Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

09.08.2016 | Volkswagen Bank GmbH: Ein Tipp für Leute in der Ausbildung
Ich mache zurzeit ein berufsbegleitendes Studium. Da ich schon eine Lehre gemacht habe, werde ich zum Studienende gut 26 sein, wenn alles klappt. Studienkollegen empfahlen mir die Volkswagen Bank, eine relativ unbekannte Online-Bank aus Niedersachsen. Girokarte und Visa-Karte sind kostenlos zu dem schon an sich bis 27 bedingungslos gebührenfreien Konto. Die Girokarte eignet sich nur zum Bezahlen in Geschäften, Geldabheben kann man mit der VISA-Card im Euroraum an allen Geldautomaten mit dem VISA-Symbol ohne Zusatzkosten. Eigene Geldautomaten der Volkswagen Bank soll es ganz wenige geben. Gewöhnungsbedürftig würde ich das Online-Banking nennen, schön ist, dass ein eTAN-Generator kostenfrei mitgeliefert wird. Tagesgeld lohnt nicht für Bestandskunden, Wertpapiere habe ich nicht, dementsprechend dazu kein Kommentar. Die Hotline ist gut, aber natürlich nicht 7x24h verfügbar. Man wird selten mit Werbemails (Versicherungen etc.) belästigt. Zumindest für uns Studierende kann ich das Konto voll empfehlen.
Tim B.

08.08.2016 | HypoVereinsbank: Service im freien Fall
Ich bin seit über 15 Jahren teurer Kunde der HypoVereinsbank, ich habe sogar Freunden und Bekannten ein Konto empfohlen/vermittelt ... Ich war sehr zufrieden, "war" ist dabei das entscheidende Wort. Alles begann mit der extremen Reduktion des Filialnetzes. Wir hatten hier in Flensburg, neben der Hauptstelle in der Innenstadt, 3 oder 4 weitere Filialen, alle gut erreichbar, perfekt für Kontoauszug und Geldabheben. Alle wurden geschlossen, es gibt nur noch die Filiale in der Innenstadt, wo es neben dem weiteren Weg in 90% der Fälle Parkgebühren kostet, und das nicht gerade wenig. Nun ja, man ist verärgert, aber hält durch, durch meinen Job komme ich noch häufig in die Nähe anderer Filialen, doch nun kam der nächste Clou. Nicht dass die Reduktion im Bereich der Filialen ausreichend gewesen wäre, plötzlich soll das Konto, was ich übrigens ausschließlich online führe, monatlich Geld kosten! Meine Nachfrage nach den Gründen war sehr amüsant: Die Zentralbank nimmt ja nun Negativzinsen von den Banken, das muss jetzt auf den Kunden umgelegt werden, und des Weiteren werden das eh alle Banken machen (ich habe es mit meinen Worten zusammengefasst). Am besten war jedoch die Antwort auf meine Gegenfrage: Warum haben wir bei der Zentralbank einen Nullzins für Kredite und mein Dispo steht noch immer bei über 11%? "Das kann ich Ihnen nicht beantworten, bitte wenden Sie sich an die Dispo-Abteilung" (O-Ton der Mitarbeiterin am Service-Telefon). Diese Bank leistet nicht mehr das, was sie über die Jahre ausgezeichnet hat, weswegen ich mich für sie entschieden hatte. Daher steht nun sich für mich fest: Erstens habe ich der Erhöhung widersprochen, somit läuft das Konto ohne Kosten auf unbestimmte Zeit weiter. Zweitens werde ich eine neue Bank suchen, gefühlt ist im Moment jede andere Bank günstiger. Schade, dass sich ein gutes Unternehmen so verschlechtert hat.
anonym

06.08.2016 | HypoVereinsbank: Gebühren für Online-Konten
Ich habe die Kommentare gelesen, kann diese nicht nachvollziehen. Bin Kunde bei der HVB mit mehreren Konten, bin deshalb auch betroffen. Ich arbeite auch nicht bei der Bank. Wenn ihr das noch nicht wisst: Die Banken müssen jetzt Strafzinsen bei der EZB beim Gelddeponieren zahlen. Jede Bank muss bestimmte Beträge sicher lagern und zahlt dafür Strafzinsen. Einige Banken haben sogar bei Firmenkonten im Haben Strafzinsen berechnet. Das macht die HVB nicht. Wenn man ehrlich ist, verdient die Bank nur am Dispo. Beschweren könnt Ihr Euch bei der EZB die Nullzinsphase hilf nicht viel weiter, und die EZB will die Banken mit dem Strafzins zwingen, mehr Kredite an den Kunden zu geben. Kurz darauf kommt die Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie raus, wo der Staat angeblich die Kunden noch mehr schützt. Deswegen vergeben die Banken noch weniger Kredite, ganz klar sie scheuen Gerichte. Ist auch richtig, denn wer sich einen Kredit nimmt, muss vorher überlegen, ob er sich das leisten kann. Nicht die Bank für ihn. An dem Ganzen, dass die Gebühren kommen, ist der Staat schuld und die EZB. Internetbanken haben nicht mehr zu bieten und werden auch teurer mit der Zeit.
O. B.

05.08.2016 | ING-DiBa AG: Sehr kundenfreundlich
Nachdem ich meine Bank (inklusive besserer Konditionen für Raten- u. Überziehungskredit) gewechselt habe, sollte es auch 3 Monate später eine Wechselprämie geben. Da meine Rente nur knapp an die vorgegebenen 1.000 Euro Geldeingang pro Monat reicht, wurde mir die Prämie zunächst verweigert. Nach einem Anruf bei der ING-DiBa und der Mitteilung, dass ich aus einem Minijob bereits 3x eine Nachzahlung so um die 100 Euro erhalten habe, und das auf dem Kontoauszug ersichtlich war, wurde mir umgehend die Wechselprämie - nebst einem sehr freundlichen Schreiben - überwiesen, da es ja auch Einkommen von mir war. Für mich prompter und unbürokratischer Kundenservice!
W. S.

01.08.2016 | Santander Bank (ehemals SEB): Aval-Kredit
Kontoeröffnung Mitte Februar - Anfrage eines Aval-Kredits für meine Miete. Zuvor war ich 16 Jahre lang bei der Wiesbadener Volksbank gewesen und habe 16 Jahre natürlich immer brav meine Miete gezahlt (mein Vermieter brauchte also nie zur Bank)! Vor drei Wochen endlich an meinen Vermieter den neuen Aval-Vertrag weitergegeben, weil man so lange brauchte, um das zu ermöglichen. Bei anderen Banken dauert so etwas zwei Tage!). Das Personal blickt nicht durch und erklärt mir als Kunden jedes Mal, dass es leider nicht weiß, wie so etwas geht. Das kann doch nicht wahr sein! Wenn ich in ein paar Jahren umziehe und der Vermieter wieder wechselt, kündige ich sofort mein Konto hier. Ich scheue den momentanen Aufwand, es jetzt sofort zu tun, was die einzig richtige Reaktion wäre, weil gerade alles in "Normalität" übergegangen ist und ich irgendwie damit leben kann. Der Bankberater ist nicht in der Lage einen Dauerauftrag an meine Mutter einzurichten, weil der Computer die Daten nicht annimmt (in meinem Beisein). Eine Lösung hierfür findet er auch nach Tagen nicht - wenn es jemand anders als meine Mutter wäre, müsste ich nun das Geld per Post schicken, oder was? Geld einzahlen kann man nicht am Automaten, weil diese Bank über solche nicht verfügt. Neuerdings wird am Schalter nur noch vormittags eine Einzahlung entgegengenommen, ansonsten ganztags nur in Frankfurt. Ich frage mich ernsthaft, was das für ein Service sein soll, wenn ich mir als Arbeitnehmer in einer Stadt, die 40 Fahrminuten entfernt liegt, freinehmen müsste, um Bargeld auf mein Konto einzuzahlen. Ich habe schon zwei Banken (Deutsche Bank, Wiesbadener Volksbank) zuvor kennengelernt, aber so eine Arbeitsweise noch nicht!
K. Neglein

31.07.2016 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Kreditkartenumsätze für Onlinebanking-Programme
Ich nutze seit meiner Ausbildung Onlinebanking (1984!) und bin seit über 10 Jahren mit der Targobank zufrieden. Das bezieht sich auch auf den Offlinebereich. Bisher hatte ich keine Kreditkarte bei der Targobank und muss nun mit Entsetzen feststellen, dass ich nach dem Tag der Abrechnung die Kreditkartenumsätze nicht mehr abrufen kann, sobald sie in die PDF-Datei übertragen wurden. Das bedeutet, ich muss mich am Tag der Abrechnung (um den 15. des Monats herum) an den Rechner setzen und hoffen, dass zu der Uhrzeit alles gebucht ist. Man sieht die Buchungen danach auch nicht mehr auf der Webseite! Danach kann ich es nur noch manuell eintragen. Ein Umwandeln der PDF-Daten für einen Upload ist auch nicht möglich, weil die Daten nicht in einer Tabelle aufbereitet sind. Das Girokonto kann ich problemlos historisch abrufen. Ich frage mich, warum es bei der Kreditkarte nicht möglich ist. Die vorherige Bank meiner Kreditkarte, die an die Targobank verkauft wurde, hat es auch ermöglicht. Nachfragen beim Kundenservice haben ergeben, dass eine Umstellung nicht geplant sei. Letzte Woche habe ich noch mal nachgehakt. Die Antwort war, dass es an meinem Programm liegen würde. Das ist falsch, nicht vorhandene Daten kann kein Programm der Welt abrufen.
Christiane K.

30.07.2016 | HypoVereinsbank: Gebühren für Onlinekonto?
Vorab muss ich sagen, dass ich ein wirklich zufriedener Kunde bin/war. Ich schätze, es waren über 15 Jahre, in denen mich die HypoVereinsbank in allen Bereichen betreut und ich ihr vertraut habe. Ich habe im Juni durch Zufall in diesem Forum von Gebühren für die Kontoführung gehört, woraufhin ich mich im Internet weiter erkundigt habe. Offensichtlich korrekt, wie mir auf meine E-Mail hin auch meine Beraterin bestätigte. Es scheint wohl die offizielle Kommunikationsvorgabe zu sein, dem Kunden auf Rückfrage mitzuteilen, dass alle anderen Banken in Kürze auch Gebühren nehmen. Ich hatte dasselbe auch von meiner Kundenbetreuerin gehört und hier irgendwo auch gelesen. Dem ist natürlich nicht so! Ich habe mein Konto nunmehr gekündigt und werde in Kürze alle Versicherungen und Sparverträge ebenfalls woanders weiterführen. Das kann natürlich nur eine Bank durchrechnen ... ich nehme keine Gebühren, profitiere bei Überziehung, Sparverträgen, Versicherung oder ich nehme 2,90 Euro und der Kunde ist verärgert und kündigt alles. Das ist wohl höheres Management :-)
S. T.

29.07.2016 | HypoVereinsbank: Nicht mehr kostenlos
Da die HVB für mein Online-Girokonto nun Gebühren verlangt, habe ich die Kündigung meines Girokontos, bei meiner Filiale in den Bankbriefkasten eingeworfen. Vorsorglich hatte ich den Kontostand da schon auf Null gesetzt und mir die Kontoauszüge am Automaten ausgedruckt. Dies habe ich auch in meiner Kündigung der HVB mitgeteilt. Außerdem habe ich zum frühestmöglichen Termin mein Girokonto gekündigt. Nach ein paar Tagen hatte ich die Bestätigung meiner Kündigung und Löschung des Girokontos schon im Briefkasten. Wenn hier geschrieben wird, die HVB habe eine Kündigung per Einschreiben nicht bestätigt, kann dies auch an der unglücklich formulierten Kündigung liegen.
I. P.

26.07.2016 | EDEKABANK AG: Ich gehe Edeka
Bei meiner Suche nach einem kostenlosen Girokonto mit ebenso kostenloser Girokarte bin ich auf die Edekabank gestoßen. Das Konto ist nur als Gehaltskonto kostenlos und so führe ich es auch. Der Dispozins liegt so im Mittelfeld, großartig in Anspruch nehme ich ihn nicht. Maximal 50 Euro Einkaufs-Bonus bei Edeka habe ich auch noch bekommen, was für mich sehr praktisch ist, da ich sowieso häufig bei der ortsansässigen Filiale einkaufe. Ein Riesenvorteil: Das Geldabheben bei den Automaten der Volks- und Raiffeisenbanken ist gebührenfrei. Man hat also überall ein dichtes Netz an "eigenen" Geldautomaten. Auch sonst hat das Konto das ein oder andere Goodie zu bieten, z. B. kostenloses ChipTAN, was sicherer als mTAN ist und eine App für Android, auch dies ist für mich wichtig. Die Kontokarte ist auch als Geldkarte nutzbar. Kleiner Nachteil, die MasterCard zum Konto kostet 10 Euro Jahresgebühr, aber dies bleibt auch im Rahmen, wenn man den Wettbewerb als Maßstab heranzieht. Und das Online-Banking ist etwas mager gestaltet. Die Vorteile überwiegen für mich aber klar, also empfehle ich die Edekabank weiter.
K. Sch.

26.07.2016 | 1822direkt: Kompetent und hilfsbereit im Notfall
Ich kann über sehr gute Unterstützung nach meinem EC-Karten-Verlust berichten. Meine Kartenverlustanzeige wurde vom Operator sehr nett und hilfsbereit bearbeitet. Meine Ersatzkarte hatte ich bereits nach wenigen Tagen. Bei meiner Erkundigung über noch bestehende Sicherheitsrisiken am nächsten Tag hatte ich ebenfalls einen netten und kompetenten Kontakt. Die Empfehlung zur KUNO-Anzeige bei der Polizei kam ebenfalls von dort. Das ist alles nicht selbstverständlich, man kann auch andere Erfahrungen machen. Mir ist es wichtig solche Ansprechpartner zu haben, wenn mal etwas schief läuft und ich in Not bin.
Dirk S.

21.07.2016 | HypoVereinsbank: Kein Geld-Rücktausch, auch wenn man vorher bei der HVB gewechselt hat
Für eine Reise in die Karibik habe ich bei der HVB 400 Dollar gewechselt. Als ich nach der Reise die restlichen 30 Dollar zurücktauschen wollte, hieß es, dass das erst ab einem Betrag von 100 Dollar möglich sei, und das, obwohl ich dort ein Konto hatte. Bei anderen Banken fragte man nur, ob ich dort ein Konto hätte. Da das glücklicherweise noch der Fall war, konnte ich den Betrag doch noch zurücktauschen. Ich habe die HVB inzwischen verlassen, zum einen, weil mein Konto trotz Führung im Internet jetzt Geld kosten soll und zum anderen, weil man auf viele Mails und andere Kontaktversuche absolut nicht reagierte. Selbst die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein wurde nicht ausgeführt. Erst das Einschalten der BaFin half endlich.
Wolfram Menzel

19.07.2016 | comdirect bank AG: Unpersönlich bis zur Unfreundlichkeit, unkoordiniert, brauche ich nicht
Jahrelang war ich Kunde bei der comdirect, anfangs mit Girokonto und Tagesgeld, zuletzt mit Girokonto und Depot. Das alte Online-Banking hat mir gut gefallen, aber das Redesign ist nicht so gelungen, finde ich. Soweit die Äußerlichkeiten. Das kostenlose Girokonto mit dem Kartendoppel (Maestro-Card/Visa Card) ist gut, aber andere bieten das auch. Die Tagesgeldkonditionen waren schon miserabel bevor der Wettbewerb nachzog. Folglich habe ich mit dem Tagesgeld bei der comdirect schon lange aufgehört. Als ich bei der Depoteröffnung eine Aktion mitmachen wollte, wurde ich willkürlich in eine andere Aktion eingeordnet, die weniger interessant war, obwohl das Depoteröffnungsformular eindeutig war und ich auch extra vorher nachgefragt hatte, wie ich richtig an der Aktion teilnehme. Freundlich hat man nicht auf meine Reklamation reagiert, erst meine Hartnäckigkeit war zielführend. Lästig die vielen Aktionsangebote im Posteingang seitdem ich ein Depot habe. Meiner Meinung nach haben diese Angebote wenig mit meinem Anlegerprofil zu tun, sondern sind eher im Interesse der comdirect. Also Girokonto eher hui, Tagesgeld und Depot pfui. Am Wochenende habe ich gekündigt, nachdem ich mir vorher im Internet eine Alternative gesucht habe. Just kurz danach war die comdirect mit Zugangsproblemen in den Medien. Der Lack ist ab.
G. Hau

19.07.2016 | HypoVereinsbank: Gebühreneinführung ist ja wohl ein Scherz
Erfahre soeben per Brief, dass die HVB ab Oktober 2,90 Euro/Monat Gebühren erheben wird. Wofür frage ich mich. Ich wurde seit über 3 Jahren nicht mehr beraten und habe so weit auch keine großen Fragen an die Beraterin gehabt. Und als ich tatsächlich sie mal gebraucht habe, baute die Filiale gerade um und die gute Frau war ewig weit weg in einer anderen Filiale und hielt es auch nicht für nötig, ihre Kunden wenigstens per E-Mail zu informieren. Wie auch immer. Ich bin bereits dabei mir eine neue Bank zu suchen. HVB versucht bei Frage nach den Gründen zu behaupten, dass praktisch alle Banken recht bald Gebühren einführen werden. Auf Anfrage bei der Konkurrenz konnte man mir das nicht bestätigen. Mein Geld ist die ganze Zeit bei denen, sie machen Geschäfte damit, machen Umsätze, an deren Gewinn ich überhaupt nicht beteiligt werde, gehen mit den Sparzinsen auf 0,05% oder noch weniger runter und wollen jetzt 2,90 Euro Gebühren/Monat (= 34,80 Euro/Jahr) für nix. Das sind mindestens 3 bis 4 Kinobesuche oder 2 Wochen Mittagessen in der Firmenkantine. Sorry, Leute, aber nachdem ich in den USA erlebt habe, wie die Banken um jeden Kunden mit kostenlosen Girokonten buhlen, sehe ich echt nicht ein. Das Schreiben wie auch die Werbebroschüre sind ja wohl der Gipfel. "Umfangreiche Leistungen". Dafür, dass ich jedes Mal mindestens 15 Minuten in der Filiale anstehen muss, weil von 4 Schaltern maximal 2 besetzt sind, bis ich endlich eine Frage stellen kann, die dann patzig beantwortet wird und Formalien herunter gespult werden, ohne zu erklären, warum ein Formular so und nicht anders auszufüllen sei. Und das alles im Zeitalter von EDV und Internet. Dafür jetzt 2,90 Euro? Die schenke ich lieber einem Bettler, der bedankt sich dann wenigstens bei mir für das Geld. Und mein Gewissen sagt mir, dass das bei Weitem besser ist, als es der Bank zu geben.
Tilda Egelson

18.07.2016 | HypoVereinsbank: Konditionen werden immer schlechter
Mein Konto bei der HVB existiert seit gut 12 Jahren. Ich nutze es weitestgehend online, meine Frau nutzt Telefonbanking. Eine Filiale haben wir in nächster Nähe, nutzen bis auf Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker die Dienste aber nur marginal. Das Konto lief bislang kostenlos, wobei dazu ein Sparvertrag mit mindestens 25 Euro monatlicher Sparsumme nötig war. Dies war kein Problem, auch wenn die Zinsen für dieses Sparkonto zuletzt auf 0,00% gesenkt wurden. Dieses Sparen kann ich also auch bequem daheim erledigen.
Bislang wäre meine Bewertung neutral gewesen, aber vor ein paar Tagen erhielt nun auch ich ein Schreiben, dass mein Konto auf das tolle neue Aktivkonto umgestellt würde. Mit lediglich 2,90 Euro pro Monat ein Schnäppchen, und mit vielen Vorteilen, die bislang auch schon vorhanden waren. Telefonbanking soll dann übrigens 2,50 Euro pro Auftrag kosten. Ich nutze das nicht, aber meine Frau hat mir glaubhaft versichert, dass sie dort mit einer Maschine spricht. Natürlich geht das auch kostenlos, aber dann steigt der monatliche Preis auf 7,90 Euro. Aber selbst wenn dort dann wieder ein Mensch die Aufträge annehmen würde, sind 2,50 Euro pro Buchung einfach nicht angemessen. Ich verstehe vollkommen, dass die Banken in der derzeitigen Situation Einnahmen generieren müssen. Eine ehrliche Ansprache hätte mich vielleicht auch nicht so auf die Palme gebracht, aber diese doch wirklich zu einfach zu durchschauende Maßnahme ärgert mich wirklich. Immerhin wird in dem Schreiben darauf hingewiesen, dass ich alle meine Konten bis zum 30.9. kündigen kann, was ich auch ganz bestimmt tun werde. Ich habe bereits seit Jahren ein Online-Konto, das ich zwischenzeitlich für eine selbständige Tätigkeit verwendet hatte. Die Erfahrungen sind überaus positiv und so werde ich den Filialbanken hiermit Lebewohl sagen und zur reinen Internet-Bank wechseln.
Michael

18.07.2016 | HypoVereinsbank: Kündigen und weg
Die HVB Bank bietet jetzt einen neuen Service an. Das kostenlose Konto wird geschlossen, wer nicht einverstanden ist, soll seine Sachen packen und gehen. So einfach ist das. Service: seit einem Jahr kein Kontakt, Beratung oder Rückfragen, was die Bank für mich machen kann. Der neue Service wird dann viel besser ... Ich hab heute dem nicht zugestimmt. Vermutlich werde ich dann demnächst die Kündigung erhalten. Es gibt ausreichend andere Banken, die private Konten für 0 Euro anbieten. Mit dieser Geschäftspolitik wird die HVB nicht mehr lange am Markt bestehen. Die Leistungen werden immer geringer, aber dann dafür auch noch Geld zahlen, werden viele Kunden nicht einsehen. Dies gibt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder.
Otto

13.07.2016 | HypoVereinsbank: Service wie Online-Bank, Preise wie Filialbank
Die Bank stellt bisher kostenlose Online-Konten um in nun gebührenpflichtige, begründet dies u. a. mit (Zitat) "umfassender persönlicher Beratung". Dies ist ein Witz. Die Beratung ist nicht wahrnehmbar, will man den Berater sprechen, befindet dieser sich gerade "in Besprechungen" und ansonsten handelt es sich um versuchten Hochdruckverkauf von Produkten, die man nicht benötigt und nicht nachgefragt hat. Und es werden Daten abverlangt, die sehr persönlich sind und bei Führung des Kontos auf Guthabenbasis die Bank nichts angehen. Und zur Geldanlage - ich wollte 80.000 Euro anlegen - wurden nur hauseigene Produkte oder Produkte befreundeter Anbieter mit unangemessenen Nebenkosten versucht anzudrehen.
Uwe B.

13.07.2016 | N26 Bank GmbH: Gebührenerhebung in großem Stil
Ich habe das Konto beantragt, weil man es nicht weiter beachten müsste, da es komplett kostenfrei ist. Leider kriege ich immer mehr Mails von denen, welche mir sagen, dass das Produkt scheinbar nicht auf eigenen Beinen stehen kann und Mail für Mail das komplette System Gebühren bekommt. Neu ist nun die Erhebung von Gebühren beim Bargeldabheben. Für junge Menschen sowie Menschen mit monatlichem Geldeingang von 1.000 Euro ist das Konto mit 5x kostenfreiem Abheben pro Monat ausgestattet. Für den Rest gibt es 3 Abhebungen kostenfrei. Danach werden dem Konto immer 2 Euro pro Abhebung belastet. Ich habe es gekündigt, weil ich nicht mehr einsehe, weitere solcher traurigen Mails zu bekommen, welche immer getarnt werden als "FairUse" und am Ende nur eine neue Gebührentabelle in der Mail ist.
Marcus B.

12.07.2016 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Angeblich komplett kostenloses Online-Konto, wirbt weiterhin so
Ich bin Targobank-Kunde und muss sagen, Kunde zu werden war in dem Fall schwierig, weil der erste Antrag bei der Targobank einfach im System unterging, obwohl VideoIdent etc. erfolgreich gemacht war. Beim zweiten Anlauf klappte es dann, Abgabe dieses Mal in einer Filiale, hier dauerte es fast 14 Tage für eine Reaktion. Was mich nun aber total überraschte, aus komplett kostenlos ohne Bedingungen wird plötzlich ab September nur noch kostenlos bei Gehaltseingang. Ok, nicht schlimm, ist ja mein Gehaltskonto. Aber die Targobank wirbt auf ihrer Webseite weiterhin, dass es komplett kostenlos ohne Bedingungen ist. Nirgends findet sich bei der Werbung zu dem Konto ein Hinweis, dass es später so nicht mehr ist. Der Kunde wird also angelockt und nicht deutlich gemacht, dass es nur noch für kurze Zeit stimmt. Wer obwohl ja alles kostenlos sein soll ins Preisverzeichnis reinschaut, das man herunterladen kann, der findet dort dann endlich den Hinweis. Auch interessant, dass die Targobank, als ich daraufhin sie anschrieb, Wochen für eine Antwort brauchte und gar nicht alle Fragen beantwortet hat. Bei anderen Anfragen geht es relativ schnell innerhalb weniger Tage. Ansonsten bisher alles gut bei der Targobank, aber diese Praxis Kunden anzulocken mit Versprechen, wo die Bank jetzt schon weiß, dass sie nur noch sehr kurz gelten und nicht direkt das ehrlich sagt, finde ich doch sehr bedenklich und hat mein Vertrauen angekratzt.
Andreas Wiese

11.07.2016 | Commerzbank AG: Maßlos enttäuscht
Ich und meine Familie sind vor ca. 5 Jahren zur Commerzbank gewechselt. Ich bin nicht bereit ein Girokonto und die dazugehörigen Karten Gebühren zu bezahlen. Ich wollte jedoch eine Bank, bei der ich noch persönlich vorbeischauen kann und auch Ansprechpartner habe. Es haben sich aber so nach und nach Gebühren eingeschlichen, was mich schon geärgert hat. So kostet unter anderem jeder eingeworfene Überweisungsträger einen Euro. Der Gipfel jedoch war eine schriftliche Kündigung aller Konten (auch die meiner beiden Kinder) ohne Angabe von Gründen. Eine persönliche Nachfrage bei der Filialleiterin brachte dann zum Vorschein, dass der Grund eine 2.000-Euro-Überweisung meines Sohnes auf unser Girokonto war. Aus Spaß gab er als Verwendungszweck "Waffenfähiges Plutonium" an. Das sei moralisch nicht vertretbar, wurde mir offenbart. Ich wusste nicht, ob ich darüber lachen oder mich grün und blau ärgern sollte. Dass dies ein Witz eines Studenten ist und die Plutonium-Mafia oder andere kriminelle Strukturen bei kriminellen Deals wohl nicht den Grund ihrer Überweisung als Verwendungszweck eintragen, wurde nicht akzeptiert. Nach schriftlicher Beschwerde erhielt ich von der Rechtsabteilung einen Standardbrief, dass eine Privatbank jederzeit ohne Angaben von Gründen kündigen kann. Seit 2 Wochen sind wir nun Kunden der ING-DiBa mit kostenlosen Gehaltskonten und den dazugehörigen Karten. Alles völlig problemlos.
Martin E.

08.07.2016 | ING-DiBa AG: Nach kurzer Odysee bei der Ing-Diba gelandet
Der Kostendruck im Privatkundengeschäft ist gewaltig. Als ehemaliger Commerzbank-Kunde zu Ausbildungszeiten konnte man gut beobachten, wie das Filialpersonal immer mehr verschwand. Mein Konto war zwar kostenlos, doch Bankgeschäfte an den Automaten sind unkomfortabel, wenn man nicht sowieso wegen Geldabheben da ist. Also bin ich folgerichtig zur Online-Tochter der Commerzbank gewechselt. Alles gut? Leider nein, nach knapp zwei Jahren bekam ich aus dem Nichts heraus eine Kontokündigung. Erstaunt habe ich mich im Internet informiert und die Masche begriffen. Da ich nur 20 Stunden pro Woche arbeite, wenig reinkommt, dementsprechend auch wenig ausgegeben wurde, war ich als Kunde nicht interessant. Aufgrund von Empfehlung und eigener Recherche bin ich dann bei der ING-DiBa gelandet und sehr zufrieden. Girokarte, kostenfreie Visa-Karte, kostenfreies Girokonto, passables Tagesgeldkonto, fast überall gebührenfrei Geldabheben und das alles bei einem sehr ansprechenden Online-Banking und sogar einer Neukundenprämie führten dazu, dass ich die ING-DiBa empfehlen kann und den oben genannten Wettbewerb garantiert nicht.
Klara

05.07.2016 | HypoVereinsbank: Kein kostenloses Konto bei der HypoVereinsbank
Kurze Info an alle die noch ein Konto bei der HypoVereinsbank (HVB) haben. Die HVB hat Ihre Kontomodelle geändert, es werden alle Kunden umgestellt. Das kostenlose Online Konto wird zum AktivKonto und kostet dann 2,90 Euro plus eine Jahresgebühr für die EC-Karte. Es werden zuerst alle Kunden umgestellt, die keinen direkten Ansprechpartner haben. Danach werden die Filialkunden umgestellt. Die HVB hat sich damit selbst ins Bein geschossen, denn Kunden (wie ich), die früher zur HVB gewechselt sind, weil Ihnen die Gebühren bei der Spasskasse zu hoch waren, wechseln jetzt zu Direktbanken.
Mario

29.06.2016 | 1822direkt: Bank mit großen Stärken und auch sehr große Schwächen
Ich habe das 1822direkt-Konto seit knapp einem Monat. Das Girokonto ist auf deren Homepage an für sich relativ gut gemacht und einfach zu handhaben. Vorteile sind hier der Aufbau und die Übersicht. Nachteilig sind die Kontennamen, die man nicht ändern kann. Schlecht ist die Überweisungszeit, es dauert lange zu einer anderen Bank und auch die Überweisung intern vom Girokonto zum Cashkonto dauert einen Tag. Die Kontoeröffnung klappte recht gut mit einigen kleinen Hindernissen, die telefonisch gut abgeklärt werden konnten. Das Einrichten funktionierte eigentlich problemlos. Schlecht war die QR-Tan-App, die man auf der App und am Rechner einrichten musste mit einem zugeschickten Code. Es ließ sich vier Mal nicht einrichten und erst beim fünften Mal klappte dies, nachdem ich mehrfach reklamierte. Musste aber jeden Tag auf den Brief mit dem Code warten. Kann man einfacher aufbauen und einrichten. Nicht so gut ist auch, dass man lediglich bei den Sparkassen Geld abheben kann. Ebenso ist keine direkte Einzahlung möglich. Das muss man bei einer Fremdbank machen und kostet Gebühren. Sehr enttäuschend ist, dass nicht jeder Kunde die Möglichkeit hat, bei 1822direkt ein Konto zu eröffnen, nachdem ich einen warb. Triftige Gründe gab es keinen. Liegt im Ermessen der Bank. Daher auch die Abwertung auf "negativ". Da sollte 1822direkt noch daran arbeiten, da nun mal die Top-Direktbanken wie DiBa, DKB usw. klar in Front liegen und 1822direkt um die Kunden kämpfen muss. Ich würde meinen Freunden diese Bank nicht mehr empfehlen, da doch jeder das Recht auf ein Girokonto hat (Anmerkung der Redaktion: Das Recht bezieht sich auf ein sogenanntes Basiskonto, das sind in der Regel spezielle Kontomodelle).
E. W.

24.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Aktienhandel - Depotabfrage gestört
Es kann doch nicht sein, dass am wichtigsten Börsentag des Jahrzehnts bei der DKB kein Handel möglich ist. Hier verlieren die Kunden der DKB gerade Millionen Euro. Ich bin mal gespannt wie die Entschuldigung aussieht. Das Krisenmanagement DKB? Eine lapidare Meldung, wenn man das Depot aufruft: "Aufgrund technischer Probleme ist der Verkauf von Wertpapieren aktuell nicht möglich. Bitte verzichten Sie auch auf telefonischen Nachfragen zu Ihrem Depotstatus. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fehlerbehebung und bitten Sie, diese temporären Einschränkungen zu entschuldigen." Entschuldigen kann sich die DKB, indem sie den Schaden ausgleicht! Ich werde mein Depot endgültig verlagern.
anonym

23.06.2016 | Commerzbank AG: Große Töne, nichts dahinter
Die Commerzbank wirbt mit Kundenfreundlichkeit und einem 0-Euro Konto. Ich musste leider feststellen, dass beides leere Versprechungen sind. Zusätzlich zu der Kontoführungsgebühr von 9,90 Euro erhebt die Commerzbank seit Neuestem auch Gebühren für die Benutzung der EC-Karte. Ein kostenpflichtiges Konto bei einer Volksbank kostet deutlich weniger als ein 0-Euro Konto bei der Commerzbank. Hinzu kommt der nicht grade freundliche Umgang. Ich erwarte von einem Bankangestellten, dass er auch dann noch freundlich bleibt, wenn man die Geschäftsbeziehung beenden möchte. Als ich meine Geschäftsbeziehungen mit diesem Geldinstitut in der Filiale beendet habe, wurde der entsprechende Mitarbeiter sehr herablassend. Von einem Kundendienstmitarbeiter erwarte ich ein höheres Maß an Professionalität. Es war auch nicht so, dass ich unfreundlich oder laut aufgetreten wäre. Was ich der Commerzbank zu gute halten muss, ist eine sehr umfassende Finanzberatung, die vor allem für junge Kunden sicherlich hilfreich ist. Allerdings wird man fast gezwungen diese Beratung über sich ergehen zu lassen, auch dann, wenn man wie ich über durchaus fundierte Kenntnisse verfügt und keinen Bedarf an Beratung hat. Zusammenfassend kann ich nur vermuten, dass ich als Angestellter mit durchschnittlichem Einkommen nicht zur angepeilten Klientel dieser Bank gehöre.
J. D.

22.06.2016 | Santander Bank (ehemals SEB): Schlechter Kundenservice
Ich bin seit 24 Jahren zuerst bei der BfG, Credit Lyonnais, SEB und jetzt Santander Bank (alles Übernahmen). Bis vor 2 Jahren hatte ich aber dennoch immer eine sehr kompetente, lösungsorientierte Kundenbetreuerin (bin selbständig im Gesundheitssektor). Seit Weggang dieser Mitarbeiterin beobachte ich eine immense Unruhe im Personalbereich, ständig wechselnde Ansprechpartner, deren Kompetenz immer schlechter wird. Der Gipfel war vor Kurzem eine Anfrage nach einem Kleinkredit (50.000 Euro). Der Filialleiter war nicht zuständig, verwies mich an eine räumlich weit entfernte Person, die über meine Situation nicht informiert war und mir aber im Gespräch erklärte, dass die Santander Bank inzwischen ihr Geschäftsmodell geändert habe und keine Selbständigen bzw. Geschäftskunden mehr betreuen werde. Da ich aber Bestandskunde sei, müsse man hier einen Weg finden. Dieser Weg war für mich zu einer Kreditaufnahme von 50.000 Euro bei bester Bonität vollkommen inakzeptabel.
Markus Denzel

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