Erfahrungsberichte zu
Kreditkarten-Anbietern

24.08.2015 | Santander Bank (ehemals SEB): Geldautomatengebühr
Kunde seit 36 Jahren, früher BFG dann SEB. Habe seit Ausgabe der Visa Card vor ca. 30 Jahren eine kostenlose neben meiner girocard. Mitte des Jahres bekam ich automatisch eine neue Karte. Herausgeber ist die Santander Consumer Bank. Die Santander Bank ist eine Zweigniederlassung der Santander Consumer Bank. Auch im Internet sind beide kaum zu unterscheiden. Nun zog ich aus einem Bankautomaten der Santander Consumer Bank 500 Euro. Die Filialen liegen nur 200 Meter voneinander entfernt. Habe mir nichts dabei gedacht. Ohne Hinweis auf die anfallenden Kosten bekam ich 17,50 Euro belastet. Wohlgemerkt, bei der Mutter meiner kontoführenden Filiale. Meine Reklamation und der versprochene Rückruf, noch mal angemahnt, blieben aus. Telefonisch ist man selten zu erreichen. Die Hotline in Frankfurt (!) kann nicht weiterhelfen. Kann nur raten, die Bedingungen bei den diversen und unterschiedlichen Kreditkarten der Santander-Banken eingehend zu studieren.
Howol Lupus

24.08.2015 | Landesbank Berlin AG: Mieser Service
8 Jahre war ich Kunde mit einem monatlichen Umsatz von 500 bis 1.000 Euro. Lastschriften verliefen immer ohne Probleme, bis eine Lastschrift mangels Deckung zurückging. Trotz jahrelangen problemlosen Ablaufs setzte sich sofort ein kostspieliges Mahnverfahren in Gang, anstatt mit mir als gutem Kunden den Sachverhalt problemlos und vertrauensvoll zu lösen, so wie die Geschäftsbeziehung jahrelang sehr gut verlief. Man erachtet es scheinbar als nicht nötig, mit solventen Kunden vor dem Mahnverfahren eine schnelle Begleichung des Saldos anzustreben. So schafft man weder Vertrauen noch eine gute geschäftliche Zusammenarbeit. Habe mein Saldo komplett abbuchen lassen und die Karte sofort gekündigt.
Jo Hann

17.08.2015 | Valovis Bank: Eigentlich nur Positives
Seit den Tagen der Karstadt-Kundenkarte habe ich in mehr als 15 Jahren mehrere Eigentümerwechsel mitgemacht. Die waren dann jedes Mal durch viel Pomp und Papier begleitet. Das einzige, was mich an dieser Karte in all den Jahren störte, war die Wichtigtuerei der jeweiligen Eigner, die den Wechsel der Geschäftsführung und des Namens als eine Art Offenbarung für den Kunden feierte. Geändert hat sich nie was, und das ist gut so: Kartenabrechnung und Rechnungsschluss am 10. des Monats, Abbuchung vom Giro dann am 20. des Monats. Alles, was nach dem 10. belastet wird, muss erst am 20. des Nachfolgemonats bezahlt werden! Das war natürlich zu den Hochzins-Phasen, als es noch 5% oder mehr auf dem Tagesgeld gab, eine feine Sache, heute kaum noch. Immerhin kann ich neuerdings sogar bei ALDI mit dieser Karte zahlen. Fazit nach langer Zeit: Wer seine Finanzen im Griff hat und nur wenig Auslandsumsätze macht, kein Bargeld abhebt, hat hier das große (kostenfreie) Los gezogen. Bargeld habe ich nie damit abgehoben, das Giro wies am Abbuchungstag immer den nötigen Betrag auf, so habe ich in 15 Jahren keinen Pfennig (Cent) Gebühren bezahlt, außer beim Kauf von Software in Fremdwährung ein paar Cent. Ich muss schmunzeln, wenn mir meine Hausbank alle paar Monate eine Debit-Karte für 20 Euro im Jahr anbieten will. Wer braucht so etwas, solange es diese Mastercard gibt?
Stefan Rothe

30.07.2015 | Barclaycard: Beantragung Kreditkarte
Ich hatte vor zwei Jahren, während meiner Ausbildung, eine Kreditkarte von Barclaycard erhalten (mit einer Grenze von 1.000 Euro). Nach meiner Ausbildung zahlte ich den offenen Restbetrag zurück und löste das Konto auf. Jetzt, ca. ein Jahr später, hatte ich nochmals versucht, eine Kreditkarte zu beantragen. Es wurde abgelehnt, obwohl mehr als das doppelte an Einkommen und Arbeitsplatz in der Schweiz. Die PLZ in der Schweiz ist im Programm nicht integriert, es werden nur deutsche PLZ anerkannt. Auf Frage per Mail wurde gesagt, ich solle mein Anliegen schriftlich einreichen. Seither keinerlei Reaktion. Habe weder einen Schufa-Eintrag noch ein anderes derartiges Problem. Einziger Vorteil: Sie sind sehr kulant, wenn man mal eine Rate später überweist. Aber auch kein Wunder, da sehr hohe Zinsen!
Niccy A.

29.07.2015 | Barclaycard: Sperre wegen nicht zugestellter Monatsrechnung
Seit vielen Jahren nutze ich die Barclaycard inklusive Partnerkarte, bis jetzt ohne negative Vorkommnisse. Vergangenen Sonntag konnte ich eine kleine iTunes-Transaktion nicht bezahlen, die hinterlegte Karte war ohne für mich ersichtlichen Grund gesperrt. Die Rückfrage per Mail ergab, dass die Karte wegen Zahlungsverzug gesperrt wurde. Ich stellte fest, dass ich vermutlich wegen des Poststreiks im Juni die Abrechnung vom 10. Juni nicht erhalten hatte und somit per Überweisung auch nicht bezahlen konnte. Die Rückfrage nach dem offenen Betrag war nach zwei Tagen noch nicht beantwortet. Ich musste anrufen und bekam zur Antwort, dass es um den Betrag von 15,00 Euro geht ... Eine sofortige Freischaltung war nicht möglich, erst wenn die 15,00 Euro eingegangen und verbucht sind, wird die Karte wieder nutzbar. Wir fahren am Samstag in Urlaub. Nicht auszudenken, wenn diese Kartensperre ohne Vorwarnung wegen 15,00 Euro nicht beim Bezahlen von Musik aufgefallen wäre, sondern mit einer vollen Tüte mit Klamotten im Laden an der Kasse oder mit einer Schlange von 20 Autos dahinter an der Mautstelle im Urlaub ... Ich kündige die Barclaycard und nehme den nächsten Anbieter ohne Jahresgebühr, dafür aber mit Online-Zugang zum Stand der Dinge und mit papier- und postlosen Rechnungen.
Gerhard Linke

28.07.2015 | Landesbank Berlin AG: VISA Airberlin
Also ich habe seit einigen Jahren die Airberlin VISA Karte und bin rundum zufrieden. Die Karte wurde bisher in jedem Land akzeptiert und ich sammle nebenbei noch gute Flugmeilen. Die Gebühren sind absolut in Ordnung, verglichen mit anderen Karten. Klar Bargeldabhebungen sind schon teuer, aber das ist ja auch eine Kreditkarte und keine EC-Karte. Über die Probleme mancher hier kann ich echt nur schmunzeln, besonders wenn Rubbellose damit bezahlt werden und sich dann über die abgerechneten Gebühren aufgeregt wird. Zur Bezahlung ist die Karte bestens. Der Kundenservice war bisher bei meinen wenigen Anliegen immer kompetent und hilfsbereit. Das Kreditlimit wurde anstandslos hochgedreht und das angebotene Bargeld für drei Monate kostenlos, sowie Teilzahlungen von Abrechnungen muss man ja nicht annehmen. Jedenfalls bekommt man die Gebühren dafür mitgeteilt.
Frank Steegmanns

28.07.2015 | Volkswagen Bank GmbH: Danke und Tschüss
Seit 2010 bin ich Kunde bei der Volkswagenbank. Anfangs mit allen Produkten, von Depot, über Tagesgeld bis zu Girokonto und Kreditkarte. Wegen zu hoher Transaktionskosten habe ich dann das Depot vor circa zwei Jahren gekündigt. Nun kam eine unfreundliche Aktion in Sachen Kreditkarte. Für meine Volkswagen Visa Card fällt sowohl Umsatz- als auch Tank-Bonus weg. Bisher war die Karte für mich de facto kostenlos trotz Jahresgebühr. Der Wegfall der Jahresgebühr im 1. Jahr für Neukunden hilft mir als Bestandskunden nicht. Wieder mal von den Bestandskunden nehmen und in Neukundenaktionen investieren. Die Bank rechnet wohl damit, dass die Bestandskunden dies ohne Konsequenzen hinnehmen. Tue ich aber nicht, ich werde kündigen und anderswo einen Antrag stellen, dank diverser Portale ist der Leistungsvergleich einfach und vielleicht greife ich irgendwo ja einen Neukunden-Bonus ab.
Detlef R.

27.07.2015 | Landesbank Berlin AG: Kein Hinweis auf Kreditzinsen
Schon mehrmals erhielt ich als Inhaber der ADAC-Kreditkarte Gold von der LBB sowohl schriftlich als auch telefonisch Angebote für einen Kredit unter dem Motto (aktuell vom 26. Juni 2015): "Das Extraplus für ihre Extrawünsche! Holen Sie sich jetzt bis zu 2.000 Euro auf ihr Bankkonto." Maßlos ärgert mich bei diesen Angeboten, dass nirgends ein Hinweis auf die Zinsen für dieses Extraplus vorhanden ist, obwohl dafür horrende Wucherzinsen von 15,60% (Info aus dem Vergleichsportal) jährlich fällig werden. Auf der Website der LBB fand ich auch nach längerem Suchen keinen Hinweis auf die Zinsen für diese "Extrawünsche". Ob dieses Gebaren mit der Preisauszeichnungsvorschrift in Einklang steht, bezweifle ich sehr. Auf jeden Fall beschwere ich mich bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht), ob solche Angebote rechtlich und inhaltlich zulässig sind.
Alfons Linder

23.07.2015 | Barclaycard: Die beste Kreditkarte im Euroraum
Ich nutze die Barclaycard New Visa nun seit 1,5 Jahren und habe ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Die Features sind in Kombination (kostenlose Bargeldabhebung an jedem Automaten im Euroraum einschließlich Deutschland, 2 Monate Zahlungsziel, Maestro-Card zum Bezahlen in Geschäften, die keine Kreditkarten akzeptieren) absolut einzigartig. Da ich außer meinen festen Ausgaben für Miete etc. mittlerweile alle anderen Transaktionen über die Karte abwickle, habe ich monatlich stets 4-stellige Umsätze, die sich gleichmäßig auf die Transaktionsarten Bargeldabhebung, Kartenzahlung im Geschäft und Kartenzahlung online verteilen. Bisher lief alles perfekt - keine Sperrungen, versteckten Gebühren, nichts! Auch bei Urlauben/berufsbedingten Auslandsaufenthalten, darunter Spanien, Italien, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Schweden, Großbritannien, Belgien und Österreich wurde die Karte stets akzeptiert. Wie es im außereuropäischen Ausland ist, kann ich aus eigener Erfahrung nicht berichten. Glaubt man den anderen Erfahrungsberichten (und warum sollte man das nicht), scheint es hier mitunter wirklich ärgerliche Probleme zu geben. Aber deshalb gleich die Karte zu kündigen, halte ich für überzogen, falls man sich nicht überwiegend außerhalb Europas aufhält. Verreist man nur innerhalb von Europa, ist die Karte nach meinen Erfahrungen jedoch perfekt und meiner Meinung nach alternativlos. Wichtig: Nach Erhalt der Karte als Erstes die Rückzahlung auf 100% einstellen, die sonst die mit fast 18% sehr hohen Zinsen anfallen. Geht online oder per Anruf in wenigen Minuten. Beachtet man dies, ist die Karte im Euroraum tatsächlich komplett kostenlos (keine Kartengebühr, keine Bargeldabhebungsgebühr, keine Gebühr bei bargeldloser Zahlung im Geschäft oder online). Mein Fazit: Auch nach 1,5 Jahren intensiver Nutzung bleibt die Karte für mich das mit Abstand beste Angebot in Deutschland!
Hermann

20.07.2015 | Barclaycard: Total zufrieden/Auslandssperrung ist sinnvoll
Ich habe die Barclaycard New Visa nun seit einem knappen halben Jahr und bisher top zufrieden. Geld abheben, online bezahlen, auch im (bisher nur) europäischen Ausland, alles kein Thema. Rückzahlung auf einmal eingestellt, keine Gebühren, bestens! Bezüglich den ominösen Auslandssperren: Viele der Kunden, die hier betroffen sind, machen eventuell den folgenden Fehler (Info eines Bekannten, arbeitet bei Barclay): Die Karte wird beantragt, weil ein Urlaub/ Auslandsbesuch ansteht und Kunden nutzen das Teil in Deutschland bis dato nicht. Beispielsweise in den USA angekommen wird erstmal für 700 Dollar geshoppt oder jeden Tag 200 Dollar am Automaten gezogen. Dann kann es passieren, dass der Sicherheitsmechanismus greift (Benutzerprofil). Daher sollte man die Karte auch vorher schon mal in Betrieb genommen haben, sodass nicht der erste Karteneinsatz in Timbuktu registriert wird.
Heiko S.

16.07.2015 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Aufmerksam
Ich habe die Online Classic (Visa) von der Targobank. Ich benutze sie eigentlich nur im Euro-Raum. Außer an eigenen Geldautomaten kostet das Geldabheben eine Gebühr. Auch das Auslandsentgelt in Fremdwährungsländern ist ziemlich hoch, sollte man also vermeiden. Für eine Kreditkarte, ist der Sollzins eher bescheiden, ich bin allerdings noch nie in die Verlegenheit gekommen ihn zu nutzen. Zum Sollzins kommt noch die obligatorische Restschuldversicherung, die prozentual zum Kreditkartensaldo geht. Auch da ist Vorsicht angesagt. Ansonsten ist die Karte/Partnerkarte kostenlos, kein Guthabenzins, keine Versicherungen. Beim richtigen Umgang damit, auch durchaus empfehlenswert. Positiv überrascht war ich, als ich kurz vor einer Reise auf der letzten Monatsabrechnung zweimal kleine Abbuchungen im Gegenwert von wenigen Euro sah, die aus den USA stammten und für die ich keine Erklärung hatte. Die Abbuchungen wurden zwar jeweils rejected, also abgewiesen und zurückgebucht, aber zusammen mit der Telefon-Hotline entschieden wir, eine neue Karte anzufordern, um nicht auf Reisen irgendwelche Probleme mit einer Kartensperre zu bekommen. Binnen drei Tagen hatte ich eine neue Karte und bin ruhigen Gewissens gefahren.
H.-P. L.

12.07.2015 | Barclaycard: Im Ausland unbrauchbar
Meine Kreditkarte wurde schon diverse Male bei Auslandsaufenthalten aus "Sicherheitsgründen" gesperrt, obwohl ich vorher einem Mitarbeiter Rechenschaft über meine Auslandsaufenthalte der nächsten Wochen abgelegt hatte. Barclaycard bietet eine 24 Stunden besetzte Hotline, an der man die Karte wieder entsperren lassen kann, die Telefonkosten werden zurückerstattet. Nach dem letzten Telefonat sagte man mir, dass man keinen Einfluss auf eine Sperrung habe, diese werde automatisch von einer Software vorgenommen. Soweit ist es also schon ... der Mensch hat in diesem Unternehmen keine Handhabe mehr gegen ein Computerprogramm. Anscheinend bekommt man es auch nicht hin, den Algorithmus dieser ach so tollen Software zu verbessern, da dieses Theater mit den Sperrungen schon seit Jahren so läuft. Zum Glück habe ich immer noch eine andere Kreditkarte meiner Hausbank, auf die ich mich auch im Ausland verlassen kann. Über kurz oder lang werde ich mir wohl einen anderen Anbieter suchen. In Deutschland kann ich problemlos mit der Karte für über 2.000 Euro einkaufen, aber in den USA löst ein 8 USD-Umsatz eine Sperrung aus - lächerlich.
Tino Neitz

07.07.2015 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Viel Ärger
Anfänglich bin ich mit Girokonto und Tagesgeld zur Wüstenrot Bank gekommen. Das Tagesgeldkonto war akzeptabel und das Girokonto, was ich als Gehaltskonto nutze, war prämiert. Vorher war ich Targobank-Kunde. Die Wüstenrot Bank gehört auch zum gleichen Geldautomatenverbund, also konnte ich kostenfrei den gleichen Automaten nutzen. Ich ließ meine Targobank-Kreditkarte zum Jahresende auslaufen und bestellte ca. Mitte November die kostenfreie Visa Card bei der Wüstenrot Bank. Das reicht bis zum 1.1. dachte ich. Besser nicht denken, denn erst mal kam nichts, weder Karte, noch Zugangsdaten. Ich fragte nach, die Bank wies auf die Kreditkartengesellschaft und umgekehrt. Die Hotline der Wüstenrot Bank machte dabei einen wenig souveränen Eindruck. Irgendwann kam die Karte und dann wieder Warten. Ich fragte wieder die Hotline der Wüstenrot Bank, die riet mir noch ein paar Tage zu warten und siehe da, die Anmeldedaten kamen. Da war schon 2015. Frisch ans Werk, dachte ich, in dem bescheidenen Online-Banking ein Guthaben laden und dann direkt testen. Zum einen Geldabheben an (Visa akzeptierenden) Geldautomaten, zum anderen Bezahlen in Geschäften. Das geht allerdings erst bis zu zwei Bankarbeitstage nach dem Laden. Überzeugend war das alles nicht.
Sv. B.

07.07.2015 | Barclaycard: Langjährig beste Erfahrungen
Wir haben die Barclay Doppelkarte + Partnerkarten (= 4 Karten) seit fast 20 Jahren und nur beste Erfahrungen gemacht. Natürlich lassen wir den aufgelaufenen Betrag zu 100% im Folgemonat einziehen. Alles andere wäre ja ein Konsumentenkredit und gehört hier nicht in die Diskussion. Den Service habe ich immer als sehr professionell und ausgesprochen freundlich wahrgenommen. Sperrungen der Karte gingen i. d. R. einher mit einem Anruf zur Abfrage und Prüfung gegebenenfalls "auffälliger" Umsätze. Die Freischaltung erfolgte umgehend, ohne dass wir uns drum kümmern mussten. Ich finde es eher positiv, wenn sich eine Bank aktiv um das Thema Sicherheit kümmert. Durchs Online-Verfahren habe ich unsere Umsätze ständig im Blick. Wir zahlen für die Karte keine Gebühr und haben ein relativ hohes Limit (5-stellig). Positiv in Erinnerung geblieben: Nach einer unberechtigten Belastung (Bon für Falschparken in den USA - der von uns bereits bar bezahlt wurde) hat sich Barclay der Sache angenommen und den Betrag einfach zurückgebucht - aus Kulanz und ohne Prüfung.
Christa

05.07.2015 | Landesbank Berlin AG: Kundenservice eine Katastrophe
Telefonisch im Mai meine Bankänderung mitgeteilt, dass vom bisherigen Konto nicht mehr abgebucht werden darf. Mitarbeiter des Kundenservice teilte mir mit, ich soll manuell überweisen und sie schicken mir ein neues Lastschriftmandat zu. Überweisung erfolgte von mir noch am selben Tag. Neues Lastschriftformular erhielt ich genau nach 8 Tagen. Sofort ausgefüllt und zurück geschickt, bis zur Einspeicherung bei der LBB vergingen wieder genau 9 Tage. Inzwischen hat das Kreditkartenunternehmen wieder von dem alten Konto abgebucht, wo mir telefonisch zugesagt wurde, die alten Kontodaten wären gelöscht. Dadurch erfolgte ein erneuter Rückläufer und darauf die sofortige Kündigung, obwohl ich über jeden Schritt mit dem Kundencenter telefonisch gesprochen hatte. Telefonate können mit Tag und Namen belegt werden. Die Kündigung wurde am 15.6. veranlasst, am 24.6. hatte ich das Schreiben in meinem Postfach, dass der offene Betrag am 27.6. fällig wäre, sonst würde sofort an ein Inkasso abgegeben und eine Schufameldung gemacht. Ich hatte am 26.6. überwiesen, bei der LBB wurde der Betrag nach 5 Arbeitstagen erst dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben, obwohl ich wiederum am 29.9. mit dem Kundencenter telefonisch gesprochen hatte, dass die Überweisung erfolgt wäre, ob diese bereits gutgeschrieben wäre, was verneint wurde, wobei sie mit den Fristen momentan etwas großzügiger wären durch den Poststreik und die Forderungen teilweise verspätet zugestellt würden. Nichtsdestotrotz wurde 1 Tag später die Forderung an die Real Inkasso abgegeben mit enormen zusätzlichen Kosten von über 250 Euro! Jetzt bin ich mal gespannt, ich werde die Dokumentation so an die Geschäftsführung der LBB schicken, was für ein Geschäftsgebaren hier läuft, telefonische Gespräche würden nie intern dokumentiert. Das Ganze zeigt mir, das Kundencenter dieses Kreditkartenunternehmens ist sehr unproduktiv. In der Vergangenheit immer alles sauber und korrekt abgelaufen, bis ich mein privates Bankkonto gewechselt hatte, dann war das Chaos geschehen. Ich kann nur jedem raten, falls ein Bankwechsel ansteht, allen Schriftwechsel nur schriftlich und mit Einschreiben zu verschicken. Die Telefonate kann man sich ersparen, da das Personal einem gerade die Auskünfte erteilen kann, die im PC hinterlegt sind, mehr ist nicht. Wäre auch zu viel erwartet.
K. H.

02.07.2015 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: VALOVIS-Kreditkartenservice ist seit der Übernahme durch Targobank schlechter geworden
Als Tchibo-Privatcard-Kunde und Tchibo-Scout wurde mir die Erweiterung der Privatcard nahegelegt, um eine Kreditkartenfunktion über VALOVIS, eine Marke der Targobank. Der Antrag war mir als Einladung bereits vorausgefüllt durch Tchibo zugeschickt worden. Ausprobieren geht immer, aber: Nach Übersendung dieses Antrags zur Targobank sollte ich gleich zwei Mal meinen Personalausweis in Kopie einsenden, dazu noch mehrfach Gehaltsnachweise. Statt einer Kreditkarte kam daraufhin ein anderer, weiterer zu unterschreibender Antrag mit falsch geschriebenem Namen und es soll nun auch noch PostIdent zur Kartenübergabe erfolgen. Für was der erste Antrag und die Ausweiskopien, wenn dies alles unbeachtet bleibt? Vom erstmaligen Antragseingang bei VALOVIS/Targobank bis heute, fast zwei Monate später, ist kein Ende des Antrags abzusehen. Dann eben nicht. Es gibt genug andere und eindeutig bessere Kreditkartenanbieter, denn dabei kommt es auf Service an, korrekte Abarbeitung und Respekt gegenüber dem Kunden! Bonität bei Tchibo in den Euro-Tausendern, aber für eine mickrige Kreditkarte von wem nochmal reicht es nicht? Ach ja, Targobank, die mit ihren tollen Werbeversprechen.
ME Frantz

16.06.2015 | International Card Services B. V.: Eine akzeptable Alternative
Die ICS World Card von International Card Services B. V. ist eine akzeptable Alternative im Bereich der kostenfreien Kreditkarten. Das Kürzel B. V. zeigt es schon an, man ist bei einem Anbieter aus Benelux gelandet, hier bei einem Tochterunternehmen der ABN AMRO Bank. Die sind schon lange im Kreditkartengeschäft. Eine echte Kreditkarte mit Partnerkarte ohne Jahresgebühr, aber irgendwoher müssen die sich ja das Geld holen. Üblicherweise haben solche Karten keine Guthabenverzinsung oder Bonus-/Partnerprogramme sowie auch keine kostenfreien Versicherungen. So auch hier, lästig die Restschuldversicherung, aber auch das ist eigentlich häufig Standard geworden. Während das Abheben im Ausland gebührenfrei ist, wird in Deutschland tüchtig hingelangt, aber der mündige Kunde wird ja am Automaten gewarnt. Die Auslandsentgelte für alle weiteren Einsätze der Kreditkarte liegen im Rahmen des Üblichen. Bei den Zinssätzen von Kreditkarten sollte man nicht an Teilzahlung denken, obwohl die ICS World Card da sogar eher am unteren Ende der Zinssätze liegt. Das Online-Konto ist OK, man hat schnell einen Überblick. Antrag und Eröffnung waren problemlos, aber nicht übertrieben schnell bis man alle Zugangsdaten hatte. Selbiges kann man auch zu den Anfragen sagen, etwas schneller wäre nicht verkehrt. Aber wichtiger: Bisher wurde jede meiner Fragen freundlich geklärt, sowohl die telefonischen, als auch die per E-Mail.
Carolina S.

11.06.2015 | Commerz Finanz GmbH: Restschuldversicherung
Ich habe meinen neuen Computer über Commerzfinanz finanziert. Ich habe den Antrag online abgewickelt und hatte somit die Möglichkeit und die auch die Zeit, den ganzen Vertrag zu lesen. Beim Unterschreiben ist mir das Kreuzchen bei für die RSV auch nicht sofort aufgefallen, jedoch im Nachhinein. Ich wendete mich telefonisch an das Kreditinstitut und wurde dort gut beraten. Ich habe eine Kündigung für die RSV per Fax geschrieben und erhielt prompt eine Bestätigung. Zahlen musste ich lediglich die Raten für den Warenkredit zu 0,0% Zinsen. Keine versteckten Kosten. Ich bin total zufrieden mit der Abwicklung und habe die Maestro-Karte der Commerzfinanz behalten und nutze sie auch für das Onlineshopping. Wer das Kleingedruckte nicht lesen kann oder will, der sollte auf alle Fälle die Bestätigung über die Finanzierung ganz genau lesen. Da steht alles drin.
Martin K.

10.06.2015 | Barclaycard: Für Auslandseinsatz unbrauchbar
Beim letzten Urlaub in Asien wurde unsere New Visa ohne ersichtlichen Grund gesperrt. Wir hatten nur ein paar Flüge direkt im Verkaufsbüro einer großen Airline gebucht und wollten danach noch unser Hotel bezahlen, in welchem wir schon oft waren. Die Karte war bereits gesperrt. Wenn das die Unternehmen der anderen Karten auch gemacht hätten, hätten wir wohl die deutsche Botschaft um Hilfe bitten müssen. Zu Hause habe ich die Karte wieder entsperren lassen. Ein Grund für die Sperrung wurde mir nicht genannt und auch eine Mitteilung vor Beginn der Reise nutzt laut Auskunft von Barclays nichts. Fazit: Da die grundlose Sperrung bei Barclays im Ausland wohl häufig vorkommt, ist die Karte nicht nur überflüssig, sondern sogar gefährlich, wenn man sich darauf verlässt.
Roger M.

09.06.2015 | Commerz Finanz GmbH: Ganz okay, aber das erste und letzte Mal
Ja, ich konnte es nicht erwarten und kaufte mir über Commerz Finanz ein MacBook von Apple im Elektrofachmarkt Expert im Dezember 2014. Alles lief relativ schnell ab. Ich habe den Herrn sehr durchlöchert mit meinen Fragen, da ich es mir zuvor sehr oft durch den Kopf gehen lassen habe. Der Verkäufer erklärte mir alle meine Fragen gut, jedoch hat er nie was von der monatlichen Versicherungsprämie erzählt, die immer zwischen 5 und 10 Euro liegt und abgebucht wird, darüber lesen kann ich auch nichts. Sonst ist der Kredit ganz okay, habe die Karte nur direkt bei Expert benutzt bei Vertragsabschluss für das MacBook. Jede Sonderzahlung, die ich zusätzlich monatlich auf das Cashkonto überweise, funktioniert ohne Probleme. Ich bin trotzdem froh, wenn es nächsten Monat endlich alles weg ist.
Heike Durach

05.06.2015 | Consorsbank: VISA Debit unspektakulär
Am Jahresanfang bin ich zur Consorsbank gekommen, zuerst aufgrund des kostenfreien Depots und des Tagesgeldzinses von 3% p. a. bis zu maximal 20.000 Euro. Da hier die Kontoeröffnung etwas langsam aber problemlos ging, habe ich weitere Produkte eröffnet, u. a. ein Girokonto. Dabei ist sowieso eine VISA Debit Karte zur Geldabhebung, da die Consorsbank ja keine eigenen Geldautomaten hat. Debit Karte ist gut, ich kann das Risiko über das Guthaben auf dem Girokonto steuern, da es ein Zweitkonto ohne Dispo ist. Ich arbeite also auf Guthabenbasis und kann mit wenigen Klicks meinen Verfügungsrahmen erhöhen, indem ich - sofort verfügbar - Geld vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto schiebe. 10 Cent gibt es pro Einsatz der Visakarte, was aber kaum relevant ist. Abheben kann ich im Ausland maximal 200 Euro am Tag, wie ich erfahren musste, aber darauf habe ich mich eingestellt. Ich habe mich werben lassen, auch da musste nachgefragt werden. Die Hotline hat sehr kundenfreundliche Zugangszeiten und ist gut, E-Mail hingegen dauern etwas. Das Beste am Konto ist das Tagesgeld, für die Kreditkarte ist mein Urteil Durchschnitt.
K. Sch.

04.06.2015 | Commerz Finanz GmbH: Maestrocard gesperrt
Gemäß der Werbung zur Nutzung der Karte hatte ich diese bei meinem Urlaub in Thailand als Bargeldersatz mitgenommen. Hatte sogar an meinem Wohnort eine Thaibank gefunden, die diese Karte akzeptiert. Also ran an den Automaten Geld abgehoben, kein Problem. Etwa eine Woche später wollte ich wieder Geld abholen, nix lief, mehrmals probiert. Es war ein Bankautomat neuer Art, also neben Magnetstreifenleser auch einen Chipleser. Ich habe bei der Bank per Mail nachgefragt, nix. Wieder zurück in Deutschland fand ich ein Schreiben der Bank vor, dass die Karte wegen möglichen Missbrauchs gesperrt ist. Hallo, Karte mit Chip und Pin richtig eingegeben, und dann gesperrt? Angeblich soll man die Karte für einige Länder freischalten lassen, war aber nirgends in den Unterlagen der Commerz Finanz zu lesen, nur über problemlosen weltweiten Einsatz bei Einkauf und Bargeldabheben.
S. E.

02.06.2015 | Landesbank Berlin AG: Kreditzinsen
Die LBB Berlin/Amazon berechnet tatsächlich 14,98% Zinsen für ein Darlehen, dass ich gar nicht haben wollte. Hierbei handelt es sich um 1.000 Euro, die nach einem Telefonanruf auf mein Konto überwiesen wurden. Am Telefon wurde gesagt drei Monate zinsfrei und danach 1,17% Zinsen. Dass es sich hierbei um einen monatlichen Zinssatz handelt, wurde natürlich nicht gesagt. Somit ergibt sich dann ein Zinssatz von 14,98%. Dies ist Bauernfängerei, also Finger weg von diesem Angebot. Schade, dass Amazon mit dieser Bank arbeitet und vermutlich diese Inkorrektheiten auch noch unterstützt. Da ich jetzt alles gekündigt habe, warte ich schon 2 Wochen auf eine Antwort. Bei einem Telefonanruf wurde mir mitgeteilt, dass die Bearbeitung 4 Wochen dauern kann.
P. H.

26.05.2015 | Barclaycard: Anfangs pfui, jetzt hui
Ich beschreibe die Visa Gold von Barclays. Wie bereits erwähnt, sollte man gleich zu Beginn auf Bankeinzug umstellen - ansonsten wird es in der Tat teuer, gerade weil zu Beginn 2.000 Euro Test-Darlehen zur Verfügung gestellt werden (auf das hinterlegte Girokonto). Dieser Betrag wurde von mir weder gebraucht noch genutzt - bei dem Antrag (der typischerweise im Airport kurz vor Abflug ausgefüllt wurde) sprach ich explizit an, ob ich überweisen muss, oder eingezogen wird. Man versprach mir, dass ich nichts tun müsse, sondern direkt abgebucht wird. Darauf konnte ich mich nicht verlassen ... Die 2.000 Euro waren also fällig, und ich tat nichts - das kostete Geld. Bis hierhin wäre Barclays bei mir unten durch gewesen. Aber eine schriftliche Beschwerde führte zum Rückruf der Direktionsleitung Nord, der vollen Rückzahlung der eingezogenen Zinsen und einer Entschuldigung. Fand ich gut, zumal ich seitdem keine Probleme mehr hatte. Ich bin also bei Barclays geblieben. Was ich jedoch etwas kritisch betrachte, ist das nicht aufhörende Zustellen von Kreditangeboten per Post - gefühlt wöchentlich (objektiv monatlich) wird man mit Briefen von Barclays überschüttet, während die postalische Zustellung der Kontoauszüge Geld kostet. Fazit: scheinen seriös zu sein, wollen ordentlich Kredite vergeben und spekulieren auf die hohen Zinsen. Allerdings haben sie genug Rückgrat sich zu entschuldigen, wenn was schief läuft.
Daniel D.

26.05.2015 | Landesbank Berlin AG: Service unterirdisch
Ich habe vor etwa 3 Wochen eine Amazon Visa beantragt und diese dann auch bekommen. Der Postbote brachte sie mir mit PostIdent-Verfahren. Selbstverständlich habe ich diese Karte zwischenzeitlich auch benutzt. Am 21.05. bekam ich eine E-Mail (!) indem mir die LBB mitteilt, beim PostIdent-Verfahren wäre etwas schief gelaufen, meine Daten würden nicht stimmen. Ich sollte innerhalb von 7 Tagen (!) eine Kopie meines Personalausweises einsenden, ansonsten wird die Karte gekündigt und der fällige Betrag sofort und komplett eingezogen (Anmerkung: ich habe Glück gehabt, dass die Mail nicht im Spam gelandet ist). Am 22.05. rief ich also bei der LBB an und es stellte sich heraus, dass der Postbote mein Geburtsdatum falsch abgeschrieben hat. Bei meinem Antrag wurde alles richtig eingegeben. Wie gewünscht habe ich dann per Mail (2x) die Kopie zugesandt und um Bestätigungsmail gebeten. Es hat sich keiner mehr gemeldet. Vorsichtshalber habe ich die Kopie dann auch am 22.05. mit Einwurfeinschreiben der LBB zugesandt. Am 26.05. (nach Pfingsten) nochmal angerufen. Es hat sich immer noch nichts getan, keine Eingangsmail, kein Ergebnis am Telefon, kein Brief, nichts. Vorsichtshalber habe ich nun das Ganze noch mal per Fax gemacht. Ich halte solches Verhalten für absolut übel! Zum einen kann der Kunde nichts für den Fehler des Postboten, zum anderen schickt man bei einer so wichtigen Sache nicht einfach nur eine E-Mail, sondern einen Brief und man antwortet dem Kunden auch kurzfristig.
Michael J.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

12345678910