Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

04.02.2021 | ING-DiBa AG: Die Anpassung der Konditionen in Richtung Profitoptimierung geht weiter
Nachdem ich bereits in 2020 die ING thematisiert habe, muss ich meinen damaligen Bericht doch teilweise korrigieren. Wie viele andere Kunden der ING erhielt auch ich die besagte Nachricht über den "Wechsel zur kostenlosen App bis 01.04.2021." Auch ich habe die Nachricht zunächst ungelesen ins Archiv verschoben. Dann habe ich sie aber doch gelesen und telefonisch den Kontakt zum Kundenservice aufgenommen. Dort wurde mir auch bestätigt, dass die ING tatsächlich das mTAN-Verfahren ab 01.04.2021 abschaffen wird. Man soll auf jeden Fall zum appTAN-Verfahren wechseln, weil dieses das einzige Verfahren mit Entwicklungspotential und Zukunft sei. Alternativ könne man natürlich auch einen Photo-TAN-Generator erwerben, um weiterhin sein Konto nutzen zu können. Was soll das? Seit vielen Jahren war ich Kunde dieser Bank und am Anfang war sie wirklich hervorragend und hatte mich mit ihren Produkten trotz eines bekannten Basketballers als Werbefigur überzeugt (den ich damals nicht besonders mochte). Seit im Jahr 2017 Nick Jue den Vorsitz übernommen hat, ist es mit den früheren Stärken und Leistungsmerkmalen vorbei, die einst die Bank ausgezeichnet haben. Das Extrakonto gibt es nur noch für Bestandskunden, das Telefonbanking wurde in den Möglichkeiten beschnitten oder für etliche Funktionen bepreist und die frühere Qualität des Services hat stark gelitten. Die Gründe dafür liegen wohl besonders auch in der verordneten "Agilität" der Bank, bei der man als nicht urbaner, hipper Kunde aus dem ländlichen Raum manchmal schwer mithalten kann. Ich weiß noch nicht, ob ich bei der ING einen Generator kaufen werde, der im oberen Preisbereich liegt und wieder nur speziell für eine einzige Bank nutzbar ist, oder eine andere Lösung anstreben werde. Jedenfalls werde ich auf keinen Fall das appTAN-Verfahren nutzen, um auch weiterhin mein Konto nutzen zu können. Insgesamt muss man sagen, dass es früher einfach besser war. Als die Bank noch die DiBa war und die Orientierung am Wohl des Kunden im Vordergrund stand und nicht etwa eine Agilität und ein Arbeiten à la Spotify und Facebook als Vorbild angepriesen wurde. Zusammenfassend eine mittlere Bewertung. Die Gesamtlage lässt die Berücksichtigung des Kundenwohls bei den Anbietern generell weniger zu. Aber ein bisschen mehr Beständigkeit als im Jahre 2020 wäre schon schön. Von den anderen Anbietern gibt es aber leider auch nur wenig bessere.
Matthias L.

04.02.2021 | Commerzbank AG: Kündigung seitens der Bank nach 30 Jahren
Erst ging an der Kasse im Supermarkt die Karte nicht mehr, dann ein Versuch am Geldautomaten und der Hinweis, die Karte sei nicht freigegeben. Ein Anruf bei der Hotline und noch waren alle sehr nett und haben mich gebeten, doch in einer Filiale vorbeizusehen. Die Kollegen könnten besser sehen, was los sei. Angekommen in der Filiale und meiner Nachfrage nach einem womöglich technischen Problem mit der Karte, erfahre ich, dass mein Konto gekündigt sei. Seit 30 Jahren ohne jemals ein Problem gehabt oder irgendwelche Verbindlichkeiten nicht bedient zu haben. Kein einziger Hinweis, wieso-weshalb-warum. Ich könne ja bei der Hotline für das CoBa Qualitätsmanagement anrufen - die wüssten mehr. Im Grunde war das aber nur ein Abwimmeln. Der Mitarbeiter an der Hotline war äußerst unfreundlich und hat auf meine zusehends ansteigende Verärgerung schnippisch reagiert. O-Ton: "Sie können sich aufregen, so viel Sie wollen - das ändert nichts an der Kündigung und daran, dass wir Ihnen keine Gründe nennen müssen." Heute, 2 Tage später sind die Kündigungsschreiben für Girokonto und Avalkredit da, aber ich komme nicht an mein Guthaben. Etwa 7.000 Euro. Aktuell bin ich tatsächlich etwas überfordert mit der Situation, da ja offensichtlich auch ein Anwaltsschreiben nichts bringt. Hoffe, dass es keine Schwierigkeiten gibt ein neues Konto zu eröffnen.
R. G.

04.02.2021 | ING-DiBa AG: Werbung oder Befehl?
Tja, da ist sie nun, die Botschaft, die zu erwarten war. Doch in so tyrannischer Art und Weise? "Wechseln Sie bis 01.04.2021" zur ING-App, die Mehrheit der Kunden benutzt diese bereits, sie ist unsere Priorität für die Zukunft mit Gesichtserkennung, Fingerprint, etc. So summarisch zusammengefasst lautet die Aufforderung der ING, die gestern bei allen Kundinnen und Kunden ins Postfach flatterte. Man möchte meinen, die ING verkommt zur reinen Smartphonebank, da hier, wie so oft derzeit in der Politik alternativlos erzählt wird, dass ohne die ING-App nichts mehr geht. Und wie soll es anders sein: Erst in den FAQ erfährt man, dass für diejenigen, die kein Smartphone besitzen bzw. dafür nutzen wollen gerne auf das Photo-TAN-Verfahren umsteigen können. Dafür muss man natürlich ein Gerät kaufen für 32 Euro. Ich bezahle also dafür, dass die Bank mehr Sicherheit bekommt. Allein dies ist schon skandalös. Der Käufer bezahlt also den Sicherheitsdienst für das Unternehmen. Doch damit nicht genug. Möchte man von dem bald abgeschalteten mTAN-Verfahren umsteigen, sich also den Generator zulegen, dann geht das nicht einfach per Knopfdruck. Es scheint, als seien auch hier gekonnt Steine in den Weg gelegt worden, um den "bequemen" Kunden dann doch auf die App zu lenken: Man muss vom mTAN-Verfahren auf das iTAN-Verfahren umstellen, hoffentlich hat man seine alte eigentlich ungültige iTAN-Liste noch nicht entsorgt, um dann, nach einmaligen Ausloggen sich wieder einzuloggen um anschließend im Anmeldeprozess den Photo-TAN-Generator bestellen zu können. Hat man dies getan, kann man sich nicht mehr einloggen, da ja das mTAN-Verfahren für die Bestellung des Generators deaktiviert werden musste. Jetzt muss man also nach dem Umstellen auf das iTAN-Verfahren wieder auf das mTAN-Verfahren umstellen, solange, bis der Photo-TAN-Generator da ist, um dann anschließend wieder umzustellen. Klingt kompliziert? Auch hier ist noch keine Grenze erreicht: Allein beim zukünftigen Einloggen muss man vier Passwörter eingeben, um lediglich auf die Finanzstatusseite zu gelangen. Möchte man Überweisungen tätigen oder Ähnliches muss man jedes Mal seine Generator-PIN eingeben. Möchte ich also 10 Überweisungen tätigen, muss ich 10 Mal die PIN eingeben für das Gerät und 10 Mal die jeweilige TAN für die Transaktion. Was waren das noch Zeiten mit der Login-PIN und der TAN-Liste ... Ok, ich könnte die App benutzen. Doch dazu müsste ich mir ein Smartphone zulegen. Diese wäre aber dann doch kontraproduktiv der Sicherheitspolitik meiner Bank gegenüber.
J. S.

03.02.2021 | ING-DiBa AG: Abschaffung mTAN
Das mTAN-Verfahren zur Freigabe von Aufträgen im Onlinebanking wird zum 1. April abgeschafft. Ich bin hierüber in einer Mail informiert worden und soll nun eine App installieren, da ich ansonsten das Banking nicht mehr nutzen kann. Ich rief deshalb beim Kundenservice an und fragte nach, ob es auch eine Alternative zur App gäbe. Die Antwort, die ich bekam, lautete: Sie können sich einen TAN Generator kaufen. Preis für das Gerät 32 Euro. Dieses Gebaren der ING finde ich sehr kundenunfreundlich, zumal Apps nicht unbedingt sicherer sind als SMS. Den Preis von 32 Euro für einen TAN-Generator einfach nur unverschämt. Darüber hinaus sagte mir der Service-Mitarbeiter, dass das Funknetz sowieso bald abgeschaltet würde und dann gäbe es sowieso keine SMS mehr. Was für ein Schwachsinn. Früher war die ING top, aber seit einiger Zeit wird eine Verschlechterung nach der anderen eingeführt. Ich kann niemandem empfehlen ein Konto oder Ähnliches bei der ING zu eröffnen.
A. D.

03.02.2021 | ING-DiBa AG: ING lässt die Maske fallen
Die Überschrift der Nachricht im Postfach klingt harmlos: "Wechseln Sie bis 01.04.2021 zur kostenlosen App." Klingt wie eine Werbemitteilung, und ich wollte es eigentlich ungelesen löschen. Doch dann kommt es: Die ING will das mTAN-Verfahren ab 01.04.2021 abschaffen. Man soll dringend das bekannterweise hoch-unsichere APP-Verfahren anwenden, sonst käme man nicht mehr an sein Konto. Hallo? Erst schränkt die ING HBCI ein (Zahlungsverkehr nicht mehr möglich), nun soll ein weiterer Zugangsweg gekappt werden. Waren das tolle Zeiten früher, als die ING noch DiBa hieß und kundenorientiert gearbeitet hat!
Christian S.

29.01.2021 | Postbank: Telefonbanking
Ich bin seit Jahrzehnten Postbank Kunde, aber der Support lässt immer mehr nach! Wenn ich eine Überweisung tätigen will, die im Rahmen liegt, kann ich dies selbst machen. Kostenlos. Sprengt aber eine Überweisung den normalen Geldrahmen, benötige ich einen Mitarbeiter. Den ich aber auch nach 45 Minuten Wartezeit nicht ans Telefon bekomme. Das schöne ist zusätzlich: Am 25.1.2021 habe ich von der Postbank ein Schreiben erhalten mit dem Inhalt: Entgelte ändern sich, jetzt kostet eine Überweisung durch Mitarbeiter 1,90 Euro anstatt 90 Cent und die Kontoführungsgebühren steigen auch um einen Euro zum 1.4.2021. Ich soll jetzt einen Euro für eine Mitarbeiter-Überweisung mehr zahlen, weil ich höhere Überweisungen nicht tätigen kann? Warum wird dann der Überweisungsrahmen nicht erweitert? Wenn ich eine Postbank in meiner Nähe suche, kann ich 10 Kilometer fahren, um überhaupt eine zu finden. Und die ist dann von einem Subunternehmer, der die Überweisung nicht ausführen darf. Ich überlege wirklich stark, alle meine Konten aufzulösen und eine neue Bank zu suchen.
D. S.

26.01.2021 | Openbank S. A.: Hände weg
Ein halbes Jahr hatte ich dieses Konto gehabt - bis vor Kurzem. Vor ca. einem Monat kam urplötzlich meine Überweisung an einen Kunden, die ich vor einem Monat getätigt habe ohne jedwede Erklärung zurück. Na gut, so was kann passieren, dachte ich. Dann musste ich ca. 2 Wochen warten, bis meine Gutschrift von Amazon von der Mastercard auf mein Konto umgebucht wurde. Nun warte ich seit dem 12. Januar auf das Geld vom Kunden, welches im System gar nicht auftaucht und auf das Geld, was zwar unter "erhaltene Überweisungen" erscheint, jedoch nicht auf dem Konto. Aus diesem Grund bin ich ab sofort bei einer anderen Bank.
Dennis M.

25.01.2021 | Postbank: Mieser Service/Nachlassverwaltung
Seit 1972 habe ich ein Postgirokonto. Seit der Einführung des Onlinebankings funktioniert die Kommunikation mit Postbankmitarbeitern gar nicht mehr. Die Postbankhotline ist ein Totalausfall, mutmaßlich ist das auch so gewünscht, damit die Kunden sich nur noch auf das Onlinebanking konzentrieren. Ich finde, dass das ein äußerst misslicher Zustand ist, da es Momente gibt, in denen man gerne einen Mitarbeiter persönlich sprechen möchte! Im Folgenden möchte ich auf einen weiteren Missstand im Bereich Kommunikation seitens der Postbank hinweisen: Es handelt sich um den Umgang von Nachlasskonten durch die Nachlassabteilung in München. Nachdem meine Frau im Mai vorigen Jahres verstorben war, habe ich die Postbank über ihr Ableben schriftlich informiert. Da die Postbank über Monate nicht auf meine Schreiben reagierte, musste ich immer wieder per Einschreiben/Rückschein an die Bearbeitung und Auflösung plus Restgeldtransfer des Nachlasskontos nachsuchen. Mit präformierten Schreiben wurde ich abgespeist. Auch nachdem ich einen Nachlass-Serviceantrag in einer Postbankfiliale gestellt hatte, erfolgte wochenlang keine Reaktion. Nachdem ich schließlich einen Erbschein vorlegte, der mich als Alleinerben auswies, erfolgte ebenfalls wochenlang keine Reaktion. Deshalb habe ich mich entschlossen, Anfang Januar 2021 den Ombudsmann der privaten Banken um Hilfe zu bitten. Nach nur einer Woche wurde mein Antrag auf Kontoauflösung und Überweisung des Restguthabens durch die POSTBANK erledigt. Deshalb hier mein Rat an alle, die sich in einer ähnlichen Situation befinden und alle gesetzlichen Voraussetzungen als Erben/in erfüllen: Nehmen Sie Kontakt auf zu Ombudsmann.
Dr. S.

24.01.2021 | Deutsche Bank AG: Zufrieden
Ich habe mich für ein Basiskonto bei der Deutschen Bank entschieden. Basiskonto deshalb, weil ich negative Schufaeinträge habe. Nach der Beantragung kam am achten Tag das Begrüßungsschreiben, die Tage darauf die Online- und Telebankingzugangsdaten sowie die ServiceCard DB und die PIN. Sehr zügig also, top! Das Onlinebanking der Deutschen Bank ist durchaus gewöhnungsbedürftig, da gefällt mir die DB-App schon besser. Neu war mir auch das Gebaren mit den vorgemerkten Kontoumsätzen, allerdings sind vorgemerkte Geldeingänge, entgegen anders laufender Aussagen, sofort verfügbar, gebucht wird jedoch erst nachts. Als Kunde mit Basis- oder P-Konto bekommt man keine normale girocard, sondern nur eine ServiceCard DB. Diese ist aus meiner Sicht entbehrlich, lässt sie sich lediglich zum Bargeldziehen an den Automaten der CashGroup, zum Bezahlen mit PIN nur in Deutschland sowie den Service-Terminals der Deutsche Bank nutzen. Das Limit liegt, egal ob Bargeld oder Kartenzahlung, bei maximal 500 Euro pro Tag oder 1.000 Euro pro 7 Tage. Bargeld kann man damit auch am Automaten einzahlen. Nun kommt aber aus meiner Sicht der große Vorteil bei der Deutschen Bank: Trotz Basis- oder P-Konto besteht die Möglichkeit, sich kostenpflichtig eine Zusatzkarte zu holen. Dabei handelt es sich um die DB-Card-Plus, welche eine Debit-Mastercard darstellt und genauso wie eine girocard funktioniert: Umsätze werden sofort dem Konto belastet. Das Geld, was mit dieser Karte ausgegeben wird, muss auf dem Konto vorhanden sein, sonst wird die Zahlung abgelehnt. Theoretisch aber liegt das Limit bei 1.000 Euro am Tag und 7.000 Euro in der Woche - wow. Mit der DB-Card-Plus kann man, obwohl es eine Mastercard ist kostenlos an Automaten der Deutsche Bank (nicht CashGroup) Bargeld ziehen. Selbstverständlich kann die Karte auch für Zahlungen im Internet und im Ausland eingesetzt werden. Im Ausland sind ebenfalls kostenlose Bargeldabhebungen bei Kooperationspartnern wie beispielsweise der BNP-Paribas oder Barclays möglich. Die Auslandseinsatzgebühr beträgt nur 1% und ist somit um Vielfaches günstiger als bei anderen Kreditkarten. Mein Basiskonto bei der Deutsche Bank führe ich inzwischen als P-Konto, zu Problemen führte das nicht. In der Filiale begegnete man mir auf Augenhöhe, die MitarbeiterInnen waren freundlich und hilfsbereit, als ich mir ein Angebot vom Versicherungskooperationspartner Zürich berechnet lassen habe. Als unwillkommener oder schlechter Kunde habe ich mich nicht gefühlt.
M. R.

20.01.2021 | Commerzbank AG: Grundlose Kündigung aller Konten
Mir ging es ebenso wie den anderen hier. Willkürliche Kündigungsschreiben, gut laufende Konten und Kredite (an mir verdienen sie sogar Geld) und dennoch kündigt die Commerzbank aus unersichtlichen Gründen. Es ist schlimm, dass der BGH dieses Schlupfloch für Banken gelassen hat, denn ohne Giro steht man heutzutage fast "nackig" da. Es ist ebenso notwendig wie Strom und Internet und darf einfach nicht willkürlich gehandhabt werden. Stadtwerke kündigen ja auch nicht willkürlich und wenn müssen sie dennoch weiter liefern - sofern man keine Schulden bei ihnen hat. Egal, ich habe die Kündigungen teils abwenden können und dafür haben sie meiner Tochter (11 Jahre) das Sparbuch gekündigt. Mein Ziel ist klar: Diese Bank wird in 2021 von mir verlassen und danach nie wieder betreten. Schade um die Steuermittel mit denen wir diese Bank gerettet haben.
Konard von Moltke

06.01.2021 | Commerzbank AG: Konto gekündigt, Guthaben bisher nicht zurückbekommen
Meinem Mann wurde sein Konto von der Commerzbank gekündigt, der Kündigungsbrief der angeblich im September raus ging kam aber nie bei uns an. Auf dem Konto war noch ein Guthaben drauf, das sie aber angeblich nicht mehr auszahlen konnten, laut Bankberaterin konnte es nur noch auf ein anderes Konto überwiesen werden, damit waren wir einverstanden. Auf meinem angegebenen Konto, das auch noch bei der Commerzbank ist, ist allerdings das Geld immer noch nicht nach 3 Wochen angekommen. Und wenn man die Commerzbank anruft, hat keiner eine Ahnung was mit dem Geld ist oder die Mitarbeiter werden auch noch unverschämt. Kann es echt nicht glauben, wie eine Bank mit ihren Kunden umgeht. Ist echt armselig wie die Commerzbank einfach Geld, das ihnen nicht einmal gehört, einbehält, und dann bei Nachfrage auch noch so patzig reagiert.
Sophie Schlitt

04.01.2021 | comdirect: Grundsolide beim Online-Banking, im Kundenhandling ausbaufähig
Was ich an der comdirect schätze ist der schnörkellose Internetauftritt, die aus meiner Sicht intuitive Menü-Führung und die effizienten Prozesse. Beim letzten Punkt angefangen gehen die Kontoeröffnung und die weiteren Schritte (z. B. Zugangsdaten, Dispositionskredit etc.) schnell und fehlerfrei bzw. beim Dispositionskredit sehr strukturiert vonstatten. Selten hatte ich so schnell ein Konto und alle Unterlagen beisammen und dies bei wirklich überschaubarem Aufwand. Einzig die Wartezeit bei der telefonischen Information der Bank zum Dispositionskredit war unbefriedigend. Da würde ich mir wünschen, die Banken würden die Auslastung der Telefone anzeigen und alternative Zeiten vorschlagen. Ein problematisches Thema bei comdirect und der Muttergesellschaft Commerzbank ist die bankseitige Kündigung von Girokonten. Sowohl aus dem Internet als auch in der weiteren Familie habe ich negative Erfahrungen mitbekommen. Allerdings relativiert sich das Risiko, da ich das comdirect-Konto im Wesentlichen als Zweitkonto benutze. Den Unmut Betroffener kann ich aber verstehen, wenn die Bank auf der einen Seite bei der Neukundenwerbung Geld verschleudert, auf der anderen Seite ihr "Kundenportfolio" bereinigt. Transparenz würde helfen, dann könnte der mündige Kunde entscheiden, ob die comdirect etwas für ihn ist und wirkliche Betriebsgeheimnisse würden auch nicht offenbart. Ich hoffe, dass durch die Wiedereingliederung der comdirect in die Commerzbank AG kein Stress für mein Konto und mich entsteht. Mehr als eine neutrale Bewertung ist nach dem vorher Gesagten nicht drin.
Clemens

31.12.2020 | Openbank S. A.: Super Zweitgirokonto
Ich habe vor einigen Wochen das kostenlose Girokonto der Openbank eröffnet und nutze es seitdem als gutes Zweitgirokonto. Das Konto habe ich in erster Linie wegen des Zinssatzes für das Tagesgeldkonto (aktuell 0,50%) eröffnet. Dass das Girokonto eine nichtdeutsche bzw. spanische IBAN hat, ist für mich kein Problem, eher im Gegenteil, es kommt mir zugute, da ich auch im spanischen Raum Zahlungsverkehr habe. Geldeinzahlungen auf das Girokonto sind nur in Spanien möglich. Das Girokonto ist aber ansonsten voll funktionsfähig. Auch eine gute Sache: Das Girokonto der Openbank wird nicht an die Schufa gemeldet. Neben der girocard und der Visakarte bei meinem Erstgirokonto habe ich jetzt auch endlich eine gebührenfreie Mastercard, zwar ohne Dispo, den brauche ich aber auch nicht, dafür mit Wunsch-Pin, was super ist, da ich so eine gut merkbare PIN vergeben kann. Ich kann 5x pro Monat an allen Geldautomaten ziehen, was ausreichend ist, zusätzlich kann ich noch die Santander-Automaten benutzen, da die Openbank eine Tochter der Santander ist. Eine girocard gibt es hingegen nicht. Google Pay und für mich besonders wichtig Apple Pay werden unterstützt. Das Onlinebanking ist ganz ok und aus meiner Sicht sehr übersichtlich. Es erinnert ein bisschen an das Onlinebanking der ING-DiBa (neben Zugangsnummer und PIN noch der DiBa-Key). Ich halte das für ein gutes zusätzliches Sicherheitskriterium. Zur Freigabe von Aufträgen und Transaktionen wird das mTan-Verfahren angeboten. Der Kundenservice ist nach meinen Erfahrungen super (Frankfurter Ortsvorwahl und Rückrufservice). Dazu kann ich Folgendes berichten: Von Mitte bis Ende November 2020 gab es eine Prämienaktion von 40 Euro für die Kontoeröffnung. Meine Kontoeröffnung Anfang Dezember 2020 war knapp zu spät. Also habe ich beim Kundenservice angerufen. Das mache ich immer so, mehr als Nein sagen kann ja nicht passieren! Ich habe vom Rückrufservice Gebrauch gemacht und wurde zwei Stunden später zum Wunschtermin (!) zurückgerufen. Ich habe gefragt, ob ich auch noch von der Prämie profitieren könne, denn schließlich hatte ich den Antrag noch Ende November 2020 ausgefüllt und auf den Weg gebracht. Der freundliche Mitarbeiter vom Kundenservice sagte mir, dass ich die Prämie aus Kulanz noch bekommen könne. Und nach wenigen Tagen war die Prämie meinem Girokonto gutgeschrieben (ein schönes Vorweihnachtsgeschenk!). Bis jetzt bin ich vollkommen zufrieden und kann das Girokonto zumindest als Zweitgirokonto hundertprozentig empfehlen!
Dirk B.

26.12.2020 | Commerzbank AG: Einmal und nie wieder
Ich kann mich zum, aus meiner Sicht unverschämten und in keiner Weise nachvollziehbaren Verhalten gegenüber Bankkunden, meinen Vorrednern nur voll und ganz anschließen. Auch mir wurden keinerlei Gründe für die Kontokündigung seitens der Bank genannt. Auch konnte ich, wie hier einige Vorschreiber, zwei Tage nicht auf mein Guthaben zugreifen. Mitarbeiter der Bank hatten angeblich auch keine Erklärung für das Ganze ... Solche Zustände - die nach den ganzen Berichten hier anscheinend kein Einzelfall sind - sollten, aus meiner Sicht, auch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht mitgeteilt werden.
A. W.

23.12.2020 | Commerzbank AG: Kündigung der Geschäfts- und Privatkonten heute am 23.12.
Ich kann mich nur anschließen mit den Beiträgen. Wollte heute mit meiner Frau Einkaufen, vorher noch zur Commerzbank Geld abheben. Die girocard geht nicht, wie? Die Geschäftskarte geht nicht, wie? Melden Sie sich am Schalter. Nach Rücksprache und sehr unfreundlicher Bankkraft, bekamen wir diese Antwort: Ihre Konten sind gesperrt, wir haben Ihre Konten zum 31.03.2021 gekündigt. Wir haben keine Kündigung erhalten, doch die ist raus und warum? Dazu geben wir keine Auskunft, keiner in der Filiale wollte uns helfen. Die Konten haben keinen Dispo und wir haben keine Kredite abgeschlossen, das ist es wohl, an uns verdient die Bank nicht. Wir haben umgehend einen Anwalt eingeschaltet, dieser kann aber erst nach Weihnachten richtig tätig werden und das vor den Festtagen und dem schrecklichen Jahr mit Corona. Das hat Methode und grenzt schon an Körperverletzung. Wenn die Bank nicht mehr existiert, werden wir sie nicht vermissen.
S. Ö.

23.12.2020 | Commerzbank AG: Kündigung von 7 Konten innerhalb der Familie
Jahrzehnte lang Kunden, erst Desdner Bank, dann zwangsläufig Commerzbank. Bei der ersten Kündigung dachten wir noch an ein Versehen, dann kam ein Kündigungsschreiben nach dem anderen, natürlich ohne Begründung. Wir werden bzw. man kann sagen wurden vom Wealth Management betreut, laut Commerzbank werden hier "maßgeschneiderte Leistungen für Kunden mit höchsten Ansprüchen" angeboten. Dies dürfte wohl in Vergessenheit geraten sein. Die zuständige Ansprechpartnerin war beim telefonischen Nachfragen äußerst unfreundlich und man hat natürlich keine Auskunft zu den Gründen bekommen. Zwei der Konten sind Geschäftskonten mit Mieteingängen, dementsprechenden Abbuchungen, es steht nun ein größerer Aufwand an, alles auf neue Konten umzuswitschen. Man kann nur vermuten, dass bei der Commerzbank etwas sehr im Argen ist, darauf dürften die diversen Abgänge aus der Vorstandsriege in diesem Jahr hindeuten.
C. K.

15.12.2020 | Consorsbank: Nach Depot und Verrechnungskonto jetzt auch mit dem Girokonto zufrieden
Bisher war ich mit Depot und Verrechnungskonto zufrieden bei der Consorsbank und jetzt habe ich auch das Girokonto bei der Consorsbank. Seit Jahren schon Depotkunde brauchte ich jüngst ein neues Girokonto, weil mein bisheriger Anbieter seit einiger Zeit für alle Girokonten eine monatliche Gebühr nimmt, die ich nicht bereit war zu bezahlen. Ich wollte es für die nächste Zukunft möglichst einfach und gebührenfrei, weshalb ich mich für die Erweiterung meiner Geschäftsbeziehung zur Consorsbank entschied und nicht für die weiteren gebührenfreien Anbieter mit teilweise besseren Dispozinsen, besserem Online-Banking oder Werbeprämien. Das Online-Banking ist nicht gerade intuitiv, auch ein bisschen bunt und die Mailbox-Einbindung eher umständlich, aber ich war binnen zwei Wochen startbereit mit Konto und Karten, ersparte mir die Authentifizierung und Installation einer neuen App auf dem Smartphone. Das Umziehen der Lastschriften war noch die meiste Last. Geldautomaten sind ja nicht mehr wirklich das Problem seitdem man bei Super- oder Baumärkten auch Geld abheben kann. Ganz klar, die Liste gebührenfreier Girokonto-Anbieter wird immer kürzer. Aber wenn man die N26 oder Vivid Money dieser Welt nicht will und lieber noch einen klassischen Online-Banker, ist die Consorsbank nicht der schlechteste Anbieter.
S. K.

11.12.2020 | Deutsche Skatbank: Ein Fiasko für Kleinunternehmer
Schreckliche Bank, hat mir als Stammkunde nach 7 Jahren total vor den Kopf gestoßen. In 2019 wurde mir der Kontokorrentrahmen entzogen, da in einem Quartal geringe Eingänge verzeichnet wurden. Da ich liquide war, hatte ich das Soll innerhalb eines Tages ausgeglichen. Ein Rückzahlungsplan, wie von Skatbank gefordert, erübrigte sich somit. In 2020 war das Konto fast immer im Haben, teils monatelang mit mehreren tausend Euro. Ich erhalte dennoch keinen neuen Kontokorrentkredit und kann das Konto daher weiterhin nicht vollumfänglich nutzen, z. B. keine Daueraufträge einrichten, da ich nicht permanent den Kontostand überprüfen mag, damit es nicht zu etwaigen Rückläufern kommt. Ein Jahr Bewährung reicht der Skatbank jedoch nicht aus! Mein Antrag auf nur 2.000 Euro Kontokorrentkredit wurde abgelehnt, und dies bei ca. 50.000 Euro Einzahlungen/Jahresumsatz auf meinem Skatbankkonto. Da ab 2021 erstmals Kontoführungsgebühren eingeführt werden, habe ich die Reißleine gezogen und zum Jahresende gekündigt. Hoffen wir auf eine neue Geschäftsleitung, dann wird es vielleicht wieder. Aber ich brauche diese Bank nicht, habe beste Scores und erhalte überall ein Konto, zumal es auch andere günstige Anbieter gibt und ich das Konto nur als Zweitkonto benötige. Da ab 2021 5 Euro/Monat/Konto Gebühren fällig werden, wird ein weiteres Argument obsolet.
Oliver Heinz

07.12.2020 | Deutsche Skatbank: Trumpkonto nicht mehr kostenlos
Bei der Deutschen Skatbank war das Trumpkonto bisher kostenlos. Nach der Einführung der Buchungspostengebühr wird nun aber auch ab 01.01.2021 die girocard mit 5,00 Euro Kartengebühr pro Jahr bepreist. Ich bin erst Anfang 2020 zur Skatbank gewechselt, weil ich den Preisanstieg der Spardabank nicht mehr mitmachen wollte. Nun zeigt sich, dass ich mich für die falsche Bank entscheiden habe. Besonders ärgerlich ist, dass nur wenige Monate nach Abschluss des Kontovertrags an der Preisschraube gedreht wurde. Für mich ein Grund nach nur wenigen Monaten die Bankverbindung wieder zu kündigen. Noch gibt es kostenlose Alternativen, die die Bezeichnung kostenlos auch wirklich verdienen.
R. M.

07.12.2020 | Openbank S. A.: Schwierigkeiten mit gesetzeskonformen Ausweiskopien
Die Openbank, eine Online-Tochter der Santander aus Spanien, bietet 0,5% Zinsen aufs Tagesgeld, für Neu- wie auch für Bestandskunden. Interessiert habe ich die Kontoeröffnung beantragt. Man muss gleichzeitig mit dem Tagesgeld auch ein Girokonto mit Mastercard beantragen. An sich eine angenehm einfache Kontoeröffnung online. Man wird gebeten, einen Euro auf das neu einzurichtende Konto zu überweisen. Dann kommt man auf eine Seite, auf der man sich mit Kopie von Vorder- und Rückseite des Personalausweises oder Reisepasses identifizieren muss. Leider hat die Bank Schwierigkeiten, eine gesetzeskonforme Kopie des Personalausweises zu akzeptieren. Laut Personalausweisgesetz §20 Abs. 2 muss eine Kopie unveränderbar als solche gekennzeichnet sein. Ähnliches findet sich in § 18 Abs. 3 des PassGesetzes. Danach darf ein Ausweis/Pass nur vom Inhaber oder von anderen Personen mit Zustimmung des Inhabers in der Weise abgelichtet werden, dass die Kopie dauerhaft und unveränderbar als Kopie gekennzeichnet wird. Die Openbank will Kopien ohne den Vermerk "Kopie", ansonsten akzeptiert sie die eingesandten Kopien nicht.
Rainer Schäfer

05.12.2020 | Openbank S. A.: Naja
Bereits zwei Tage nach Beantragung war das Konto einsatzbereit. Die Mastercard erhielt ich eine Woche später. Die Nutzung ist aus meiner Sicht nichts Besonderes und mit anderen Onlinekonten vergleichbar. Die spanische IBAN hat ihre Vor- und Nachteile. Wer eine Immobilie in Spanien besitzt, ist mit diesem Konto als Zweitkonto recht gut beraten. Viele spanische Versorger, wie z. B. Müllabfuhr, Strom und Wasser, ziehen nicht von deutschen Konten ein. Im Gegenzug akzeptieren deutsche Banken, allen voran die Santander Consumer Bank, für Fest- und Tagesgeldkonten kein Referenzkonto mit spanischer IBAN. Des Weiteren ziehen einige deutsche Firmen, z. B. blau.de, nicht von Konten mit spanischer IBAN ein. Ebenso gibt es Probleme für Rentner, da der Rentenservice nur auf deutsche Konten zahlt. Bei einer ausländischen Bank wird vermutet, dass der/die Rentner/in im Ausland wohnt. Der dann folgende Papierkrieg mit Rentenversicherung und Finanzamt kann nur mit einem weiteren Konto bei DKB, ING und Co. vermieden werden. Ein weiteres Übel ist die fehlende girocard. Unser Einwohneramt verlangt Zahlung ausschließlich mit dieser Karte. Barzahlung und Kreditkarten werden abgelehnt. Ebenso ist die girocard für Bargeldauszahlung im Supermarkt erforderlich. Last but not least ist die zum Konto gehörende Mastercard nicht als Kaution bei Mietwagenfirmen und Hotels geeignet, das es sich um eine Debitkarte handelt.
T. S.

04.12.2020 | Commerzbank AG: Plötzlich gekündigt und gesperrt
Mein Konto wurde letzte Woche plötzlich gesperrt, es ging gar nichts mehr. Laut Beraterin und Hotline wusste man nicht, wo das Problem war, und verlangte Geduld von mir. Am Mittwoch erhielt ich plötzlich die Kündigung zum März. In dem Kündigungsschreiben hieß es, ich kann mein Guthaben jederzeit bar abholen, bzw. von meiner neuen Bank einziehen lassen. Das Lustige bzw. das Traurige an der Sache ist, dies wird mir verweigert. Ich dachte bisher immer, wir leben in einem Rechtsstaat, aber scheinbar habe ich mich getäuscht. Ein fast 5-stelliges Guthaben wurde einfach gesperrt und ich habe keinen Zugriff mehr. Hier haben ja mehrere das Problem. Und nicht nur hier, sondern auch bei allestoerungen.de.
Manfred Guthaus

04.12.2020 | Commerzbank AG: Kündigung von drei Konten ohne Angabe von Gründen
Nach knapp 33 Jahren Kunde, zuerst Dresdner Bank, dann Commerzbank, die ersten zwei Privatkonten am 04.10.2020 ohne Angabe von Gründen gekündigt, ein Habenkonto und eines mit Kontokorrent. Ich habe meinen Anwalt eingeschaltet, der höflich bei der Beschwerdeabteilung Düsseldorf nach dem Grund angefragt hat. Antwort kam am 16.11.2020 ohne Begründung und man hat sich auf Paragraf 19, keine Angaben von Gründen berufen. Heute 04.12.2020 Kündigung eines von noch zwei verbliebenen Geschäftskonten, was auch nur ein Habenkonto ist. Meine Jahresumsätze belaufen sich auf knapp 8 Millionen Euro. Ich werde jetzt wieder meinen Anwalt einschalten und Beschwerde einlegen. Bei diesen vielen Berichten überlege ich unter Umständen auch an die Presse zu gehen. Das Ganze hat System meines Erachtens.
R. L.

28.11.2020 | Commerzbank AG: Gutes Zweitkonto, aber das Vertrauen ist weg
Seit Anfang 2017 habe ich das Vorteilskonto bei der Commerzbank. Der Start war holprig, seitdem läuft alles rund. Noch immer ist (wie damals als Sonderkondition versprochen) alles bei belegloser Online-Kontoführung kostenlos ohne weitere Bedingungen. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Auch die hohe Eröffnungsprämie von 200 Euro habe ich problemlos erhalten. Gut finde ich die Commerzbank-Geldautomaten, bei denen auch Geld (und zwar Scheine und Münzen) rund um die Uhr eingezahlt werden kann. Das bundesweite Filialnetz ist trotz fortschreitendem Abbau noch immer weit vernetzt. Sogar im Sommerurlaub in Wernigerode gab es unerwartet eine Commerzbank-Filiale. Auch wenn ich selten eine Filiale benötige, ist es ein gutes Gefühl. Das Onlinebanking und die App sind mittelprächtig, aber brauchbar. Die HBCI-Schnittstelle funktioniert tadellos. Leider etwas unkomfortabel, da ständig photoTAN-Codebilder mit der App gelesen werden müssen. Insgesamt ist mein Commerzbank-Girokonto für mich ein gutes Zweitkonto. Leider ist mein Vertrauen jedoch weg. Fast täglich lese ich hier Erfahrungsberichte, dass plötzlich und ohne nachvollziehbaren Grund die Commerzbank Konten kündigt. Dass die comdirect jetzt wieder in die Commerzbank integriert ist, lässt meine Skepsis sogar noch wachsen. Früher hatte ich mein Hauptkonto bei der comdirect und habe es dann aus Prinzip gekündigt, nachdem meinem Bruder nach meiner Empfehlung die Kontoeröffnung verweigert wurde und einem Freund das Konto gekündigt wurde. Ich gehöre zu der Kundengruppe, die die Commerzbank möglicherweise für unattraktiv hält: Solventer Akademiker, verbeamtet, keine Kredite/Schulden und meine Bezüge gehen auf einem anderen Konto ein. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, jeden Tag könnte die bankseitige Kündigung kommen, mag ich keinen Zahlungsverkehr auf das Konto umstellen. Da ich persönlich bislang jedoch nur von der Commerzbank profitiert habe, halte ich eine neutrale Bewertung für fair.
M. S.

25.11.2020 | Commerzbank AG: Kündigung des Girokontos nach drei Wochen
Meine Mutter hat ein Girokonto eröffnet bei der Commerzbank. Es lief eigentlich alles glatt. Es war die Art, bei der bei einem Geldeingang von 700 Euro keine Gebühren anfallen. Es gab andere Kontenarten wo die monatlichen Kosten 4 bis 5 Euro betragen, doch sie wollte diese Variante. Meine Mutter war dort, hat alles geklärt und es schien alles gut. Heute, ca. drei Wochen später, kam die Kündigung. Kein Grund, kein gar nichts. Sie hat noch nicht mal das Gehalt aufs Konto bekommen. Ich versteh es einfach nicht. Sie ist nicht mehr die Gesündeste und muss jetzt einen neuen Termin bei einer anderen Bank machen.
D. O.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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