Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

24.11.2020 | HypoVereinsbank: Über das Ziel hinaus geschossen
Die HypoVereinsbank ist echt für eine Überraschung gut! Ich habe bei der Bank ein Festgeldkonto eröffnet, über WeltSparen. Solche Anlagen sind normalerweise standardisiert und mit wenig Aufwand verbunden. Deswegen habe ich mich schon gewundert, dass ich bei der HVB dafür eine Vereinbarung zur Geschäftsverbindung abschließen musste, und dass ich nun regelmäßig Post von der Bank erhalte. Echt überrascht war ich dann, als ich aus anderem Grund einen Zugang zu "MeineSchufa" bekam. Da musste ich nämlich sehen, dass die HVB es mit der Geschäftsverbindung sehr ernst nimmt. Es war nicht nur eine Bonitätsabfrage eingetragen, sondern auch die Eröffnung eines Girokontos. Nun habe ich nie ein Giro bei der HVB beantragt und es wurde auch keines eröffnet. Der Eintrag ist also falsch. Ein Festgeld und auch ein zugehöriges Verrechnungskonto begründen keinerlei Kreditrisiko für die Bank und rechtfertigen damit weder eine Schufa-Abfrage noch die fälschliche Eintragung eines Girokontos. Es geht mir nicht darum, ob mein Schufa-Score dadurch beeinflusst wird oder nicht. Es geht einfach nicht an, dass eine Bank solche falschen Einträge macht, die dann von der Schufa womöglich an meine anderen Bankverbindungen weitergegeben werden. Wo bleibt da der Datenschutz? In meinen Augen geht dieses Vorgehen zu weit. Ich verstehe, dass die Bank mit Sonderzinsen Kunden gewinnen will. Aber das sollte nicht hinterrücks geschehen - die meisten Anleger bekommen von den Schufa-Einträgen gar nichts mit. Als potenziellen Kunden für weitere Bankprodukte hat die HVB mich jetzt jedenfalls verloren.
Lothar B.

21.11.2020 | Consorsbank: Mein Hauptkonto
Ich bin seit 2016 Kunde bei der Consorsbank mit meinem Girokonto, vorher sehr unzufrieden mit Deutsche Bank und Sparkasse gewesen und jetzt sehr zufrieden. Ich mag die App und das appTAN-Verfahren, die VISA und die girocard sind klasse und werden überall bisher akzeptiert, Google Pay funktioniert tadellos, die Gebühren sind fair -> Bargeldversorgung ab 50 Euro kostenfrei, sonst 1,95 Euro pro Abhebung mit der VISA, keine Gebühr für abgelehnte Lastschriften wenn man doch mal vergisst etwas vom Tagesgeldkonto umzubuchen, passiert aber selten bis gar nicht, da die App über jede Bewegung auf dem Konto per Push benachrichtigt. Fazit: Die Konditionen mit den Platzhirschen ING und DKB vergleichbar, ich sehe keinen Grund die Bank zu wechseln.
Benjamin Kille

20.11.2020 | norisbank GmbH: Auch viel Bargeld gibt es problemlos
Bis vor zwei Tagen war ich mir nicht sicher, ob es auch klappt, wenn ich - was nur aber ab und an vorkommt - eine Bargeldmenge benötige, die das übliche Abhebungslimit eines Geldautomaten übersteigt. Jetzt weiß ich es bei der norisbank genau: Es klappt problemlos. Einfach über die Hotline den Betrag für die Abhebung freischalten lassen und dann z. B. bei der Deutschen Bank einen Geldautomaten nutzen. Der von mir angeforderte Betrag wurde anstandslos ausgezahlt. Und das geht dann immerhin bis 9.990 Euro. Damit komme ich erst mal ganz gut hin. Wer mehr braucht, sollte dann vielleicht wirklich eine Filialbank mit einem kompletten Dienstleistungsangebot aufsuchen.
Robert W.

20.11.2020 | BBBank eG: Nicht zu empfehlen
Aufgrund der rigiden und überzogenen Gebühreneinführung habe ich nach über 30 Jahren Mitgliedschaft bei der BBBank das Konto und die Mitgliedschaft gekündigt. Die BBBank hat mein Vertrauen verloren. Das angepriesene Mehrwertkonto mit den Vorteilen ist eine reine Augenwischerei. Wer rechnen kann, weiß, wie viele Millionen durch die Gebühreneinführung zusätzlich in die Kasse gespült werden. Man braucht sich nur mal die Ergebnisrechnung der letzten Jahren anzusehen. Die BBBank hat auch ohne Gebühren Gewinne von mehreren Millionen erzielt. Der Vorstand ist damit über das Ziel hinausgeschossen. Ich nehme an, dass die üppigen Vorstandsgehälter nicht niedriger geworden sind. Mit mir nicht, man muss sich nicht alles gefallen lassen, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr.
Adelbert Heizmann

18.11.2020 | Openbank S. A.: Gut, aber nicht als Hauptkonto
Die Kontoeröffnung verlief problemlos. Personalausweis sowie Kontoauszug vom Hauptkonto reichten aus. Eine Überweisung vom Hauptkonto zwecks Verifikation und das neue Konto ist freigeschaltet. Ein für Spanien übliches Vorgehen. Alternativ werden Steuerbescheide oder Gehaltsnachweise akzeptiert. Interessanterweise meldet Openbank das eröffnete Konto nicht an die Schufa, sondern schickt lediglich eine Girokontoanfrage. Als Login gilt die Personalausweisnummer, in Spanien ebenfalls üblich. Die Anmelde-PIN wird im Laufe der Registrierung frei gewählt. Nach einer Woche kam die Mastercard-Debit, mit der man 5 Mal im Monat in der Eurozone kostenlos Bargeld abheben kann und unbegrenzt in Santander-Filialen. In einem kostenpflichtigen Reisepaket sind sogar 5 kostenlose Barabhebungen im Monat weltweit, sowie gebührenfreie Zahlungen in anderen Währungen mit dabei. Außerdem kam die Super-PIN. Sie ist für jeden telefonischen Kontakt sowie für Stammdatenänderungen erforderlich. Es wird das altbekannte mTAN-Verfahren eingesetzt. Der Zugang ist sowohl über Browser als auch über App möglich. Dabei kann die Funktionalität zwischen zwei Zugangswegen zeitweise unterschiedlich sein. Manche Funktionen oder Optionen können in Web fehlen, manche in der App. Das wird aber immer relativ kurzfristig nachgeholt. Die deutschsprachige, freundliche und kompetente Hotline sitzt in Madrid, ist aber unter einer Frankfurter Nummer zu erreichen. Auch per Mail ist der Kundenservice erreichbar, die Mails werden meistens innerhalb von wenigen Stunden beantwortet. Die Bank bietet auch ein Tagesgeldkonto an, das man einfach online eröffnen kann. Auch Investmentfonds sind inzwischen im Programm. Die Nachteile sind aber unübersehbar. Viele Einzugsstellen akzeptieren immer noch keine ausländischen IBANs. Darunter nicht nur kleine private Wohnungsvermieter, sondern auch manche Strom- und Gaslieferanten, Kreditkartenanbieter, Online-Händler etc. Fehlende Bankeinzugsmöglichkeiten können in bestimmten Fällen zu einem echten Problem werden. Auch muss man an manuelle Zinsbesteuerung und Freibeträge denken, denn die Zinserträge werden nicht automatisch besteuert. Auch Kontoauszüge in gewohnter Form werden nicht bereitgestellt. Die Absender-IBAN wird nicht angezeigt. Der entscheidende Nachteil ist aber fehlende girocard, die in Deutschland öfters als einzige Karte akzeptiert wird. Wer in Deutschland viel unterwegs ist und kein Freund vom Bargeld ist, soll mehrmals überlegen, bevor er sein Openbank-Konto zum einzigen Girokonto macht. Da andere Banken für ihre kostenlosen Konten regelmäßige Eingänge erwarten, erübrigt sich die Frage vom Gehaltskonto bei Openbank. Für ein zusätzliches Girokonto oder fürs Tagesgeld eignet sich Openbank durchaus, sowie für diejenigen, die öfters nach Spanien reisen. Wer in Spanien zum Beispiel Immobilien hat, kommt um Openbank nicht herum.
M. F.

15.11.2020 | Commerzbank AG: Abzocke bei Kontoführungskosten
Ich hatte bei der Commerzbank ca. 15 Jahre lang ein "0-Euro Girokonto". Dieses Konto wurde bei monatlichem Geldeingang von mindestens 1.200 Euro kostenfrei geführt. Nachdem für einen Monat der Geldeingang ausblieb, wurde sofort und ohne Mitteilung am Monatsende desselben Monats eine Kontoführungsgebühr in Höhe von 10 Euro berechnet. Nach einem Anruf bei meiner Niederlassung wurde mir mit süffisantem Unterton erklärt, dass die Berechnung der Kontoführungsgebühr bei fehlendem Geldeingang so in der Preisliste des Unternehmens dargestellt sei (das ist auch sachlich korrekt). Meine Nachfrage, ob eine andere Kontoführung zu kleineren Gebühren möglich sei, wurde verneint. Es gab die Möglichkeit einer Kontoführung für 4,90 Euro, aber diese Option wurde vom Mitarbeiter nicht angesprochen. Ich habe daraufhin sofort mein Konto bei der Commerzbank gekündigt und nutze nun die Dienstleistung einer Direktbank, die ohne Bedingungen ein kostenfreies Girokonto (sogar mit Kreditkarte) anbietet. Ich bin mit den Umgangsformen der Commerzbank unzufrieden und kann diese Bank nicht empfehlen.
Uwe Braun

12.11.2020 | Commerzbank AG: Kündigung aller Konten, Ursache nicht zu erfahren
Meiner Frau flatterte vor wenigen Tagen die Kündigung der Geschäftsbeziehung zu, wie bei anderen hier ohne Begründung, und ohne das wir uns einen Reim darauf machen können, was die Ursache sein könnte. Konto immer gedeckt, Sparbuch vorhanden, seit 22 Jahren Kunde, seit 20 Jahren Angestellte im Öffentlichen Dienst beim selben Arbeitgeber, einem Universitäts-Klinikum. Telefonanruf bei der auf der Kündigung angegebenen Nummer, etwas schnippische Dame die nur zu sagen hatte: "Das ist so, und den Grund werden wir ihnen nicht mitteilen, auch nicht in der Filiale." Gestern war meine Frau dann in der besagten Filiale, keiner hatte eine Erklärung. Der Filialleiter nahm sich 20 Minuten Zeit und versuchte telefonisch zu erfahren, warum die Kündigung ausgesprochen wurde, ohne Erfolg. Eine Begründung wurde auch ihm nicht mitgeteilt. So ein Verhalten macht einen fassungslos, das ist unseriös und unverlässlich. Eine Google-Suche ("Commerzbank kündigt mein Konto") brachte zahlreiche Ergebnisse, tauscht man den Namen Commerzbank durch den anderer Banken, stellt man schnell fest, dass diese Unart scheinbar willkürlicher Kündigungen vor allem von der Commerzbank betrieben wird, verstärkt seit 2019. Bei anderen Banken finden sich diese Berichte nicht, oder nur für Einzelfälle. Ich selbst bin mit meinen Konten bei der comdirect, die ja nun vollständig in der Commerzbank aufgegangen ist. Ich werde daher dort meinerseits alles kündigen und gemeinsam mit meiner Frau zu einer anderen Bank wechseln.
Thomas C.

12.11.2020 | BBBank eG: Seit 2020 nur noch eine Enttäuschung
Ich bin seit 2018 BBBank-Kunde (Girokonto und Visa) und war bislang sehr zufrieden, trotz Einschränkungen im Umland. In 2020 - wo ich das erste Mal wirklich auf den Kundenservice der Bank angewiesen war, wurde ich bitter enttäuscht. Ich kann die negativen Berichte bezüglich dem kleinlichen Service und der Reaktionszeiten leider bestätigen. Bisher hielt ich wenig vom kontaktlosen Bezahlen. Mit Corona und der möglichen Reduzierung von Berührungspunkten, gab es für mich im Februar das erste Mal ein echter und sinnvoller Grund es zu verwenden. Leider konnte ich nirgends finden, wie man es aktiviert (nur wie es deaktiviert wird). Tests in Geschäften zufolge wäre die Funktion nicht aktiviert bzw. die Karte reagierte nicht. Die Reaktion vom Kundenservice dauerte ca. drei Wochen bis ich eine Anleitung erhielt - angeblich sei sie aber aktiviert, das könnte man am Status sehen. Ich sollte es nochmals beim Einkauf testen, sonst am Automaten neu aktivieren. Ein entscheidender Hinweis kam dann auch noch: Es gäbe eine Kartencharge, bei der die Funktion defekt ist. Ich fragte mich, warum wurde mir das mitgeteilt, aber nicht, ob ich nun betroffen bin? Wieder Zeit verloren und wie erwartet, es ging nicht - weder beim Einkauf noch nach erneuter Aktivierung. Ich bat dann telefonisch um Klärung und den Austausch der Karte, da sie offensichtlich nicht funktioniert. Die Anfrage wurde aufgenommen und die Rückmeldung ließ auf sich warten - nach fast zwei Wochen dann endlich eine Rückmeldung: Ich glaubte es nicht. Die Karte wäre angeblich nicht defekt, ein Tausch auf Kulanz daher nicht möglich. Man könne mir auf eigene Kosten gerne eine neue ausstellen. Ich habe mich dann entschieden, es sein zu lassen. Nach gut zehn Wochen, ohne einen Schritt weiter zu kommen während Corona, hatte ich die Nase voll. Als im Juni/Juli dann die Ankündigung zur Einführung der Gebühren kam, war ich wirklich fassungslos. 2,95 Euro wären ja noch völlig nachvollziehbar für die derzeitige Entwicklung am Markt, aber die jährliche Kartengebühr von 11,95 Euro war derart unangebracht. Für mich ist es damit ein Sprung von 24 Euro (wegen der Visa-Karte) auf 72 Euro im Jahr, also volle 200% Aufschlag. Insbesondere mit der Erfahrung, dass zuvor nicht mal die Karte bei Defekt getauscht wurde und eine Serviceanfrage so lange bis zur Antwort brauchte, war es für mich genug. Mich hat die Bank damit nun endgültig vergrault.
Alex S.

08.11.2020 | 1822direkt: Keine gute Bank
Mir ist es auch passiert, dass ich bei dieser Bank abgelehnt wurde, obwohl ich als Beamtin im öffentlichen Dienst solvent bin und keinen negativen Schufaeintrag habe. Meine Schufa habe ich vorher abgeklärt; das geht ganz einfach per Online-Anfrage und das kostenlos. Auf meine Nachfrage bei 1822direkt sagte mir eine Angestellte, dass ich wegen meines oben geschilderten persönlichen Hintergrunds kein "attraktiver" Kunde bin und die Bank nichts an mir verdiene. In diesen Zeiten seien der Bank lieber solche Kunden, an denen sie besser verdienen könne. Danke für diese Offenheit. Es muss wohl eine neuere, noch unerfahrene Bankmitarbeiterin gewesen sein, die zumindest noch Anstand und Ehrlichkeit besitzt.
Angela K.

05.11.2020 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Immer noch das beste Gesamtpaket
Nach nun mehr 8 Monaten Erfahrung in 2020 und früherer mehrjähriger Kundenbeziehung mit der DKB will ich jetzt meine Erlebnisse schildern. Ich war ursprünglich in der Zeit von 2012 bis zum Jahre 2015 Kunde der DKB. Am Anfang hatte ich das DKB-Cash-Girokonto wegen der Konditionen, dem City Cashback und auch dem DKB Club eröffnet. Seit dieser Zeit war es gut drei Jahre lang mein Haupt- bzw. einziges Girokonto. Die damaligen Vorteile waren das absolut übersichtliche und bedienerfreundliche Onlinebanking, der freundliche und wirklich rund um die Uhr erreichbare Kundenservice und besonders die zum Konto gehörende Visa-Karte. Letztlich verließ ich aber die Bank dann doch im Jahr 2015. Die Gründe dafür lagen im Auftauchen des Angebotes der Fidor Bank, die damals mit der Smartcard eine innovative Hybridkarte mit Wunsch-PIN herausbrachte. Zudem gab es eine Community und verschiedene Prämien. Die genauen Vorteile habe ich im Bericht über die Bank benannt. Aufgrund der Kontoeröffnung ohne Schufa und des großzügigeren Dispos verließ ich dann die DKB. Jetzt bin ich aber nach einigen Jahren wieder "reumütig" zur DKB zurückgekehrt. Die Konditionen des Kontos wurden insgesamt stark verändert. Die kostenfreie Bargeldabhebung bzw. Kartenzahlung im Ausland erfordert nun also nach 12 Monaten den "Aktivkundenstatus" (d. h. einen monatlichen Geldeingang in Höhe von 700 Euro). City Cashback und DKB Club wurden eingestellt. Trotzdem muss sich die Bank ja in erster Linie mit den Wettbewerbern messen. Und wenn man sich die Bedingungen anschaut, stellt das DKB Cash als Gesamtpaket noch immer die Benchmark in diesem Bereich dar. Neben den wenigen Einzahlautomaten steht einem Nutzer durch den Menüpunkt "Cash im Shop" im Onlinebanking der DKB das riesige Netz von Barzahlen.de für Einzahlungen auf das Konto zur Verfügung. Diese Einzahlungen kosten zwar Gebühren sind jedoch im Vergleich zu den Mitbewerbern günstig und auch ohne Smartphone im Internetbanking am Desktop zu bedienen. Die Visa-Karte ist inzwischen beinahe in fast allen Geschäften einsetzbar. Als TAN-Verfahren kann das sichere PhotoTAN-Verfahren eingerichtet werden! Leider wird bei der Anmeldung auf die Nutzung der 90 Tages Ausnahmeregel bei PSD II verzichtet. Somit muss die Anmeldung bestätigt werden. Das Onlinebanking hat sich seit damals an der Oberfläche kaum verändert, es ist aber immer noch sehr nutzerfreundlich und bequem. Der Kundendienst erreicht inzwischen fast wieder das Niveau von damals. Deshalb zusammenfassend immer noch die Pole Position. Der Abstand wird aber jedes Jahr kleiner!
Matthias L.

05.11.2020 | 1822direkt: Völlig unfähige Bank
Habe zuerst das PostIdent erfahren und dann den aufwendigen Kontoeröffnungsprozess wochenlang vollzogen, dann wurde mir das Konto verweigert ohne Angabe von Gründen. Auf meine Nachfrage nach dem Grund würde mir keiner genannt. Das Personal ist am Telefon sehr unfreundlich, wollte keine Gründe für die Ablehnung nennen ... So etwas habe ich nicht erlebt. Ich bin leitender Angestellter und solvent, sicher kein negativer Schufaeintrag. Sind die irre? Wollen die keine Kunden? Unverständlich. Bin inzwischen bei der DKB und sehr zufrieden.
J. S.

02.11.2020 | ING-DiBa AG: Unfaires Geschäftsgebaren
Ich habe seit über 20 Jahren ein Girokonto bei der ING, welches ich seit Langem jedoch nicht mehr als Gehaltskonto nutze. Da nur noch wenig Bewegung auf diesem Konto stattfindet, logge ich mich auch relativ selten dort ein. Jetzt habe ich zufällig festgestellt, dass mir still und heimlich seit mehreren Monaten monatlich 4,90 Euro Kontoführungsgebühr abgebucht werden. Der Mitarbeiter des Supports, den ich daraufhin angerufen habe, hat mir dann auch ziemlich arrogant erklärt, das wäre mir ja über die Postbox mitgeteilt worden, welche ich "verpflichtet" bin regelmäßig zu überprüfen. Das mag ja so in den AGBs stehen, eine Mail oder besser ein Brief per Post wäre aufgrund dieser massiven Änderung trotzdem nicht zu viel erwartet. Ich denke, den Verantwortlichen ist durchaus bewusst, dass nicht jeder regelmäßig die Postbox prüft, und ich empfinde die 4,90 Euro pro Monat sowohl aufgrund der Vorgehensweise als auch in der Höhe als miese Abzocke. Rechtlich kann man da wohl nichts machen - bleibt nur das Konto umgehend zu kündigen.
Ralf Thal

27.10.2020 | N26 Bank GmbH: Gutschrift für Leihwagen
Ich habe 1.950 Euro Kaution für einen Leihwagen in Portugal bezahlt. Direkt bei Rückgabe hat der Vermieter gutgeschrieben. Die Rückbuchung dauert laut N26 30 Tage. 27 sind um. Der Support sagt, warten, bis 30 Tage um sind. Das finde ich sehr komisch. Ist eine Menge Liquidität, die da gebunden wird. Zumal ich öfter Fahrzeuge miete. Dann hat man ja Riesenbeträge in der Luft hängen, und kann vielleicht deshalb gar nicht mehr mieten. Wobei die Kautionen in der Regel geringer sind. Aber auch kleinere Kautionen läppern sich ja. Dafür ist dieser Anbieter nicht zu gebrauchen. Ansonsten läuft da ja alles normal. Und den Support erst mal zu bekommen, erfordert ein Studium.
Ingo Römer

22.10.2020 | Wise: E-Geld-Anbieter mit nützlicher Debitkarte
Das Jahr 2020 ist ein jeder Hinsicht ein besonderes Jahr. Immer neue Wettbewerber treten mit ihren Angeboten am deutschen Markt auf. So gibt es auch den E-Geld-Anbieter TranferWise, der ursprünglich eine Lösung zur Vermeidung der hohen Gebühren bei Überweisungen finden wollte. Bei meiner Suche nach Informationen über den Anbieter konnte ich im Vorfeld nicht herausfinden, ob das Banking auch auf dem Desktop bzw. über die Webseite auf dem Rechner funktioniert. Ob TranferWise als Digitalbank zwingend eine App und ein Smartphone erfordert, musste ich also selbst herausfinden. Die Kontoeröffnung geschieht wie bei anderen Fintechs einfach über die Website und das Hochladen von Dokumenten. Danach erhält man dann eine IBAN. Man muss dann umgerechnet 6 Euro an TranferWise überweisen; um die Debit-Mastercard zu erhalten. Außerdem muss man die 2-Faktor-Autorisierung auf der Internetseite einrichten. Wenn die Karte ankommt, muss man sie noch aktivieren. Dabei bekommt man auf sein zur Autorisierung eingerichtetes Handy einmalig die PIN seiner Karte geschickt. Diese kann man sich dann ja notieren (und dann merken bzw. vernichten, in den Tresor, etc.). Es gibt einen großen FAQ-Bereich, in dem viele Fragen beantwortet werden. Mit der Karte können monatlich bis zu 200 Pfund kostenfrei abgehoben werden, danach werden Gebühren fällig. Die Kosten für Überweisungen und andere Transaktionen kann man im Onlinebanking übersichtlich und umfassend abrufen. Entgegen den Erfahrungen verschiedener Nutzer funktionieren Lastschriften mit belgischer IBAN problemlos (wie auch bei Openbank liegen die Probleme in diesen Fällen nicht etwa beim Anbieter, also TransferWise oder eben Openbank, sondern beim Gläubiger). Als Fazit ist festzuhalten, dass es ein gutes Konto ist. Es ist in erster Linie als kostenloses Reisekonto zur Ergänzung einer Reisekreditkarte oder zum Internetshopping mit Kreditkarte zu empfehlen. Als Hauptkonto und Alternative zur DKB oder ING ist das Konto sicher nicht zu betrachten, als Ergänzung aber schon. Und es kann dann mit "schwächeren" Banken wie der norisbank, Consorsbank und den meisten anderen Fintechs auf jeden Fall mithalten.
Matthias L.

15.10.2020 | Openbank S. A.: Leider erhebliche Abstriche
Kontoeröffnung recht einfach und zügig. Als Legitimation reichte eine Überweisung vom bisherigen Konto. Nach zwei Tagen war das Konto einsatzbereit. Die Mastercard-Debitkarte erhielt ich eine Woche später. Obwohl kein Dispo angeboten wird, muss sich der Kunde bei der Beantragung recht nackig machen. Es wurden unter anderem die Zustimmung für Schufaabfrage und der letzte Steuerbescheid gefordert. Nach nunmehr zweimonatiger Nutzung fallen mir leider einige unangenehme Probleme auf. Es gibt keine girocard, die jedoch bei unseren Bürgerämtern als alleinige Zahlungsmethode gefordert wird. Viele Geschäfte, z. B. meine Kfz-Werkstatt, akzeptieren nur Bargeld und girocard. Als weiteres Hindernis erweist sich die spanische IBAN. Diese ist 24-stellig (die deutschen haben 22 Stellen) und kann somit in vielen Online-Formularen nicht eingegeben werden. Zwei Beispiele von vielen: Änderungsanzeige Rentenservice, Referenzkonto SWK-Festgeld. Letzteres akzeptiert grundsätzlich nur eine deutsche IBAN. Telefonisch wurde mir mitgeteilt, dass der Grund hierfür "Vermeidung von Geldwäsche" sei. Somit kann ich als Fazit sagen: Das Konto ist recht gut gemacht, einfaches und verständliches Onlinebanking, ohne viel Schnickschnack, aber solange die EU-Grundfreiheiten noch nicht bei allen Institutionen angekommen sind, ist ein deutsches Konto weiterhin nötig.
H. J.

14.10.2020 | Commerzbank AG: Konten mehrerer Banken gleichzeitig gekündigt
Wie schon bei so vielen anderen hat es auch mich sehr überraschend mit eine Kontokündigung getroffen. Um es genau zu sagen, sogar mit mehreren. Mitte September erhielt ich von comdirect die Nachricht über die Kündigung aller Konten und Depots. Die Bank war meine Zentralbank mit einem relativ hohen Gehaltseingang, Überweisungen, etc. Zwei Wochen später dann die Kündigung der onvista bank, die ich ausschließlich als Wertpapierdepot aktiv nutzte. Heute (Mitte Oktober) dann mein Commerzbank-Konto. Dieses habe ich so gut wie nie benutzt, aber deshalb direkt zu kündigen? Ich hatte nie Schulden, und auch keine Kredite (vielleicht ist das ja der Grund). Was ich mich aber frage ist, weshalb mehrere Banken dies fast gleichzeitig machen. Ich glaube, nach der dritten Kündigung kann dies kein Zufall mehr sein.
anonym

12.10.2020 | Postbank: Telefonischer Kundenservice funktioniert nicht
Bei der Postbank bin ich seit Jahren für das Telefon-Banking angemeldet. Seit mindestens ein oder zwei Jahren funktioniert es sehr bedingt. Ich bekomme nach x Wiederholungen höchstens den Kontostand genannt. Etwas anderes, z. B. Überweisungen, ist unmöglich zu tätigen. Der Computer versteht die Zahlen falsch, nach 10 Minuten will er mich mit dem nichtexistierenden "nächsten freien Mitarbeiter" verbinden. Von wegen ... nach zwölf Minuten Endlosmusik, Ansagen und Bitten um meine Geduld gebe ich auf. Das an vier Tagen hintereinander. Entnervt bitte ich meine Freundin für mich Überweisungen zu tätigen, gehe zu Lidl, hebe das Geld ab und zahle es ihr zurück. Die Prozedur bei der Postbank wiederholt sich mit schöner Regelmäßigkeit.
M. Stucka

03.10.2020 | Deutsche Bank AG: Sehr guter Service, höhere Kosten
Die Deutsche Bank bietet ein umfangreiches und robustes Onlinebanking inklusive Demo an, das sehr viele Raffinessen hat. Der Self-Service wurde immer weiter ausgebaut. Die App ist sehr gut und pushTAN funktioniert sogar mit mehreren Smartphones. Der Service ist einfach telefonisch erreichbar und löst auch komplexe Probleme zügig inklusive Rückruf mit Termin. Schriftliche Aufträge funktionieren auch gut, Antworten erfolgen in Papierform. Auch der Kundenberater ist Gold wert, telefonisch und persönlich. Dispo funktioniert online und auch manuell über den Berater mit Gehaltsnachweisen. Man ist also nicht rein einem Computer ausgeliefert. Gute Auswahl an Kreditkarten inklusive Apple Pay. Robin als Roboadvisor startet bereits ab 500 Euro und ist eine gute Ergänzung mit vernünftiger Performance und einfacher Bedienung. Filialen sind genügend verfügbar. Nachteile sind der zu hohe Dispo, die Kosten für das Konto sind gerechtfertigt. Leider ist das Onlinebanking keine Echtzeitanwendung, Verbuchungen im Batch. Cool ist die kostenlose virtuelle Kreditkarte für Apple Pay, die sofort eingesetzt werden kann. Viele andere Produkte sind verfügbar, leider wurden die Kosten für Schließfächer verdoppelt. Ansonsten solides Angebot mit einem ausgesprochen guten Service mit geringer Wartezeit.
Chris K.

25.09.2020 | Edekabank AG: Last Man Standing im Genolager
Heute möchte ich die anderen Nutzer dieses Forums über meine Erfahrungen mit der Edekabank informieren. Von 2016 bis zum Sommer dieses Jahres war ich Kunde der Edekabank. Ich wollte damals eine Alternative zur Deutschen Skatbank, weil mir die Dispoautomatik, also die Erhöhung bzw. Absenkung eines Dispokredits nach den entsprechenden mehrmaligen Gehaltseingängen nicht so zusagte. Allerdings wollte ich im Genosketor bleiben. Ich stieß dann auf die Edekabank. Diese bot damals und bietet noch immer ein kostenloses Girokonto, sofern ein Gehaltseingang vorliegt. SALA-Verschlüsselung ist im Gegensatz zur Skatbank nicht notwendig. Also wechselte ich zur Edekabak. Diese war in gewisser Weise stets eine Mischung zwischen Haupt- und Zweitkonto. Am Anfang hatte sie ein leicht modifiziertes Geno-Onlinebanking. Dieses erlaubte damals im Menü unter einem eigenen Punkt eine dreitägige Umsatzvorschau. Das gefiel mir sehr gut und die Abschaffung und den Wechsel auf das Standardbanking habe ich sehr bedauert. Im Gegensatz zu vielen anderen Genobanken ist auch das mTAN-Verfahren weiterhin kostenfrei. Der Edeka Einkaufsbonus, d. h. die Rückvergütung in Höhe von 1% aller Umsätze, die mit der girocard bei Edeka getätigt werden, ist ebenfalls eine nette Zugabe. Der Kundenservice ist sehr hilfsbereit. Insgesamt muss ich sagen, dass ich wahrscheinlich von allen Banken im Genosektor die Edekabank im ehesten empfehlen würde. Dass ich dort nun nicht mehr Kunde bin, hängt mit zwei Dingen zusammen: Die Edekabank tätigt ungefähr einmal im Quartal eine Schufa-Abfrage. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem, ich empfinde es aber auch nicht unbedingt als Vertrauensbeweis. Und weil sie eine Aktiengesellschaft ist, kann man leider keine Mitgliedsanteile zeichnen. Deshalb bin ich nun bei einer anderen Bank im Genosektor. Dort kann ich zwar nicht mehr unbegrenzt Bargeld im Genonetz ziehen, dafür kann ich aber Geschäftsanteile zeichnen.
Matthias L.

25.09.2020 | Revolut Ltd.: Guter Ersatz für boon.PLANET
Da ich durch das in ein paar Tagen nicht mehr verfügbare Smartphone-Banking von boon.PLANET auf den Geschmack gekommen bin, habe ich nach Ersatz gesucht und Revolut gefunden. Von diesen Challenger-Banken/Anbietern von Smartphone-Banking gibt es mittlerweile schon einige. Mir ging es vor allem um die Möglichkeit, das Konto bzw. die Karte mit einer anderen Kreditkarte aufladen zu können. Dies funktioniert bei Revolut kostenlos. Für knapp 6 Euro erhält man als Standardkunde (keine Monatspauschale) optional eine Plastikkarte (Maestro). Echtzeit-Überweisungen sind möglich. Am Automaten kann man monatlich 200 Euro kostenlos auszahlen lassen. Zur Anmeldung sind die App, Fotos vom Ausweis und ein kurzes Selfie-Video nötig, kein Papierkram oder PostIdent. Zum Hochladen benötigte ich mehrere Versuche. Konto und virtuelle Karte waren danach recht schnell verfügbar. Die Plastikkarte kam ein paar Tage später. Die Karten-PIN kann in der App geändert werden. Daueraufträge und Terminüberweisungen sind auch möglich. Man erhält ein Konto mit GB-IBAN. Bin bisher sehr zufrieden. Im Vergleich zu boon.PLANET ist es teilweise sogar eine Verbesserung. Es gibt allerdings keine Verzinsung des Guthabens und Überweisungen auf Konten bei der VTB Bank sind aus bisher unbekannten Gründen auch nicht möglich. Damit kann ich aber leben.
anonym

21.09.2020 | BBBank eG: Hatte mal das definitiv beste Girokontomodell der Genobanken und ich habe es gerne weiterempfohlen
Die Filialschließungen von relativ jungen Vor-Ort-Filialen, diverse Leistungsverschlechterungen (besonders schwer wiegt hier aus meiner Sicht der Wegfall der drei kostenlosen Bargeldabhebungen bei den VR-Banken mit dem BBBank Bezügekonto, denn ohne diese Möglichkeit ist man auf das suboptimale Cashpool-Niveau zurückgeworfen - in größeren Städten normalerweise kein Problem, aber auf dem Land existieren ja praktisch nur VR-Banken und Spaßkassen im Duopol) und die nun zum 01.09.2020 eingeführten, horrenden Gebühren machen das BBBank-Konto für mich zu einem absoluten NoGo. Pünktlich zum Ablauf des 31.08.2020 habe ich daraufhin die über 13-jährige Geschäftsbeziehung beendet und nach intensiven Vergleichen denselben Weg wie Frau Richter (siehe unten) beschritten. Ich bin nun bei Santander im 1|2|3 Giro-Modell gelandet. Das ist gut, aber man muss höllisch bei den Vertragsbedingungen aufpassen (Stichwort RSV). Eigentlich wollte ich zurückwechseln zur Sparda-Bank BW, bei der ich die ganzen Jahre zuvor Kunde war und bei der ich wenigstens Bargeld via Cashpool zur Verfügung gehabt hätte, doch dort wurde mir in der Filiale freundlicherweise vorab offenbart (noch bevor es offiziell wurde), dass man selbst gedenkt, drastisch an der Gebührenschraube zu drehen und parallel zur Einführung bei der BBBank 5 Euro im Monat für das Komplettpaket verlangen will. Seit 01.09.2020 ist daher nur noch das BBBank-Junges Konto für alle unter 27 Jahren empfehlenswert, da es noch kostenlos ist und nach meinen letzten Informationen nach auch noch die fünf kostenlosen Bargeldverfügungen am VR BankCard Servicenetz beinhaltet sind. Wer noch jung ist, kann hier also gerne zuschlagen. Wer sein erstes Geld mit 15, 16 Jahren verdient und ein Girokonto braucht, hat hier noch eine lange gute Zeit vor sich. Ähnliches kann man vom Sparda BW-Produkt "SpardaZero" sagen, welches sogar für alle jungen Kunden unter 31 Jahren offensteht. Das Jahr 2020 wird allerdings zweifellos ein herber Schlag für die Genossenschaftsbanken in Baden-Württemberg werden. Alleine der Exodus der Sparda- und BBBank-Kunden dürfte den ortsansässigen Privatbanken wie Santander, Targobank, Postbank ("Giro extra plus" wäre meine zweite Wahl gewesen) oder auch Onlinebanken wie der DKB (dort bin ich sowieso schon) ein gutes Geschäft bescheren. Verdient. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich aus dem Genosektor flüchten muss, weil die beiden Großen plötzlich das Gebührenmodell der kleinen VR-Banken aus Kleinkleckerlesdorf übernehmen, die schon immer ihre verlässlichen Apothekenkonditionen hatten (wie auch die Sparkassen). Aber dann sei es eben so ... Schade.
Chris R.

11.09.2020 | Openbank S. A.: Herausforderer mit hohem Potenzial
Grundsätzlich sehe ich neue Wettbewerber und deren Produkte als Ergänzung und Bereicherung des Angebotes hier am Markt. Allerdings wollte ich nicht zu einer "Hipster E-Geld-Bude", die ständig Risikokapital verbrennt und auf dem Smartphone das "Banking neu erfindet". Es war gar nicht so einfach, eine Challenger-Bank zu finden, die auch auf dem Desktop bzw. über die Webseite auf dem Rechner funktioniert und keinem App-Zwang unterliegt. Openbank wurde als Digitalbank der Santander gegründet und ist somit sozusagen Zeitgenossin von Hello bank der BNP Paribas bzw. comdirect. Die Kontoeröffnung geschieht sehr einfach über die Website und das Hochladen von Dokumenten. Ein VideoIdent (mit entsprechenden Anforderungen an den eigenen PC) bzw. PostIdent ist nicht erforderlich. Der Kundendienst ist deutschsprachig und hat eine frankfurter Telefonnummer, allerdings sitzt er wohl Madrid. Am 23. Juli startete ich das Eröffnungsverfahren. Am 25. Juli war das Konto einsetzbar. Am 31. Juli kam die R42 Debitkarte. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass bei den ersten 50.000 Neukunden bis zum 31. Juli das sogenannte TravelPlus-Paket bei der Karte kostenlos aktiviert ist. Dieses Paket umfasst diverse Versicherungen. Außerdem ermöglicht es weltweit 4 gebührenfreie (natürlich nur seitens Santander) Bargeldabhebungen pro Monat an allen Automaten. Ohne das Paket kann nur an Automaten in der Eurozone und Santanderautomaten gebührenfrei abgehoben werden. Das Paket kostet normalerweise monatlich 7,99 Euro. Für die ersten 50.000 Neukunden bis 31. Juli war es für immer gratis aktiviert. Ich selbst hätte es beinahe nicht geschafft. Wegen technischer Probleme mit meinem Gerät konnte ich meine Karte beim Eintreffen nicht aktivieren. Allerdings habe ich es am 31. Juli dann eben telefonisch über den hervorragenden Kundendienst veranlassen können. Nach den Erfahrungen anderer Nutzer in diversen Foren gab es den Neukundenvorteil mit dem TravelPlus-Paket wohl dann doch noch bis 31. August. Seit dem 1. September scheint es ihn aber nicht mehr zu geben. Entgegen anderer Veröffentlichungen funktionieren auch Lastschriften trotz spanischer IBAN problemlos. Als Fazit ist festzuhalten, dass es ein gutes Konto ist. Falls das TravelPlus-Paket kostenlos dabei ist, kann es trotz fehlenden Dispos nach meiner Meinung auf jeden Fall mit DKB gut mithalten. Ohne kostenloses Paket kann es auf jeden Fall auch der ING, norisbank, Consorsbank und den meisten anderen Fintecs das Wasser reichen.
Matthias L.

10.09.2020 | Fidor Bank AG: Kein Zugriff auf mein Konto möglich
Seit 20.8. kann ich nicht mehr auf mein Konto zugreifen. Noch bevor die TAN gesendet ist, wird man "sicher" ausgeloggt und wieder auf die Login-Seite gesetzt. Ich kann weder Überweisungen vornehmen, noch komme ich an den Kontoauszug. E-Mails und Anrufe führten nicht zum Erfolg. Wir Kunden leiden wegen technischer Probleme dieser Bank. Die Geschäftstätigkeit der Bank ist für viele Kunden nicht gegeben, massiv eingeschränkt. Ich forderte die Bank am 27.8. auf, ausstehende Zahlungen von meinem Konto zu veranlassen und sendete hierzu die entsprechenden Angaben per E-Mail. Erst am 2.9. reagierte die Bank und teilte mir mit, ich solle die Überweisungen selbst vornehmen. Die Bank wusste, dass der Login nicht funktioniert. Der Zustand ist nicht akzeptabel. Zudem kommt: Man weiß nicht wie lange diese Zugangssperre noch andauert, heute jedenfalls ist noch immer kein Login möglich.
K. R.

07.09.2020 | BBBank eG: Kontokündigung wegen Gebühren, aber trotzdem ...
Ich habe mich wegen der künftigen Gebühren geärgert, weil es bei der BBBank stetig bergab geht, und ebenfalls mein Konto gekündigt. Früher gab es noch das Kreditkarten-Doppel aus Mastercard und Visa kostenfrei dazu, dann nur noch die Visa, dann nur noch mit Gebühren. Die ist nur ein Beispiel für Verschlechterungen. Ich bin zu einer anderen Filialbank gewechselt, die kostenfrei das Girokonto führt, wo die girocard ebenfalls kostenfrei ist und wo es noch eine kostenlose Visa-Kreditkarte dazugibt. Wohlgemerkt, so etwas gibt es. Und der komplette Kontowechselservice war auch dabei, zusätzlich gibt es monatlich noch einen Bonus von 3 Euro für regelmäßigen Gehaltseingang und für mindestens 2 (oder so, genaue Zahl hab ich nicht mehr im Kopf) Buchungen. Sollte diese Bank auch Gebühren einführen, schaue ich wie hoch und ob ich das akzeptiere oder wechsle noch mal zu einer reinen Online-Bank. Ich war ca. 25 Jahre Kundin bei der BBBank, bin also alle andere als unstet. Dass der Service der BBBank immer schlechter und teurer wurde, stimmt. Man muss aber halt auch sagen, dass man nicht nur der Bank sein Geld zur Verfügung stellt, sondern diese auch die ganze Infrastruktur, Personal, etc. Im Übrigen habe möchte ich meine Genossenschaftsanteile gar nicht kündigen, und mein Sparkonto kann auch bestehen bleiben. Nach der bestätigten Kontokündigung hat mich die Bank aber aufgefordert, auch diese Dinge aufzulösen, und entsprechend vorbereitete Unterlagen geschickt. Das finde ich wiederum unverschämt. Bei dem Sparkonto von 1997 gibt es noch gute Prämienzuschläge ... In einem mir bekannten anderen Kündigungsfall haben sie das nicht gemacht; die Person hat nämlich nur noch den Genossenschaftsanteil. Mal sehen, ob noch etwas passiert.
Petra Richter

29.08.2020 | Commerzbank AG: Kontokündigung, aber warum?
Auch ich wurde in den Kreis der Ahnungslosen aufgenommen: Kündigung im Briefkasten, keine Vorwarnung, keine Begründung, keine Reaktion. Und das als Langzeitkunde, an dem die Bank bis Anfang des Jahres immer wieder gut Geld verdient hat, wenn ich das mal so sagen darf. Ich vermute, gerade das könnte vielleicht auch der oder einer der Gründe sein. Liquidität wird überbewertet und ist wohl nicht mehr gewünscht, was man so im Allgemeinen liest. Immerhin ergibt heutzutage die reibungslose Rückzahlung eines Kredits wohl ein besseres Image, als wenn jemand Geld auf dem Konto hat. Die größte Frechheit war dann aber die zeitgleiche Sperrung meiner Konten für ca. eine Woche und das Blockieren und Löschen von anstehenden Transaktionen. Gut, immerhin war es nach dem Ersten des Monats, sodass alles Wichtige erledigt war (nach dem halbvollem-Glas-Prinzip), aber auch als ich dann aufgrund einer Anfrage wegen der offenen Buchungen doch noch einen Rückruf erhielt, weiterhin keine offizielle Stellungnahme zu dem Ganzen und keine rechtliche Begründung bezüglich dem mir verweigertem Zugriff auf mein eigenes Geld. Ich kann jetzt nur für mich sprechen, den Wechsel zu einer anderen Bank habe ich schnell und problemlos hinbekommen dank Kontowechselservice, das hat einwandfrei geklappt. Als Kollateralschaden habe ich jetzt zwar bessere Konditionen, aber damit kann ich leben ;-). Wie heißt es so schön? Aufstehen, Kreditkarte zurechtrücken und weiter geht es!
anonym

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