Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

07.02.2017 | Deutsche Postbank AG: Kundenservice gleich null
Die neue EC-card (Nachfolgekarte für die abgelaufene) ist postalisch nicht eingetroffen, dafür versuche ich irgendjemand telefonisch dran zu kriegen. Nicht möglich. Hab keine Banking-PIN (brauche ich bei meinen beiden anderen Banken auch nicht), und komme ohne an keine einzige Servicestelle. Der Sprachcomputer braucht über 2 Minuten bis man die erste Eingabe machen kann! Als ich endlich jemand dran hatte, fragte ich nach einer Servicestelle, wo ich mich hinwenden könnte, weil der Sprachcomputer so schlecht ist - da legte der Mitarbeiter einfach auf. Unglaublich! Das neue Gebührenmodell ist voll im Trend der Zeit: Gutverdiener mit über 3.000 Euro Geldeingang bekommen es umsonst, schlechter Verdienende müssen zahlen. Was für eine Farce.
Geri P.

05.02.2017 | netbank: Raffzähne aus Schwaben
Die Übernahme der netbank durch die Augsburger Aktienbank bringt den bisherigen Kunden nichts Gutes. Als erstes die Guthabenverzinsung abgeschafft - war eh nur noch symbolisch - hat aber den Unterschied ausgemacht. Nun werden Kontogebühren eingeführt. Gleichzeitig hat man den Eindruck, dass der Service heruntergefahren wird. Einfache Vorgänge, die früher innerhalb eines halben Tages erledigt waren, dauern nun länger als 2 Tage. Die Kunden können zu einer anderen Bank wechseln - auch andere Mütter haben hübsche Töchter - z. B. comdirect oder DKB. Leid tun mir die Mitarbeiter der netbank - die haben bisher einen dankenswert guten Job gemacht und müssen nun zusehen, wie ihre Bank unter dem neuen Eigentümer kaputtgemacht wird.
Leachim C.

05.02.2017 | Fidor Bank AG: Gutes Girokonto
Seit einem halben Jahr habe ich nun das Girokonto der Fidor Bank. Ich finde es ganz ok. Das Online-Banking wirkt ganz modern, manchmal ein bisschen zu viel des Drumherums, aber man kann es seinen Bedürfnissen entsprechend nutzen. Das Girokonto ist unabhängig von einem Gehaltseingang, Mindestguthaben usw. kostenlos. Es gibt sogar Bonusgutschriften, wenn man sparsam Geld abhebt oder einen Gehaltseingang von monatlich 1.000 Euro hat. Also anstatt dass das Girokonto Gebühren kostet, kann man mit ihm sogar Geld verdienen. Das finde ich gut. Der Dispo ist mit unter 6% auch erfreulich günstig. Das angewendete Tan-Verfahren ist das sichere mTan-Verfahren. Gelungen finde ich, dass man nur eine Bankkarte hat, weil die Maestro und Masterkarte auf eine Karte gepresst ist. Meines Wissens ist das in der Bankenbranche bisher einzigartig. Man muss nur eine Bankkarte bei sich führen. An der Kasse wählt man dann, ob man per EC-Karte oder Kreditkarte zahlen möchte. Nachteilig ist jedoch, dass einige wenige Geschäfte diese Karte nicht akzeptieren. Meistens sind es die Geschäfte, die diese Karte als Kreditkarte einordnen und wo man nur mit EC-Karte zahlen kann. Mit der Bankkarte kann man nur zweimal im Monat kostenfrei Geld am Automaten ziehen, danach ist das Geldabheben mit Gebühren verbunden. Für mein Geldabhebeverhalten ist das vollkommen ausreichend. Für den Fall der Fälle habe ich eine andere weitere Karte zum Geldabheben, sodass ich keine Gebühren zahlen muss. Insgesamt also ein gutes Girokonto!
anonym

05.02.2017 | Degussa Bank AG: Ein bescheidenes Girokonto - mehr nicht
Das Girokonto der Degussa Bank ist nichts weiter als ein normales Girokonto. Jedes Girokonto einer anderen Bank tut es auch. Es ist zwar (noch) gebührenfrei. Aber der Service und die Leistungen sind bescheiden. Wenn man jemanden erreichen will, egal ob per Mail, Brief oder Telefon, ist das nur schwerlich möglich und es dauert lange, bis man durchdringt. Briefe kommen wohl nicht an, jedenfalls habe ich noch nie eine Antwort auf einen meiner Briefe erhalten. Auch Mails werden nicht beantwortet. Telefonisch dauert es lange, bis jemanden am anderen Ende erreicht, und richtig weiterhelfen kann der Mitarbeiter erfahrungsgemäß dann auch nicht. So ist man eher auf sich allein gestellt. Nicht besser sieht es bei den Leistungen aus. Die Bankkarte ist gebührenpflichtig, also nichts von wegen kostenloses Girokonto. Das Onlinebanking ist altbacken und recht schwerfällig, sowohl in Bedienung als auch in Geschwindigkeit. Außerdem bietet die Degussa Bank nur das iTan-Verfahren an und nicht auch das mTan-Verfahren (welches als sicherer gilt). Weiterhin kann man nur an wenigen Automaten Geld abheben. Die meisten Degussa-Bank-Filialen und -Geldautomaten sind nicht öffentlich zugänglich, zumindest bei mir im Umkreis. Man kann zwar auch an den Automaten der Sparda Banken, Targobank und Santander Bank (und andere kleine Geldhäuser) Geld abheben. Aber diese Banken sind nicht so zahlreich vertreten wie Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank, Commerzbank und Postbank. Bei mir ist überhaupt keine Targobank, Sparda Bank oder Santander Bank in der Nähe, geschweige denn eine andere Bank, die diesem Cashpool angehört. Deswegen habe ich mir auch ein Zweitgirokonto für das Geldabheben zugelegt. Dieses werde ich zu meinem Hauptkonto machen und das Girokonto bei der Degussa Bank wohl demnächst wieder kündigen. Also Leistungen bei der Degussa Bank auch mangelhaft. So fällt mein Gesamturteil leider negativ aus.
anonym

05.02.2017 | netbank: Bei Gebührenpflichtigkeit des Girokontos heißt es kündigen!
Zu Beginn des Jahres habe ich überlegt, mein Girokonten-Portfolio zu reduzieren. Nicht sicher war ich mir, welches meiner Girokonten ich kündigen sollte. Jedes Girokonto hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung kam mir nun die netbank zur Hilfe. Die netbank macht ihr Girokonto ab 01.04.17 gebührenpflichtig und das gleich mit einer richtig happigen Gebühr, wie ich finde, als wolle man was nachholen. Auch die sonstigen Rahmenbedingungen des Girokontos haben sich verschlechtert. So wird etwa die Möglichkeit des kostenlosen Geldabhebens auf einmal pro Monat begrenzt. Auch das gebührenfreie Geldeinzahlen bei der Partnerbank Reisebank ist dann nicht mehr möglich. Damit werde ich das Girokonto der netbank nun kündigen. Es gibt eine Menge anderer Direktbanken, die kostenlose und dafür noch leistungsstärkere Girokonten anbieten. Die netbank ist eine reine Direktbank, hat also keine Filialen und hält auch keine Geldautomaten bereit. Umso unverständlicher ist es, dass die netbank Gebühren für ihr Girokonto erhebt. Für mich sieht es so aus, als ob die netbank nicht mehr solide wirtschaftet und die Kostenpflichtigkeit des Girokontos als neue Einnahmemöglichkeit erkannt hat.
anonym

04.02.2017 | netbank: Leider sehr negative Veränderung
Bisher war ich mit der netbank sehr zufrieden. Der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank habe ich keine weitere Beachtung geschenkt. Nun erfährt man durch modern-banking, dass das Konto demnächst Gebühren kostet. Von der netbank erhält man dazu keine Informationen. Leider muss ich nun das Konto kündigen und lästigerweise alle über das Konto abgewickelten Aktionen ändern. Meiner Nichte habe ich vor Kurzem das Girokonto empfohlen und jetzt, wo sie endlich alle Daueraufträge, Einzugsermächtigungen etc. angepasst hat, kann sie wieder von vorn anfangen. Warum wirbt man auch jetzt noch mit einem kostenlosen Girokonto, obwohl die Umstellung bereits feststeht?
A. S.

02.02.2017 | netbank: Künftig mit Kontoführungsgebühren
Leider verabschiedet sich demnächst auch die netbank aus der Reihe der Banken, die ein Girokonto ohne monatliche Kontoführungsgebühren anbieten. Ab 1. April 2017 werden 3,50 Euro monatlich berechnet, ausgenommen sind Kunden unter 18 Jahren. Kunden mit einem Einkommenseingang von mindestens 400 Euro zahlen einen ermäßigten Betrag von 1 Euro pro Monat. Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass die Zahl der kostenfreien Auszahlungen an Geldautomaten mit der MasterCard Classic von fünf auf eine pro Monat reduziert wird (und auch die nur für Kunden mit einem Einkommenseingang von mindestens 400 Euro). Ich bin seit über 15 Jahren netbank-Kunde und war bisher überwiegend zufrieden, aber jetzt fange ich doch an, über einen Umstieg nachzudenken.
Rolf S.

01.02.2017 | CRONBANK AG: Es wird immer teurer!
Auch ich bin seit vielen Jahren Geschäftskunde bei der Cronbank. Obwohl es ein Nullkonto ist und immer ein 4-stelliger Betrag auf dem Konto steht, zahle ich mittlerweile fast 300 Euro im Jahr für dieses Konto. Wohlgemerkt als Nullkonto also ohne Überziehen. Das Maß ist voll. Ich suche auch eine andere Onlinebank. Irgendwann muss man die Reißleine ziehen. Anfangs habe ich jedes Jahr mit Guthaben abgeschlossen. Jetzt gehen wir schon auf die 300 Euro jährlich zu und der Service ist auch schlecht. Es kann ja nicht die einzige Onlinebank für Geschäftskunden sein. Ich habe beispielsweise 4 Monate, 4 Telefonate und 3 Faxe gebraucht, bis endlich das kostspielige Versenden der Kontoauszüge aufhörte (ich hoffe die haben das jetzt endlich geschafft). Schade.
O. P.

31.01.2017 | Commerzbank AG: Vorteilskonto: Nach fünf Wochen und Hindernissen jetzt einsatzbereit
Am 10.12.2016 eröffnete ich ein Online-Vorteilskonto bei der Commerzbank. Legitimieren wollte ich mich per VideoIdent, doch dies funktionierte leider nicht. Auch ein Anruf bei der Hotline half nicht weiter. Also ging ich doch zur Post. Am 15.12.2016 bekam ich von der Commerzbank eine E-Mail, dass sie überlastet seien und alles länger dauert. Daraufhin kam am 21.12.2016 per E-Mail die Nachricht der Commerzbank, dass mein neues Girokonto ab sofort eröffnet und unter commerzbank.de verfügbar sei. Das klang doch gut. Es folgten die üblichen Briefe, leider jedoch keine Onlinebanking-PIN. Von der nächstgelegenen Commerzbankfiliale erhielt ich von einem Berater eine freundliche Willkommensmail, die ich beantwortete. Dann schrieb ich ihm eine weitere E-Mail, dass keine Onlinebanking-PIN angekommen ist, ob er mal für mich im System nachsehen könne, ob diese auf dem Weg sei. Auf diese Anfrage habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Dafür kam am 4.1.2017 ein Brief der Commerzbank, dass mein Girokonto jetzt (jetzt, ich dachte am 21.12.2016) offiziell eröffnet ist. Nach zwei Wochen rief ich bei der Hotline an. Diese half und am nächsten Tag kam eine PIN. Somit ist mein Konto seit dem 19.1.2017 voll einsatzbereit. Vom Onlinebanking der Commerzbank bin ich enttäuscht. Es ist nicht intuitiv, es verschieben sich nervig die Menüs übereinander und überhaupt kann es kein Stück mit dem Onlinebanking der Tochter comdirect oder der ING-DiBa mithalten. Da könnte die Konzernmutter Commerzbank von der Konzerntochter comdirect lernen! Die HBCI-Schnittstelle funktioniert dagegen tadellos. Vorbildlich. Einkäufe mit der EC-Karte und Überweisungen funktionieren. Die Bargeldversorgung per Cash Group ist ausreichend. Die Commerzbank-App ist gelungen. Eine Kreditkarte der Commerzbank würde Geld kosten und ist somit für mich indiskutabel. Erwähnenswerte Features gibt es nicht, das Commerzbank Girokonto scheint in jeder Hinsicht durchschnittlich zu sein. Kostenfrei ist es nur, wenn alles beleglos online erledigt wird. Dies finde ich fragwürdig, da ja die Commerzbank damit wirbt, eben auch Filialbank und keine reine Direktbank zu sein. Meine Direktbank ING-DiBa erledigt dagegen auch beleghafte Kontoführung oder Telefonbanking komplett kostenlos. Insgesamt kann ich nicht sagen, dass mich die Commerzbank wirklich überzeugt. Sie scheint überlastet und ein Stück weit unorganisiert zu sein. Das Vorteilskonto hebt sich durch rein gar nichts von ernst zu nehmenden Konkurrenten ab. Keine kostenlose Kreditkarte, kein überragendes Onlinebanking, keine Gimmicks, keine Überall-Bargeldversorgung, kein attraktives zugehöriges Tagesgeldkonto, nichts! Und in meiner Kleinstadt (immerhin eine Kreisstadt), gibt es keine Filiale. Dennoch: Das Vorteilskonto ist kostenlos, es funktioniert alles zuverlässig und es gibt einen hohen Bonus. Fazit: eine neutrale Bewertung.
Martin S.

28.01.2017 | Deutsche Postbank AG: Kündigung nach Widerspruch zu den neuen Kontoführungsgebühren
Seit über dreißig Jahren bin ich Girokontokunde bei der Postbank. Die Führung dieses Kontos ist bzw. war seit jeher gebührenfrei - gekoppelt an die Bedingung eines monatlichen Geldeingangs von 1.000 Euro. Im August 2016 wurde ich von der Postbank informiert, dass die Kontoführung durch eine Umstellung der Kontenstruktur ab November 2016 kostenpflichtig ist. Aus den Medien wusste ich von der Initiative des Hamburger Verbraucherschutzvereins, welcher für Kunden, die im Rahmen eines Werbeangebots ("dauerhaft und bedingungslos kein Entgelt") ein Postbankkonto eröffnet haben, eine zufriedenstellende Lösung mit weiterhin kostenloser Kontoführung erreichen konnte. Angeregt durch diese Initiative habe ich bei Durchsicht meiner Unterlagen ein ähnliches Schreiben der Postbank aus dem Jahre 2002 gefunden. Ich habe daraufhin mit Bezug auf dieses Schreiben per Kontaktformular auf der Homepage der Postbank Widerspruch zu dem neuen Gebührenmodell eingelegt und um Weiterführung meines Girokontos zu den bisherigen Bedingungen gebeten. Daraufhin erhielt ich von der Kundenbetreuung der Postbank einen Brief mit der Androhung der Kündigung, sollte ich meinen Widerspruch nicht zurücknehmen. Daraufhin habe ich die Deutsche Postbank AG angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. In dem daraufhin erhaltenen Antwortschreiben wurde mir dargelegt, dass man in meinem Fall keine Ausnahme machen könnte, und hat auf die neuen kostenpflichtigen Kontomodelle verwiesen. Auf mein in Kopie mitversandtes Schreiben aus dem Jahre 2002, in dem die Postbank die weiterhin kostenlose Kontoführung bestätigt ("… jetzt und auch künftig keine Kontoführungsentgelte …"), wurde mit keinem Wort eingegangen. Drei Wochen später erhielt ich schließlich die Kündigung meines Girokontos.
Walter Henn

26.01.2017 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Girokonto ohne Grundpreis
Habe soeben ein Girokonto (Typ: BestKonto) bei der Deutschen Bank angelegt. Seit Neuestem bieten sie ihre Kontoarten ohne Grundpreis, wenn man sich per Video legitimiert. Das AktivKonto gibt es die ersten 6 Monate ohne Grundpreis, das BestKonto (wofür ich mich gerade entschieden habe) sogar ein ganzes Jahr. Das spart dir auch die Zeit, die du zur Filiale gebraucht hättest. Super Erfahrung, in weniger als 10 Minuten hatte ich mein Konto und konnte auch sofort das Online-Banking benutzen, da man im Prozess seine eigene Wunsch-Online-Banking-Pin eingeben kann. Das BestKonto hat zudem eine Kreditkarte inklusive. Auch ein Dispokredit bis zu 500 Euro kann online beantragt und sofort genehmigt werden. Alles in allem eine sehr gute Erfahrung mit einer coolen User Experience. Sehr zu empfehlen.
Ismail I.

26.01.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Bestandskunden(un)zufriedenheit
Ich bin seit 8 Jahren Kunde bei der Wüstenrotbank und werde mir nun eine Alternative suchen. Der Grund liegt in folgenden Neuerungen, die während der letzten 6 Monate eingeführt wurden. 1. Visa Kreditkartengebühr von 19 Euro, wenn der Jahres-Mindestumsatz von 2.000 Euro nicht erreicht wird. 2. Umstellung des Visa-Legitimationsverfahrens beim Onlineeinkauf ohne jegliche Ankündigung. 3. Bei jedem Online-Banking-Login muss man bestätigen, dass man nicht auf das neue mTAN-Verfahren umstellen möchte. 4. Im Gegensatz zu anderen Anbietern kann nur ein TAN-Verfahren nutzen (das neue mTAN-Verfahren kann so zu Zusatzkosten bei Auslandsaufenthalten führen). 5. Langjährige Bestandskunden werden durch die oben genannten Sparaktionen belastet. Neukunden werden gleichzeitig mit einem großzügigen Kontoeröffnungsbonus von 100 Euro belohnt.
Uli W.

20.01.2017 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Girokonto-Variante für Leute in der Ausbildung
Ich habe mich für das "Junge Konto" der Deutschen Bank entschieden. Nach Lehre und knapp zwei Jahren im Job habe ich doch noch ein BWL-Studium begonnen, da mir die Perspektiven in der Bankenbranche bei dem laufenden Stellenabbau eher düster vorkamen. Da ich mein Studium erst mit ca. 28 Jahren beenden werde, war die Auswahl an kostenfreien Girokonten bis zu diesem Alter schon deutlich geringer. Bei der Deutschen Bank liegt die Grenze bei 30 Jahren, also sehr hoch. Kostenlos sind Konto und Maestrokarte, bei der Kreditkarte wird es eher teuer. Ich verzichtete und nahm eine kostenlose Prepaidkarte bei einem Wettbewerber. Guthabenzins und Dispozins sind bestenfalls Mittelmaß. Das Mobile Banking finde ich gut, auch die Eingabehilfen bei Überweisungen im Online-Banking. Im Gegensatz zum ING-DiBa Girokonto konnte ich mich weder werben lassen noch gab es eine Neukundenaktion. Geldautomaten sind kein Problem, Cash Group Automaten gibt es an meinem Studienort sehr häufig. Für und Wider bei der Deutschen Bank, zu wenig für eine klare Empfehlung, die schnellsten sind sie halt auch nicht.
H. Bechtle

18.01.2017 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Wenn der erste Kontakt schon zur Hürde wird
Heute habe ich bei der Hotline der GLS angerufen, weil ich - bevorzuge analoge Informationen - um die Zusendung zunächst einmal von Informationsbroschüren über die Bank im Allgemeinen und über Anlagemöglichkeiten bitten wollte. Ich habe klar gesagt, dass ich Interesse am Girokonto und später vielleicht auch Anlagenberatung habe. Die Mitarbeiterin versuchte, mich dann sofort zur Abteilung für Anlageberatung weiterzuleiten, was ich zwar nicht angefragt hatte, aber duldete. Als dann keine Verbindung möglich war, erfragte sie zwecks Rückruf eines Mitarbeiters (was ich auch nicht wollte) meine persönlichen Daten wie Geburtsdatum und -ort. Erst als ich ärgerlich wurde und sie daran erinnerte, dass ich nur allgemeines Material zugeschickt bekommen möchte, wofür sie wohl ausschließlich meinen Namen und meine Anschrift benötigt, erfüllte sie meinen Wunsch. Was war so schwierig daran? Die Bank spricht mich aufgrund ihrer Ethik und ihrer gesellschaftlichen Haltung an, von daher mein Interesse. Eine Bank ist aber auch sehr ihren Kunden und (in diesem Fall) Mitgliedern verpflichtet. Das ist besonders anspruchsvoll, wenn der Kontakt in den allermeisten Fällen über Telefon und Internet ablaufen wird. Wenn aber schon an dieser Schnittstelle solche schlechten Erfahrungen gemacht werden, finde ich das alles andere als vertrauenerweckend.
A. D.

16.01.2017 | Commerzbank AG: Ich warte auch noch auf die Freigabe des Vorteilskontos
Wie bereits mehrfach beschrieben, warte ich auch noch auf die Freigabe. Ich habe auch Ende November das Konto eröffnet und die Legitimation per PostIdent durchgeführt. Hatte auch das Problem, dass weder auf Mails noch auf Anrufe reagiert wurde. Letzte Woche hat sich aber tatsächlich eine Dame meiner Sache angenommen und ein Ticket eröffnet. Jetzt warte ich auch schon wieder seit 5 Tagen auf eine Rückantwort. Ich habe auch das Gefühl, dass bei bestimmten Personen die Eröffnung verhindert werden soll. Geld kann nur verdient werden, wenn man den Dispo beansprucht. Hat man ein zu gutes Rating bei der Schufa, dann ist nichts los mit Kontoeröffnung.
Sigi Schlierer

16.01.2017 | Deutsche Postbank AG: Postbank verschenkt Geld an Neukunden
Ich war viele Jahre Kunde der Postbank. Mit dem Online-Banking war ich immer sehr zufrieden und nutzte auch andere Produkte der Bank. Mit der Einführung der Kontogebühr war für mich allerdings der Startschuss für den Umzug zu einer anderen Bank gegeben worden. Es ließe sich ja kein Geld mehr mit Girokonten verdienen, so wird immer argumentiert. Was mich nun besonders ärgert ist der Umstand, dass Bestandskunden mit Kontogebühren belastet werden, während nun seit letzter Woche anscheinend genügend Geld da ist, um Neukunden mit Gutscheinen bis 100 Euro anzulocken. Bestandskunden bezahlen also die Anwerbung neuer Kunden! Zusätzlich verschlechtern sich die Konditionen der Sparcard direkt. Bisher waren 10 Auslandsabhebungen pro Jahr kostenlos. Dies wird nun auf 4 Abhebungen gekürzt und ab der 5. Abhebung werden 5,50 Euro fällig. So wird diese Bank immer unattraktiver, zumindest für Bestandskunden.
K. S.

14.01.2017 | Commerzbank AG: Vorteilskonto nach 7 Wochen noch nicht eröffnet
Die Erfahrungen meiner Vorredner mache ich auch gerade - das Konto wurde am 7.12. beantragt, schon nach einer Woche kam eine Mail mit der Bitte um etwas Geduld. Mails werden seitdem überhaupt nicht beantwortet und die telefonische Hotline hat bis heute nur Beschwichtigungen und leere Versprechungen parat ("wird bis spätestens Jahresende 2016 eröffnet", "wird in den nächsten Tagen bestimmt eröffnet"). Mehr kann die Hotline angeblich nicht tun, die entsprechende Abteilung für Kontoeröffnungen (das Konto wurde online beantragt) ist telefonisch angeblich weder für mich noch für Mitarbeiter der Hotline erreichbar. Ich vermute inzwischen, dass die Bank die Konten schlicht nicht eröffnen will, weil sie bei diesem Kontomodell zu viel versprochen hat und sich keinen Gewinn daraus erhofft ...
Juan Abel Paucar Anchirayco

14.01.2017 | 1822direkt: Nicht empfehlenswert
Bin zur 1822direkt gewechselt, da mich die neuen Gebühren der Postbank geärgert haben. Gelockt vom 100 Euro Eröffnungsangebot. Nach aufwendiger Wechselprozedur mit etlichen Daueraufträgen und Lastschriften läuft es nun sehr enttäuschend. Das Online-Banking ist altbacken, unübersichtlich und mit Werbung vollgestopft. Überweisungen, auch zwischen Tagesgeld und Giro brauchen lange. Kommunikation über Kontaktformular braucht mehrere Tage bis zur Antwort. Banking mit einer Software (Quicken, etc.) geht nur mit teurem HBCI-Kartengerät oder altbackener TAN-Liste. Ich nutze die mTAN. Damit geht aber gar nichts! Einen Dispo (habe ich bei der Postbank immer als kurzfristige Reserve gehabt) gewährt man mir einfach nicht. Fazit: große Enttäuschung. Werde wohl nochmals wechseln müssen.
Peer K.

11.01.2017 | ING-DiBa AG: Wir sind mit dem Service der ING-DiBa sehr zufrieden
Seit über einem Jahr haben wir nun von einer anderen Bank, deren Service zum Schluss gegen Null ging, zur ING-DiBa gewechselt. Bis heute sind wir sehr zufrieden und können diese Bank nur weiterempfehlen. Auch das nur gelegentlich notwendige Telebanking funktioniert gut. Wir haben auch dafür gesorgt, dass eine Freundin auch ein Konto eröffnet. Auch sie ist rundum zufrieden. Mit dieser Bank haben wir einen Geldautomaten in unserer direkten Umgebung. Gemessen an der Erfahrung, die wir vorher bei der alten Bank haben machen müssen, ist diese Bank eine wohltuende Ausnahme. Bitte weiter so!
Wolfram Menzel

07.01.2017 | Commerzbank AG: Kontoeröffnung nach 6 Wochen immer noch nicht durchgeführt
Ich habe am 29.11.16 ein Konto bei der Commerzbank online eröffnet. Das Angebot war sehr verlockend (200 Euro Vorteil-Bonus) Das PostIdent habe ich noch am selben Tag durchgeführt. Bis heute hat es die Commerzbank nicht geschafft, das Konto zu eröffnen. Leider wurden auch diverse Anrufe oder E-Mails mit Textbausteinen oder bla-bla-Antworten (hohes Anmeldeaufkommen ...) abgetan. Aber nach 6 Wochen sollte es eine Bank doch schaffen, eine Kontoeröffnung durchzuführen. Sollten Online-Buchungen oder Überweisungen auch so lange dauern? Dann kann man von dieser Bank nur abraten. Man sollte sich eben nicht von Lockangeboten verführen lassen!
K-H van Ballegooy

07.01.2017 | Meine Bank: Kontoeröffnung
Die Kontoeröffnung "Meines Kontos" zog sich über einen Zeitraum von 40 Tagen dahin. Das ist zu lange. Es gab so gut wie keine Informationen durch die Bank über den Bearbeitungsstand während dieser 40 Tage. Als Kunde weiß man nicht, ob man eventuell Unterlagen falsch ausgefüllt hat oder irgendwas schief gelaufen ist. Dies war ein sehr doofes Gefühl. Ich hoffe, dass der normale Kontobetrieb etwas eleganter vonstatten geht. Sonst wäre dieses Konto trotz der Zinsen wohl ein Flop für mich. Die Benutzeroberfläche beim Onlinebanking sieht einfach und übersichtlich aus. Ich denke, es könnte doch etwas werden mit diesem Konto und mir.
anonym

05.01.2017 | ING-DiBa AG: Eigentlich schreibe ich nur negative Rezensionen
Ich habe gerade in diesem Forum einen negativen Bericht über die Commerz Finanz geschrieben. Da dieses Forum auch für andere Banken da ist, habe ich mich entschlossen, doch einmal einen positiven Bericht zu schreiben. Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Den ersten Kontakt hatte ich mit der Baufinanzierung vor 12 Jahren. Da alles Online passiert, war ich überrascht, wie einfach die Kommunikation war. Alle Mitarbeiter sind in der Lage, Auskunft zu erteilen. Nicht wie bei vielen anderen Banken, wo der passende Berater gerade nicht im Haus oder erst wieder später zu erreichen ist. Ein Gutachten wurde auch nicht verlangt, da Lage, Haus und Kaufpreis im Rahmen waren. Der Vertrag lief über 15 Jahre. Nach 10 Jahren kann der Kunde einseitig kündigen, wenn die Zinsen sich zum Kundenvorteil verändert haben (oder auch ohne Grund). Dies hab ich auch wahrgenommen und anschließend deutlich günstiger wieder abgeschlossen. Natürlich wieder bei der ING-DiBa. Inzwischen habe ich auch ein Konto für Autokredit und auch Depot eröffnet. Die ING-DiBa gehört zu den letzten Banken, die noch einen klassischen Sparplan für Vermögenswirksamen Leistungen anbieten. Bisher habe ich noch vergessen, das Girokonto zu erwähnen. Dort kann man mit der Visa Karte an allen Banken und Sparkassen kostenlos Geld abheben. Eine Bank, die wirklich viel Spaß macht.
H.-T. S.

04.01.2017 | Deutsche Postbank AG: Giro Extra Plus Konto auch weiterhin empfehlenswert
Nachdem das Giro Plus Konto im November 2016 kostenpflichtig wurde - übrigens durchaus im Rahmen des Wettbewerbs - gab es viel Kritik. Immerhin bleibt mein Giro Extra Plus Konto auch weiterhin kostenfrei und ist empfehlenswert. Die Kostenfreiheit ist allerdings erst bei einem Gehaltseingang von 3.000 Euro aufwärts gegeben. Dann allerdings ist die Maestro-Karte und auch die Kreditkarte frei, zumindest als Visa-Card. Das Online-Banking bekommt von mir eine Drei, ist also meiner Meinung nach durchschnittlich. Mit den Hotlines (Telefon und E-Mail) habe ich durchweg gute Erfahrungen gemacht. Ich benutze mTAN, das ist kostenlos, lasse mir allerdings kostenpflichtig eine SMS bei Kontobewegungen zukommen. Geldautomaten sind kein Problem, im Ort betreibt die Postbank selbst einen, ansonsten findet man leicht einen Geldautomaten der Cash Group. Bonus-Aktionen sind teilweise auch für Bestandskunden anwendbar (z. B. Depot), zusätzlich gibt es ein KwK-Programm. Auch im vierten Jahr bin ich noch immer zufrieden.
K. E.

04.01.2017 | Commerzbank AG: Wahnsinn!
Die Commerzbank AG ist echt der Wahnsinn! Wirklich nicht zu glauben! Ich habe Ende November 2016 an der Aktion Vorteilskonto der Commerzbank teilgenommen. Das ist ein Girokonto, für das bei Erfüllung einiger Bedingungen ein Bonus von 200 Euro geben soll. Der Aktionszeitraum endete Mitte Dezember 2016. Da ich nichts mehr von der Bank hörte, nachdem ich das PostIdent-Verfahren durchlaufen hatte, bin ich schon davon ausgegangen, nichts mehr von dieser Bank zu hören bzw. dass sie es nicht geschafft haben, meinen Kontoantrag zu bearbeiten. Nach mehr als einem Monat habe ich dann gestern eine Mail erhalten, dass mein Kontoantrag noch bearbeitet wird. Was für eine Zwischenmeldung nach so langer Zeit, alle Achtung! Ernsthaft: Wenn es das Einzige ist, was die zweitgrößte deutsche Privatbank nach so langer Zeit zustande bringt, dann will ich nicht wissen, wie lange es mit dem gesamten Eröffnungsprozedere dauert, bis es über die Bühne ist bzw. welche Komplikationen noch auf einen warten und vor allem wie die Commerzbank dann gedenkt, diese zu lösen bzw. in welchem Zeitraum. Ich warte jetzt noch mal ab, wie lange die Eröffnung noch dauert, bis sie tatsächlich abgeschlossen ist. Nach jetzigem Stand tendiere ich aber dazu, das Konto gleich wieder zu kündigen und je nachdem wie speziell die Bedingungen sind, die Prämie noch mitzunehmen. Meine Meinung ist, dass die Commerzbank hier eher ein schlechtes Bild von sich abgibt.
Sebi K.

27.12.2016 | Deutsche Postbank AG: Hält nach Todesfall das Geld seit 6 Monaten zurück
Obwohl eine Kontovollmacht über den Tod hinaus vorliegt und alle angeforderten Dokumente (Erbennennung des Nachlassgerichts und Totenschein) sowie die Unterschriften der Erben zur Kontoauflösung der Bank vorliegen, hält sie seit 6 Monaten das Geld zurück. Es gibt keine Zuständigkeit und keine Kommunikation. Die Kontovollmacht, ausgestellt auf alle Konten, wird nur teilweise anerkannt. Für das Anlagekonto wird die Vollmacht nicht anerkannt. Werde wohl einen Rechtsanwalt einschalten müssen. Ich werde meine Konten kündigen, denn bei meinem Alter muss ich Angst haben, dass es meinen Erben genau so ergeht. Meinem Bekanntenkreis habe ich schon vorgewarnt.
Annelore Concas

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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