Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

19.08.2015 | comdirect bank AG: Depot und Beitrag zu P-Konto
Ich kann zur comdirect bank AG nur Positives berichten. Transparente Depotkosten, sehr freundliche Mitarbeiter, vorbildliches Online-Banking. So stell ich mir eine Direktbank in der heutigen Zeit vor. Zu dem Bericht bezüglich P-Konto kann ich nur sagen, dass man sich nicht wundern darf, dass die Bank einem das Vertrauen entzieht, wenn man sein Konto in ein P-Konto umwandelt. Da muss man als Kunde finanziell schon sehr angeschlagen sein, wenn man eine solche Maßnahme ergreift. Aber es sind ja immer die bösen Banken ... Ohne Sicherheiten würde man privat auch keine Geldgeschäfte eingehen.
R. S.

16.08.2015 | Deutsche Postbank AG: Karte defekt
Eines Tages, als ich grade dabei war meinen Tan-Generator mit einigen Verrenkungen an den Bildschirm zu pressen, um nach einigen Minuten abzubrechen, nachdem der Krampf abgeklungen war, ein erneuter Versuch (so etwas Vorsintflutliches) meldete der Generator, dass die Karte defekt ist. Am nächsten Tag zur Postfiliale am Ort: Auskunft der Fachkraft am Schalter: Weiß ich nicht, kann ich nicht helfen, Überweisungsträger habe ich nicht. Am Nachmittag Postbank Finanzcenter in Hannover: Karte muss eingeschickt werden, Überweisungen habe ich nicht, müsste ich bestellen. Der Hinweis, dass ich Miete und andere Rechnungen überweisen muss, wurde mit Schulterzucken beantwortet, die neue Karte würde 14 Tage dauern. Eine nette Dame, die an einem Beratungstisch saß, erbarmte sich und gab mir 5 Überweisungen, die sollte für 14 Tage reichen. Nach gut 14 Tagen wieder ins Finanzcenter zum gleichen Schaltermensch. Nachfrage die 14 Tage wären um, entrüstete er sich, so etwas hätte er nie gesagt, sowas dauere 5 bis 6 Wochen, wir waren immer zu zweit, also mit Zeuge. Unter lautem Gezeter gab er mir gnädig noch drei Überweisungen. Und nach Telefonaten, mit wem weiß ich nicht, bekam ich von meinem eigenen Konto Bargeld ausgezahlt. Telefonhotline gibt es nicht, dafür brauche ich eine TAN, die ich ohne Karte nicht erzeugen kann. Die neue Bank erledigt den Wechsel, brauch mich um nichts kümmern. Eine neue Karte hatte ich nach 2 Tagen. Postbank: 5 Wochen für eine neue Karte passt wohl eher ins Mittelalter
Detlef Heuer

10.08.2015 | Deutsche Postbank AG: Sehr lange Bearbeitungszeiten, ständig angeblich verschwundene Briefe
Ja, tut mir leid Postbank, ich kann nur negatives berichten. Wie oft habe ich Überweisungen oder Briefe per Post geschickt, nie davon gehört. Vor ca. 2 Monaten, obwohl am Geldautomat nur 2x falsche PIN angegeben, sofort Karte eingezogen. Ich war am Postschalter, desinteressierter Herr war nur kurz angebunden, anstatt in den Automaten hereinzuschauen, ich sollte neuen Antrag stellen und ca. 2 Wochen warten. Gesagt, getan, es sind mittlerweile 6 Wochen vergangen, nichts gehört! Was für ein Service!? Bei jeder Gelegenheit werden saftige Gebühren erhoben, auch von Schülern und Studenten. Obwohl bei der Kontoeröffnung gesagt wird, dass die Schüler und Studenten nicht zahlen müssen. Neue Karte, neue PIN - alles kostet viel Geld.
Lilly K.

03.08.2015 | ING-DiBa AG: Wechsel von Sparda zur ING-DiBa
Seit 2 Monaten habe ich jetzt ein Girokonto bei der ING-Diba. Ich bin bis jetzt begeistert, wie einfach Online-Banking sein kann. Kleine Vorgeschichte: Nachdem die Karten bei der Sparda-Bank Berlin für Genossenschafts-Miglieder (!) immer teurer wurden (29 Euro/Jahr Mastercard + 7,50 Euro/Jahr für Maestro-Karte) und ich eine Filiale eigentlich nicht benötige, bin ich zur ING-Diba gewechselt. Da ich da schon ein Extra-Tagesgeldkonto bei denen hatte, dauerte die Eröffnung eines Girokontos nur ein paar Klicks. Die Post mit den Unterlagen, Karten und PINs kam sehr schnell an. Ein Dispo wurde auch gleich gewährt. Dann fing ich an, mein anderes Tagesgeldkonto aufzulösen und auf das Girokonto zu überweisen. Von dort schob ich den größten Teil des Geldes weiter auf das Extra-Konto. Das Gute dabei, ich habe die zurzeit 75 Euro Wechsel-Prämie (bei Nutzung als Gehaltskonto) schon bekommen, obwohl mein Gehalt noch gar nicht auf das neue Konto gelaufen ist. Das haben wohl meine eigenen Überweisungen bewirkt! Sehr löblich! Auch die Handy-Apps sind genial. Geld überweisen vom Handy geht mit abfotografieren der Rechnung oder des beigelegten Überweisungsträgers schneller, als alles am PC einzutippen! Super! Auch die App mit PushPIN (SmartSecure) ist genial. Keine Pins mehr suchen. Abgesehen davon bekomme ich jetzt (fast) überall kostenlos Bargeld mit der Visa-Card am Automaten. Alles in allem habe ich als "Generation 50+" den Wechsel bis jetzt nicht bereut.
J. S.

30.07.2015 | comdirect bank AG: P-Konto
Heute möchte ich mal einen Beitrag zum Thema comdirect zum Besten geben. Angefangen hat alles im letzten Jahr, wir eröffneten ein Konto bei der comdirect und bis heute lief alles reibungslos eigentlich, denn das Konto sollte zu einem P-Konto umgestellt werden. Nun ist das Konto umgestellt, damit ist es aber völlig nutzlos geworden. Bezahlung mit Karte geht nicht mehr, Geldabheben mit Karte geht auch nicht mehr und generell sagte mir ein freundlicher Mitarbeiter heute Morgen, die Karte könne ich wegwerfen. Geld gibt es nur noch in bar bei der Commerzbank. Bei der Commerzbank soso, und nur noch in bar, zum Glück funktioniert die Überweisungsfunktion noch, sonst wäre das Wochenende wohl gestorben. Geld nur noch am Schalter ist in der heutigen Zeit ein absolutes NoGo. Da bleib ich lieber bei meiner Volksbank, die machen nicht so ein Theater.
Jan E.

29.07.2015 | Deutsche Postbank AG: Lange Bearbeitungsdauer
Als Testamentsvollstrecker gab ich am 17.3.2015 eine zweite Tranche bei der Postbank zur Auszahlung an die Erben in Auftrag. Nach 6 Wochen war immer noch nichts passiert. Trotz wiederholter Mahnung und Aufforderung, den Betrag zu überweisen, ist das jetzt 4 1/2 Monate später immer noch nicht geschehen. Wie lang die Bearbeitungsdauer ist, ist kaum abzusehen. Die Mitarbeiter der hiesigen Bankniederlassung versuchten die Verzögerungen damit zu erklären, dass in der Zentrale in München es zu Staus infolge eines Systemwechsels gekommen sei. Man müsse mit zwei Monaten rechnen. Vielleicht hat diese Berechnung etwas mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun.
K. J. Schneider

28.07.2015 | Santander Bank (ehemals SEB): Als ALGII-Empfänger unerwünscht
Ich habe seit fast 10 Jahren ein Konto bei der Santander Bank und eigentlich war es bis vor 2 Jahren auch gut. Da schloss dann die Filiale in unserem Ortsteil von heute auf morgen ohne Vorankündigung und alle Kundenkonten wurden in die Filiale in der City umgelagert. Damit fing das Desaster an. Jetzt musste man immer für seine Bankgeschäfte in die City. Ok, bin dann auf Online-Banking umgestiegen. Dann wurde ich arbeitslos, bis dato hatte ich ein gebührenfreies Konto aufgrund meines Gehaltes von mehr als 1.250 Euro. Durch meine Arbeitslosigkeit kam weniger Geld rein ... also musste ich nun monatlich bis 25 Euro an Kontoführungsgebühren zahlen. Jetzt habe ich immer noch keinen Job und bin zur Bank, um mir ein P-Konto einzurichten, da ich nur 399 Euro ALG II beziehe. Jetzt wird es richtig lustig, Aussage der Filialleitung: Das Konto ist überzogen ... das muss erst ausgeglichen werden. Wenn Sie kein Geld haben, fragen sie Freunde oder Verwandte, ob die Ihnen was leihen, wenn das nicht geht, verkaufen Sie Ihre Möbel oder Schmuck, Auto oder sonst was ... Wir übergeben aber Ihren Fall an unsere Intensiv-Kundenbetreuung (bin ich krank oder was?). Anruf der Filialleitung bei der Intensiv-Kundenbetreuung in Mönchengladbach, Filialleitung schildert meinen Fall der Dame am Ende der Leitung, dann wird mir der Hörer gereicht. Die Dame in Mönchengladbach stellt sich kurz vor und haut mir einen Betrag von 138 Euro um die Ohren, den ich ab sofort monatlich zahlen müsste, um mein Konto auszugleichen. Ich sage der Dame sorry, das geht nicht, ich kann nicht von 399 Euro abzüglich 138 Euro leben. Ich wäre aber bereit 50 Euro zu zahlen. Die Dame: Nein, Sie zahlen 138 Euro oder wir kündigen Ihr Konto und dann müssen Sie alles sofort zahlen. Ich, liebe Frau, ich liege weit unter dem pfändungsfreien Satz. Und ich bin zu Ihnen gekommen, um eine Vereinbarung zu treffen, ich biete Ihnen 50 Euro monatlich an, die ich noch nicht einmal zahlen müsste und Sie drohen mit Kündigung. Das nenne ich mal Intensiv-Betreuung.
Samira Kibura

27.07.2015 | HypoVereinsbank: Schlechte Konditionen, Umstellversuche auf Modell mit Kontoführungspreis
Im Vergleich mit anderen Banken habe ich seit 1993 immer wieder die Konditionen sowohl bei Darlehenszinsen als auch bei Guthabenverzinsung verglichen. Die Hypo war dabei stets nicht konkurrenzfähig. Das FC Bayern-Sparbuch ist für Kinder ein netter Gag, wenn man es genauer durchrechnet, ist aber auch hier der Zins niedriger als woanders. Die Hypo hat vor Jahren für eine große ortsansässige Firma gute Mitarbeiterkonditionen gewährt (kostenfreies Girokonto zum Akquirieren von Neukunden). Nur deshalb war ich Kunde. Nach wenigen Jahren wurde im Abstand von etwa einem Jahr immer wieder versucht, das Kontomodel auf ein gebührenpflichtiges Modell umzustellen. Es gab als Lockangebot einige ungewöhnliche Aktionen. Es wurde angeboten, für jede Überweisung, einen Betrag (10 Cent oder so) zu bekommen. Gleichzeitig wäre aber ein monatlicher Kontoführungspreis zu zahlen gewesen. Die Bankmitarbeiter rechneten mir vor, dass ich damit also noch Geld herausbekommen würde, anstatt zu zahlen. Bis vor einiger Zeit gab es die Regelung, bei einem Durchschnittsguthaben von 2.500 Euro pro Monat kostenfrei zu bleiben (HVB Konto Klassik). Ich hatte der Umstellung stets widersprochen, doch die Berater vor Ort versuchten mir einzureden, dass ich nicht widersprechen müsste, denn mein Durchschnittsguthaben würde ohnehin über dieser Grenze liegen und deshalb bliebe das Konto ohnehin kostenfrei. Nach einigem weiteren Ärger z. B. relativ hohen Gebühren für ein Treuhandkonto, den "nicht ganz so freundlichen" Mitarbeitern in der Filiale und letztlich der Filialschließung am 19.03.2015, habe ich mich entschlossen die Bankbeziehung zu beenden. Doch die Auflösung gestaltet sich schwierig: Am 17.04.2015 habe ich am neuen Standort die Kontoschließung beauftragt. Bei einigen Anrufen bei der Bank, die Sache endlich zu beenden, blieb es leider bei Beteuerungen der Bankmitarbeiter sich zu kümmern, ohne weiteren Erfolg. Stattdessen immer wieder schriftliche Aufforderungen von der Bank, über tolle Angebote im Darlehensbereich zu sprechen und eine Ankündigung, dass der mögliche Dispokredit nur noch wenige Monate zur Verfügung stehen würde und ein Termin vereinbart werden solle. Ich hatte bei der Hypo nie einen Kredit in Anspruch genommen, noch das Konto jemals überzogen. Dann schriftliche Aufforderung mit Androhung Rechtsschritte meinerseits und endlich doch die Kontoschließung. Bei dem letzten Rechnungsabschluss wurde nun unberechtigt ein Kontoführungspreis berechnet. Erneuter Widerspruch von mir. Wie die Sache ausgehen wird, weiß ich noch nicht, aber ich vermute, dass das zumindest den Ombudsmann beschäftigen wird ...
G. G.

19.07.2015 | ING-DiBa AG: Soweit solide aber nicht wirklich modern
Solide Bank, super mit kostenlosem Geldabheben (auch wenn einige Automaten hier in Berlin die Karte nicht akzeptieren und es dann nur heißt "Autorisierung fehlgeschlagen") und gutem Service soweit. Leider ziemlich altmodisch für eine Online-Bank. Da ist die Deutsche Bank selbst um einiges moderner aufgestellt mit Push-Up-Benachrichtigungen bei der Kreditkarte, Sicherheitsdienste rund um die Karten usw. Die ING DiBa könnte sich gut etwas bei number26 abgucken. Vor allem nervig, dass die Kreditkarten-Abbuchungen bei Bezahlungen meist erst 3 bis 5 Tage später zu sehen sind. Nicht wirklich übersichtlich. Die Deutsche Bank oder auch number26 zeigen bei Kreditkartenzahlung die Abbuchung sofort an. Vom System um einiges schneller und moderner.
Andreas Sommer

16.07.2015 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Man kann nicht alles haben
Kostenlose Online-Girokonten gibt es wie Sand am Meer. Oft muss man Kompromisse eingehen. Günstige Konditionen beim Dispo oder gar Werbeprämien wollen finanziert sein. Bei der Wüstenrot direct ist der Dispo ziemlich hoch, die Karten kosten nichts, allerdings gibt es beim Geldabheben mit der Visa schon Einschränkungen. Beim Kontowechsel bin ich schon komfortabler unterstützt worden, da merkte ich auch, dass die Hotline freundlich formuliert eher gemächlich daherkommt. Beim Online-Banking wurde zu viel gespart, eine Überarbeitung wäre wünschenswert. In der Online-Anzeige gefällt mir der Schreibmaschinen-Stil gar nicht, ich dachte, der wäre seit den 90ern out. Die Dispo-Erteilung ist viel zu bürokratisch, ich kann es ja bei großen Risiken verstehen, aber ich bin eher gut situierter, angestellter Standardkunde. Standard ist auch, ganz normale TANs zu verwenden, das hatte ich vorher schon viele Jahre nicht mehr gesehen. Für die Gehaltskonto-Prämie von damals stattlichen 120 Euro hat man auch einige Nachteile einzustecken, wie nicht zuletzt die Zugehörigkeit zum CashPool-Geldautomatenverbund, deren Automaten es im ländlichen Raum wenig gibt. Ich weiß nicht, ob ich wieder zur Wüstenrot direct wechseln würde.
Harry Kastner

16.07.2015 | Deutsche Postbank AG: Da nutzen 25 Jahre Kundentreue auch nichts
Wenn man langjähriger Kunde ist, hofft man auf ein wenig mehr Verständnis, oder zumindest nicht schriftlich einfach abgebügelt zu werden. Ich wollte meine 18-jährige Tochter als Postbankkunde werben, es hätte für den Werber und den Geworbenen 50 Euro Gutschrift bedeutet. Da meine Tochter noch Schülerin ist, fand sie natürlich dieses Angebot sehr interessant. Mein Gedanke war, die Jungen sind die Kunden von morgen, somit wäre ein Lockangebot von 50 Euro gerechtfertigt. Sicherheitshalber noch mal bei der Postbank angerufen, ob dies auch für Schüler ohne regelmäßige Geldeingänge/Gehaltskonto gilt. Am Telefon grünes Licht bekommen. Also Tochter online geworben und Bestätigungsmail mit Daten (Name und E-Mail-Adresse) meiner Tochter im November 2014 bekommen. Meine Tochter hat ebenfalls eine E-Mail mit einem Link für die Eröffnung des Kontos bekommen. Im Februar mal nachgefragt, was mit den 50 Euro sei. Antwort: Meine Tochter hätte zwar den Link als Geworbene betätigt, aber dann einen Haken bei Amazon-Gutschein gemacht und den gebe es nur bei Eröffnung eines Gehaltskontos. Ich mich also auf die Bestätigung für mich als Werber berufen und gesagt, dass es ja offensichtlich ein Fehler war und sie dies unbeabsichtigt gemacht hat, aber dennoch dem Werber die 50 Euro zusteht ...?! Daraufhin von der Postbank-Beschwerdestelle ein Brief bekommen: "Es ist der geworbenen Kontoinhaberin selbst überlassen, auf welchen Vertriebsweg sie ihr Konto eröffnet. In diesem Fall wählte Frau K... den Weg für den Erhalt einer Aktionsprämie. Hinsichtlich der Prämie aus dem Online-Empfehlungsprogramm ergeben sich keine neuen Gesichtspunkte. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht weiter darauf eingehen werden. (!) - Tja, nach 24 Jahren Postbank war es das für mich. Ich bin nach wie vor der Meinung, wenn ich jemanden werbe, egal welche Prämie er dann auswählt, wurde er von einem Kunden geworben. Somit kam die (bestätigte) Kundenwerbung zustande! Wieso führt der Link von dem Online-Empfehlungsprogramm überhaupt zu einer neuen Auswahl??? Ferner kann man bei Kunden die über 20 Jahre treu sind (mit Krediten etc.) auch mal gnädig sein, wenn die Tochter die nie mit Bankgeschäften zu tun hatte, die falsche Prämie wählt (da sie ja kein Gehaltskonto haben kann und somit auch nicht die "falsche" Prämie).
C. Schenck

15.07.2015 | comdirect bank AG: Beste Bank, die ich je hatte
Ich bin erst 18 Jahre alt, das Mindestalter um bei comdirect ein Konto eröffnen zu dürfen. Bald aber wird sich das laut Kundenservice ändern. Auf jeden Fall habe ich alles, was ich erhalten sollte, innerhalb einer Woche bekommen und man hat mir meinen Antrag auf Disposition genehmigt. Davor war ich bei der Commerzbank und dort wollte man aufgrund von baldigem Ende meines Studiums mein Konto auf ein teureres Modell abändern. Die comdirect kann mehr, ist damit besser und hat einen Service, wie ich ihn in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt habe! Man nimmt sich für einen Student 45 Minuten Zeit und redet freundschaftlich, aber trotzdem seriös mit dem Kunden.
Elias J.

12.07.2015 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Positiver geht fast nimmer
Diese Bank ist für Rentner mit einem Einkommen von über 600 Euro sehr zu empfehlen. Selbstverständlich will eine Bank an ihren Kunden verdienen, sonst wäre es keine Bank, sondern ein Wohlfahrtsinstitut, aber gemessen an anderen Banken oder Sparkassen ist die Targobank mit einer der günstigsten und problemlosesten, sofern man das Onlinebanking beherrscht und einige Sicherheitsregeln einhält. Ich selbst bin seit über zwei Jahren bei dieser Bank und hatte keine Probleme, selbst dann nicht, als mal das Konto aus Versehen um einige Euro über das Limit lief. So was nenne ich Kundenfreundlichkeit, die man bei anderen Banken nicht findet.
E. Daffner

08.07.2015 | norisbank GmbH: Geduldete Überziehung ohne Dispo kostet kräftig
Im letzten Quartal wurden plötzlich 6,90 Euro des kostenfreien Girokontos unangekündigt fällig. Informationen dazu hatten wir vorher keine. Ursache: Das Girokonto ohne eingeräumten Dispokredit wurde durch Zahlungsverzug von Krankengeld und zwei Abbuchungen für 4 Tage über das Wochenende um gerade mal 14 Euro ungenehmigt "überzogen". Dafür würden regulär "hohe" Überziehungszinsen von 13,30% p. a. fällig, wenn es eine geduldete Überziehung gewesen wäre. Nein, bei dieser Bank hat man einen Weg geschaffen, in solchen Fällen per versteckten Klauseln im Preisaushang gleich eine hohe Pauschale von 6,90 Euro zu kassieren. Angeblich schon per Info vor einem Jahr in den Kontoauszügen. Leider hatten wir das Konto da noch gar nicht! Als kleiner Trost gibt es die gute Lösung: Sollten diese Überziehungszinsen im Quartal höher als die 6,90 Euro liegen, dann hat man nur die Überziehungszinsen von 13,30% p. a. zu bezahlen, die dann ja höher liegen. Also man könnte die ganzen 3 Monate mit ca. 208 Euro da in der Kreide stehen, bevor sich diese Pauschale von 6,90 Euro erst erhöht. Wir werden gegen diese Maßnahme Beschwerde beim Bankenverband einlegen!
Willy V.

07.07.2015 | ING-DiBa AG: Keine Probleme mit der ING-DiBa
Ich bin seit Anfang meines Studiums vor zwei Jahren mit meinem Girokonto bei der Ing-Diba und habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Das kostenlose Konto mit dem ebenfalls kostenlosen Kartendoppel (Girokarte + Visa) passt für mich gut, da ich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land kostenlose Geldautomaten via VisaCard habe. Zusätzlich habe ich das Glück, dass die ING auch einige wenige eigene Geldautomaten an meinem Studienort hat, ich also sogar beide Karten am Automaten einsetzen kann. Die Liste der Geldautomaten findet ihr leicht in dem sehr klaren und guten Online-Banking. Jetzt wieder, aber auch damals, gibt und gab es eine Prämie, wenn man Gehalt oder Bafög über das Konto laufen lässt. Meines Wissens geht das sogar, wenn man früher schon mal Girokunde war, aktuell aber kein Konto hat. Dazu bietet die ING-DiBa ein KwK-Programm für mehrere Produkte (Giro, Tagesgeld, Depot), was wir unter uns Kommilitonen weidlich genutzt haben. Auch hier muss man kein absoluter Neukunde sein. Telefonisch war die ING-Diba bisher immer gut erreichbar. So recht habe ich nichts zu meckern.
Celina W.

05.07.2015 | ING-DiBa AG: Versprechen gehalten
Auf der Suche nach einem Anbieter für vermögenswirksame Leistungen bin ich in 2014 auf die "Mutter aller VL-Sparanlagen" gestoßen. Ein Zinssatz von 2,0% (heute 1,5%) klingt nicht spektakulär, aber sucht in Bezug auf diese Anlageform seinesgleichen. Es ist nicht erforderlich, dort auch ein Girokonto zu führen, jedoch lag der Schluss nahe, entsprechend nachzurüsten. Der Eröffnungsprozess verlief sehr zügig. Gestartet am 9.3. erhielt ich innerhalb weniger Tage Karten, PINs und iTan-Liste. Alternativ zum iTan-Verfahren ist auch das mobile Tan-Verfahren wählbar. Schade finde ich nur, dass man jeweils nur eine Variante verwenden kann bzw. diese Alternativen jeweils separat zu aktivieren/deaktivieren sind. Die ausgelobte Prämie von 75 Euro bei Gehaltseingang wurde mir bereits am 8.4. nach dem ersten Gehaltseingang gutgeschrieben - eher als angekündigt (eigentlich waren zwei Gehaltseingänge Voraussetzung). Auch die anschließende Einrichtung eines Dispositionsrahmens in Höhe von 1.000 Euro war online reine Formsache. Komplettiert wurde das Paket noch mit dem Extrakonto mit dem damaligen Zinssatz von 1,25%, welcher leider nach der 4-Monatsfrist aktuell ausläuft. Kundenfreundlich finde ich den mitlaufenden täglichen Ausweis der aufgelaufenen Zinsen. Überhaupt ist das gesamte Online-Banking und dessen Handhabung sehr bedienerfreundlich gestaltet. Positiv hervorzuheben ist der zusätzlich einzugebene DiBa-Key, eine zusätzliche Zugangshürde via Maus-Eingabe. Rückblickend hat sich aufgrund meiner Suche nach einer VL-Anlage ein "Sorglos-Paket" gefunden. Den Aufwand für den Wechsel von einer anderen Direktbank habe ich bisher nicht bereut.
Stefan P.

03.07.2015 | Santander Bank (ehemals SEB): Nach wie vor gut
Als langjähriger Kunde der BFG, dann SEB und jetzt Santander Bank kann ich nicht meckern. Kostenloses Girokonto, kostenlose Maestro-Karte, kostenlose Visacard, was will ich mehr. Ich gehe selten in die Filiale, werde dort aber immer sehr höflich und korrekt behandelt. Das Onlinebanking funktioniert zuverlässig und macht nie Probleme. Ab und zu wurde ich mal angerufen und gebeten, in die Filiale zu kommen. Der sehr höfliche Kundenberater lud mich auf einen Kaffee ein und stellt neue Bankprodukte vor. Ein gemütliches Plauderstündchen. Die Umstellung auf die neue BLZ nach der SEB-Übernahme durch Santander erforderte zwar einigen Aufwand, aber so oft kommt das ja nun auch nicht vor. Fazit: bin vollauf zufrieden
Dieter R.

03.07.2015 | 1822direkt: Bequemes Girokonto
Da ich bei meinem alten Girokonto bei einer anderen Bank im Urlaub oft keine vernünftige Möglichkeit hatte, kostenlos an Bargeld zu kommen (nächste CashPool-Geldautomaten in 45 km Entfernung oder noch weiter - Sylt, Ostseebäder) war ich auf der Suche nach einer Bank mit nahezu überall erreichbaren Geldautomaten und bin so auf das Angebot der 1822direkt gestoßen. Da meine bisherige Bank für das kostenlose Girokonto keinen Mindestgeldeingang oder Ähnliches fordert, habe ich bei der 1822direkt ein neues Girokonto als Gehaltskonto eröffnet. Von diesem gehen nur fixe Beträge ab. Der verbleibende Betrag wandert auf mein altes Girokonto bei der anderen Bank, von dem ich meine normalen Bankgeschäfte und auch Barein- und -auszahlungen tätige. Die Kontoeröffnung bei der 1822direkt ging via PostIdent schnell und problemlos über die Bühne. Bisher hat es bei der Nutzung noch keine Probleme gegeben. Nervig sind die teilweise etwas längeren Überweisungszeiten selbst von anderen Konten bei der 1822direkt. Aber durch die Nutzung von zwei Girokonten bei zwei unterschiedlichen Banken ist auch dies kein ernsthaftes Problem. Wegen der großen Dichte des Geldautomatennetzes der Sparkassen lohnt sich das Girokonto bei der 1822direkt allemal. Das Online-Banking mit mTAN funktioniert einfach und unkompliziert. Dazu kommt noch die bequeme Erreichbarkeit des Kontos via App mit dem Smartphone. Und als Bonbon dazu die 100 Euro Gutschrift für Neukunden.
B. S.

30.06.2015 | norisbank GmbH: Sehr zufrieden
Seit 7 Jahren ist die Norisbank meine Hausbank. Natürlich fand ich es sehr traurig, als durch die Übernahme der Deutschen Bank die wenigen vorhandenen Filialen geschlossen wurden und tatsächlich hatte ich überlegt, ob ich die Bankverbindung wechseln soll. Letztendlich hatte meine Faulheit gesiegt und ich bereue es bis heute nicht, der Bank treu geblieben zu sein. Die Norisbank hat sich auf sehr einfache Produkte spezialisiert. Das Girokonto ist bedingungslos kostenlos, auch bonitätsschwache Kunden haben sehr gute Chancen zumindest ein preiswertes Guthabenkonto zu bekommen. Optional kann man bei guter Bonität und monatlichen Einkommen eine kostenlose Kreditkarte mit monatlicher Abrechnung bekommen. Besonders gut gefällt mir, dass ich kostenlos an allen Geldautomaten der CashGroup (Deutsche Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank und Postbank) Bargeld ziehen kann. Die Möglichkeiten kostenlos bei der Deutschen Bank Geld einzuzahlen (nur Scheine), Nutzung der SB-Terminals und das Ziehen von Kontoauszügen werden von mir intensiv genutzt. Buchungen, die bis 16:00 Uhr eingereicht wurden, sind am nächsten Tag vorgemerkt und somit verfügbar bzw. ausgeführt, eingebucht wird nachts. Der kostenlose 24h-Service hat mich bis jetzt bei Fragen und Anliegen immer sehr kompetent und freundlich unterstützt. Zugegeben, der Dispozins ist mit über 11% p. a. sehr hoch, auch hat die Norisbank den erhöhten Zins für geduldete Überziehungen nicht abgeschafft. Man sollte aufpassen, dass bei nicht vorhandenem oder zu niedrigem Dispo keine Lastschriften, Überweisungen etc. aufgegeben werden, da für jede geduldete Überziehung pro Quartal mindestens 6,90 Euro fällig werden. Dies kann passieren, wenn man versehentlich nur auf den gebuchten Kontostand und nicht auf den Kontostand inklusive Vormerkposten achtet. Das von der Bank als "Top-Zins-Konto" bezeichnete Tagesgeldkonto ist eine mittelprächtige Katastrophe. Das mTAN-Verfahren ist leider nicht umsonst und kostet pro TAN 0,09 Euro. Trotz alledem darf nicht vergessen werden, dass eine Bank kein Wohlfahrtsunternehmen ist und Gewinne für die Gehälter der Mitarbeiter und Rücklagen erwirtschaften muss. Dazu kommt noch, dass überdurchschnittlich viele Kunden der Norisbank über eine weniger gute Bonität verfügen, sodass eine wichtige Einnahmequelle - das Vergeben von Krediten - stark eingeschränkt ist. Unter Berücksichtigung aller Umstände und dem aktuellen Niedrigzinsumfeld leistet die Norisbank Großes.
J. S.

30.06.2015 | norisbank GmbH: Bareinzahlung zu den Geschäftszeiten
Dass Einzahlautomaten nicht funktionieren, ist nicht nur ein Problem der Deutschen Bank. Nicht wenige Kunden lassen beispielsweise leichtfertig Briefklammern an den Geldbündeln, welche die Automaten zum Teil erheblich beschädigen. An manchen Tagen rückt der Reparaturdienst mehrmals täglich an, um die Maschinen zu reparieren. Dafür kann die norisbank nun wirklich nicht verantwortlich gemacht werden. Tipp: Das Geld sollte nach Möglichkeit zu den üblichen Geschäftszeiten eingezahlt werden. Sollte es Probleme geben, haben mir die Mitarbeiter der Deutschen Bank bislang immer freundlich weitergeholfen. Übrigens wird das Geld in Echtzeit verbucht, bereits Sekunden nach der Ausgabe der Quittung ist die Buchung online ersichtlich, das klappt zuverlässig.
G. U.

28.06.2015 | Santander Bank (ehemals SEB): Professionell sieht anders aus
Seit BFG-Zeiten bin ich bereits Kunde dieser Bank, die nunmehr schon öfters den Besitzer gewechselt hat. Aktuell halt der spanische Ableger. Da seit Zeiten der BfG HBCI-Banking mit Chipkarte angeboten wurde, bin ich auch heute noch dabei. Seit dem Übergang von SEB auf Santander funktioniert der Zugang nur noch gelegentlich. Der Zugang über das Browser-PlugIn ist Glückssache. Kompetente Beratung über die Hotline - Fehlanzeige (den Anruf kann man sich sparen, kostet nur Zeit, ruft lieber bei Opa und Omi an - bringt mehr). Fazit: Werde nunmehr eine neue Hausbank suchen. Noch etwas zur individuellen Kundenbetreuung: Seit rund vier Monaten sendet man mir einen neuen Finanzierungsvorschlag (Immobilienanschlussfinanzierung) zu. Dieser ist bis heute nicht eingetroffen! Nun ja, vielleicht kommt der Überbringer ja zu Fuß aus Mönchengladbach oder Frankfurt. Ich habe mich nunmehr entschieden, mit einer anderen Bank die Anschlussfinanzierung zu machen. Mein Depotkonto bekommt auch die neue Hausbank. Empfehlung: Wenn es laufen und der Service stimmen soll - dann geht man am besten zu einer anderen Bank.
Anton Leidiger

26.06.2015 | norisbank GmbH: Nicht zu empfehlen
Seitdem diese Bank eine reine Online-Bank ist, sollte sich jeder gut überlegen, ob er da Kunde werden möchte. Da ich ausschließlich auf Guthabenbasis arbeite, alles online mache und monatlich eine einzige Bareinzahlung tätige habe ich das Problem, mein Geld einzahlen zu können. Manchmal geht es, manchmal nicht. Warum es nicht geht, weiß niemand. Die beiden Geldhäuser Deutsche Bank - norisbank schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Heute war es wieder mal so weit. Sämtliche Einzahlungsterminals bei der Deutschen Bank abgefahren. Bin mein Geld nicht losgeworden. Anruf bei norisbank. Immer das Gleiche: "Terminal defekt, Karte defekt", ist die Antwort. Neue Karte kostet 6 Euro. Mir ist das jetzt zu dumm. Kündigung ist geschrieben.
W. D.

17.06.2015 | Deutsche Skatbank: Unflexibel
Ich habe das Konto nun seit 6 Monaten. Ich bin zu dieser Bank gewechselt, weil meine alte Volksbank ihre Gebühren zu Beginn 2014 drastisch erhöht hatte. Da ich Basis-Lastschriften zugunsten meines Kontos ausführen muss, brauche ich ein Geschäftskonto. Das große Manko bei der Skatbank: Man muss in gleicher Höhe, in der man die Lastschriften machen möchte, ein Termingeldkonto mit derzeit 0,20% für mindestens 6 Monate anlegen. D. h. macht man die Lastschriften in Höhe von 50.000 Euro innerhalb von 30 Tagen, muss ein Termingeldkonto in Höhe von 50.000 Euro vorhanden sein. Zu Beginn der Geschäftsbeziehung wurde versprochen, wenn nicht allzu viele Rücklastschriften da sind, wird die Bank auf das Termingeldkonto verzichten. Nun, nach 6 Monaten heißt es, die Geschäftsbeziehung muss 1 Jahr bestehen, um "vielleicht" aufs Termingeldkonto zu verzichten. Es sind leider unverlässliche Aussagen. Dies habe ich vor der Kontoeröffnung nicht gewusst. Das kenne ich bisher auch nicht als die übliche Praxis. Nun ist es natürlich für einen Geschäftsmann unnütz, das Geld auf dem Skatbank-Termingeldkonto herumliegen zu lassen, anstatt damit zu arbeiten. Zur Kommunikation mit der Bank kann ich sagen, dass starr auf die Regeln verwiesen wird. In diesem Fall braucht es keine Telefonate, sondern man muss nur die AGBs lesen. Ich bin enttäuscht, und werde eventuell wieder wechseln.
anonym

16.06.2015 | Commerzbank AG: 0-Euro-Konto ist bestes Girokonto, das ich je hatte
Ich war bislang Kunde bei Direktbanken. Sie überzeugen durch starke Konditionen, kostenlose Bargeldverfügungen an fast jedem Automaten sowie einer kostenlosen VISA- oder Mastercard. Die fehlende Möglichkeit z. B. hohe Summen an Bargeld abzuheben bzw. auch mal Geld am Automaten einzuzahlen, waren mir jedoch ein Dorn im Auge, sodass ich mich entschied, ein Girokonto bei einer Filialbank abzuschließen. So stieß ich vor 5 Monaten auf das Angebot der Commerzbank, das neben der kostenlosen Kontoführung bei einem Geldeingang von 1.200 Euro 100 Euro Startguthaben auslobte. Mein Fazit nach 5 Monaten: Ich bin superzufrieden. Das Online-Banking macht einen aufgeräumten Eindruck, bietet ein digitales Haushaltsbuch, ist einfach und sicher. PhotoTAN und mTAN stehen zur Verfügung. Kostenlose Geldabhebungen sind nur an Automaten von CashGroup-Banken oder an Shell-Tankstellen möglich. Bei mir in Berlin gibt es diese an fast jeder Ecke, sodass ich den oben beschriebenen Vorteil von Direktbanken nicht vermisse. Im Gegensatz zu anderen Banken stellt die Commerzbank Automaten zur Verfügung, die das Einzahlen von Münzgeld und Noten ermöglichen. Für größere Geldabhebungen stehen die Ansprechpartner in den Filialen bereit. Bei einem Verlust der Girocard, kann dort z. B. noch am selben Tag eine neue Girocard gefertigt und ausgegeben werden. Geld am Schalter per Identifizierung mittels Personalausweises ist ebenfalls möglich. Wo gibt es solch einen Service? Garantiert bei keiner Direktbank. Negativ ist, dass die Kreditkarte der Commerzbank nicht kostenlos ist und auch mit ihren Konditionen nicht überzeugt. Ich würde daher jedem die Mastercard der Advanzia Bank empfehlen. Meinem Konto wurde übrigens nach 3 Monaten das ausgelobte Startguthaben gut geschrieben. Das Konto besticht durch seine Online-Fähigkeit und durch den oben genannten Service, den nur eine Filialbank anbieten kann.
anonym

15.06.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Kundenservice legt auf
Ich habe ein Cash Konto bei der DKB (da lief fast alles reibungslos, wenn ich auch das Freischalten des Internetkontos nicht trivial empfinde und noch nie so viele Briefe bekommen habe). Für unsere Kinder wollten wir dann ein DKB-CASH U18 eröffnen, wegen der unter anderem guten Zinsen. Dann haben wir erfahren, dass wir die Original-Geburtsurkunde oder eine Abschrift (Kosten 10 Euro) einsenden sollen. Auf Nachfrage, ob das wirklich sein kann (übrigens steht nirgends, dass die Urkunde zurückgesendet wird), stimmte mir der Callcenter-Mitarbeiter zu. Selbstverständlich bräuchte man nur eine Kopie, denn eine Geburtsurkunde gibt man ja nicht aus der Hand. Dann stockte er - ach ne, sie brauchen das Original oder die Abschrift. Natürlich eröffnen ganz viele trotzdem ein solches Konto und es sei noch nie was passiert. Als ich meinen Unmut kundtat und gerade noch nachfragen wollte, ob es vielleicht doch eine Alternative gibt, hörte ich nur noch das Besetztzeichen. Der Herr hatte aufgelegt! Der nächste Mitarbeiter gab auch eine andere Auskunft als in den FAQ steht. Also entweder unter 16 Jahren, vielleicht auch unter 12 (man weiß es nicht) muss man die Originalurkunde zuschicken oder eine Abschrift organisieren und mitsenden. Schöne Extrakosten und irgendwie nicht so hilfreiche Callcenter-Mitarbeiter.
Katharina Stalf

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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