Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

29.12.2017 | Santander Bank (ehemals SEB): Kostenloses Girokonto mit HBCI
Als langjähriger Kunde mit BfG- und SEB-Erfahrung habe ich tendenziell positiv oder neutrale Erfahrungen gemacht. HBCI-Banking funktioniert für mich tadellos. Für mich gibt es keine vergleichbar sichere und einfache Online-Alternative und ich möchte eigentlich nicht darauf verzichten. Für mich der Hauptgrund der SEB und jetzt der Santander treu zu bleiben. Weitere Vorteile sind die kostenlose Kontoführung, keine Buchungsgebühren, die gircard ist inklusive und ein hoher Dispo möglich. Eher negativ ist die Kompetenz am Schalter, aber inzwischen zumindest wieder mehr auf Freundlichkeit bedacht und bemüht, aber nicht zuverlässig. Leider gibt es auch immer mehr Beschränkungen zum Nachteil der Kunden. Beispiel für die Probleme am Schalter: Ich habe mindestens 5 mal in den letzten Jahren am Schalter die Korrektur meines Namens beantragt (wurde beim Wechseln von SEB auf Santander damals ungefragt abgeändert). Jedes mal wurde meine Bitte notiert und mir eine Korrektur zugesagt. Mein Name wird von der Santander bis heute falsch geschrieben. Änderung Fehlanzeige.
C. S.

29.12.2017 | netbank: Servicechaos und Tipp-Ex-Farce
Ursprünglich war die netbank absolut super - gute Konditionen, sehr guter Service ... Leider ist die Bank inzwischen eine reichliche Zumutung und stellt auch die ältesten Kunden vor eine harte Probe. Nach der Einstellung wirklich sicherer TAN-Verfahren, wurden auch die Kreditkarten gegen reichlich nutzlose Debitkarten ersetzt, die gegenüber der normalen EC-Karte keinerlei Vorteil bieten. Der Service ist unterirdisch geworden und selbst mitten in der Nacht hat man ewige Wartezeiten in der Hotline, die sich dann als freundliche aber jeglicher Kompetenz beraubter Kundenfirewall darstellt. Ich habe seit Monaten keine Kontoauszüge mehr bekommen, Lastschriften schlugen fehl und selbst ein Auftrag zum gesetzlichen Kontenwechsel von meiner neuen Bank kam unter mysteriösen Umständen zurück. Angeblich sei die Unterschrift nicht passend. Seltsam nur, dass auf dem zurückgeschickten Formular bereits ein Sachbearbeiter die Unterschrift bestätigt hatte - hätten sie mal anständiges Tipp-Ex verwendet, wäre das nicht mehr zu erkennen gewesen. Das ist wirklich das Letzte und ich bin mir sicher, dass solche Aktionen nur für die weitere Abwanderung von Kunden sorgen werden. Und das ist gut so.
anonym

22.12.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Kontoeröffnungsaktion als Hilferuf für verlorene Kunden
Ich habe das Girokonto mit der laufenden Aktion eröffnet und musste etwa 8 Werktage warten bis ich etwas von der Bank hörte. Die Kontoeröffnung wurde bestätigt und die PINs usw. kamen hereingetrudelt. Nun habe ich nicht angegeben, dass ich Interesse an einer Kreditkarte habe - obwohl ich dieses hatte. Da diese günstig sind und ich auf der Suche nach einer Ersatzkarte war, falls die meiner Hauptbank nicht funktioniert - habe ich einen separaten Antrag dafür per Post eingereicht. Leider wurde die Kreditkarte abgelehnt, mit dem Hinweis, dass ich ja eine Prepaid-Karte bestellen kann. Beim Anruf dort stellte sich heraus, ich müsse mein Gehalt bei der Bank eingehen lassen, um das nötige Vertrauen zu bekommen. Natürlich würde ich mein Gehaltskonto für solche Dinge nicht ändern, da ich zufrieden bin wie es zurzeit ist. Als ich eine Schufa-Auskunft anforderte, bemerkte ich, dass die Wüstenrot Bank meinen Datensatz regelrecht massakriert hat: 5 Schufaanfragen, davon 4 scorerelevant - 1 Konditionsanfrage, dann 2 Girokontenanfragen vor der Eröffnung, dann die Meldung zur Eröffnung, erneut eine Anfrage zum Girokonto und erneut eine für die Kreditkarte. Ich werde das Konto dort bestehen lassen und auf die Prämie warten. Als Notfallkonto kann ich es behalten. Sollte jedoch die Wüstenrot Gebühren einführen, die die Inaktivität kosten lassen, werde ich sofort kündigen, ebenso wenn mir eines Tages danach ist, das Konto aufzulösen.
Nadja J.

19.12.2017 | HypoVereinsbank: Einfach nur noch schlecht und nicht mehr vertrauenswürdig
Ich war schon Vereinsbank-Kunde und da hatte man noch das Gefühl bei einer engagierten Bank zu sein. Doch im Verlauf der letzten Jahre wurden fast alle Filialen in meiner Umgebung dichtgemacht. Würde ich nicht noch eine kennen, die leider viel zu weit weg ist, könnte ich fast annehmen, es wäre eine reine Onlinebank. Zum Glück hat sie das jetzt erledigt, weil mir nach 17 Jahren einfach gekündigt wurde. Fristgerecht sogar mit fast 4 Monaten. Einspruch zwecklos, meinen Berater gibt es ja nicht mehr und das "Service-Team Business Easy" kann leider sowieso nichts machen. Es scheint, als hätte ich zu viel auf dem Konto gehabt, aber nicht reichlich genug. Ich wechsele jetzt zu einer Internetbank, mit der kann ich an allen Geldautomaten Geld abholen. Kostenlos. Und die Hotline erfüllt dort sogar ihren Zweck.
Alexander Reiker

18.12.2017 | netbank: Das Chaos hört nicht auf ...
Früher gab es die Advance Bank, da war die Welt noch in Ordnung. Das Chaos beim Wechsel von der Advance Bank zur Dresdner Bank wiederholt sich gerade bei der netbank und der Augsburger Aktienbank. Es ist hier ja schon etliches geschrieben worden, was ich nicht wiederholen möchte. Neu ist, dass die Kreditkartenabrechnung bei der Premium Kreditkarte nicht funktioniert. So habe ich im Monat November gut 5.000 Euro Umsatz auf der Kreditkarte gehabt. Das wurde auch brav meinem Konto am 01.12. abgebucht. Aber nicht auf das Konto der Kreditkarte gutgeschrieben/ausgeglichen. Denn nach weiteren (kleinen) Umsätzen ist die Karte wegen Limitüberschreitung gesperrt. Mir ist nach mehreren Schreiben und Telefonaten mit Vertretern der netbank nach 16 Jahren auch endgültig der Kragen geplatzt, ich habe gestern (am Sonntag) mein neues Konto bei der Sparda-Bank Nürnberg eröffnet. Einziger Grund für mich ist, da gibt es die gute alte Mastercard Platinum und auch sonst ist (fast) alles so wie früher bei der netbank.
M. S.

16.12.2017 | 1822direkt: Als Rentner zum ersten Mal ein Girokonto bei einer Online-Bank
Jahrzehntelang war ich Kunde bei der Frankfurter Stadtsparkasse. Irgendwie habe ich in den letzten 10 bis 15 Jahren nicht die Kurve bekommen und mich neben der Arbeit um ein Konto bei einer Online-Bank zu kümmern, obwohl ich beruflich viel mit Computern zu tun hatte, allerdings in der Programmierung. Als ich jetzt Zeit hatte, ärgerten mich die Gebühren bei meiner Hausbank, sei es beim Girokonto, sei es beim Depot. Aus dem Internet hatte ich erfahren, dass meine Bank seit vielen Jahren eine Online-Tochter betreibt, die 1822direkt. Für den Anfang war dies für mich eine sinnvolle und sichere Alternative. Meine verfügbaren Geldautomaten blieben dieselben. Die Kontoeröffnung im Internet ist auch für ältere Leute sicherlich kein Problem. Mit dem Online-Banking der 1822direkt kam ich schon nach zwei Wochen gut zurecht. Maestro- und Visa-Card habe ich jetzt gebührenfrei, Überweisungen mache ich von zu Hause. Sicherheitshalber lasse ich mein altes Konto noch ein halbes Jahr parallel laufen, die Visa-Karte habe ich aber schon gekündigt und zwei Drittel meiner Überweisungen mache ich schon online. Interessant waren auch die Prämien, die für den Wechsel gewährt wurden. Das soll aber nicht das Hauptargument sein.
H.-J. K.

13.12.2017 | netbank: Datensicherheit scheint es offensichtlich nicht zu geben
Seit Übernahme der netbank durch die Augsburger Aktienbank scheint nicht nur die Umstellung chaotisch zu verlaufen, auch der zu lasche Umgang mit Kundendaten ist offensichtlich kein Tabu mehr. Am 04.12.2017 hat mir die netbank 10 Euro für eine Bankauskunft von meinem Firmenkonto abgezogen. Nun ist es ja meines Wissens nach sodass z. B. andere Firmen und Banken bei der Hausbank eines potenziellen Kreditnehmers eine Bankauskunft einholen können. Dazu ist zwingend die Zustimmung des Kontoinhabers notwendig, um sich innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu bewegen. In meinem Fall hat mich niemand nach einer Zustimmung gefragt. Es gäbe auch keine Veranlassung dazu, da ich nirgends Schulden habe und weder privat noch für meine kleine Firma beabsichtige solche zu machen, also einen Kredit aufzunehmen. Ich habe seit 04.12.2017 die netbank bereits per Kontaktformular, aber auch per Telefon kontaktiert. Das brachte keinen Erfolg. Schriftliche Fragen bringen keinen Erfolg, sie werden ignoriert und per Telefon gibt man es weiter. Die abgebuchten 10 Euro sind natürlich verschmerzbar, nicht aber die Ungewissheit wer alles meine Daten und meine finanziellen Angelegenheiten bei der netbank in Erfahrung bringen kann. Das Nichtreagieren auf meine Anfragen und Vorwürfe ist eigentlich Antwort genug. Ich werde die Bank schnellstmöglich wechseln müssen. Leider ist der Aufwand sehr hoch, alle meine Firmenkunden, Finanzamt, Krankenkassen usw. über die geänderte Kontoverbindung zu informieren. Ich halte es aber für notwendig.
S. Fliegenfisch

13.12.2017 | netbank: Leider zu einem Musterbeispiel für Inkompetenz und Chaos geworden
Ich war über sehr viele Jahre ein zufriedener Kunde der netbank. Seit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank und die Datenmigration im Oktober bin ich allerdings fassungslos über die Inkompetenz und Kundenunfreundlichkeit der Bank. Man könnte meinen, dass sie mit aller Gewalt ihre alten netbank-Kunden loswerden möchten, sie nutzen auf jeden Fall das komplette Programm: höhere Gebühren für weniger Leistung, chaotische Abwicklung, eine Hotline, die zeitweise überhaupt nicht zu erreichen war. Ich habe erleben müssen, wie meine Bankzugangsdaten mehrfach an eine falsche Adresse geschickt wurden, mit der Konsequenz, dass ich über Wochen hinweg keinen Zugriff auf meine Konten hatte. Auf die widersprüchlichen Auskünfte der Hotline will ich gar nicht weiter eingehen. Schlussendlich fehlen mir noch immer Kontoauszüge von September. Bis zum August wurden die Belege wie gewohnt per Post geschickt, ab Oktober plötzlich auf elektronische Auszüge umgestellt. Der September wurde jedoch komplett unterschlagen. Außerdem stellte sich nun heraus, dass Gebühren für mein Geschäftskonto berechnet wurden, das ich vor Jahren bei der netbank als solches eröffnet habe. Ein Basic-Geschäftskonto sollte ja nach Info der netbank kostenlos bleiben. Aussage der Hotline von heute: Dies sei kein Geschäftskonto, sondern nur ein Unterkonto, wofür Gebühren fällig sind. Warum das dazugehörige Tagesgeldkonto wiederum als Geschäftskonto geführt wird, konnte mir nicht erklärt werden. Mir wurde ernsthaft geraten, mein altes Geschäftskonto (das ja in Wirklichkeit keins sei) zu kündigen und dafür ein Geschäftskonto neu zu eröffnen. Geht es noch. Diese Abbuchung habe ich übrigens nur zufällig entdeckt, da die Kontoauszüge ja für diesen Zeitraum fehlen und meine Banking-Software seit der Umstellung auch keine Daten mehr abrufen kann. Ich kann nur jedem raten, der sich Geld, Zeit und Nerven sparen will, um die netbank/Augsburger Aktienbank in Zukunft einen großen Bogen zu machen.
S. H.

13.12.2017 | Commerzbank AG: Hält sich nicht an ihre Konditionszusagen
Ich bin seit einem Jahr bei der Commerzbank und habe dort ein Girokonto. Ich habe es letztes Jahr bei einer Angebotsaktion abgeschlossen. Die Prämie in Höhe von 200 Euro, die damals ausgelobt habe, habe ich bis heute nicht erhalten - auch nicht nach mehrmaliger Nachfrage. Der Hammer kommt aber noch: Bis vor Kurzem war das Girokonto - wie in der Aktion seinerseits beworben - vollkommen kostenlos, also auch ohne den Geldeingang in Höhe von 1.200 Euro, wie es sonst der Fall ist. Doch vor einigen Monaten, also ungefähr einem dreiviertel Jahr nach Kontoeröffnung, wird mir monatlich eine Kontoführungsgebühr abgebucht, weil - was stimmt - kein monatlicher Geldeingang in Höhe von 1.200 Euro eingeht. Allerdings habe ich damals zu den Konditionen "O-Euro-Konto ohne jeglichen Geldeingang" abgeschlossen und zwar dauerhaft, was mir ausdrücklich bescheinigt wurde. Warum auf einmal Kontoführungsgebühren in meinem Fall abgebucht werden, weiß ich nicht. Jedenfalls wurde mir hierzu nichts im Vorfeld mitgeteilt. Auch im Nachhinein und auf mehrmalige Nachfrage bewegt sich die Commerzbank nicht und bucht weiter fleißig Kontoführungsgebühren von meinem Girokonto ab. Von einer Bank, die sich nicht an ihre Versprechen hält, werde ich mich trennen und das Girokonto bei der Commerzbank folglich kündigen.
Simone R.

11.12.2017 | Commerzbank AG: Positive Bilanz nach zwei Jahren 0-Euro-Konto
Ich kann eine positive Bilanz nach zwei Jahren mit dem Commerzbank 0-Euro-Konto ziehen. Über einen Werbeflyer im Herbst 2015 bin ich auf die Commerzbank gestoßen. Mit KwK und Prämie für mich konnte ich auch einem guten Freund eine Freude machen. Gut ist, dass man immer wieder über Aktionen proaktiv und trotzdem unaufdringlich informiert wird. In meiner zugeordneten Filiale fühle ich mich gut aufgehoben und beraten. Aufgrund des Vertrauens habe ich auch ein Depot eröffnet, was ebenfalls gebührenfrei ist unter bestimmten Voraussetzungen. Auch hier wird immer mal wieder auch prämiert, die Details findet man leicht auf den Commerzbank-Seiten. Kontoeröffnung bei einer Filialbank heißt immer etwas Zeit mitbringen. Wichtiger für mich als dieser Aufwand sind allerdings die Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit meiner Berater und der Hotline sowie das Online-Banking. Und da habe ich wenig Grund zur Klage. Das Online-Banking hat Luft nach oben, bei der ING-DiBa oder comdirect geht es aufgeräumter zu, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an das nicht immer intuitive Navigieren. Gut ist auch, dass es nur eines beliebigen 1.200-Euro-Geldeingangs bedarf, um die Kostenfreiheit zu erhalten. Ein gutes Zweitkonto für mich.
H. D.

08.12.2017 | Consorsbank: Bei Vertragsabschluss werden Klauseln untergeschoben
Die Eröffnung eines Girokontos erfolgt bei der Consorsbank online. Hier werden verschiedene Angaben zur Person und zum Konto gemacht. Nach Eingabe und Absenden aller persönlichen Daten erhält man als PDF-File den Eröffnungsantrag. Als ich diesen noch einmal überflogen habe, bin ich fast vom Hocker gefallen. Die Consorsbank versucht tatsächlich Vertragspassagen hier unterzuschieben, die nie beantragt wurden. So z. B. erhält der abschließende Vertrag folgende untergeschobene Klausel: "Der Kontoinhaber beantragt die Einräumung eines Dispositionskredites in Höhe von höchstens 1.500,- Euro, da das Girokonto als Gehaltskonto geführt wird." Von mir wurde weder ein Dispositionskredit und schon gar nicht ein Gehaltskonto beantragt. Das konnte man bei der Online-Beantragung auch nicht eintragen. Weiter heißt es: "Um mich bedarfsgerecht informieren zu können, verarbeitet und nutzt die Consorsbank die von mir erhobenen personenbezogenen Daten auch für Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung." Auch dieser Passage kann mit dem Eröffnungsantrag nicht widersprochen werden. Weitere Fallstricke folgen. Im Support-Chat der Consorsbank wurde mir der Hinweis gegeben, ich könnte meine Bedenken zu den Vertragsinhalten ihnen schriftlich mitteilen. Wenn es schon so unseriös anfängt, dass der Vertragspartner einem versucht nachteilige Vertragspassagen unterzuschieben, wollte ich dann den Eröffnungsantrag zurückziehen und zumindest sicherstellen, dass meine dort eingegeben persönlichen Daten gelöscht werden. Im Chat erfuhr ich, dass dies nur nach schriftlichem Beantragen erfolgen kann. Das habe ich getan, allerdings bisher keine Antwort erhalten. Die Kopie des Eröffnungsantrags und den Chatverlauf habe ich noch vorliegen und kann die beschriebenen Tatsachen jederzeit nachweisen.
E. H.

05.12.2017 | Commerzbank AG: Online beworbene Konditionen nicht erhalten
Ich habe seit Langem ein Sparkonto ohne Girofunktion bei der Commerzbank. Neulich war ich auf dem Online-Portal und da sah ich, dass es das Girokonto zurzeit auch ohne monatlichen Mindestgeldeingang gibt. Es steht groß auf der Seite "kein Mindestgeldeingang". Ich habe mir auch noch mal das Kleingedruckte durchgelesen, um sicher zu gehen, da ich mich erinnerte, dass es sonst immer einen Geldeingang bei der Commerzbank benötigte, wenn man keine Kontoführungsgebühren zahlen will. Das Girokonto habe ich dann direkt online über den Link neben der Werbung bestellt. Nun habe ich das erste Schreiben erhalten, mein Konto sei eingerichtet. Und in diesem Brief war nun festgehalten, dass ein Mindestgeldeingang von 1.200 Euro pro Monat eben doch notwendig sei. Das ist doch ganz klarer Betrug und unlauterer Wettbewerb! Ich habe nun im Kundencenter angerufen, man will sich darum kümmern. Ich bin sehr gespannt ...
R R

05.12.2017 | netbank: Zeit für einen Wechsel
Nach 8 Jahren ist wohl der Zeitpunkt gekommen, der Bank den Rücken zu kehren. Seit mehr als 2 Monaten keine Aktualisierung der Kontoumsätze über StarMoney mehr möglich. Kostenmodell seit Übernahme durch AAB unterirdisch für eine Internetbank. Keine girocard mehr, stattdessen eine weitere Kreditkarte im Haus mit geringer Akzeptanz und wenn dann doch akzeptiert: unerwünschtes NFC ohne Unterschrift oder PIN. Bargeldbeschaffung seit dem Wechsel nur noch 1x im Monat kostenfrei. Überziehungsrahmen war schon vorher für Selbstständige schlechter als für einen Sozialleistungsempfänger. Die Mastercard Debit enthält auch nicht mehr die IBAN, jetzt heißt es wieder in den Unterlagen kramen wie zur Einführung der IBAN als die Daten noch nicht auf der Karte eingedruckt waren. Im Haben geführte Konten sind den Banken wohl zu kostenträchtig. Time to say goodbye.
Carl Christian Lang

04.12.2017 | netbank: Seit Übernahme durch Augsburger Aktienbank nur noch katastrophal
Ich bin seit 15 Jahren netbank-Kunde und war den Großteil der Zeit sehr zufrieden: günstige Konditionen und schneller unkomplizierter Service online und per Telefon waren für mich entscheidend. Seit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank ging es aber rapide bergab. Die schlampig umgesetzte Migration mit abgewiesenen Lastschriften und nicht funktionierender Online-Banking-Schnittstelle war nur ein Highlight. Der Hauptgrund, warum ich jetzt wechsle, ist die nicht zumutbare Karten- und Gebührenkonstellation. Bisher hatte ich eine Mastercard-Kreditkarte sowie eine girocard. Mit Ersterer konnte ich zweimal pro Monat gratis weltweit Bargeld abheben. Nun gibt es nur noch eine Mastercard-Debit und keine girocard mehr. Die Akzeptanz ist zumindest aktuell noch eine Katastrophe. Mir ist es nun schon mehrfach passiert, dass ich nicht mit Karte bezahlen konnte, weil die Debit-Card nicht akzeptiert wurde. Man muss somit jetzt immer größere Mengen Bargeld herumschleppen. Bargeld bekomme ich aber auch nur noch einmal pro Monat gratis. D. h., wenn die Karte mal wieder nicht akzeptiert wird, darf ich auch noch dafür bezahlen. Sorry, so nicht! Ich habe soeben den Antrag für ein neues Konto bei der Konkurrenz unterschrieben.
Niels R.

30.11.2017 | netbank: Kontowechselhilfe
Auch ich war jahrelang Kunde der netbank und hoch zufrieden. Nach der Umstellung und vielen Unannehmlichkeiten, entschloss ich mich, zu einer anderen Bank zu wechseln. Zu diesem Zweck nahm ich die Kontowechselhilfe der netbank in Anspruch, indem ich eine Auflistung über bestehende Daueraufträge und verfügbare Informationen zu Lastschriften anforderte. Hierfür wurde mein Konto mit einer Gebühr von 6,30 Euro belastet. Gemäß §26 ZKG dürfen für die vorgenannten Leistungen jedoch keine Gebühren erhoben werden. Nach einer E-Mail an die netbank mit dem Verweis auf die gesetzlichen Bestimmungen, wurde der einbehaltene Betrag von 6,30 Euro kommentarlos zurückerstattet. Dies nur als kleiner Hinweis für alle die schon gekündigt haben oder noch kündigen werden.
Werner Preuß

29.11.2017 | netbank: Nach der Umstellung nur noch Chaos
Mir reicht es! Nach der absolut chaotischen Umstellung mit vielen Stunden in Telefon-Warteschleifen, vielen Tagen ohne Zugriff auf mein Konto, zurückgewiesenen Lastschriften und deutlich schlechteren Bedingungen als zuvor werde ich nun mit meinem Geschäftskonto als Freiberufler zu einer seriöseren Bank wechseln. Wenn ich die gesparten Gebühren mit meinem zusätzlichen Zeitaufwand verrechne, lohnt sich diese Bank für mich nicht. Im Übrigen ist es der Bank nach der Umstellung bis heute nicht gelungen, mir online Zugriff auf meine historischen Kontoauszüge zu gewähren. Nun lieber ein Ende mit Schrecken.
M. Jaschke

28.11.2017 | Commerzbank AG: Die Commerzbank sagte Servus
Anfangs hatte ich mein Gehaltskonto bei der Commerzbank. Da ich außer Überweisungen und Geld abheben wenig mit dem Konto machte und von den Serienkündigungen im Netz las, habe ich das Konto in den letzten Jahren nur noch als kostenfreies Zweitkonto genutzt. Den Dispokredit habe ich sowieso nie gebraucht. Nicht gerade der ideale Kunde zum Geld verdienen für die Bank, aber bei Depot und Geldanlagen ist die Commerzbank nicht günstig. Vom Handling war mir das Online-Banking zu unübersichtlich angelegt, sodass ich mit meinen Daueraufträgen und Lastschriften sukzessive weggegangen bin. Das hat wohl ein schlaues Analyseprogramm gemerkt und es war um mein Konto geschehen. Eine Kündigung mit dem Standardtext wie vielfach in Internetblogs zu lesen wurde ausgesprochen. Meine Filiale wird auch plattgemacht, nachdem das Personal halbiert worden war. Schade, das dadurch mein nächstgelegener Cash-Group-Geldautomat verschwindet, nicht schade um die Commerzbank als Unternehmen.
H. D.

28.11.2017 | netbank: Neue netbank nur Chaos
Ich bin seit vielen Jahren Kunde der netbank und habe einen regelmäßigen, hohen Gehaltseingang. Alles lief problemlos. Dann kam die Umstellung nachdem die netbank von der AAB übernommen wurde. Tagelang funktionierte nichts. Meine neue ec-Karte ging angeblich verloren, bis ich dann erfuhr (nach mehreren Tagen und einer Wartezeit von über einer Stunde und x Versuchen über die Hotline), dass es keine ec-Karte mehr gibt, da ich ja jetzt eine neue Debit-Karte habe. Mein Online-Banking funktionierte tagelang nicht. PIN und Debit-Karte kamen dann endlich an, am selben Tag. Fantastisch für Diebe! Erste Erfahrungen, mit der Debit-Karte zu bezahlen, schlugen fehl. Ich wurde an diversen Kassen dumm angeschaut. So eine Karte kenne man nicht (Restaurant, Supermärkte, Tankstellen). Wieder versuchte ich die Hotline zu erreichen. Leider 7 Tage vergeblich trotz unzählbarer Versuche. Dann erklärte man mir, dass die neue Debit-Karte ja nur Vorteile hätte, vor allem, wenn ich ins Ausland reisen wolle. Darüber hinaus könne ich ja eine reguläre Mastercard beantrage, Kostenpunkt 100 Euro. Jeden Monat erhalte ich eine bestimmte Bargeldsumme als Bareinzahlung auf mein Konto. Bisher ging das problemlos über eine kostenlose Einzahlung bei der Reisebank. Nach der Umstellung kam der Betrag nicht an, obwohl die gleichen Daten gewählt wurden. Auf der Reisebank erklärte man dem Einzahler, dass dies häufiger bei der netbank passiert wäre. Bis heute vermisse ich eine Einzahlung, die anderen beiden wurden dann nach jeweils 4 Wochen meinem Konto gutgeschrieben. Der Einzahlungsbeleg beweist die Einzahlung mit der richtigen Kontoverbindung (BIC und IBAN). Der Fehler läge bei der netbank, welche das Geld nicht richtig verbucht habe. Ich arbeite im Finanzierungsgeschäft. Wenn wir so mit Kunden umgehen würden, hätten wir keine mehr. Ich werde das Konto nun umgehend kündigen und bin gespannt, was mich dann erwartet. Das fehlende Geld über die Einzahlung werde ich an die BaFin (Bankenaufsicht) melden.
Marlis Müller

25.11.2017 | netbank: Belastung der Kunden durch umfassende Umstellung, ohne erkennbare Vorteile
Mit der netbank war ich 14 Jahre zufrieden, jetzt, nach der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank, fühle ich mich verschaukelt. Durch eine komplette Umstellung auf neue Kontodaten, neue Bankkarten und eine veränderte Plattform für das Online-Banking wurden die Kunden mit erheblichem Zeitaufwand und zum Teil katastrophalen technischen Problemen belastet, ohne dass dabei erkennbare Vorteile herausgekommen wären. Es scheint, dass die Augsburger Aktienbank eine Geschäftsidee umsetzen will, die für die typischen Girokunden der netbank uninteressant ist, und dass dafür eine Extra-Belastung der netbank-Kunden stillschweigend in Kauf genommen wird. Für mich Grund genug, mich nach einer kundenfreundlicheren Bank umzusehen.
Rüdiger Port

24.11.2017 | Santander Consumer Bank AG: Tolle Bank
Ich habe das Konto erkundet und vor Kurzem eröffnet, weil ich von einigen Freunden mitgeteilt bekommen habe, dass diese von den Finanzierungen sehr gutes berichten konnten und deswegen ebenfalls ihr Girokonto dort eingerichtet haben. Zuerst bin ich über die Webseite gegangen und habe einige Tage später die Antragsunterlagen bekommen, worin man um Gehaltsnachweise verlangte, da ich zum Konto eine Kreditkarte und Dispositionskredit beantragt habe. Mit den Unterlagen und meinem Ausweis bin ich in eine Filiale gegangen und habe das Konto samt Kreditkarte in kurzer Zeit erhalten. Bis heute bin ich sehr zufrieden, auch da die Bank keinen Geldeingang auf dem Girokonto verlangte, um einen angemessenen Rahmen einzuräumen. Die Beratung am Telefon und in der Filiale waren (danach nie wieder genutzt) äußerst zufriedenstellend.
Marcus T.

24.11.2017 | TARGOBANK AG: Pferdefuß Auslandsüberweisung, ansonsten zufriedener Kunde
Es gibt nicht mehr viele Banken mit gebührenfreiem Girokonto und Filialen. Die Targobank gehört dazu. Ich habe sehr gute Berater vor Ort, die auch immer mal wieder proaktiv auf Sonderaktionen hinweisen. Auch in Sachen Kulanz - man macht ja auch selbst mal etwas falsch - habe ich keinen Grund zur Klage. Natürlich hat der Cash Pool nicht die Geldautomatendichte wie Sparkassen, Volksbanken oder die Cash Group, aber in München und Umgebung ist dies kein Problem und mittlerweile kann man ja auch schon bei Rewe und Konsorten Bargeld bekommen. An das Onlinebanking bin ich seit vielen Jahren gewöhnt und komme von Zahlungsverkehr bis Wertpapierhandel gut zu Recht. Ein Wermutstropfen, als ich kürzlich eine Überweisung nach Amerika machen wollte, gab es mehrfach Ärger. Von der Commerzbank ging dann alles problemlos. Da die deutschen Targobank-Filialen früher als Citibank Deutschland zu der weltweiten Citibank gehörten und ich dort schon vor fast 20 Jahren in die USA überwiesen habe, hatte ich keine Probleme erwartet.
V. Sch.

17.11.2017 | comdirect bank AG: Es wird an den falschen Enden gespart
Ich war seit 2009 Kunde bei der comdirect. Ich eröffnete dort ein Konto, da man kostenlos weltweit Geld abheben konnte. Mit der Zeit veränderte sich das Erscheinungsbild der Bank, der Onlineauftritt wurde meiner Meinung nach immer unübersichtlicher und überladen. Der Grund meiner Kündigung des Kontos bzw. für das Nullen - also nur als Ersatzkonto, ist die Tatsache, dass man bei der comdirect ab 2018 mindestens 50 Euro am Automaten mit der girocard abheben muss. Alles darunter ist nicht möglich, mit der Visakarte ginge dies zwar, doch hier werden im Euroraum Gebühren fällig. Für mich ist diese Barabhebungsgrenze der absolut falsche Weg, Kosten zu sparen. Eine andere kostensparende Möglichkeit wäre beispielsweise, die comdirect-Visakarte wieder auf eine Debitkarte zurückzustufen, wie sie es anno 2009 auch war.
Jens S.

16.11.2017 | netbank: Gesicht der netbank seit Übernahme völlig gewandelt
Seit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank sind sämtliche Voraussetzungen, die mich seinerzeit bewogen hatten, ein Girokonto bei der netbank zu eröffnen, verschwunden! Es geht sogar so weit, dass ich für eine normale Abhebung am Automaten (außer beim ersten Mal im Monat, toll!) Gebühren zahlen muss, da die netbank nunmehr kein Mitglied mehr im Cashpool-Zusammenschluss der Banken ist. Es gibt keinen Vorteil mehr gegenüber anderen Banken, ganz im Gegenteil. Keine Filialen, keine Bareinzahlung möglich, aber dennoch Gebühren. Ich habe meine Konten gekündigt. Ärgerlich ist nur, dass die Bank ihre Fülle von negativen Veränderungen nicht in angemessener Form kommuniziert hat, was an eine bewusste Täuschung der Kunden grenzt.
J. Wollschläger

15.11.2017 | netbank: Nach langen Jahren (endlich) gekündigt
Die netbank war vor 15 Jahren für mich das Institut, das ich gewählt habe, um räumlich unabhängig und zu jeder Zeit rund um mein Geld verwalten zu können. Ich hatte dort ein privates und zwei geschäftlichen Konten. Es war ein "Selbstläufer". Nie hatte ich Schwierigkeiten, die Ein- und Ausgänge zu observieren, Rechnungen zu bezahlen, etc. Mit Übernahme der netbank durch die Augsburger Aktienbank kam der Break. Die AAB hat von Beginn an deutlich gemacht, nur an den Anlegern interessiert zu sein. Klassische Geschäftsfelder sind für sie wertlos. Im Frühjahr 2017 wurden alle Kunden mit einem Kontogebührenmodell überzogen, das bezüglich Kosten des Kontos die letzten Vorteile der netbank vernichtete. Mit technischer Umstellung zur Migration der Kundendaten zwischen AAB und netbank, hin zur AAB, begann der totale Abstieg, der Kontrollverlust auf ganzer Breite. Die technischen Probleme waren vielfältig und kritisch. Aufgrund der miserabel vorbereiteten Migration und der dilettantischen Durchführung (kein Fall-back-Szenario) hatte ich innerhalb weniger Tagen im Oktober 2017 zahlreiche Abweisungen bei den SEPA-Lastschriften, resultierend teure Mahngebühren und keinen Support seitens der netbank mehr. Das Risiko, dass ein Finanzinstitut leichtfertig mit den Kunden und dem Geschäftskapital (dem Geld der Kunden) umgeht, konnte ich nicht weiter tragen. Ergo habe ich konsequent und zügig alle Konten gekündigt. Die Kündigung bei der netbank erfolgt mit einem vorgefertigten Formular. Ich habe das per E-Mail, Fax und Einschreiben übermittelt. Die Geschäftskonten waren innerhalb von 3 Tagen und das Privatkonto in 21 Tagen aufgelöst. Bis auf wenige Euro habe ich sofort das Geld dort abgezogen. Eine schriftliche Bestätigung der Kündigung ist Fehlanzeige bis heute! Die zusätzlichen Mehrwerte/Möglichkeiten anderer Banken im Geschäftskundenbereich haben mich nachdenklich gemacht, warum ich nicht schon früher gewechselt habe. Es gibt viele Features, die die netbank nicht bietet, zumindest eine Verantwortlichkeit dem Kunden gegenüber bietet die netbank/AAB seit Oktober 2017 nicht mehr. Bin ich froh dass ich noch rechtzeitig abgesprungen bin, denn der Deutsche ist da meist etwas phlegmatisch was seine Änderung an Bestehendem angeht (Energie/Telefon/Geld). Und es ist mein Geld, deswegen tschüss netbank!
Hartmut Simon

15.11.2017 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Kündigung der Genossenschaftsanteile
Hatte das Sonderkündigungsrecht nach Einführung des neuen Beitrags verpennt und wollte mich nun von meinen Anteilen trennen. Da die Kündigungsfrist allerdings 5 Jahre beträgt, darf ich noch 5 Jahre lang den Beitrag latzen. Mein Konto habe ich mittlerweile bei einer anderen Bank. Nur noch die Anteile liegen bei der GLS. Einzige Lösung: Es findet sich jemand, der sie mir abkauft.
Alexander S.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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