Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

04.01.2021 | comdirect: Grundsolide beim Online-Banking, im Kundenhandling ausbaufähig
Was ich an der comdirect schätze ist der schnörkellose Internetauftritt, die aus meiner Sicht intuitive Menü-Führung und die effizienten Prozesse. Beim letzten Punkt angefangen gehen die Kontoeröffnung und die weiteren Schritte (z. B. Zugangsdaten, Dispositionskredit etc.) schnell und fehlerfrei bzw. beim Dispositionskredit sehr strukturiert vonstatten. Selten hatte ich so schnell ein Konto und alle Unterlagen beisammen und dies bei wirklich überschaubarem Aufwand. Einzig die Wartezeit bei der telefonischen Information der Bank zum Dispositionskredit war unbefriedigend. Da würde ich mir wünschen, die Banken würden die Auslastung der Telefone anzeigen und alternative Zeiten vorschlagen. Ein problematisches Thema bei comdirect und der Muttergesellschaft Commerzbank ist die bankseitige Kündigung von Girokonten. Sowohl aus dem Internet als auch in der weiteren Familie habe ich negative Erfahrungen mitbekommen. Allerdings relativiert sich das Risiko, da ich das comdirect-Konto im Wesentlichen als Zweitkonto benutze. Den Unmut Betroffener kann ich aber verstehen, wenn die Bank auf der einen Seite bei der Neukundenwerbung Geld verschleudert, auf der anderen Seite ihr "Kundenportfolio" bereinigt. Transparenz würde helfen, dann könnte der mündige Kunde entscheiden, ob die comdirect etwas für ihn ist und wirkliche Betriebsgeheimnisse würden auch nicht offenbart. Ich hoffe, dass durch die Wiedereingliederung der comdirect in die Commerzbank AG kein Stress für mein Konto und mich entsteht. Mehr als eine neutrale Bewertung ist nach dem vorher Gesagten nicht drin.
Clemens

31.12.2020 | Openbank S. A.: Super Zweitgirokonto
Ich habe vor einigen Wochen das kostenlose Girokonto der Openbank eröffnet und nutze es seitdem als gutes Zweitgirokonto. Das Konto habe ich in erster Linie wegen des Zinssatzes für das Tagesgeldkonto (aktuell 0,50%) eröffnet. Dass das Girokonto eine nichtdeutsche bzw. spanische IBAN hat, ist für mich kein Problem, eher im Gegenteil, es kommt mir zugute, da ich auch im spanischen Raum Zahlungsverkehr habe. Geldeinzahlungen auf das Girokonto sind nur in Spanien möglich. Das Girokonto ist aber ansonsten voll funktionsfähig. Auch eine gute Sache: Das Girokonto der Openbank wird nicht an die Schufa gemeldet. Neben der girocard und der Visakarte bei meinem Erstgirokonto habe ich jetzt auch endlich eine gebührenfreie Mastercard, zwar ohne Dispo, den brauche ich aber auch nicht, dafür mit Wunsch-Pin, was super ist, da ich so eine gut merkbare PIN vergeben kann. Ich kann 5x pro Monat an allen Geldautomaten ziehen, was ausreichend ist, zusätzlich kann ich noch die Santander-Automaten benutzen, da die Openbank eine Tochter der Santander ist. Eine girocard gibt es hingegen nicht. Google Pay und für mich besonders wichtig Apple Pay werden unterstützt. Das Onlinebanking ist ganz ok und aus meiner Sicht sehr übersichtlich. Es erinnert ein bisschen an das Onlinebanking der ING-DiBa (neben Zugangsnummer und PIN noch der DiBa-Key). Ich halte das für ein gutes zusätzliches Sicherheitskriterium. Zur Freigabe von Aufträgen und Transaktionen wird das mTan-Verfahren angeboten. Der Kundenservice ist nach meinen Erfahrungen super (Frankfurter Ortsvorwahl und Rückrufservice). Dazu kann ich Folgendes berichten: Von Mitte bis Ende November 2020 gab es eine Prämienaktion von 40 Euro für die Kontoeröffnung. Meine Kontoeröffnung Anfang Dezember 2020 war knapp zu spät. Also habe ich beim Kundenservice angerufen. Das mache ich immer so, mehr als Nein sagen kann ja nicht passieren! Ich habe vom Rückrufservice Gebrauch gemacht und wurde zwei Stunden später zum Wunschtermin (!) zurückgerufen. Ich habe gefragt, ob ich auch noch von der Prämie profitieren könne, denn schließlich hatte ich den Antrag noch Ende November 2020 ausgefüllt und auf den Weg gebracht. Der freundliche Mitarbeiter vom Kundenservice sagte mir, dass ich die Prämie aus Kulanz noch bekommen könne. Und nach wenigen Tagen war die Prämie meinem Girokonto gutgeschrieben (ein schönes Vorweihnachtsgeschenk!). Bis jetzt bin ich vollkommen zufrieden und kann das Girokonto zumindest als Zweitgirokonto hundertprozentig empfehlen!
Dirk B.

26.12.2020 | Commerzbank AG: Einmal und nie wieder
Ich kann mich zum, aus meiner Sicht unverschämten und in keiner Weise nachvollziehbaren Verhalten gegenüber Bankkunden, meinen Vorrednern nur voll und ganz anschließen. Auch mir wurden keinerlei Gründe für die Kontokündigung seitens der Bank genannt. Auch konnte ich, wie hier einige Vorschreiber, zwei Tage nicht auf mein Guthaben zugreifen. Mitarbeiter der Bank hatten angeblich auch keine Erklärung für das Ganze ... Solche Zustände - die nach den ganzen Berichten hier anscheinend kein Einzelfall sind - sollten, aus meiner Sicht, auch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht mitgeteilt werden.
A. W.

23.12.2020 | Commerzbank AG: Kündigung der Geschäfts- und Privatkonten heute am 23.12.
Ich kann mich nur anschließen mit den Beiträgen. Wollte heute mit meiner Frau Einkaufen, vorher noch zur Commerzbank Geld abheben. Die girocard geht nicht, wie? Die Geschäftskarte geht nicht, wie? Melden Sie sich am Schalter. Nach Rücksprache und sehr unfreundlicher Bankkraft, bekamen wir diese Antwort: Ihre Konten sind gesperrt, wir haben Ihre Konten zum 31.03.2021 gekündigt. Wir haben keine Kündigung erhalten, doch die ist raus und warum? Dazu geben wir keine Auskunft, keiner in der Filiale wollte uns helfen. Die Konten haben keinen Dispo und wir haben keine Kredite abgeschlossen, das ist es wohl, an uns verdient die Bank nicht. Wir haben umgehend einen Anwalt eingeschaltet, dieser kann aber erst nach Weihnachten richtig tätig werden und das vor den Festtagen und dem schrecklichen Jahr mit Corona. Das hat Methode und grenzt schon an Körperverletzung. Wenn die Bank nicht mehr existiert, werden wir sie nicht vermissen.
S. Ö.

23.12.2020 | Commerzbank AG: Kündigung von 7 Konten innerhalb der Familie
Jahrzehnte lang Kunden, erst Desdner Bank, dann zwangsläufig Commerzbank. Bei der ersten Kündigung dachten wir noch an ein Versehen, dann kam ein Kündigungsschreiben nach dem anderen, natürlich ohne Begründung. Wir werden bzw. man kann sagen wurden vom Wealth Management betreut, laut Commerzbank werden hier "maßgeschneiderte Leistungen für Kunden mit höchsten Ansprüchen" angeboten. Dies dürfte wohl in Vergessenheit geraten sein. Die zuständige Ansprechpartnerin war beim telefonischen Nachfragen äußerst unfreundlich und man hat natürlich keine Auskunft zu den Gründen bekommen. Zwei der Konten sind Geschäftskonten mit Mieteingängen, dementsprechenden Abbuchungen, es steht nun ein größerer Aufwand an, alles auf neue Konten umzuswitschen. Man kann nur vermuten, dass bei der Commerzbank etwas sehr im Argen ist, darauf dürften die diversen Abgänge aus der Vorstandsriege in diesem Jahr hindeuten.
C. K.

15.12.2020 | Consorsbank: Nach Depot und Verrechnungskonto jetzt auch mit dem Girokonto zufrieden
Bisher war ich mit Depot und Verrechnungskonto zufrieden bei der Consorsbank und jetzt habe ich auch das Girokonto bei der Consorsbank. Seit Jahren schon Depotkunde brauchte ich jüngst ein neues Girokonto, weil mein bisheriger Anbieter seit einiger Zeit für alle Girokonten eine monatliche Gebühr nimmt, die ich nicht bereit war zu bezahlen. Ich wollte es für die nächste Zukunft möglichst einfach und gebührenfrei, weshalb ich mich für die Erweiterung meiner Geschäftsbeziehung zur Consorsbank entschied und nicht für die weiteren gebührenfreien Anbieter mit teilweise besseren Dispozinsen, besserem Online-Banking oder Werbeprämien. Das Online-Banking ist nicht gerade intuitiv, auch ein bisschen bunt und die Mailbox-Einbindung eher umständlich, aber ich war binnen zwei Wochen startbereit mit Konto und Karten, ersparte mir die Authentifizierung und Installation einer neuen App auf dem Smartphone. Das Umziehen der Lastschriften war noch die meiste Last. Geldautomaten sind ja nicht mehr wirklich das Problem seitdem man bei Super- oder Baumärkten auch Geld abheben kann. Ganz klar, die Liste gebührenfreier Girokonto-Anbieter wird immer kürzer. Aber wenn man die N26 oder Vivid Money dieser Welt nicht will und lieber noch einen klassischen Online-Banker, ist die Consorsbank nicht der schlechteste Anbieter.
S. K.

11.12.2020 | Deutsche Skatbank: Ein Fiasko für Kleinunternehmer
Schreckliche Bank, hat mir als Stammkunde nach 7 Jahren total vor den Kopf gestoßen. In 2019 wurde mir der Kontokorrentrahmen entzogen, da in einem Quartal geringe Eingänge verzeichnet wurden. Da ich liquide war, hatte ich das Soll innerhalb eines Tages ausgeglichen. Ein Rückzahlungsplan, wie von Skatbank gefordert, erübrigte sich somit. In 2020 war das Konto fast immer im Haben, teils monatelang mit mehreren tausend Euro. Ich erhalte dennoch keinen neuen Kontokorrentkredit und kann das Konto daher weiterhin nicht vollumfänglich nutzen, z. B. keine Daueraufträge einrichten, da ich nicht permanent den Kontostand überprüfen mag, damit es nicht zu etwaigen Rückläufern kommt. Ein Jahr Bewährung reicht der Skatbank jedoch nicht aus! Mein Antrag auf nur 2.000 Euro Kontokorrentkredit wurde abgelehnt, und dies bei ca. 50.000 Euro Einzahlungen/Jahresumsatz auf meinem Skatbankkonto. Da ab 2021 erstmals Kontoführungsgebühren eingeführt werden, habe ich die Reißleine gezogen und zum Jahresende gekündigt. Hoffen wir auf eine neue Geschäftsleitung, dann wird es vielleicht wieder. Aber ich brauche diese Bank nicht, habe beste Scores und erhalte überall ein Konto, zumal es auch andere günstige Anbieter gibt und ich das Konto nur als Zweitkonto benötige. Da ab 2021 5 Euro/Monat/Konto Gebühren fällig werden, wird ein weiteres Argument obsolet.
Oliver Heinz

07.12.2020 | Deutsche Skatbank: Trumpkonto nicht mehr kostenlos
Bei der Deutschen Skatbank war das Trumpkonto bisher kostenlos. Nach der Einführung der Buchungspostengebühr wird nun aber auch ab 01.01.2021 die girocard mit 5,00 Euro Kartengebühr pro Jahr bepreist. Ich bin erst Anfang 2020 zur Skatbank gewechselt, weil ich den Preisanstieg der Spardabank nicht mehr mitmachen wollte. Nun zeigt sich, dass ich mich für die falsche Bank entscheiden habe. Besonders ärgerlich ist, dass nur wenige Monate nach Abschluss des Kontovertrags an der Preisschraube gedreht wurde. Für mich ein Grund nach nur wenigen Monaten die Bankverbindung wieder zu kündigen. Noch gibt es kostenlose Alternativen, die die Bezeichnung kostenlos auch wirklich verdienen.
R. M.

07.12.2020 | Openbank S. A.: Schwierigkeiten mit gesetzeskonformen Ausweiskopien
Die Openbank, eine Online-Tochter der Santander aus Spanien, bietet 0,5% Zinsen aufs Tagesgeld, für Neu- wie auch für Bestandskunden. Interessiert habe ich die Kontoeröffnung beantragt. Man muss gleichzeitig mit dem Tagesgeld auch ein Girokonto mit Mastercard beantragen. An sich eine angenehm einfache Kontoeröffnung online. Man wird gebeten, einen Euro auf das neu einzurichtende Konto zu überweisen. Dann kommt man auf eine Seite, auf der man sich mit Kopie von Vorder- und Rückseite des Personalausweises oder Reisepasses identifizieren muss. Leider hat die Bank Schwierigkeiten, eine gesetzeskonforme Kopie des Personalausweises zu akzeptieren. Laut Personalausweisgesetz §20 Abs. 2 muss eine Kopie unveränderbar als solche gekennzeichnet sein. Ähnliches findet sich in § 18 Abs. 3 des PassGesetzes. Danach darf ein Ausweis/Pass nur vom Inhaber oder von anderen Personen mit Zustimmung des Inhabers in der Weise abgelichtet werden, dass die Kopie dauerhaft und unveränderbar als Kopie gekennzeichnet wird. Die Openbank will Kopien ohne den Vermerk "Kopie", ansonsten akzeptiert sie die eingesandten Kopien nicht.
Rainer Schäfer

05.12.2020 | Openbank S. A.: Naja
Bereits zwei Tage nach Beantragung war das Konto einsatzbereit. Die Mastercard erhielt ich eine Woche später. Die Nutzung ist aus meiner Sicht nichts Besonderes und mit anderen Onlinekonten vergleichbar. Die spanische IBAN hat ihre Vor- und Nachteile. Wer eine Immobilie in Spanien besitzt, ist mit diesem Konto als Zweitkonto recht gut beraten. Viele spanische Versorger, wie z. B. Müllabfuhr, Strom und Wasser, ziehen nicht von deutschen Konten ein. Im Gegenzug akzeptieren deutsche Banken, allen voran die Santander Consumer Bank, für Fest- und Tagesgeldkonten kein Referenzkonto mit spanischer IBAN. Des Weiteren ziehen einige deutsche Firmen, z. B. blau.de, nicht von Konten mit spanischer IBAN ein. Ebenso gibt es Probleme für Rentner, da der Rentenservice nur auf deutsche Konten zahlt. Bei einer ausländischen Bank wird vermutet, dass der/die Rentner/in im Ausland wohnt. Der dann folgende Papierkrieg mit Rentenversicherung und Finanzamt kann nur mit einem weiteren Konto bei DKB, ING und Co. vermieden werden. Ein weiteres Übel ist die fehlende girocard. Unser Einwohneramt verlangt Zahlung ausschließlich mit dieser Karte. Barzahlung und Kreditkarten werden abgelehnt. Ebenso ist die girocard für Bargeldauszahlung im Supermarkt erforderlich. Last but not least ist die zum Konto gehörende Mastercard nicht als Kaution bei Mietwagenfirmen und Hotels geeignet, das es sich um eine Debitkarte handelt.
T. S.

04.12.2020 | Commerzbank AG: Plötzlich gekündigt und gesperrt
Mein Konto wurde letzte Woche plötzlich gesperrt, es ging gar nichts mehr. Laut Beraterin und Hotline wusste man nicht, wo das Problem war, und verlangte Geduld von mir. Am Mittwoch erhielt ich plötzlich die Kündigung zum März. In dem Kündigungsschreiben hieß es, ich kann mein Guthaben jederzeit bar abholen, bzw. von meiner neuen Bank einziehen lassen. Das Lustige bzw. das Traurige an der Sache ist, dies wird mir verweigert. Ich dachte bisher immer, wir leben in einem Rechtsstaat, aber scheinbar habe ich mich getäuscht. Ein fast 5-stelliges Guthaben wurde einfach gesperrt und ich habe keinen Zugriff mehr. Hier haben ja mehrere das Problem. Und nicht nur hier, sondern auch bei allestoerungen.de.
Manfred Guthaus

04.12.2020 | Commerzbank AG: Kündigung von drei Konten ohne Angabe von Gründen
Nach knapp 33 Jahren Kunde, zuerst Dresdner Bank, dann Commerzbank, die ersten zwei Privatkonten am 04.10.2020 ohne Angabe von Gründen gekündigt, ein Habenkonto und eines mit Kontokorrent. Ich habe meinen Anwalt eingeschaltet, der höflich bei der Beschwerdeabteilung Düsseldorf nach dem Grund angefragt hat. Antwort kam am 16.11.2020 ohne Begründung und man hat sich auf Paragraf 19, keine Angaben von Gründen berufen. Heute 04.12.2020 Kündigung eines von noch zwei verbliebenen Geschäftskonten, was auch nur ein Habenkonto ist. Meine Jahresumsätze belaufen sich auf knapp 8 Millionen Euro. Ich werde jetzt wieder meinen Anwalt einschalten und Beschwerde einlegen. Bei diesen vielen Berichten überlege ich unter Umständen auch an die Presse zu gehen. Das Ganze hat System meines Erachtens.
R. L.

28.11.2020 | Commerzbank AG: Gutes Zweitkonto, aber das Vertrauen ist weg
Seit Anfang 2017 habe ich das Vorteilskonto bei der Commerzbank. Der Start war holprig, seitdem läuft alles rund. Noch immer ist (wie damals als Sonderkondition versprochen) alles bei belegloser Online-Kontoführung kostenlos ohne weitere Bedingungen. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Auch die hohe Eröffnungsprämie von 200 Euro habe ich problemlos erhalten. Gut finde ich die Commerzbank-Geldautomaten, bei denen auch Geld (und zwar Scheine und Münzen) rund um die Uhr eingezahlt werden kann. Das bundesweite Filialnetz ist trotz fortschreitendem Abbau noch immer weit vernetzt. Sogar im Sommerurlaub in Wernigerode gab es unerwartet eine Commerzbank-Filiale. Auch wenn ich selten eine Filiale benötige, ist es ein gutes Gefühl. Das Onlinebanking und die App sind mittelprächtig, aber brauchbar. Die HBCI-Schnittstelle funktioniert tadellos. Leider etwas unkomfortabel, da ständig photoTAN-Codebilder mit der App gelesen werden müssen. Insgesamt ist mein Commerzbank-Girokonto für mich ein gutes Zweitkonto. Leider ist mein Vertrauen jedoch weg. Fast täglich lese ich hier Erfahrungsberichte, dass plötzlich und ohne nachvollziehbaren Grund die Commerzbank Konten kündigt. Dass die comdirect jetzt wieder in die Commerzbank integriert ist, lässt meine Skepsis sogar noch wachsen. Früher hatte ich mein Hauptkonto bei der comdirect und habe es dann aus Prinzip gekündigt, nachdem meinem Bruder nach meiner Empfehlung die Kontoeröffnung verweigert wurde und einem Freund das Konto gekündigt wurde. Ich gehöre zu der Kundengruppe, die die Commerzbank möglicherweise für unattraktiv hält: Solventer Akademiker, verbeamtet, keine Kredite/Schulden und meine Bezüge gehen auf einem anderen Konto ein. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, jeden Tag könnte die bankseitige Kündigung kommen, mag ich keinen Zahlungsverkehr auf das Konto umstellen. Da ich persönlich bislang jedoch nur von der Commerzbank profitiert habe, halte ich eine neutrale Bewertung für fair.
M. S.

25.11.2020 | Commerzbank AG: Kündigung des Girokontos nach drei Wochen
Meine Mutter hat ein Girokonto eröffnet bei der Commerzbank. Es lief eigentlich alles glatt. Es war die Art, bei der bei einem Geldeingang von 700 Euro keine Gebühren anfallen. Es gab andere Kontenarten wo die monatlichen Kosten 4 bis 5 Euro betragen, doch sie wollte diese Variante. Meine Mutter war dort, hat alles geklärt und es schien alles gut. Heute, ca. drei Wochen später, kam die Kündigung. Kein Grund, kein gar nichts. Sie hat noch nicht mal das Gehalt aufs Konto bekommen. Ich versteh es einfach nicht. Sie ist nicht mehr die Gesündeste und muss jetzt einen neuen Termin bei einer anderen Bank machen.
D. O.

24.11.2020 | HypoVereinsbank: Über das Ziel hinaus geschossen
Die HypoVereinsbank ist echt für eine Überraschung gut! Ich habe bei der Bank ein Festgeldkonto eröffnet, über WeltSparen. Solche Anlagen sind normalerweise standardisiert und mit wenig Aufwand verbunden. Deswegen habe ich mich schon gewundert, dass ich bei der HVB dafür eine Vereinbarung zur Geschäftsverbindung abschließen musste, und dass ich nun regelmäßig Post von der Bank erhalte. Echt überrascht war ich dann, als ich aus anderem Grund einen Zugang zu "MeineSchufa" bekam. Da musste ich nämlich sehen, dass die HVB es mit der Geschäftsverbindung sehr ernst nimmt. Es war nicht nur eine Bonitätsabfrage eingetragen, sondern auch die Eröffnung eines Girokontos. Nun habe ich nie ein Giro bei der HVB beantragt und es wurde auch keines eröffnet. Der Eintrag ist also falsch. Ein Festgeld und auch ein zugehöriges Verrechnungskonto begründen keinerlei Kreditrisiko für die Bank und rechtfertigen damit weder eine Schufa-Abfrage noch die fälschliche Eintragung eines Girokontos. Es geht mir nicht darum, ob mein Schufa-Score dadurch beeinflusst wird oder nicht. Es geht einfach nicht an, dass eine Bank solche falschen Einträge macht, die dann von der Schufa womöglich an meine anderen Bankverbindungen weitergegeben werden. Wo bleibt da der Datenschutz? In meinen Augen geht dieses Vorgehen zu weit. Ich verstehe, dass die Bank mit Sonderzinsen Kunden gewinnen will. Aber das sollte nicht hinterrücks geschehen - die meisten Anleger bekommen von den Schufa-Einträgen gar nichts mit. Als potenziellen Kunden für weitere Bankprodukte hat die HVB mich jetzt jedenfalls verloren.
Lothar B.

21.11.2020 | Consorsbank: Mein Hauptkonto
Ich bin seit 2016 Kunde bei der Consorsbank mit meinem Girokonto, vorher sehr unzufrieden mit Deutsche Bank und Sparkasse gewesen und jetzt sehr zufrieden. Ich mag die App und das appTAN-Verfahren, die VISA und die girocard sind klasse und werden überall bisher akzeptiert, Google Pay funktioniert tadellos, die Gebühren sind fair -> Bargeldversorgung ab 50 Euro kostenfrei, sonst 1,95 Euro pro Abhebung mit der VISA, keine Gebühr für abgelehnte Lastschriften wenn man doch mal vergisst etwas vom Tagesgeldkonto umzubuchen, passiert aber selten bis gar nicht, da die App über jede Bewegung auf dem Konto per Push benachrichtigt. Fazit: Die Konditionen mit den Platzhirschen ING und DKB vergleichbar, ich sehe keinen Grund die Bank zu wechseln.
Benjamin Kille

20.11.2020 | norisbank GmbH: Auch viel Bargeld gibt es problemlos
Bis vor zwei Tagen war ich mir nicht sicher, ob es auch klappt, wenn ich - was nur aber ab und an vorkommt - eine Bargeldmenge benötige, die das übliche Abhebungslimit eines Geldautomaten übersteigt. Jetzt weiß ich es bei der norisbank genau: Es klappt problemlos. Einfach über die Hotline den Betrag für die Abhebung freischalten lassen und dann z. B. bei der Deutschen Bank einen Geldautomaten nutzen. Der von mir angeforderte Betrag wurde anstandslos ausgezahlt. Und das geht dann immerhin bis 9.990 Euro. Damit komme ich erst mal ganz gut hin. Wer mehr braucht, sollte dann vielleicht wirklich eine Filialbank mit einem kompletten Dienstleistungsangebot aufsuchen.
Robert W.

20.11.2020 | BBBank eG: Nicht zu empfehlen
Aufgrund der rigiden und überzogenen Gebühreneinführung habe ich nach über 30 Jahren Mitgliedschaft bei der BBBank das Konto und die Mitgliedschaft gekündigt. Die BBBank hat mein Vertrauen verloren. Das angepriesene Mehrwertkonto mit den Vorteilen ist eine reine Augenwischerei. Wer rechnen kann, weiß, wie viele Millionen durch die Gebühreneinführung zusätzlich in die Kasse gespült werden. Man braucht sich nur mal die Ergebnisrechnung der letzten Jahren anzusehen. Die BBBank hat auch ohne Gebühren Gewinne von mehreren Millionen erzielt. Der Vorstand ist damit über das Ziel hinausgeschossen. Ich nehme an, dass die üppigen Vorstandsgehälter nicht niedriger geworden sind. Mit mir nicht, man muss sich nicht alles gefallen lassen, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr.
Adelbert Heizmann

18.11.2020 | Openbank S. A.: Gut, aber nicht als Hauptkonto
Die Kontoeröffnung verlief problemlos. Personalausweis sowie Kontoauszug vom Hauptkonto reichten aus. Eine Überweisung vom Hauptkonto zwecks Verifikation und das neue Konto ist freigeschaltet. Ein für Spanien übliches Vorgehen. Alternativ werden Steuerbescheide oder Gehaltsnachweise akzeptiert. Interessanterweise meldet Openbank das eröffnete Konto nicht an die Schufa, sondern schickt lediglich eine Girokontoanfrage. Als Login gilt die Personalausweisnummer, in Spanien ebenfalls üblich. Die Anmelde-PIN wird im Laufe der Registrierung frei gewählt. Nach einer Woche kam die Mastercard-Debit, mit der man 5 Mal im Monat in der Eurozone kostenlos Bargeld abheben kann und unbegrenzt in Santander-Filialen. In einem kostenpflichtigen Reisepaket sind sogar 5 kostenlose Barabhebungen im Monat weltweit, sowie gebührenfreie Zahlungen in anderen Währungen mit dabei. Außerdem kam die Super-PIN. Sie ist für jeden telefonischen Kontakt sowie für Stammdatenänderungen erforderlich. Es wird das altbekannte mTAN-Verfahren eingesetzt. Der Zugang ist sowohl über Browser als auch über App möglich. Dabei kann die Funktionalität zwischen zwei Zugangswegen zeitweise unterschiedlich sein. Manche Funktionen oder Optionen können in Web fehlen, manche in der App. Das wird aber immer relativ kurzfristig nachgeholt. Die deutschsprachige, freundliche und kompetente Hotline sitzt in Madrid, ist aber unter einer Frankfurter Nummer zu erreichen. Auch per Mail ist der Kundenservice erreichbar, die Mails werden meistens innerhalb von wenigen Stunden beantwortet. Die Bank bietet auch ein Tagesgeldkonto an, das man einfach online eröffnen kann. Auch Investmentfonds sind inzwischen im Programm. Die Nachteile sind aber unübersehbar. Viele Einzugsstellen akzeptieren immer noch keine ausländischen IBANs. Darunter nicht nur kleine private Wohnungsvermieter, sondern auch manche Strom- und Gaslieferanten, Kreditkartenanbieter, Online-Händler etc. Fehlende Bankeinzugsmöglichkeiten können in bestimmten Fällen zu einem echten Problem werden. Auch muss man an manuelle Zinsbesteuerung und Freibeträge denken, denn die Zinserträge werden nicht automatisch besteuert. Auch Kontoauszüge in gewohnter Form werden nicht bereitgestellt. Die Absender-IBAN wird nicht angezeigt. Der entscheidende Nachteil ist aber fehlende girocard, die in Deutschland öfters als einzige Karte akzeptiert wird. Wer in Deutschland viel unterwegs ist und kein Freund vom Bargeld ist, soll mehrmals überlegen, bevor er sein Openbank-Konto zum einzigen Girokonto macht. Da andere Banken für ihre kostenlosen Konten regelmäßige Eingänge erwarten, erübrigt sich die Frage vom Gehaltskonto bei Openbank. Für ein zusätzliches Girokonto oder fürs Tagesgeld eignet sich Openbank durchaus, sowie für diejenigen, die öfters nach Spanien reisen. Wer in Spanien zum Beispiel Immobilien hat, kommt um Openbank nicht herum.
M. F.

15.11.2020 | Commerzbank AG: Abzocke bei Kontoführungskosten
Ich hatte bei der Commerzbank ca. 15 Jahre lang ein "0-Euro Girokonto". Dieses Konto wurde bei monatlichem Geldeingang von mindestens 1.200 Euro kostenfrei geführt. Nachdem für einen Monat der Geldeingang ausblieb, wurde sofort und ohne Mitteilung am Monatsende desselben Monats eine Kontoführungsgebühr in Höhe von 10 Euro berechnet. Nach einem Anruf bei meiner Niederlassung wurde mir mit süffisantem Unterton erklärt, dass die Berechnung der Kontoführungsgebühr bei fehlendem Geldeingang so in der Preisliste des Unternehmens dargestellt sei (das ist auch sachlich korrekt). Meine Nachfrage, ob eine andere Kontoführung zu kleineren Gebühren möglich sei, wurde verneint. Es gab die Möglichkeit einer Kontoführung für 4,90 Euro, aber diese Option wurde vom Mitarbeiter nicht angesprochen. Ich habe daraufhin sofort mein Konto bei der Commerzbank gekündigt und nutze nun die Dienstleistung einer Direktbank, die ohne Bedingungen ein kostenfreies Girokonto (sogar mit Kreditkarte) anbietet. Ich bin mit den Umgangsformen der Commerzbank unzufrieden und kann diese Bank nicht empfehlen.
Uwe Braun

12.11.2020 | Commerzbank AG: Kündigung aller Konten, Ursache nicht zu erfahren
Meiner Frau flatterte vor wenigen Tagen die Kündigung der Geschäftsbeziehung zu, wie bei anderen hier ohne Begründung, und ohne das wir uns einen Reim darauf machen können, was die Ursache sein könnte. Konto immer gedeckt, Sparbuch vorhanden, seit 22 Jahren Kunde, seit 20 Jahren Angestellte im Öffentlichen Dienst beim selben Arbeitgeber, einem Universitäts-Klinikum. Telefonanruf bei der auf der Kündigung angegebenen Nummer, etwas schnippische Dame die nur zu sagen hatte: "Das ist so, und den Grund werden wir ihnen nicht mitteilen, auch nicht in der Filiale." Gestern war meine Frau dann in der besagten Filiale, keiner hatte eine Erklärung. Der Filialleiter nahm sich 20 Minuten Zeit und versuchte telefonisch zu erfahren, warum die Kündigung ausgesprochen wurde, ohne Erfolg. Eine Begründung wurde auch ihm nicht mitgeteilt. So ein Verhalten macht einen fassungslos, das ist unseriös und unverlässlich. Eine Google-Suche ("Commerzbank kündigt mein Konto") brachte zahlreiche Ergebnisse, tauscht man den Namen Commerzbank durch den anderer Banken, stellt man schnell fest, dass diese Unart scheinbar willkürlicher Kündigungen vor allem von der Commerzbank betrieben wird, verstärkt seit 2019. Bei anderen Banken finden sich diese Berichte nicht, oder nur für Einzelfälle. Ich selbst bin mit meinen Konten bei der comdirect, die ja nun vollständig in der Commerzbank aufgegangen ist. Ich werde daher dort meinerseits alles kündigen und gemeinsam mit meiner Frau zu einer anderen Bank wechseln.
Thomas C.

12.11.2020 | BBBank eG: Seit 2020 nur noch eine Enttäuschung
Ich bin seit 2018 BBBank-Kunde (Girokonto und Visa) und war bislang sehr zufrieden, trotz Einschränkungen im Umland. In 2020 - wo ich das erste Mal wirklich auf den Kundenservice der Bank angewiesen war, wurde ich bitter enttäuscht. Ich kann die negativen Berichte bezüglich dem kleinlichen Service und der Reaktionszeiten leider bestätigen. Bisher hielt ich wenig vom kontaktlosen Bezahlen. Mit Corona und der möglichen Reduzierung von Berührungspunkten, gab es für mich im Februar das erste Mal ein echter und sinnvoller Grund es zu verwenden. Leider konnte ich nirgends finden, wie man es aktiviert (nur wie es deaktiviert wird). Tests in Geschäften zufolge wäre die Funktion nicht aktiviert bzw. die Karte reagierte nicht. Die Reaktion vom Kundenservice dauerte ca. drei Wochen bis ich eine Anleitung erhielt - angeblich sei sie aber aktiviert, das könnte man am Status sehen. Ich sollte es nochmals beim Einkauf testen, sonst am Automaten neu aktivieren. Ein entscheidender Hinweis kam dann auch noch: Es gäbe eine Kartencharge, bei der die Funktion defekt ist. Ich fragte mich, warum wurde mir das mitgeteilt, aber nicht, ob ich nun betroffen bin? Wieder Zeit verloren und wie erwartet, es ging nicht - weder beim Einkauf noch nach erneuter Aktivierung. Ich bat dann telefonisch um Klärung und den Austausch der Karte, da sie offensichtlich nicht funktioniert. Die Anfrage wurde aufgenommen und die Rückmeldung ließ auf sich warten - nach fast zwei Wochen dann endlich eine Rückmeldung: Ich glaubte es nicht. Die Karte wäre angeblich nicht defekt, ein Tausch auf Kulanz daher nicht möglich. Man könne mir auf eigene Kosten gerne eine neue ausstellen. Ich habe mich dann entschieden, es sein zu lassen. Nach gut zehn Wochen, ohne einen Schritt weiter zu kommen während Corona, hatte ich die Nase voll. Als im Juni/Juli dann die Ankündigung zur Einführung der Gebühren kam, war ich wirklich fassungslos. 2,95 Euro wären ja noch völlig nachvollziehbar für die derzeitige Entwicklung am Markt, aber die jährliche Kartengebühr von 11,95 Euro war derart unangebracht. Für mich ist es damit ein Sprung von 24 Euro (wegen der Visa-Karte) auf 72 Euro im Jahr, also volle 200% Aufschlag. Insbesondere mit der Erfahrung, dass zuvor nicht mal die Karte bei Defekt getauscht wurde und eine Serviceanfrage so lange bis zur Antwort brauchte, war es für mich genug. Mich hat die Bank damit nun endgültig vergrault.
Alex S.

08.11.2020 | 1822direkt: Keine gute Bank
Mir ist es auch passiert, dass ich bei dieser Bank abgelehnt wurde, obwohl ich als Beamtin im öffentlichen Dienst solvent bin und keinen negativen Schufaeintrag habe. Meine Schufa habe ich vorher abgeklärt; das geht ganz einfach per Online-Anfrage und das kostenlos. Auf meine Nachfrage bei 1822direkt sagte mir eine Angestellte, dass ich wegen meines oben geschilderten persönlichen Hintergrunds kein "attraktiver" Kunde bin und die Bank nichts an mir verdiene. In diesen Zeiten seien der Bank lieber solche Kunden, an denen sie besser verdienen könne. Danke für diese Offenheit. Es muss wohl eine neuere, noch unerfahrene Bankmitarbeiterin gewesen sein, die zumindest noch Anstand und Ehrlichkeit besitzt.
Angela K.

05.11.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Immer noch das beste Gesamtpaket
Nach nun mehr 8 Monaten Erfahrung in 2020 und früherer mehrjähriger Kundenbeziehung mit der DKB will ich jetzt meine Erlebnisse schildern. Ich war ursprünglich in der Zeit von 2012 bis zum Jahre 2015 Kunde der DKB. Am Anfang hatte ich das DKB-Cash-Girokonto wegen der Konditionen, dem City Cashback und auch dem DKB Club eröffnet. Seit dieser Zeit war es gut drei Jahre lang mein Haupt- bzw. einziges Girokonto. Die damaligen Vorteile waren das absolut übersichtliche und bedienerfreundliche Onlinebanking, der freundliche und wirklich rund um die Uhr erreichbare Kundenservice und besonders die zum Konto gehörende Visa-Karte. Letztlich verließ ich aber die Bank dann doch im Jahr 2015. Die Gründe dafür lagen im Auftauchen des Angebotes der Fidor Bank, die damals mit der Smartcard eine innovative Hybridkarte mit Wunsch-PIN herausbrachte. Zudem gab es eine Community und verschiedene Prämien. Die genauen Vorteile habe ich im Bericht über die Bank benannt. Aufgrund der Kontoeröffnung ohne Schufa und des großzügigeren Dispos verließ ich dann die DKB. Jetzt bin ich aber nach einigen Jahren wieder "reumütig" zur DKB zurückgekehrt. Die Konditionen des Kontos wurden insgesamt stark verändert. Die kostenfreie Bargeldabhebung bzw. Kartenzahlung im Ausland erfordert nun also nach 12 Monaten den "Aktivkundenstatus" (d. h. einen monatlichen Geldeingang in Höhe von 700 Euro). City Cashback und DKB Club wurden eingestellt. Trotzdem muss sich die Bank ja in erster Linie mit den Wettbewerbern messen. Und wenn man sich die Bedingungen anschaut, stellt das DKB Cash als Gesamtpaket noch immer die Benchmark in diesem Bereich dar. Neben den wenigen Einzahlautomaten steht einem Nutzer durch den Menüpunkt "Cash im Shop" im Onlinebanking der DKB das riesige Netz von Barzahlen.de für Einzahlungen auf das Konto zur Verfügung. Diese Einzahlungen kosten zwar Gebühren sind jedoch im Vergleich zu den Mitbewerbern günstig und auch ohne Smartphone im Internetbanking am Desktop zu bedienen. Die Visa-Karte ist inzwischen beinahe in fast allen Geschäften einsetzbar. Als TAN-Verfahren kann das sichere PhotoTAN-Verfahren eingerichtet werden! Leider wird bei der Anmeldung auf die Nutzung der 90 Tages Ausnahmeregel bei PSD II verzichtet. Somit muss die Anmeldung bestätigt werden. Das Onlinebanking hat sich seit damals an der Oberfläche kaum verändert, es ist aber immer noch sehr nutzerfreundlich und bequem. Der Kundendienst erreicht inzwischen fast wieder das Niveau von damals. Deshalb zusammenfassend immer noch die Pole Position. Der Abstand wird aber jedes Jahr kleiner!
Matthias L.

05.11.2020 | 1822direkt: Völlig unfähige Bank
Habe zuerst das PostIdent erfahren und dann den aufwendigen Kontoeröffnungsprozess wochenlang vollzogen, dann wurde mir das Konto verweigert ohne Angabe von Gründen. Auf meine Nachfrage nach dem Grund würde mir keiner genannt. Das Personal ist am Telefon sehr unfreundlich, wollte keine Gründe für die Ablehnung nennen ... So etwas habe ich nicht erlebt. Ich bin leitender Angestellter und solvent, sicher kein negativer Schufaeintrag. Sind die irre? Wollen die keine Kunden? Unverständlich. Bin inzwischen bei der DKB und sehr zufrieden.
J. S.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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