Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

22.07.2020 | comdirect: Seit ein paar Monaten bei der comdirect und noch dabei
Ich bin seit ein paar Monaten mit dem kostenlosen Girokonto und als Ersatzkonto bei der comdirect. Anlass war die Einführung von Gebühren bei der vormaligen Bank. Ich bin nicht unzufrieden, gerade das Online-Banking gefällt mir sehr gut und ich überlege gerade, ob ich als zweites Produkt ein Depot dazunehmen soll, warte aber dabei auf die geeignete Aktion für Einsteiger, die es bei der comdirect in der Vergangenheit sehr regelmäßig gab. Absolut nichts zu bemängeln oder gar zu verbessern gibt es bei der Kontoeröffnung. Sehr schlank bei den Formalitäten und sehr schnell bei der Zustellung der Karten und der Zugänge kam die comdirect daher. Ich kann mich - obwohl schon bei vielen Banken gewesen - nicht an ein ähnlich komfortables Prozedere erinnern. Aber es gibt auch den ein oder anderen Kritikpunkt im laufenden Betrieb. Zum einen das interne Postfach, wo ich eigentlich am liebsten nur die Kontoauszüge und die wichtigsten Meldungen sehen möchte, wird ab und an für Werbung benutzt. Zum anderen habe ich schon zweimal Ärger mit der PhotoTAN gehabt und brauchte Hotline sowie Aktivierungsbrief. Und drittens das Dauerthema bankseitige Kündigung, welches zwar nicht bei mir, aber in der näheren Familie zuschlug. Es ist also ein gemischtes Bild, was man bei der comdirect mitbekommt und deshalb doch etwas zu wenig für eine allgemeine Empfehlung.
Gerd H.

13.07.2020 | norisbank GmbH: Wie lange noch bietet die norisbank ein kostenloses Girokonto?
Die norisbank holt auf, der Wettbewerb baut ab, so könnte man es sagen. Während zum Beispiel bei Postbank, Commerzbank, Volkswagen Financial Services oder bei der ING Gebühren für Girokonto bzw. Karten Fakt sind oder drohen, ist bei der norisbank noch Ruhe. Auch sind die Neukundenvorteile noch auf dem gleichen Niveau wie früher - sprich: 100 Euro für den Neukunden (auch mehrmals nach Sperrfrist), während es bei Volkswagen Financial Services schon lange keine Prämien mehr für Zahlungsverkehrskonten gibt und die ING wesentlich knausriger ist (und keine Wiederholungstäter erlaubt). Aus diesem Grunde habe ich vor ein paar Wochen mein VWFS-Konto zum 30.9.2020 gekündigt und benutze das ING-Konto nur noch als Zweitkonto. Natürlich wird es immer schwerer ein gutes und kostenfreies Girokonto zu bekommen, aber bis auf das Online-Banking der norisbank, was mir eigentlich nicht gefällt, erfüllt die Bank diese Kriterien noch. Vor allem bei einfacher und zügiger Kontoeröffnung hat die norisbank bei mir gepunktet. Für den Depotbereich muss ich mir allerdings eine neue Lösung suchen mangels Angebot seitens der norisbank. Mein Appell an die anderen Kunden: Nur wer auf Marktverschlechterungen reagiert und wechselt, verschafft sich auf der Gegenseite Gehör und fördert den Wettbewerb. Nur jammern hilft nicht. Das Girokonto der norisbank ist meiner Meinung nach eine Option.
A.-N. M.

12.07.2020 | BBBank eG: Nach 20 Jahren sag ich bye bye
Kann mich den Vorrednern leider nur anschließen. Bin seit 20 Jahren bei der BBBank und habe zu 99,9% nur Onlinebanking gemacht. Eine Beratung zu einer Lebensversicherung in den Nullerjahren und ein Termin für einen Kleinkredit vor über einem Jahr. Das wars. Jetzt soll ich 50 Euro für Konto und Jahresgebühren auf eine Karte bezahlen? Jetzt mitten in der Coronazeit und dazu noch in den Sommerferien werden diese Gebühren erfunden mit einer Sonderkündigungsfrist bis 31.8. Neues kostenloses Konto bei einer Online-Bank ist bereits erstellt. War jetzt ein Vormittag beschäftigt alle Lastschriften zu ermitteln. Bei den meisten konnte ich tatsächlich in Online-Formularen die Daten zur neuen Bank ändern. Ich kann alle Wechselwilligen nur ermutigen. Von der BBBank bin ich wirklich tief enttäuscht. Hatte am vergangenen Wochenende noch Werbung für sie gemacht. So ein Vorgehen hätte ich nicht erwartet.
A G

12.07.2020 | ING-DiBa AG: Multibanking funktioniert seit Monaten nicht
Bis vor 3 Jahren war die ING meiner Meinung nach führend bei Service und Anwenderfreundlichkeit. Das hat sich grundlegend geändert. E-Mails werden ignoriert. Auf Fragen bekommt man keine Antwort mehr. Seit Monaten funktioniert das Multibanking nicht mehr. Einzelne Banken wie die comdirect kann man schon seit einem Jahr nicht mehr einsehen. Wegen PSD2 wird jetzt angeblich wieder umgestellt. Dabei gibt es die Neuregelung schon so lange! Und deswegen war schon damals das Multibanking längere Zeit ausgefallen. Meine Sparkasse hat die Umstellung in kürzester Zeit hinbekommen. Dass Multibanking dort ist eine Wucht! Und wer bitteschön kommt auf die Idee, ein tipptopp funktionierendes Programm abzuschalten, ohne bereits im Hintergrund die Neuprogrammierung parat zu haben? Das ist dilettantisch! Von der umständlichsten Anmeldeprozedur aller Institute am PC ganz zu schweigen. So wird das nichts liebe ING. Vorsprung total verspielt! Und ich werde wohl zur guten alten Sparkasse wechseln.
R. B.

09.07.2020 | BBBank eG: Gebühren
Ich war ca. 16 Jahre BBBank-Kunde. Hatte bisher weder erwähnenswert positive noch negative Erfahrungen. Ich musste nie einen Kredit in Anspruch nehmen und habe somit Monat für Monat der BBBank mein Geld zum damit Arbeiten (= Gewinn für die Bank) zur Verfügung gestellt. Dienstleistung darf ohne Zweifel auch etwas kosten. Die Gebühren aber von "Null auf Hundert" anzuheben, ist aber mehr als dreist. Lange Rede - wenig Sinn. Kündigung ist durch. Ich stelle mein Geld jetzt anderen zur Verfügung, die mich nicht dafür bestrafen, dass ich ihnen mein Monatslohn leihe.
Peter Plod

05.07.2020 | comdirect: Grundlose Kündigung
Nach 16 Jahren als treuer comdirect-Kunde wurde mir mein Konto und mein Depot ohne Angabe von Gründen fristgerecht gekündigt. Die Gründe werden angeblich laut Beschluss der comdirect nicht kommuniziert. Ich habe weder das Konto überzogen, noch habe ich sonst eine Ahnung, was ich falsch gemacht habe. Der Aufwand alle Lastschriften etc. auf ein neues Konto zu übertragen, bedeutet für mich mehr als einen Arbeitstag Aufwand. Daher kann ich allen derzeit nur raten: Finger weg von comdirect. Alle Versuche die Kündigung durch Kontakt des Kundenservice zurückzunehmen oder auch nur einen Grund zu erfahren sind gescheitert.
Andreas Fendt

27.06.2020 | ING-DiBa AG: Deutschlands umständlichstes Login
Die ING ist mit Abstand die Bank mit dem umständlichsten Login-Verfahren am PC. Smartphone ist OK. Ich bin jedes Mal erneut genervt, wie umständlich ich erst alle Daten zusammensuchen muss ... die Freischaltung dann über das Smartphone mit doppeltem Fingerprint. Dass es besser und vor allen Dingen schneller geht, zeigen andere Banken. Hoffentlich liest das mal jemand von der ING-Qualitätssicherung, damit sich endlich einmal etwas ändert. Weiterhin ist das automatische Logout mit 5 Minuten viel zu kurz gesetzt, eine echte Zumutung. Spätestens dann, wenn einem die Bank etwas zum Lesen ins Postfach gelegt hat. Zum Beispiel bleiben genau 5 Minuten, um die neuen AGBs zu lesen ... unmöglich zu schaffen ... nach dem Lesen wieder das wiederholte umständliche Prozedere zum Login.
Hartwig Winter

20.06.2020 | Commerzbank AG: Girokontokündigung nach Nr. 19 Abs. 1 der AGB
Im Januar kam ich nach Wohnortwechsel zur Commerzbank. Auch wegen der Werbung mit Geldgeschenk, wenn man ein Vorteilskonto eröffnete, was mir bereits vorkam, als hätte da der Rattenfänger von Hameln die Hand im Spiel. Aber da die Commerzbank hier auch eine Filiale mit Geldautomaten und bei Anfrage netten, kompetenten Berater(innen) hat, waren wir sehr angetan. Jetzt erhielten wir im Juni für September eine Kündigung ohne Ankündigung, was uns gerade jetzt mit gesundheitlichen Probleme zusätzliche Sorgen bereiten und wenn ich die Berichte über die Probleme der Commerzbank erinnern darf, dann macht das schon nachdenklich.
Günter V.

19.06.2020 | Volkswagen Financial Services: Kostenlos war demnächst einmal
Gebührenfrei ist nicht mehr bei der Volkswagen Financial Services ab dem nächsten Herbst. Viele Jahre lang bin ich mit meinem Hauptkonto bei der Volkswagen Financial Services und ohne größere Probleme, also ein eher zufriedener Kunde. Kein berauschendes Internet-Banking, auch nicht eine superschnelle Durchführung von Transaktionen oder Beantwortung von sonstigen Aufträgen. Hingegen Zuverlässigkeit kann man nicht bestreiten. Und es gibt - demnächst gab - eine kostenlose V PAY und vollwertige Kreditkarte, damit das kostenfreie Geldabheben an sehr vielen deutschen Geldautomaten. Tagesgelder oder Termingelder, die lohnen, sucht man lange schon vergeblich. Das Depot in Zusammenarbeit mit der DAB war auch nicht der große Wurf. Teuer und umständlich sind da die Stichworte. Neukundenaktionen oder Kunden-werben-Kunden wurde auch zurückgefahren oder gibt es (aktuell) nicht mehr. Somit ist Volkswagen Financial Services ziemlich austauschbar geworden. Ich persönlich werde wohl wechseln, obwohl mir bewusst ist, dass die gebührenfreien Girokontoangebote in Zukunft immer seltener werden. Ich möchte aber weder Empfehlung noch Nicht-Empfehlung aussprechen und denke, dass eine neutrale Beurteilung fair ist.
E. K.

19.06.2020 | BBBank eG: Kündigung nach Gebührenerhöhung
Ich kann meinen Vorrednern nur recht geben. Der Service hat seit Jahren kontinuierlich nachgelassen. Zu Coronazeiten war dieser faktisch vor Ort in den Filialen zum Erliegen gekommen. Auch ich werde nun angesichts dieser drastischen Gebührenerhöhungen (von null auf letztlich mindestens ca. 50 Euro für ein rein online geführtes Konto) nach knapp 40 Jahren Mitgliedschaft dieselbe kündigen. Für eine über Jahre gültige girocard jährlich ca. 12 Euro zu verlangen, ist mehr als unverschämt. Selbst Münzgeldeinzahlungen auf das eigene Girokonto sind zwischenzeitlich gebührenpflichtig. Bargeldabhebungen an den Geldautomaten der VR Bankgruppe sind nun ab der ersten Abhebung bereits gebührenpflichtig. Lediglich an den wenigen Geldautomaten der BBBank sowie der Cashpoolgruppe sind gebührenfreie Bargeldabhebungen am Geldautomat noch möglich. Die Schließung der eigenen Feuerkasse und Einbruchschadenskasse (die eigene Hausratsversicherung der BBBank) gibt dann den Rest!
F. G.

17.06.2020 | Fidor Bank AG: Guthabenkonto grundlos abgelehnt
Dachte eigentlich ein Basis-/Guthabenkonto stehe jedem zu und dürfte von den Banken nicht verweigert werden. Tja, Fidor hat davon wohl noch nichts gehört und mir grundlos jenes Basiskonto verweigert. Natürlich gibt es mit Sicherheit solventere Bankkunden als mich (mittelloser Rentner mit 700 Euro monatlich). Aber ein Basiskonto sollte doch bei zuverlässig einmal monatlich eingehender Rentenzahlung machbar sein - zumal ich weder einen Dispo noch sonstiges beanspruchte und zudem indirekt über O2 Banking seit 2018 bereits Fidor-Kunde bin, ohne dass ich dort je Probleme oder Pfändungen gehabt oder gar Schulden gemacht hätte. Aber den Herrschaften von Fidor sind arme Rentner anscheinend doch nicht gut genug! So viel dann also zum Recht auf Basiskonto für jedermann.
Silke Schneider

16.06.2020 | BBBank eG: Happige Preiserhöhungen
Kontoführung pro Jahr plus EUR 35,40, Gebühr für zwei girocards plus EUR 23,90, plus Gebühren für das Geldabheben (es gibt keine BBB-Filiale in meiner Nähe) macht unterm Strich ein Gebührenanstieg von EUR 0,00 auf mindestens EUR 59,30 jährlich. Und die hochgepriesene Feuerkasse soll auch dicht gemacht werden. Da hat man vor Kurzem noch versucht, mich ohne Angabe von Gründen dazu zu bewegen, ein anderes Produkt aus dem Haus abzuschließen. Nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft habe ich mich dazu entschlossen, mich nach einer Alternative umzuschauen. Schließlich bin ich mit meiner Bank nicht verheiratet. Vor allem die jährliche Gebühr für die girocard finde ich reichlich unverschämt. Das waren noch Zeiten, als die BBB noch eine Beamtenbank war.
H. L.

14.06.2020 | N26 Bank GmbH: Viele Kunden der N26 sind Betrüger - Sicherheitsmängel bei Bank
Die N26 prüft ihre Kunden gar nicht bis mangelhaft. Das sorgt dafür, das zwielichtige Gauner sich hier ohne Weiteres mit einer "seriösen" deutschen IBAN ausstatten und damit Fernabsatzbetrug begehen können. Die Strafverfolgungsbehörden sind dann machtlos, da die N26 Bank Fake-Identitäten toleriert. Aus diesem Grund muss man leider die gesamte Bank als nicht vertrauenswürdig einstufen und Geldgeschäfte mit den Kunden vermeiden. Die BaFin recherchiert hier seit zwei Jahren. Aber nachweislich funktioniert das Konzept nach wie vor. Aus meiner Sicht müsste man der Bank mit sofortiger Wirkung die deutsche Banklizenz entziehen.
Marius Thesing

13.06.2020 | BBBank eG: Service wird leider immer schlechter
Ich bin seit 20 Jahren Kunde der BBBank und habe zu Beginn sehr positive Erfahrungen gemacht. Es gab guten Service zu guten Konditionen. Leider hat der Service in den letzten Jahren stark nachgelassen. Die Mitarbeiter in den wenigen Filialen vor Ort sind oft unmotiviert, auch über die Hotline wird die Beratung immer schlechter. Bei diesem schwachen Service wird ab sofort auch noch eine Kontoführungsgebühr in Höhe von ca. 50 Euro pro Jahr erhoben, sofern ausschließlich das Online-Banking genutzt wird, ansonsten fallen weitere Gebühren an. Leider wurde aus der Bank, die ihre Kunden in den Mittelpunkt stellte, eine Bank, die den eigenen Profit in den Mittelpunkt stellt. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, werde meine Konten bei der BBBank aber jetzt kündigen.
J. S.

07.06.2020 | Santander Consumer Bank AG: Onlinekonto und Filiale nicht zu empfehlen
Ich bin seit 1984 zuerst bei der BfG später Santander Kunde. Seit das Onlinekonto auf das "SantanderSIGN"-System umgeschaltet wurde, gab es nur noch Probleme. Ohne ersichtlichen Grund war ein Einloggen nicht mehr möglich, "keine Verbindung zum Server" oder sonstige Meldungen. Auch nach der mehrfachen Zusendung neuer Zugangsdaten kein Zugang möglich. Nach dem dritten Mal neuer Zugangsdaten, dann endlich wieder Zugriff ... für ganze 6 Wochen, dann wieder nicht. Hotline unmöglich, die Leute dort haben nicht die kleinste Ahnung, wovon eigentlich die Rede ist. Auch in der Filiale keine wirkliche Hilfe. Stattdessen ein überheblicher 22-Jähriger, der tatsächlich meinte, dass die "neue Technik" wohl von mir nicht verstanden werde. Keine Ahnung, mit welcher Hybris die dort ihre Azubibürschchen erziehen. Ich bin Firmeninhaber und führe mehrere Konten bei vier verschiedenen Banken problemlos online. Ich werde dieses Vertragsverhältnis nun beenden.
Michael Giesen

07.06.2020 | Fidor Bank AG: Immer unzuverlässiger und teurer geworden
War vor mehr als fünf Jahren vielleicht mal innovativ, mittlerweile gibt es technische Probleme am laufenden Band (gerne am Monatsende), die Gebühren für Konto und Karten wurden massiv erhöht, das Bonussystem und andere Konto-Features (Geldnotruf, Sofort-Einzahlung via Giropay, Edelmetallhandel etc.) wurden ersatzlos abgeschafft und die Fidor-Community ist praktisch tot, da alle aktiven Nutzer vergrault wurden und die Beiträge nicht mehr öffentlich einsehbar sind. Selber kündigen musste ich übrigens gar nicht, denn eines Tages hat die Fidor Bank mir aus heiterem Himmel und ohne Begründung das Konto gekündigt! Zuletzt hat auch o2 Banking die Reißleine gezogen und Fidor als White-Label-Partner gekündigt. Ich denke allzu lange wird es die Fidor Bank nicht mehr geben.
Uli D.

06.06.2020 | comdirect: Benutzerunfreundliche IT
Bei der comdirect gibt es seit einiger Zeit eine Umstellung in ihrer IT zur Handhabung mit Push-TAN und Foto-TAN. Nach ungefähr 15 bis 18 Anrufen bei der Hotline dieses Bankhauses erhielt man immer wieder unterschiedliche Ratschläge, wie man bei der Freischaltung des Kontos vorzugehen hat. Der Zeitaufwand für mich als Kunden war dabei mehr als 5 Stunden! In meinen Berufsleben habe ich zahlreiche IT-Projekte geleitet - eine solche Pannensoftware, wie sie offensichtlich die Bank verwendet, wäre von mir nicht abgesegnet worden. Dabei wimmelten die gemachten, oftmals unwirksamen Vorschläge der Bank-Hotline-Mitarbeiter nur so vor Bürokratie. Fakt ist, dass das Girokonto fast 2 Wochen nicht benutzbar war. Ein absolutes Unding! Diese Bank ist leider aus meiner Sicht keine Empfehlung mehr.
A. R.

04.06.2020 | Targobank AG: Nach vielen Jahren ein Update des Targobank Online-Bankings
Vor ein paar Tagen gab es nach einigen Jahren mal wieder ein Update des Targobank Online-Bankings. Nach der Anmeldung poppte ein Hinweis hoch, ob man nicht das neue Online-Banking ausprobieren will oder auf dem alten Stand bleiben möchte. Mutig, aber illusionslos, wählte ich das mir unbekannte Neue. Dazu muss man sagen, dass die Targobank sehr lange am alten Design klebte, was noch aus Citibank-Zeiten stammte und bisher nur leicht überarbeitet wurde. Erstaunt war ich vom ersten Eindruck, die Schrift und die Elemente sind größer geworden. Seniorengerecht dachte ich zuerst, was ja nicht schlecht sein muss. Schließlich bin ich auch schon ein Best Ager. Direkt gefallen hat mir das neue Set trotzdem nicht unbedingt. Nach einigen Minuten merkt man, dass alles so ungefähr beim Alten geblieben ist, nur ein bisschen moderner und kontrastreicher. Der Nachrichten- und Dokumentenbereich ist immer noch schlecht angeordnet. Ich versuchte eine einfache Überweisung, in diesem Falle von einem Verrechnungskonto auf das zugehörige Referenzkonto. Ich musste suchen und habe mich dann trotzdem verlaufen. Auch die ungelesenen von den gelesenen Dokumenten zu unterscheiden war vormals leichter. Sicherlich gibt es Gewöhnungsbedarf meinerseits. Der große Wurf ist das Ganze nicht, wie auch die Konditionen bei der Targobank. Zu bedenken ist auch der viele Papierkram bei Konto- und Depoteröffnungen in der Filiale. Also keine generelle Empfehlung von mir. Derjenige, der schon Kunde ist, kann getrost bleiben.
K. A.

24.05.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Tolle Reisekreditkarte und tolles Girokonto, und das kostenlos
Ich bin seit 2015 ein sehr zufriedener Kunde bei der DKB! Die Visa hat mich auf zahlreichen Auslandsreisen noch nie bei Zahlvorgängen in Stich gelassen. Die Wechselkurse waren immer bestens. Mit dieser Visa-Karte kann man als Reisender nicht viel falsch machen. Wer die Fremdwährungsgebühr von 2,20% umgehen will, muss Aktivkunde sein. Hierfür müssen monatlich 700 Euro auf das Girokonto fließen, doch das Geld darf auch von einem eigenen Konto bei einer anderen Bank kommen: Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag in Höhe von 701 Euro vom Erstkonto aufs DKB-Konto eingerichtet, und ein paar Tage später einen Dauerauftrag zurück. Das funktioniert, nach 3 Monaten ist man wieder Aktivkunde. Ich bin begeistert, dass die DKB an die Bedürfnisse von Reisenden denkt, an die diese teilweise selbst nicht denken. Zum Beispiel war die DKB Visa bereits mit Offline-PIN ausgestattet, als noch kaum eine deutsche Bank sich darüber Gedanken machte. Das ist wichtig, damit man zum Beispiel an der Automatentankstelle in Frankreich Sprit bekommt. Außerdem ist es eine echte Visa Credit, daher konnte ich problemlos in drei verschiedenen Ländern Mietwagen buchen. Bei vielen anderen Direktbanken erhält man lediglich eine Visa Debit, mit der man keine Kaution hinterlegen kann. Auch kann man über das Onlinebanking am 3D-Secure-Verfahren von Visa teilnehmen und braucht dafür keine extra App. Auch das ist nicht selbstverständlich, die meisten anderen Banken zwingen einen zu Apps, oder sie bieten gar kein 3D-Secure-Verfahren für ihre Kreditkarten an. Generell bin ich kein Fan von Banking-Apps auf dem Smartphone, weil man nicht die gleiche Sicherheit wie am Laptop hat. Die größtmögliche Sicherheit hat man, wenn Onlinebanking und TAN-Erzeugung über zwei getrennte Geräte laufen, und das ist bei Banking-Apps nicht der Fall. Deswegen nutze ich das chipTAN-Verfahren. Das Onlinebanking ist übersichtlich und hat alles, was man braucht. Lediglich beim Umbuchen zwischen Kreditkarte und Girokonto "verschwindet" das Geld bis zur Buchung aus der Übersicht. Das kann Neukunden erschrecken und sollte ausgebessert werden. Girokonto und Karten funktionieren tadellos, daher hatte ich seit 2015 keinen Anlass mehr den Kundendienst zu kontaktieren. Damals fand der Kontakt per Kontaktformular und E-Mail statt. Mir wurde innerhalb von 30 Minuten kompetent geantwortet, obwohl es in Deutschland da gerade 3 Uhr früh war. Welche andere Bank bietet denn solch einen Service?! Es ist also nicht nötig, für teures Geld aus Übersee bei der Bank anzurufen.
Hans Mayer

22.05.2020 | Volkswagen Financial Services: Auf zwei Beinen steht man besser
... denke ich mir und deswegen führe ich mein zweites Girokonto gebührenfrei bei der Volkswagen Financial Services (VWFS). Zu diesem Girokonto bin ich über Umwege gekommen. Eigentlich hatte ich dort schon etwas länger ein gut verzinstes Tagesgeldkonto, für das mich meine Kollegin werben konnte und mit mir einen Warengutschein teilte. Ich habe dann längere Zeit nichts Weiteres mit der VWFS gemacht. Als dann mein Konto bei meiner Filialbank kostenpflichtig wurde und immer teurer, bin ich zuerst mit meinem Konto zur norisbank gewechselt, um Kosten für Karte, Kreditkarte und Überweisungen zu sparen und trotzdem noch die Geldautomaten der Cash Group nutzen zu können. Mit dem Online-Banking der norisbank habe ich aber immer ein bisschen gefremdelt und außerdem wollte ich noch ein alternatives gebührenfreies Girokonto. Da ich schon Kunde bei VWFS war, lag es nahe sich dort umzuschauen. Zu der Zeit gab es noch eine 50-Euro-Willkommensprämie und da ich der Bank bekannt war, lief der Rest wie am Schnürchen. Auch wenn kein Gehalt überwiesen wird, kann man das Konto über eine monatliche Überweisung von mindestens 1.000 Euro in einer Summe kostenfrei halten. Die Sache mit den fehlenden Geldautomaten löste sich als ich etwas später eine kostenfreie Visa Card zu dem Konto beantragte. Mittlerweile nutze ich auch die Kontokarte im Supermarkt zum Geldabheben. Also alles ist bestens. Auch das VWFS Online-Banking war gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig, aber das hat sich nach einem Update vor ein paar Jahren deutlich verbessert. Gute Erfahrungen habe ich mit der Hotline der VWFS gemacht. Sie ist zwar nicht 7x24h, aber dafür gut, gut erreichbar und gut organisiert. Auch bei schwierigeren Fragen (z. B. zum Depot, zu dem ich aber nicht raten würde, wenn es das überhaupt noch in Zusammenarbeit mit der vormaligen DAB-Bank gibt) wird man schnell an einen kompetenten Ansprechpartner vermittelt. Auch Kulanz, ein Fremdwort für die meisten Warteschleifen-Hotlines, habe ich bei der VWFS angetroffen. In den meisten outgesourcten Hotlines haben die Mitarbeiter gar keinen Ermessensspielraum, wie mir meine Cousine berichtete, die in solchen Call-Centern immer mal wieder zeitweise arbeitet. Insofern fällt die VWFS wohltuend auf und alles in allem kann ich ein gutes Urteil aussprechen.
Sabine St.

17.05.2020 | ING-DiBa AG: Online-Banking
Nachdem ich mich rechtzeitig von der Postbank (vor dem Zusammenbruch von deren Online-Banking) verabschiedet habe, nun die Erfahrungen von einem halben Jahr Online-Banking bei der ING. Es ist nicht sehr übersichtlich, da war die Postbank besser. Total nervig ist das Einspielen von Werbung im Online-Banking (!) z. B. für Brokerage, im Grunde unmöglich. Der Bug, dass bei Daueraufträgen die Periode (monatlich/3-monatlich etc.) nicht geändert werden kann, ist auch 5 Monate nach Meldung nicht bereinigt. EDV zu Fuß, Änderungen wären mit wenigen Stunden Programmierarbeit leicht erreicht. Bittet man die Bank selbst um solche Änderungen, erhält man lediglich einen Textbaustein als Antwort: "Wir freuen uns immer, wenn unsere Kunden mit Verbesserungsvorschlägen auf uns zukommen. Denn nur so können wir unseren Service verbessern. Dass wir Ihren Vorschlag umsetzen, können wir Ihnen nicht versprechen. Wir werden ihn aber sehr sorgfältig prüfen." Was im Falle des Dauerauftragsbugs schon 5 Monate ohne Ergebnisse andauert. Lobenswert, dass die ING mit mTAN arbeitet. Jedoch: Beim Erhalt einer mTAN steht als Absender "Ihre Bank", sicherheitstechnisch ganz schlecht. Denn: 1. ist damit unklar, ob die mTAN wirklich von der Bank ist, mit der man gerade kommuniziert. 2. Erleichtert es Phishern das Handwerk ungemein, die tarnen sich einfach als "Ihre Bank" beim Phishen und der ING-Kunde denkt, es ist alles in Ordnung. Der Absender "Meine Bank" ist einfach eine Schnapsidee. Verwirrend ist auch, wenn die Bank bei einer Fehleingabe einer mTAN sofort eine neue schickt, (fast) alle anderen Banken räumen die Möglichkeit ein, die eine erhaltene mTAN erneut einzugeben. Das ist einfach logischer. Die Suche nach getätigten Überweisungen weist Mängel auf: Man muss genau wissen, wie der Absender der Überweisung heißt. Der gröbste Flop des Online-Banking der ING aber ist: Überweisungsvorlagen sind auf sage und schreibe nur 50 Stück beschränkt, mehr geht nicht, das ist in digitalen Zeiten ein Witz. Die maximale Zahl von 50 habe ich in nur drei Monaten Nutzung des Online-Bankings erreicht, und nun? Außerdem können Überweisungsvorlagen nur in einem Pulldown-Menü durchgescrollt werden, ein Aufruf über Namen oder Namensteile existiert nicht, ziemlich mühsam. Fazit: Das Online-Banking der ING krankt an elementaren, teils groben Fehlern bzw. Macken, teils sicherheitstechnisch relevant, die eigentlich mit geringem Aufwand behebbar wären. Der Support versteckt sich hinter Textbausteinen, was mangelndes Interesse an der Kommunikation mit Kunden verrät. Sehr stark verbesserungswürdig!
Michael M.

17.05.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Alles bestens
Seit über 3 Jahren sind meine Frau und ich zufriedene Inhaber eines DKB-Cash-Kontos. Keine Kontoführungsgebühren und jeweils eine kostenfreie Kreditkarte. Sogar die sonst üblichen Fremdwährungsgebühren entfallen. Da wir uns jährlich circa 6 Monate im Ausland aufhalten und dort überwiegend mit Karte zahlen, kommt somit einiges an Ersparnissen zusammen. Kontoführung am PC bzw. mit Smartphone recht unkompliziert. Bis dato noch keine Probleme mit TAN2go. Von einer früheren Bankverbindung hatte ich einen TAN-Generator in der Schublade liegen. Neue Batterien rein und das Gerät erfolgreich bei der DKB angemeldet. Somit stehen uns zwei bzw. zusammen vier Anmeldemöglichkeiten zur Verfügung. Nur eine Kleinigkeit stört uns. Das kostenfreie "Tagesgeldkonto" wird bei der Schufa als Kreditkartenvertrag gemeldet und beeinflusst sicherlich unseren Scorewert. Wir haben es daher wieder gekündigt. Zum Telefonservice kann ich nichts sagen, da wir ihn bisher nicht benötigten. Der Internetauftritt der DKB ist einfach, selbsterklärend und somit auch für Nichtfachleute wie uns problemlos nutzbar.
W. W.

15.05.2020 | 1822direkt: Konto für junge Leute - eher ein Flop
Der Sohn wurde 18 und ich habe ihm ein Konto bei der 1822direkt empfohlen, weil ich auch da war. Das hat aber mehr "historische" Gründe. Früher gab es Werbeprämien für Gehaltskonten, vernünftige Tagesgelder und auch Depotaktionen. Mein Sohn hatte schon einigen Stress bis er sein Konto lauffähig hatte. Dann ging der Ärger mit der App los. Obwohl die App für die TANs (pushTAN) geladen und aktiviert war, was man im Online-Banking sehen konnte, ging plötzlich nichts mehr. Stattdessen wurde man wieder und wieder aufgefordert den QR Code zu scannen, obwohl wir dieses Alternativ-Verfahren gar nicht wollten. Tipps im FAQ-Bereich, Fehlanzeige. Hotline lange Warteschleife, Kontaktformular langwierig. Der Sohn hat bei der lokalen Kreissparkasse zu seinem Konto auch das Online-Banking dazu genommen bei mindestens den gleichen Konditionen, einer kleinen Prämie und persönlicher Beratung, auch mit Tipps für das Online-Banking. Das überzeugte auch mich. Jetzt hat die 1822direkt zwei Kunden weniger. Bei der formlosen Kündigung hatten wir auch Stress und Wartezeit, was zu den vorherigen Erfahrungen passte.
Fl. K.

13.05.2020 | netbank: Kontinuierliche Verschlechterung der Konditionen, Hotline nicht sehr hilfreich
Seit ca. einem Jahr bin ich Kunde bei der netbank. Leider wirkt auch hier das Niedrigzinsniveau auf die Bedingungen ein. So wurden nicht nur eine Grundgebühr und eine Postengebühr eingeführt, was mir aber schon bei Kontoeröffnung bekannt war. Weiterhin wurde zusätzlich für die mTAN - eine SMS - eine Gebühr eingeführt. Gleichzeitig ist aber kein ChipTAN-Verfahren möglich, sodass nochmals deutliche Kosten entstehen. Auch die Hotline (telefonisch sowie per E-Mail) hat bei mir jedes Mal einen wenig kompetenten Eindruck gemacht. E-Mails wurden zum Teil gar nicht beantwortet. Das ist für eine Online-Bank ein No-Go. Die Homepage ist einfach gehalten, funktioniert aber nicht mit jedem Browser vollständig, ich empfehle den Firefox. Alles zusammen, die stetige Kostenerhöhung, bei mir bisher immer mangelhafter Service sowie die sonstigen Unstimmigkeiten bewegen mich leider dazu, von der netbank abzuraten.
Flori F.

05.05.2020 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Bisher alles solide und in Ordnung
Die Kontoeröffnung (privates Einzelkonto) habe ich Online mittels VideoIdent durchgeführt. Der Prozess auf der Webseite war selbsterklärend und innerhalb weniger Minuten alle relevanten Daten erfasst. Das anschließende VideoIdent mittels Smartphone war ebenfalls binnen 10 Minuten erledigt. Im Rahmen der Eröffnung habe ich mich für die Mitgliedschaft bei der GLS Bank entschieden, was eine Mindesteinlage von 500 Euro bedeutet. Innerhalb von 10 Tagen hatte ich - trotz des beginnenden Corona-Lockdowns - alle Unterlagen für das Onlinebanking sowie die Karten nebst PIN zu Hause. Der einzige für mich ungewöhnliche Prozess war, dass die Beantragung der Mitgliedschaft schriftlich per Brief erfolgen musste. Telefonisch hatte ich zu Beginn einmal einen freundlichen Kontakt mit einem Herren aus Bochum, der nachfragen wollte, wann er die 500 Euro für die Geschäftsanteile der Mitgliedschaft von meinem neuen Girokonto abbuchen kann. Eine Nachfrage meinerseits zum Thema mTAN per E-Mail wurde innerhalb weniger Stunden zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Der angebotene Kontowechselservice war einfach zu bedienen und hat gut funktioniert. Im Onlinebanking habe ich einen Dispositionskredit beantragt (inklusive Gehaltsnachweis), der in der Höhe dem meines bisherigen Girokontos bei der DKB entsprechen sollte. Eine Rückmeldung habe ich nicht erhalten, am Folgetag war jedoch ein Dispo in ausreichender Höhe berücksichtigt, auch wenn er nicht ganz dem der DKB entsprach. Hier wäre eine kurze Rückmeldung mit der Begründung der Dispohöhe nett gewesen. Das Onlinebanking selbst ist etwas angestaubt und kann nicht mit dem der DKB oder modernen FinTechs mithalten, sei es die verspätete Anzeige von Kreditkartentransaktionen, die temporäre Sperre einer Kreditkarte etc. Das ist jedoch kein originäres Thema der Bank, sondern dem Rechenzentrum der FIDUCIA zu verdanken. Entsprechend ist das Onlinebanking aller Volks- und Raiffeisenbanken identisch. Hier bleibt abzuwarten, wann und in welchem Tempo die FIDUCIA hier endlich einen Gang zulegt. Mein Fazit: Mein Wunsch mit meinem Geld ein bisschen mehr für die nachhaltige Entwicklung und nicht für Rüstung, Umweltsünden etc. zu tun, ist mir 3,80 Euro im Monat wert, ebenso den GLS-Beitrag. Meine Entscheidung von einer modernen Onlinebank hin zur etwas träger agierenden GLS Bank habe ich nicht bereut. Als Mitglied der GLS kann man alle anfallenden Gebühren gerne mit den Mitbewerbern Triodos und Ethikbank vergleichen und wird feststellen, dass das Gesamtpaket der GLS im direkten Vergleich hervorragend abschneidet!
Ricky Zinn

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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