Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

07.02.2016 | Santander Consumer Bank AG: Nötigung
Ich habe zwei Girokonten bei der Santander Bank. Als Erstes muss ich sagen, bräuchte ich einmal schnellstmöglich einen Kredit, den hat man mir für einen Zinssatz von 9,95 Prozent bei einer Summe von 20.000 Euro angeboten, obwohl alle anderen Banken derzeit bei einem Zinssatz von unter 5 Prozent liegen. Als Zweites habe ich einmal meine Kreditkarte leicht überzogen. Daraufhin wurde ich von der Santanderbank mit Anrufen, teilweise auch an Sonn- und Feiertagen bombardiert (es handelte sich hierbei um 100 Euro), bezüglich der Rückzahlung. Man hat mich mit Anrufen am Handy, Festnetz und per SMS traktiert. Wohlgemerkt, ich bin Beamtin, d. h. sie könnten bei mir pfänden, und müssten keine Angst um ihr Geld haben. Sobald ich wieder im grünen Bereich bin, werde ich bei dieser Bank kündigen. Ich möchte nie wieder etwas mit dieser Bank zu tun haben.
Heidrun S.

04.02.2016 | comdirect bank AG: Bargeldabhebungen im Ausland nicht mehr kostenfrei
Wir eröffneten im vergangenen Herbst ein Girokonto bei der Comdirect, da wir oft im Ausland sind und den besonderen Service des kostenfreien Gelderhalts an Geldautomaten nutzen wollten. Da ich weiß, dass in verschiedenen Ländern die lokalen Automatenbetreiber Gebühren nehmen (z. B. Mexiko, Thailand, USA), fragte ich vor der Eröffnung des Kontos, wie sich die Comdirect in diesen Fällen verhalten würde, da dann ja doch Gebühren erhoben würden. Man versicherte mir, dass man diese Gebühren nach der jeweiligen Reise zurückerstattet bekäme. Dies funktionierte auch einwandfrei - für genau 5 Monate. Jetzt änderte die Comdirect die Konditionen und man erhält ab sofort die Automatengebühren nicht mehr erstattet. Auf meine Anfrage erklärte man mir, dass dies ja Fremdgebühren seien und die Bank damit nichts zu tun hätte. Der Slogan - kostenfrei Geld abheben an Geldautomaten im Ausland - stimmt also nicht mehr. Kein schöner Zug der Bank - man wirbt mit etwas, was nicht mehr zutrifft. Wer einmal am Geldautomaten im Ausland Geld abgehoben hat, weiß, dass zuweilen die Hinweise auf entsprechende Automatengebühren erst im letzten Schritt des Abhebevorgangs - zum Teil noch nicht einmal klar in englischer Sprache - angezeigt werden. Dieses genaue und zeitaufwendige Studieren möchte man sich gerade in unsicheren Ländern nicht geben und von einer Bank zur anderen zu ziehen, bis man eine gebührenfreie Bank gefunden hat. Entweder ist es kostenlos oder nicht! Die sonst sehr angenehme Comdirect hat mit diesem Schritt der Effizienzsteigerung sich sicherlich keinen Gefallen getan. Wir werden jetzt auf DKB wechseln, die ganz klar zur Erstattung der Automatengebühren steht.
Stefan Reinhardt

02.02.2016 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Problemlos, aber Vorsicht
Ich bin seit über 10 Jahren Kunde der Targobank (ehemals Citibank). Damals steckte das Online-Banking noch in den Kinderschuhen. Von Anfang an hatte ich ein Girokonto, eine Kreditkarte und einen Kredit. Alles in allem völlig problemlos und die Mitarbeiter in der Filiale sind auch sehr freundlich und hilfsbereit. Was ich vor etlichen Jahren nicht gut fand, ist, dass mein Disporahmen einfach ohne meine Zustimmung mitwuchs und ich zeitweise in 5-stelligen Minuszahlen war. Zudem waren die Kredite immer sehr teuer, so auch die Dispozinsen. Man wird ja auch älter und reifer und so konnte ich im Laufe der Zeit meine Finanzen stabilisieren und der Dispoerhöhung auch einen Riegel vorschieben. Nun aber Vorsicht: Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Seit etwa drei Jahren kann man beobachten, dass die Targobank etwa einmal im Jahr ihre Giroprodukte ändert. Das heißt, die Konten bekommen neue Produktnamen und Konditionen. Als ausschließlicher Online-Banking-Nutzer mit einem kostenlosen Konto (bei bestimmten monatlichen Eingängen) bekommt man das lediglich durch die penible Durchsicht des sogenannten Finanzstatus mit. Solche Aktionen werden immer mit einer Frist von drei Monaten gefahren. Bekommt man das in der Zeit nicht mit und widerspricht entsprechend, oder wechselt das Produkt, spült man der Bank ungewollt und fast nicht merklich jeden Monat Gebühren von etwa 2 bis 5 Euro in die Kassen. Verbraucher mit entsprechenden Einkommen und sehr vielen Bewegungen auf dem Konto bekommen das wirklich nur durch Zufall oder die schon angesprochene penible und ständige Kontrolle der Kontoauszüge mit. Jetzt kann man sich ausrechnen, was monatlich in die Kassen der Bank gespielt wird, wenn angenommen 200.000 oder gar 500.000 Kunden das nicht merken. Meiner Meinung nach ist das strategisch geplant, oder warum muss eine Bank jedes Jahr die Produktnamen und -konditionen ändern. Dazu kommen wahrscheinlich die Grauzonen in unseren Gesetzen, sodass diese Art von Kommunikation erlaubt ist. Wenn ich schon keine analoge Post (außer Werbung) erhalte, dann doch aber bitte ein E-Mail an meine der Bank bekannten E-Mail-Adresse und nicht in mein Online-Postfach vom Konto. Das ist sicherlich clever, aber so gar nicht transparent und verbraucherfreundlich. Passt also auf! Momentan läuft eine solche Aktion wieder.
M. V.

01.02.2016 | Commerzbank AG: Service top, viele Störungen beim Online-Banking
Ich habe im November 2015 ein Girokonto mit Kreditkarte beantragt. Der Service war super, machte einen sehr kompetenten Eindruck. Die Kontoeröffnung lief problemlos und rasch ab. Das Online-Banking und das zeitversetzte Buchen waren für mich Neuland. Bareinzahlungen werden teilweise erst am nächsten Tag, sprich nach 18 Stunden, auf dem Konto für mich ersichtlich dargestellt. Bei mehreren Überweisungen musste ich die Filiale aufsuchen, da das Geld nicht verbucht wurde. Die Bankangestellten konnten dieses Problem innerhalb von ein bis zwei Minuten beheben. Für mich als Leihe macht es des Öfteren den Eindruck, dass deren Banking-System absolut schlecht arbeitet. Fazit: Kundenservice top, wer nicht so großen Wert auf das Online-Banking legt bzw. nicht jeden Tag darauf angewiesen ist, dem kann ich die Bank empfehlen. Ich werde die Bank (leider) wieder verlassen müssen.
Florian Emmerich

31.01.2016 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Extrem freundlich und immer hilfsbereit
Ich bin nun seit gut 3 Jahren Kunde bei der Deutschen Bank. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben. Anfangs hatte ich auch Bedenken wegen den teilweise abgehobenen Kunden. Allerdings habe ich einen so guten Bankberater an der Hand, den möchte ich nicht mehr missen. Er gibt mir immer das Gefühl wirklich alles für meine Bedürfnisse zu tun, ob Kreditentscheidungen oder Auslandsaufenthalt meiner Tochter. Ich bin rundum gut versorgt und kann die Bank nur weiterempfehlen. Die Geschäftszeiten sind wie bei anderen Banken auch, könnten etwas länger geöffnet haben, vor allem freitags und samstags wäre eine Öffnung auch wünschenswert für Berufstätige, allerdings findet man dies bei keiner Bank. So mache ich fast alles online und komme sehr gut zurecht.
I. W.

30.01.2016 | Commerzbank AG: Bank kündigte nach 19 Jahren Geschäftsbeziehung
Vor 19 Jahren eröffnete ich bei der Commerzbank ein Girokonto. Allmählich kam die ein oder andere Geldanlage dazu, Depots wurden eröffnet. Einiges lief wirklich gut, andererseits waren die Zeiten günstig. Nun zog ich um, behielt aber meine Beraterin und meine Kontonummern bei. Obwohl ich jetzt in einer Großstadt wohne, sind die Öffnungszeiten für normal arbeitende Menschen absolut inakzeptabel. Möchte man Fremdwährungen bestellen, muss man in eine bestimmte Filiale gehen und warten, bis eine gewisse Menge an Aufträgen gesammelt wurde, um diese Währung zu erhalten. Häufig war der Auszugsdrucker defekt, oder die gesamte Filiale vier Wochen aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen. Zweimal in zwei Jahren. Nun habe ich im vergangenen Jahr mein gesamtes Depot zu einer anderen Bank verlagert, um dort gleichzeitig ein super Angebot für zwölf Monate Festgeld mit attraktiver Verzinsung in diesen Zeiten wahrzunehmen. Im Herbst erhielt ich die Kündigung. Natürlich konnte man mir keinen Grund nennen. Nun hatte man mir auch noch vorzeitig meinen Onlinezugang gesperrt, sodass ich mich auf den Weg machen muss, um an Ort und Stelle aktuelle Eingänge und Überweisungen zu tätigen. Ich bin total enttäuscht. Das habe ich nicht verdient.
Maria Sch.

26.01.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Ich habe nichts Besseres gefunden
Ich habe das Konto sein ca. 10 Jahren, davon die letzten 5 Jahre mit Gehaltseingang. Ich kann nichts beanstanden und sicher stehe ich damit nicht allein da. Seit ca. einer Woche benutze ich die PushTan - auch das klappt super. Die Visa-Card habe ich außer in Europa bisher in Asien, Nord-Amerika und Nord-Afrika eingesetzt, sowohl zur Bezahlung als auch am Geldautomaten - auch dabei gab es keinerlei Probleme. Wenn ich durch Falscheingabe meinen Online-Zugang "zerschossen" habe, erhielt ich schnell und kompetent Hilfe über Telefon. E-Mails wurden umgehend beantwortet. Allerdings führe ich die Visa-Card auf Guthabenbasis (sie ist wegen der Zinsen mein kleines Sparbuch), sodass ich keine Aussage über das Verhalten der DKB bei Überziehungen, Zahlungsverzug usw. machen kann.
M. Iraule

23.01.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Die Spielzeug-Kreditkarte
Vorweg, die Konditionen der DKB sind unschlagbar gut. Aber das war es dann auch. Service/telefonische Erreichbarkeit ist eher unteres Mittelmaß. Das meiste läuft über E-Mails, die dann standardisiert beantwortet werden, da kann ich dann ja auch die FAQ lesen ... Das schlimmste ist dann der Verfügungsrahmen der Kreditkarte. Gehaltsnachweis, EST-Bescheide etc. nutzen nichts oder kaum was, um den Verfügungsrahmen zu erhöhen. Man muss die Kreditkarte "aufladen", um sie mit höheren Beträgen zu nutzen. Für Spontaneinkäufe oder Reisen nutzlos, schade! Die telefonische Beratung hilft da auch nicht weiter, ich hatte den Eindruck, es geht der Bank in erster Linie um möglichst viele Neukunden, wenn dann die Hälfte wieder abspringt, bleibt ja immerhin die zweite Hälfte dabei.
anonym

22.01.2016 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Was ist nur mit der Deutschen Bank los?
Neues Girokonto, ok, alle Unterlagen kamen. Der Magnetkarte war defekt, Ersatz ist noch nicht eingetroffen. Die bisherige Kreditkarte mit dem neuen Konto verbinden, nahm etliche Anrufe in Frankfurt in Anspruch, jeder Kundenberater sagt was anderes, manche wollten eine neue Kreditkarte verkaufen, andere sagten nun ist alles ok, ist es aber nicht. Keiner hat Ahnung. Endlich an eine Beraterin gekommen, die in einer Minute alles hinbekommt - nach 2 Monaten! X-Mal nachfragen müssen wegen TAN-Verfahren, weil das falsche Verfahren aktiviert wurde, weil es manche Verfahren angeblich gar nicht mehr gibt, die aber angeblich aktiviert worden sind. Ein ziemliches Durcheinander. Was ist nur aus der Deutschen Bank geworden! Der eben berichtete Milliardenverlust der Deutschen Bank überrascht nicht. Wie im Kleinen so im Großen. Alle jüngeren Berater haben nur eines im Sinn, dass man sie gut bewertet, sollte man nach einer Bewertung gefragt werden oder angerufen werden. Schaut so aus, als würde die DB einen derartigen Stress auf ihre Mitarbeiter ausüben, dass sie alle voller Angst sind, ihren Job zu verlieren. Leider machen allerdings auch 90% der Mitarbeiter einen echt miesen Job. Hat man z. B. ein Problem, aber der zugeteilte Mitarbeiter ist in Urlaub, dann wird man vertröstet bis er zurückkommt. Hat man nun ein Konto bei der Deutschen Bank oder bei einem bestimmten Mitarbeiter? Ein weiteres Problem: Fast alle sicheren TAN-Verfahren gehen heute über das Handy. Leider hat die DB die Regel, keine SMS an ausländische Handynummern zu schicken, nicht mal an wirklich seriöse EU-Nachbarstaaten wie Österreich, Belgien oder Holland. Sind wir nun eine EU oder nicht? Es Bedarf einer kompletten Modernisierung und Umstrukturierung, es bedarf vielleicht weniger Kundenberater, aber dafür bestens ausgebildete, dasselbe gilt für alle Berater beim Telefonbanking. So viele falsche Antworten, auf die man hier trifft - erschreckend. Kann mir gut vorstellen, dass diese Inkompetenz auch die Sparte Investment betrifft und so leicht zu erklären ist, warum die Bank Milliarden verliert und immer schlechter dasteht.
Reiner Relfim

19.01.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Ich war bisher immer zufrieden, bis jetzt ...
Ich war fünf Jahre lang begeisterter DKB-Kunde. Da ich oft und lange auf Auslandsreisen bin, war die Möglichkeit, weltweit kostenlos abzuheben, für mich unschlagbar. Bis jetzt! Ich befinde mich gerade auf einer dreimonatigen Brasilienreise und musste leider bereits am Flughafen in Rio feststellen, dass meine Kreditkarte gesperrt war. Beim Blick ins Online-Banking stellte ich fest, dass mir plötzlich eine neue Kreditkarte ausgestellt und zugeschickt wurde, was mir wahnsinnig viel bringt, wenn ich mich drei Monate in Brasilien befinde. Ich habe wenige Tage vor Abreise noch einmal alles überprüft und nichts deutete auf so eine Aktion hin. Eine Nachfrage beim Kundenservice per E-Mail ergab nach zwei Tagen die knappe Antwort, dass die Karte aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde, weil es wohl ungewöhnliche Auslandstransaktionen oder Ähnliches gab. Bei einer erneuten Kontrolle der Transaktionen konnte ich nichts dergleichen finden und die Sperrung der Karte wurde wohl schon Wochen vor meiner Abreise veranlasst, was mir weder per E-Mail, noch per Benachrichtigung im Online-Banking mitgeteilt wurde. Seitdem werden meine Nachfragen nach den konkreten Gründen und den Möglichkeiten, die Karte wieder zu entsperren nicht mehr beantwortet. Die Alternative sieht nun so aus, dass ich die Maestro-Karte nutzen muss. Zu den Abhebegebühren von ca. 5 Euro, die gleich in Brasilien anfallen, kommen 10 Euro (!) Gebühren für Auslandsabhebungen seitens der DKB-Bank hinzu. Das erste, was ich tun werde, wenn ich zurück in Deutschland bin, ist das DKB-Konto zu kündigen!
Ingo Merten

19.01.2016 | ING-DiBa AG: Seit Anfang an dabei
Seit es das Girokonto gibt habe ich meine Bankverbindung komplett zur Diba verlegt und es nie bereut. Freilich, sie hat keine Filialen. Wer eine Direktbank nutzt weiß dies aber bzw. muss dies wissen. Aber das Direktbanking beherrscht sie vollumfänglich, beispielsweise gibt es auch heute noch gelegentlich einen Verrechnungsscheck per Post für empfangene Zahlungen. Gerade von Unternehmen, die noch etwas altmodische Arbeitsprozesse haben. Ich erhielt kürzlich solch ein "Schätzchen". Nach kurzem Schmunzeln über das nostalgische Stück ein kurzer Anruf bei der Diba, wie immer nur 1 bis 2 Sekunden Wartezeit. Nach kurzer Beratung wurde der Scheck per kostenlosem Rückumschlag eingeschickt, war am nächsten Tag schon gutgeschrieben, alles ohne jegliche Kosten. Natürlich sind auch bei der Diba einige Zuckerl mit den Jahren weggefallen. Früher waren Ersatzkarten stets gebührenfrei, heute nicht mehr. Früher gab es ab 20 Euro Zahlung per VISA einen kleinen 50 Cent Bonus gutgeschrieben, heute nicht mehr. Aber das eigentliche Produktversprechen, ein leistungsfähiges Girokonto mit gutem, vor allem schnellem Service per Internet, Post und Telefon ohne jegliche Gebühren zu bieten, das wird eingehalten. Dazu gebührenfreies Bargeld an allen Geldautomaten in der Eurozone, wenn man die VISA zur Abhebung nutzt. Da inzwischen auch die Akzeptanz von Kreditkarten in deutschen Großstädten im 21. Jahrhundert angekommen ist, nehme ich die girocard, die ebenfalls von der Diba ausgegeben wird, gar nicht mehr mit. Die VISA reicht vollkommen für alle meine baren und unbaren Zahlvorgänge, so muss man sich auch nur noch eine PIN merken. Zwei Verbesserungsvorschläge von mir wären: 1. ChipTAN einführen, dieses gilt in IT-Kreisen (z. B. Fachmagazine wie c’t oder auch der Chaos Computer Club) als das mit Abstand sicherste Legitimationsverfahren für Onlinebanking. 2. Cash-Recycling einführen: Die Diba betreibt bundesweit laut Eigenangaben immerhin ca. 1.300 eigene Geldautomaten. Es ist ärgerlich, dass die damit verbundene Chance, doch so was wie ein Filialnetz Light für die Diba-Kunden zu bieten, überhaupt nicht genutzt wird. So könnten Bareinzahlungen drastisch für alle Kunden vereinfacht werden, wenn die Diba-Geldautomaten sukzessive mit einer Einzahlungsfunktion nachgerüstet würden. Alles in allem würde ich als Schulnote eine 1- vergeben (wegen fehlendem ChipTAN und weil man Kunden zu Bareinzahlungen lieber an Dritte verweist, die Reisebank, als zumindest Geldautomaten in den Innenstädten mit einer Bareinzahlungsfunktion für Diba-Kunden aufzurüsten).
E. M.

19.01.2016 | ING-DiBa AG: Service zum Abgewöhnen
Eigentlich suchte ich nur eine Alternative zu meinem Girokonto, die vor allem schnell, praktisch und serviceorientiert sein sollte. Zunächst klang das Angebot der Ing-Diba auch sehr gut, ich hatte viele Fragen, die schnell, ausführlich und freundlich beantwortet wurden. Das änderte sich jedoch bald. Zunächst erhielt ich innerhalb einer Woche nach und nach mindestens sieben Briefe. Angeblich der Sicherheit wegen, einige enthielten jedoch auch nur Werbung oder Erklärungen, die weder individuell noch sicherheitsrelevant gewesen wären und ruhig gesammelt hätten verschickt werden können. Dann war neben meiner girocard auch eine VISA dabei, die allerdings auch nur eine Debitkarte ist. Schleierhaft ist mir an dieser Stelle, warum man die Funktionen nicht auf einer Karte bündeln konnte - das schaffen andere Banken ja auch. Dazu kommt eine Unmenge an unterschiedlichen Pins, für jede Karte, für das Internetbanking, Telefonbanking, den Diba-Key und natürlich die zugehörige Tan-Liste. Selbstverständlich ist Sicherheit wichtig, aber das geht einfacher, in diesem Fall wird jeder Log-In chaotisch und von "praktisch" kann keine Rede sein. Aufgrund des mir zugesandten Papierbergs und einiger Unstimmigkeiten hatte ich auch nach der Kontoeröffnung noch einige Fragen. Daraufhin durfte ich feststellen, dass mir zwar vor der Eröffnung höflich geantwortet wurde, jetzt jedoch bekam ich anstatt einer Antwort nur zu lesen, "Sie können uns gerne anrufen". Ich erläuterte der Dame, dass ich solche Fragen nicht am Telefon besprechen möchte und erklärte ihr sogar weshalb - um später noch einmal nachlesen zu können - obwohl ich dazu nun wirklich nicht verpflichtet wäre. Als Antwort erhielt ich genau einen Satz: "Sie können uns gerne anrufen." Als halbwegs geduldiger Mensch erklärte ich noch einmal Wert auf eine Beratung per Mail zu legen und bat erneut um eine Beantwortung der Fragen - daraufhin meldete sich die Bank schlichtweg gar nicht mehr. Trotz des scheinbar praktischen und vordergründig kundenorientierten Auftritts kann ich hier also nur zur Vorsicht raten.
C. N.

17.01.2016 | Commerzbank AG: Sehr gute Erfahrung
Ich habe ein Konto September 2014 geöffnet. Weil ich unzufrieden war mit dem Kundenumgang und dem mangelhaften Online-Banking der Münchner Bank. Ich habe eine Prämie von 100 Euro erhalten (Aktion), und wurde sehr gut beraten in der Filiale. Alle Mitarbeiter meiner Filiale sind höflich und meiner Meinung nach sehr kompetent. Es gibt Dinge, die ich telefonisch mit meiner Kontobetreuerin erledigen kann. Das Online-Banking ist sehr übersichtlich und ich kann es individuell auf meine Bedürfnisse einrichten. Ich bin generell nicht sehr geschickt mit IT, komme aber bestens zurecht. Falls es mir nicht gelingt, habe ich keinen Stolz und frage bei der Bank nach. Eine Kreditkarte habe ich bekommen und einen Dispokredit noch 500 Euro höher als bei der alten Bank. Ich hatte auch zwei anderen Kreditkarten. Ich wurde sagen, ich könnte in Monate 13.500 Euro mit der Kreditkarte ausgeben, bei regelmäßigen Einnahmen von ca. 2.200 Euro. Vielleicht liegt es daran, dass ich über 10 Jahre bei der gleichen Bank war und eine gute Schufa habe. Ich empfinde die Betreuung so persönlich, dass ich meinem Mann auch die Commerzbank empfohlen habe und auch er ist damit zufrieden. Ich habe wieder eine Prämie meiner Wahl erhalten. Meine Erfahrung nach ist die Commerzbank mit Note 1+ zu bewerten.
Angelica Korinth

15.01.2016 | Volkswagen Bank GmbH: Gutes Girokonto für mich als Student
Guten Gewissens kann ich das Volkswagen Bank Girokonto als Konto während des Studiums empfehlen. Natürlich habe ich eine kostenlose Variante mit möglichst wenigen Fußangeln gesucht. Zwischen 18 und 27 ist das Konto per se kostenfrei. Genauso die EC-Karte und die Visa Card. Letztere braucht man, da die Volkswagenbank keine öffentlich zugänglichen Geldautomaten hat. Für das Online-Banking gibt es auch eine App. Aber ich verwende für das Online-Banking eigentlich nur mein Notebook und den kostenlosen eTAN-Generator. Etwas umständlicher als iTAN oder mTAN aber meiner Kenntnis nach ein sehr sicheres Verfahren. An die Gestaltung des Online-Banking muss man sich gewöhnen. Gut finde ich die Vorabinformationen zu zukünftigen Abbuchungen. Das Tagesgeldkonto ist nur für Neukunden interessant. Was noch? Den Dispo habe ich nie beantragt, als Student mit Gelegenheitsjobs eher schwer, vermute ich. Zum Support: Die Telefon-Hotline ist gut, 20:00 Uhr ist allerdings Schluss, dafür kann man auch samstags anrufen, mehr brauche ich nicht. Man kann ja auch E-Mails schreiben.
Tim B.

15.01.2016 | ING-DiBa AG: Einzahlung von Geldbeträgen
Ich kann über die ING-Diba auch nicht klagen, einzig, wenn man Geld auf das Konto einzahlen möchte, wird es tatsächlich schwierig. Lediglich über die Reisebank-Filialen sind Einzahlungen möglich. Diese befinden sich in Hauptbahnhöfen, zum Beispiel am Frankfurter Hauptbahnhof. Wie erwähnt, darf man sich zweimal in eine Schlange einreihen, erst zum Abholen eines Einzahlungsbeleges und dann nochmals für die Einzahlung. Das kann etwas dauern. Erst bei der Einzahlung wird plötzlich ein Ausweis verlangt. Führerschein, Meldebestätigung, Firmenausweise oder sonstige Ausweise werden nicht akzeptiert, nur der Personalausweis. Ohne Personalausweis ist keine Einzahlung möglich. Die Vorgabe scheint betragsunabhängig zu sein.
D. S.

13.01.2016 | norisbank GmbH: Uneingeschränkt zufrieden
Eigentlich habe ich die Norisbank damals (ca. 2010) gewählt, weil mir die Mischung aus Onlinebank und Filialbank gefiel. Nun, genutzt habe ich die Filialen nie, deshalb stört mich deren Wegfall auch nicht! Häufig werden hier die "hohen" Überweisungsgebühren (mTan) als Manko genannt - nun, man sollte die Kirche doch im Dorfe lassen: In meinem Falle entstehen dadurch Summen von 0,49 Euro bis 0,90 Euro/Monat. Dafür habe ich ein bedingungslos kostenloses Girokonto und finde immer einen (kostenlosen) Geldautomaten. Den Service habe ich bisher nur einmal genutzt in einer weniger komplizierten Angelegenheit - deshalb hierzu keine Bewertung. Und wenn jemand 6,90 Euro an Gebühren für geduldete Überziehung zahlen muss; bitte sehr, dann liegt der Fehler doch beim Kontoinhaber, nicht bei der Bank.
J. F.

11.01.2016 | comdirect bank AG: Unverschämt und unglaublich
Ich war etwa ein halbes Jahr bei der comdirect, bis mein Girokonto ohne Vorwarnung gekündigt wurde. Das fand ich 600km von zu Hause heraus. Im Urlaub. Als ich dann dort anrief, um zu fragen, warum meine Karte eingezogen wurde und ich kein Geld bekomme, trotz eines relativ fetten Plus auf meinem Konto, bekam ich die Antwort "dafür brauchen wir keine Gründe". Auch als ich sagte, dass ich 600km von zu Hause entfernt wäre, war die Antwort kurz und knapp, "das ist nicht mein Problem". Unglaublich frech, und wie ich herausgefunden habe ist das kein Einzelfall. Nach dem "das ist nicht mein Problem" legte die Frau am Telefon auch auf. Mein Bruder kam dann 500km zu mir gefahren, um mein Hotel zu bezahlen und mir Benzingeld für die Rückfahrt zu geben. Nie wieder und absolut keine Empfehlung meinerseits!
Tobias H.

11.01.2016 | 1822direkt: Überall im Mittelfeld, aber kein Ärger
Ich führe mein Girokonto seit vielen Jahren bei der 1822direkt. Letztendlich hat mich das dichte Netz an Geldautomaten zum Wechsel überzeugt. Eine Sparkasse oder zumindest deren Geldautomaten gibt es halt noch flächendeckend, während Deutsche Bank, Commerzbank und HVB ja schon lange ihr Filialnetz ausdünnen. Auch die sonstigen Konditionen mit Dispozins, Kartenausstattung, Tagesgeldkonten und Wertpapierhandel waren zwar nicht sexy, aber annehmbar. So bin ich sukzessive, zuerst mit dem Girokonto, später mit dem Tagesgeld und zuletzt mit dem Depot zur 1822direkt gewechselt. Ich hatte in den letzten sieben Jahren keinerlei Ärger und traf bei Fragen immer auf eine erreichbare und gut informierte Telefon-Hotline. Bei tieferen Fragen wurde direkt die Fachabteilungen eingeschaltet, alles prima. Bei E-Mail-Anfragen habe ich aber auch schon mal etwas länger gewartet, weswegen ich jetzt eigentlich immer zum Telefonhörer greife. Bei allen meinen Neuprodukten wurde mir der Wechsel mit Prämien oder Sonderkonditionen versüßt. Keine Frage, ich kann die 1822direkt empfehlen.
C. K.

04.01.2016 | comdirect bank AG: Nie wieder
Ich eröffnete im November 2014 mein Konto bei Comdirect. Am Anfang bekam ich gleich ohne Nachfragen, VISA und Dispo (2.000 Euro) dazu. Es lief alles super, und ich hatte keine Probleme - bis zum September 2015. Da wurde ich arbeitslos. Dies teilte ich der Bank mit. Aufgrund dessen musste ich den Dispo voll ausreizen, da natürlich meine Zahlungsverpflichtungen weiterhin liefen, ich aber kein Geld zur Verfügung hatte, da mein Arbeitgeber das Gehalt nicht überwies und mein Antrag auf Arbeitslosenhilfe in Bearbeitung war. Anfang Oktober wollte ich per VISA im Internet was zahlen - Zahlung abgelehnt. Der Verfügungsrahmen der VISA wurde ohne Vorwarnung/Ankündigung oder Mitteilung komplett gestrichen. Zwei Tage später kam der Brief, dass mein Dispo auch gestrichen wird, und ich ihn innerhalb von vier Wochen auszugleichen hätte - sollte ich dies nicht, würde es per Inkasso und negativem SCHUFA-Eintrag weitergehen). Ich erklärte nochmals meine Situation, doch es nutze nichts. Die Bank ging auf keine Ratenzahlung ein. Sie teilte mir auch widersprüchliche Angaben zum Konto mit. Erst teilten sie mit, dass nur der Dispo von der Kündigung betroffen sei, später dann die komplette Geschäftsbeziehung, und im dritten Brief wieder nur der Dispo. Ich eröffnete bei der hiesigen Volksbank (bei der ich jahrelang schon Kunde war) wieder ein Girokonto. Spielte dort mit offenen Karten, und mir wurde sogar ein Kredit über 3.000 Euro bewilligt (Sicherheit ist mein Bausparvertrag), denn ich nutzte, die offene Forderung bei der Comdirect auszugleichen. Danach kündigte ich das Konto bei der Comdirect zum Jahresende 2015 per Einschreiben - bis heute ist es noch aktiv, und der Kundenservice meldet sich nicht mehr.
Markus M.

30.12.2015 | comdirect bank AG: Schlecht aus zwei Gründen
Ich bin noch Kunde bei der comdirect, werde aber im neuen Jahr kündigen. Erstens: Die comdirect war meine Einzahlungsbank. Die Einzahlungsmodalitäten sollen sich ab nächstem Jahr ändern: Dann sind nur noch die ersten drei Einzahlungen pro Jahr frei, ab der vierten Einzahlung werden Gebühren von 1,90 Euro fällig. Zweitens: Geld abheben wird auch komplizierter und undurchsichtiger. Bisher war es auch schon schwerfällig, da man im Inland die girocard nur bei Deutscher Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank, Postbank einsetzen konnte und im Ausland hingegen die Visakarte überall. Das ändert sich im neuen Jahr. Dann soll die girocard auch im Inland und im Ausland, dort aber nur im EWR, eingesetzt werden. Außerhalb des EWR ist die Visakarte für das Geldabheben einzusetzen. Das ist wenig verbraucherfreundlich, weil man nun im Ausland immer vorher genau schauen muss, welche Karte man einsetzen muss, um gebührenfrei Geld abheben zu können, da zumindest ich nicht immer weiß, welches Land zum EWR gehört und welches nicht. Außerdem ist mir nicht klar, ob ich nun im Inland mit der girocard bei allen Banken Geld abheben kann oder nur wie bisher bei den oben genannten Banken, die zur Cashgroup gehören. Bezeichnenderweise konnte mir im Servicecenter die Mitarbeiter auch nicht mit einer genauen Info weiterhelfen, sondern sagte, dass sie sich ihrerseits über die vielen Neuerungen informieren müsse, mich dann aber im neuen Jahr zurückrufen wolle. Andere Banken haben dies besser gelöst, wie etwa die DKB und Consorsbank. Dort kann man, egal ob im Inland oder im Ausland, kostenfrei mit der Visakarte an allen Automaten Bargeld beziehen. So stelle ich mir als Verbraucher eine kundenorientierte Lösung vor. Ich werde also zu so einer Bank wechseln.
Heidemarie R.

19.12.2015 | comdirect bank AG: Einzahlungsmöglichkeit wird begrenzt
Ich habe vorgestern eine Mitteilung von der comdirect erhalten. Danach wird die Einzahlungsmöglichkeit ab dem 15.02.2016 begrenzt. Drei Einzahlungen pro Jahr sind noch frei, ab der vierten muss man 1,90 Euro zahlen. Dafür, dass man Geld bei der Bank einzahlt, ihr also Geld gibt, finde ich das ziemlich happig. Man zahlt zwar nicht bei der comdirect ein, sondern bei der Commerzbank. Allerdings ist die comdirect eine Tochter der Commerzbank. Damit verliert die comdirect das Alleinstellungsmerkmal, dass man zwar nicht bei ihr als Direktbank, aber bei ihrer Mutter der Commerzbank als Filialbank kostenfrei Geld einzahlen kann. Ich werde mein Konto bei der comdirect Bank schließen und zukünftig mein Konto bei der Norisbank nutzen, wo ich über die Deutsche Bank kostenfrei Geld auf mein Konto einzahlen kann.
Michaela L.

18.12.2015 | comdirect bank AG: Totalreinfall
Ich habe vor ca. einem Jahr ein Girokonto mit Tagesgeldkonto bei der Comdirect Bank eröffnet. Die Kontoeröffnung ging innerhalb von zwei Wochen über die Bühne (vom Begrüßungsschreiben bis zum Erhalt der Karten samt Pins). Das Tagesgeldkonto nutze ich nicht. Auf dem Tagesgeldkonto gibt es so gut wie keinen Zins. Daher nutze ich ein Tagesgeldkonto bei der anderen Bank. Den Gehaltsübertrag auf das Girokonto bei der Comdirect Bank habe ich nach einem halben Jahr wieder rückgängig gemacht. Ich habe das Girokonto dann nur noch als Drittgirokonto weitergeführt, denn die Bargeldabhebungsmodalitäten sind bescheiden. Man kann mit der girocard nur die CashGroup-Bankautomaten gebührenfrei nutzen. Die Visakarte kann man nur im Ausland kostenlos einsetzen. Das hat die Bank, bei der ich jetzt mein Hauptgirokonto habe, besser gelöst: Dort kann man mit der Visakarte an allen Automaten kostenfrei Bargeld beziehen. Das ist kundenfreundlicher. So habe ich das Girokonto der Comdirect Bank nur noch als Einzahlungskonto genutzt. Aber ab nächstem Jahr gibt es eine Änderung: Dann kann man bei der Mutter Commerzbank nur noch dreimal jährlich Bargeld einzahlen, jede weitere Einzahlung kostet 1,90 Euro. Da dieser Service - der letzte für mich interessante bei dieser Bank - jetzt auch noch wegfällt, werde ich im nächsten Jahr mein Girokonto bei der Comdirect Bank kündigen. Auch der Kundenservice hat über das Jahr massiv nachgelassen. Somit ist aus den genannten Gründen eine ehemals interessante Bank innerhalb eines Jahres für mich vollkommen uninteressant geworden.
Kai P.

12.12.2015 | ING-DiBa AG: Zufrieden seit 1999
Seit 1999 bin ich zufriedener Kunde der ING-DiBa, damals noch DiBa. Sowohl mein Girokonto als auch Extrakonto (flexibles Sparen) und meine abgeschlossene Baufinanzierung laufen/liefen über die ING-DiBa. Auf dem Lande wohnend war mir der Gedanke zuwider, dass mein bei der Sparkasse als Filialleiter beschäftigter Nachbar über sämtliche Kontobewegungen meinerseits informiert war - und wer weiß, wer sonst noch. Da lobe ich mir die Anonymität einer Direktbank. Abgesehen davon überzeugten und überzeugen mich die Leistungen der ING-Diba, sowohl bei der kostenlosen Kontoführung für Giro- und Extrakonto, der kostenlosen VISA und Girocard auch für den zweiten Kontoinhaber, als auch bei der Sicherheit von Transaktionen per mTAN und SmartTAN-App. Gibt es mal Probleme mit dem Internetzugang (ich hatte wechselbedingt mehrere Tage keinen Zugang), steht das kostenlose Telefonbanking zur Verfügung. Es mag Banken geben, die moderner aufgestellt sind. Für mich persönlich wiegt der Sicherheitsaspekt deutlich schwerer und neu bedeutet eben nicht immer auch sicherer. Neben der Tatsache, dass die Zusage zu meiner Immobilienfinanzierung kurze 5 Tage dauerte (die eigene Bank kennt schließlich die Kontobewegungen bestens), nutze ich intensiv das kostenlose Extrakonto. Neben (derzeit allgemein kleinen) Zinsen habe ich dort die Flexibilität jederzeitiger Einzahlungen und Abhebungen in beliebiger Höhe. Für die Sicherheit sorgt ein Referenzkonto, auf das einzig und allein Auszahlungen getätigt werden können. Ich bin kein Angestellter der ING-DiBa, sondern nur - immer noch - begeisterter Kunde.
Heinz W.

10.12.2015 | HypoVereinsbank: In die Jahre gekommen
Ich wohne im Münchner Einzugsgebiet, da ist die Bankendichte schon etwas geringer. Bei uns im Ort gibt es die üblichen Verdächtigen: Sparkasse, Münchner Bank und HypoVereinsbank. Nur Online-Banking wollte ich nicht, nach einigem Hin und Her habe ich mich dann für das Klassikkonto der HVB entschieden, auch weil die Geldautomaten zur Cash Group gehören, und direkt neben der Arbeit ein Postbank-Geldautomat ist und im Heimatort fußläufig nur 200m von zu Hause die HVB-Filiale. Schnell ging die Kontoeröffnung nicht, auch die spätere Eröffnung eines Depots nicht. Auch für den Dispo musste ich extra rein in die Filiale. Wirklich günstig ist das Konto auch nicht, für eine Bank ist die Filiale doch arg in die Jahre gekommen. Kostenfrei war das Konto nicht wirklich, Kosten für Konto- und Kreditkarte fielen an, manchmal auch Kontoführungsgebühren, wenn das Guthaben auf dem Girokonto zu klein war. Wirklich gut beraten fühlte ich mich nicht, das Personal wurde radikal ausgedünnt. Später ging oft der Geldautomat nicht. Der Anfang vom Ende, die Filialschließung vor Ort. Und schon war ich wieder bei der Sparkasse.
Klara B.-S.

08.12.2015 | Fidor Bank AG: Gute Bank - aber es gibt Potenzial nach oben
Bei Fidor Bank möchte ich jammern auf relativ hohem Niveau. Zuerst positive Beobachtungen: 1) Das Giro-Konto ist kostenlos ohne Wenn und Aber. Das ist schon Mal sehr gut. 2) Die Bank arbeitet nicht mit der Schufa, sondern mit einer anderen Firma. Deswegen erscheint sowohl Girokonto als auch der gewährte Dispokredit nicht in der Schufa. 3) Als sehr positiv empfinde ich die sofortige Ausführung der Überweisungen. Die Überweisungen werden nicht nur intern, sondern auch an andere Banken sofort ausgeführt. So wird das Geld beim Empfänger normalerweise schon kurze Zeit später noch am selben Tag gut geschrieben. Weniger gut gefällt mir persönlich die Webseite. Die Bank will wohl junge Kundschaft anlocken und setzt auf die Elemente, die man sonst aus sozialen Netzwerken kennt. Die Webseite wirkt auf mich völlig überladen und drängelt ziemlich sinnlose Inhalte in den Vordergrund. Um alltägliche Bankgeschäfte erledigen zu können, muss man aber lange und viel klicken. Bei der zum Konto gehörigen Karte gibt es ebenfalls Licht und Schatten. Wenn man die Karte nur zum bargeldlosen Verkehr einsetzt, bekommt man unter Umständen sogar 2 Euro gutgeschrieben. Nach 2 kostenlosen Geldabhebungen monatlich, muss man für Geldabhebung aber Geld bezahlen. Dieser Erziehungseifer der Bank finde ich ziemlich daneben. Es gibt genug Banken, die ihren Kunden bei Geldabhebungen völlig freie Hand lassen. Der zweite "Mecker"-Punkt ist die Kombi-Funktionalität der Karte. Die Karte ist gleichzeitig eine Maestro- und Master-Karte in einer Karte. Genau aus diesem Grund eröffnete ich eigentlich das Konto bei der Bank. Ich wollte unbedingt so eine "geile" Karte haben. Es hat sich jedoch im Alltag herausgestellt, dass eine Kombi-Karte eher unbequem ist. Man muss fast bei jeder Zahlung zusätzlich die Auswahl treffen, mit welcher der beiden im Chip gespeicherten Karten man zahlen will. Und das verschwendet viel zu viel Zeit. Bis man richtige Bedienelement zur Auswahl der Karte findet und bedient, vergeht meiner Meinung nach zu viel Zeit.
Andreas S.

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