Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

Neben den Konditionen können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Ausrichtung auf Internetkunden usw. für oder gegen einen Girokonto-Anbieter sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.

Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direkt, AgrarBank, Allianz Bank, Augsburger Aktienbank AG, Bank 1 Saar Direkt, BBBank eG, comdirect bank AG, Commerzbank AG, Cortal Consors S. A., CRONBANK AG, DAB bank AG, Degussa Bank GmbH, Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG, Deutsche Postbank AG, Deutsche Skatbank, DKB, Deutsche Kreditbank AG, GLS Gemeinschaftsbank eG, Haspa-DIREKT, HypoVereinsbank, ING-DiBa AG, netbank AG, norisbank GmbH, Santander Bank (ehemals SEB), Santander Consumer Bank AG, SKG Bank AG, Steyler Bank GmbH, TARGOBANK AG & Co. KGaA, Volksbank Eisenberg Direkt, Volkswagen Bank direct, Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank, Ziraat Bank International AG

neutrale Wertung 06.11.2010 Ziraat Bank International AG: Verbesserungsbedarf bei elektronischen Kontoauszügen
Zur Ziraat Bank kam ich vor rund zwei Jahren, in den Zinshochtagen, wo es noch Zinsen über 4 Prozent gab. Als Girokonto nutzte ich das Konto seinerzeit aber kaum, eher als Tagesgeldkonto. Bald merkte ich, dass ich das Konto auch sehr gut als Girokonto nutzen konnte und blieb auch dabei. Heute sind die Zinsen über mehrere Schritte auf 1,70 Prozent gesenkt worden, sodass ich das Konto nicht mehr als Tagesgeldkonto einsetze. Ende des letzten Jahres stellte die Ziraat Bank auf Kontoauszüge in elektronischer Form um. Dies begrüße ich sehr, denn es spart der Bank unnötiges Porto und Papier und ich als Kunde brauche keine Kontoauszüge abzuheften und kann diese relativ bequem auf meinem Rechner ablegen. Außerdem schont dies die Umwelt. Leider besteht bei der Umsetzung noch Verbesserungsbedarf. Als Kunde habe ich 60 Tage Zeit, um meine Kontoauszüge abzurufen. Sonst fallen Portogebühren an. Die Kontoauszüge eines abgelaufenen Monats liegen am Ende der ersten Woche des darauf folgenden Monats vor. Nichtsdestotrotz tragen die Kontoauszüge das Datum vom abgelaufenen Monat. Es ist nicht ersichtlich, welche Kontoauszüge man bereits abgerufen hat. Und als Kunde kann man gelesene Kontoauszüge nicht markieren. Hier ist meines Erachtens Dissens mit der Bank vorprogrammiert, denn der Kunde hat keine Übersicht über die Kontoauszüge und zieht gegenüber Portoberechnungen der Bank eventuell den Kürzeren.
Mirko Klimm

negative Wertung 06.11.2010 Deutsche Postbank AG: mTAN? - Nein, danke!
Als ich 1998 mein Girokonto bei der Postbank eröffnete, war sie eine der ersten größeren Banken, die ein kostenloses Girokonto überhaupt anbot. Zuvor war ich 18 Jahre lange Kunde meiner örtlichen Sparkasse, deren Kontoführungsgebühren entsprechend schlecht aussahen im Vergleich zum damaligen Postbankangebot. Und so wechselte ich denn auch mein Girokonto zur Postbank. Bedingung war seinerzeit ein monatlicher Geldeingang von 2.000 DM, egal ob bar und unbar. Heute wird ein bargeldloser Eingang verlangt, sodass Abhebungen mit sofortigen Einzahlungen ausgeschlossen sind. Nach der Euro-Einführung verlangte die Postbank dann 1.250 Euro und senkte den Mindestgeldeingang im vergangenen Jahr auf 1.000 Euro. Über die Jahre verschlechterte sich der Service im Filialbereich und verbesserte sich leicht im Onlinebereich. Früher konnte man noch von einer Filialbankstruktur sprechen, heute kann man das nicht mehr. Die Postbank dünnt mehr und mehr ihre Filialen aus. Abstriche musste man schon früher im Kauf nehmen, weil die Berater in der Regel keine voll ausgebildeten Bankkaufleute waren, sondern Postmitarbeiter, die eher mittelmäßig auf Bankprodukte geschult wurden. Heute kann man schon froh sein, eine Postbankfiliale in Nachbarschaft zu haben. Insofern verschiebt sich meine Kommunikation mit der Postbank mehr und mehr auf die Online-Banking-Ebene. Überweisungen tätige ich daher grundsätzlich nur noch online. Bisher erfolgte die Bestätigung eines Online-Auftrags durch eine indizierte Transaktionsnummer (iTAN). Nun will die Postbank im nächsten Jahr auf sogenannte mobile Transaktionsnummern (mTAN) umstellen und nur ausschließlich diese zulassen. Hierfür ist aber ein Handy notwendig. Vor etwa einem Monat habe ich daher ein kostenfreies Girokonto bei einer anderen Bank eröffnet, die nach wie vor das iTAN-Verfahren bietet, und werde mein Girokonto bei der Postbank zum Jahreswechsel kündigen und zum neuen Konto wechseln, weil ich nicht bereit bin, mir wegen der Postbank, ein Handy anzuschaffen und unnötig Handygebühren zu bezahlen.
Theodor S.

neutrale Wertung 04.11.2010 Commerzbank AG: Buchungs"geschwindigkeit"
Seit jeher ärgert mich das Buchungstempo der Commerzbank. Heute wieder aktuell: Ich habe heute Morgen um 7.41 Uhr Geld am Einzahlungsautomaten meiner Filiale eingezahlt, da ich eine Überweisung tätigen müsste. Der Betrag ist bis jetzt, 16.28 Uhr, noch nicht auf meinem Konto gebucht. Genauso habe ich auch meine Schwierigkeiten damit, dass wenn ich Geld abhebe und danach einen Kontoauszug rauslasse, die Abhebung nicht mit aufgeführt ist. Dasselbe mit Online-Überweisungen. Da bleibt der Überweisungsauftrag erst mal in nem Zwischenordner. Am Anfang, als ich das noch nicht wusste, habe ich eine Überweisung doppelt getätigt, da ich dachte ich hätte etwas falsch gemacht, als ich keine Abbuchung auf meiner Kontoübersicht entdecken konnte. Irgendwie erschließt sich mir dieses Konzept nicht! Wozu eine Kontoübersicht oder einen Auszug, wenn ich dort nicht zeitnah den aktuellen Stand ersehen kann?
Kathrin Pach

neutrale Wertung 04.11.2010 Deutsche Postbank AG: Gute Neuigkeiten?
Ich erhielt ein auf den 28.10. datiertes Schreiben der Postbank, wonach sich bei dem von mir geführten Girokonto "Giro extra plus" einiges ändern soll. So erhält man 5% Rückvergütung bei Reisebuchungen mit der VISA-Karte und soweit ich es verstanden habe nur bei Abschluss über ein bestimmtes Reiseportal (vermutlich verdient die Postbank an solchen Buchungen noch mit, zumindest betrachte ich derlei Reisevergünstigungen höchst skeptisch). Und immer wieder wird die von nun an goldene Postbank Card erwähnt, als würde es wirklich jemanden beeindrucken, ob das Plastikkärtchen nun blau (wie bisher) oder golden gefärbt ist. Sinnvoll hingegen scheint die Neuerung, an über 1,6 Millionen Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abheben zu können. Zu guter Letzt erhalte ich exklusiven Zugang zu dem sogenannten SELECT-Betreuungsprogramm, mit bevorzugter Bearbeitung und ganz persönlicher Beratung. Nun denn, eben das, was eigentlich jeder Bankkunde erwartet. Etwas irritierend fand ich den Absatz, wonach mir diese Goldcard demnächst zugestellt wird und meine alte Postbank Card gesperrt wird. Gewiss eine übliche Vorgehensweise, aber vielleicht sollte man auch dem Kunden mitteilen, ab welchem Datum die alte Karte gesperrt wird. Was passiert, wenn ich das Schreiben mit der Goldcard nicht erhalte oder ein paar Tage nicht zu Hause bin? Ohne EC-Karte wäre ich erst mal aufgeschmissen. Zu den Preisänderungen habe ich hier viel Negatives gelesen. Es wirkt in der Tat befremdlich, wenn gerade die Postbank (welche kaum über "echte" Filialen verfügt) für eine kostenlose Kontoführung des "Giro extra plus" Kontos einen monatlichen Mindestgeldeingang von 4.000 Euro verlangt. Was mir jedoch auch positiv aufgefallen ist (ich kenne die vorherigen Konditionen nicht): Laut dem Schreiben belaufen sich die Gebühren bei einem monatlichen Geldeingang von 1.000 Euro bis 2.999 Euro jetzt nur noch auf 3,90 Euro (früher sollen es 9,90 Euro gewesen sein). Vielleicht ist also die neue Preisgestaltung nicht für jeden Neukunden negativ. Für mich als Bestandskunden kann ich keinen Mehrwert aus den Neuerungen ziehen und empfinde das Schreiben insgesamt eher als befremdlich.
Tore Melcher

negative Wertung 04.11.2010 Commerzbank AG: Fehlbuchungen
Die Commerzbank hat aufgrund bundesweiter Serverfehler (Aussage des Sachbearbeiters) Ende Oktober 2010 Daueraufträge dreifach ausgeführt. Gleichzeitig wurde das Girokonto mit Gebühren für den Rückruf belastet. Inzwischen sind fünf Tage vergangen und alle Buchungen wurden von der Commerzbank zurück abgewickelt. Ja, ganz richtig, ALLE! Auch der eigentliche Dauerauftrag. Natürlich mit einer Valutastellung die 3-5 Tage nach den Fehlüberweisungen liegt. Und die 10 Euro Gebühren sind auch noch nicht erstattet. Wenn ich mir überlege, was die Commerzbank mit bundesweiten Dauerauftragsfehlern und entsprechenden Valutierungen an Zinsen eingenommen hat ... die Prämien für die Chefs sind 2010 gesichert. Da weiß man woher das COMMERZ im Namen kommt. Naja, weiterkämpfen und einen neuen Anbieter suchen. Ich werde auf jeden Fall wechseln, da mir noch nicht einmal die Sachbearbeiter vernünftig weitergeholfen haben.
Kaspar H.

negative Wertung 03.11.2010 comdirect bank AG: Nervige Postbox und ungerechtigte Gebühren
Das Girokonto der comdirect Bank habe ich seit etwa zwei Jahren. Damals gab es eine Eröffnungsprämie, mit der ich mich locken ließ. Da das Konto nach wie vor gebührenfrei geführt wird (mehr oder weniger), eröffnete ich denn auch eins. Ich muss dazu sagen, dass die Kontoführung für mich verhältnismäßig einfach war, denn ich hatte bereits ein US-Währungskonto bei der comdirect Bank. Wobei ich aber wie die Jungfrau zum Kind, Kunde der comdirect Bank wurde. Mein US-Währungskonto war bei der American Express Bank, die es nicht mehr gibt, die Sparte wurde von der comdirect Bank übernommen. Daher reichte zur Kontoeröffnung die Bestätigung per TAN. Ich finde die Leistungen der comdirect Bank eher unterdurchschnittlich. Es gibt nichts, was es nicht bei anderen Online-Banken mit kostenlosem Girokonto auch gibt. Mein US-Währungskonto wird übrigens seit mehreren Jahren mit "tollen" null Prozent verzinst. Besonders nervig finde ich den kurzen Zeitraum (4 Wochen), in der man seine Kontoauszüge abrufen muss, sonst berechnet die comdirect Bank 1,50 Euro Portogebühren für den Versand. Für gewöhnlich rufe ich sämtliche Kontoauszüge bei meinen anderen Online-Banken zu Beginn eines Monats ab. Die comdirect Bank stellt diese Kontoauszüge aber meistens um den 8. eines Monats zur Verfügung. Wegen dieser "Extra-Wurst" habe ich schon öfters vergessen, einen Kontoauszug abzuholen. Im letzten Quartal achtete ich aber verstärkt darauf und rief meine Kontoauszüge zeitgerecht ab. Dennoch berechnete mir die comdirect Bank abermals Portogebühren. Entnervt sendete ich eine Beschwerde per E-Mail und die Portogebühren wurden erstattet. Insgesamt finde es nicht zumutbar, dass ich mich als Kunde nicht darauf verlassen kann, dass die Bank Kontoführungsgebühren richtig abrechnet. Eine Kündigung meines Kontos ziehe ich daher schon länger in Erwägung und werde meine Kündigung nun endgültig einreichen.
Lothar S.

neutrale Wertung 30.10.2010 netbank AG: Zu keinerlei Zugeständnissen bereit
Wir haben seit fünf Jahren ein Gemeinschaftskonto bei der netbank. Dieses wird von meinem Gehaltskonto pünktlich an jedem letzten des Monats mit unserem Haushaltsgeld gefüllt. Es gibt also keinen direkten Gehaltseingang auf dieses Konto, aber doch immer einen regelmäßigen Geldeingang, der sich auch noch nie verzögert hat. Leider war es der netbank nie möglich, uns auf diesem Konto einen auch nur geringen Dispo einzurichten. Selbst eine geduldete Überziehung war nicht möglich. Somit wurde das Konto ausschließlich auf Guthabenbasis geführt. Auch mehrmaliges Nachfragen im Abstand einiger Jahre brachte kein anderes Ergebnis. Somit sind leider zweimal Lastschriften abgewiesen worden, obwohl die Wertstellung des Geldeingangs am gleichen Tag erfolgte - aber vielleicht erst nachmittags, wenn die Lastschriften bereits morgens abgebucht werden. Bei einem Schufa-Score von 97,2% kann es eigentlich nicht an uns liegen, dass die netbank bei der Vergabe von Dispositionskrediten so streng ist. Wir haben die Konsequenz gezogen und sind nun bei der comdirect, wo wir ab Antragsstellung einen entsprechenden Dispo haben. Vielen Dank!
Christoph H.

positive Wertung 29.10.2010 Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Für eine Bausparkasse gute Konditionen
Mit Wüstenrot verband ich schon immer Bausparen. Gleich zu meinem 16. Geburtstag schlossen meine Eltern für mich einen Bausparvertrag ab, den ich dann selbst fortführte. Relativ spät merkte ich, dass Wüstenrot kräftig bei den Kontoführungsgebühren zulangte und von den Konditionen her weit hinter der Konkurrenz lag. Insofern verfestigte sich mein Eindruck, dass die Wüstenrot für Bausparen und schlechte Konditionen einstand. Daher war ich positiv überrascht über das Girokonto-Angebot der Wüstenrot Bank. Es ist in der Tat gebührenfrei. Zu der Eröffnung bekam ich sogar eine Prämie in Höhe von 33 Euro. Weil ich bereits mein Bausparkonto online führte, war die Eröffnung des Girokontos relativ einfach. Ich musste nur meine Bausparnummer mit PIN eingeben und wurde sodann auf die Kontoeröffnungsseite weitergeleitet. Meine persönlichen Daten konnte ich online eingeben. Als Ersatz für meine Unterschrift reichte eine TAN (als Neukunde ist dies natürlich nicht möglich). Meinen Antrag konnte ich abspeichern bzw. ausdrucken und eine Bestätigungsmail kam in wenigen Minuten. Die Eröffnungsunterlagen kamen innerhalb weniger Tage mit der Post. Ein Dispo wurde mir nicht eingeräumt, wobei ich ohnehin auf einen solchen verzichtet hätte, denn die Überziehungszinsen betragen immerhin 12,1%. Leider ist die Bank nur unter einer 01803er-Nummer erreichbar (9ct/Min). Fazit: Wer ein kostenlos geführtes Online-Girokonto mit guten Konditionen sucht, der wird bei der Wüstenrot Bank fündig.
Henrik Iwaniec

positive Wertung 28.10.2010 EthikBank: Rendite ist nicht alles!
Was kann man in der heutigen Zeit noch für sinnvolle Zeichen setzen? Man kann seine Geldgeschäft abseits von Atomkraft, Rüstungsindustrie und Kinderarbeit erledigen. Ein Konto bei der Ethikbank ist die Lösung - nicht kostenlos aber preiswert! Für die monatliche Pauschale von Euro 5,- erhält man ein komplettes Online-Konto mit moderaten Überziehungszinsen. Die EthikBank ist eine ethisch-ökologische Direktbank. Dabei ist sichergestellt, dass die Einlagen nach einer Positiv-/Negativ-Liste nur in Unternehmen investiert werden, die die Ethik-Prüfung erfolgreich bestanden haben. Das Angebot der EthikBank umfasst die gesamte Palette von Girokonto bis zu kurz- oder langfristigen Geldanlagen. Das Girokonto beinhaltet alle Leistungen, die benötigt werden. Da es sich bei der EthikBank um eine Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG handelt, kann mit der kostenlosen BankCard in Deutschland kostenfrei an den 18.200 Geldautomaten der Volksbanken/Raiffeisenbanken Geld abgehoben werden. Ich habe mich bewusst gegen eines der vielen "Geiz-ist-geil-und-das-Girokonto-kostenlos-Konten" entschieden und nehme die geringe Kontoführungsgebühr für ein kleines positives Zeichen und ein etwas besseres Gewissen gerne in Kauf!
Christoph H.

neutrale Wertung 27.10.2010 comdirect bank AG: Probleme bei der EC-Kartenlieferung
Seit einiger Zeit habe ich ein Zweitkonto bei der comdirect. Da ich das Konto für Mieteinnahmen nutze, ist ein kostenloses Online-Girokonto sehr praktisch. Zugegeben, die 50 Euro Prämie hat mich ebenso gelockt. Meine Prämie habe ich inzwischen auch erhalten, weil ich das Konto seit einiger Zeit aktiv nutze. Ebenso wurde mir die VISA-Karte zugeschickt, obwohl ich diese, wie ich irrtümlicherweise zunächst glaubte, nicht unbedingt brauchte. Aber sie ist ebenfalls kostenlos. Worauf ich dagegen wochenlang gewartet habe, war meine EC-Karte, das wichtigste an einem Girokonto! Nach drei Wochen Warten habe ich mich beim Call-Center gemeldet. Leider konnte mir keine vernünftige Antwort gegeben werden, es sei wohl nur ein "Software-Fehler", der schnell behoben werden würde, die Karte käme bestimmt bald, versprach mir ein Mitarbeiter. Dennoch wartete ich über eine Woche vergeblich. Ein weiterer Anruf brachte die Erkenntnis, dass bei der EC-Karten-Herstellung ein technisches Problem aufgetaucht sei. Die Mitarbeiterin versprach mir, den Vorgang zu beschleunigen. Um endlich auch Geld am Automaten abheben zu können, versprach man mir außerdem, die Gebühren für das Abheben mit meiner VISA-Karte zu erstatten. Da meine EC-Karte in den nächsten vier Wochen immer noch nicht da war, musste ich die VISA-Karte insgesamt dreimal an Geldautomaten nutzen, die Kosten beliefen sich auf etwas über 15 Euro. Das war der comdirect wohl zuviel, weshalb mich eine Call-Center-Mitarbeiterin anrief und mich in oberlehrerhaften Tonfall bat, "doch bitte etwas ökonomischer" mit dem Einsatz der VISA-Karte umzugehen, "zweimal Geld abheben innerhalb von einer Woche" wäre zu oft. In diesem Punkt irrte sich die Dame allerdings, ich habe die Karte nachweislich nie mehr als einmal pro Woche genutzt. Durch den oberlehrerhaften Ton war ich jedoch etwas überrumpelt. Im Nachhinein fand ich diese Belehrung sehr unverschämt, zumal man mir dieses Angebot gemacht hat, weil es aufseiten der comdirect ein Problem gab. Auf Nachfrage hat mir die unfreundliche Dame des Call-Centers dann ungeduldig versichert, es dauere bestimmt nicht mehr lange, bis ich die EC-Karte bekomme, ohne genau zu sagen, was "nicht mehr lange" heißt. Sie wisse auch nicht, was das technische Problem verursacht hätte, mein Fall wäre eine Ausnahme. Eine Woche nach diesem unangenehmen Gespräch hatte ich, Gott sei Dank, die EC-Karte. Aber mit dem Call-Center möchte ich jetzt nichts mehr zu tun haben. Ansonsten genügt das Konto samt Online-Banking den herkömmlichen Standards. Die Schriftgröße der Webseite ist allerdings viel zu klein, hier könnte man mehr auf sehschwache Kunden Rücksicht nehmen.
Kerstin Blissmann

negative Wertung 26.10.2010 Santander Consumer Bank AG: Enttäuschend
Ich habe schon seit 8 Jahren ein Girokonto bei der Santander Bank. Da ich für längere Zeit im Ausland war, nutzte ich mein Konto nicht aktiv. Es gingen nur Daueraufträge und Lastschriften ein und aus. Kürzlich wollte ich dann aber doch eine Überweisung vornehmen. Zu meinem Erstaunen funktionierte meine TAN-Liste nicht mehr. Auf den Seiten der Santander Bank konnte ich dann lesen, dass seit mehreren Monaten ausschließlich iTAN-Listen zum Einsatz kommen. Ich habe jedoch nie eine solche iTAN-Liste erhalten. Eigentlich wollte ich eine solche iTAN-Liste anfordern. Doch kostet eine neue iTAN-Liste 5,50 Euro, wenn man nicht nachweisen kann, dass man schuldlos seine iTAN-Liste verloren hat. Wie soll ich aber einen Nachweis erbringen, wenn ich überhaupt gar keine iTAN-Liste erhalten habe?! Das war mir zu blöd und so entschloss ich mich, das Konto zu kündigen - dies ist ja immerhin kostenlos. Schließlich habe ich noch diverse kostenlose Girokonten bei anderen Banken als Ersatz. Seit über einer Woche liegt mein Kündigungsschreiben der Bank vor und noch immer warte ich auf die Auszahlung meines Restguthabens. Fazit: Schlechter Service, unverständliche Preispolitik und lange Auszahlungsdauer bei Kündigung!
Malte S.

negative Wertung 25.10.2010 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Datenschutz mangelhaft
Vor einigen Monaten habe ich ein Best-Konto eröffnet. Die Genehmigung zur Weitergabe meiner Daten und Verwendung dieser zu Werbezwecken habe ich nicht erteilt. Trotzdem erhalte ich immer wieder unaufgefordert "Infopost" mit Werbung für andere Produkte der Targobank. Die Hotline sagte mir, dass ich nur der Telefonwerbung widersprochen hätte. Dies stimmt nachweislich nicht, ich habe mir den Antrag nämlich kopiert und dann nachgesehen: einzeln kann man diese Genehmigung im Antrag gar nicht verweigern. Ich verlangte dann also, dass ich ab sofort keine Werbung mehr - in jeglicher Form - erhalte. Die Telefonistin meinte, dass ich dazu in die Filiale kommen müsse, um ein Formular zu unterschreiben, und überhaupt, man wolle mit den Produktempfehlungen doch nur das Beste für mich. Eine weitere Diskussion erübrigte sich mit dieser dreisten Ansage und ich habe die Kündigung vorbereitet.
Sarah C.

negative Wertung 25.10.2010 Deutsche Postbank AG: Abschied nach 25 Jahren
Ich bin seit über 25 Jahren Kunde der Postbank AG mit derzeit zwei Girokonten und einem Tagesgeldkonto, die Monatsumsätze liegen häufig im fünfstelligen Bereich. Demnächst werde ich meinen Abschied von der Postbank nehmen und das aus 3 Gründen: 1. Konnte ich der mTan gerade noch entgehen, so soll Online-Banking nächstes Jahr nur noch mit einem extrem umständlichen kartenbasierten Verfahren möglich sein - Zeiten für Online-Banking würden sich verdreifachen, dafür fehlt mir als Selbstständigem einfach die Zeit! 2. Die Anhebung der "kostenlos-Grenze" beim Giro Extra plus auf 4.000 Euro ist völlig überzogen und nicht nachvollziehbar. Besonders ärgerlich finde ich, dass die Postbank es nicht einmal schafft, ihre Kunden davon angemessen zu unterrichten - gut, dass es Portale wie modern-banking gibt, auf denen man das dann erfährt! 3. Der dritte und wichtigste Grund: Ich kann mich nicht erinnern, dass es in den letzten 5 Jahren bei der Postbank für Kunden etwas Positives gegeben hat - aber praktisch jedes Jahr wurde irgendetwas schlechter. Nun reicht es, adios Postbank!
Michael Mittelhaus

negative Wertung 25.10.2010 Deutsche Postbank AG: Giro Extra Minus
Das Postbank Giro Plus Konto ist für "Normalverdiener" (ab 1.000 Euro/Monat) noch gerade eben zu empfehlen, das Luxus-Konto Postbank Giro Extra Plus ab 3.000 Euro/Monat nicht, weil der Mehrwert (Depot + Kreditkarte kostenlos) in keinem Verhältnis zum monatlichen Mindesteingang steht. Bei der (Online-)Konkurrenz gibt es das auch ohne Mindesteingang kostenlos. Ab November wird der Mindesteingang auf exorbitant hohe 4.000 Euro angehoben, ein Betrag, bei dem viele Menschen froh sind, wenn sie den BRUTTO innerhalb von zwei Monaten verdienen. Die sogenannte Mehrleistung (weltweit kostenfreier Bargeldbezug mit der Kreditkarte und Rabatt bei einem Reiseunternehmen) wiegt das nicht auf. Wenn ich ein sehr-gut-Verdiener mit 3.100 Euro Monatsgehalt netto wäre, würde ich mich bei einer Kontoführungsgebühr von 3,90 Euro im Monat nicht mehr ernst genommen fühlen und sofort wechseln. Fazit: Ich frage mich ernsthaft, ob die Postbank ihre Kunden verlieren möchte. Möglicherweise steckt aber auch die Deutsche Bank als neue Konzernmutter dahinter, die die Postbank als eine Art zweite Premiummarke umgestalten möchte oder ihre eigenen Bilanzen aufgrund des sehr hohen Kaufpreises aufbessern muss.
Arno Smeets

negative Wertung 25.10.2010 netbank AG: Solide, aber im Detail sehr starr
Ich bin seit langem Kunde der Netbank (mindestens 5 Jahre). Grundsätzlich funktioniert das alles ganz gut. Ich werde jetzt trotzdem wechseln (und ich bin kein "Konto-" oder "Tagesgeldhopper"), denn im Detail bzw. Alltag wird es mir zu kompliziert: Speziell ärgert mich, dass ich meinen Dispo 1x pro Jahr aktiv verlängern muss. Nachrichten kommen von der Netbank immer als Anhängsel zu Kontoauszügen (die in dem altbekannten Format verschickt werden). Mir ist es jetzt schon mehrfach passiert, dass ich die Kontoauszüge einfach abgeheftet habe und übersehen habe, dass auf Seite 10 noch eine wichtige persönliche Nachricht schlummert, nämlich, dass mein Dispo bald abläuft und verlängert werden sollte. Wenn das passiert werden dann gnadenlos Lastschriften zurückgegeben und Daueraufträge nicht ausgeführt (ich sollte eigentlich mit einem Monatsnetto von 5.000+ Euro als ordentlicher Kunde gelten ...). Der Service, von dem das ganze dann zu reparieren ist, ist sehr abweisend, nicht kundenorientiert und selten bis nie hilfreich. Da erwarte ich einfach mehr - Dispos unbegrenzt und eine ordentliche Kommunikation (und nicht auf der Rückseite von Kontoauszügen). Mir ist es auch immer wieder passiert, dass sogenannte "Aktionen" (z. B. ein Goodie, wenn das Gehalt regelmäßig eingeht) am Ende nicht in voller Höhe gezahlt werden. Auch hier ist der Kunden"service" dann sehr abweisend und erklärt weder noch hilft. Da fühlt man sich doch "gelockvogelt", auch wenn in der Werbung Wert auf Kundenbindung gelegt wird. In der Summe: Ich erwarte von meiner Bank, auch wenn es eine auf Effizienz getrimmte Bank ist, einfach mehr Qualität - für mich bleibt nach vielen Jahren der fahle Beigeschmack, dass es bei der Netbank nicht günstig, sondern billig zugeht.
O. Krause

negative Wertung 19.10.2010 Deutsche Postbank AG: Postbank jagt "Nobody-Kunden" davon
Seit Mai 1998 bin ich mit einem Gemeinschaft-Giro-Konto Kunde der Postbank. Ab demnächst nicht mehr. Gründe dafür sind: 1. Ständige Ausdünnung des Filialnetzes. Es machte sich für mich schon erforderlich ca.30 km bis nach Niedersachsen zu fahren, um an Bargeld zu kommen, da hier im Ort das Eingabegerät defekt gewesen ist. 2. Die Ungleichbehandlung. Wer sich über ein monatliches Einkommen größer 3.000 Euro glücklich schätzen kann, erhält die Visacard kostenfrei, wer nicht, zahlt einen ansehnlichen Betrag dafür. Mit der Spar-Card kann man kein Bargeld am Postschalter abheben, sondern nur an Bargeldautomaten. Hervorragend! Wieder 30 km Fahrt von meinem Wohnort entfernt. 3. Ab 2011 wird das TAN-Verfahren modifiziert. Dann ist es nötig, sich deswegen ein Mobiltelefon zuzulegen oder sich alternativ ein Einlese-Gerät, das für 15 Euro erworben werden kann, anzuschaffen, mit dem man sich - umständlicher dürfte es kaum möglich sein - nach dem Einlesen über die EC-Card "kurzzeitig" eine TAN herunterlädt. Danke Postbank, das war es.
Erich Röckert

positive Wertung 18.10.2010 1822direkt: Prompte Kontoeröffnung, starkes Geldautomatennetz
Nachdem die erforderlichen Formulare für das "Giro Skyline"-Konto heruntergeladen waren und das Postident am 15.09. ausgeführt worden war, wurde das Konto bereits am 17.09. eröffnet. Zug um Zug erhielt ich die Sparkassencard, die PIN, die iTAN-Liste - einzeln nacheinander versteht sich, per Post zugesandt. Der Internetauftritt von 1822direkt ist nach meinem Dafürhalten klar und übersichtlich gestaltet. Ausschlaggebend für mich war das dichte Geldautomatennetz, es sollen etwa 26.000 Stellen sein, sowie die kostenfreie Kontoführung. Eine kostenfreie Depotführung, sofern man ein Depot möchte, wird unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls eingeräumt. Man findet bis dato - es möge bitte beibehalten bleiben - in jedem größeren Ort eine Sparkasse respektive Geldautomaten dieser Gruppe, häufig auch in Supermärkten, was im ländlichen Raum von Bedeutung ist, zumal das Postnetz stetig ausgedünnt wird. Die Konversation mit 1822direkt, sei es per Telefon, E-Mail oder Fax, verläuft für meine Bedürfnisse zufriedenstellend und problemlos.
Erich Röckert

positive Wertung 13.10.2010 Bank 1 Saar Direkt: Gute kleine Direktbank
Auf der Suche nach einer neuen Bank abseits meiner örtlichen Sparkasse bin ich im Internet auf die Bank 1 Saar Direkt gestoßen. Ich wollte weg von meiner Sparkasse, weil der Service immer schlechter wurde und das bei sehr hohen Gebühren. Ich war also auf der Suche nach einem neuen Girokonto mit geringen Gebühren und gutem Service. Für guten Service brauche ich allerdings nicht unbedingt eine Filiale vor Ort, also reicht für mich auch eine Direktbank mit Onlinebanking. Die habe ich auch in der Bank 1 Saar Direkt gefunden. Hier bekomme ich ein kostenloses Konto mit kostenloser ec-Karte. Dazu ist die VISA-Karte ab einem gewissen Jahresumsatz kostenlos. Und das beste: Die Bank 1 Saar Direkt greift auf das Geldautomatennetz der Volks- und Raiffeisenbanken zurück, sodass ich an jedem Geldautomaten einer Volks- oder Raiffeisenbank gebührenfrei Geld abheben kann. So habe ich mich schlussendlich für die Bank 1 Saar Direkt entschieden. Die Kontoeröffnung per Post lief innerhalb von zwei Wochen absolut reibungslos ab. Bis dato kam ich einmal in die unschöne Lage, Opfer von Lastschriftbetrügereien zu werden. Aber auch wenn die Bank 1 Saar Direkt eine Direktbank ist, reichte ein Telefonat mit einer überaus freundlichen Dame, um die Sache vollständig aus der Welt zu schaffen. Von mir gibt es eine volle Empfehlung für diese Bank, einerseits wegen der geringen bis nicht vorhandenen Kosten, andererseits aber wegen des freundlichen Services, der mir immer alles erklärte und schnell die oben beschriebenen Probleme aus dem Weg räumte.
Hans Müller

positive Wertung 11.10.2010 DKB, Deutsche Kreditbank AG: Empfehlenswertes Komplettangebot
Seit über einem Jahr bin ich jetzt schon bei der DKB. Die Eröffnung des DKB-Cash, einer Kombination aus Giro-und Tagesgeldkonto, klappte problemlos: Eröffnungsantrag am PC ausfüllen und alles per Post-Ident an die DKB schicken. Die Eröffnungsunterlagen waren innerhalb von zwei Wochen komplett. Sehr überzeugend ist die Gebührenstruktur, die transparent und fair ist. Es fallen keine Kosten für Kontoführung, EC-Karte und Visa-Karte an. Dabei ist die Zinsstruktur für den Kunden sehr günstig; zum einen liegen die Dispozinsen deutlich unter denen vergleichbarer Banken, zum anderen bekommt man eine überdurchschnittliche Verzinsung aufs Tagesgeld, wobei über das Guthaben täglich per VISA Karte verfügt werden kann. Ein großer Vorteil ist auch die kostenlose Möglichkeit der Bargeldabhebung an JEDEM Geldautomaten. Dieser Vorteil liegt klar auf der Hand, gerade wenn man wie ich bislang bei einer kleinen regionalen Bank war, die nur über wenige Geldautomaten verfügt. Gerade im Ausland lernt man diese Kostenfreiheit schnell schätzen. Als ich meine EC-Karte vor zwei Monaten verlor, leistete die DKB unkompliziert und - man höre und staune - kostenlos Ersatz. Der Kundenservice am Telefon hat keine Alibifunktion, wie ich eigentlich erwartet hatte. Bei einem Problem mit der Abführung der Kapitalertragssteuer half man mir schnell und unkompliziert weiter. Das Onlinebanking überzeugt auf ganzer Linie, denn alles ist da, wo man es vermutet und übersichtlich aufgebaut. Auch in puncto Einlagensicherung ist die DKB erste Wahl, da alle Guthaben über den Einlagensicherungsfonds öffentlicher Banken abgesichert sind. Kleiner Wermutstropfen bei diesem sonst so überzeugenden Angebot ist allerdings die unnötige und wenig einleuchtende Zeitverzögerung von Überweisungen vom VISA- auf das Girokonto. Hier sollte dringend nachgebessert werden, denn ansonsten ist dieses Angebot voll empfehlenswert.
Julian Koch

positive Wertung 05.10.2010 Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Es kommt auf das Personal an
Seit knapp zehn Jahren bin ich Inhaber eines für Studenten, Schüler, Zivil- und Wehrdienstleistenden "Jungen Kontos". Damit es kostenlos bleibt, muss jedes Jahr eine aktuelle Bescheinigung eingereicht werden. Seit Jahr und Tag gibt es 0,5% p. a. Habenzinsen. Nicht viel, aber zumindest beständig. Zum Paket gehört eine kostenlose ec-Karte. Besonders positiv hervorzuheben ist auch die Möglichkeit, an Banken der Cash-Group (Deutsche Bank, Commerzbank, UniCredit Bank, Deutsche Postbank) gebührenfrei Bargeld abzuheben. Weitere Leistungsmerkmale sind die Möglichkeit der Einrichtung eines Dispokredits, die Möglichkeit einer (kostenpflichtigen) VISA- und/oder Mastercard Gold, Onlinebanking und, wie häufig, kostenlose Überweisungen per Terminal. Nach der Kontobeschreibung nun zu den persönlichen Erfahrungen mit einigen Filialen und Angestellten: Bis zu meinem kürzlichen Umzug war ich gewillt, mein Konto bei der Deutschen Bank aufzulösen, da in meiner alten Filiale noch nicht einmal so einfache Sachen wie eine Erhöhung des täglichen Verfügungsrahmens der ec-Karte möglich war. Angeblich wäre dies nicht in meinem Vertrag vorgesehen. Häufig lange Wartezeiten in der Filiale und unfreundliche Mitarbeiter sorgten auch nicht gerade für einen guten Eindruck. Außerdem war ich vor einigen Jahren auch von der rechtswidrigen Weitergabe meiner Kontostatistiken an einen externen(!) Finanzberater betroffen, der auf mich nebenbei recht barsch und unfreundlich wirkte. Dies alles stimmte mich meiner Bank gegenüber recht negativ. Leider habe ich es aus Zeitmangel versäumt, mein Konto aufzulösen.<
Doch das änderte sich alles nach meinem Umzug. Kurz nach dem Umzug streikte die ec-Karte. In der nächsten Filiale begrüßte man mich direkt freundlich und ohne Wartezeit. Ich nutzte die Gelegenheit auch für einen Filialwechsel und wurde sofort an eine sehr nette Beraterin weitergeleitet. Hier dauerten der Filialwechsel, die Beantragung einer (kostenlosen) Ersatzkarte und die Erhöhung des Verfügungsrahmens keine zehn Minuten. So sollte Banking immer sein. Seit meinem Filialwechsel bin ich der Deutschen Bank gegenüber deutlich positiver eingestellt. Als Fazit bleibt: Wer eine Filiale mit guten Mitarbeitern findet, sollte dort ein Konto eröffnen. Wer allerdings eine Filiale, wie von mir im mittleren Teil beschrieben vorfindet, sollte schleunigst Abstand von der Filiale nehmen.
Peter F.

negative Wertung 01.10.2010 Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Teures Konto und nichts Besonderes mehr
Im August 2000 hatte ich ein "Junges Konto 24" eröffnet. Nette Beraterin, toller Service. 2007 änderte sich alles. Als ich keine Studienbescheinigung mehr einreichte, wurde aus meinem kostenlosen Konto ein "DB Aktiv Konto" für 4,49 Euro im Monat, ohne Info. Da ich zu dem Zeitpunkt am Terminal meine Überweisungen tätigte, wurde mir dieses berechnet. Im Laufe des Jahres bekam ich tagelang Anrufe von Damen, die mir Produkte verkaufen wollten, an denen ich kein Interesse hatte. Diese Anrufe gingen mir auf die Nerven, und die Dreistigkeit, in meinem Konto zu schnüffeln und auszurechnen was ich an Geld über habe zum Anlegen, veranlasste mich, bei meiner Filiale Bescheid zu geben, dass man mich nicht mehr anrufen solle. Bei diesem Anruf stellte ich fest, dass ich eine neue Beraterin hatte, schon seit Monaten. Schade fand ich, dass ich als Kunde darüber gar nicht informiert wurde. Leider bekam ich eine sehr "unfreundliche" Beraterin, die sich dazu nur meldete, wenn sie mir was verkaufen wollte und die es nie auf die Reihe bekommen hat, Adressdaten zu ändern. Mehrmals bekam ich Post, dass die Post an mich wegen Unzustellbarkeit zurückkam. Leider wurden auch 2 Filialen in meiner näheren Umgebung geschlossen, sodass ich zum nächsten Terminal 11 Km fahren muss, auch um Geld abzuheben, da hier weit und breit kein Automat steht, auch keiner der "Cash-Group". Bei persönlicher Beratung müsste ich ganze 27Km fahren, obwohl hier 3 Großstädte in der Umgebung sind. Dazu Öffnungszeiten, die ich als arbeitender Mensch nur wahrnehmen kann, wenn ich frei nehme. Seit 2008 habe ich Onlinebanking und leider wird dies immer lahmer. Manchmal stehen meine Überweisungsposten 2-3 Tage nach der Eingabe immer noch als "vorgemerkt und noch nicht gebuchte Umsätze". Auch Beträge, die an mich überwiesen werden, brauchen extrem lange, bis sie da sind. Ich habe ein zweites Konto bei einer anderen Bank eröffnet, da ist meistens nach einigen Stunden, spätestens am nächsten Morgen alles gebucht. Mein Konto bei der Deutschen Bank wird aufgelöst, denn für ein lahmes Onlinebanking, unfreundliche Berater und zusehen, wie man als Kunde zum Automaten kommt, will ich nicht weiter Gebühren zahlen. Immerhin gibt es kostenlose Alternativen. Die Deutsche Bank war mal gut. Aber in meinem Fall kann ich nur sagen, so viel Verschlechterung in nur 3 Jahren ist keine weitere Bindung wert. Dem Kunden ist es immer noch selbst überlassen, wohin er sein Geld trägt, wenn er sich denn traut!
Silke G.

positive Wertung 29.09.2010 Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Schnelle Startbonus-Auszahlung
Zurzeit bewirbt die Wüstenrot Bank ihr kostenloses Girokonto mit einem Startbonus von 33 Euro, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind (siehe unten). Diese Werbeaktion sollte ursprünglich bis zum 30.09.2010 laufen, offenbar wurde sie nun bis Ende Oktober 2010 verlängert. Ein Startbonus ist bei mir immer willkommen und so eröffnete ich Ende August 2010 ein Girokonto bei der Wüstenrot Bank, zumal das Konto ohne jegliche Bedingung kostenfrei geführt wird. Die Kontoeröffnung erfolgt online in zwei Schritten. Zunächst wird das Onlineformular ausgefüllt mit Angabe einer E-Mail-Adresse und eines Passwortes. Anschließend erhält man einen ausgefüllten Antrag als PDF-Dokument an seine E-Mail-Adresse. Eigentlich etwas umständlich, denn einen ausgefüllten Antrag hätte doch sofort generiert werden können, anstatt eine E-Mail zu verschicken. Wie dem auch sei. Den Antrag muss man nur ausdrucken, unterschreiben, zur Post zur Identifikation bringen und ein paar Tage warten. Schwupps ist das Konto eröffnet und die Kontoeröffnungsunterlagen liegen vor. Laut den Webseiten von Wüstenrot und auch modern-banking bekommt man den Startbonus erst nach drei Monaten ausgezahlt und zwar nur dann, wenn auch ein regelmäßiger Geldeingang von mindestens 1.000 Euro vorliegt. Zu meiner Freude musste ich gar nicht so lange auf den Startbonus warten. Ende August überwies ich einen Betrag (über 1.000 Euro) von meinem alten Girokonto auf mein neues Wüstenrot-Konto. Und nur Tage später, Anfang September, bekam bereits ich den Eröffnungsbonus auf meinem Girokonto gutgeschrieben! Wenn die Wüstenrot Bank weiterhin so kundenfreundlich ist, dann werde ich noch lange Kunde bei ihr bleiben.
Karita Alanko

neutrale Wertung 27.09.2010 Deutsche Postbank AG: Online top, offline flop
Wer monatlich einen Geldeingang von 1.000 Euro hat, kann ein kostenloses Girokonto von der Postbank erhalten. In der Vergangenheit gab es im Rahmen der sogenannten "Happy Hour" eine Prämie für die Online-Beantragung eines Postbank Produktes in einer bestimmten Zeit. So konnte ich mich über 100 Euro Startguthaben für mein Postbank Girokonto freuen. Diese Werbeaktion war nur kurzfristig und läuft nicht mehr. Wer gerade mit einer Kontoeröffnung liebäugelt, sollte eventuell auf die nächste Werbeaktion der Postbank warten. Nun etwas zum eigentlichen Konto: Dieses lässt sich hervorragend online führen. Der Aufbau ist sehr übersichtlich und klar. Einmal im Monat kann man im Postfach ein PDF-Dokument seine Kontoauszüge im DIN A4 Format abrufen. Die Bereitstellung eines Kontoauszuges findet etwa um den 8. eines Monats statt. Auch die Verbuchung von Umsätzen und Ausführung von Überweisungsaufträgen erfolgt in der Regel innerhalb eines Tages. Kein Wunder, denn die Postbank hat offenbar den Fluss ihres Zahlungsverkehrs sehr gut optimiert, sodass etwa Deutsche Bank und Dresdner Bank ihren Zahlungsverkehr über die Deutsche Postbank laufen lassen. Insoweit bin ich sehr zufrieden mit meinem online geführten Girokonto. Doch mich graut es, wenn ich an die Postbank-Filialen denken muss. Diese sind meist in einer Postfiliale untergebracht. Die Mitarbeiter dort sind keine voll ausgebildeten Bankkaufleute, sondern stammen teilweise aus der Postgeschäft, die nun auch Postbank Mitarbeiter "spielen". Auf Nachfrage musste ich erstaunt feststellen, dass es offiziell genau anders herum ist: In meiner Filiale (in Münster) besteht das gesamte Personal aus Postbankmitarbeitern, die Postgeschäfte für die Deutsche Post verrichten. Eigene Postmitarbeiter gibt es nicht. Wie dem auch sei, die Beratung fällt bescheiden aus. Stattdessen muss man sich selbst beim Briefmarkenkauf den Werbebotschaften des Mitarbeiters zur Postbank anhören. Ich blocke dann ab und sage, ich bin schon Postbankkunde. Ich denke, dass die Geschäftspolitik bei der Postbank fehlgeleitet ist. Anstatt auf Qualität zu setzen, wird auf Expansion zugearbeitet (was nicht unbedingt verkehrt ist), aber leider auf sehr penetrante Weise. Zum Glück kommen bei mir Filialbesuche aber nicht allzu häufig vor.
Marietta Rot

neutrale Wertung 27.09.2010 Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Eher teures 08/15-Konto
Noch als Abiturient eröffnete ich ein sogenanntes "Junges Konto" bei der Deutschen Bank. Dieses Girokonto ist für Schüler, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende und Auszubildende gedacht und wird für diese Personengruppe kostenfrei geführt. Zusätzlich gab es eine kleine Guthabenverzinsung. Ich bekam damals eine leicht zu merkende Kontonummer, nämlich mein Geburtsdatum plus vier Extraziffern. Soweit so gut. Die erste Zeit gab ich noch handgeschriebene Überweisungsaufträge ab, später benutzte ich die Kundenterminals, an denen man per EC-Karte und PIN Überweisungsaufträge direkt aufgeben kann und schließlich führte ich mein Konto meistens online. Kontoauszüge konnte ich mir an den Kontoauszugsdruckern oder an den Kundenterminals ziehen. Dabei zog ich die Kontoauszugsdrucker vor, denn an den Kundenterminals wurden sämtliche Ausdrucke auf Thermopapier ausgedruckt. Die Schrift verblasst hier nach einer gewissen Zeit. Versäumte ich es Kontoauszüge nach sechs Wochen zu ziehen, so bekam ich diese per Post zugestellt. Dies war kostenfrei, solange man die Voraussetzungen zum "Jungen Konto" erfüllte. Naiv dachte ich nach meinem Studium, dies würde so weitergehen. Natürlich irrte ich mich und es wurden Portokosten hierfür berechnet. Nervig war auch, dass ich während meines Studiums etwa einmal im Jahr nachweisen musste, dass ich immer noch Student war. Darauf wurde ich auf dem Kontoauszug hingewiesen ungefähr so "Achtung, Kostenfreiheit endet am xx.xx.xxxx. Setzen Sie sich mit uns in Kontakt, wenn Sie die Voraussetzungen weiterhin erfüllen". Insgesamt ein ziemliches 08/15-Konto. Doch fühlte ich mich einigermaßen gut beraten und blieb Kunde. Heute bin ich kein Girokunde bei der Deutschen Bank mehr, denn die Deutsche Bank hat kein Girokontenmodell, welches kostenfrei für Nicht-Studenten ist. Von den Leistungen der Deutsche Bank war ich nicht so überzeugt als dass ich hierfür bereit wäre, Kontoführungsgebühren zu zahlen, zumal es viele kostenfreie Alternativen gibt.
Henryk Zamenhoff

positive Wertung 23.09.2010 DKB, Deutsche Kreditbank AG: Sehr gut mit Abstrichen
Das Girokonto bei der DKB habe ich schon seit fünf Jahren. Vorbei sind die Zeiten als ich im Ausland entweder nach einer Partnerbank der Deutschen Bank Ausschau halten oder die Sparcard der Postbank einsetzen musste, um kostenlos Bargeld am Automaten abzuheben. Mit der DKB-VISA-Karte, die im Paket mit dem Girokonto ausgegeben wird, kann ich nun weltweit Geld gebührenfrei abheben. Berechnet die ausländische Bank dennoch Gebühren, genügt eine kurze E-Mail an die DKB und die Gebühren werden zeitnah erstattet. Das kostenlose DKB-Girokonto mit VISA-Karte ist an keine Bedingung geknüpft, also keine Sternchentexte. Bin ich damit wunschlos glücklich? Fast! Auch die sehr gute DKB kann noch kundenfreundlicher sein. Zwar wird die VISA-Kreditkarte bei Guthaben mit 1,65 Prozent verzinst und das Girokonto mit immerhin 0,50 Prozent. Setze ich nun meine VISA-Kreditkarte beim Einkaufen ein, so kann von einem für Kreditkarten typischen Zahlungsaufschub nicht mehr die Rede sein. Der Betrag wird nämlich sofort dem Kreditkartenkonto belastet. Ich sehe auch nicht ein, warum das Kreditkartenkonto beim Guthaben besser verzinst werden soll als das Abrechnungskonto, sprich Girokonto. Zum Beispiel verzinsen die netbank oder Ziraat Bank ihr Girokonto mit 1,60 bzw. 1,70 Prozent. Kundenfreundlicher ist es nämlich, es diesen Banken gleichzutun, und die bessere Verzinsung dem Girokonto zuzuschreiben. So braucht man auch kein Guthaben mehr auf der Kreditkarte zu lassen und kann dann den Zahlungsaufschub voll ausschöpfen. Da die DKB dies nicht anbietet, behelfe ich mir mit der alternativen Lösung, kein Guthaben auf der DKB-VISA-Karte zu belassen und stattdessen mein Geld bei einem Tagesgeldanbieter zu einem höheren Zins zu parken. Wahrscheinlich betreffen die letzten Ausführungen eher den ultimativen Sparer mehr als den normalen Girokonto-Interessierten. Beiden kann ich aber das Girokonto der DKB wärmstens empfehlen.
Sofia Ahlborn

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