Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

05.10.2018 | Deutsche Bank: Unverschämt
Genauso wie im Artikel von einer Vorgängerin habe ich auch reagiert. Ich bin seit über 30 Jahren Kundin der Deutschen Bank und tätige seit Jahren überwiegend meine Bankgeschäfte per Internet. In der zweiten Juliwoche 2018 erhielt ich die Information, dass das iTAN-Verfahren "demnächst eingestellt wird" und man sich zum Photo-TAN-Verfahren anmelden solle. Diese Meldung war anfangs mit den beiden Buttons "abbrechen" und "anmelden zum Photo-TAN-Verfahren" versehen. Nach ausgiebiger Information sowohl über Internet als auch persönlich in einer Filiale traf ich die Entscheidung, erst einmal mich nicht zu dem neuen Verfahren anzumelden und meine iTANs aufzubrauchen. In der Folge brach ich den Hinweis noch zweimal ab, um in mein Online-Konto zu kommen. Seit einigen Tagen gelingt dies mir nicht mehr. Ich habe keine Einsicht mehr in mein Konto, wenn ich mich nicht zu dem neuen Verfahren anmelde. Ich fühle mich bevormundet. Es ist meine Entscheidung, ob und wann ich diese neue Technik, die bei der Deutschen Bank einzieht, benutze. Es geht gar nicht, dass ich keinen Zugriff mehr auf mein Konto habe. Anrufe, bei der Service-Hotline waren ebenso ergebnislos wie eine Mail. Auf Letztere wurde bis heute nicht reagiert. Ich bin es jetzt endgültig leid mit der Deutschen Bank! Daher werde ich mir jetzt schnellstmöglich eine andere Bank suchen.
anonym

05.10.2018 | 1822direkt: Selbstversuch, das kostenfreie 1822direkt Girokonto
Mehr gezwungen, denn freiwillig bin ich zum Online-Banking gewechselt, nachdem es in unserem kleinen Ort gar keine Möglichkeit mehr gibt Geld abzuheben. Wenn sowieso keine Filiale mehr, wieso dann eine Filialbank, fragte ich mich. Via Internet bin ich auf die 1822direkt gestoßen. Die Beurteilungen des kostenfreien 1822direkt Girokontos waren nicht schlecht. Also habe ich das Girokonto mit Annahme einer Neukundenprämie eröffnet. Nach fast einem Jahr kann ich sagen, dass ich den Wechsel nicht bereue. An das Online-Banking habe ich mich inzwischen gewöhnt. Die Telefon-Hotline war freundlich, an der ein oder anderen Stelle hilfreich. Die Unterlagen sind übersichtlich. Auch die versprochene Wechselprämie ging zuverlässig ein. Einzig auf meinen gewünschten Dispositionsrahmen musste ich knapp vier Monate warten.
C. B.

02.10.2018 | Postbank: Neues Online-Banking: Schlimmer geht es nicht
Als ich - ohne jegliche Information durch die Postbank vorab - das erste Mal in das neue Online-Banking geraten bin, habe ich es für einen schlechten Witz gehalten. Leider war es keiner. Man müht sich verzweifelt, eine simple Überweisung auf den Weg zu bringen, wenn man dann doch eher zufällig auf die gespeicherten wiederkehrenden Transaktionen stößt, dann fehlen da die wichtigsten Bestandteile. Bei Neuanlage solcher wiederkehrenden Vorgänge ist es dasselbe. Gestern wollte ich eine neue Handynummer für das TAN-Verfahren hinterlegen - das geht nicht! Lediglich den Namen des Handys kann man ändern. Es ist nicht zu fassen, was hier den Kunden für ein absoluter Schrott für teure Gebühren zugemutet wird! Warum, so frage auch ich mich, konnte man nicht bei dem bisherigen perfekt funktionierenden und übersichtlichen Online-Banking bleiben? Ich kann an keiner Stelle eine Notwendigkeit für das jetzige grottenschlechte Banking erkennen! Auch nach fast 20 Jahren bei der Postbank ist es jetzt für mich höchste Zeit für einen Wechsel der Bank und aufgrund der Zumutung mit dem neuen Banking nehme ich auch gerne alle daraus resultierenden Unbequemlichkeiten in Kauf.
Regina S.

02.10.2018 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Ist praktische unerreichbar
Ich muss mich der Kritik bezüglich der Erreichbarkeit - besser gesagt, ihrer Unerreichbarkeit - leider anschließen: War die Erreichbarkeit der DKB vor einigen Jahren noch gut, kann man heutzutage in dieser Hinsicht nur von einer Katastrophe sprechen. Man stelle sich nur vor, man wolle aus dem Ausland wegen VISA-Karten-Problemen das Kundencenter erreichen. Diese Art von Kundendienst ist ein absolutes NO GO. Auch ich überlege, mein Konto bei der DKB aufzulösen, da andere Onlinebanken in dieser Hinsicht eine weitaus bessere Performance bieten. Warum um Himmels Willen packt das die DKB nicht (mehr)?
R. C. Roesel

27.09.2018 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Katastrophale Erreichbarkeit
Ich bin Kunde bei der DKB und versuche seit Wochen ältere Kontoauszüge für das Finanzamt nachzubestellen. Ich habe die DKB per E-Mail kontaktiert, habe die Bestätigung bekommen, dass die Mail angekommen ist, aber keine Antwort. Dann nochmal - wieder keine Antwort. Ich habe die DKB versucht anzurufen, mehrfach, immer wieder, zu allen Tages- und Nachtzeiten, man muss mühsam Teile seiner IBAN eingeben, nur damit man danach von der DKB aus der Leitung geworfen wird, man solle später anrufen. Ich habe die DKB versucht per Nachricht aus meinem Postfach zu erreichen, mehrfach, habe die Bestätigung, dass die Mail raus ist, keine Antwort. Ich habe die DKB zwei Mal per Fax versucht zu erreichen, Bestätigung, dass das Fax raus ist, keine Antwort. Ich habe bei Facebook meinen Ärger kundgetan, keine Reaktion vom Social-Media-Team. Ich stehe nach unzählig investierter Zeit immer noch mit leeren Händen da und muss dem Finanzamt erklären, dass der Kontoauszug nicht da ist, weil meine Bank es nicht hinbekommt. Wer eine Bank sucht, die einfach funktioniert, ist bei der DKB falsch aufgehoben. Ich werde mein Konto dort auflösen.
Burkhard Zohlnhoefer

19.09.2018 | N26 Bank GmbH: Kontokündigung wird verzögert, nicht bearbeitet
Ich teile die im Forum geäußerte Einschätzung, dass die Kontokündigung verzögert bzw. nicht bearbeitet wird: Auf briefliche Kündigungen der Konten von meiner Frau und mir erfolgte fast einen Monat keine Reaktion. Bei der Reklamation im Chat wurde dann überhaupt nicht darauf eingegangen, ob diese Kündigungen vorlägen und wann diese bearbeitet würden. Dort wurde dann der Hinweis gegeben, man möge als Nächstes eine E-Mail an den Support richten. Daraufhin wurden per E-Mail kontobezogene sowie persönliche Daten sowie der gewünschte Kündigungszeitpunkt abgefragt. Trotz dort geäußerter Kündigungen per sofort ist nun schon wieder viele Tage Wasser den Rhein heruntergeflossen. Mir scheint, die Kontoauflösung bei N26 ist nicht mit den vielfachen Medienwechseln, sondern nur per Ombudsmann zu realisieren.
Flori

18.09.2018 | N26 Bank GmbH: Kontokündigung ist eine Katastrophe
Am 29.08.18 habe ich mein Konto zum 15.09.18 gekündigt. Die Bank war nicht in der Lage, meine Kündigung fristgerecht zu bearbeiten. Scheinbar braucht die Bank jeden Kunden, um darzustellen, wie hipster sie sind. Im Chat bekommt man nur unqualifizierte Antworten, auf E-Mail wird nicht reagiert und am Telefon wird man an den Chat verwiesen. Einfach zum Kotzen. Gutschriften erfolgen immer nur zögerlich, die AGBs werden ständig zum Nachteil der Kunden geändert... Habe ein Schlichtungsverfahren beantragt. Sonst ist die N26 sowieso nichts, ich kann sie jedenfalls nicht weiterempfehlen.
Michael Bracco

14.09.2018 | Volkswagen Financial Services: Jubiläum - das eigentlich verflixte siebte Jahr
Ich bin im siebten Jahr bei der Volkswagen Bank. Und war eigentlich immer zufrieden. Wohl gibt es kein vernünftiges Tagesgeldkonto mehr, aber das Girokonto ist kostenlos, die Maestrokarte und die Visa Card auch. Kostenloses Geldabheben mit der Visa Card an ganz vielen Geldautomaten und mittlerweile auch mit der Maestrokarte in vielen Supermärkten. Was will man mehr? Es wurde auch schon mal Kulanz eingeräumt als ich die Bedingungen für die monatliche Kostenfreiheit nicht ganz genau erfüllt hatte. An das Online-Banking kann man sich gewöhnen. Ein kostenloser TAN-Generator - meiner Meinung nach eines der sichersten Verfahren für Transaktionen - ist am Anfang mit dabei und so oft benutzt, dass man die Zahlen nicht mehr lesen kann. Angenehm ist auch, dass erstaunlich wenig Werbung im Bankpostfach ist. Ich benutze dieses Konto inzwischen als mein Hauptkonto, weil ich zufrieden bin.
M. S.

14.09.2018 | Commerzbank AG: 100 Euro Eröffnungsprämie nicht erhalten
Auch bei mir kam es bisher (nach 5 Monaten mittlerweile) nicht zur Auszahlung. Führe das Konto kostenfrei, da monatlicher Geldeingang (sogar Gehaltseingang, nicht recht wenig), habe alle Buchungen/Daueraufträge ab Beginn umgestellt, bezahle regelmäßig damit, auch deutlich über die geforderten 25 Euro monatlich (mehrfach alleine durch das wöchentliche zweimalige Tanken), habe auch paydirekt und die Freigabe für werbliche Zwecke eingerichtet usw. ... Ich habe der Commerzbank online über den Beschwerdelink angeschrieben, bis heute (4 Wochen her) nicht mal eine Antwort. Im Callcenter sagte man mir zwischen den Zeilen, dass sie mehr oder weniger frei entscheiden, wer die 100 Euro bekommt und wer nicht, also ob noch Werbebudget da ist oder nicht. Echt schade, sodass ich nun wieder wechseln werde und natürlich auch nur abraten kann.
Rob S.

12.09.2018 | Commerzbank AG: Zinsänderung sowie Dispoänderung ohne Ankündigung
Ich habe heute durch eine SMS (!) erfahren, mein Girokonto sei überzogen. Nach einer kurzen Prüfung habe ich dann feststellen müssen, mein Dispo ist ohne Ankündigung um 3.500 Euro herabgesetzt worden. Regelmäßiger monatlicher Geldeingang mit mehr als 1.200 Euro ist sichergestellt. Parallel dazu wurde der Zins von 9,90% auf 12,50% (Dispo) bzw. auf 17,50% bei geduldeten Überziehungen erhöht. Ohne Ankündigung oder Frist! Genutzt habe ich das "kostenlose Girokonto mit persönlicher Finanzanalyse". Kontoeröffnung war vor rund 7 Jahren. Genervt war ich von den mindestens jährlichen Anrufen und "Vorladungen" zur Beratung, denen ich genauso regelmäßig widersprochen habe. Ich weiß, was ich möchte, KEINE Beratung ohne meinen Wunsch dazu. Ich habe daraufhin die Kündigung ausgesprochen und werde die Geschäftsbeziehung beenden.
Holger Karst

06.09.2018 | Edekabank AG: Kostenloses Gehaltskonto trotz Halbtagsjob
Durch mein Kind und meine Mutter musste ich auf eine Halbtagsstelle wechseln. Dadurch war mein Nettoeinkommen so gering, dass mein bisheriges Girokonto kostenpflichtig geworden wäre. Fast 10 Euro pro Monat bzw. 120 Euro im Jahr, ja wofür eigentlich? Meine Freundin gab mir den Tipp mit den Internetbanken und wies mich auf zwei Vergleichsportale hin. Ganz so einfach war es aber dann nicht, mit einem Gehalt von unter 1.000 Euro ein kostenfreies Konto zu bekommen. Schließlich fiel meine Wahl auf die Edekabank, den Einkaufsbonus von 1% nehme ich en passant mit, denn bei uns im Ort gibt es nur diesen Supermarkt, der aber am Bonusprogramm teilnimmt. Die Liste gibt es auf der Internetseite der Bank. 300 bis 400 Euro lasse ich schon im Monat dort, etwas über 4.500 Euro im Jahr waren es und somit 45 Euro Bonus. Kostenlose girocard und 7,40% Dispozins sind noch weitere Pluspunkte. Das Online-Banking gefällt mir nicht. Die Kontoeröffnung bis zu Karte und PIN dauerte über 3 Wochen.
C. D.

06.09.2018 | Commerzbank AG: Kündigung nur 2 Wochen nach Eröffnung von 0-Konto ohne Grundangabe
Ich habe nach 10 Jahren mit einem Girokonto-Plus bei der Deutschen Bank und eine nicht niedrige Sparsumme auf Sparcard beschlossen, mir die Kontogebühren zu sparen und ließ mich auf das höhere Ranking der Commerzbank bei der Suche nach gebührenfreien Konto zu einem Wechsel zum 1. Juli verleiten. Es war einfach und meine alte Bank hat mitgespielt und meine Konten innerhalb von 10 Tagen aufgelöst. Nach knapp 6 Wochen wollte ich zu meinem Giro ein Sparkonto eröffnen und hier erfuhr ich, dass mein Konto bereits vor einem Monat zum Ende des Quartals gekündigt wurde. Auf Anfrage hat man mir das Schreiben ausgedruckt, aber keine Erklärung weit und breit. Am Empfang hat man mir gesagt, die Entscheidung sei von der Zentrale und daher wäre niemand in der Filiale in der Lage mir dies zu erklären. Nun bin ich gezwungen nach nur einem Quartal meine Finanzpartner wieder wegen des Kontowechsels zu kontaktieren.
Mohamed Kader

05.09.2018 | Postbank: Das neue Online-Banking - schlimmer gehts nimmer
Ich bin schon jahrzehntelanger Postbankkunde. Und war stets zufrieden mit dem sehr übersichtlichen und top funktionierenden Online-Banking. Bis zum 25.08.2018. an diesem Tag wurde das neue Online-Banking freigeschaltet. Abgesehen von einem grauseligen Design in übergroßer Schrift hat die Übersichtlichkeit mehr als gelitten und viele der für den Kunden wichtigen Basisfunktionen stehen überhaupt nicht mehr bereit. So kann man z. B. keine PDFs mehr von Umsätzen und Überweisungen herunterladen, gespeicherte Vorlagen findet man nur nach langem Suchen und dann auch noch unvollständig. Eine Überweisung per mTAN ist von mobilen Geräten aus nicht mehr möglich, man braucht also zwingend einen Desktop-PC. Und das vor dem Hintergrund, dass die neue Software extra für das Benutzen auf sämtlichen internetfähigen Geräten entwickelt wurde. Das entbehrt jeglicher Logik. Man kann diese Auflistung beliebig fortsetzen. Es gibt bis auf die Kontennutzung über einen einzigen Login keine erkennbaren Vorteile des neuen Bankings. Es gibt ein Feedback-Forum auf der Postbank-Website und dort hagelt es seit Tagen massivste Kritik am neuen Banking. Reagiert wird darauf nicht, obwohl Moderatoren der Postbank anwesend sind. Wer sich ein Bild davon machen möchte, kann sich da anmelden. Fazit: Das neue Online-Banking der Postbank ist völlig unbrauchbar. Ein top funktionierendes System wurde ohne Not durch komplett fehlprogrammierten Mist ersetzt.
anonym

28.08.2018 | Commerzbank AG: Commerzbank kündigt und gibt sogar Grund an!
Mir hat die Commerzbank auch das Girokonto und die Geschäftsbeziehung gekündigt. Da war ich in der Filiale und habe meinen Berater gefragt. Daraufhin sagte mir der Berater (Commerzbank Kreis Wesel), dass er es war, der die Kündigung ins Rollen gebracht hat. Ich habe ihn gefragt warum - und er nannte mir sogar einen Grund. Er sagte mir, dass die Zentrale der Commerzbank die Mitarbeiter dazu anhält, mit den Kunden so umzugehen, dass es profitabel für die Bank ist. Daher sollen die Mitarbeiter im Quartal ihren Kundenbestand prüfen und nach Profistabilitätskriterien aussortieren. Das bedeutet im Klartext Kündigung. Der Mitarbeiter sagte mir, dass er persönlich nicht genannt werden möchte, was ich verstehen kann.
Herbert K.

27.08.2018 | Commerzbank AG: Kündigung ohne Angaben von Gründen
Ich habe vor 3 Wochen das Kündigungsschreiben der Commerzbank erhalten. Ich bin Privatkunde seit über 15 Jahren, hatte mein Konto nie im Minus und habe ein gutes Gehalt. Das wird vermutlich auch das Problem sein, die Bank hart mit mir in einem gewissen Zeitraum kein Geld verdient da ich keine Kredite und auch kein 10%-Dispozins benötigte. Auf erneute Nachfrage wieder nur eine kurze Antwort, dass Sie mir keine Gründe nennen müssen und das auch nicht tun werden. Anscheinend bin ich nicht der einzige Kunde, mit dem so verfahren wird ... Schade! Einmal das Vertrauen des Kunden aufs Spiel gesetzt. Ich muss daher ein klares NEIN zur Commerzbank aussprechen.
Marcel Schneider

22.08.2018 | HypoVereinsbank: Alles in allem eine gute Bank
Ich bin mittlerweile seit 15 Jahren Kunde bei der HVB. Klar merkt man auch hier, dass wie überall bei allen Banken Filialen geschlossen werden. Jedoch mache ich mittlerweile so viel online und per Karte, dass es noch vertretbar ist. Das Onlinebanking ist auch okay und durch mein Vorteilsprogramm ist auch die Kontoführung noch bei 0 Euro! Und das Wichtigste: Die Beratung passt und wenn ich mal meine Karte verliere, kriege ich noch Bargeld und muss nicht wie bei einer reinen Onlinebank in die Röhre schauen. Ich werde zusammen mit meiner Familie der HVB auf jeden Fall noch lange die Treue halten.
Clemens König

20.08.2018 | Santander Consumer Bank AG: Kundenbindung wörtlich genommen, die Kündigung ist das Problem
Waren viele Jahre Kunden bei Santander Direkt Bank bzw. Santander Consumer Bank. Wir waren weitgehend mit der Kunden-/Kontopflege zufrieden. Der Internetauftritt bräuchte einmal die Hand eines Experten von unseren anderen Banken, ebenso die Kontoauszüge, deren genauere Daten man sich teilweise selbst aus dem Angebotenen erarbeiten muss. Die hohe Schule der Kundenunfreundlichkeit und Ignoranz durchläuft man aber bei der Kündigung der Geschäftsbeziehung. Die Konten wurden über Kontaktmail im Oktober 2017 fristgemäß, zum nächstmöglichen Termin bzw. zum Ende 2017 gekündigt, keinerlei Rückmeldung, keine Kontosperrung, keine E-Mail, kein Telefonanruf. Anfang Januar 2018 per Fax die Wiederholung der Kündigung. Auch hier keinerlei Reaktion, dafür aber per Post die Zusendung der neuen Datenschutzbestimmungen und Mitteilungen der Bank für die Zukunft als wäre nie eine Beendigung der Geschäftsbeziehung angedacht worden! Im August 2018 Anruf beim Service der Bank, warum der Kontozugang immer noch möglich sei und immer noch Mitteilungen geschickt würden, obwohl schon mehrfach die Kündigungen ausgesprochen wurden? Mitarbeiterin versteht dies auch nicht, schiebt dies auf Arbeitsüberlastung, wird aber unsere Wünsche auf fristlose Kündigung und Löschung sämtlicher gespeicherter Personendaten versuchen, der Fachabteilung näherzubringen. Vielleicht kommt die angeforderte, kurze Bestätigung der Kontenkündigung (inklusive Beendigungstermins) und Löschung der Personendaten doch noch per Post, wie bei anderen Banken üblich. Eine zusätzliche Vorsprache zwecks Nachfrage einer Kündigungsbestätigung in einer hiesigen Filiale brachte außer Ärger und Verständnislosigkeit keine Lösung. Kundenfreundlichkeit bzw. Transparenz, mit ordentlichem Schriftverkehr: Fehlanzeige!
K. K.

16.08.2018 | norisbank GmbH: Bis jetzt gute Erfahrung mit dem Girokonto
Bin seit einigen Jahren (ca. 10 Jahre) Kunde bei der norisbank. Bisher gab es nie Probleme, auch bei Eröffnung war die norisbank die einzige Bank, die mir ohne zu zögern ein Girokonto und ein Sparkonto eingerichtet hat. Der Kundenservice war sehr freundlich, kompetent und stets dazu bemüht, in meinem Interesse zu handeln. Bei Problemen mit dem Verfügungsrahmen der girocard (Tages-/Wochenlimit) reichte immer ein Anruf bei der Hotline und innerhalb 2 Minuten wurde dieser für 24 Stunden auf meine Wunschhöhe erweitert, für eine langfristige Erhöhung ist allerdings ein Briefverkehr nötig. Selbst bei Pfändungen auf dem Konto blieb die Bank freundlich und korrekt. Das Geld wurde nicht abgegeben, sondern im Rahmen der für Pfändungen vorgesehen Beträge bis zum Ersten des Folgemonats zurückgehalten, sodass man dann am Ersten darüber verfügen kann (bis zum Limit des gesetzlich für Pfändungen vorgesehenem Rahmens). Bei der Frage, wer gepfändet hat, tat der Service sich allerdings schwer und konnte nur darauf verweisen, aus eigenen Unterlagen herauszufinden, wer und wohin man zahlen muss, damit die Pfändung erlischt, die Höhe des zu pfändenden Betrags aber konnten sie nennen. Des Weiteren ist das Online-Banking sehr schnell und zuverlässig und ein großes Plus ist, dass man, sobald eine grüne Zahl im Kontostand auftaucht (eingebucht oder nicht ist dabei egal), sofort darüber verfügen kann. Meine Erfahrung mit dieser Bank ist somit sehr positiv. Dass man mal einen Mitarbeiter hat, der schlecht gelaunt ist oder auf die eigene zutage gebrachte Art negativ reagiert, ist hierbei für mich mehr als durchaus verständlich.
S. M.

16.08.2018 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Ganz guter Service für eine Online-Bank
Das Girokonto bei der DKB ist mein erstes "Hauptkonto" bei einer reinen Online-Bank. Lange hatte ich mein Gehaltskonto noch bei einer Filial- und Online-Bank, in meinem Fall bei der Postbank. Das Postbankkonto war aber schon seit 2016 auch bei reiner Online-Kontoführung nicht mehr gebührenfrei und als dann in 2017 die ortsansässige Filiale geschlossen wurde, hatte ich am Ort auch keine kostenfreie Geldabhebemöglichkeit mehr. Gründe genug nach einer Alternative zu suchen. Nach Recherche im Internet und Gesprächen mit zwei Kollegen, die schon länger DKB-Kunden waren, habe ich mich zum Wechsel entschlossen. Komfortabel das VideoIdent, was ich abends nach der Arbeit am heimischen PC machen konnte, die zügige Kontoeröffnung und die Hilfen beim Kontoumzug. Mittlerweile benutze ich häufig die meiner Meinung nach gute Android-App. Und nach knapp einem halben Jahr habe ich auch meinen gewohnten Disporahmen. Im Gegensatz zu meinem alten Konto ist die VISA Card bedingungslos kostenfrei und bei dem Dispozins liege ich mehr als 3 Prozentpunkte günstiger als bei der zugegebenermaßen teuren Postbank. Das ChipTAN-Verfahren gibt mir bezüglich Transaktionssicherheit ein gutes Gefühl, die Kosten dafür sind akzeptabel. Wenn ich zusammenzähle, überwiegen die positiven Aspekte deutlich, sodass ich aus meiner Perspektive die DKB in Sachen Girokonto empfehlen kann.
R. Sch.

14.08.2018 | HypoVereinsbank: Warum eigentlich noch mit dem Girokonto bei der HVB?
Bei uns in Bayern galt die HVB früher als gute Adresse. Das ist lange her. Sowohl im Filial-Banking als auch im Online-Banking ist die HVB für kosten- und leistungsbewusste Kunden nicht mehr wettbewerbsfähig. Mein Girokonto kostete mich zuletzt de facto über 100 Euro im Jahr, egal welches Kontomodell ich wählte. In der Filiale beobachte ich Personalabbau, defekte Geldautomaten und einen für Filialbanken ungewöhnlichen Renovierungsstau. An meinem Wohnort ist die HVB-Filiale (inklusive Geldautomaten) seit ca. 3 Jahren geschlossen. Zum Glück ist die Postbank noch vor Ort, sodass ich kostenlos Geld abheben kann. Bei Anlagemöglichkeiten und Depot sieht es ähnlich düster aus, sodass ich sukzessive meine Zusammenarbeit mit der HVB eingeschränkt habe und teilweise schon weitere Bankverbindungen habe. Hohe Gebühren und schwaches Online-Banking, das passt einfach nicht. Da meine gesamten Daueraufträge und Einzüge über mein HVB Girokonto gingen, tat ich mich lange schwer Tabula rasa zu machen. Nach einem halben Jahr Parallelbetrieb habe ich nun mein HVB Girokonto geschlossen und kann auch keine Empfehlung aussprechen. Mein neues Konto ist inklusive Maestro- und Visa-Karte kostenfrei. Es geht also auch noch heutzutage.
H.-P. L.

14.08.2018 | comdirect bank AG: VideoIdent
Da wird mit Zufriedenheitsbonus geworben und dann können die nicht mal das VideoIdent abwickeln. Ich wollte zu dieser Bank wechseln und habe mich aufgrund der schlechten Erreichbarkeit des VideoIdent-Services dagegen entschieden. An 6 Tagen zu unterschiedlichen Zeiten mehrfach versucht, niemanden erreicht - alle Plätze belegt. Ja so wird das nichts mit Neukunden. Beim Chat hat man mir als Alternative die Post AG vorgeschlagen und mich gebeten anzurufen. Nur wollte ich nicht plaudern, sondern eine Lösung für das VideoIdent. Ich kann nicht verstehen, weshalb Service beim Bankenvergleich keine Rolle spielt. Bei einem bekannten Vergleichsportal stand die comdirect auf Platz 1.
Linda Becker

14.08.2018 | N26 Bank GmbH: Kündigung des Girokontos pfui
Ich wollte das Girokonto bei der N26 kündigen und habe mich informiert. Man kann ohne Einhaltung einer Frist kündigen (AGB Artikel 18). Formular mit Termin ausgefüllt, Guthaben heruntergemacht und per E-Mail an die N26 gesandt (genau wie vorgegeben)! Eine Eingangsbestätigung kommt, "das geht nicht so schnell!" Leider kam noch eine Lastschrift nach der Kündigung über 2,66 Euro, die sofort zurückgebucht wurde und mir 3 Euro Gebühren in Rechnung gestellt wurde. Ein Freund, der noch zurzeit Kunde bei der N26 ist, hat sofort die 3 Euro rübergeschoben. Das Konto wurde seit 2016 ohne eine Rücklastschrift und immer im Haben geführt. Dieses Hipster der N26 ist mir zu blöd geworden! Das Konto können sie in einer Minute eröffnen, aber schließen brauchen sie ewig! Die Kundenbetreuung bzw. der Service ist eine Zumutung!
Ulrich Krüger

10.08.2018 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Bei dem Preisverzeichnis ist die Gegenleistung okay
Ich bin nun schon seit 2000 Privatkunde bei der DKB und zufrieden. Klar muss sich jeder darüber sein, dass nichts dauerhaft kostenlos sein kann. Deshalb finde ich es fair, wenn Aktivkunden nichts bezahlen bzw. etwas mehr Leistungen erhalten und die Nicht-Aktivkunden eben etwas bezahlen bzw. weniger Leistungen bekommen. Jeder hat die Möglichkeit es durch die 700 Euro monatlichen Geldeingang selbst zu beeinflussen. Auch im Sport gibt es nicht nur erste Plätze und dafür, dass die DKB nun schon solange am Markt mit diesem Preis-Leistungs-Gefüge agiert, hält sie sich erstaunlich gut. Schaut man sich mal den Geschäftsbericht dieser Bank an, so drehen die mit nur rund 2.200 Mitarbeitern im Konzern ein großes Rad und legen die Kundengelder in Krediten in Deutschland und nicht irgendwo im Ausland an.
M. Adrian

10.08.2018 | 1822direkt: Kein Basiskonto!
Wollte ein Guthabenkonto oder ein Basiskonto bei der Bank eröffnen, schon wegen der Verfügbarkeit der kostenlosen Sparkassen-Geldautomaten (Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse). Aber nichts da, kann man vergessen. Die Girokonten, die man online beantragen kann (und es ist eine ausschließliche Online-Bank) haben unverfängliche Namen, aus denen keineswegs klar ersichtlich ist, ob sie als Guthabenkonto oder Basiskonto gelten können. Also habe ich den Antrag genommen, der verfügbar war. Dieses Formular ist so konzipiert, dass man es nur abschicken kann, wenn man ein Tagesgeldkonto anlegt, seine Telefonnummer preisgibt und der Schufa-Abfrage zustimmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen Kreditrahmen, Dispo oder Kreditkarte wünscht (habe ich alles verneint). Wer keine blütenreine Schufa-Weste hat (wie meinesgleichen), bekommt nach geschlagenen 5 Tagen ab PostIdent-Verfahren eine lapidare Absage: "Sehr geehrter So-und-So, vielen Dank für Ihr Interesse an einer Kontoeröffnung bei der 1822direkt. Nach unserer Prüfung und unter Berücksichtigung aller für uns relevanten Informationen sehen wir keine Möglichkeit zur Eröffnung des Kontos. Wir bedauern, Ihnen keine anderweitige Rückmeldung geben zu können. Mit freundlichen Grüßen Ihre 1822direkt." Auf der Online-Seite der 1822direkt ist zum Thema Basiskonto erst mal nichts zu finden. Erst wer sich die Mühe macht, alles zu durchforsten, findet bei Fragen und Antworten: "Ist es möglich bei der 1822direkt ein Basiskonto (Konto für Jedermann) zu eröffnen? Die 1822direkt ist eine Vertriebsgesellschaft der Frankfurter Sparkasse. Als Zahlungsdienstleister bietet diese ein Basiskonto (Konto für Jedermann) an. Weitere Informationen finden Sie hier." Mit anderen Worten, bei der 1822direkt kann man kein Basiskonto eröffnen. Übrigens, als ich auf den Link "hier" geklickt habe, erschien eine PDF-Datei, die schön schwarz eingefärbt war. So ein Zufall auch, dass mein Adobe-Reader kein geeignetes Programm ist, die PDF-Datei zu lesen ;-) Wenn man nun weiter recherchiert, erfährt man, nach deren eigener Aussage, dass sie genau genommen gar keine Bank sind, sondern nur eine Dienstleistung in Form einer Vertriebsgesellschaft der Frankfurter Sparkasse. Demnach wären sie auch nicht verpflichtet, den §§30 ff des Zahlungskontengesetzes nachzukommen. Da ja die Muttergesellschaft (Frankfurter Sparkasse) sich dem Zahlungskontengesetz nicht entziehen kann, bietet diese natürlich das Basis-Konto an. Am Schalter in Frankfurt, wo denn sonst. Aber was nutzt es einem Kunden, der nicht gerade um die Ecke wohnt und ein Online-Konto bei der angeblichen Direktbank eröffnen möchte. Clever, hmm???
anonym

07.08.2018 | Postbank: Abschaltung des barrierefreien Zugangs zum Onlinebanking
Wir hatten im Vorfeld keinerlei Kenntnis über die Abschaltung des barrierefreien Zugangs zum Onlinebanking und sind deswegen mit einigen Zahlungsverpflichtungen im Verzug. Auf telefonische Nachfrage nichts Vergleichbares verfügbar und auch nicht erwünscht. Man könne doch Telefonbanking machen ... Vor ca. 2 Jahren wurden wir zum Onlinebanking gedrängt und jetzt können wir es nicht mehr benutzen. Was soll das? Bisher haben wir alle Gängelungen der letzten zwei Jahre zähneknirschend ertragen (beispielsweise neue Gebührenmodelle und "Öffnungszeiten" für die Automaten). Wir werden nun, nach fast 20 Jahren, auf einen Bankwechsel hinarbeiten.
anonym

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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