Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

12.02.2020 | Postbank: Ärger mit Online-Umsatzsuche
Gestern bemerkte ich durch Zufall, dass die Online-Umsatzsuche auf die letzten 100 Tage begrenzt ist. Kurz vor Jahreswende konnte ich noch mindestens ein Jahr rückwärts suchen. Diese Umsatzsuche konnte ich gut nutzen, z. B. für meine Steuererklärung und bei der Kontrolle von Einzahlungen. Als ich per E-Mail nachfragte, erhielt ich die Auskunft, ich könne die Umsätze ja downloaden bzw. mir gegen Gebühr (sehr hoch) die Kontoauszüge schicken lassen. Da ich das Gefühl hatte, dass man mein Problem nicht verstanden hatte und noch einmal nachhakte, erhielt ich die lapidare Auskunft, an dem Ergebnis ließe sich nichts mehr ändern und ich möge von weiteren Anfragen absehen, da man diese sowieso nicht mehr beantworte. Ich bin ziemlich verärgert und werde mit meinem Geschäftskonto zu einer anderen Bank wechseln.
Hans G.

06.02.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Laufzeit bei Überweisung
Eine Überweisung aus dem Ausland zur DKB wird nach einigen Stunden taggleich gutgeschrieben. Eine Überweisung von der DKB läuft innerhalb Deutschlands mindestens zwei Tage, aber eben nur bei der DKB. Bei Überweisungen von anderen deutschen Banken laufen die Überweisungen innerhalb Deutschlands auch nur wenige Stunden taggleich. Für mich ein absoluter Servicenachteil und wenig bis gar nicht akzeptabel. Außer eine kostenlose Kreditkarte hat die Bank so gut wie nichts Positives zu bieten. Und selbst bei der Kreditkarte gibt es bessere kostenlose Angebote! Auch die Erreichbarkeit ist mehr als schlecht zu bewerten. In der Summe unterlässt die Bank nichts, um mich von einem Wechsel zu einer anderen Bank zu überzeugen!
Rudi B.

05.02.2020 | ING-DiBa AG: Immer schlechterer Service und Handhabung des Onlinebanking
Die Bank bietet beim Girokonto einen immer schlechteren Service. Hat man früher per Telefon und Mail schnell, gut und verlässlich Auskunft erhalten, so sind die Auskünfte nunmehr schlecht und unbrauchbar, wenn man überhaupt eine Antwort auf eine Mail erhält bzw. durch die Warteschleife bei der Hotline dringt, denn oft wird man einfach rausgeworfen und beim erneuten Anruf wartet man wieder ewig und wird erneut rausgeworfen. Ok, damit bin ich auf mich allein gestellt. Ist eben eine Online- und keine Filialbank, also gibt es eben keinen Service. Dann brauche ich aber ein verlässliches, unkompliziertes und gut zu bedienendes Onlinebanking. Doch daran hapert es massiv. Der Anmeldeprozess ist eine Qual, man braucht ewig, Benutzername, Passwort, DiBa-Key (immer noch, obwohl die Bank nicht mehr DiBa, sondern nur noch ING heißt, da könnte man diesen überflüssigen DiBa-Key ruhig streichen!) und dann noch diese Verschlimmbesserung namens Anmelde-mTAN, die man auf sein Handy geschickt bekommt, falls es klappt. Ansonsten geht es mit dem Anmeldeprozess von vorne los. Das kann gut und gerne mal drei bis vier Anläufe dauern, bis man definitiv drin ist. Und selbst wenn man glaubt, es geschafft zu haben, muss man aufpassen, denn ehe man sich versieht, wurde man rausgeworfen, weil man nur noch fünf Minuten Zeit hat, im Onlinebanking zu arbeiten, Kontoauszüge lesen, Überweisungen ausführen usw. So kommt es vor, dass ich mitten in einer Überweisung aus dem Onlinebanking rausgekegelt werde. Man muss doch wenigstens vernünftig eine Überweisung tätigen können. Die ING ist auf dem extrem absteigenden Ast und müsste sich dringend mal was einfallen lassen. In diesem Zustand gebe ich eine klare negative Empfehlung für diese Bank!
Sonja K.

05.02.2020 | ING-DiBa AG: Schlechter Service, miese Onlinebedienbarkeit
Die ING war lange Zeit meine favorisierte Bank. Anscheinend möchte diese Bank keine Kunden mit Guthaben mehr haben. Der Service ist schlecht geworden, die Bedienung über den Browser ist eine Katastrophe, Vereinbarungen werden nicht eingehalten ... Gut, dann ist wohl ein Wechsel angesagt. Es gibt einige Direktbanken, die mehr bieten, zumindest etwas bessere Zinsen beim Tagegeld bieten und bedienbare Oberflächen haben. Dazu viele Werbung über Kooperationspartner, bei denen anscheinend auch das Vertrauen in die Zusammenarbeit auch nicht lange reicht. Apple Pay wurde auch erst sehr spät umgesetzt, das konnten einige Banken deutlich früher.
W. M.

03.02.2020 | Ziraat Bank International AG: Sehr bemühte Mitarbeiter und guter Service bei guten Konditionen
Ich habe vor kurzem bei der Ziraat Bank ein Girokonto (zunächst als Zweitkonto) eröffnet und kann mich meinem Vorredner nur anschließen: Netter Service und man merkt es den Mitarbeitern an, dass sie sich über jeden Neukunden freuen und sich um ihn wirklich bemühen. Weiter so! Positiv auch: kostenlose Kontoführung ohne jegliche Bedingungen und sogar noch eine Mini-Verzinsung auf dem Girokonto (wo gibt es denn so etwas heutzutage noch?). Wenn das so bleibt, war meine Entscheidung für die Ziraat Bank definitiv richtig und vielleicht werde ich mittelfristig mein Girokonto hier step-by-step sogar zum Erstkonto "aufstufen". Was mir auch gut gefällt ist das intuitive, einfach zu handhabende Onlinebanking. Einziger Wehrmutstopfen sind die lediglich 10 Geldautomaten. Aber heutzutage gibt es ja in jedem Supermarkt eine Möglichkeit, sich etwas Bargeld unkostenfrei zu besorgen. Übrigens können sich auch die Festgeldkonditionen der Ziraat Bank im Marktvergleich sehen lassen! Summa summarum: wirklich eine Werbung für das Bankenwesen in sehr harten Zeiten für die Branche und auch für die Türkei!
Roland Schneider

01.02.2020 | N26 Bank GmbH: Seit 2017 bei N26 und bisher nur gute Erfahrungen
Ich erreiche immer den Support und wenn ich diesen mal nicht erreiche, dann werde ich per E-Mail angeschrieben und das Problem wird erörtert und ist bisher immer gelöst worden. Ich hatte auch mal ein Girokonto für 9 Euro im Monat, dies konnte ich problemlos auf ein kostenloses umstellen. Ich finde den Support super und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Leute an der Hotline wirklich kümmern. Von versteckten Kosten habe ich nichts bemerkt, alles wird offengelegt. Die App, also es gibt keine bessere, sobald ich etwas einkaufe, bekomme ich unmittelbar eine Nachricht, oder wenn ich Gutschriften auf mein Konto erhalte, bekomme ich ebenfalls eine Nachricht. Ich sage nur Top, eine hochmoderne Bank, die sich wirklich absetzt von anderen Banken.
Mina Minsche

30.01.2020 | ING-DiBa AG: Online-Banking unglaublich umständlich
Die DiBa war mit dem dritten Passwort ("DiBa Key") sowieso schon komplizierter als andere Banken. Mit der PSD2-Umstellung haben die Techniker hier eine besonders gründlich kundenunfreundliche Variante gewählt, von der man allenthalben behauptet, sie sei sicherer als bei den anderen Banken. Einloggen ins Onlinebanking geht seither so: 1. Kontonummer angeben 2. PIN eingeben 3. auf Bestätigung warten 4. DiBa-Key einklicken (mit der Tastatur unmöglich) 5. auf Bestätigung warten 6. Smartphone entsperren 7. Banking-App starten 8. Banking-App entsperren 9. Internetbanking-Anmeldung im Smartphone bestätigen 10. mobilePIN nochmals eingeben 11. je nach Tagesform 5 bis 60 Sekunden warten 12. bloß nicht länger als 5 Minuten warten, um parallel etwas nachzulesen, sonst geht es leider wieder von vorne los. Fertig. Bei anderen Banken gibt es mTAN, arbeiten die TAN-Apps mit Push-Benachrichtigungen, muss man das komplizierte Verfahren wenigstens nur alle 90 Tage durchführen, kann man nach der erneuten Eingabe der Daten an der Stelle weiterarbeiten, an der man automatisch ausgeloggt worden ist (statt von vorne). Ich hatte lange nur Tagesgeld dort und bin dummerweise vor dieser Umstellung auch mit Girokonto und Depot zur DiBa gewechselt. Es war keine Frage der Kosten. Ich bereue inzwischen den Wechsel.
Andreas B.

28.01.2020 | comdirect bank AG: Grundlose Kündigung nach 20 Jahren
Mir wurden nach 20 Jahren grundlos mein Girokonto meine beiden Depots gekündigt. Darüber hinaus auch das Depot meines Sohns und das erst seit 5 Monaten bestehende Girokonto meiner Frau. Das ist besonders ärgerlich, weil sie in kurzer Zeit wieder eine neue Bankverbindung einrichten muss. Warum wir in Sippenhaft genommen worden sind, kann ich nicht beantworten. Aber vielleicht hängt es mit der dilettantischen Geschäftsführung der comdirect und ihrer Mutter zusammen ... Der Satz "Die Bank an Ihrer Seite" bekommt so eine ganz neue Bedeutung. Für alle seriösen Bankinteressierten ein Tip: Hände weg von der comdirect und der Commerzbank
M. G.

14.01.2020 | Deutsche Bank AG: Nur noch weg ...
Nachdem ich nach 2 Jahren mal wieder auf die Konten der Kinder geschaut habe, dachte ich nur noch, jetzt reicht es. Jedes Jahr weniger durch undurchsichtige Gebühren und Portos. Zinsen für 2.500 Euro 0,13 Euro. Daraufhin habe ich das Geld von der Sparcard, also ein Unterkonto des normalen Kontos, auf das Giro überwiesen. Wertstellungsdauer: 22 Stunden. Unglaublich! Jetzt konnte ich dieses Geld abziehen und werde demnächst dieses Konto und das von dem Kleinen auflösen. Nun zum Konto des Kleinen. Nachdem ich hier auch alle Schritte zum neuen PhotoTan-Verfahren durchwandert habe, bekomme ich beim Login nur Zugriff auf persönliche oder irrelevante Daten und Produkte. Zum Konto selber komme ich nicht. Sehr seltsam! Als ob man blockiert wird. Und sobald im Juli das Auto abgezahlt ist, kündigt meine Frau ihr Konto auch. Es gibt mittlerweile so viele und sehr gute Direktbanken mit freundlichen Mitarbeitern und transparenten Gebühren.
Tony H.

07.01.2020 | ING-DiBa AG: Ende einer Beziehung
Fast alles ist dazu ja schon gesagt, von der ING gibt es jetzt die finale Ansage: kein HBCI mehr, also auch in Zukunft keine vollständige Nutzung durch Bankingsoftware mehr möglich. Das ist schade, aber in jedem Neuanfang wohnt ja auch ein Zauber inne, es gibt viele Banken mit dem Profil der ING (online geführt, kostengünstig), Namen hier zu nennen, spare ich mir. Warum die ING sich dieser Zugangsart entzieht, muss man nicht verstehen, die Nutzung über deren eigene Internetseite ist maximal aufwendig und einfach grauslich, das will man nicht haben. Wenn man also als Kunde weiterhin nicht von der Bankingsoftware lassen will oder kann wie ich, dann muss man halt diese Beziehung genau wie im wahren Leben beenden.
M. S.

06.01.2020 | norisbank GmbH: High and Lows
Einiges an Für und Wider zeigt mir die norisbank, deren Kunden ich seit einiger Zeit bin. So sehr ich mich über kostenloses Girokonto und Maestro- sowie Kreditkarte (in meinem Falle eine Mastercard) zum Nulltarif freue, so unzufrieden bin ich mit dem Online-Banking. Gut angeordnet ist da wenig und Umsätze werden auch schon mal unsichtbar, wenn man gerade eine Überweisung getätigt hat. Anfangs habe ich deshalb eine Versicherungsrechnung zweimal beglichen, weil ich mir nach 30 Minuten nicht mehr sicher war irgendeine Fehlermeldung überlesen zu haben. Auch ein Anruf bei der Hotline half da wenig. Nach diesen Anfangsproblemen, die wahrscheinlich immer noch auftreten können, war ich gewarnt und entsprechend konzentriert. Gefallen hat mir die schnelle, problemlose Kontoeröffnung (Wunsch-Dispokredit mal außen vor) und die Verfügbarkeit der Karten und Online-Zugänge. Nach ein paar Monaten störte, dass weitere Produkte wie Tages- und Festgelder sowie ein Depot im Produktangebot fehlen. Ich bin da in der Firmengruppe geblieben und habe ein maxblue Depot eröffnet. Wer mehr will als ein Girokonto ohne Gebühren, sollte sich überlegen, ob das 0 Euro Konto der norisbank wirklich passt. Ich gebe keine direkte Empfehlung.
Max. L.

06.01.2020 | 1822direkt: Es war einmal eine ganz gute Online-Sparkasse ...
Als ich vor 10 Jahren zur 1822direkt wechselte, war dies meine erste Online-Bank. Ich wechselte eher aus Zeitgründen als aus Überzeugung. Über den gesamten Zeitraum hat sich im Online-Banking selbst nicht viel geändert, zumindest für die einfachen Aktionen, die ich mit dem Konto mache. Ich nutze die Karte zum Konto zum Bezahlen und Geldabheben. Da ich eher ländlich wohne, war es gut, dass alle Sparkassen-Geldautomaten gebührenfrei funktionierten. Mittlerweile bekommt man in fast jedem Supermarkt ein bisschen Geld. Wenn ich mich recht erinnere, gab es damals sogar 100 Euro extra bei der Kontoeröffnung. Gut fand ich, dass man damals noch kompetente Leute via Telefon zu Themen wie Dispo, Depot, Lastschriftrückgabe und so weiter fragen konnte. Da warte ich heute länger und werde mit geringerer Qualität bedient. Oft entspricht der erste Kontakt maximal einem First Level Support und man wird schnell in die nächste Warteschleife geschoben. Schade, aber wohl nicht zu vermeiden. Deswegen auch nur eine neutrale Bewertung, obwohl ich bisher keinen größeren Ärger mit der 1822direkt hatte.
P. D.

03.01.2020 | Fidor Bank AG: Kündigung gestaltet sich schwierig
Vor vielen Jahren habe ich das Girokonto im Rahmen einer Geldanlage eröffnet. Es lag danach über 5 Jahre brach und wurde nicht benutzt. Nun, seit das Konto monatlich 5 Euro kostet, versuche ich es zu kündigen, bisher jedoch ohne Erfolg. Vor mittlerweile drei Wochen habe ich die Kündigung mit allen notwendigen Angaben abgeschickt, außer einer automatischen Empfangsbestätigung kam jedoch keine Reaktion. Es werden weiterhin 5 Euro monatlich belastet und telefonisch ist niemand erreichbar. Vermutlich hat eine Vielzahl von ehemaligen Kunden die gleiche Idee und versucht das Konto zu schließen. Auch wenn der Kundenservice der Fidor Bank dadurch überlastet sein sollte, kann das nicht Problem der Kunden sein und es dürfen schon gar nicht weitere Gebühren belastet werden. Diese Bank wird mich sicher nicht mehr als Kunden begrüßen dürfen.
anonym

03.01.2020 | Postbank: Es war einmal
Als langjähriger Kunde denke ich noch an die guten Zeiten der Postbank zurück. Das ist anders geworden seit der Einführung des Euro und dem Missmanagement der Europäischen Zentralbank. Gebührenerhöhungen und Abbau der Postbankdienstleistungen vor Ort sind heutzutage Realität geworden. Seitdem die Deutsche Bank sich der Postbank genähert hat, ist es auch nicht besser geworden. Es gibt auch einige Banken, die sich mit hohen Gebühren noch zurückhalten. Auch Girokonten ohne Gebühren findet man noch. Aber der Service wird nicht mehr so perfekt geboten wie einst. Was kommt noch auf uns zu? Noch viel Freude in der Servicewüste Deutschland.
Peter Hoesel

30.12.2019 | Postbank: Kein Kundenservice
Durch die EU-Sicherheitsbestimmungen wurde auch bei der Postbank das Anmeldeverfahren verschlimmbessert. Dies wäre ja ok, wenn es etwas sicherer würde und nich mit erheblichem Mehraufwand für die Kunden verbunden wäre. Andere Banken bekommen es auch easy geregelt, aber nicht die Postbank. Da braucht es keine Extra-App oder solchen Käse. Hinzu kommt, dass ich seit mehr als drei Wochen mein Girokonto im Online-Banking nicht mehr sehe und nutzen kann. Anlagekonten kann ich einsehen. Das Girokonto ist im Onlinebanking unsichtbar geworden. Seit dieser Zeit renne ich dem Problem per E-Mail, per Anruf, per Bankberater (falls man mal einen erreicht) hinterher. Keine Rückmeldung, nur Vertröstung. Mein Entschluss steht: Ich wechsle, das hält doch keiner aus!
R. Reimann

23.12.2019 | Deutsche Skatbank: Hervorragende Erfahrung mit dem Trumpfkonto Business
Ich habe vor einigen Monaten ein Trumpfkonto Business bei der Skatbank eröffnet, nachdem die netbank bei den Kontoführungsgebühren zweimal hintereinander deutlich zugelegt hat und das bisher dort geführte Geschäftskonto aus diesem Grund gekündigt werden musste. Ein Geschäftskonto bei einer Filialbank kam für mich wegen der horrenden laufenden Kosten nicht in Frage. Denn nicht jeder Einzelunternehmer verdient so viel, dass mehrere hundert Euro Kontoführungsgebühren im Jahr drin sind. Bei Filialbanken wird oft gar nicht differenziert zwischen mittelständischen Unternehmen mit Millionen an Umsatz und Kleinunternehmern, bei denen jeder Euro zusätzliche Betriebskosten ins Gewicht fällt. So üben nicht wenige Einzelunternehmer aus Kostengründen Urlaubsverzicht. Die Ersparnis bei den Bankgebühren kann da jährlich einen Kurzurlaub ausmachen. Die Skatbank ist in Hinsicht auf die Gebühren auch für Einzelunternehmer geeignet. Der Grundpreis entfällt bei Nutzung des Kontos mit einem Habenumsatz von mehr als 500 Euro monatlich, was bei Nutzung des Kontos als Hauptkonto locker erreicht wird. Buchungsposten werden mit fairen 0,10 Euro pro Stück bepreist. Es gibt zwar bei anderen Onlinebanken bzw. Fintechs auch kostenfreie Konten für Selbständige, aber lieber zahle ich etwas und verzichte dafür auf eine Negativerfahrung. Die Kontoeröffnung und das PostIdent bei der Skatbank sind problemlos verlaufen. Das Online-Banking gefällt mir sehr gut. Meinen Vorrednern, es sei old-fashioned oder gar altbacken, muss ich entschieden widersprechen. Es ist aufgeräumt, funktional und übersichtlich. Geldbuchungen haben vom Erscheinungsbild exakt so auszusehen. Genau wie man es für eine Bankdienstleistung erwartet. Wahrscheinlich wurde es zwischenzeitlich modernisiert. Das Online-Banking baut auf dem Banking-Modul der Volks- und Raiffeisenbanken der Fiducia & GAD IT auf. Man erhält eine solide, zuverlässige Dienstleistung. Wichtigster Punkt für das Trumpfkonto Business waren wie oben beschrieben die preisgünstigen Konditionen, die Verfügbarkeit eines TAN-Verfahrens ohne Smartphone und eine preisgünstige girocard. Besonders gut gefällt mir das sichere chipTAN-Verfahren mit girocard und Kartenleser. Der Kontakt zum Kundenservice war stets erfreulich, kompetent und schnell. Die Bank hat innerhalb von 30 Minuten auf meine Mails geantwortet und am Telefon musste man überhaupt nicht warten. Prima und weiter so!
W. M.

17.12.2019 | comdirect bank AG: Gut - das war einmal
Von wegen kostenlos, jedenfalls kostet mTAN. Das haben ja schon einige geschrieben. Letztens versuchte ich, eine Zahlung über giropay mit mTAN durchzuführen. Bin mehrmals gescheitert, jedes Mal eine SMS für 9 Cent. Anruf bei der Hotline, es gäbe keine Unregelmässigkeiten bei giropay! Zum Glück habe ich ein anderes tatsächlich kostenfreies Konto, da funktioniert giropay. Wurde auf die Technische Hotline am nächsten Tag verwiesen. Beschwerden werden auch nicht beantwortet, da kommt nur eine Eingangsbestätigung, es könne wegen erhöhtem Auftragsaufkommen etwas länger dauern. Ein ziemlich enttäuschter schon fast Ex-Kunde.
P. Kreuzer

15.12.2019 | Consorsbank: Kein Konto für Betreuer
Bei einem Telefonat mit Consorsbank am 14.12.2019, 22:35 Uhr, zur Kontoeröffnung mit 41 Minuten Wartezeit sagte man mir als gesetzlicher Betreuer (unter anderem mit Aufgabenbereich Vermögensverwaltung meiner Schwester), sie bieten keine Konten für Betreuer von Behinderten. Nach dem BTHG ist ab 01.01.2020 eine eigene Kontoverpflichtung für Behinderte eingeführt worden, daraus ergibt sich für die gesetzliche Betreuung eine Pflicht zur Kontoführung für die Betreuten. Die patzige Antwort der Consorsbank kein Konto für Behinderte führen oder anbieten zu wollen, ist ein Unding. Pfui.
Hr. Okumus

14.12.2019 | norisbank GmbH: Die dritte Online-Bank ist bisher die beste
Nach der 1822direkt und der Edeka-Bank bin ich jetzt seit einigen Monaten bei der norisbank. Mein Lebensgefährte ist schon länger mit seinem Konto bei der norisbank und wir haben nur auf die geeignete Neukundenaktion gewartet. Die gibt es wohl periodisch immer wieder so ähnlich bei der norisbank. So auch zurzeit. Sowohl mein Freund als auch ich bekamen eine Prämie, allerdings musste ich einige Bedingungen erfüllen. Wer mit dem Gehaltskonto wechselt und seine üblichen monatlichen Zahlungen über das Konto gehen lässt, der ist auf der sicheren Seite. Die Online-Kontoeröffnung und das VideoIdent waren ganz einfach. Man bekommt ein Online-Banking, was zu gebrauchen ist, eine kostenlose Maestro-Karte und eine Mastercard. Depot oder verzinsliche Anlageoptionen sucht man vergeblich, waren aber von mir auch nicht gewünscht. Zahlungsverkehr und Geldabheben, mehr mache ich nicht. Bargeld gibt es bei den Cash-Group-ATMs oder Discountern und auch Baumärkten. Mit dem Thema hatte ich noch keinen Stress. Bei der Maestro-Karte kann man die PIN selbst wählen, eine gute Idee, von der ich Gebrauch gemacht habe. Einzig die Wartezeiten bei der Telefonhotline, die ich ein- zweimal ganz am Anfang brauchte, waren lästig. Aber bei meiner alten Bankverbindung war es eher noch schlechter und ich weiß auch über Kolleginnen von ING, Postbank und Konsorten von Ärger bis zur Nichterreichbarkeit oder Gesprächsabbruch. Zusammen mit der Neukundenaktion trotzdem ein Tipp.
Karen

08.12.2019 | Targobank AG: Langer Weg zum Girokonto
Ich wollte mal schnell bei der Targobank ein kostenfreies Girokonto eröffnen, auch weil ich mit meinen Wertpapieren dahin wollte. Dadurch wird das Girokonto - ab 25.000 Euro Volumen - auch ohne Gehaltseingang kostenfrei und es gibt es gute Prämie. Die Terminvereinbarung via Hotline, zu der man gelangt, wenn man die Durchwahl der Filiale hat, war nicht einfach. Beim ersten Mal stand ich an einem Tag vor der Filiale außerhalb der Öffnungszeiten, beim zweiten Mal war der Berater zu der angegebenen Zeit in einer andern Filiale. Als es dann endlich mit beiderseitiger Präsenz klappte, war unheimlich viel Papierkram zu erledigen. Das Konto ist doch nicht so kostenlos, wenn man zum Beispiel eine girocard bzw. V PAY Card zum kontaktlosen Zahlen oder eine Prepaid-Kreditkarte haben will. Ein Gag ist die 100 Euro kostenfreie Überziehung des Girokontos, die man mit einem Dispozins bezahlt, den man sonst nur von Kreditkartenkonten kennt. Gut wiederum finde ich die Wunschkontonummer, das kostenfreie Abheben in Spanien bei der dortigen CM-Tochter (bin beruflich und privat im Schnitt 12 bis 15 Wochen pro Jahr in Barcelona) und dass mTAN noch geht. Meine anderen Banken nerven doch sehr mit dem Zwei-Faktor-Verfahren für Anmeldung und Transaktion. Cash-Pool ist hierzulande auch nur in größeren Orten, in meinem Heimatort z. B. nicht. Der Leser sieht eine Menge "Für" und mindestens genauso viel "Wider". Ohne gleichzeitiges Depot hätte ich den Switch nicht gemacht, weil das Personal mir auch ab und an etwas verpeilt erscheint.
P. S.

04.12.2019 | Postbank: Onlinebanking ist schick aber unbrauchbar
Seit der Umstellung des Onlinebankings bin ich echt enttäuscht. Das neue Onlinebanking ist ein einziges Ärgernis. Die Seite braucht bei einer 6.000er Leitung eine gefühlte Ewigkeit, um endlich aufzubauen. Manchmal baut die Seite sich gar nicht auf, sodass man die mehrmals laden muss. Wenn man auf Überweisung klickt, dann kann man die IBAN oder einen Namen eingeben. Beim Namen kommt aber kein Vorschlag, geht man erst auf Konto und dann auf Überweisung, dann kommen bei Eingabe des Namens Vorschläge. Im alten Banking konnte man richtige Vorlagen erstellen mit Betrag und Verwendungszweck etc. In dem neuen kann man nach Namen suchen und dann kommt nur der Name und die IBAN zur Auswahl. Mal ehrlich, was will man damit? Diese schwachsinnigen langen Nummern kann sich doch keiner merken. Und wenn doch, braucht er keine Vorlagen. Total nervig sind die Werbeanzeigen auf den Seiten. Erst baut sich viel Gelb auf, dann die Werbung und zum Schluss kommen die Informationen zu den Konten. Alles in allem haben sich hier ein paar zweitklassige Webdesigner ausgetobt und nichts Brauchbares zustande gebracht. Benutzerfreundlich geht anders. Vielleicht sollte man zuerst die Nutzer fragen, bevor man so etwas online stellt.
M. F.

30.11.2019 | 1822direkt: 1822mobile ohne Support und öfter ohne Funktion
1822mobile ist ein Bankableger der 1822direkt mit noch weniger Service, aber viel mehr Problemen. Der Kontozugriff erfolgt nur mit einer App für Android oder iOS. Der Zugriff funktioniert aber nur wenn es gerade keine Software-Probleme gibt. ;) Bei Problemen oder Fragen gibt es ein Kontaktformular auf der Webseite. In der App lässt sich eine Nachricht verfassen. Achtung: Nur mit TAN bestätigte Nachrichten werden wirklich an die Bank geschickt. Eine Antwort bekommt man nur auf Nachrichten, welche die Bank für sinnvoll erachtet. Dann kommt eine Antwort schon bereits nach 2 Tagen oder es kann aber auch 10 Tage dauern. Das Konto ist also nicht für Personen die bei Kontozugriffsschwierigkeiten oder Probleme eine Überweisung zu tätigen nach ein paar Tagen bereits nervös werden. Pro Jahr gibt es immer ein paar Wochen ohne Kontozugriff und/oder mit verschiedenen technischen Problemen. Die Bank versichert einem dann: "Wir kennen das Problem und arbeiten daran. Wir können ihnen nicht sagen wie lange dies dauert." In der neuen Version werden dann meist neue Fehler eingebaut. Man kann nur hoffen selber keine großen Nachteile von den neuen Fehlern zu haben. PSD2-Umstellung oder neue Betriebssystemversionen führen normalerweise immer zu App-Ausfällen. In solchen Situationen hat man keinen Kontozugriff. Natürlich hilft dann der schriftliche Support auch nicht, da die Leute nicht helfen können und überlastet sind. Wenn man Glück hat bekommt man ein paar Textbausteine als Antwort. Als Kunde bei dieser Bank für 2 Jahre kann ich nur jedem abraten, hier ein Konto zu eröffnen. Für alle bei denen dieser Rat zu spät kommt (Kunden), hilft bei 1822mobile-Problemen nur die Kündigung, Unterstützung der Verbraucherzentrale oder Aufsichtsbehörde. Selbst die Kündigung dauert ein paar Wochen (Stand November 2019), weil aktuell viele Kunden die Reißleine ziehen.
Klaus Kiefer

15.11.2019 | 1822direkt: Auch nach mehr als sieben Jahren zufriedener Kunde
Ich bin auch nach mehr als sieben Jahren und mit mehreren Produkten zufriedener 1822direkt-Kunde. Die 1822direkt ist meine erste reine Online-Bank. Ich bin damals von der örtlichen Sparkasse zu der Sparkassentochter 1822direkt gewechselt. Antriebsfedern waren die Kostenfreiheit des Girokontos unter leicht zu erfüllenden Bedingungen, eine kostengünstigere Kreditkarte und ein niedrigerer Dispozins als vorher sowie eine Werbung im Verwandtenkreis und 100 Euro Startguthaben für mein Girokonto. Des Weiteren gab es anfangs auch noch ein ordentlich verzinstes Tagesgeldkonto und ich konnte meinen gewohnten Geldautomaten vor Ort weiter gebührenfrei nutzen. Das Online-Banking hatte einmal in der Zeit ein größeres Facelifting, womit ich zufrieden bin und gut zurechtkomme. Die Telefonhotline war immer hilfreich, gut erreichbar und hatte Ermessensspielraum in Sachen Kulanz. Zurzeit führe ich dort auch ein Depot. Auch dieses hatte Neukundenvorteile. Neukundenaktionen und Kundenwerbung gibt es so weit ich weiß immer noch. Eine runde Sache für mich.
J. G.

13.11.2019 | Targobank AG: Sehr gutes Online-Banking zu sehr guten Konditionen
Aus meiner Sicht bietet die Targobank alles, was man braucht und dies zu sehr günstigen Konditionen. Ich bin seit über 15 Jahren Kunde der Bank. Unter einfach zu erfüllenden Bedingungen sind Girokonto und Kreditkarte kostenlos. Das Online-Banking ist in punkto Leistungsumfang, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Design auf dem neuesten Stand. Die Bargeldverfügung ist mit der Kreditkarte auch auf dem Land einwandfrei - man kann 4x im Monat kostenlos an einem beliebigen Automaten Geld abheben. Zwar werden neuartige Zahlungsmethoden wie ApplePay oder GooglePay nicht unterstützt - das stört mich aber nicht. Die Kreditkarte ist online und im stationären Handel genauso effizient. Die Konditionen für Tagesgeld sind schlecht - so wie fast überall. Werden Aktien im Online-Brokerage über die Börsenplattform Tradegate gehandelt, kostet eine 3.000-Euro-Order nur 8,90 Euro. Das ist sehr günstig. Im Gegensatz zu anderen Online-Brokern fallen bei der Targobank bei Benutzung der Tradegate-Plattform auch keine Börsenplatzgebühren oder andere (versteckte) Kosten an. Die Filiale besuchte ich in den vergangenen zwei Jahren nur ein einziges Mal: Ich musste einen höheren Bargeldbetrag abheben, welcher über der maximalen Tagesverfügbarkeit lag. Ich wurde freundlich und zuvorkommend bedient. Ansonsten erledige ich alles online oder ganz selten am Telefon. Dass meine zuständige Filiale 30km von meinem Wohnort entfernt liegt, war noch nie ein Problem für mich. Ich würde auch so die Filiale nicht öfter aufsuchen. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass man im Notfall einen persönlichen Ansprechpartner hätte.
Markus S.

12.11.2019 | Santander Consumer Bank AG: Girokonto online nicht zu empfehlen
Bei der Bank bin ich seit 1972. Erst war es die BfG, dann SEB und seit einigen Jahren Santander. Nach einem Wohnortwechsel führe ich das Girokonto ausschließlich online, weil hier auf dem Lande weit und breit Santander nicht vertreten ist. Seit dem 9. Oktober 2019 habe ich keinen Zugang mehr zum Girokonto. Schon vier Mal wurden mir neue Zugangsdaten zugestellt, die aber alle mit der Bemerkung: "Systemfehler ..." abgewiesen wurden. Auf meine E-Mails wird nicht reagiert, die Hotline hat Wartezeiten von bis zu 80 Minuten und kann dann doch keine Lösung anbieten, außer den Versand neuer Zugangsdaten, die dann wieder mit der Bemerkung: "Systemfehler ..." abgewiesen werden. Eine Katastrophe, wenn man auf sein Konto angewiesen ist.
Hans Schemionneck

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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