Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

30.09.2019 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Service-Hotline nicht erreichbar
Bin schon sehr lange Kunde. Gute Konditionen, habe die Bank immer empfohlen. Seit einiger Zeit ist das Service-Center jedoch telefonisch so gut wie gar nicht mehr zu erreichen. Besonders ärgerlich ist, dass man jedes mal mehrere Minuten in der IVR (Ansagen, Menüs, etc.) verbringen muss, um dann mit einem lapidaren "es ist aktuell kein Mitarbeiter erreichbar" aus der Leitung geworfen zu werden. Keine Indikation über geschätzte Wartezeiten, keine Callback-Funktion, man kann es nur immer wieder zu verschiedenen Tageszeiten versuchen und auf sein Glück hoffen. Auf dem E-Mail-Kanal ca. eine Woche Bearbeitungszeit, die Antworten haben jedoch meistens den Charakter vorgefertigter Textbausteine und gehen auf das individuelle Kundenanliegen kaum ein. Im Moment ist die offizielle Entschuldigung der DKB die iTAN-Abschaffung. Dies ist jedoch eine offizielle Regulierung, die schon sehr lange bekannt war. Wie dem auch sei, eine Direktbank, die nicht erreichbar ist, disqualifiziert sich. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie verloren man hier als Kunde ist, wenn ein sehr wichtiges/dringendes Anliegen oder gar eine Notsituation auftaucht ...
Franz Hildebrand

28.09.2019 | norisbank GmbH: Verbesserbar
Die Internetseiten der Bank sind so gestaltet, dass sie automatisch erkennen sollen, ob mit einem Personal-Computer oder einem mobilen Gerät auf sie zugegriffen wird. Manchmal funktioniert das nicht richtig, und ich muss mich dann ein zweites Mal einloggen. Das nervt. Einloggen kann man sich nur mit der Kontonummer; ein frei wählbarer Name ist nicht möglich. Die Gestaltung für mobile Geräte ist quälend. Die Gestaltung für Personal-Computer ist einfach genug. Damit kann das Girokonto alles, was wichtig ist. Für den neuerdings notwendigen photoTAN-Generator musste ich nichts bezahlen. Ich musste ihn nur telefonisch bestellen. Bei der Bank hatte ich vor ca. 10 Jahren ein ähnlich gutes Girokonto, das ich aber trotzdem kündigte, weil ich damals im Zeitraum von 2 Jahren mindestens 40 mal Papier-Werbung zugeschickt bekommen hatte, mit der Bitte, doch mal einen Kredit aufzunehmen. Das jetzige Girokonto habe ich seit 5 Monaten, ohne eine einzige Papier-Werbung bekommen zu haben. Möge es so bleiben.
Janina Wiesel

27.09.2019 | Volkswagen Financial Services: Unerreichbar
Ich versuche seit dem 14.9.2019 vergeblich jemanden telefonisch zu erreichen. PhotoTAN war aktiviert und funktionierte am 14.9.2019 aber nicht. Das Gerät neu zu aktivieren, ist unmöglich, weil nur die Eingabe der PhotoTAN als Zugangslegimitation funktioniert, also kann ich seitdem keine Bankgeschäfte tätigen. Ich kann den Bericht vom 19.9.19 nur bestätigen, bei einer anderen Rufnummer genau diese Erfahrungen gesammelt - nicht zuständig und unfreundlich, Aussage: Es gibt für den Service nur diese eine Rufnummer. Am Ende wird immer mitgeteilt: Alle Serviceplätze sind belegt, versuchen sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Ich habe ein Pluskonto und wollte eigentlich noch zusätzlich ein Girokonto eröffnen, das hat sich erledigt.
Uwe Rudelt

22.09.2019 | ING-DiBa AG: Man schaut in die Röhre und Service wird immer kleiner geschrieben
Leider kann ich die vorigen Berichte zur ING nur bestätigen. Ich habe mir aus der Not heraus den TAN-Generator von der ING besorgt. Teuer und umständlich, und man muss verdammt schnell auf der Seite der Bank sein, sonst schmeißt das System einen aus dem Login raus. Also Nachrichten schreiben ist kundenunfreundlich. Ebenfalls finde ich es unmöglich, dass man mit seiner eigenen Finanzsoftware keine Transaktionen mehr ausführen kann, vollkommen das neue HBCI verschlafen. Service wird auch klein geschrieben, ich habe aufgrund eines Todesfalles das Konto aufgelöst und warte bis heute (5 Wochen) auf das Geld für den Sohn der Verstorbenen. Ein Unding. Auf Anfragen über E-Mail nur Standardantworten, werde wohl jetzt einen Anwalt einschalten müssen. So kann man sich selber abschaffen. Werde also alle Konten bei der ING kündigen und sämtliches Geld abziehen. Schade, bin seit 15 Jahren Kunde bei der ING mit verschiedenen Konten und Depot.
Sabine Beuster

21.09.2019 | N26 Bank GmbH: Scheitert sogar an absoluten Basics - Experiment beendet
Ich habe vor im Sommer 2017 ein N26 Business Konto eröffnet und war echt geduldig, obwohl selbst grundsätzliche Dinge wie Terminüberweisungen und Daueraufträge echt unkomfortabel gelöst sind. Auch der Usersupport wirkt recht amateurhaft - oft kannten die Mitarbeiter nicht mal bankübliche Standards (z. B. Unterschied zwischen einem Dauerauftrag und einer Terminüberweisung). Viel ärgerlicher waren aber die vielen immer mal wieder auftretenden technischen Probleme - teils benötigte ich mehrere Stunden, um mit dem Support eine Überweisung freizugeben, weil der Prozess nicht funktioniert hat (Freigabe via App hat schlicht nicht funktioniert). Und das zur Fälligkeit der Umsatzsteuer-Vorauszahlung. Zuletzt hat eine Flugbuchung über Sofortüberweisung nicht funktioniert, weil die Freigabe via N26 solange nicht funktioniert hat, dass die Buchung in ein Timeout gelaufen ist. Ergebnis Flugbuchung abgebrochen, Geld überwiesen und stundenlange Klärungsversuche mit den Supportteams des Fluganbieters, von Klarna/Sofort und N26. Das war jetzt auch der berühmte Tropfen. Obwohl es viel Aufwand ist, werde ich die Bankverbindung umstellen. Das Experiment N26 werde ich für mich beenden - habe irrsinnig viel Zeit mit technischen Unzulänglichkeiten und in unnötigen Chats verbracht. Aus meiner Sicht ist N26 amateurhaft und keine echte Alternative zu etablierten Direktbanken. Die Usability lässt auch zu wünschen übrig, wenn man mehr braucht als einfache Überweisungen ...
P. Feil

20.09.2019 | Postbank: Verschiebt mTAN-Abschaffung erneut - und hat ein Kommunikationsproblem
Die Postbank hatte die Abschaffung der bequemen mTAN für Privatkunden und den Ersatz mit teuren und umständlichen Alternativen ursprünglich für den 11.8.2019 geplant. Nach Kundenprotesten wurde dies auf den 8.9. verschoben. Zum 8.9. stellten die Kunden jedoch erstaunt fest, dass sie sich sehr wohl weiter mit ihrer mTAN ins Online-Banking einloggen konnten. Nach dem Einloggen wurde ab dem 8.9. allerdings jedes mal ein Banner eingeblendet, dass man die mTAN (die man gerade verwendet hatte) zum 8.9. abgeschafft sei. Das Banner konnte man nur wegklicken, wenn mit Klick auf ein Kästchen bestätigte, dass man es gelesen hatte. Anschließend konnte man - bis heute - munter mit der angeblich abgeschafften mTAN eine Überweisung tätigen. Anfragen an die Postbank, ob dies nur für eine Übergangsphase gilt, oder ob die Bank doch etwa ihren Kunden die Wahl des TAN-Verfahrens überlässt, wurden leider nicht beantwortet. Am 19.9. erhielt ich im Konto - gerade mit der mTAN angemeldet - ins E-Postfach die Mitteilung, dass dieses TAN-Verfahren nunmehr zum 3.10.2019 eingestellt würde. Die Mitteilung lautete: ".. wir haben mit der Deaktivierung der mobilen TAN begonnen. Ihr persönliches Deaktivierungsdatum ist der 3.10.2019. Haben Sie bis zu diesem Zeitpunkt kein anderes Sicherheitsverfahren eingerichtet und aktiviert, werden sie sich nicht mehr im Postbank Banking&Brokerage anmelden können!" Wobei man daran erinnern muss, dass die Postbank bis heute nicht erklären konnte, wie diese Anmeldung z. B. mit der ChipTAN funktionieren soll. Unzählige Anfragen seit Juni 2019 wurden nicht beantwortet. Das ist mir mittlerweile auch (fast) egal, denn der Kontenwechsel ist mitten in der Arbeit. Einer Bank, die die Bedürfnisse ihrer Kunden derart ignoriert, und nicht in der Lage ist, mit ihnen zu kommunizieren, kann man kein Geld mehr anvertrauen.
Michael M.

19.09.2019 | Volkswagen Financial Services: Massive Probleme mit PhotoTAN und nicht erreichbarem Service
Habe von einigen anderen Banken die TAN-Apps (auch PhotoTANs) selbstständig installiert. Hatte bis vor dem Stichtag 13.9. das meines Erachtens auch bei der VW-Bank am Laufen, da Überweisung auf das Tagesgeldkonto klappte. Seither geht nichts mehr und die Versuche, die PhotoTAN zu installieren, gehen auch wegen der nicht mehr vorhandenen telefonischen Hilfe, die eigentlich versprochen war, ins Leere. Gestern landete ich dann beim allgemeinen Service, wo man nur darauf verwies: "Sie können sich nicht vorstellen, was hier derzeit los ist", was ich mir allerdings schon vorstellen konnte. Ich habe inzwischen per E-Mail und Fax der Vwfs geschrieben (letzteres dokumentiert, da auch keine Dokumentation meiner E-Mails erfolgte), dass sie doch bitte fürs erste mein Guthaben auf mein Konto bei einer funktionierenden Bank überweisen solle, da ich davon ausgehe, dass ich mit meiner Installation der PhotoTAN noch lange brauchen werde, auch wenn ich mich weiterhin darum bemühen werde. Bin mal gespannt, wann meinem Wunsch nachgekommen wird oder ob ich womöglich noch einziehen lassen muss. Der Herr von der "Nicht-Onlinebanking-Abteilung", der vor allen Dingen auf seine Nichtzuständigkeit verwies, mit dem ich gestern Abend bis kurz vor 18.00 Uhr sprach, war so unfreundlich, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sein Service im Sinne der Bank war.
J. G.

18.09.2019 | Commerzbank AG: Goldbarren verkaufen ja, aber zurücknehmen nein!
Ich gebe zu, es liegt schon etwas zurück, aber gespeichert wurde es in meinem Hinterkopf dauerhaft. Commerzbank - nie wieder. Ich kaufte dort einen Goldbarren, wurde anstandslos gemacht. Nach mehreren Jahren benötigte ich etwas Bargeld und wollte den zurück an die Commerzbank verkaufen. Machen wir nicht - war die Auskunft. Und warum? Lohnt sich für uns nicht! Super. Bei der Deutschen Bank schließlich machte man das, mit 1 oder 2 Prozent Abzug, weil ein Commerzbank-Logo in den Goldbarren eingeprägt war. Degussa hätte 100% gebracht. Nun ja, ich weiß nicht, ob die Commerzbank inzwischen ihre Kundenfreundlichkeit verbessert hat, ist mir aber auch egal. Für mich jedenfalls nie wieder.
E. J. Aretz

17.09.2019 | comdirect bank AG: Früher Top, jetzt Schrott
Früher war die comdirect mal ein Vorreiter im Onlinebanking. Mittlerweile ist sie nur noch eine unter vielen. Und der Service ist unterirdisch: über 45 Minuten Wartezeit bisher. Mit dem neuen PSD2-Verfahren war genau einmal ein Login in Verbindung mit der PhotoTAN möglich. Beim nächsten Versuch war das Konto wegen angeblich falscher PIN-Eingabe gesperrt. Und nun warte ich an der Hotline. Wenn ich niemanden erreichen sollte, wird das Konto morgen früh gekündigt. Lieber eine teurere Filialbank, dafür ist auch jemand erreichbar. Nach mehrfachen Login-Problemen, um Monate verzögerten Steuerbescheinigungen vor einigen Jahren und im Nirwana verschwundenen Buchungen vor einigen Monaten ist das Maß jetzt voll. Telefonische Nichterreichbarkeit bei einer reinen Online-Bank geht mal gerade gar nicht.
Bernd Schneider

16.09.2019 | Edekabank AG: Alternative als Onlinebank
Durch einen Flyer in einer Filiale wurde ich auf die Edekabank aufmerksam. Angenehm dabei, die Einnahmen aus meinem Zweitjob reichen für ein kostenfreies Gehaltskonto mit relativ günstigem Dispositionszins, da es keine offizielle Grenze gibt, wie bei vielen Wettbewerbern. Nicht in allen, aber in vielen Edeka-Filialen, kann man mit dem Konto bis zu 50 Euro pro Jahr über einen 1%igen Einkaufsbonus sammeln. So viel kommt bei mir nicht zusammen, aber knapp 4.000 Euro Jahresumsatz habe ich schon und der Bonus hört ja nicht im zweiten Jahr auf. Zweiter Vorteil: kostenfreies Geldabheben vor Ort. Sowohl an meinem Wohnort, als auch an meinem Arbeitsort fußläufig für mich. Weiterhin ist man dem Geldautomatenverbund der Volks- und Raiffeisenbanken angeschlossen. Eine kostenfreie Maestro-Karte (kontaktloses Bezahlen inklusive) und eine günstige Mastercard, die ich sowieso haben wollte, gab es in dem Paket auch. Das Ganze gibt es auch auf dem Smartphone, Maestro-Karte und Mastercard können über eine App (zumindest für Android) virtualisiert werden und ich bezahle mit meinem Telefon. Ganz schön modern für so eine kleine Bank. Abstriche gibt es von mir für das Online-Banking (Überweisungen etc.). Das mache ich oft noch über meine zweite Bankverbindung. Trotzdem eine Alternative denke ich.
G. E.

14.09.2019 | Consorsbank: Girokonto mit dem neuen SecurePlus ... trotz PSD2 immer noch empfehlenswert
Wie viele alle andere Banken hat Dank des Bürokratiemonsters PSD2 aus Brüssel auch die Consorsbank ein neues TAN-Verfahren eingeführt. Dieses nennt sich eben SecurePlus und ersetzt sowohl das mTAN-Verfahren als auch den beliebten TAN-Generator im Taschenrechnerformat. Es kann und/oder als App für das Smartphone/Tablet oder als kostenpflichtiger TAN-Generator (photoTAN) genutzt werden. Ich nutze beides und muss feststellen, dass doch beide Verfahrensarten sehr bedienerfreundlich sind. Für die App spricht, das man mit ihr auch ohne online seine TANs oder QR-Codes erstellen kann. Und der Generator ist deutlich leichter zu installieren und ein ganzes Stück billiger als bei ING (32 Euro). 19,90 Euro + Versand ist schon als fair anzusehen. Das Konto selbst ist so geblieben, wie es ist (weiterhin eine kostenlose Girocard + VISA-Debitcard) und ist nach meiner Ansicht eine gute Alternative zur immer schlechter werden DKB bzw. der ING. Und der Kundenservice ist schnell erreichbar und hat mir bisher immer in allen Angelegenheiten schnell und kompetent weiterhelfen können. Deswegen gibt es für die Consorsbank auch weiterhin eine durchaus positive Gesamtbewertung von mir.
C. S.

13.09.2019 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Unerreichbar, auch bei Aufforderung durch die Bank
Die DKB forderte mich in der App auf, mich dringend zu melden. Grund war die letzte TAN-Umstellung. Ein Zugriff auf mein Banking nicht mehr möglich und gesperrt. Zusendung eines neuen Passworts funktionierte von Anfang an nicht. Stattdessen die Aufforderung eine Nummer anzurufen. Genau. Die berüchtigte Servicenummer. In den vergangenen 11 Stunden versuchte ich über 40 mal, einen Mitarbeiter zu erreichen. Nicht ein Erfolg. Damit hat sich diese Bank für mich erledigt und ich wechsele wieder zu einer niedergelassenen Bank mit Mitarbeitern vor Ort. Schlechter Service, alles selber machen, das alles war mir bei einer Onlinebank klar. Aber keinen Kontozugriff, dafür brauche ich keine DKB. So viel dazu.
A. K.

11.09.2019 | N26 Bank GmbH: Wartezeit inakzeptabel
Ich wollte heute ein Konto bei der N26 eröffnen. Bis zur Verifizierung per Video Call bin ich auch gekommen. Da meine Adresse aber nochmals korrigiert werden musste, wurde ich an den Kundendienst per Chat verwiesen. Im Chat wurde mir mitgeteilt, dass eine Änderung leider nicht möglich sei. Daraufhin sagte ich, man solle den Vorgang dann bitte löschen und ich versuche es nochmals komplett neu. Die Löschung dauert aber laut Kundendienst 14 Tage, so lange ist man blockiert. Ich habe dann auf ein Konto bei der N26 verzichtet, bevor es überhaupt eröffnet wurde! Es ist mir unbegreiflich, weshalb eine Bank keine Änderung der Anschrift vornehmen kann. Dies sollte in einer Minute eigentlich erledigt sein.
Torsten M.

11.09.2019 | norisbank GmbH: Interessantes Girokonto mit guter Kartenausstattung
Ich bin jüngst auf Empfehlung eines Arbeitskollegen mit meinem Gehaltskonto von der Consorsbank zur norisbank gewechselt. Die norisbank bietet ein interessantes Girokonto mit guter Kartenausstattung. Die Maestro-Karte und eine vollwertige Mastercard-Kreditkarte sind kostenlos dabei und man bekommt 100 Euro Startguthaben, wenn man das Konto aktiv nutzt. Ich lasse z. B. Telefon, Gas und Strom, die GEZ und mehrere Versicherungen darüber abbuchen. Eigenüberweisungen zählen nicht zur aktiven Kontonutzung. Im Online-Banking nehmen sich norisbank und Consorsbank nicht viel. Luft nach oben wäre da. Ich war früher bei der ING-DIBa - jetzt nur noch ING - und da war das Online-Banking richtig gut und aufgeräumt. Im Ort kann ich bei der Shell-Tankstelle, Edeka und Lidl lokal Geld abheben, in der Nähe der Arbeitsstelle bei einer Deutschen-Bank-Filiale. Dort kann ich auch Geld einzahlen, da die norisbank ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank ist. Telefonisch erreicht man die norisbank bisher relativ gut - verglichen zur ING, wo ich oft Viertelstunden lang und mehr in der Warteschleife war. Da auch die Kontoeröffnung schnell und problemlos ging und ich bisher keine Probleme hatte, spreche ich eine Empfehlung aus.
W. W.

11.09.2019 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Umstellung, Zahlungsverkehr und Anspruch vs. Realität
Und wieder einmal wird etwas verschlimmbessert! War das Online-Banking der GLS Bank vor der Umstellung schlecht, hat man sich selbst übertroffen und es noch schlechter gemacht. Sogar Fehler in der Anzeige (angeblich kann ich über 999.999.999.999 verfügen). Unglaublich, dass so etwas live geht. Nach der Umstellung Warteschleife von 10+ Minuten und danach Abbrüche im Gespräch - wow! Daneben der Anspruch eine nachhaltige Bank zu sein - man benutzt die gleichen Systeme wie viele andere Banken, wohl echt gut mit einer hohen Gebührenstruktur und noblen Dienstsitzen vereinbar. Bei anderen Banken würde man das Abzocke nennen, wenn auf einmal ein Beitrag von 60 Euro im Jahr erhoben wird und ein Zahlungsgang (ohne Risiko für die Bank) mit 15 Cent je Buchung berechnet wird. Es handelt sich um einen technischen Vorgang mit sehr geringen Produktionskosten. Es gibt Banken da betragen diese weniger als 1 Cent. Ach ich vergaß - die 60 Euro sollten ja dazu dienen, einen guten Service für die Kunden sicher zustellen - welch ein Farce.
J. H.

11.09.2019 | N26 Bank GmbH: Sicherheitsmängel und unwilliger Kundenservice
Ich habe selbst kein Konto bei N26. Es ist aber so, dass ich bei eBay-Kleinanzeigen betrogen wurde, von einem N26 Konto Kunden. Der N26-Kundenservice war hier zwar immer ganz hipp und per Du im Chat erreichbar, in dieser ernsthaften Betrugsangelegenheit aber unfähig. Natürlich darf man mir aus Datenschutzgründen nichts sagen. Ich habe dann regulär über Polizei und Staatsanwalt Anzeige erstattet. Der Staatsanwalt hat im August die Herausgabe der Daten des Betrügers gefordert. Bis September hat nun N26 nicht reagiert. Das ist unsäglich langsam und schlecht. Offensichtlich macht die Identifikation bei der dortigen Kontoeröffnung es einfach, betrügerische Konten zu eröffnen. Die Maßnahmen dagegen und das Verhalten des Kundenservices in diesen Fällen ist völlig insuffizient. Daher kann ich vor dieser Bank nur warnen. Und bloß nichts überweisen an Leute bei eBay-Kleinanzeigen mit Konten dort! N26 hält sich für das superhippe Startup, aber macht seinen Service und die Sicherheitsaufgaben mangelhaft.
R. VS.

10.09.2019 | Fidor Bank AG: Ehemals gutes Girokonto, jetzt nicht mehr empfehlenswert
Auch ich bin enttäuscht vom Fidor Girokonto. Es hat so gut gestartet. Kostenfreies Girokonto, Girokarte und Kreditkarte auf einer Karte (Smartcard genannt) - wie praktisch. Das Konto im Internetbanking war sehr übersichtlich, mit tollen Features. Toll war auch die Community, wo man sich rund um Girokonto und andere Bankangelegenheiten austauschen konnte. Neben einem Bonus, den man monatlich für sparsames Geldabheben und Einsatz der Smartcard beim Bezahlen im Geschäft einheimsen konnte - statt Kontoführungsgebühren zu zahlen - gab es sogar die Möglichkeit, durch Beiträge in der Community kleinere Geldbeträge zu verdienen. Doch jetzt wird das Girokonto gebührenpflichtig und auch die Karte ist nicht mehr gebührenfrei. Schade, aber da es noch genug kostenlose Girokonten gibt, werde ich bei der Fidor Bank kündigen und mir ein neues Girokonto suchen. Von mir keine Empfehlung mehr für diese Bank - leider!
Susanne Krasenbrink

10.09.2019 | Postbank: Als alter Tchibo-Postbank-Kunde komplette Kostenfreiheit und weiterhin Anmeldung per mTAN
Ich berichte über das Girokonto der Postbank. Ich habe es vor mehr als 10 Jahren bei Tchibo abgeschlossen. Während es jetzt aktuell 3,90 Euro monatlich für echte Postbank-Kunden kostet, ist es für mich nach wie vor gebührenfrei. Das liegt an der Gebührenfreiheit, die die Postbank den Tchibo-Kunden damals zugesichert hat. So sind Konto, Giro- und Kreditkarte für mich frei und ich kann alle Vorteile einer Filial- und Direktbank in einem nutzen, etwa Geldeinzahlen bei einer Filialbank und Geldabheben bei anderen Banken wie Deutscher Bank und Commerzbank. Aktuell wird diskutiert und kritisiert, dass die Postbank im Wege der EU-Richtlinie zur 2-Faktor-Anmeldung das mTAN-Verfahren ab 08.09.2019 abschafft. Das ist bei mir nicht der Fall. Erst heute noch konnte ich mich via mTAN im Internetbanking anmelden und auch mit einer mTAN eine Überweisung freigeben. Ob das an meinem Status als Tchibo-Kunde liegt, weiß ich nicht, nehme es aber an. Wenn das alles so bleibt, bin ich mit dem Girokonto der Postbank zufrieden. Also eine Empfehlung!
Dirk B.

10.09.2019 | comdirect bank AG: Jahrelang gut genug und dann plötzlich problematisch
Vor 3 Wochen wurde von der comdirect mein Konto vorzeitig vom iTan-Verfahren auf das photoTAN-Verfahren umgestellt, obwohl ich noch keinen photoTAN-Generator hatte, weshalb ich plötzlich keinen Zugriff mehr auf das Konto hatte. Der telefonische Kontakt mit der Bank war ernüchternd: Der Mensch am Telefon hatte weder Lust noch Ideen, um mir den Zugriff auf das Konto wenigstens für eine Stunde zu ermöglichen; obwohl vor dem Telefongespräch eine Telefon-PIN abgefragt worden war und ich damit sicher identifiziert gewesen bin. Statt bei der comdirect den Wechsel des TAN-Verfahrens unter Zeitdruck mitzumachen und dafür noch den TAN-Generator für 35 Euro zu kaufen, war es für mich einfacher, das Zweitkonto bei der norisbank zum Erstkonto zu machen und das comdirect-Konto dabei zu kündigen. Das Konto wurde von mir mit einem Browser benutzt. Positiv waren die Kontoübersicht und die Möglichkeit, Überweisungsvorlagen zu benutzen. Negativ war das überfrachtete Menü: Obwohl ich immer wieder die gleichen Dinge machen wollte, musste ich jedes Mal umständlich suchen. Für die Kündigung des Kontos gab es keine Online-Möglichkeit.
F. T. Nebel

09.09.2019 | ING-DiBa AG: ING mit PSD2 überfordert
Unabhängig davon, dass PSD2 mal wieder ein unnützes Bürokratiemonster der EU ist, überrascht die offensichtliche Überforderung der ING im Umgang mit dem Thema. Das appTAN-Verfahren, die sicher unsicherste Variante im Internetbanking, soll laut neuen AGB der Grundpfeiler des Bankings werden. Das alternativ angebotene PhotoTAN-Verfahren ist, liest man sich die Blogs auf der ING-Seite durch, ist hoch kompliziert - wenn es denn funktioniert. Und der Generator ist dann noch enorm teuer. Das ChipTAN-Verfahren, das als derzeit sicherstes Verfahren gilt, wird überhaupt nicht angeboten. HBCI, das gibt die ING selbst zu, wurde verschlafen - sodass die Nutzer ab 14.09. in die (Bildschirm-)Röhre gucken werden. Immerhin - es gibt noch die mTAN, Rettung für viele. Es ist schon hoch bedenklich, was aus der mal führenden deutschen Direktbank unter holländischer Eigentümerschaft geworden ist. Ich selbst schaue mir das Ganze zum 14.09. an - vorsorglich ist der Absprung zur DKB bereits vorbereitet.
Christian S.

09.09.2019 | ING-DiBa AG: PhotoTAN-Generator - umständlicher geht es wirklich nicht
Der ING-Service hat in den letzten Jahren merklich abgenommen. Die Krönung dessen, was man noch kundenunfreundlicher machen kann, ist wohl der PhotoTAN-Generator der ING! Ein vorhandener PhotoTAN-Generator funktioniert zwar bei vielen Banken problemlos, jedoch nicht bei der ING. Also einen neuen für 32 Euro bei der ING erworben und dann sehr umständlich und zeitaufwendig in Betrieb genommen. Hallo Leute bei der ING, ihr habt wohl versucht, das Rad völlig neu zu erfinden? Also alles, was mal schnell und unkompliziert funktioniert hat, wurde (bedingt durch die neue EU-Richtlinie) bei der ING so umständlich umgesetzt, zumindest für die Kunden, die nicht per Smartphone-App arbeiten möchten, dass ich nun überlege, von dieser Bank mein Geld völlig abzuziehen.
Kurt O. W.

01.09.2019 | Consorsbank: Gutes Konto mit kostenlosem TAN-Generator
Bei der Beantragung des Kontos hatte ich ein niedriges Einkommen und spaßeshalber den Beruf "Hausmann" angegeben. Hinterher bereute ich diese Angaben und rechnete mit einer Ablehnung. Für die Bank war das aber kein Problem. Denn danach bekam ich unzählige Briefe mit PINs und TANs und VISA Karte und allerlei Informationsmüll (was das wohl an Porto gekostet hatte?). Beim Internetserver ist die Bank dafür geiziger: Die Internetseiten der Bank sind lahm, nervig und wirken billig. Insgesamt ist es trotzdem ein gutes Konto, denn es funktioniert und es ist vollständig kostenlos: Sogar der (merkwürdige) TAN-Generator wurde mir geschenkt!
Nachtrag am 04.09.2019: Die Bank hat inzwischen einen Wechsel des TAN-Verfahrens angekündigt. Dafür gewährt die Bank eine Frist von nur 2 Wochen. Der neue TAN-Generator soll 24 Euro kosten und funktioniert nur mit der Consorsbank. Was soll man als Kunde von dieser Bank halten? Ich habe das Konto von der Consorsbank gerade erst bekommen und möchte natürlich nicht schon jetzt zur nächsten Bank wechseln. Aber eine Bank muss zuverlässig sein. Eine Reaktionszeit für den Wechsel von nur 2 Wochen ist für jemanden, der auch mal 3 Wochen lang verreist ist, nicht akzeptabel.
Johannes K.

31.08.2019 | comdirect bank AG: Spitze, diese Bank!
Ich berichte über die comdirect - ich bin von dieser Bank begeistert (nicht umsonst unter den TOP 3 bei modern-banking!). Kunde bin ich nun seit 2016. Das Konto ist komplett kostenlos, ohne Mindestgehaltseingang. Der Dispo ist super niedrig. Im Inland hebe ich bei den Cashgroup-Banken Bargeld ab und im Ausland mit der Kreditkarte an allen Visa-Automaten (leicht zu merken). Als TAN-Verfahren bietet die comdirect PhotoTAN und mTAN. Ich nutze mTAN; PhotoTAN nutze ich (noch) nicht. Eigentlich kostet mTAN ca. 10 Cent pro Überweisung. Aber auf Nachfrage, ob man mir diese Kosten erlassen könne, weil ich mTAN bisher als ausschließliches TAN-Verfahren nutze, was die Bank anbietet, antwortete die Bank kurz und knapp, dass dies kein Problem sei. Ich war auch etwas erstaunt. Aber bisher klappt es einwandfrei. Die Kreditkarte ist ein Mittelding zwischen Debitkarte und echter Kreditkarte - es wird nicht sofort und auch nicht monatsweise, sondern wöchentlich vom Girokonto abgebucht, was mir entgegenkommt, da ich so zeitnah den Überblick über meine Finanzen habe und dennoch einen kleinen finanziellen Spielraum habe, genau richtig! Man kann sogar Bargeld einzahlen, was nicht selbstverständlich bei Direktbanken ohne eigene Filialen ist. Aber die comdirect ist eine Tochter der Commerzbank. Daher kann man üblicherweise bei der Commerzbank dreimal kostenlos Geld einzahlen, danach kostet es Gebühr pro Einzahlung. Auf Nachfrage gewährte man mir von der comdirect aus sogar zehn kostenfreie Einzahlungen pro Jahr. Vielleicht liegt das Entgegenkommen daran, dass ich damals von der Commerzbank zur comdirect gewechselt bin. Kleines, aber überwindbares Manko: Das Tagesgeld zum Girokonto kann man getrost vernachlässigen, es lohnt sich nicht mehr. Hierzu gibt es aber Alternativen bei anderen Banken. Sogar eine Willkommensprämie gibt es - damals etwas höher, aber immer noch ordentlich. Mein Fazit: Die Bank bietet mir beim Girokonto alles, was ich brauche. Also eine klare Empfehlung für die comdirect!
Dirk B.

30.08.2019 | Fidor Bank AG: Wird ab 01.11.2019 nicht mehr gebraucht
Ich berichte vom Girokonto bei der Fidor Bank. Bisher war alles ok. Akzeptable Kontoführung und durchschnittlicher Service. Das Internetbanking der Fidor Bank ist ein bisschen übertrieben überfrachtet, einfacher und übersichtlicher täte es auch. Der Kundenservice antwortet in akzeptabler Zeit, aber mit qualitativ nicht immer brauchbaren Infos. Am besten und einzig wirklich innovativ war noch, dass die Bankkarte und Kreditkarte auf eine Karte gepresst war - allerdings auch mit dem Manko behaftet, dass man mit ihr nicht uneingeschränkt kostenlos Geld abheben konnte (nur zwei freie Buchungen pro Monat). Gut war auch noch der Bonus von 3 Euro pro Monat. Doch damit ist es vorbei. Die Bank verkehrt ab 01.11.2019 alles ins Gegenteil. Der 3 Euro Bonus pro Monat fällt weg. Man zahlt 5 Euro Kontoführungsgebühr pro Monat, ganz schön happig. Es sei denn man kommt der Bedingungen nach und kommt auf mindestens 11 Abbuchungen, dann entfällt die monatliche Kontoführungsgebühr. Aber dafür kostet die Bankkarte 12 Euro pro Jahr. Ein Girokonto mit relativ hohen Gebühren bei bescheidener Leistungen bei Kontoführung und Kundenservice - da stimmt bei mir das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Daher werde ich das Konto demnächst zum 31.10.2019 kündigen. Denn es gibt Banken mit kostenlosem Girokonto bei besserem Service und übersichtlicherer Kontoführung.
Sibille Kasnerpski

30.08.2019 | Fidor Bank AG: Achtung, seit 2017 wird das Konto der Schufa gemeldet
Wie ich heute zufällig von einem Mitarbeiter der Fidor Bank erfahren habe, wird seit 2017 jedes Konto der Schufa gemeldet! 2014 hatte die Fidor Bank noch groß auf ihren Fahnen stehen: Gebühren- und schufafreies Bankkonto. So etwas nennt man Kunden ködern und erzeugt bei mir persönlich einen unseriösen Beigeschmack. Als Kunde fühlt man sich hinters Licht geführt! Alle paar Monate gibt es AGB-Änderungen, was auf die Dauer auch sehr lästig und nervig ist und auf ein unausgereiftes, um nicht zu sagen schlechtes Management schließen lässt. Ich bin seit 2014 Kunde bei der Fidor Bank und war anfangs eigentlich sehr zufrieden mit dieser Bank. Aufgrund der jetzt angekündigten nicht unerheblichen Preiserhöhungen ab November 2019 und der Meldung an die Schufa, ist diese Bank für mich absolut uninteressant geworden.
J. B.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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