Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

18.12.2015 | comdirect bank AG: Totalreinfall
Ich habe vor ca. einem Jahr ein Girokonto mit Tagesgeldkonto bei der Comdirect Bank eröffnet. Die Kontoeröffnung ging innerhalb von zwei Wochen über die Bühne (vom Begrüßungsschreiben bis zum Erhalt der Karten samt Pins). Das Tagesgeldkonto nutze ich nicht. Auf dem Tagesgeldkonto gibt es so gut wie keinen Zins. Daher nutze ich ein Tagesgeldkonto bei der anderen Bank. Den Gehaltsübertrag auf das Girokonto bei der Comdirect Bank habe ich nach einem halben Jahr wieder rückgängig gemacht. Ich habe das Girokonto dann nur noch als Drittgirokonto weitergeführt, denn die Bargeldabhebungsmodalitäten sind bescheiden. Man kann mit der girocard nur die CashGroup-Bankautomaten gebührenfrei nutzen. Die Visakarte kann man nur im Ausland kostenlos einsetzen. Das hat die Bank, bei der ich jetzt mein Hauptgirokonto habe, besser gelöst: Dort kann man mit der Visakarte an allen Automaten kostenfrei Bargeld beziehen. Das ist kundenfreundlicher. So habe ich das Girokonto der Comdirect Bank nur noch als Einzahlungskonto genutzt. Aber ab nächstem Jahr gibt es eine Änderung: Dann kann man bei der Mutter Commerzbank nur noch dreimal jährlich Bargeld einzahlen, jede weitere Einzahlung kostet 1,90 Euro. Da dieser Service - der letzte für mich interessante bei dieser Bank - jetzt auch noch wegfällt, werde ich im nächsten Jahr mein Girokonto bei der Comdirect Bank kündigen. Auch der Kundenservice hat über das Jahr massiv nachgelassen. Somit ist aus den genannten Gründen eine ehemals interessante Bank innerhalb eines Jahres für mich vollkommen uninteressant geworden.
Kai P.

12.12.2015 | ING-DiBa AG: Zufrieden seit 1999
Seit 1999 bin ich zufriedener Kunde der ING-DiBa, damals noch DiBa. Sowohl mein Girokonto als auch Extrakonto (flexibles Sparen) und meine abgeschlossene Baufinanzierung laufen/liefen über die ING-DiBa. Auf dem Lande wohnend war mir der Gedanke zuwider, dass mein bei der Sparkasse als Filialleiter beschäftigter Nachbar über sämtliche Kontobewegungen meinerseits informiert war - und wer weiß, wer sonst noch. Da lobe ich mir die Anonymität einer Direktbank. Abgesehen davon überzeugten und überzeugen mich die Leistungen der ING-Diba, sowohl bei der kostenlosen Kontoführung für Giro- und Extrakonto, der kostenlosen VISA und Girocard auch für den zweiten Kontoinhaber, als auch bei der Sicherheit von Transaktionen per mTAN und SmartTAN-App. Gibt es mal Probleme mit dem Internetzugang (ich hatte wechselbedingt mehrere Tage keinen Zugang), steht das kostenlose Telefonbanking zur Verfügung. Es mag Banken geben, die moderner aufgestellt sind. Für mich persönlich wiegt der Sicherheitsaspekt deutlich schwerer und neu bedeutet eben nicht immer auch sicherer. Neben der Tatsache, dass die Zusage zu meiner Immobilienfinanzierung kurze 5 Tage dauerte (die eigene Bank kennt schließlich die Kontobewegungen bestens), nutze ich intensiv das kostenlose Extrakonto. Neben (derzeit allgemein kleinen) Zinsen habe ich dort die Flexibilität jederzeitiger Einzahlungen und Abhebungen in beliebiger Höhe. Für die Sicherheit sorgt ein Referenzkonto, auf das einzig und allein Auszahlungen getätigt werden können. Ich bin kein Angestellter der ING-DiBa, sondern nur - immer noch - begeisterter Kunde.
Heinz W.

10.12.2015 | HypoVereinsbank: In die Jahre gekommen
Ich wohne im Münchner Einzugsgebiet, da ist die Bankendichte schon etwas geringer. Bei uns im Ort gibt es die üblichen Verdächtigen: Sparkasse, Münchner Bank und HypoVereinsbank. Nur Online-Banking wollte ich nicht, nach einigem Hin und Her habe ich mich dann für das Klassikkonto der HVB entschieden, auch weil die Geldautomaten zur Cash Group gehören, und direkt neben der Arbeit ein Postbank-Geldautomat ist und im Heimatort fußläufig nur 200m von zu Hause die HVB-Filiale. Schnell ging die Kontoeröffnung nicht, auch die spätere Eröffnung eines Depots nicht. Auch für den Dispo musste ich extra rein in die Filiale. Wirklich günstig ist das Konto auch nicht, für eine Bank ist die Filiale doch arg in die Jahre gekommen. Kostenfrei war das Konto nicht wirklich, Kosten für Konto- und Kreditkarte fielen an, manchmal auch Kontoführungsgebühren, wenn das Guthaben auf dem Girokonto zu klein war. Wirklich gut beraten fühlte ich mich nicht, das Personal wurde radikal ausgedünnt. Später ging oft der Geldautomat nicht. Der Anfang vom Ende, die Filialschließung vor Ort. Und schon war ich wieder bei der Sparkasse.
Klara B.-S.

08.12.2015 | Fidor Bank AG: Gute Bank - aber es gibt Potenzial nach oben
Bei Fidor Bank möchte ich jammern auf relativ hohem Niveau. Zuerst positive Beobachtungen: 1) Das Giro-Konto ist kostenlos ohne Wenn und Aber. Das ist schon Mal sehr gut. 2) Die Bank arbeitet nicht mit der Schufa, sondern mit einer anderen Firma. Deswegen erscheint sowohl Girokonto als auch der gewährte Dispokredit nicht in der Schufa. 3) Als sehr positiv empfinde ich die sofortige Ausführung der Überweisungen. Die Überweisungen werden nicht nur intern, sondern auch an andere Banken sofort ausgeführt. So wird das Geld beim Empfänger normalerweise schon kurze Zeit später noch am selben Tag gut geschrieben. Weniger gut gefällt mir persönlich die Webseite. Die Bank will wohl junge Kundschaft anlocken und setzt auf die Elemente, die man sonst aus sozialen Netzwerken kennt. Die Webseite wirkt auf mich völlig überladen und drängelt ziemlich sinnlose Inhalte in den Vordergrund. Um alltägliche Bankgeschäfte erledigen zu können, muss man aber lange und viel klicken. Bei der zum Konto gehörigen Karte gibt es ebenfalls Licht und Schatten. Wenn man die Karte nur zum bargeldlosen Verkehr einsetzt, bekommt man unter Umständen sogar 2 Euro gutgeschrieben. Nach 2 kostenlosen Geldabhebungen monatlich, muss man für Geldabhebung aber Geld bezahlen. Dieser Erziehungseifer der Bank finde ich ziemlich daneben. Es gibt genug Banken, die ihren Kunden bei Geldabhebungen völlig freie Hand lassen. Der zweite "Mecker"-Punkt ist die Kombi-Funktionalität der Karte. Die Karte ist gleichzeitig eine Maestro- und Master-Karte in einer Karte. Genau aus diesem Grund eröffnete ich eigentlich das Konto bei der Bank. Ich wollte unbedingt so eine "geile" Karte haben. Es hat sich jedoch im Alltag herausgestellt, dass eine Kombi-Karte eher unbequem ist. Man muss fast bei jeder Zahlung zusätzlich die Auswahl treffen, mit welcher der beiden im Chip gespeicherten Karten man zahlen will. Und das verschwendet viel zu viel Zeit. Bis man richtige Bedienelement zur Auswahl der Karte findet und bedient, vergeht meiner Meinung nach zu viel Zeit.
Andreas S.

07.12.2015 | Degussa Bank AG: Argwohn unbegründet
Ich hatte wochenlang auf meine Giro-Kontoeröffnung gewartet und schon gedacht man wolle die Neukundenprämie und die für meinen Werber sparen, weil man binnen vier Wochen nach Kontoeröffnung mindestens 1.000 Euro auf dem Konto haben musste. Im Nachhinein erwies sich alles als harmlos. Ohne Nachfrage wurde mir die Prämie gewährt. Zu vermuten ist, dass eine kleine Bank wie die Degussa Bank einfach nicht mit der Kontoeröffnungsbearbeitung nachkommt. Nun ein paar erste Erfahrungen mit dem Konto: Online-Banking -> man muss es nicht lieben, Überweisungen gehen mittelschnell, taggleiche Buchung ist nicht. Dispozins -> unter 10%, ganz in Ordnung. Geldautomaten -> Cashpool, in der Stadt problemlos, auf dem Dorf problematisch, für mich egal, da es nur ein Zahlungsverkehrskonto ist. Deswegen stört mich auch nicht, dass weder Giro- noch Kreditkarte gebührenfrei sind. Auf neu eingehende Mails sollte man einen Alarm setzen, vergisst man seine Mails im Posteingang regelmäßig zu lesen, kostet es extra. Hotline: nett und hilfreich, keine Wartezeiten, ziemlich vorbildlich also
P. D.

03.12.2015 | DAB Bank: Nicht geeignet für internationale Mitarbeiter
Wir haben bei der DAB Bank Girokonten für einige unserer englischsprachigen Mitarbeiter eröffnet. Wir hatten mehrfach Probleme, wenn diese Mitarbeiter Beratung oder Hilfe brauchten. Die Mitarbeiter der Hotline dürfen kein Englisch sprechen, da es sich um eine deutsche Bank handelt (Wortlaut eines Mitarbeiters der Hotline auf meine Nachfrage). Es darf aber nur dem Inhaber des Kontos persönlich Auskunft erteilt werden. Im Umgang mit der DAB Bank benötigen unsere englischsprachigen Mitarbeiter also immer einen Dolmetscher, der sich bei Telefonaten mit der Bank neben sie setzt. Für internationale Kunden ist diese Bank absolut ungeeignet.
K. Wol.

03.12.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: GLS Bank und keine andere mehr
Ethik und Moral - das ist im Bankgeschäft selten. Die GLS-Bank handelt aber gerade aus der Überzeugung heraus, dass das Geld für den Menschen da ist und nicht der Mensch für das Geld. Was sich auch darin ausdrückt, dass sie seit Jahr und Tag für Barcamps und andere Diskussionsformate ein offenes Ohr hat und sich aktiv in Debatten einmischt. In solche, die andere Banken partout meiden. Hier passen Überzeugung und Handeln zusammen. Gerade am Service wurde im letzten Jahr viel getan. Ich frage immer direkt via Facebook oder Twitter, das geht oft schneller als über die Hotline und man muss nicht in die Warteschleife. Weiter so, danke das es Euch gibt.
Werner

28.11.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Endlich kein schlechtes Gewissen mehr
Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mich entschieden, meine Kontoverbindung von einer Großbank (alles kostenlos) zur GLS Bank zu wechseln. Dieser Schritt ist, wie bei fast allen GLS-KundInnen ein bewusster gewesen. Der Wechsel lief problemlos. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Ein Dispo wurde mir mit Kontoeröffnung eingeräumt und nach Gehaltseingängen auch angemessen erhöht. Der Zinssatz ist sehr niedrig. Es gibt keine weiteren Überziehungszinsen - keine versteckten Kosten. Gerne bin ich bereit Euro 2 Kontoführung im Monat zu zahlen, da die Bank absolut transparent mit ihren Geschäften umgeht. Die KundInnen werden regelmäßig über alle ausgegebenen Kredite im "Bankspiegel" informiert. Natürlich ist es ein Unterschied zu meiner letzten, großen 24-Stunden-Bank: Die Bank arbeitet an den üblichen Geschäftszeiten, das ist für mich aber absolut OK. Ich kann diese Bank zu 100% empfehlen.
anonym

28.11.2015 | 1822direkt: Zu empfehlen
Wir sind 2006 von der damaligen Citibank zur 1822direkt gewechselt. Ich kann nur sagen, dass wir bisher sehr zufrieden sind, gegenüber der vorherigen Bank. Schade ist nur, dass man kein zweites Tagesgeldkonto eröffnen kann. Wir wollten für unsere Enkelin etwas Geld ansparen. Geht aber leider nicht. Wir haben dann für sie ein Sparbuch bei der Sparkasse eröffnen müssen. Schade. Auch bei Bargeldeinzahlungen hat man kleine Schwierigkeiten. Das kann man aber lösen. Aber sonst fühlen wir uns bei 1822direkt wohl. Ich würde diese Bank immer weiterempfehlen.
R. und C. Kleinert

25.11.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Negative Erfahrungen mit dem Servicecenter
Ich bin seit circa vier Jahren bei der DKB Kunde. Weil ich extrem viel reise, geschäftlich wie auch beruflich, habe ich mir die DKB Kreditkarte geholt. Die Karte ist in Verbindung mit einem Cash-Konto gültig. Der Vorteil der Kreditkarte für Vielreisende ist hier, dass man weltweit keine Gebühren zahlt. Das ist leider auch schon der einzige Vorteil, den ich nennen kann. Den Service habe ich bisher aufgrund von Adressänderung, und Falschabbuchungen nutzen müssen und bin da leider auf sehr negative Erfahrungen gestoßen. Selten wurde mir per Telefon mitgeteilt, "... wenn Sie nicht zufrieden sind, dann müssen Sie sich eine andere Bank suchen". Hier möchte ich anmerken, dass ich lediglich eine Anfrage zu einem eingerichteten "verfügbaren Wochenlimit" hatte, das ich nicht gewünscht hatte, und meine Bonität war zu jedem Zeitpunkt tadellos. Leider ist ein Bankwechsel immer mit viel Aufwand verbunden, aber den werde ich im neuen Jahr in Kauf nehmen, da ich den schlechten Service nicht hinnehmen und unterstützen möchte.
Caroline Oelkorn

24.11.2015 | Commerzbank AG: Absolut keinem zu empfehlen
Habe im September 2015 ein Girokonto bei der Commerzbank eröffnet. Ging alles gut über die Bühne. Dann wollte ich mir einen Dispo von 500 Euro einrichten lassen. Das wurde mir abgelehnt mit der Begründung, ich müsste 945 Euro zur freien Verfügung im Monat haben. Und das mit einem Geldeingang von mindestens 1.700 Euro pro Monat. Auch meine Schufa weist keine negativen Merkmale auf. Auch dauert die Auszahlung meiner eingereichten Verrechnungschecks ganze 9 Tage. Bei anderen Banken dauert das keine 9 Tage. Auch das Online-Banking ist nicht zeitgemäß. Unübersichtlich und sehr oft nicht zu erreichen. Auch das nach einer Überweisung nicht der aktuelle Salto angezeigt wird, kenne ich so nicht. Aus Neugier versuchte ich, eine Visa-Karte zu beantragen. Wurde natürlich auch abgelehnt. Eine Begründung konnte man mir nicht nennen. Außer das es das System nicht zulässt. Fazit: Bank ist nicht zu empfehlen. Auch das diese Bank Leute über den Tisch zieht, vor allem ältere Leute, ist nicht zu tolerieren (siehe Berichte von SpiegelTV). PS: Mitarbeiter in der Wiesbadener Filiale sind wirklich nett und hilfsbereit. Das ist wirklich das Einzige, was man dieser Bank zugute schreiben kann.
anonym

22.11.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Für Selbständige keine echte Alternative
Nach einigen Jahren "Testbetrieb" eines Kontos bei der GLS wird dieses Konto demnächst wieder aufgegeben. Zwar entspricht der ethisch-ökologische Anspruch der Bank genau dem, was ich mir erhofft hatte, aber als Partner für Zahlungsverkehr eines Selbständigen ist die Bank wenig empfehlenswert. Da sind einmal die Kosten für die Kontoführung, die deutlich über vergleichbaren Angeboten anderer Genossenschaftsbanken liegen. Bei denen erhält man dann aber auch als normaler Genosse eine Rendite, nicht nur als stiller Teilhaber ... Was mich aber am meisten nervt: Es ist scheinbar unmöglich, für eine Kontoüberziehung für wenige Tage zu realisieren. So kommt es regelmäßig vor, dass eingehende Zahlungen wegen Sonn- und Feiertagen noch nicht eingegangen sind, Daueraufträge aber sehr wohl getätigt werden (zum Teil noch vor dem Stichtag), was zu einer kurzfristigen Unterdeckung führt. Bei allen anderen Banken ist das nicht mal eine Nachricht wert, man hat am Ende eines Jahres höchstens ein paar Cent an Überziehungszinsen zu zahlen. Bei der GLS wird es da deutlich teurer, weil die Zahlungen gleich kostenpflichtig zurückgebucht werden, um auf einem Konto zu landen, das zwischenzeitlich durch die nun eingegangenen Zahlungen gut gefüllt ist. Dann weist man die Zahlungen erneut an, und muss dafür wieder eine Gebühr bezahlen. Anrufe, dies durch Gewährung einer Überziehung zu ändern, wurden leider negativ beschieden: Für Freiberufler räume man keinen Dispo oder Ähnliches ein, dies widerspräche den moralischen Ansprüchen der Bank, die nicht den kreditfinanzierten Konsum unterstützen wolle (Originalton Hotline), es sei denn, ich würde, zusätzlich zu den eingehenden (nicht taggenauen, unregelmäßigen) Zahlungen z. B. von Kunden, für einen regelmäßigen Zahlungseingang von zusätzlich mindestens 2.500 Euro sorgen. Allein der Aufwand für zurückgerufene Zahlungen, aber auch der Imageverlust durch zurückgerufene Zahlungen, sind für mich Grund genug, diesen Zahlungsverkehr künftig über die bewährte Hausbank abzuwickeln. Schade, denn die Idee der GLS ist nach wie vor sympathisch, aber das allein reicht für einen reibungslosen Zahlungsverkehr genauso wenig, wie die moralisierend-unzutreffenden Aussagen der Hotline-Mitarbeiter für Kundenzufriedenheit sorgen.
Christian F.

19.11.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Monatlicher Verfügungsrahmen bleibt trotz Gehaltsnachweis bei 20% des Monatsgehalts
Da beim DKB Cash Konto die Bargeldabhebung über Kreditkarte erfolgt, ist der monatliche Verfügungsrahmen der Kreditkarte auch die Grenze für monatliche Bargeldabhebungen. Dieser lag bei mir bei nur ca. 20% meines Monatsgehalts. Da das manchmal zu knapp ist, wenn man noch viel mit Bargeld bezahlen möchte, versuchte ich den monatlichen Verfügungsrahmen der Kreditkarte von 500 Euro auf 1.000 Euro zu verdoppeln. Erst online, dann wurden Gehaltsnachweise angefordert, diese sendete ich ein, diese waren dann zu alt, daraufhin sendete ich zwei ganz aktuelle. Zurück kam eine namenlose E-Mail mit dem Kommentar, dass mein maximaler Verfügungsrahmen bereits ausgeschöpft sei und die einzige Möglichkeit sei, Guthaben auf die Kreditkarte zu überweisen! Da kommt man sich doch als bereits jahrelanger DKB-Cash-Kunde vollkommen betrogen vor, wenn man mehrere tausend Euro auf einem Konto hat, aber nur 500 Euro im Monat abheben kann! Fazit: DKB Cash nicht empfehlenswert, außer man hat Glück und der Verfügungsrahmen ist von Anfang an bei 2.000 Euro trotz fehlendem regelmäßigen Gehaltseingang, wie bei einem Bekannten von mir geschehen!
M. Krue

19.11.2015 | comdirect bank AG: Zufrieden
Ich habe vor ca. vier Monaten das Girokonto bei comdirect eröffnet und bis durchgehend zufrieden. Damals gab es schon VideoIdent, was ich dann auch nutzte, um es auszuprobieren. Es klappte einwandfrei und man erwartete nur noch die unterschriebenen Antragsunterlagen. Dies ist wieder geändert worden und man kann jetzt ganz ohne Dokumente das Konto eröffnen. Außerdem gab es damals keine Minderjährigenkonten usw., das hat sich alles innerhalb meiner vier Monate als Kunde der comdirect geändert. Ich habe das Konto mit gerade 18 Jahren beantragt. Die Schufa-Prüfung schien durchzugehen, jedoch wurden Dispo und Kreditkarte abgelehnt. Damals war es eine Kreditkarte mit Wochenabrechnung, heute eine, die monatlich abgerechnet wird. Als Kreditkarte bekam ich eine Prepaid-Visa. Vor etwa einem Monat fragte ich erneut nach Dispo und man leitete es weiter und kurz darauf bekam ich ein Limit von 300 Euro ohne jegliche Geldeinkünfte. Man behandelt alle Kunden wie Erwachsene. Ich würde jederzeit wieder zur comdirect, denn die DKB (größte Konkurrenz) ist weitaus schlechter im direkten Vergleich.
Yusuf E.

18.11.2015 | Degussa Bank AG: Dé­jà-vu, Kontoeröffnungsantrag und dann ist erst mal Pause
Auch ich bin über eine Werbeaktion zur Degussabank gekommen. Erst lief alles normal, aber nur bis zum Postident. Danach nichts mehr, so noch nicht erlebt, kenne es eher, dass man E-Mails bekommt oder nachtelefoniert wird, wenn der Kunde im Anmeldeprozess nicht weitermacht. Dennoch war mein Konto wohl eröffnet, aber weder Bestätigung geschweige denn Zugangsdaten wurden zugestellt. "Haben Sie denn nicht ... wir schicken noch mal ..." Noch mal ist gut, es kamen dann ca. vier Briefe in relativ kurzer Folge (7 bis 10 Tage), der letzte mit einem Formular, mit dem die ITANs freigeschaltet wurden. Wer glaubt, dass keiner der vier Briefe in der ersten Runde ankam, der wird selig. Ich habe mich gefragt, was das Ganze soll, weil auch nirgendwo im Web von einem Bearbeitungsstau bei der Degussabank zu lesen war, wie früher mal bei dem ein oder anderen Tagesgeldzins-Lockangebot (z. B. Mercedes Bank), wo ich wochenlang auf die Kontoeröffnung wartete. Aber damals wurde alles zurückdatiert angelegt und sich bei den Kunden entschuldigt. Ich bin gespannt, ob die Degussa Bank die Prämie auszahlt, da war Bedingung, dass man 1.000 Euro binnen 30 Tagen einzahlt. Ein Schelm, der ... ihr wisst schon. Ich gebe erst mal eine neutrale Bewertung ab.
P. D.

09.11.2015 | DAB Bank: Kartensperrung über zentrale Sperr-Hotline
Habe seit einem guten Jahr ein Girokonto bei der DAB Bank. Kürzlich wurde mir die Handtasche gestohlen, in der u. a. auch die EC-Karte wie auch die Kreditkarte der DAB Bank waren. Habe versucht, sofort beide zu sperren. Da ich naturgemäß nicht die Extra-Nummer der Sperrhotline der DAB-Bank im Kopf hatte und ohnehin unter Schock stand, habe ich die zentrale Sperr-Hotline 116 116 angerufen. Diese hat die Sperre der EC-Karte weitergegeben; jedoch nicht die der Kreditkarte, weil diese nicht in diesem Verbund ist. Leider wurde mir bei der Sperrung diese absolut wichtige Info nicht gegeben, sodass die Diebe ungestört Umsätze mit meiner Kreditkarte machen konnten, während ich mich im guten Glauben befand, dass beide Karten gesperrt sind. Nun ist die DAB Bank nicht bereit, mir diesen Schaden ersetzen zu lassen und wirft mir eine grobe Sorgfaltspflichtverletzung vor, damit sie nicht für den Schaden aufkommen muss. Ich bin Kundin bei mehreren Banken, aber so etwas Verbraucherfeindliches wie die DAB Bank ist mir noch nicht begegnet. Ich kann nur hoffen, dass die Verbraucherschutzzentrale sich dieses Falles annimmt und diese Bank an ihre AGBs erinnert, aus denen eine Haftung des Kunden von allenfalls 150 Euro festgeschrieben ist.
E. W.

06.11.2015 | Degussa Bank AG: Ein schlechter Scherz?
Am Rande unseres Werksgelände ist eine Degussabank-Filiale. Ein Kollege von mir hat dort schon länger ein Konto. Vor circa zwei Monaten gab es eine Werbeaktion, die mit je 50 Euro für den Werber und den Geworbenen angepriesen wurde. Alles dann, wenn man ein Girokonto online eröffnen und binnen vier Wochen tausend Euro einzahlen würde. Es gibt Pferdefüße, die GiroCard kostet 5 Euro im Jahr, weitere Gebühren fallen an, wenn man nicht regelmäßig sein Online-Postfach nach neuen E-Mails durchforstet. Bis hierhin soweit, so gut. Ich habe also Mitte September das Konto online eröffnet und meinen Kollegen als Werber angegeben. Das war noch einfach, genauso wie das Postident. Danach geschah nichts, einfach gar nichts, keine Briefe, E-Mails oder Telefonanrufe der Bank. Nach vier Wochen - ein Urlaub war auch noch dazwischen, habe ich mal angerufen. Ja, mein Konto sei in der 2. Septemberhälfte eröffnet worden. Und plötzlich kamen auch die Briefe mit Kontonummern, iTANs, Zugangsnummern und Online-PIN. Aber so spät, dass ich die Bedingung mit der 1.000 Euro Einzahlung binnen vier Wochen nicht mehr erfüllen konnte.
Chr. B.

30.10.2015 | Commerzbank AG: Kontoeröffnung schwer gemacht
Ich habe bei einer Kontoeröffnung am Mittwoch nicht von selbst berichtet, dass ich einen Schufa-Eintrag wegen einer Kontokündigung bei der Sparkasse habe. Wurde heute von der Filialleiterin als naiv bezeichnet, es nicht der Bank sofort mitzuteilen. In der Hinsicht wurde mir von der Betreuerin, bei der ich die Kontoeröffnung beantragt habe, keinerlei Fragen gestellt. Wurde heute runtergemacht in der Filiale und fühlte mich unwohl. Ich solle doch bis Mittwoch jetzt einen Nachweis darüber erbringen, dass ich mit dem Inkassounternehmen eine Einigung habe, sonst würde man mir kein Konto eröffnen. Warum wird man so behandelt von der Commerzbank? Ich habe gedacht, dass 1995 die Banken sich selbst verpflichtet haben, jedem Bürger ein Guthabenkonto einzurichten. Jetzt ist die Einrichtung meines Kontos von einer Bringschuld meinerseits abhängig. Es war keine böswillige Absicht oder versuchte Verschleierung meinerseits. Das finde ich nicht sehr nett von der Commerzbank, muss ich sagen!
anonym

23.10.2015 | norisbank GmbH: Zufrieden
Ich bin jetzt zum zweiten Mal bei der Norisbank. Damals waren die Mitarbeiter der Filialen (2010) nur Kreditverkäufer ohne Servicegedanken. Inzwischen bin ich jetzt wieder zur Norisbank, weil mir das Onlinebanking extrem gut gefällt. Ich bin vollkommen zufrieden und werde jetzt dort bleiben, sofern die Konzernmutter (Deutsche Bank) nicht den Laden zumacht. Wobei man 2015 keine Direktbanktochter schließen, sondern stärken sollte ... Vorteile: kostenlose Kontoführung ohne Gebühren für die Girocard, vernünftige Kontoauszüge im A4-Format an Automaten der Deutschen Bank oder Online, Onlinebanking mit Finanzplaner, auch als App ist super gelungen, Kreditkarte kostenfrei, PhotoTAN oder mTAN oder TAN-Liste. Nachteile: Dispo teurer als bei anderen, keine kostenfreie Geldabhebung mittels Mastercard an allen Automaten, App hängt sich derzeit manchmal auf, mTANs kosten 9 Cent. Ich bin vollkommen zufrieden. Eröffnung ging schnell und meine telefonische Anfrage zufriedenstellend beantwortet. Die Norisbank ist besser geworden.
J. R.

23.10.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Ausgezeichnet wenn man den Service nicht braucht, sonst leider katastrophal
Gleich vorab: Ich war über 10 Jahre absolut zufriedener und teilweise geradezu begeisterter DKB-Kunde. Nie gab es größere Probleme, außer mit einer Kreditkartenzahlung an einer Tankstelle, die mit identischen Daten doppelt abgerechnet wurde und einer schriftlichen Beschwerde bedurfte, damit die zweite, doppelte Abbuchung storniert wurde. Verbesserungsvorschläge wurden zwar nie beantwortet, mTan gibt es bis heute nicht (dafür iTan und instabile Apps) und das Depot aus auch sehr spärlich gehalten (für Privatleute aber voll ausreichend). Insgesamt sehr stimmig und aufgrund der Möglichkeit wirklich überall kostenlos Bargeld abzuheben auch echt praktisch. Dazu kommen die kostenlosen Veranstaltungen bei von der DKB gesponserten Events als netter Bonus. Es darf nur leider nie etwas passieren, was die Kompetenzen der Callcenter-Mitarbeiter übersteigt, denn entscheiden darf niemand etwas. Schriftlich bekommt man von der DKB gar nichts und wenn doch, dann nie unterschrieben, meist nur per E-Mail und einen Namen trägt die dann auch nicht. Die Aussagen widersprechen sich, es dauert Wochen - wenn nicht sogar Monate - bis überhaupt etwas passiert und wenn man Pech hat, wird einem einfach der Zugang zum Onlinebanking gesperrt. Schriftliche Reklamationen werden ignoriert, aber Gebühren bucht man trotzdem fleißig ab, was besonders unschön ist, wenn man monatelang nicht mal an seine Kontoauszüge kommt! Nachdem man sich tot gestellt hat, half dann nur noch ein Brief vom Anwalt, obwohl es sich um eine Lappalie handelte. Wenn also alles gut geht, ist die DKB super. Aber eine Bank, auf die man sich verlassen kann, ist sie in meinen Augen nicht. Ich würde dort kein Konto mehr unterhalten wollen und erst recht kein Geschäftskonto.
P. C.

16.10.2015 | comdirect bank AG: Faire Bank
Ich habe das Girokonto der comdirect Anfang August beantragt und habe dazu eine Visa und einen Dispo beantragt. Beides wurde abgelehnt und man hat mich auf Guthabenbasis geführt und wenn es sein musste auch in den geduldeten Dispo rutschen lassen, ohne Probleme zu machen. Natürlich ist anfangs der Frust groß, aber nach genauer Überlegung ist es logisch: 18 Jahre alt und Student ohne irgendein Einkommen. Nun sind 2 Monate um und ich habe angerufen und nach einem langen, freundlichen Telefonat und diversen Fragen meinerseits, hat die Mitarbeiterin die Anfrage an die Disposition weitergeleitet und einige Tage später und einer weiteren Anfrage der Schufa wurde mir ein Dispo von 500 Euro genehmigt, obwohl keinerlei Einkommen auf dem Konto einging. Jedoch muss ich sagen, dass ich das Konto sehr aktiv nutzte (Hauptkonto). Ich bin sehr zufrieden. Auch der Support ist sehr nett und ich würde mich jederzeit neu anmelden.
Hakan S.

16.10.2015 | Fidor Bank AG: Schnelle Buchungen, viel Automatisierung
Am Anfang war ich sehr skeptisch, denn Banking 2.0 und das ganze System ist mir suspekt. Aber diese Punkte haben mich überzeugt: 1. die schnellen Buchungszeiten von Überweisungsgutschriften (teilweise am selben Tag), 2. die App Bewegungsmelder, 3. der Gehaltsbonus, 4. kein Eintrag in die Schufa. Durch meine Zeit bei der Postbank war ich besonders wegen den Buchungszeiten verwöhnt und konnte Targobank/DKB/Volksbank nicht mehr akzeptieren. Daher habe ich viel rumprobiert und bin hier glücklich geworden. Die App ist rein passiv. Es werden nur Kontobewegungen angezeigt und auf Wunsch per Push-Mitteilung in den Vordergrund gebracht. Für mich genau die richtige Mischung aus Datenschutz und den Informationen, die ich brauche! Der monatliche Gehaltsbonus hat mich animiert, auch mein Gehalt dorthin umzuziehen. Voll zufrieden und auch sofort entlohnt worden. Monatlich einen Euro extra ist zwar nicht viel Geld, wird mich aber dauerhaft bei der Fidor halten. Da das Giro hier rein guthabenbasiert ist, wird auch kein Schufaeintrag gemacht. Das ist wirklich die Krönung, so sinkt auch die Bonität durch vermehrte Girokonten nicht (solange man keinen Dispo braucht). Für meine Belange ist die Fidor die absolute Komplettlösung. Eine Karte habe ich nicht und werde ich auch nicht brauchen, allerdings sind die Angebote interessant und ich werde die Entwicklungen beobachten.
A.

16.10.2015 | norisbank GmbH: Auszahlung größerer Bargeldbeträge
Bei mir klappt die Auszahlung größerer Beträge immer reibungslos. In diesem Zusammenhang ein Tipp: Geldautomaten zahlen üblicherweise auch nach entsprechender Freischaltung der Bankkarte mehrere Tausend Euro nicht in einer Summe aus. Also bitte nicht irritieren lassen, wenn der Automat beispielsweise als Maximalbetrag lediglich 1.000 Euro angibt, die Karte aber für 5.000 Euro freigeschaltet wurde. Das ist lediglich ein Sicherheitsmerkmal. Das Geld einfach nacheinander in Teilbeträgen abheben, hier also 5 x 1.000 Euro, das funktioniert auch an verschiedenen Automaten innerhalb einer Frist von sieben Tagen, die Höhe ist auf 9.990 Euro begrenzt, die Stückelung kann, jedenfalls bei Automaten der Deutschen Bank, angegeben werden. Wer größere Summen benötigt, sollte ein (kostenloses) Unterkonto einrichten, damit lässt sich mit der zusätzlichen Girokarte der auszahlbare Betrag verdoppeln.
R. M.

15.10.2015 | ING-DiBa AG: Einzahlung von Geldbeträgen
Soweit kann ich über die ING-Diba nicht klagen, einzig wenn man Geld auf das Konto einzahlen möchte, wird es schwieriger. Bisher konnte ich bei der Degussa Bank einzahlen. Jetzt ist die Reisebank zuständig. Diese befindet sich in Hauptbahnhöfen. Wer in der heutigen Zeit mit einem größeren Geldbetrag durch einen Bahnhof gelaufen ist, weiß wie man sich fühlt. Zudem darf man sich zweimal in eine Schlange einreihen. Erst zum Abholen eines Einzahlungsbeleges und dann nochmals für die Einzahlung. Bei mir hat es 45 Minuten gebraucht, das ist einfach zu lange. Kommentierung der ING-Diba: Es weiß ja keiner, dass Sie Geld dabei haben. Schade.
K. S.

14.10.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Extremely bad experience
I tried to open an account with DKB, as there are lots of positive news about DKB floating around. Filled up the initial request form online. Got an email after a day, asking to provide documents of identity (so far, so good). Went online and tried to prove my identity, unfortunately the online guys cannot accept all passports. This should have been mentioned by DKB beforehand (bad experience number 1). After that I went to postoffice for PostIdent, done all formalities and got the PostIdent to DKB. After few days, got an email asking for a copy of Aufenthaltstitel (bad experience number 2), sent that promptly. This made me wonder, why do they need the residence permit, when it was nowhere mentioned as an important document. After few more days, get a letter stating that they cannot open an account for me (bad experience number 3) and no reason given. IMHO, seems DKB is profiling potential customers, and only wants customer from certain areas with long term stay permits in Germany to become DKB customers.
Dipankar Banerjee

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