Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

04.12.2014 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nur was für Kompromissbereite
Ich bin seit 2 Jahren sowohl mit Giro/Visa und auch einem meiner Depots bei der DKB. Negativ beim Brokerage: kein Daytrading, kein Optionsscheinhandel, und trotz höchster Risikoklasse kann man nicht alle Aktien handeln, relativ hohe Gebühren für Orders bis 10.000 Euro. Positiv: kostenloses Depot, einfache Menüführung, detaillierte Steuerinformationen je Trade und Jahressteuerabrechnung. Und wenn es mal zu einer Beschwerde kommen sollte, sind die Jungs/Mädels an der Hotline sehr bemüht und nett, und das Problem wird im Nachgang (auch wenn man erst Wochen später merken sollte) zur Zufriedenheit des Kunden gelöst. Für jene, die eine Einbanklösung wollen und nur wenig an der Börse handeln, ist die DKB durchaus eine Überlegung wert. Ansonsten gibt es wesentlich bessere Broker.
Walter B.

13.11.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Gut, zumindest auf den ersten Blick
Mich haben die damals günstigen Gebühren bewogen, ein Depot bei der AKTIONÄRSBANK zu eröffnen. Im Laufe der Zeit musste ich leider feststellen, dass Transaktionen (Orderänderungen, Orderstreichungen) teilweise minutenlang dauern. Je nachdem, mit welchen Zeithorizonten man tradet, ist das fatal. Mindestens ein Mal beweisbar zu meinen Ungunsten wurde mir zum wiederholten Male beim Versuch, eine bestehende Order zu ändern, ein Serverfehler angezeigt. Es scheint, als wären die Serverkapazitäten in Hochlastzeiten unzureichend. Nach Hin und Her mit dem auffallend kundenorientierten (Antwortzeiten, Umfang der Kommunikation) Support per Mail bekam ich dann jedoch relativ zeitnah meinen Schaden erstattet. Gut! Was definitiv auch verbesserungswürdig ist: die App der AKTIONÄRSBANK (zumindest die Kundennummer sollte speicherbar sein) und das mTAN-Verfahren (soweit okay, aber die Karte ist nach kurzer Zeit unansehnlich, die mTANs teilweise nicht mehr lesbar).
Kurt

12.11.2014 | Consorsbank: Auch etwas für Depotkunden?
Ich finde Cortal Consors ist auch etwas für Depotkunden, aber beileibe nicht für jeden. Wer viele Transaktionen macht, der sollte lieber die Finger von einem Depot bei Cortal Consors lassen. Für mich passt es, kurz nun meine Erfahrungen: Die Kontoeröffnung ist sehr papierreich. Da geht schon mal die eine oder andere Tanne den Bach runter. Umweltbewusst ist das nicht, andere Wettbewerber machen es ähnlich, aber der Kunde hat nichts davon und es gibt auch genug Banken, die auf große Mappen zur Kontoeröffnung verzichten. Falls ein Altdepot größer 6.000 Euro existiert: unbedingt übertragen und auflösen, da man dann 20.000 Euro für ein Jahr zu 3% als Tagesgeld anlegen kann, wenn man so viel hat. Das ist ein Zinsvorteil von ungefähr 400 Euro brutto gegenüber einem gut verzinsten Tagesgeldkonto. Kosten für das Depot hat man erst mal nicht. Die Transaktionskosten sind sehr mittelmäßig, ich komme aber kaum in einem Jahr über 10 Transaktionen, da rechnet sich das noch durch die Tagesgeldzinseinnahmen. Bei Neuemissionen hatte ich viermal kein Glück, die Chancen sind wohl gering. Mein Online-Banking gefällt mir. Die Hotline ist auch ok. Eigenüberträge aus meinem Depot bei Cortal Consors gehen papierlos (da geht es plötzlich!) mit TAN. Vorbildlich.
Maik B.

10.11.2014 | OnVista Bank: Wirklich so schlecht?
Onvista steht beim Publikum ganz schön in der Kritik, wie man ja auch hier im Forum lesen kann. Allerdings finde ich, dass man als Anleger sich auch ein bisschen Mühe machen muss, die Konditionen zu durchforsten und sich nicht nur von irgendwelchen Prämienaktionen locken lassen soll. Das hat sich noch nie gelohnt. Ich persönlich habe ein mittelgroßes Depot und handele hauptsächlich mit Optionen/Derivaten bei allerdings nicht zu großen Beträgen pro Auftrag. Ich habe häufig eine Order im Bereich von 1.000 Euro und da bin ich dann schon zufrieden, wenn ich ein kostenfreies Depot habe. Ich arbeite sehr viel mit Limits, habe auch oft kostenlose Limitänderungen oder -streichungen. Nicht gut, die Mehrfachkosten bei Teilausführung. Da muss man aufpassen, passiert einem leicht bei aggressiven Limits. Bei meinen Transaktionen kommt der ein oder andere sogenannte FreeBuy zusammen. Richtig ist, dass ein wenig aktiver Anleger mit Transaktionen von 5.000 bis 10.000 Euro bestimmt nicht gut aufgehoben ist. Aber das Kostenmodell ist transparent. Und dass die Onvista-Werbung besonders günstige Konstellationen anpreist, wer will es dem Anbieter verdenken. Zustimmen kann ich der Kritik am Online-Banking. Ich habe lange gebraucht bis ich mich einigermaßen zurechtfand. Dafür ist die Telefon-Hotline wirklich gut.
U. G.

10.11.2014 | maxblue: Gut oder nicht oder was?
Die Meinungen über das maxblue Depot sind sehr kontrovers. Ich bin ein ehemaliger Kunde. Als Neukunde über eine entsprechende Aktion war ich eingangs ganz zufrieden. Nach problemloser Konto- und Depoteröffnung habe ich sowohl einige Wertpapiere übertragen als auch gehandelt. Das Online-Brokerage ist wirklich sehr gut - keine Frage - sowohl Informationen, als auch Bestände und Transaktionen sind übersichtlich angezeigt. Wichtig auch, ich hatte nie Probleme mit dem Zugang, konnte handeln wann und wie ich wollte. Letzteres habe ich leider auch schon ganz, ganz anders bei einigen Wettbewerbern erlebt. Ich bin auch proaktiv von meiner Bank angerufen worden, etwa bei Kapitalmaßnahmen, aber auch kurz nach der Eröffnung meines Depots. Ein Wermutstropfen für irgendwann nicht mehr Neukunden ist die Gebührenseite. Das gute Online-Brokerage wird auch gut bezahlt. Neben der Leistungspauschale fielen bei mir noch Gebühren für Änderung von Limits an, öfter auch mal Mehrfachgebühren bei Teilausführungen. Als ich keinen anderen Dienstleistungen bei der Deutschen Bank mehr nutzte (Girokonto, Kreditkarte), habe ich dann auch mein Depot aufgelöst. Für Wertpapiergeschäfte alleine gibt es sicherlich eine ganze Reihe von geeigneteren Anbietern.
Th. R.

05.11.2014 | flatex GmbH: Ein Online-Broker, bei dem ich schon einige Jahre bin
Flatex ist ein Online-Broker, bei dem ich schon einigen Jahre bin und eigentlich ganz zufrieden. Für mich, der ein relativ großes Depot hat und auch ab und an mal handelt, so ca. 2 bis 4 Transaktionen pro Monat, sind die Kostenfreiheit des Depots und verlässlich gute Transaktions-Konditionen wichtig. Ich handele nicht mit Optionen, sondern nur mit Aktien, Fonds und Renten. Für dies sind die Informationen, die Flatex bereitstellt, ausreichend, auch wenn das Online-Brokerage nicht berauschend ist. Man kann mehrere Depots unter einer Kennung eröffnen, was ich auch nutze. Wirklich renovierungsbedürftig finde ich das Online Archiv/Postfach. Da habe ich schon die ein oder andere Weile mit Suchen nach bestimmten Dokumenten verbracht. Angenehm ist, dass ich auch die Depots meiner Kinder unter meiner Kennung sehe. Die TAN-Karte finde ich eher umständlich, weil man erst die TANs zur Laufzeit der Transaktion zusammenstellen muss, wenn man nicht eine Session TAN verwendet. Ich hatte noch keinen Ärger mit den Steuerdaten, z. B. Einstandskurse, Verlusttöpfe oder Jahressteuerbescheinigungen.
E. K.-B.

15.10.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Hör ich da was rauschen ...
Vor drei oder vier Monaten habe ich ein Depot bei der Aktionärsbank eröffnet. Die Konto- und Depoteröffnung ging wirklich sehr zügig. Nach einer Woche konnte ich schon handeln und die Konditionen im normalen Wertpapierhandel sind ja wirklich nicht schlecht. Sauer stießen mir allerdings zwei Dinge auf. Zum einen dauerte ein Depotübertrag von der Aktionärsbank zu comdirect sehr lange. Ein paar Anrufe bzw. E-Mails waren vonnöten. In einem zweiten Fall musste ich eine mir unerklärliche kleine Gebühr für Depotüberträge feststellen. Diese konnte ich bisher nicht nachvollziehen, da das entsprechende Wertpapier schon zum andern Depot gewandert ist. Telefonisch ist die Bank sehr gut zu erreichen, freundlich und kompetent, keine Frage. Die Antwortzeit auf E-Mails ist im ganzen OK. An die Webseiten und Menüs habe ich mich noch nicht so gewöhnt, das habe ich anderswo leichter verstanden.
Z. Z.

10.10.2014 | OnVista Bank: Erster Eindruck zum Web-Trading
Die Gestaltung vom Web-Trading ist so dilettantisch gemacht, dass ich es gar nicht glauben kann. Der erste Eindruck ist nur schlecht. Die Stellen bei der Eingabe der WKNR etc. werden nicht genau begrenzt, es fehlt die Anzeige der Bezeichnung des Wertpapiers und die Stückzahl muss man viel zu früh eingeben, d. h. bevor man den Kurs kennt, sie lässt sich anscheinend auch nicht mehr ändern. Die erste Seite reicht schon vollkommen, dann weiß man, wie der Rest aussieht. Was ich bisher gesehen habe ist ziemlich wirr. Bei der Handelssoftware habe ich nach 5 Minuten aufgeben, viel zu umständlich und unübersichtlich. Ende des Jahres soll eine neue Version des Web-Tradings bereitgestellt werden. Mal sehen ... Jetzt weiß ich, warum die comdirect bank 10 Euro Grundgegühr pro Transaktion verlangen kann.
Detlef Richter

06.10.2014 | NIBC Direct: Gute Bank für Festgeld- und Tagesgeldkunden, aber nichts für Depotkunden
Die NIBC Direct ist eine gute Bank für Festgeld- und Tagesgeldkunden, aber eher nichts für Depotkunden. Ich kenne die Bank seit ca. dem Jahr 2008. Als Festgeld- und Tagesgeldkunde habe ich bestimmt nicht viel falsch gemacht, wie auch die Zinsstrukturkurven bei modern-banking.de zeigen. Es findet keine Subvention von Neukundenaktionen durch die Bestandskunden statt, das ist gut so. Ausnahmsweise zahlt die NIBC unter gewissen Bedingungen seit gefühlt ca. einem Jahr eine relativ hohe Prämie für Neukunden bei Depotübertrag. Details sind leicht im Web zu finden. Weiterhin sind auch die Gebühren für die ersten Wertpapiertransaktionen günstiger als die Standardkonditionen. Die Standardkonditionen selbst sind OK, nicht gut, nicht schlecht. Das Online-Banking finde ich miserabel, es stört die Festgeld- und Tagesgeldkunden sicherlich weniger als den Trader. Ähnlich wie an anderer Stelle geäußert halte ich die Telefon-Hotline für eher schwach. Die Antworten per E-Mail dauern zu lange, sind aber qualitativ besser. Ich vergebe mal ein gerade noch neutrales Urteil.
K.-P. K.

03.10.2014 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Kombination von ordentlichem Online-Banking und Filial-Banking
Ich möchte mich gerne zur Targobank äußern, bei der ich schon einige Jahre mein Depot führe. Prinzipiell finde ich die Option wichtig, eine Filiale und zusätzlich ein vernünftiges Online-Banking zu haben. Devisen, Einlösung von Verrechnungs-Schecks, einen Lombardkredit oder Kautionssparbücher wird einem kaum eine reine Online-Bank anbieten. Wenn dazu noch ein Depot mit einigermaßen günstigen Konditionen dabei ist, umso besser. Die Targobank bietet das, erlaubt inzwischen das reine Verrechnungskonto als Gegenkonto zum Depot, dessen kostenfreie Führung man zu relativ einfachen Bedingungen erreicht. Leider werden Neukunden häufig bevorzugt, sei es bei Sonderzinsen für Depotübertrag (halte ich gerade für Leute sehr interessant, die ein paar Zehntausend anlegen wollen), sei es wie vor einigen Monaten, eine günstige Flatfee für den Wertpapierhandel. Wir Bestandskunden blieben allermeist außen vor in den letzten Jahren. Zuletzt wurde das Online-Banking überarbeitet, das kostete etwas Gewöhnung. Die Hotline, aber auch einige Kollegen in der Filiale, erwecken nicht immer den aktuellsten Wissensstand. Auch fühlte ich mich manchmal von Anlageberatern überrollt. Da muss man freundlich bleiben und klaren Kopf behalten.
N. Krieger

18.09.2014 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Endlich mal eine Bank, die nicht laufend gute Anlageideen hat
Ich bin gut situiert, schon älter sowie weiblich und vielleicht gerade deswegen ein beliebtes Ziel der Anlageberater. Wie vor 20 Jahren in der Filiale steigen einem die Bankberater mit diversen Versicherungs- und anderen Anlageprodukten nach, die häufig an meinem Anlegerprofil vollkommen vorbeigehen. Gerade dieses Übel bewog mich, schon vor 14 Jahren zum Online-Banking zu wechseln. Viele Jahre hatte man dann Ruhe und konnte seine eigenen Anlagen mehr oder weniger erfolgreich tätigen. Vor ca. fünf Jahren änderte sich das und in meinem E-Mail-Postfach meiner damaligen Online-Bank, eine nicht ganz unbekannte aus Quickborn, sammelten sich diverse Empfehlungen für mehr oder weniger riskante Anlageprodukte, die bestimmt nicht geeignet waren für Ruheständler, denen Kapitalerhalt und Planbarkeit wichtig sind. Interessanterweise bekam meine Tochter - zur gleichen Zeit Kundin - diese Empfehlungen zu einem größeren Teil nicht. Die Quickborner hatten eine Kundin weniger und ich Ruhe. Ich habe dann längere Zeit gesucht und bin auf die Wüstenrot direkt gestoßen. Eine Kontoeröffnung bzw. ein Depotübertrag ist immer eine gewisse Mühe, ich wurde aber gut von der Wüstenrot direkt unterstützt. Das andere Online-Banking war schon eine Umgewöhnung, die Konditionen sind in etwa gleich. Über die letzten vier Jahre hatte ich keinen Grund zur Klage, eine aggressive Bewerbung von Anlageprodukten ist unterblieben. Eine Empfehlung für die Wüstenrot direct.
Waltraudt G.

11.09.2014 | 1822direkt: Als Online-Broker ganz akzeptabel
Ich bin zur 1822direkt gekommen, weil ich eine Vollbank mit kostenlosem Girokonto und einer guten Versorgung mit Geldautomaten auch in der Fläche haben wollte. Ich wohne auf dem Land und bin auch beruflich häufiger in kleinen Orten oder Stadtrandlagen, da ist mal froh fast immer ortsnah kostenfrei an Geld zu kommen, was im Sparkassenverbund ja kein Problem ist. Vor einem dreiviertel Jahr habe ich ein Aktionsangebot zur Depoteröffnung wahrgenommen, bei dem es einen Bonus gab und man mehrere Monate zu halbierten Transaktionskosten handeln konnte. Gerade bei kleinen Orders, die ich häufiger habe, war das sehr günstig. Jetzt bin ich wieder bei den Normalkonditionen, die sind mittelprächtig. Kursinformationen und Ordermaske verdienen auch nur das Prädikat mittelprächtig. Der Webauftritt der 1822direkt insgesamt wurde nach vielen Jahren vor ein paar Wochen renoviert und gefällt mir jetzt besser. Die Chancen bei Neuemissionen sollten bei der 1822direkt als Mitglied im Sparkassenverbund nicht schlecht sein. Handelsmöglichkeiten, Handelsplätze sowie Fondsangebot sind für mich absolut ausreichend, ich bin allerdings kein Trader, schon gar kein Day-Trader. Als Gesamtpaket ist die 1822direkt sicher nicht nur für mich interessant.
anonym

03.09.2014 | ING-DiBa AG: Schöne Hülle, immer weniger dahinter
Die Ing-DiBa ist sicherlich eine Nummer im Bereich der großen Online-Banken. Der Internetauftritt gehört bestimmt auch zu den besseren in der Gilde der Online-Banken. Er hebt sich angenehm von den überladenen Seiten vieler Anbieter ab. Ich war mehrere Jahre Kunde der Ing-DiBa mit Giro- und Extrakonto sowie Depot, habe aber im letzten Monat gekündigt. Über das Girokonto und die Kartenversorgung kann man nicht meckern. Die Überziehungszinsen sind OK, den Dispo bekommt man relativ leicht. Das war das Gute dann aber auch. Das Extrakonto ist für Bestandskunden schon seit Längerem nicht mehr interessant. Und das Depot? Der Wertpapierübertrag geht teilweise online. Das ist angenehm. Kostenfreiheit, kostenlose Limits, viele Handelsplätze sind Standard, die Transaktionsgebühren aber sicher sogar über dem Durchschnitt. Bei Neuemissionen ist man schlecht gestellt. Auch die neue Depot-Übertragsaktion erscheint wenig attraktiv. Die Hotline würde ich im Mittelfeld einordnen.
Steve S.

03.09.2014 | OnVista Bank: Alles hat seinen Preis
Nach vier Monaten bei OnVista kann ich leider nur resümieren: Alles hat seinen Preis! Durch attraktive Orderkonditionen angelockt, musste ich leider feststellen, dass die Orderausführung bei OnVista zuweilen völlig intransparent und auch fehlerhaft ist. So wurde beispielsweise eine Trailingstoporder ausgeführt, obwohl der Stopkurs zu keinem Zeitpunkt berührt wurde. Mir wurden dann fadenscheinige Argumente vorgetragen, der Kurs sei von einem externen Dienstleister, von dem in den AGBs nirgendwo die Rede ist, angetriggert worden und dies habe dann den Verkauf ausgelöst. Die Order wurde letztendlich storniert und man bot mir eine Zahlung von 50 Euro an. In einem anderen Fall wurde eine Trailingstoporder ausgeführt, nachdem bei dem Wertpapier eine Kapitalmaßnahme, hier ein Split durchgeführt wurde. Normalerweise werden bei Kapitalmaßnahmen bestehende Orders sofort gelöscht, bei OnVista sollte jeder Anleger sich darauf aber nicht verlassen und sehr genau prüfen, was da vorgeht. Quintessenz: Vor zwei Monaten habe ich der OnVista gekündigt und warte bis heute auf den abschließenden Kontoauszug.
Maja Hundgeburt

27.08.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Reibungslose Eröffnung
Nachdem ich im Internet gesehen habe, dass die Aktionärsbank ein Depot anbietet, bei dem man mit einer Flat traden kann, die 5,90 Euro im außerbörslichen Handel hoch ist, habe ich mich dazu entschieden, dort ein Depot zu eröffnen. Die Eröffnung ging reibungslos und schnell. Ganz schnell hatte ich alle Unterlagen und konnte auch gleich anfangen, meinen ersten Trade abzuwickeln. Der Kauf ging schnell über die Bühne. Bisher bin ich echt zufrieden mit dem Depot. Auch Überweisungen vom Verrechnungskonto werden schnell ausgeführt. Das Geld war sogar noch am selben Tag auf meinem Girokonto.
Matthias K.

20.08.2014 | flatex GmbH: Günstiger Broker
Seit drei Jahren bin ich zufriedener Kunde bei Flatex/biw AG. Natürlich hat auch diese Bank ihre Schönheitsfehler, aber sowohl mit den Konditionen als auch mit der Telefonberatung bin ich sehr zufrieden. Ich tätige häufiger einfache Börsengeschäfte wie Aktienkäufe und -verkäufe von meist deutschen Standard- und Nebenwerten, seltener Anleihekäufe, auch hier ist der Emittent meistens in Deutschland und die Währung Euro. Hin und wieder handele ich eher kleinere Positionen im Bereich von offenen Immobilienfonds. Bei all diesen Geschäften profitiere ich von der günstigen Flatfee, fehlender Depot- sowie Limitgebühr. Die Wertpapierabrechnungen sind zwar nicht so übersichtlich, man findet im elektronischen Postfach auch nur mit etwas Erfahrung leicht das, was man sucht, aber in so gut wie allen Fällen, in denen ich etwas nicht wusste, fand oder verstand, hat mir die Telefon-Hotline schnell geholfen. Ich habe bestimmt über zehn Mal angerufen und musste nie in eine Warteschleife. Manche Sachen gehen ganz einfach, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Zweitdepots um Altbestände von Wertpapieren zu trennen, die der Wertpapierertrags-Besteuerung nach 2008 unterliegen. Das Online-Banking, insbesondere die Ordermaske sollte mal überarbeitet werden, die TAN-Karte ist umständlich, aber davon geht die Welt nicht unter.
anonym

19.08.2014 | NIBC Direct: Vernünftiges Depot und ordentlich verzinstes Tagesgeldkonto
Schon fast fünf Jahre bin ich Kunde bei der NIBC Direct. Auf diese Bank kam ich zu Zeiten der Finanzkrise, weil ich mein Risiko streuen wollte und auch der niederländischen Einlagensicherung traute. Bei Fest- und Tagesgeld-Anlagen in den letzten Jahren hat mich die NIBC Direct nie enttäuscht, sie war da immer gutes Mittelmaß. Zugegeben, die Kontoeröffnungsunterlagen inklusive Depoteröffnung sind etwas undurchsichtig, aber wenn man einmal durch ist und alle Zugangsdaten hat, was auch schon mal zwei Wochen dauern kann, erwartet einen eine spartanische Weboberfläche im Online-Banking. Sicherlich nicht gut, aber für Fest- und Tagesgelder sowie einfache Aktien-, Fonds- oder Anleihekäufe reicht es. Das kostenfreie Depot liegt bei den Transaktionsgebühren irgendwo im vorderen Mittelfeld, versüßt wurde mir die Depoteröffnung durch eine Prämienaktion, die auch jetzt wieder läuft (z. B. wird ein Depotübertrag von extern zur NIBC über 10.000 Euro mit 100 Euro prämiert). Die Handelsoptionen sind natürlich beschränkt, mit Zuteilung bei Börsengängen braucht man nicht zu rechnen. Ein Depot für den Hausgebrauch, nicht für den Trader. Noch ein Wort zur Hotline, First Level eher bescheiden, aber die Fachabteilungen haben Ahnung.
Debby P.

18.08.2014 | netbank: Da gibt es sicher Besseres
Seit einigen Jahren habe ich ein Girokonto und ein Tagesgeldkonto bei der netbank. Nach einiger Zeit habe ich dann im Rahmen einer Werbeaktion auch noch ein Depot eröffnet. Das war verbunden mit einem Freetrade und einem Reisegutschein, der sich allerdings wegen der Nebenbedingungen als wertlos erwies. Die Konditionen waren zum damaligen Zeitpunkt mit einer Flatfee von 10 Euro nicht schlecht, da störte auch nicht die Depotgebühr von etwas über 10 Euro p. a., weil ich immer relativ große Orders hatte und da hat man die Depotgebühr schon mit einer Order bei den Transaktionsgebühren wieder eingespart. Das ist aber schon alles Gute. Auch im Depotbereich ist der netbank-Internetauftritt (wie auch von anderen geäußert) eine Zumutung. Unübersichtlich und nicht intuitiv - man sucht ständig. Das iTan-Verfahren ist weder sicher noch komfortabel. Vor ca. zwei Jahren wurde dann das Gebührenmodell zulasten der Trader auf ein Vier-Stufen-Flatfee-Modell umgestellt, was zumindest in den ersten drei Stufen nicht wirklich günstig ist. Ich habe vor Kurzem mein Depot geschlossen. Es gibt bessere Alternativen wie Flatex, wenn man keine Voll-Bank braucht.
Ute B.

17.08.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Warum nur so ein langer Kontoeröffnungsantrag?
Warum nur so ein langer Kontoeröffnungsantrag, fragte ich mich, als ich Anfang Juli mein Konto und Depot bei der Aktionärsbank eröffnet hatte. War der Antrag im Internet noch relativ schnell ausgefüllt, kam dann mit der Post ein Antrag von ca. 20 Seiten auf mich zu, den ich eine halbe Stunde und sechs Unterschriften später zum Postident bringen durfte. Binnen einer Woche hatte ich dann alle Zugangsdaten. Die TAN-Karte, bei der man sich die TANs zusammenbauen muss, finde ich umständlich. Ein paar Wochen und einige Deals später kann ich sagen, dass die Gebühren (zurzeit Sonderaktion mit 2,95 Euro Flatfee!) und der Internetauftritt in Ordnung sind. Positiv, Konto und Depot haben dieselbe Nummer. Bei einer comdirect musste ich da schon mal die Hotline anrufen, weil ich nirgendwo eine Depotnummer fand. Proaktiv rief mich die Aktionärsbank an und fragte, ob denn alles gut angekommen wäre und ich Fragen hätte. Fragen hatte ich nicht, sodass ich auch noch nichts zur Qualität der Hotline sagen kann. In der Summe ist die Aktionärsbank ganz OK und auch für Trader geeignet.
P. D.

27.07.2014 | NIBC Direct: Solide Bank
Ich habe bei der NIBC Direct ein Tagesgeldkonto und seit einigen Monaten auch ein Depot. Das Tagesgeldkonto darf als Referenzkonto zu dem Depot benutzt werden. Nach einem überschaubaren Aufwand für die Kontoerweiterung um das Depot sah ich nach wenigen Tagen auch alles im sicherlich bescheidenen Online-Banking der NIBC. Da ich an der Neukundenaktion teilnehmen wollte, übertrug ich noch Wertpapiere aus einem anderen Depot. Diese Papiere waren zwei Wochen nach Depoteröffnung im neuen Depot. Die Auszahlung der Prämie dauerte dann aber noch ein paar Monate, geschah aber zuverlässig und ohne Nachfrage. Auch bei den Transaktionskosten gab es eine Sonderaktion, die ich nutze, aber die Transaktionsgebühren sind auch so absolut im Rahmen. Für den Kauf bzw. Verkauf von Aktien Anleihen und Fonds eignet sich das Depot sicherlich, für Viel- oder gar Day-Trader wohl eher nicht. Die Hotline war gut erreichbar, machte aber nicht immer den kompetentesten Eindruck. Insgesamt ist die NIBC direct bezüglich Depot und Tagesgeld ganz OK.
anonym

19.07.2014 | OnVista Bank: Neue Gebühren im Festpreismodell
Nachdem meine bisherige Bank für Stockdividenden Gebühren eingeführt hatte, habe ich bei Onvista angefragt, ob diese bei ihrem Jubiläumspreismodell auch anfallen. Im Preis- & Leistungsverzeichnis waren Gebühren nicht ausdrücklich vorgesehen. Der Mitarbeiter bestätigte mir, dass hierfür Gebühren nicht in Rechnung gestellt wurden. Daraufhin richtete ein Depot bei Onvista ein und übertrug die entsprechenden Aktien. Bis Juni 2014 wurde auch wie angekündigt verfahren. Doch jetzt, im Juli 2014, wurden mir 10 Euro für die Stockdividenden abgezogen. Auf meine Frage, warum, erhielt ich die Antwort, dass es sich hierbei jetzt um sonstige Leistungen handelt, für die nach Aufwand Gebühren berechnet würden, obwohl im Preis-/Leistungsverzeichnis Dividendenzahlungen allgemein als kostenfreie Serviceleistungen verzeichnet sind. Die Gebühr wurde mir zwar erstattet, weil sie nicht angekündigt war, sondern einfach ohne Kommentar vom Konto abgebucht wurde, aber künftig fällt sich an. Mit der Begründung, es handele sich um sonstige Leistungen, kann man ja noch einiges an weiteren Überraschungen erwarten. So kann man keine langfristige Kundenbeziehung aufbauen.
N. E.

17.07.2014 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Giro gut, Depot miserabel
Bisher war ich immer sehr mit DKB zufrieden. Da sehr spartanisch eingerichtet, kann man auch nicht viel falsch machen. Dies kommt dem Depot jedoch nicht zugute. Meiner Meinung nach wird hier leider an allen Ecken und Enden gespart. Sowohl das Online-Interface als auch die telefonische Beratung sind wenig nützlich. So ist dieses Depot keinem Anfänger zu empfehlen. Ebenso wenig Vieltradern, da eine getätigte Order erst nach ca. zwei Tagen ersichtlich wird und auch erst dann geändert werden kann. Für welche Nutzergruppe dieses Angebot interessant ist, ist mir unersichtlich. Die Konkurrenz ist hier deutlich besser aufgestellt.
Marc Lenning

10.07.2014 | ING-DiBa AG: Relativ zufrieden
Ich bin mit einigen Bankprodukten Kunde bei der Ing-Diba. Ich habe ein Giro- und ein Extra-Konto sowie ein kleineres Depot bei der deutschen Zweigniederlassung der Niederländer. Über die Beantragung und Einrichtung meiner Konten und Depots kann ich wirklich nichts Nachteiliges sagen. Die Anträge sind nicht zu umfangreich und einfach auszufüllen. Die Bearbeitungszeit war sehr schnell, in jeweils ganz wenigen Tagen waren die Konten und Depots eröffnet und die Zugangsdaten lagen vor. Nun zu den Vor- und Nachteilen aus meiner Sicht: Gut sind Internetauftritt, Kostenfreiheit des Depots, Handelsmöglichkeiten, das relativ gut verzinste Verrechnungskonto und die Möglichkeit, Depotüberträge nach extern via TAN abzuwickeln. Mittelprächtig die Transaktionskosten und die Chancen bei Börsengängen. Nicht gut, dass z. B. die Depots meiner Kinder nicht unter meinem Konto/Depot sichtbar sind. Für die Depots und Konten von Minderjährigen werden nur TAN-Listen angeboten. Vom Sicherheitsstandard ist dies mittlerweile nicht mehr zeitgemäß. Die Telefon-Hotline hat mich überzeugt, Kontakt per E-Mail erscheint mir etwas zu kompliziert implementiert. Ich hätte gerne die Antworten in mein Postfach und nicht an meinen E-Mail-Account.
F. H.

27.06.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Prima!
Bin seit kurzer Zeit Neukunde bei der Aktionärsbank und mehr als zufrieden: Sehr günstige Gebühren (z. B. 5,90 Euro Pauschale pro Trade). Gut gestaltete, übersichtliche Website mit kurzen Ladezeiten. Superschneller E-Mail-Kundensupport (Antwort erfolgte meistens innerhalb 1 Stunde!). Freundlicher und kompetenter Telefonkontakt. Depotbestände werden immer mit aktuellen Kursen angezeigt, man kann auf den ersten Blick erkennen, wie sich die Vermögensstände entwickelt haben. Alle Transaktionen werden in Echtzeit verbucht, anfallende Transaktionskosten und Steuern sind so sofort ersichtlich. Überweisungen vom oder auf das Referenzkonto erfolgen innerhalb 24h. Viele Fonds können ohne Ausgabeaufschlag erworben werden. Und Sparpläne sind ab 50 Euro möglich. Was mir nicht so gut gefällt ist das TAN-Verfahren. Für Transaktionen ist die Eingabe eines alphanumerischen Codes anhand einer Schlüsselkarte notwendig. Ist man unterwegs muss man diese Schlüsselkarte also immer verfügbar halten. Ich würde mir eine Art SMS-TAN wünschen. Außerdem hoffe ich bald auf eine App fürs Smartphone/Tablet. Daumen hoch!
Mark B.

27.06.2014 | Volkswagen Bank GmbH: ... und dann war ich mit meinem Depot weg
Seit einigen Jahren habe ich ein Online-Konto bei der Volkswagen Bank. Wirklich nur online, das heißt, die Girocard habe ich nie benutzt bzw. immer vernichtet. Gut fand ich den kostenfreien TAN-Generator, damals war mobile TAN kaum verbreitet. Gut den Geldtransfer ohne TAN zwischen Tagesgeldkonto und Girokonto, auch das einigermaßen verzinste Tagesgeldkonto. Irgendwann habe ich dann mal ein Depot eröffnet, bekam man doch eine VW-Aktie geschenkt. Das Depot führte die DAB Bank für die Volkswagen Bank, was bedeutete sich zweimal anzumelden, erst bei der Volkswagen Bank, dann bei der DAB Bank. Sehr umständlich. Weder das Volkswagen-Webdesign noch das der Schnittstelle zur DAB, welches übrigens nicht das normale DAB-Bank-Design ist, fand ich überzeugend. Das Depot ist (bis heute) nicht kostenfrei, über 20 Euro pro Jahr gehen so drauf. Wie auch an anderer Stelle erwähnt sind die Transaktionsgebühren deftig, sodass der Vorteil der anfänglichen Prämie schnell aufgebraucht war. Nach der dreijährigen Haltefrist für die VW-Aktie habe ich mein Depot geschlossen und benutze nur noch das Girokonto. Noch ein Wort zur Hotline: ungewöhnlich kompetent und mit breitem Wissen.
P. D. Mai

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

12345678910