und nicht erwünscht? Ein Angebot über ein zahlungspflichitges Konto wäre eventuell charmanter gewesen, wenn man nur auf Geld verdienen aus ist. So hätten sich alternativ dann die Wege weicher getrennt, anstatt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Denn ein Kontowechsel und -umzug kann halt richtig Arbeit machen. Da ich ähnliche Einträge zur Tochterbank comdirect gelesen habe, bin ich natürlich bezüglich meines Depotkontos dort in Habachtstellung. Meine Bewertung und mein Fazit zur Commerzbank: Große Enttäuschung! Seit der Kündigung bin ich jedenfalls am Rotieren, um den Zahlungsverkehr umzustellen, und ich habe den Eindruck, dass beauftragte Überweisungen an andere Konten/Banken sehr lang benötigen (mehrere Tage). Die garantierte Dauer innerhalb des Euroraums von einem Bankarbeitstag einer Überweisung wird deutlich überschritten. Man könnte meinen es würde jede Überweisung handverlesen geprüft, nachdem man "auffällig geworden" ist bzw. durch ein Raster gefallen ist.
S. M.

15.04.2020 | comdirect bank AG: Kündigung ohne erkennbaren Grund
Heute Kündigung meines Girokontos/Depots ohne einen erkennbaren Grund erhalten. Es liegt ein Depotbestand mit 200.000 Euro vor, und das Girokonto ist kein Geschäftskonto und hat keinen Dispo. Im Laufe des letzten Jahres habe ich nur seriöse Aktien-Trades gemacht, d. h. keine Hebelprodukte und so weiter.
H. P.

14.04.2020 | ING-DiBa AG: Auf dem Weg zum Mittelmaß - dennoch führend
Seit 2007 habe ich ein ING Girokonto, seit gut fünf Jahren ist es mein Gehaltskonto. Leider wurden schrittweise die hervorragenden und kostenlosen Leistungen heruntergefahren. Erst wurden Überweisungen per Post und Telefon kostenpflichtig. Dann wurde ein Mindestbetrag zum euroweiten kostenlosen Geldabheben mit der Visa-Karte von 50 Euro eingeführt. Es folgte das völlige Verschlafen der PSD2-Richtlinie, sodass Konten per gängiger Banksoftware nur noch abgerufen werden können, aber darüber keine Überweisungen mehr möglich sind. Das ärgert mich! Und nun der Tabubruch: Kontoführungsgebühren von 4,90 Euro pro Monat, sofern man nicht mindestens 700 Euro Geldeingang pro Monat hat. Mich persönlich trifft es nicht, denn meine Besoldung geht ja ohnehin dort ein und trotz allem Abbau (welche Bank baut in Zeiten von Nullzinsen keine Leistungen ab bzw. führt Gebühren ein?) erlebe ich die ING in vieler Hinsicht noch immer als führend. Sie ist - ab 700 Euro Geldeingang - kostenlos. Das Onlinebanking ist spitze und übersichtlich aufgebaut. Die Kontoauszüge, die sich bis zu 10 Jahre lang problemlos abrufen lassen, sind absolut transparent. Ein Dispo in meiner gewünschten Höhe wurde mir sofort online genehmigt. Überweisungen, Abbuchungen und Geldeingänge sind schnell und zuverlässig. Noch immer kann euroweit an fast allen Visa-fähigen Geldautomaten kostenlos abgehoben werden. Das hat sogar im Hotel auf Teneriffa funktioniert. Meine Barclaycard hat das abgeschafft. Besonders gelungen finde ich die App. Smart, multibanking-fähig, stabil und schnell. Gelungen finde ich auch die sofortigen Umsatz-Benachrichtigungen, auch direkt nach dem Einsatz von girocard und Visa-Karte (Debitkarte), die beide nach wie vor kostenfrei sind. Anfragen aus dem Onlinebanking heraus werden nach 1 bis 2 Tagen per Postbox-Nachricht zuverlässig beantwortet. Eine Verbesserung sind einige Geldautomaten der ING, bei denen jetzt auch Bargeld (leider nur Scheine) eingezahlt werden kann. Ich habe das in HH-Wandsbek mehrfach erfolgreich getestet. Das geht dann rund um die Uhr und ohne externe Partner wie die Reisebank. Den Loginprozess auf der Homepage finde ich übertrieben mit Kontonummer, Internetbanking-PIN, DiBa Key und Bestätigung per App. Den Loginprozess auf dem Smartphone/Tablet finde ich dagegen zu einfach. Finger draufhalten und drin. Noch mal und die Überweisung ist raus, man kann nicht einmal die Daten vorher nochmal kontrollieren. Aber damit kann ich leben. Insgesamt noch immer eine klare Empfehlung!
M. S.

13.04.2020 | Deutsche Skatbank: Trumpf-Konto
Ich nutze seit 6 Jahren das TrumpfKonto für Privatpersonen. Es ist wirklich absolut kostenlos zu nutzen, wenn man denn den komplizierten SmartTan-Generator verwendet. Die Hotline ist sehr gut zu erreichen und dabei sehr hilfsbereit. Der Dispokredit wurde mir auch schnell eingerichtet und ist mit einer konkurrenzlos günstigen Verzinsung wirklich top. Wichtig ist jedoch, dass das Gehalt mit SEPA-Purpose-Code angewiesen ist, da der Dispo automatisch angepasst wird. So kann es sein, dass er von einem auf den anderen Tag gekündigt wird, wenn das Gehalt zu spät oder per normaler Überweisung angewiesen wird. Aber bei Kontakt mit der Hotline findet sich sehr schnell eine Lösung. Die Kontoauszüge gibt es mittlerweile nur noch online kostenlos, aber bei einer reinen Online-Bank ja mittlerweile normal. Man kann beliebig oft an allen Volks- und Raiffeisenbanken Geld abheben, die EC- bzw. korrekterweise girocard hat keine Geldkartenfunktion mehr, allerdings die kontaktlose Bezahlfunktion. Darüber hinaus finde ich das Design der Karte recht originell mit den Spielkarten aus Altenburg. Geldein- und -ausgänge werden schnell gebucht. Wenn man das Onlinebanking mit den neueren Fintechs und Startups vergleicht, kommt das von der Fiducia & GAD IT AG bereitgestellte Online-Banking und die dazugehörige App eher klassisch aber übersichtlich daher, mit einem Basisumfang an Funktionen, eben alles was man braucht. Das Wichtigste ist jedoch, dass es funktioniert und sicher ist. Da die Skatbank zur Volksbank Altenburger Land gehört, ist man Kunde einer soliden Bank, auf die ich mich bisher immer verlassen konnte. Im Vergleich wurde z. B. meiner Frau das o2-Banking Girokonto der Fidor Bank letzte Woche ohne für mich erkennbaren Grund gekündigt, nachdem sie dort 2 Jahre Kundin war. Ich habe auch vor in nächster Zeit die anderen Produkte der Skatbank zu testen, wie die Kreditkarte, die ab einem Geldeingang von 1.000 Euro im Monat kostenlos ist. Besonders interessant scheint mir auch der Skatbank-Privatkredit zu sein. Hier noch mal kurz die positiven Eigenschaften zusammengefasst: kostenloses Girokonto (bei Nutzung des SmartTan-Systems; ansonsten pro mTAN 0,10 Euro), unkomplizierte Kontoeröffnung (nur PostIdent, kein VideoIdent möglich), super günstiger Dispokreditzins (aktuell 4,08%), kostenlose Bargeldabhebungen an allen VR-Geldautomaten mit der girocard, solides Finanzinstitut (subjektive Einschätzung), netter und freundlicher Kontakt in der Hotline, keine Wartezeiten. Neutral/Negativ: lediglich Basisfunktionen, keine Prämien oder Aktionen, Dispo wird automatisch berechnet, keine Guthabenverzinsung, 1 bis 2 Tage kann eine Bearbeitung eines Anliegens schon dauern, meist jedoch schneller. Ich finde das Angebot und die Preisstruktur sehr transparent und nachvollziehbar - null Ouvert eben.
Philipp R.

13.04.2020 | norisbank GmbH: So lala - Überweisungen erst nach 2 Tagen vollständig gutgeschrieben
Ich bin seit 2 Jahren bei der norisbank. Handling und Kartenausstattung sind ok. Anmutung und Korrespondenz etwas altbacken. Bei der App für das Smartphone finde ich ungut, dass man nur Daten von einem Konto speichern kann und dass zweite Konto immer händisch eintragen muss, um an die Daten zu kommen. Die Zwangsbestätigung des monatlichen Auszugs nervt auch etwas. Telefonische Erreichbarkeit ist schlecht, ebenso finde ich es unglaublich, dass Gutschriften bei der norisbank 1 bis 2 Werktage benötigen, bei anderen Direktbanken ist die Gutschrift nach einem halben Tag sichtbar, davor als Eingang angezeigt, aber nicht verfügbar. Bedingt empfehlenswert aber kein Vergleich zur DKB oder comdirect, leider.
O. Lehne

10.04.2020 | N26 Bank GmbH: Auf keinen Fall diese Bank
Bei Problemen zerrinnen die Stunden, denn anrufen kann man da niemanden! Es ist nur ein Chat vorgesehen, der sich aber in der App nicht nutzen lässt, weil nach dem Start kein Keyboard erscheint, im Browser MSIE 11 ist die Taste nicht da! Ach ja, der Grund war, dass nach einigen kontaktlosen Zahlungen die Zahlung nicht funktionierte, und als ich die Karte dann gesteckt habe und die PIN eingegeben habe (PIN richtig) war es genauso. Die Blicke der ausgebremsten Kunden kann man sich vorstellen! Auf E-Mails hieß es, man könne das nur im Chat klären - was für ein haarsträubender Unsinn. Dann hätten Banken zu Zeiten, in denen es keine Chats, gab ja nie Probleme klären können. Im Chat hat man übrigens erst mal einen BOT als Gegenüber, was für eine Kundenmissachtung. Folglich: Finger weg, außer man hat im Leben sonst nichts zu tun!
Roland Meier

10.04.2020 | 1822direkt: Nachzügler, 1822direkt als erste Online-Bank
Jahrelang war ich zu faul mich von meiner Sparkasse wegzubewegen hin zu einem kostenlosen Online-Anbieter. Gebühren für Konto, Karten, Kreditkarten und teils noch Überweisungen gingen ganz schön ins Geld und kosteten auch Zeit. Ein Kollege empfahl mir die 1822direkt als solide und relativ einfach bedienbar. Von seiner Werbeprämie sind wir mit den Frauen Essen gegangen und auch ich habe 100 Euro als Neukunde mit dem Gehaltskonto bekommen. Ein paar Tage danach hatte ich schon Kundennummer, Kontonummer und die Anmeldedaten und siehe da, nach ein paar Wochen Eingewöhnung wollte ich gar nicht mehr zurück zur Filiale, wo ich nur noch zum Geldautomaten gehe, um gebührenfrei abzuheben. Aber im Supermarkt geht das ja inzwischen auch. Das Thema Corana hat meine Frau auch zum Kontowechsel bewegt. Jetzt freuen wir uns über noch mal insgesamt 200 Euro. Dazu kommen die im ersten Jahr gebührenfreie Kreditkarten, die je nach Umsatz auch eventuell danach nichts kosten. Bisher gibt es keinen Grund zur Klage, die Bank hat ihre Versprechen eingehalten.
K. P. Kroll

29.03.2020 | Commerzbank AG: Faktische Enteignung?
Wir sind seit Langem Kunden bei der Commerzbank und haben zwei Bankschließfächer bei zwei verschiedenen Commerzbankfilialen. Aktuell (Coronakrise) sind beide auf unbestimmte Zeit nicht zugänglich. Die Mitarbeiter der Commerzbank können keine Aussage machen (es gab mehrere Telefonate), wann das wieder möglich sein wird. Auch meiner (zugegeben provokante) Unterstellung, das könne ja dann jahrelange so gehen, mochte eine Mitarbeiterin nicht widersprechen. Den Zugang (zu einem Schließfach) benötigten wir wegen eines bestimmten Geschäfts, das wir nun nicht abschließen konnten. Inzwischen haben wir das Vertrauen zur Commerzbank verloren.
K. F.

21.03.2020 | 1822direkt: Seit über zehn Jahren mit dem Girokonto bei der 1822direkt
Ich bin seit 2008 oder 2009 - also seit über zehn Jahren - mit dem Girokonto bei der 1822direkt. Das Konto war all die Jahre kostenlos, wenn mindestens ein Geldeingang in beliebiger Höhe eingeht. Gestartet bin ich mit Gehaltskonto und Tagesgeld und es gab auch noch eine Prämie für das Girokonto sowie einigermaßen vernünftige Zinsen für das Tagesgeld. Alle meine monatlichen, quartalsweisen und jährlichen Zahlungen gehen auch heute noch über dieses Konto, auch wenn ich das Girokonto schon lange nicht mehr als Gehaltskonto benutze. Trotzdem gewährt mir die Bank schon lange einen kleinen vierstelligen Dispo. Über die Jahre hat sich im Online-Banking vieles geändert, einiges ist aber auch sehr ähnlich geblieben. Ich bin immer gut zurechtgekommen. Der Dispozins war immer im fairen Bereich, also etwas günstiger als der Branchendurchschnitt. Eine Kreditkarte habe ich nicht mehr. Ich benutze das Konto nur online mit girocard/Maestro-Karte im Tresor. Gut fand ich die Erreichbarkeit und Antworten der Telefon-Hotline, die ich lieber benutze als die Online-Formularanfrage. Letztere antwortet teilweise zu langsam, wie ich finde. Über all die Jahre gesehen, sicher eine der besseren Online-Banken, bei der ich war.
F. Blum

20.03.2020 | netbank: Nach diversen Problemen und Gebührenerhöhung gekündigt
Nach sieben Jahren Konto bei netbank gekündigt. Nach der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank schien es Richtung Süden zu gehen. 1. Es kam zu Gebührenerhöhungen in zwei Schritten, womit im Vergleich zu anderen Direktbanken, der einzige Vorteil der netbank schwand, selbst mTANs kosten jetzt zwölf Cent extra. 2. Es gab Probleme im Banking bei Gutschriften aus dem In- und Ausland nach der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank, Abweisung von Beträgen bzw. Nicht-Ausführbarkeit von Aufträgen. Es gab keine Kulanz, es wurden keine Gebühren erstattet. 3. Es besteht keine Möglichkeit der Einstellung von Terminüberweisungen zum nächsten Geschäftstag. 4. Mir wurde ein Mini-Dispokredit von 500 Euro nach Übernahme gestrichen. So wenig Bank braucht kein Mensch!
Steffen Dünnebeil

18.03.2020 | ING-DiBa AG: Positive Erfahrung mit der ING - modernes Banking
Habe positive Erfahrungen gesammelt. Das Eröffnen war sehr einfach über das PostIdent-Verfahren. Legitimation über einen Videoanruf. Alles bequem vom Smartphone. Zugangsdaten per Post zeitversetzt erhalten. Angemeldet und als Parallellegitimation die biometrische Lösung genommen per Fingerabdruck. Einfacher und schneller geht Banking nicht. Ich bin sehr zufrieden. Ein Dank an die Bank, insbesondere die technischen Entwickler und Marketingleute. Mit diesem Banking darf man gute und ehrliche Werbung machen. Eine Weiterempfehlung an meine Familie, Freunde und Bekannte sind bereits umfänglich erfolgt. Mehr Bank geht nicht und braucht auch kein Mensch. Bargeldversorgung geht mittlerweile auch über die großen Discounter, da brauche ich keine Geschäftsstelle in Rot oder genossenschaftlichen Blau.
Markus W.

13.03.2020 | ING-DiBa AG: Nicht mehr interessant
Ich war schon Kunde als die ING noch Allgemeine Deutsche Direktbank hieß, also seit mehr als 20 Jahren. Ich habe mit der Bank viel mitgemacht und war auch bereit über vieles hinwegzusehen. Dafür hat die Bank dann auch viele Euro an Zinsen von mir bekommen und auch zu früheren Zeiten eine Kontoführungsgebühr. Doch was sich seit Einführung der PSD2-Richtlinie hier abspielt, ist nicht mehr hinnehmbar. Der wohl umständlichste Login-Prozess aller Banken in Deutschland, die Wiedereinführung von Kontoführungsgebühren, die Abstellung des Kontos auf eine digitale App als primärer Kontozugang, der Mindestbezug von Bargeld am Geldautomaten von 50 Euro. Und das obwohl die ING noch 2019 großspurig ankündigte, "das Konto ist und bleibt kostenlos!" Und das obwohl die Bank im letzten Geschäftsjahr den Gewinn deutlich gesteigert hat. Und das obwohl die PSD2-Richtlinie ja vor allem die 2-Wege-Autorisierung vorsieht. Aber für einen TAN-Generator dann extra auch noch 32 Euro zu verlangen, ist ziemlich unverschämt. Zumal man diesen ausschließlich für die ING benutzen kann. Das machen andere Banken besser. Mein Fazit: Ich werde das Konto zu Ende April kündigen.
R. Müller

06.03.2020 | comdirect bank AG: Wenn die Bank dich mag, ist das comdirect Girokonto ok
Meine Tochter (Studium) und ich haben beide ein Girokonto bei der comdirect. Ohne Bedingungen ein kostenloses Girokonto zu bekommen mit kostenloser Giro- und Kreditkarte - allerdings nur Prepaid bei der Tochter - war der Hauptgrund für die Kontoeröffnung, die wirklich professionell und zügig durchlief. Wir konnten KwK machen (in 2018 waren das 100 Euro, heute ist es die Hälfte, soweit ich weiß) und jeder von uns bekam als Neukunde auch noch etwas. Ich finde das Online-Banking gut gelungen, informativ und übersichtlich. Im Prinzip findet man sehr schnell alles was man braucht, von Kontoauszügen über Steuerbescheinigung, Freistellungsauftrag, Überweisungslimit etc. Einzig die Produktwerbung im Postfach des Online-Bankings ist mir persönlich ein bisschen viel. Seit fast anderthalb Jahren hat weder meine Tochter noch ich Probleme, auch nicht im Ausland/Urlaub. Allerdings habe ich vor Kurzem den zweiten Bekannten, dem seitens der Bank der Stuhl vor die Tür gesetzt wurde. Anfang letzten Jahres traf es einen Kollegen und seine Frau. In beiden Fällen hatten die Kunden nicht die geringste Ahnung was der Auslöser war. Dies ist ein Grund weswegen ich die comdirect nicht als mein Haupt-Girokonto benutze und auch meine Tochter noch ein Reservekonto hat.
Lars E.

02.03.2020 | ING-DiBa AG: HBCI-Korrektur
Man mag ja viel über die ING sagen und schreiben. Und in der Tat ist das Onlinebanking ein Krampf - und das immer mit dem Hinweis auf PSD2, obwohl das dort so exzessiv gar nicht gefordert wird. Aber dass die ING kein HBCI mehr unterstützt, ist einfach nur falsch. Ich nutze HBCI mit meiner Banking-Software auch nach der PSD2-Umstellung völlig problemlos. Und bis heute habe ich noch keine Info von der ING, dass in Zukunft das HBCI nicht mehr unterstützt wird. Damit das funktioniert, muss diese Software allerdings PSD2-tauglich sein. Aber ohne diese Eigenschaft kann man inzwischen sowieso nirgendwo mehr HBCI-Banking betreiben.
Ingo S.

28.02.2020 | Santander Consumer Bank AG: Mehrfaches Scheitern der Zusendung einer neuen girocard
Seit den 1980ern BfG-Bankkunde, dann ging diese in die SEB-Bank über, die wiederum in der Santander-Bank mündete. girocard lief 12/2019 aus. Die Zusendung einer neuen Karte/PIN scheiterte nun vier Mal hintereinander, erster Zustellversuch Ende Oktober 2019. Laut Auskunft in einer Filiale konnte die Karte/PIN angeblich nicht zugestellt werden, vier Mal hintereinander (beim vierten Versuch kam immerhin die PIN an) - nach Informationen der Santander sei dies die Auskunft der Post. Briefkasten mit Namen ist vorhanden, alle andere Post kommt an. Die Zusendung in eine Filiale sei nicht möglich, Sendung zu einer anderen Postanschrift auch nicht. Nachdem ich nun fast zwei Monate ohne girocard war und zum Geldabholen mehrmals in Summe zwei Stunden Autofahrt zu einer Santander-Filiale fuhr, und die Santander mir keine weitere Hilfestellung anbot, sowie auf Anfragen nicht reagiert, habe ich die Hoffnung auf eine neue Santander girocard aufgegeben, und ließ mir von der DKB eine neue girocard/PIN zusenden. Die Zusendung klappte her problemlos - beim ersten Mal. Ich verwende das Konto derzeit nur noch zum Geldeingang und Überweisen im Online-Banking. Sehr enttäuschend.
anonym

25.02.2020 | Meine Bank: Einfaches Konto ohne viel Komfort für Studenten
Ich habe vorletztes Jahr, als ich mein Studium begann, ein Girokonto für junge Kunden bei der Meine Bank eröffnet. Die Bank hat ihren Sitz an meinem Studienort in Regensburg. Es ist die Online-Tochter der regionalen VR Bank, aber soweit ich aus der Familie weiß, kann man auch mit beliebigem Wohnsitz in Deutschland Kunde sein. Meine ältere Schwester hatte mir den Tipp gegeben. Ich verdiene im Semester ca. 650 Euro nebenbei, in den Semesterferien auch mal 2 bis 3 Monate 1.500 Euro. Damit kannst du bei den Banken nur kleine Brötchen backen. Das Konto von Meine Bank ist bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres gebührenfrei. Die Visa Card kostet 10 Euro pro Jahr und geht nur auf Guthabenbasis. Die Kosten der Kreditkarte kommen durch die Zinsen auf dem Girokonto über das Jahr gesehen ungefähr auch wieder rein. Nach einem Jahr bekam ich einen kleinen Dispokredit von mehreren hundert Euro genehmigt, was gut ist, da ich auch ein, zwei Monate im Jahr fast ohne Einkünfte bin. Der Überziehungszins ist fair. VR Banken gibt es fast überall, also hat man keine Probleme mit dem Geldabheben. Allerdings ist dies nur 4x im Monat gebührenfrei, für mich in Praxis aber kein Problem. Auch die mTANs sind nur bis zur zehnten mTAN kostenfrei, auch dies hat bisher immer gereicht. Eine Kundenwerbung oder weitere Vorteile als Neukunde gibt und gab es nicht in den letzten knapp zwei Jahren.
J. P.

22.02.2020 | Commerzbank AG: Nach 30 Jahren Kunde nun eine Kündigung aller Konten und Depots
Noch ringe ich nach Fassung. Aber gerade habe ich die vier Kündigungsschreiben geöffnet und muss mit dem demütigenden Gefühl klarkommen, dass mich die Commerzbank nach 30 Jahren Kundenverbindung nicht länger als Kunde wünscht. Ich habe nicht die geringste Ahnung, warum das so ist. Erst kürzlich wurden meine Kontoführungsgebühren für zwei Geschäftskonten verdoppelt, sodass ich monatlich Gebühren für eine Tankfüllung eines Smarts bei der Bank lasse. Trotzdem bin ich denen nicht mehr gut genug. Rätselhaft.
Stefan C.

17.02.2020 | Volkswagen Financial Services: Sehr gutes Girokonto
Die Volkswagen Financial Services bietet ein sehr gutes Girokonto, dass auch ohne Gehaltseingang bisher unter bestimmten Bedingungen (Depot, Wertpapiergeschäfte oder ein beliebiger Geldeingang > 1.000 Euro) kostenlos geführt wird. Ich benutze dieses Konto im Prinzip als Hauptkonto, alle meine Lastschrifteinzüge, aber auch Kindergeld gehen auf dieses Konto, auf welches ich von meinem jeweiligen Gehaltskonto einen Betrag größer 1.000 Euro per Dauerauftrag monatlich überweise. Damit ist die Gebührenfreiheit gewährleistet. Kostenfrei sind weiterhin eine vollwertige Kreditkarte von Visa, die auch zum Geldabheben dient und eine girocard, die ich an der Kasse verwende, mit der man aber auch in vielen Supermärkten Geld abheben kann. Wegen der Visa Karte brauche und habe ich ein paar Tausend Euro Kreditrahmen für die beiden Konten (z. B. um sie als Sicherheit hinterlegen zu können bei Hotel- und Mietwagenbuchungen), den ich aber nicht nutze. Das Online-Banking, was zwischenzeitlich total renoviert wurde, war vorher und ist aktuell sicher etwas gewöhnungsbedürftig. Weitere Angebote, die lohnen würden (Tagesgeld, Festgeld, Depot) sucht man vergeblich. Bis letztes Jahr gab es ein Freundschaftswerbung, zurzeit sehe ich nichts im Online-Banking. Ich bin zufrieden.
Corinna

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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