Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

24.11.2013 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Nicht teuer, aber ein Abenteuer
Zugegeben, das Top Depot direct der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank ist nicht teuer, aber so gut wie in einigen Bewertungen sehe ich das Produkt der Bank nicht. Okay, das Depot ist kostenlos, das sind aber viele, das Gegenkonto wird mit 0,5% geringfügig verzinst, auch das gibt es anderswo und besser (z. B. ING-Diba mit 1% bzw. 1,5% für Bestands-/Neukunden). Gegen das Gebührenmodell kann man fairerweise nichts sagen, es ist wirklich gut bis guter Durchschnitt, vor allem die Deckelung bei großen Orders. Bei den Börsenplätzen muss man Abstriche machen, bei Fonds ist man gut bedient. Bei Neuemissionen - die ja gerade wieder interessanter werden - ist man bestimmt falsch aufgehoben. Das normale PIN/TAN-Verfahren, welches Standard ist, wäre mir zu unsicher. Und der Internetauftritt: Da präsentiert sich alles im Charme und Design einer Volksbank, gerade hier wünsche ich mir Übersichtlichkeit und Klarheit und kein Abenteuer. Was bleibt? Ein gerade noch durchschnittliches Urteil.
C.-C. Neuner

24.11.2013 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Keine Realtime-Kurse, DKB-Broker sehr einfach gestrickt
Es ist eine reine Internetbank, sogar Tochter von der BayernLB. Mit einer Visa Karte fing alles an. Da war und ist für mich die DKB führend. Warum ich mich für DKB entschieden habe: Die Gebühren an Fremdautomaten im Ausland erstattet die DKB als einzige Bank in Deutschland zurück. Mit einem Dauerauftrag vom Konto auf das Visa-Kartenkonto kann dies bei 1,05% Tagesgeldzinsen als ein besseres Sparbuch verwendet werden. Der Kredit auf der Visakarte erhöht sich um das Angesparte. Neu in Anspruch genommen habe ich den DKB-Broker. Nur für Aktien, was da sonst noch möglich ist, weiß ich nicht. Bei 10 Euro Ordergebühr nicht gerade die billigsten. Lehrgeld habe ich auch schon bezahlt - nie nach "Best Execution" handeln, kann ganz schön teuer werden. Immer ein Limit setzen, sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf, sonst gibt es fürchterliche Überraschungen, da die angezeigten Kurse keine Realtime-Kurse sind! Erst das Internet auf den Kopfstellen und aktuellen Kurs ermitteln, dann ein Limit setzen. Im Musterdepot, das wiederum muss ich loben, gibt es unter Tools, auch das Börsenlexikon ist sehr hilfreich. Ein Kauf kann durchaus in Realtime erfolgen. Bis das dann aber im Depot ersichtlich ist, sind mindestens 2 Tage vergangen. Im Orderbuch steht es gleich drin. DKB und Tradegate sind gemeinsam ein sehr gutes Team. Wenn man weiß, was man möchte und es über Tradegate handelbar ist, dann kommen nur noch die 10 Euro Ordergebühren dazu sonst nichts. Bei allen anderen Börsenplätzen kommen noch die Maklercourtage und die Börsengebühren dazu. Ein Fondsdepot habe ich woanders absolut zum Nulltarif, das wird es für mich woanders auch nicht geben, auch nicht bei der DKB.
Stefan H.

16.11.2013 | BMW Bank GmbH: Nicht von Prämienaktionen locken lassen
Ich bin der Meinung man soll sich nicht von Prämienaktionen locken lassen bei irgendwelchen exotischen Banken Depots anzulegen. Das musste auch ich zuletzt mal wieder lernen. In aller Regel wird die Prämie durch irgendwelche anderen Nachteile aufgefressen. Ich halte die Depots der BMW Bank bei der Augsburger Aktienbank für so ein Beispiel. Hier wurde versucht, ein Depot mit für Online-Banken relativ hohen Transaktionskosten durch eine Prämie im Gegenwert von 50 Euro aufzuhübschen. Die in anderen Kritiken positiv angesprochenen Merkmale, wie relativ einfache Kontoeröffnung, kostenloses Depot und Prämie werden nun wirklich schnell kompensiert durch die erst bei jenseits der 80 Euro gedeckelten Online-Ordergebühren, doch auch bei kleinen Orders so bei ca. 2.000 Euro ist die Provision größer als 1,25%. Das geht eigentlich gar nicht und erinnert mich stark an meine ersten Aktienkäufe in den 80ern bei meinem Wertpapierberater. Aber da musste man nicht alles selbst machen. Weil auch die Handelsmöglichkeiten mager sind und der Internetauftritt absolut nicht up-to-date ist, bleibt am Ende ein Danke, nicht wieder. Bei den großen Etablierten ist man viel besser aufgehoben.
W. R.

14.11.2013 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nichts für Day-/Weektrader
Da ich seit einigen Jahren ein Giro- und ein Visakonto bei der DKB besitze, lag es nah für mich, auch mein Depot dort einzurichten. Nach nun über 6 Monaten kann ich folgendes Resümee ziehen: Geringe Orderkosten (10 Euro bis 10.000 Euro Tradevolumen), kostenlose Limits und keine Depot-Grundgebühr können die vielen technischen Unzulänglichkeiten nicht aufwiegen. Eine Ausführung wird manchmal erst nach Tagen in der Depotübersicht sichtbar. Das Orderbuch ist häufig für mehrere Stunden nicht erreichbar, man hat dann keinerlei Übersicht über offene Limits und bereits ausgeführte Trades. Das KO-Argument kam diese Woche: Seit 2 Tagen ist das Orderbuch nicht editierbar, es können keine Limits geändert werden oder neu platziert werden. Es ist daher zurzeit nicht möglich, irgendwelche Order zu tätigen. Wer dieser Tage auf den DAX schaut, weiß, wie viel Geld das kosten kann. Wer regelmäßig (mehrmals die Woche) sich über sein Depot umfassend informieren möchte und Limits/Käufe/Verkäufe tätigen will, der ist bei der DKB ganz sicher falsch aufgehoben. Ich ziehe jetzt die Konsequenzen und wechsle zu einem anderen Anbieter. Die hohen Tagesgeldzinsen, mit denen ein Depotwechsel häufig belohnt wird, lassen mich die gegebenenfalls etwas teureren Tradekosten erst einmal verschmerzen.
Hans H.

12.11.2013 | NIBC Direct: Das Depot ist gar nicht so schlecht
Das NIBC Direct Depot ist meiner Meinung gar nicht so schlecht, wie zuletzt im Leser-Forum dargestellt. Ich habe nun wirklich die ein oder andere Erfahrung mit Online-Brokern, kleinen Billiganbietern (Onvista) wie auch den sogenannten Platzhirschen (Postbank). Keine Frage, es ist nicht alles Gold was glänzt bei NIBC Direct. Fangen wir mal an. 1. Der Neukundenantrag für Cash-Konto und Depot umfasst ca. 15 Seiten, das könnte weniger sein, wie andere Anbieter zeigen. 2. Kostenfreies mTAN-Verfahren wird angeboten und ist komfortabel. 3. Der Internetauftritt ist in allen Bereichen (sprich von der Geld- und Depotseite) dürftig, aber es ist alles da, was man eigentlich braucht, außer man versteht sich als Day-Trader. 4. Kostenfreiheit für Depot ist gegeben. 5. Die Ordergebühren liegen im guten Mittelfeld. 6. Das Cash-Konto, ist zurzeit mit 1,35% p.a. verzinst und war eigentlich immer unter den TOP TEN in den letzten vier Jahren, und das nicht nur für Neukunden. 7. Unfreundlichkeit oder Kurzangebundenheit im Umgang mit mir habe ich bei der NIBC Direct nicht feststellen können. In der letzten Zeit hat die NIBC Direct auch Neukundenaktionen im Brokerage-Bereich lanciert, die letzte mit Prämie gegen Depotübertrag halte ich für sehr interessant.
Jürgen Friese

06.11.2013 | flatex GmbH: Sechs Monate Erfahrung
Bislang habe ich keine der manchmal hier zu lesenden negativen Erfahrungen mit Flatex gemacht. Alles wurde eigentlich zu meiner Zufriedenheit ausgeführt. Günstige Kosten, Früh- und Späthandel sowie gute Übersichtlichkeit sprechen ebenfalls für dieses Depot. Ich führe schon seit Jahren ein weiteres Depot bei einer bekannten Filialbank und muss sagen, dass die Kosten bei Flatex wirklich nur Bruchteile der bei der Filialbank anfallenden Kosten betragen. Außerdem ist alles wesentlich unkomplizierter. Mit dem Flatex-Depot handele ich wirklich inzwischen viel öfter als früher, und nie gab es Probleme. Der An- und Verkauf (auch von ausländischen Aktien) kann problemlos an verschiedenen in- und ausländischen Börsen vorgenommen werden. Der Status ist quasi live verfolgbar. Stop-loss, oco und sonstige limitierte Trades können problemlos eingestellt werden, wenn der ausgewählte Handelsplatz das zulässt. Die Hotline habe ich bislang zwei Mal benötigt, sofort erreicht und live Hilfe erhalten (kostenlos). Ich habe bei den Preisen wirklich nichts auszusetzen.
R. H.

01.11.2013 | maxblue: Überzeugendes Angebot
Das Online-Brokerage Angebot der Deutschen Bank firmiert unter dem Namen maxblue mit Sitz in Leipzig. Seinerzeit habe ich mich nicht bewusst für maxblue entschieden, sondern hatte schon als Studentin ein Konto bei der damaligen Deutschen Bank 24. Über die Jahre ist das Angebot ständig verbessert worden, sodass ich keinen Grund gesehen habe, mein Depot zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Der erste Vorteil gegenüber einer Filialbank ist, dass keine Depotgebühr berechnet wird - mein Vater hat noch ein Depot bei einer Volksbank, dort muss er quartalsweise Gebühren für seine Wertpapiere berappen. Die Tradinggebühren halten sich im Rahmen. Zwar wirbt maxblue damit, dass ein Trade schon ab 7,90 Euro kostet, verschweigt aber die zusätzliche 2,00 Euro Börsenplatzgebühr, sodass eine Order mindestens 9,90 Euro kostet. Sehr löblich finde ich das Tool "Watchlist". In dieser Liste kann man Wertpapiere eintragen, die man interessant findet und über bestimmte Zeit beobachten will. Zeitgleich kann man ein virtuelles Depot führen und fiktiv eine Stückzahl diverser Wertpapiere eintragen. Auch die Wertpapiersuche ist komfortabel, man kann zwischen exakter oder toleranter Suche auswählen, findet die Papiere damit schnell. Gut finde ich auch, dass ich jederzeit maxblue über eine normale Festnetznummer (also keine teure 0180-Nummer) erreichen kann. Insgesamt ist maxblue für mich sehr überzeugend.
Kora L.

28.10.2013 | comdirect bank AG: Komfortables und übersichtliches Brokerage-Angebot
Als Girokontokunde habe ich mein Aktiendepot ebenfalls bei der comdirect Bank. Die Darstellung des Depots mit dem dazugehörigen Tagesgeldkonto, welches als Abrechnungskonto dient, finde ich gelungen. So kann man etwa im Kuchendiagramm die Zusammensetzung des Depots anzeigen lassen oder die Wertentwicklung des Depots über die Zeit. Bei der Aufgabe einer Order werden die Real-Time-Kurse, also in Echtzeit, in der Regel automatisch angezeigt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann einfach auf "Aktualisieren" klicken. Der Handel mit Aktien lässt sich einfach über ein Menü bedienen. Hierzu wählt man den Reiter "Standard-Order" aus. Die genaue Wertpapierkennnummer (WKN) eines Papiers muss man nicht parat haben. Die Eingabe des Namens reicht völlig aus und das System ermittelt automatisch die WKN. Anschließend gibt man die Stückzahl ein, taxiert ein zeitliches sowie ein preisliches Limit. Der Handelswert wird unten rechts angezeigt und ein Klicken auf "Order absenden" schließt den Handel ab. Erfreulicherweise zahlt man für das Depot keine Jahresgebühr. Eine Order kostet mindestens 9,95 Euro, dabei berechnet die comdirect eine Grundgebühr von knapp 5 Euro plus ein viertel Prozent des Umsatzes. Damit bewegt sich die comdirect im üblichen Rahmen eines Online-Brokers. Wegen der Einfachheit und Übersichtlichkeit ein empfehlenswertes Angebot.
Tony Wang

24.10.2013 | Consorsbank: Eher etwas für Neukunden
Meiner Meinung nach ist das Cortal-Consors-Depot eher etwas für Neukunden. Da gibt es interessante Pakete mit Depotübertrag und Tagesgeldkonto mit zurzeit 3% p. a. (für ein Jahr garantiert unter der Nebenbedingung, dass das alte Depot aufgelöst wird) und für bis zu 20.000 Euro Anlagesumme. Für den Bestandskunden spielen eher feste Entgelte und Transaktionsgebühren eine Rolle. Und gerade bei den Transaktionsgebühren ist das Depot definitiv nur Mittelmaß. Schon bei einer Online-Order von 20.000 Euro ist man fast 60 Euro los, das geht bei Discount Brokern auch für unter 10 Euro. Ich persönlich finde den Webauftritt eher unübersichtlich, was hilft ist die Gewöhnung, alles ist halt seit vielen Jahren so. Trotzdem muss ich mich nach längeren Pausen immer wieder neu an die bestimmt nicht intuitive Menüführung gewöhnen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eher zu den älteren Online-Bankern gehöre, aber auch an die sollte die Branche denken. Aber es gibt auch Gutes zu vermelden: Die Telefon-Hotline ist gut erreichbar, höflich, fast immer kompetent und verlässlich. Mein Urteil: Ich vergebe ein Befriedigend.
Dr. D.

09.10.2013 | NIBC Direct: Kein Intradayhandel
Mein MehrZins-Konto lief problemlos :-). Das ist keine Kunst. Als NIBC auch ein Depot anbot, habe ich auch ein Aktiendepot eröffnet. Der Kauf und Verkauf von Aktien oder Optionsscheinen am gleichen Tag war nicht möglich, das beschränkte die Handelsmöglichkeiten und stellte ein erhebliches Risiko da. Das war für mich nicht akzeptabel. Die Depotführung war äußerst unübersichtlich und langsam. Ich kündigte Depot und Sparkonto. Mein Internetzugang ist inzwischen eine Woche gesperrt, mein Sparkonto ist noch nicht zu der Referenzbank überwiesen. Der Schriftverkehr bestand grundsätzlich aus Einzeilern, ohne Ausdruck von Bedauern oder Ähnlichem. Eine seriöse Bank handelt anders.
Paul T.

04.10.2013 | BMW Bank GmbH: BMW Premiumdepot bei der Augsburger Aktienbank
Ich habe mich als Oberbayer für ein Produkt der BMW Bank entschieden. Die BMW Bank bot im Sommer ein sogenanntes BMW Premiumdepot bei der Augsburger Aktienbank an, als Dreingabe erhielt man zu dieser Zeit unter bestimmten Bedingungen noch einen 50-Euro-Tankgutschein. Das Ausfüllen des Antrags war etwas mehr Arbeit als z. B. bei einer comdirect, aber noch akzeptabel. Wichtiger ist, die Bearbeitung erfolgte zügig, das Depot war binnen Wochenfrist eröffnet. Für meinen minderjährigen Sohn habe ich parallel ein Depot eröffnet. Auch hier war der Aufwand in Ordnung, war ich doch schon von anderen Banken erschreckt, die Originale von Geburtsurkunden oder beglaubigte Kopien haben wollten. Die Darstellung des Online Bankings ist in Ordnung, nicht übertrieben durchdacht, aber man findet leicht seine Wertpapiere, Einstandskurse, Wertentwicklung etc., auch das Depot des Sohnes in derselben Maske. Die Gebühren sind nur Durchschnitt, da ich nicht sehr viel handele ist dieser Punkt aber nachrangig. Gerade bei der Einrichtung des Depots für mein Kind hat mich die telefonische Auskunft gut und freundlich informiert. Wenn man alles zusammennimmt, kann ich das Paket durchaus empfehlen.
G. H.

28.09.2013 | OnVista Bank: Viele absolut kostenlose Sparpläne verfügbar
Ich bin seit einem Jahr Kundin der OnVista Bank, nachdem ich zuvor viele Jahre einen Fondssparplan bei einer anderen Direktbank hatte. Ich hatte bei meiner alten Bank seit Jahren 100 Euro in einem Fonds angespart und mich ehrlich gesagt nie weiter damit beschäftigt, da ich mich früher nicht wirklich für Geldanlagen interessiert habe. Vor einem Jahr kam dann der Schock: Ich habe mich erstmals richtig mit meinem Fonds beschäftigt und festgestellt, dass ich pro Kauforder ordentlich Gebühren gezahlt hatte! Ich habe dann von einem Freund den Tipp erhalten, zur OnVista Bank zu wechseln, da dort keine Gebühren anfallen und ich aus vielen verschiedenen Fonds und ETFs wählen kann. Die Orderausführung und Depotführung sind völlig kostenlos und man kann auch den Sparbetrag jederzeit kostenfrei ändern oder den Sparplan aussetzen. Der Depotwechsel hat ebenfalls ohne Probleme innerhalb von wenigen Tagen geklappt. Das hat mich überzeugt und mein Interesse an der Geldanlage ist dadurch im vergangenen Jahr auch gestiegen. Mittlerweile habe ich auch schon Aktien über die OnVista Bank gekauft und von den kostenlosen FreeBuys profitiert, welche die Bank den Kunden monatlich ab 2.000 Euro Mindestguthaben gewährt. Ich kann die OnVista Bank also sehr empfehlen, gerade auch für Kunden, die nur Sparpläne für sich oder Ihre Kinder anlegen wollen.
Silke R.

27.08.2013 | netbank: Kontinuierliche Verschlechterung
Dem vorigen Kommentator kann nur zugestimmt werden. In meinem bisherigen Leben habe ich selten die Erfahrung gemacht, dass ein bis Ende 2012 zwar nicht herausragender, aber doch ordentlicher Service im Laufe der Zeit nur schlechter geworden ist. Ich führe das auf die Übernahme durch die Landesbank Berlin zurück. Hier greift ein Moloch in ein kleines Institut ein und drückt ihm wahrscheinlich seine völlig irrigen Vorstellungen auf. Landesbanken sind bekannt dafür, dass sie davon ausgehen, dass Kunden nach ihren Vorstellungen zu funktionieren haben. Trotz mehrfacher Hinweise auf diese Situation wird schlicht nicht reagiert. Aber bei 36 Mitarbeitern und 9 (!) Aufsichtsratsmitgliedern (Quelle: Jahresabschluss 2012, einige Landesbankbürokraten müssen wahrscheinlich mit Pöstchen versorgt werden) bleibt natürlich keine Zeit für Kunden, die eigentlich nur stören. Man kann inzwischen nur noch abraten, die Dienste der netbank in Betracht zu ziehen.
John Leontop

07.08.2013 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Neu erfundene Gebühr
Targobank führte im Februar 2013, ohne die Kunden zu informieren, recht happige (19,90 Euro) Gebühren für Kapitalherabsetzungen (Aktiensplits) ein. Wer Pennystocks im Depot hat dem kann es passieren, dass er höhere Gebühren zahlen soll, als der gesamte Posten noch an Wert hat. Und das für eine Leistung, die rein formell ist und bisher stets kostenneutral für den Aktionär ablief. Die Gebühren können sich bei mehreren Posten im Depot recht schnell multiplizieren. Targobank vergrault mit dieser Gebühr ältere Depotinhaber, die schon zu Citibank-Zeiten Kunden waren. Neukunden sollten sich ebenfalls dieser in meinen Augen versteckten Gebühr bewusst sein, bevor sie zu dieser Bank wechseln möchten. Für mich ist diese klammheimliche Art und Weise, die Gebühr einzuführen, der Grund, dieser Bank nach langer Zeit mit meinem Depot den Rücken zuzukehren.
Alfred I.

15.07.2013 | maxblue: Direct-Trade mit geringen Ordergebühren
Maxblue gehört zwar nicht zu den super-günstigen Online Brokern, aber dafür geht das Leistungsspektrum weit über die sonst üblichen Leistungen hinaus. Die Depotführung ist natürlich kostenfrei. Zu allen Aktien, Anleihen, Derivaten und Fonds gibt es umfangreiche Informationen, die exklusiv für die Kunden der Deutschen Bank, der "Mutter" von Maxblue, zur Verfügung gestellt werden. Die Depoteröffnung war einfach und wurde schnell abgewickelt. Dividenden aus dem Ausland werden kostenfrei gutgeschrieben, was leider nicht bei allen Online-Brokern der Fall ist. Das wohl beste Feature ist die Direct-Trade-Funktion. Darüber können Kunden von Maxblue mit vielen Banken oder Börsen "direkt" handeln und sparen so die Börsen- und Ordergebühren größtenteils ein. Die Kosten betragen 7,90 Euro flat und das ohne irgendwelche Sternchentexte. Ich habe Maxblue bereits einigen meiner Freunde empfohlen und ich denke, es ist der richtige Broker für alle, die etwas mehr an Leistung wollen, auch wenn es etwas mehr kostet.
Monika R.

12.07.2013 | OnVista Bank: Guter Kundenservice, schnelle Orderausführung und kostenlose Sparpläne
Ich bin seit etwa einem Jahr Kunde der OnVista Bank und sehr zufrieden. Der Kundenservice ist hervorragend, meine Anfragen z. B. zur Besteuerung ausländischer Erträge oder zu den Free Buys wurden telefonisch oder per Mail schnell und gut beantwortet. Durch die Free Buys kann man auch zu kleineren Beträgen Aktien kaufen und so eine Cost-Average Strategie realisieren. Dies würde aufgrund der Gebühren normalerweise keinen Sinn machen. Zudem kann man viele Fonds, ETFs oder ETCs und Zertifikate völlig kostenlos im Rahmen von Sparplänen kaufen. Dabei kann man die Sparpläne auch jederzeit aussetzten. Es gibt es zudem keine Limitordergebühren. Für Anleger, die viele Features wie z. B. Informationen zu Fonds und AGs suchen, können diese über die Verbindung zu OnVista.de problemlos finden. Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden mit meinem Wechsel zur OnVista Bank und kann Kleinanlegern dieses Depot empfehlen.
Colin F.

09.07.2013 | Deutsche Postbank AG: Hier gibt es alles
Ich habe gerne möglichst viele meiner Finanzgeschäfte gebündelt bei einer Bank. Weiterhin finde ich es wichtig, ab und an auch mal direkten Kontakt zu den Beratern zu haben. Die Auswahl an Banken, die vom Girokonto und Kreditkarte bis zum Tagesgeld, vom Kredit über Versicherung bis zum Depot alles anbietet, wird klein, wenn man auch noch viele kostenlose Geldautomaten sucht und ein dichtes Filialnetz. Ich habe mich dann für die Postbank entschieden, später auch noch für ein Depot (Easytrade) im Rahmen einer Sonderaktion "Happy Hour". Die Ordergebühren sind vorderes Mittelfeld, für mich mit relativ großem Aktienbestand ist das Depot sogar kostenfrei. Der Onlineauftritt ist mittelprächtig, ich mag es lieber nicht so farbig, auch die Menüs könnten etwas geschickter angeordnet werden. Die Hotline ist bis spät abends erreichbar, der First-Level-Bereich qualitativ so Mittelmaß, die Fachabteilungen dahinter besser. Wenn ich eine Note geben müsste, würde ich eine 3 vergeben.
Dr. K. D.

31.05.2013 | DAB Bank: So mittelprächtig, würde ich sagen
Ähnlich wie der ein oder andere bin ich letztes Jahr über eine Neukundenaktion zur DAB Bank gekommen. Ich habe damals ein kleines Depot zu der DAB Bank übertragen und die Option genutzt ein Tagesgeld zu 3,5% p. a. anzulegen. Attraktiv waren die 1-jährige Zinsgarantie und das Anlagevolumen, was bis zu 100.000 Euro sein durfte. Inzwischen ist dies Vergangenheit, die Nachfolgeaktion bietet gegen einen Depotübertrag (und - schließung) von mindestens 5.000 Euro die Anlagemöglichkeit für ein 3,5% Tagesgeld von maximal 25.000 Euro für ein halbes Jahr garantiert. Ob da der Aufwand lohnt? Die Eröffnung eines Depots und später eines Girokontos dauerte doch einige Wochen bis alle Unterlagen da waren. Das Depot selbst ist zwar kostenfrei, aber die Ordergebühren sind nicht mehr als Mittelmaß. Grundgebühr + 0,25% vom Kurswert + Abwicklungspauschale, alles zusammen gedeckelt erst bei 55 Euro finde ich heftig. Gut sind die Versorgung mit Kursen, die Zahl der Handelsplätze und die fehlende Limitgebühr. Sehr gut, dass man Depotüberträge online machen kann. Die Hotline ist definitiv gut und schnell erreichbar. Summa summarum ein neutrales Gesamturteil.
D. D.

31.05.2013 | flatex GmbH: Flatex.at nicht empfehlenswert
An dieser Stelle möchte ich kurz meine Meinung zur österreichischen Filiale der Flatex GmbH mitteilen: Sehr erstaunt hat mich bei der ersten Dividendengutschrift die einbehaltene Gebühr. Es wird zwar immer von Null Euro Kontoführungsgebühr geredet, aber die versteckten Gebühren nirgends erwähnt. Diese fallen automatisch mit Dividendengutschrift von ausländischen Aktien an, bis 14,99 Euro Dividendenhöhe sind das 1,50 Euro, ab 15,00 Euro Dividendenhöhe sind das dann 5,00 Euro. Ebenso ärgerlich ist die Sache mit der Steuerbescheinigung. Seit Mitte März vertröstet mich Flatex.at wochenweise, dass diese Bescheinigung fertiggestellt und bereitgestellt wird. Auch die biw-Bank, die für die Konto- und Depotführung bei Flatex zuständig ist vertröstet auf Anrufe hin. Es ist jetzt jedenfalls Ende Mai und diese Erträgnisbescheinigung ist immer noch nicht bereitgestellt. Es gibt auch kein Kundenrundschreiben mit einer Erklärung dazu, nichts (Hinweis: Flatex.de hat seine Steuerbescheinigung schon längst verschickt). Was aber die Krönung des Ganzen ist, Flatex.at verlangt für diese Erträgnisaufstellung laut Preisliste 18,00 Euro (Flatex.de stellt die Steuerbescheinigung dagegen kostenlos bereit).
H. P.

30.05.2013 | ING-DiBa AG: Internetbanking
Bisher war ich als Kleinstanleger sehr zufrieden mit meinem Depot bei der ING-DiBa. Aktuell wird leider das "neue" Internetbanking ausgerollt. Das vormals sehr aufgeräumte und übersichtliche Onlinebanking wurde nun zugunsten von Mobilusern dem kleinsten gemeinsamen Nenner geopfert. Die Übersicht des Depots hat nun eine fixe Breite, sodass auf herkömmlichen Monitoren nur noch ca. 30-40% benutzt werden, der Rest ist weiß. ISIN und Kursdatum werden nicht mehr angezeigt, nur nach Klicken einer einzelnen Position wie bisher bei der Ipad-App. Sehr schade, dass genau zu dem Zeitpunkt an dem die ING-DiBa ihr Angebot von z. B. ETF-Sparplänen ausweitet gleichzeitig die Bankingsoftware derart kastriert wird, dass eigentlich nur noch ein Depotwechsel infrage kommt. Laut dem Service der Bank ist das neue Design allerdings unter Berücksichtigung vielfältiger Kundenwünsche zustande gekommen und auch das Weglassen der Informationen ist gewünscht. Mein Fazit: Wer höchstens 5 Positionen im Depot hat, kann fast so übersichtlich wie früher sein Depot verwalten.
Olaf W.

22.05.2013 | flatex GmbH: Sehr guter und günstiger Online-Broker
In Vergleich zu anderen österreichischen Online-Brokern fallen bei flatex.at keine Grundgebühren an, was den Einstieg in diese Kategorie der Anlageverwaltung sehr vereinfacht. Und es existieren wirklich keine versteckten Kosten in dieser Richtung. Ich bin nun seit knapp 1,5 Jahren Kunde und sehr zufrieden. Handelsgebühren sind wirklich gering, Möglichkeiten (außerbörslich/börslich) sehr groß, Fonds-Angebot und Discounts über KAG sehr hoch (natürlich auch über Börsen möglich), etc. Die Übersichten zum Depot und die Dokumentenaufbereitung sind ebenso sehr zufriedenstellend. CFD-Handel funktioniert einwandfrei über Java-Browser-Tool. Hier gibt es umfangreiche und übersichtliche Möglichkeiten. Ich bin aber ausgestiegen, weil es zu einem gewissen Teil, für mich, nur Spielerei ist. Im Endeffekt kann man damit eher nur verlieren, aber am besten einfach selbst ausprobieren. Service/Kundenkontakt sind auch schnell und gut. Steuerliche Behandlung von Transaktionen und Dividenden fehlerfrei, wenn gleich es natürlich fachlichen Wissens bedarf, Steuerberichte komplett und richtig zu verstehen. Zwei teils negative Aspekte: Im Vergleich zu direktanlage.at wird z. B. keine umfangreiche Fonds-Analyse geboten, aber diese kann man sich ohne Probleme von anderen Seiten (wie eben bei direktanlage.at gratis verfügbar) holen. Und, zum aktuellen Stand ist es nicht möglich gratis einen unterjährigen Steuerbericht zu bekommen, sondern nur am Jahresende oder unterjährig mit Aufpreis - könnte aber bald behoben werden, weil dies auf flatex.de schon möglich ist. Uneingeschränkte Empfehlung!
Manuel

09.05.2013 | flatex GmbH: Alles in allem eine gute Wahl
Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr bei der flatex GmbH. Für mich war der Wechsel alles in allem eine gute Wahl. Konto und Depot wurden zügig nach dem üblichen Postident eingerichtet. Der eigentliche Antrag war schnell zu bearbeiten. Etwas gewöhnungsbedürftig war am Anfang die Tatsache, dass man sich die TAN mit Hilfe einer Code-Karte selbst erzeugen muss. Dies kostet etwas mehr Zeit als eine reine TAN- oder iTAN-Liste zu benutzen, aber wenn es der Sicherheit dient, wieso nicht, man kann doch eh eine Session-TAN setzen, die weitere Eingaben erspart. Ich wollte aus Übersichtsgründen mehrere Depots/Cashkonten, alles ging schnell und online. Der Online-Auftritt ist OK, die Navigation meist selbsterklärend. Nur einmal - als ich die Einstandskurse meiner Fonds und Aktien nachsehen wollte - brauchte ich die Hilfe der Hotline. Diese war schnell zu erreichen und in meinem Fall äußerst kompetent in der Behebung meiner Probleme. Verzinst werden die Cashkonten nicht - ein Nachteil, aber da die Zinsen generell so niedrig sind, fällt dies kaum ins Gewicht. Da sind fehlende Depot- und Limit-Gebühren schon wichtiger und ebenso die Flatfee, da ich häufig Orders von 10.000 Euro und mehr habe. Ich würde wieder zu Flatex wechseln.
P. D.

22.04.2013 | flatex GmbH: Dividendengutschriften
Der angeblich so preiswerte Broker flatex greift bei der Gutschrift von Dividenden zu und nimmt bis zu 5,00 Euro je Gutschrift bei ausländischen Aktien. Wer bei flatex ausländische Aktien/ETF im Depot hat (selbst wenn diese im Inland gelagert werden) wird bei jeder Dividende zur Kasse gebeten. Bei Dividendenzahlungen bis 15,00 Euro wird eine Gebühr in Höhe von 1,50 Euro erhoben. Bei höheren Dividendenzahlungen werden stets 5,00 Euro abgebucht. Da einige ausländische Unternehmen halbjährlich oder sogar quartalsweise Dividenden ausschütten, wird das Entgelt sogar mehrfach im Jahr erhoben. Wer z .B. 5 US-Unternehmen in seinem Depot hat (die quartalsweise Dividenden zahlen) zahlt also 100,00 Euro p. a. für nichts. Ich kenne keinen anderen Broker, der so dreist ist, für Dividendengutschriften eine Gebühr zu berechnen! Eine elektronische Gutschrift verursacht keine Kosten. Eine Beschwerde bei flatex läuft.
anonym

10.04.2013 | OnVista Bank: Schlitzohrig
Die Leistungen beim Depot sind nur mittelmäßig. Bei Anfragen und Reklamationen erhält man allenfalls auf mehrfaches Nachhaken brauchbare Antworten; zunächst gibt es nur wolkenreiche Antworten aus Standard-Textblöcken. Die Handelsplattform ist unübersichtlich und stark gewöhnungsbedürftig; gemeldete Fehler werden nur zögerlich abgestellt. Entscheidend aber: Man fühlt sich als Kunde nicht ernst genommen, wenn man mit dem Angebot DAUERHAFT günstiger Ordergebühren geworben wird und kurz darauf eine neue "Abwicklungsgebühr" bei zur Rückzahlung fälligen Wertpapieren eingeführt wird (zum 01.04.2013), die die Vorteile wieder zunichte macht. Zudem klingt das nach Gutsherrenart, denn die schwammige Formulierung im Preisverzeichnis lässt gar nicht genau erkennen, für welche Produkte die neue Gebühr gilt und für welche nicht. Man wird das Gefühl nicht los, hier will man rasch neue Kunden durch Lockvogelangebote anwerben, die dann peu à peu abgebaut werden.
K. Michler

03.04.2013 | flatex GmbH: Unübersichtliches Archiv
Das Abrechnungssystem und Online-Archiv ist völlig unübersichtlich und schon bei mittlerer Anzahl von Trades (20-30/Monat) kaum oder nur noch mit ungeheurem Aufwand nachzuvollziehen. Kaum Klartext, dafür aber endlos Transaktionsnummern. Im Online-Archiv gibt es bis heute keinen Sammeldownload. Alle Transaktionsbelege müssen einzeln, Stück für Stück, heruntergeladen werden. Ein Zugriff auf das Online-Archiv ist nur maximal 2 Jahre möglich! Steuerabrechnungen werden nur grob aufgeschlüsselt, sind unzureichend dokumentiert und häufig (!) falsch. Selbst einfachste gesetzliche Vorgaben werden nicht richtig umgesetzt. Wenn Flatex diese Fehler selbst bemerkt, wird oft Monate später wild im Depot "rumkorrigiert" bis der Kunde endgültig jeglichen Überblick verloren hat. E-Mail-Anfragen werden häufig schleppend beantwortet oder es gibt Antworten auf Fragen, die keiner gestellt hat. Bei schwierigeren Sachverhalten laufen alle Anfragen erst zur BIW Bank und dann über Flatex zurück zum Kunden. Das dauert ... Fazit nach (leider) einigen Jahren bei Flatex: Einen Broker mit ordentlichem Abrechnungssystem suchen. Günstige Gebühren sind nicht alles!
Alexander

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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