Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

24.01.2018 | Volkswagen Financial Services: Neuer Wagen und neues Konto
Im Zusammenhang mit meinem neuen Wagen wurde ich auf Volkswagen Financial Services aufmerksam. Nachdem ich anfänglich nur Richtung Kredit gesucht hatte, wies mich der Berater auch auf die Volkswagen Bank hin. Ich war sowieso auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto neben meinem Gehaltskonto bei einer Bank vor Ort. Das bot die Volkswagen Bank an. Die einzige Bedingung 1.000 Euro beliebiger Geldeingang in einem Betrag pro Monat. 50 Euro bekam ich für die Kontoeröffnung als Prämie. Kostenlose ec-Karte zum Einkaufen, kostenlose Visa Card zum gebührenfreien Geldabheben innerhalb Deutschlands und ein kostenloser eTAN-Generator waren mit in dem Paket. Anfänglich gab es auch noch ein Tagesgeldkonto mit Sonderzins. Der Berater sorgte auch noch dafür, dass ich indirekt einen 30-Euro-Tankgutschein aus dem KwK Programm bekam. Der Dispozins liegt so im Mittelfeld der Anbieter. Den Dispo für das Girokonto und den Kreditrahmen für die Visa Card (= vollwertige Kreditkarte) bekam ich zügig und ohne größere Probleme. Mittlerweile lasse ich meine Firmenaktien in einem Depot bei der Volkswagen Bank verwalten, was aber de facto bei der ehemaligen DAB Bank liegt. Auch für diesen Übertrag bekam ich eine Prämie. Einen echten, großen Kritikpunkt habe ich nicht, die Hotline ist natürlich nicht 7x24h erreichbar, die Kommunikation manchmal etwas zäh und die Kontoreröffnung war papierreich und zeitaufwendig.
S. M.

20.01.2018 | ING-DiBa AG: Top Girokonto
Ausschlaggebend vor ca. 2 Jahren um komplett zu einer Direktbank zu wechseln, war die Schließung "meiner" VR-Bank Geschäftsstelle. Durch das bereits vorhandene Extrakonte bei der DiBa, das sich mittlerweile mit 0,1% dem traurigen Rest angepasst hat, war die Eröffnung natürlich ein Klacks. girocard mit Maestro-Funktion, und nicht dieses auf Europa beschränkte V-Pay, eine Kreditkarte, die den Namen nach keine ist, die die Umsätze zeitnah vom Konto einziehen lässt (was für manche durchaus aber ein Vorteil sein kann), allerdings den Bargeldbezug kostenfrei von jedem mit Visa-Zeichen versehenen Geldautomaten gewährleistet. Überweisungen gehen extrem schnell, meine wenigen Gespräche mit dem Support waren ausnahmslos hilfreich. Mittlerweile ist auch mein Depot dort, auf das aber niemand neidisch sein muss. Der Grund für die positive Bewertung dieser Bank ist nun eine Scheckeinreichung. Das Ding in die Post und nach 24 Stunden war der Betrag gutgeschrieben. Und dies selbstverständlich wie alles andere ohne Gebühren. Wenn ich da an mein ehemaliges Konto zurückdenke ...
Dave Hester

19.01.2018 | Commerzbank AG: Top Berater
Ich bin seit 2 Jahren Kunde bei der Commerzbank und sehr zufrieden. Ein guter Freund hat mir die Bank und seinen Berater empfohlen. Nach dem ersten Beratungsgespräch bin ich mit Giro und Depot zur Commerzbank gewechselt. Die Neukundenprämie war innerhalb der vertraglichen Frist überwiesen. Der Kontowechselservice funktioniert tadellos. Da ich selbst aus der Finanzdienstleistungsbranche komme, hatte ich auch tiefergehende Fragen. Der Berater nahm sich die Zeit für mich und wir arbeiteten ein Finanzkonzept nach meinen Wünschen aus. Ich bin sehr zufrieden. Jede E-Mail wird binnen einer Woche beantwortet. Auch die Infomaterialien zu Mifid 2 sind gut ausgearbeitet und übersichtlich. Das Online-Banking funktioniert einfach und die Plattformen sind übersichtlich. Ich kann die Bank nur empfehlen. Es ist nicht mehr die Bank, die sie vor der Bankenkrise war.
R. Rosenbaum

19.01.2018 | norisbank GmbH: Eine hervorragende, zuverlässige Bank
Ich bin nun schon seit einer Weile Kunde bei der norisbank wie auch bei der DKB und habe somit die besten Girokonten, die man "kostenfrei" erhalten kann. Die norisbank vergibt nicht nur (Bonität vorausgesetzt) einen fairen Disporahmen, sondern auch ein Tagesgeldkonto mit Zins sowie eine kostenlose Mastercard mit entsprechendem Kreditrahmen. Wer mag, kann auch die neue Mastercard direct bekommen (gegen Gebühr). Das Onlinebanking klappt hervorragend auf PC, Tablet und Smartphones mittels entsprechender App. Auch das Onlinebanking klappte immer ohne Probleme. Wenn man eine Frage hat, stehen einem sogar bis spät in den Abend sehr freundliche Mitarbeiter zur Verfügung. Am besten finde ich und das hat sonst kaum eine Direktbank, dass man überall auch die Terminals der Deutschen Bank (noris ist ein Teilunternehmen der Deutschen Bank) nutzen kann und somit auch Geld einzahlen kann. Alles in allem vergebe ich der Bank 5 Sterne und kann sie neben der eh schon bekannten und ebenfalls guten DKB ausdrücklich empfehlen!
Michael Kürbis

16.01.2018 | netbank: Disporahmen plötzlich bei 0 Euro
Über die schon fast komödiantisch anmutenden Kapriolen der netbank seit dem Übergang zur AAB wurde ja schon reichlich berichtet. Auch ich habe einige Pleiten erlebt, die hier schon diskutiert worden sind (fehlende Kontoauszüge, kompetenzbefreite Hotline, Fehlen einer girocard ...). Ich möchte das hier nicht wiederholen und habe ebenfalls schon meine Konsequenzen gezogen. Ich befinde mich gerade im Wechselprozess. Nun musste ich feststellen, dass der Disporahmen meines Gehaltskontos, auf das seit 2003 regelmäßig und ununterbrochen bis heute Gehaltszahlungen in nicht geringer Höhe eingingen, offensichtlich auf 0 Euro gesetzt wurde. Immerhin das konnte mir die Hotline bestätigen. Abhilfe konnte telefonisch erwartungsgemäß nicht geschaffen werden. Man versprach, die Anfrage mit hoher Dringlichkeit weiterzugeben. Das war vor 3 Tagen. Passiert ist nichts. Ich habe es eben noch mal über das Kontaktformular versucht und eine Frist von 24 Stunden gesetzt. Bin mal gespannt.
R. H.

15.01.2018 | Commerzbank AG: Nie im Leben!
Meine Familie und ich waren seit 2004 Kunden von Commerzbank in Hessen. Alle Konten waren in Ordnung, das Geld war da, Hypothek von 300.000 Euro wurde 2016 ohne einen Tag Verspätung ausgezahlt. Immer ganz freundliche Berater, immer alles gut. Ich war auch VIP-Kunde in meiner Abteilung. Im Herbst 2017 kam plötzlich ein Brief per Post, in dem klar und deutlich stand, dass nach Paragraf 19 Absatz 1 der AGBs die Commerzbank jede Beziehung mit meinen Eltern auflöst. In der Filiale schüttelte unser freundlicher Berater den Kopf und sagte - keine Ahnung, es kommt von oben ... Kurz danach passierte das auch mit mir. Ich hatte keine Probleme früher, hatte einen 6-stelligen Betrag auf dem Konto, schwarze Platin Kreditkarte und selbstverständlich jeden Monat offizielle Gehaltseingänge. Als langjähriger und treuer Kunde fühle ich mich total empört und unzufrieden und rate alle von der Commerzbank ab. So was kann man doch nicht mit VIP Kunden machen, meine Herren!
anonym

07.01.2018 | Postbank: Kontoführung
Trotz meiner noch negativen Schufa hat mich die Postbank aufgenommen. Dispo und bonitäre Leistungen bekomme natürlich wegen der privaten Insolvenz nicht. Auch wenn mein Gehalt ein Tag später kommt, werden keine Zahlungsaufträge ausgeführt. Das Konto bei der Postbank ist ziemlich günstig, knapp 2 Euro im Monat. Mit der girocard kann ich überall, meistens mit Unterschrift statt die PIN, bezahlen. Das Onlinebanking ist sehr übersichtlich und einfach. Erfahrung mit Kundenservice am Telefon kann ich positiv bewerten. Mit den Postfilialen habe ich keine Erfahrung, da wollte ich meine Bankgeschäfte nicht besprechen. Zu Kreditkarten und Dispo kann ich nichts sagen.
Roland P.

04.01.2018 | Meine Bank: Tagesgeldkonto und Gehaltskonto bei Meine Bank zusammengezogen
Meinen Notgroschen als Tagesgeld habe ich schon seit anderthalb Jahren bei Meine Bank. Vor ein paar Monaten bin ich jetzt mit einem zweiten Produkt bei dieser Bank. Mein GiroDirekt heißt dieses kostenlose Gehaltskonto. Einzig die zugehörige Kreditkarte - eine MasterCard - würde 20 Euro im Jahr kosten, wenn man nicht wenigstens einen Umsatz von 2.500 Euro erzeugt, was ich leicht erreiche. Viel Papierkram und doch einige Wartezeit, später bei der Einrichtung des Dispos noch mal warten, bis alles in trockenen Tüchern war. Die Hotline war nicht immer eine gute Hilfe. Jetzt im laufenden Betrieb habe ich keine Probleme mehr. Etwas hinderlich, dass man nur 4x im Monat im Volks- und Raifeisenbanknetz kostenfrei Geldabheben kann. Für den Notfall habe ich noch eine zweite Karte bei einer anderen Bank, aber bisher reichte mir eine Abhebung pro Woche locker.
N. N.

30.12.2017 | BBBank eG: Gute Konditionen, wenn man die Grenzen kennt
Über die guten Konditionen des Bankkontos wurde hier bereits mehrfach berichtet. Es gibt lediglich kleine Abstriche, die man bedenken sollte: Kostenlos ausgegeben wird nur eine V-PAY-Karte, die nur bedingt nutzbar im Ausland ist, und 2 freie Abhebungen im Monat bei VR-Banken erlaubt. Die Kreditkarte ist nicht kostenlos und in der Nutzung nicht gerade günstig, vor allem im Nicht-EU-Ausland sind die Gebühren hoch. Hier kann man gut auf einen alternativen (kostengünstigeren) Anbieter ausweichen. Ebenfalls weniger attraktiv sind die Konditionen für das Wertpapierdepot bzw. den Kauf von Aktien, Fonds etc. Hier gibt es wesentlich günstigere Anbieter, bei denen der Ausgabeaufschlag entfällt. Bei 2 bis 5% der Kaufsumme kommt da schon einiges zusammen. Aber auch hier kann man mit einem Online-Broker alternativ arbeiten. Seit über 20 Jahren stimmt für mich das Gesamtpaket, neben den guten Konditionen vor allem weil die Beratung vor Ort in der Filiale und die telefonische Betreuung für mich immer sehr gut gewesen sind.
Nick Kolbe

30.12.2017 | Deutsche Bank: Massiver Serviceabbau und Gebührenanpassungen
Seit einigen Jahren führe ich mein Geschäftskonto bei der Deutschen Bank. Ich hatte mich seinerzeit für die Deutsche Bank aufgrund des vorteilhaften Gebührenmodells und der nahen Filialen vor Ort entschieden. Leider musste ich aber in den letzten Monaten einen erheblichen Rückgang des Services erfahren, verbunden mit einer (schon dreist anmutenden) Gebührenerhöhung. Es wurden in meiner Umgebung Filialen und Kontoauszugsdrucker geschlossen. Auf Rückfrage wurde mir lapidar erklärt, ich solle mich doch zur Hauptstelle S. begeben (ca. 30 Minuten) und meine Auszüge online anfordern (für ein Geschäftskonto nicht unproblematisch). Im Onlinebanking lauern Anmeldefenster zur Nutzung von Onlineservices, wie z. B. das Postfach, welche ich nicht nutzen will. Diese Anmeldefenster sind aber derart aufgebaut, dass sie dazu geeignet sind, den Eindruck zu erwecken, man müsse sich zu den Funktionen anmelden, um sich überhaupt einloggen zu können. Das erinnert schon an unseriöses Pishing, so was will ich nicht bei meiner Hausbank! Das Onlinebanking selber ist sehr langsam, üble Pannen in der letzten Zeit (Doppelbuchungen usw.) gingen mehrfach sogar durch die Medien. Auch ist mein bisheriger Ansprechpartner vor Ort nicht mehr für mich zuständig und das Betreuungsteam in Wuppertal hat mich telefonisch mit Falschauskünften weiter verunsichert. Originalton: "Ich kann nicht nachvollziehen, warum XY Ihnen das gesagt hat, das ist bei uns nicht erlaubt." Mittlerweile haben sich für mein Konto die Gebühren nahezu verzehnfacht (!), sodass ich mich nun auf die Suche nach einem anderen Konto begeben werde. Eine Bank mit "High-End"-Gebühren und einem Kundenservice weit unter dem, was ich je bei einer billigsten Onlinebank erleben musste, das möchte ich mir nun nicht mehr antun. Die Deutsche Bank hat wohl die Digitalisierung verschlafen und der Kunde muss das nun ausbaden, wobei man ihn aus dem lauen Bad ins kalte Wasser wirft. Nicht unerwähnt will ich hier aber trotz allen Unmuts meine Empathie für die Mitarbeiter lassen, welche durch Filialschließungen und Stellenabbau wohl leider auch einer ungewissen Zukunft entgegensehen müssen.
H. M.

29.12.2017 | Santander Bank (ehemals SEB): Kostenloses Girokonto mit HBCI
Als langjähriger Kunde mit BfG- und SEB-Erfahrung habe ich tendenziell positiv oder neutrale Erfahrungen gemacht. HBCI-Banking funktioniert für mich tadellos. Für mich gibt es keine vergleichbar sichere und einfache Online-Alternative und ich möchte eigentlich nicht darauf verzichten. Für mich der Hauptgrund der SEB und jetzt der Santander treu zu bleiben. Weitere Vorteile sind die kostenlose Kontoführung, keine Buchungsgebühren, die gircard ist inklusive und ein hoher Dispo möglich. Eher negativ ist die Kompetenz am Schalter, aber inzwischen zumindest wieder mehr auf Freundlichkeit bedacht und bemüht, aber nicht zuverlässig. Leider gibt es auch immer mehr Beschränkungen zum Nachteil der Kunden. Beispiel für die Probleme am Schalter: Ich habe mindestens 5 mal in den letzten Jahren am Schalter die Korrektur meines Namens beantragt (wurde beim Wechseln von SEB auf Santander damals ungefragt abgeändert). Jedes mal wurde meine Bitte notiert und mir eine Korrektur zugesagt. Mein Name wird von der Santander bis heute falsch geschrieben. Änderung Fehlanzeige.
C. S.

29.12.2017 | netbank: Servicechaos und Tipp-Ex-Farce
Ursprünglich war die netbank absolut super - gute Konditionen, sehr guter Service ... Leider ist die Bank inzwischen eine reichliche Zumutung und stellt auch die ältesten Kunden vor eine harte Probe. Nach der Einstellung wirklich sicherer TAN-Verfahren, wurden auch die Kreditkarten gegen reichlich nutzlose Debitkarten ersetzt, die gegenüber der normalen EC-Karte keinerlei Vorteil bieten. Der Service ist unterirdisch geworden und selbst mitten in der Nacht hat man ewige Wartezeiten in der Hotline, die sich dann als freundliche aber jeglicher Kompetenz beraubter Kundenfirewall darstellt. Ich habe seit Monaten keine Kontoauszüge mehr bekommen, Lastschriften schlugen fehl und selbst ein Auftrag zum gesetzlichen Kontenwechsel von meiner neuen Bank kam unter mysteriösen Umständen zurück. Angeblich sei die Unterschrift nicht passend. Seltsam nur, dass auf dem zurückgeschickten Formular bereits ein Sachbearbeiter die Unterschrift bestätigt hatte - hätten sie mal anständiges Tipp-Ex verwendet, wäre das nicht mehr zu erkennen gewesen. Das ist wirklich das Letzte und ich bin mir sicher, dass solche Aktionen nur für die weitere Abwanderung von Kunden sorgen werden. Und das ist gut so.
anonym

22.12.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Kontoeröffnungsaktion als Hilferuf für verlorene Kunden
Ich habe das Girokonto mit der laufenden Aktion eröffnet und musste etwa 8 Werktage warten bis ich etwas von der Bank hörte. Die Kontoeröffnung wurde bestätigt und die PINs usw. kamen hereingetrudelt. Nun habe ich nicht angegeben, dass ich Interesse an einer Kreditkarte habe - obwohl ich dieses hatte. Da diese günstig sind und ich auf der Suche nach einer Ersatzkarte war, falls die meiner Hauptbank nicht funktioniert - habe ich einen separaten Antrag dafür per Post eingereicht. Leider wurde die Kreditkarte abgelehnt, mit dem Hinweis, dass ich ja eine Prepaid-Karte bestellen kann. Beim Anruf dort stellte sich heraus, ich müsse mein Gehalt bei der Bank eingehen lassen, um das nötige Vertrauen zu bekommen. Natürlich würde ich mein Gehaltskonto für solche Dinge nicht ändern, da ich zufrieden bin wie es zurzeit ist. Als ich eine Schufa-Auskunft anforderte, bemerkte ich, dass die Wüstenrot Bank meinen Datensatz regelrecht massakriert hat: 5 Schufaanfragen, davon 4 scorerelevant - 1 Konditionsanfrage, dann 2 Girokontenanfragen vor der Eröffnung, dann die Meldung zur Eröffnung, erneut eine Anfrage zum Girokonto und erneut eine für die Kreditkarte. Ich werde das Konto dort bestehen lassen und auf die Prämie warten. Als Notfallkonto kann ich es behalten. Sollte jedoch die Wüstenrot Gebühren einführen, die die Inaktivität kosten lassen, werde ich sofort kündigen, ebenso wenn mir eines Tages danach ist, das Konto aufzulösen.
Nadja J.

19.12.2017 | HypoVereinsbank: Einfach nur noch schlecht und nicht mehr vertrauenswürdig
Ich war schon Vereinsbank-Kunde und da hatte man noch das Gefühl bei einer engagierten Bank zu sein. Doch im Verlauf der letzten Jahre wurden fast alle Filialen in meiner Umgebung dichtgemacht. Würde ich nicht noch eine kennen, die leider viel zu weit weg ist, könnte ich fast annehmen, es wäre eine reine Onlinebank. Zum Glück hat sie das jetzt erledigt, weil mir nach 17 Jahren einfach gekündigt wurde. Fristgerecht sogar mit fast 4 Monaten. Einspruch zwecklos, meinen Berater gibt es ja nicht mehr und das "Service-Team Business Easy" kann leider sowieso nichts machen. Es scheint, als hätte ich zu viel auf dem Konto gehabt, aber nicht reichlich genug. Ich wechsele jetzt zu einer Internetbank, mit der kann ich an allen Geldautomaten Geld abholen. Kostenlos. Und die Hotline erfüllt dort sogar ihren Zweck.
Alexander Reiker

18.12.2017 | netbank: Das Chaos hört nicht auf ...
Früher gab es die Advance Bank, da war die Welt noch in Ordnung. Das Chaos beim Wechsel von der Advance Bank zur Dresdner Bank wiederholt sich gerade bei der netbank und der Augsburger Aktienbank. Es ist hier ja schon etliches geschrieben worden, was ich nicht wiederholen möchte. Neu ist, dass die Kreditkartenabrechnung bei der Premium Kreditkarte nicht funktioniert. So habe ich im Monat November gut 5.000 Euro Umsatz auf der Kreditkarte gehabt. Das wurde auch brav meinem Konto am 01.12. abgebucht. Aber nicht auf das Konto der Kreditkarte gutgeschrieben/ausgeglichen. Denn nach weiteren (kleinen) Umsätzen ist die Karte wegen Limitüberschreitung gesperrt. Mir ist nach mehreren Schreiben und Telefonaten mit Vertretern der netbank nach 16 Jahren auch endgültig der Kragen geplatzt, ich habe gestern (am Sonntag) mein neues Konto bei der Sparda-Bank Nürnberg eröffnet. Einziger Grund für mich ist, da gibt es die gute alte Mastercard Platinum und auch sonst ist (fast) alles so wie früher bei der netbank.
M. S.

16.12.2017 | 1822direkt: Als Rentner zum ersten Mal ein Girokonto bei einer Online-Bank
Jahrzehntelang war ich Kunde bei der Frankfurter Stadtsparkasse. Irgendwie habe ich in den letzten 10 bis 15 Jahren nicht die Kurve bekommen und mich neben der Arbeit um ein Konto bei einer Online-Bank zu kümmern, obwohl ich beruflich viel mit Computern zu tun hatte, allerdings in der Programmierung. Als ich jetzt Zeit hatte, ärgerten mich die Gebühren bei meiner Hausbank, sei es beim Girokonto, sei es beim Depot. Aus dem Internet hatte ich erfahren, dass meine Bank seit vielen Jahren eine Online-Tochter betreibt, die 1822direkt. Für den Anfang war dies für mich eine sinnvolle und sichere Alternative. Meine verfügbaren Geldautomaten blieben dieselben. Die Kontoeröffnung im Internet ist auch für ältere Leute sicherlich kein Problem. Mit dem Online-Banking der 1822direkt kam ich schon nach zwei Wochen gut zurecht. Maestro- und Visa-Card habe ich jetzt gebührenfrei, Überweisungen mache ich von zu Hause. Sicherheitshalber lasse ich mein altes Konto noch ein halbes Jahr parallel laufen, die Visa-Karte habe ich aber schon gekündigt und zwei Drittel meiner Überweisungen mache ich schon online. Interessant waren auch die Prämien, die für den Wechsel gewährt wurden. Das soll aber nicht das Hauptargument sein.
H.-J. K.

13.12.2017 | netbank: Datensicherheit scheint es offensichtlich nicht zu geben
Seit Übernahme der netbank durch die Augsburger Aktienbank scheint nicht nur die Umstellung chaotisch zu verlaufen, auch der zu lasche Umgang mit Kundendaten ist offensichtlich kein Tabu mehr. Am 04.12.2017 hat mir die netbank 10 Euro für eine Bankauskunft von meinem Firmenkonto abgezogen. Nun ist es ja meines Wissens nach sodass z. B. andere Firmen und Banken bei der Hausbank eines potenziellen Kreditnehmers eine Bankauskunft einholen können. Dazu ist zwingend die Zustimmung des Kontoinhabers notwendig, um sich innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu bewegen. In meinem Fall hat mich niemand nach einer Zustimmung gefragt. Es gäbe auch keine Veranlassung dazu, da ich nirgends Schulden habe und weder privat noch für meine kleine Firma beabsichtige solche zu machen, also einen Kredit aufzunehmen. Ich habe seit 04.12.2017 die netbank bereits per Kontaktformular, aber auch per Telefon kontaktiert. Das brachte keinen Erfolg. Schriftliche Fragen bringen keinen Erfolg, sie werden ignoriert und per Telefon gibt man es weiter. Die abgebuchten 10 Euro sind natürlich verschmerzbar, nicht aber die Ungewissheit wer alles meine Daten und meine finanziellen Angelegenheiten bei der netbank in Erfahrung bringen kann. Das Nichtreagieren auf meine Anfragen und Vorwürfe ist eigentlich Antwort genug. Ich werde die Bank schnellstmöglich wechseln müssen. Leider ist der Aufwand sehr hoch, alle meine Firmenkunden, Finanzamt, Krankenkassen usw. über die geänderte Kontoverbindung zu informieren. Ich halte es aber für notwendig.
S. Fliegenfisch

13.12.2017 | netbank: Leider zu einem Musterbeispiel für Inkompetenz und Chaos geworden
Ich war über sehr viele Jahre ein zufriedener Kunde der netbank. Seit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank und die Datenmigration im Oktober bin ich allerdings fassungslos über die Inkompetenz und Kundenunfreundlichkeit der Bank. Man könnte meinen, dass sie mit aller Gewalt ihre alten netbank-Kunden loswerden möchten, sie nutzen auf jeden Fall das komplette Programm: höhere Gebühren für weniger Leistung, chaotische Abwicklung, eine Hotline, die zeitweise überhaupt nicht zu erreichen war. Ich habe erleben müssen, wie meine Bankzugangsdaten mehrfach an eine falsche Adresse geschickt wurden, mit der Konsequenz, dass ich über Wochen hinweg keinen Zugriff auf meine Konten hatte. Auf die widersprüchlichen Auskünfte der Hotline will ich gar nicht weiter eingehen. Schlussendlich fehlen mir noch immer Kontoauszüge von September. Bis zum August wurden die Belege wie gewohnt per Post geschickt, ab Oktober plötzlich auf elektronische Auszüge umgestellt. Der September wurde jedoch komplett unterschlagen. Außerdem stellte sich nun heraus, dass Gebühren für mein Geschäftskonto berechnet wurden, das ich vor Jahren bei der netbank als solches eröffnet habe. Ein Basic-Geschäftskonto sollte ja nach Info der netbank kostenlos bleiben. Aussage der Hotline von heute: Dies sei kein Geschäftskonto, sondern nur ein Unterkonto, wofür Gebühren fällig sind. Warum das dazugehörige Tagesgeldkonto wiederum als Geschäftskonto geführt wird, konnte mir nicht erklärt werden. Mir wurde ernsthaft geraten, mein altes Geschäftskonto (das ja in Wirklichkeit keins sei) zu kündigen und dafür ein Geschäftskonto neu zu eröffnen. Geht es noch. Diese Abbuchung habe ich übrigens nur zufällig entdeckt, da die Kontoauszüge ja für diesen Zeitraum fehlen und meine Banking-Software seit der Umstellung auch keine Daten mehr abrufen kann. Ich kann nur jedem raten, der sich Geld, Zeit und Nerven sparen will, um die netbank/Augsburger Aktienbank in Zukunft einen großen Bogen zu machen.
S. H.

13.12.2017 | Commerzbank AG: Hält sich nicht an ihre Konditionszusagen
Ich bin seit einem Jahr bei der Commerzbank und habe dort ein Girokonto. Ich habe es letztes Jahr bei einer Angebotsaktion abgeschlossen. Die Prämie in Höhe von 200 Euro, die damals ausgelobt habe, habe ich bis heute nicht erhalten - auch nicht nach mehrmaliger Nachfrage. Der Hammer kommt aber noch: Bis vor Kurzem war das Girokonto - wie in der Aktion seinerseits beworben - vollkommen kostenlos, also auch ohne den Geldeingang in Höhe von 1.200 Euro, wie es sonst der Fall ist. Doch vor einigen Monaten, also ungefähr einem dreiviertel Jahr nach Kontoeröffnung, wird mir monatlich eine Kontoführungsgebühr abgebucht, weil - was stimmt - kein monatlicher Geldeingang in Höhe von 1.200 Euro eingeht. Allerdings habe ich damals zu den Konditionen "O-Euro-Konto ohne jeglichen Geldeingang" abgeschlossen und zwar dauerhaft, was mir ausdrücklich bescheinigt wurde. Warum auf einmal Kontoführungsgebühren in meinem Fall abgebucht werden, weiß ich nicht. Jedenfalls wurde mir hierzu nichts im Vorfeld mitgeteilt. Auch im Nachhinein und auf mehrmalige Nachfrage bewegt sich die Commerzbank nicht und bucht weiter fleißig Kontoführungsgebühren von meinem Girokonto ab. Von einer Bank, die sich nicht an ihre Versprechen hält, werde ich mich trennen und das Girokonto bei der Commerzbank folglich kündigen.
Simone R.

11.12.2017 | Commerzbank AG: Positive Bilanz nach zwei Jahren 0-Euro-Konto
Ich kann eine positive Bilanz nach zwei Jahren mit dem Commerzbank 0-Euro-Konto ziehen. Über einen Werbeflyer im Herbst 2015 bin ich auf die Commerzbank gestoßen. Mit KwK und Prämie für mich konnte ich auch einem guten Freund eine Freude machen. Gut ist, dass man immer wieder über Aktionen proaktiv und trotzdem unaufdringlich informiert wird. In meiner zugeordneten Filiale fühle ich mich gut aufgehoben und beraten. Aufgrund des Vertrauens habe ich auch ein Depot eröffnet, was ebenfalls gebührenfrei ist unter bestimmten Voraussetzungen. Auch hier wird immer mal wieder auch prämiert, die Details findet man leicht auf den Commerzbank-Seiten. Kontoeröffnung bei einer Filialbank heißt immer etwas Zeit mitbringen. Wichtiger für mich als dieser Aufwand sind allerdings die Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit meiner Berater und der Hotline sowie das Online-Banking. Und da habe ich wenig Grund zur Klage. Das Online-Banking hat Luft nach oben, bei der ING-DiBa oder comdirect geht es aufgeräumter zu, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an das nicht immer intuitive Navigieren. Gut ist auch, dass es nur eines beliebigen 1.200-Euro-Geldeingangs bedarf, um die Kostenfreiheit zu erhalten. Ein gutes Zweitkonto für mich.
H. D.

08.12.2017 | Consorsbank: Bei Vertragsabschluss werden Klauseln untergeschoben
Die Eröffnung eines Girokontos erfolgt bei der Consorsbank online. Hier werden verschiedene Angaben zur Person und zum Konto gemacht. Nach Eingabe und Absenden aller persönlichen Daten erhält man als PDF-File den Eröffnungsantrag. Als ich diesen noch einmal überflogen habe, bin ich fast vom Hocker gefallen. Die Consorsbank versucht tatsächlich Vertragspassagen hier unterzuschieben, die nie beantragt wurden. So z. B. erhält der abschließende Vertrag folgende untergeschobene Klausel: "Der Kontoinhaber beantragt die Einräumung eines Dispositionskredites in Höhe von höchstens 1.500,- Euro, da das Girokonto als Gehaltskonto geführt wird." Von mir wurde weder ein Dispositionskredit und schon gar nicht ein Gehaltskonto beantragt. Das konnte man bei der Online-Beantragung auch nicht eintragen. Weiter heißt es: "Um mich bedarfsgerecht informieren zu können, verarbeitet und nutzt die Consorsbank die von mir erhobenen personenbezogenen Daten auch für Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung." Auch dieser Passage kann mit dem Eröffnungsantrag nicht widersprochen werden. Weitere Fallstricke folgen. Im Support-Chat der Consorsbank wurde mir der Hinweis gegeben, ich könnte meine Bedenken zu den Vertragsinhalten ihnen schriftlich mitteilen. Wenn es schon so unseriös anfängt, dass der Vertragspartner einem versucht nachteilige Vertragspassagen unterzuschieben, wollte ich dann den Eröffnungsantrag zurückziehen und zumindest sicherstellen, dass meine dort eingegeben persönlichen Daten gelöscht werden. Im Chat erfuhr ich, dass dies nur nach schriftlichem Beantragen erfolgen kann. Das habe ich getan, allerdings bisher keine Antwort erhalten. Die Kopie des Eröffnungsantrags und den Chatverlauf habe ich noch vorliegen und kann die beschriebenen Tatsachen jederzeit nachweisen.
E. H.

05.12.2017 | Commerzbank AG: Online beworbene Konditionen nicht erhalten
Ich habe seit Langem ein Sparkonto ohne Girofunktion bei der Commerzbank. Neulich war ich auf dem Online-Portal und da sah ich, dass es das Girokonto zurzeit auch ohne monatlichen Mindestgeldeingang gibt. Es steht groß auf der Seite "kein Mindestgeldeingang". Ich habe mir auch noch mal das Kleingedruckte durchgelesen, um sicher zu gehen, da ich mich erinnerte, dass es sonst immer einen Geldeingang bei der Commerzbank benötigte, wenn man keine Kontoführungsgebühren zahlen will. Das Girokonto habe ich dann direkt online über den Link neben der Werbung bestellt. Nun habe ich das erste Schreiben erhalten, mein Konto sei eingerichtet. Und in diesem Brief war nun festgehalten, dass ein Mindestgeldeingang von 1.200 Euro pro Monat eben doch notwendig sei. Das ist doch ganz klarer Betrug und unlauterer Wettbewerb! Ich habe nun im Kundencenter angerufen, man will sich darum kümmern. Ich bin sehr gespannt ...
R R

05.12.2017 | netbank: Zeit für einen Wechsel
Nach 8 Jahren ist wohl der Zeitpunkt gekommen, der Bank den Rücken zu kehren. Seit mehr als 2 Monaten keine Aktualisierung der Kontoumsätze über StarMoney mehr möglich. Kostenmodell seit Übernahme durch AAB unterirdisch für eine Internetbank. Keine girocard mehr, stattdessen eine weitere Kreditkarte im Haus mit geringer Akzeptanz und wenn dann doch akzeptiert: unerwünschtes NFC ohne Unterschrift oder PIN. Bargeldbeschaffung seit dem Wechsel nur noch 1x im Monat kostenfrei. Überziehungsrahmen war schon vorher für Selbstständige schlechter als für einen Sozialleistungsempfänger. Die Mastercard Debit enthält auch nicht mehr die IBAN, jetzt heißt es wieder in den Unterlagen kramen wie zur Einführung der IBAN als die Daten noch nicht auf der Karte eingedruckt waren. Im Haben geführte Konten sind den Banken wohl zu kostenträchtig. Time to say goodbye.
Carl Christian Lang

04.12.2017 | netbank: Seit Übernahme durch Augsburger Aktienbank nur noch katastrophal
Ich bin seit 15 Jahren netbank-Kunde und war den Großteil der Zeit sehr zufrieden: günstige Konditionen und schneller unkomplizierter Service online und per Telefon waren für mich entscheidend. Seit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank ging es aber rapide bergab. Die schlampig umgesetzte Migration mit abgewiesenen Lastschriften und nicht funktionierender Online-Banking-Schnittstelle war nur ein Highlight. Der Hauptgrund, warum ich jetzt wechsle, ist die nicht zumutbare Karten- und Gebührenkonstellation. Bisher hatte ich eine Mastercard-Kreditkarte sowie eine girocard. Mit Ersterer konnte ich zweimal pro Monat gratis weltweit Bargeld abheben. Nun gibt es nur noch eine Mastercard-Debit und keine girocard mehr. Die Akzeptanz ist zumindest aktuell noch eine Katastrophe. Mir ist es nun schon mehrfach passiert, dass ich nicht mit Karte bezahlen konnte, weil die Debit-Card nicht akzeptiert wurde. Man muss somit jetzt immer größere Mengen Bargeld herumschleppen. Bargeld bekomme ich aber auch nur noch einmal pro Monat gratis. D. h., wenn die Karte mal wieder nicht akzeptiert wird, darf ich auch noch dafür bezahlen. Sorry, so nicht! Ich habe soeben den Antrag für ein neues Konto bei der Konkurrenz unterschrieben.
Niels R.

30.11.2017 | netbank: Kontowechselhilfe
Auch ich war jahrelang Kunde der netbank und hoch zufrieden. Nach der Umstellung und vielen Unannehmlichkeiten, entschloss ich mich, zu einer anderen Bank zu wechseln. Zu diesem Zweck nahm ich die Kontowechselhilfe der netbank in Anspruch, indem ich eine Auflistung über bestehende Daueraufträge und verfügbare Informationen zu Lastschriften anforderte. Hierfür wurde mein Konto mit einer Gebühr von 6,30 Euro belastet. Gemäß §26 ZKG dürfen für die vorgenannten Leistungen jedoch keine Gebühren erhoben werden. Nach einer E-Mail an die netbank mit dem Verweis auf die gesetzlichen Bestimmungen, wurde der einbehaltene Betrag von 6,30 Euro kommentarlos zurückerstattet. Dies nur als kleiner Hinweis für alle die schon gekündigt haben oder noch kündigen werden.
Werner Preuß

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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