Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

19.01.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Ich war bisher immer zufrieden, bis jetzt ...
Ich war fünf Jahre lang begeisterter DKB-Kunde. Da ich oft und lange auf Auslandsreisen bin, war die Möglichkeit, weltweit kostenlos abzuheben, für mich unschlagbar. Bis jetzt! Ich befinde mich gerade auf einer dreimonatigen Brasilienreise und musste leider bereits am Flughafen in Rio feststellen, dass meine Kreditkarte gesperrt war. Beim Blick ins Online-Banking stellte ich fest, dass mir plötzlich eine neue Kreditkarte ausgestellt und zugeschickt wurde, was mir wahnsinnig viel bringt, wenn ich mich drei Monate in Brasilien befinde. Ich habe wenige Tage vor Abreise noch einmal alles überprüft und nichts deutete auf so eine Aktion hin. Eine Nachfrage beim Kundenservice per E-Mail ergab nach zwei Tagen die knappe Antwort, dass die Karte aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde, weil es wohl ungewöhnliche Auslandstransaktionen oder Ähnliches gab. Bei einer erneuten Kontrolle der Transaktionen konnte ich nichts dergleichen finden und die Sperrung der Karte wurde wohl schon Wochen vor meiner Abreise veranlasst, was mir weder per E-Mail, noch per Benachrichtigung im Online-Banking mitgeteilt wurde. Seitdem werden meine Nachfragen nach den konkreten Gründen und den Möglichkeiten, die Karte wieder zu entsperren nicht mehr beantwortet. Die Alternative sieht nun so aus, dass ich die Maestro-Karte nutzen muss. Zu den Abhebegebühren von ca. 5 Euro, die gleich in Brasilien anfallen, kommen 10 Euro (!) Gebühren für Auslandsabhebungen seitens der DKB-Bank hinzu. Das erste, was ich tun werde, wenn ich zurück in Deutschland bin, ist das DKB-Konto zu kündigen!
Ingo Merten

19.01.2016 | ING-DiBa AG: Seit Anfang an dabei
Seit es das Girokonto gibt habe ich meine Bankverbindung komplett zur Diba verlegt und es nie bereut. Freilich, sie hat keine Filialen. Wer eine Direktbank nutzt weiß dies aber bzw. muss dies wissen. Aber das Direktbanking beherrscht sie vollumfänglich, beispielsweise gibt es auch heute noch gelegentlich einen Verrechnungsscheck per Post für empfangene Zahlungen. Gerade von Unternehmen, die noch etwas altmodische Arbeitsprozesse haben. Ich erhielt kürzlich solch ein "Schätzchen". Nach kurzem Schmunzeln über das nostalgische Stück ein kurzer Anruf bei der Diba, wie immer nur 1 bis 2 Sekunden Wartezeit. Nach kurzer Beratung wurde der Scheck per kostenlosem Rückumschlag eingeschickt, war am nächsten Tag schon gutgeschrieben, alles ohne jegliche Kosten. Natürlich sind auch bei der Diba einige Zuckerl mit den Jahren weggefallen. Früher waren Ersatzkarten stets gebührenfrei, heute nicht mehr. Früher gab es ab 20 Euro Zahlung per VISA einen kleinen 50 Cent Bonus gutgeschrieben, heute nicht mehr. Aber das eigentliche Produktversprechen, ein leistungsfähiges Girokonto mit gutem, vor allem schnellem Service per Internet, Post und Telefon ohne jegliche Gebühren zu bieten, das wird eingehalten. Dazu gebührenfreies Bargeld an allen Geldautomaten in der Eurozone, wenn man die VISA zur Abhebung nutzt. Da inzwischen auch die Akzeptanz von Kreditkarten in deutschen Großstädten im 21. Jahrhundert angekommen ist, nehme ich die girocard, die ebenfalls von der Diba ausgegeben wird, gar nicht mehr mit. Die VISA reicht vollkommen für alle meine baren und unbaren Zahlvorgänge, so muss man sich auch nur noch eine PIN merken. Zwei Verbesserungsvorschläge von mir wären: 1. ChipTAN einführen, dieses gilt in IT-Kreisen (z. B. Fachmagazine wie c’t oder auch der Chaos Computer Club) als das mit Abstand sicherste Legitimationsverfahren für Onlinebanking. 2. Cash-Recycling einführen: Die Diba betreibt bundesweit laut Eigenangaben immerhin ca. 1.300 eigene Geldautomaten. Es ist ärgerlich, dass die damit verbundene Chance, doch so was wie ein Filialnetz Light für die Diba-Kunden zu bieten, überhaupt nicht genutzt wird. So könnten Bareinzahlungen drastisch für alle Kunden vereinfacht werden, wenn die Diba-Geldautomaten sukzessive mit einer Einzahlungsfunktion nachgerüstet würden. Alles in allem würde ich als Schulnote eine 1- vergeben (wegen fehlendem ChipTAN und weil man Kunden zu Bareinzahlungen lieber an Dritte verweist, die Reisebank, als zumindest Geldautomaten in den Innenstädten mit einer Bareinzahlungsfunktion für Diba-Kunden aufzurüsten).
E. M.

19.01.2016 | ING-DiBa AG: Service zum Abgewöhnen
Eigentlich suchte ich nur eine Alternative zu meinem Girokonto, die vor allem schnell, praktisch und serviceorientiert sein sollte. Zunächst klang das Angebot der Ing-Diba auch sehr gut, ich hatte viele Fragen, die schnell, ausführlich und freundlich beantwortet wurden. Das änderte sich jedoch bald. Zunächst erhielt ich innerhalb einer Woche nach und nach mindestens sieben Briefe. Angeblich der Sicherheit wegen, einige enthielten jedoch auch nur Werbung oder Erklärungen, die weder individuell noch sicherheitsrelevant gewesen wären und ruhig gesammelt hätten verschickt werden können. Dann war neben meiner girocard auch eine VISA dabei, die allerdings auch nur eine Debitkarte ist. Schleierhaft ist mir an dieser Stelle, warum man die Funktionen nicht auf einer Karte bündeln konnte - das schaffen andere Banken ja auch. Dazu kommt eine Unmenge an unterschiedlichen Pins, für jede Karte, für das Internetbanking, Telefonbanking, den Diba-Key und natürlich die zugehörige Tan-Liste. Selbstverständlich ist Sicherheit wichtig, aber das geht einfacher, in diesem Fall wird jeder Log-In chaotisch und von "praktisch" kann keine Rede sein. Aufgrund des mir zugesandten Papierbergs und einiger Unstimmigkeiten hatte ich auch nach der Kontoeröffnung noch einige Fragen. Daraufhin durfte ich feststellen, dass mir zwar vor der Eröffnung höflich geantwortet wurde, jetzt jedoch bekam ich anstatt einer Antwort nur zu lesen, "Sie können uns gerne anrufen". Ich erläuterte der Dame, dass ich solche Fragen nicht am Telefon besprechen möchte und erklärte ihr sogar weshalb - um später noch einmal nachlesen zu können - obwohl ich dazu nun wirklich nicht verpflichtet wäre. Als Antwort erhielt ich genau einen Satz: "Sie können uns gerne anrufen." Als halbwegs geduldiger Mensch erklärte ich noch einmal Wert auf eine Beratung per Mail zu legen und bat erneut um eine Beantwortung der Fragen - daraufhin meldete sich die Bank schlichtweg gar nicht mehr. Trotz des scheinbar praktischen und vordergründig kundenorientierten Auftritts kann ich hier also nur zur Vorsicht raten.
C. N.

17.01.2016 | Commerzbank AG: Sehr gute Erfahrung
Ich habe ein Konto September 2014 geöffnet. Weil ich unzufrieden war mit dem Kundenumgang und dem mangelhaften Online-Banking der Münchner Bank. Ich habe eine Prämie von 100 Euro erhalten (Aktion), und wurde sehr gut beraten in der Filiale. Alle Mitarbeiter meiner Filiale sind höflich und meiner Meinung nach sehr kompetent. Es gibt Dinge, die ich telefonisch mit meiner Kontobetreuerin erledigen kann. Das Online-Banking ist sehr übersichtlich und ich kann es individuell auf meine Bedürfnisse einrichten. Ich bin generell nicht sehr geschickt mit IT, komme aber bestens zurecht. Falls es mir nicht gelingt, habe ich keinen Stolz und frage bei der Bank nach. Eine Kreditkarte habe ich bekommen und einen Dispokredit noch 500 Euro höher als bei der alten Bank. Ich hatte auch zwei anderen Kreditkarten. Ich wurde sagen, ich könnte in Monate 13.500 Euro mit der Kreditkarte ausgeben, bei regelmäßigen Einnahmen von ca. 2.200 Euro. Vielleicht liegt es daran, dass ich über 10 Jahre bei der gleichen Bank war und eine gute Schufa habe. Ich empfinde die Betreuung so persönlich, dass ich meinem Mann auch die Commerzbank empfohlen habe und auch er ist damit zufrieden. Ich habe wieder eine Prämie meiner Wahl erhalten. Meine Erfahrung nach ist die Commerzbank mit Note 1+ zu bewerten.
Angelica Korinth

15.01.2016 | Volkswagen Bank GmbH: Gutes Girokonto für mich als Student
Guten Gewissens kann ich das Volkswagen Bank Girokonto als Konto während des Studiums empfehlen. Natürlich habe ich eine kostenlose Variante mit möglichst wenigen Fußangeln gesucht. Zwischen 18 und 27 ist das Konto per se kostenfrei. Genauso die EC-Karte und die Visa Card. Letztere braucht man, da die Volkswagenbank keine öffentlich zugänglichen Geldautomaten hat. Für das Online-Banking gibt es auch eine App. Aber ich verwende für das Online-Banking eigentlich nur mein Notebook und den kostenlosen eTAN-Generator. Etwas umständlicher als iTAN oder mTAN aber meiner Kenntnis nach ein sehr sicheres Verfahren. An die Gestaltung des Online-Banking muss man sich gewöhnen. Gut finde ich die Vorabinformationen zu zukünftigen Abbuchungen. Das Tagesgeldkonto ist nur für Neukunden interessant. Was noch? Den Dispo habe ich nie beantragt, als Student mit Gelegenheitsjobs eher schwer, vermute ich. Zum Support: Die Telefon-Hotline ist gut, 20:00 Uhr ist allerdings Schluss, dafür kann man auch samstags anrufen, mehr brauche ich nicht. Man kann ja auch E-Mails schreiben.
Tim B.

15.01.2016 | ING-DiBa AG: Einzahlung von Geldbeträgen
Ich kann über die ING-Diba auch nicht klagen, einzig, wenn man Geld auf das Konto einzahlen möchte, wird es tatsächlich schwierig. Lediglich über die Reisebank-Filialen sind Einzahlungen möglich. Diese befinden sich in Hauptbahnhöfen, zum Beispiel am Frankfurter Hauptbahnhof. Wie erwähnt, darf man sich zweimal in eine Schlange einreihen, erst zum Abholen eines Einzahlungsbeleges und dann nochmals für die Einzahlung. Das kann etwas dauern. Erst bei der Einzahlung wird plötzlich ein Ausweis verlangt. Führerschein, Meldebestätigung, Firmenausweise oder sonstige Ausweise werden nicht akzeptiert, nur der Personalausweis. Ohne Personalausweis ist keine Einzahlung möglich. Die Vorgabe scheint betragsunabhängig zu sein.
D. S.

13.01.2016 | norisbank GmbH: Uneingeschränkt zufrieden
Eigentlich habe ich die Norisbank damals (ca. 2010) gewählt, weil mir die Mischung aus Onlinebank und Filialbank gefiel. Nun, genutzt habe ich die Filialen nie, deshalb stört mich deren Wegfall auch nicht! Häufig werden hier die "hohen" Überweisungsgebühren (mTan) als Manko genannt - nun, man sollte die Kirche doch im Dorfe lassen: In meinem Falle entstehen dadurch Summen von 0,49 Euro bis 0,90 Euro/Monat. Dafür habe ich ein bedingungslos kostenloses Girokonto und finde immer einen (kostenlosen) Geldautomaten. Den Service habe ich bisher nur einmal genutzt in einer weniger komplizierten Angelegenheit - deshalb hierzu keine Bewertung. Und wenn jemand 6,90 Euro an Gebühren für geduldete Überziehung zahlen muss; bitte sehr, dann liegt der Fehler doch beim Kontoinhaber, nicht bei der Bank.
J. F.

11.01.2016 | comdirect bank AG: Unverschämt und unglaublich
Ich war etwa ein halbes Jahr bei der comdirect, bis mein Girokonto ohne Vorwarnung gekündigt wurde. Das fand ich 600km von zu Hause heraus. Im Urlaub. Als ich dann dort anrief, um zu fragen, warum meine Karte eingezogen wurde und ich kein Geld bekomme, trotz eines relativ fetten Plus auf meinem Konto, bekam ich die Antwort "dafür brauchen wir keine Gründe". Auch als ich sagte, dass ich 600km von zu Hause entfernt wäre, war die Antwort kurz und knapp, "das ist nicht mein Problem". Unglaublich frech, und wie ich herausgefunden habe ist das kein Einzelfall. Nach dem "das ist nicht mein Problem" legte die Frau am Telefon auch auf. Mein Bruder kam dann 500km zu mir gefahren, um mein Hotel zu bezahlen und mir Benzingeld für die Rückfahrt zu geben. Nie wieder und absolut keine Empfehlung meinerseits!
Tobias H.

11.01.2016 | 1822direkt: Überall im Mittelfeld, aber kein Ärger
Ich führe mein Girokonto seit vielen Jahren bei der 1822direkt. Letztendlich hat mich das dichte Netz an Geldautomaten zum Wechsel überzeugt. Eine Sparkasse oder zumindest deren Geldautomaten gibt es halt noch flächendeckend, während Deutsche Bank, Commerzbank und HVB ja schon lange ihr Filialnetz ausdünnen. Auch die sonstigen Konditionen mit Dispozins, Kartenausstattung, Tagesgeldkonten und Wertpapierhandel waren zwar nicht sexy, aber annehmbar. So bin ich sukzessive, zuerst mit dem Girokonto, später mit dem Tagesgeld und zuletzt mit dem Depot zur 1822direkt gewechselt. Ich hatte in den letzten sieben Jahren keinerlei Ärger und traf bei Fragen immer auf eine erreichbare und gut informierte Telefon-Hotline. Bei tieferen Fragen wurde direkt die Fachabteilungen eingeschaltet, alles prima. Bei E-Mail-Anfragen habe ich aber auch schon mal etwas länger gewartet, weswegen ich jetzt eigentlich immer zum Telefonhörer greife. Bei allen meinen Neuprodukten wurde mir der Wechsel mit Prämien oder Sonderkonditionen versüßt. Keine Frage, ich kann die 1822direkt empfehlen.
C. K.

04.01.2016 | comdirect bank AG: Nie wieder
Ich eröffnete im November 2014 mein Konto bei Comdirect. Am Anfang bekam ich gleich ohne Nachfragen, VISA und Dispo (2.000 Euro) dazu. Es lief alles super, und ich hatte keine Probleme - bis zum September 2015. Da wurde ich arbeitslos. Dies teilte ich der Bank mit. Aufgrund dessen musste ich den Dispo voll ausreizen, da natürlich meine Zahlungsverpflichtungen weiterhin liefen, ich aber kein Geld zur Verfügung hatte, da mein Arbeitgeber das Gehalt nicht überwies und mein Antrag auf Arbeitslosenhilfe in Bearbeitung war. Anfang Oktober wollte ich per VISA im Internet was zahlen - Zahlung abgelehnt. Der Verfügungsrahmen der VISA wurde ohne Vorwarnung/Ankündigung oder Mitteilung komplett gestrichen. Zwei Tage später kam der Brief, dass mein Dispo auch gestrichen wird, und ich ihn innerhalb von vier Wochen auszugleichen hätte - sollte ich dies nicht, würde es per Inkasso und negativem SCHUFA-Eintrag weitergehen). Ich erklärte nochmals meine Situation, doch es nutze nichts. Die Bank ging auf keine Ratenzahlung ein. Sie teilte mir auch widersprüchliche Angaben zum Konto mit. Erst teilten sie mit, dass nur der Dispo von der Kündigung betroffen sei, später dann die komplette Geschäftsbeziehung, und im dritten Brief wieder nur der Dispo. Ich eröffnete bei der hiesigen Volksbank (bei der ich jahrelang schon Kunde war) wieder ein Girokonto. Spielte dort mit offenen Karten, und mir wurde sogar ein Kredit über 3.000 Euro bewilligt (Sicherheit ist mein Bausparvertrag), denn ich nutzte, die offene Forderung bei der Comdirect auszugleichen. Danach kündigte ich das Konto bei der Comdirect zum Jahresende 2015 per Einschreiben - bis heute ist es noch aktiv, und der Kundenservice meldet sich nicht mehr.
Markus M.

30.12.2015 | comdirect bank AG: Schlecht aus zwei Gründen
Ich bin noch Kunde bei der comdirect, werde aber im neuen Jahr kündigen. Erstens: Die comdirect war meine Einzahlungsbank. Die Einzahlungsmodalitäten sollen sich ab nächstem Jahr ändern: Dann sind nur noch die ersten drei Einzahlungen pro Jahr frei, ab der vierten Einzahlung werden Gebühren von 1,90 Euro fällig. Zweitens: Geld abheben wird auch komplizierter und undurchsichtiger. Bisher war es auch schon schwerfällig, da man im Inland die girocard nur bei Deutscher Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank, Postbank einsetzen konnte und im Ausland hingegen die Visakarte überall. Das ändert sich im neuen Jahr. Dann soll die girocard auch im Inland und im Ausland, dort aber nur im EWR, eingesetzt werden. Außerhalb des EWR ist die Visakarte für das Geldabheben einzusetzen. Das ist wenig verbraucherfreundlich, weil man nun im Ausland immer vorher genau schauen muss, welche Karte man einsetzen muss, um gebührenfrei Geld abheben zu können, da zumindest ich nicht immer weiß, welches Land zum EWR gehört und welches nicht. Außerdem ist mir nicht klar, ob ich nun im Inland mit der girocard bei allen Banken Geld abheben kann oder nur wie bisher bei den oben genannten Banken, die zur Cashgroup gehören. Bezeichnenderweise konnte mir im Servicecenter die Mitarbeiter auch nicht mit einer genauen Info weiterhelfen, sondern sagte, dass sie sich ihrerseits über die vielen Neuerungen informieren müsse, mich dann aber im neuen Jahr zurückrufen wolle. Andere Banken haben dies besser gelöst, wie etwa die DKB und Consorsbank. Dort kann man, egal ob im Inland oder im Ausland, kostenfrei mit der Visakarte an allen Automaten Bargeld beziehen. So stelle ich mir als Verbraucher eine kundenorientierte Lösung vor. Ich werde also zu so einer Bank wechseln.
Heidemarie R.

19.12.2015 | comdirect bank AG: Einzahlungsmöglichkeit wird begrenzt
Ich habe vorgestern eine Mitteilung von der comdirect erhalten. Danach wird die Einzahlungsmöglichkeit ab dem 15.02.2016 begrenzt. Drei Einzahlungen pro Jahr sind noch frei, ab der vierten muss man 1,90 Euro zahlen. Dafür, dass man Geld bei der Bank einzahlt, ihr also Geld gibt, finde ich das ziemlich happig. Man zahlt zwar nicht bei der comdirect ein, sondern bei der Commerzbank. Allerdings ist die comdirect eine Tochter der Commerzbank. Damit verliert die comdirect das Alleinstellungsmerkmal, dass man zwar nicht bei ihr als Direktbank, aber bei ihrer Mutter der Commerzbank als Filialbank kostenfrei Geld einzahlen kann. Ich werde mein Konto bei der comdirect Bank schließen und zukünftig mein Konto bei der Norisbank nutzen, wo ich über die Deutsche Bank kostenfrei Geld auf mein Konto einzahlen kann.
Michaela L.

18.12.2015 | comdirect bank AG: Totalreinfall
Ich habe vor ca. einem Jahr ein Girokonto mit Tagesgeldkonto bei der Comdirect Bank eröffnet. Die Kontoeröffnung ging innerhalb von zwei Wochen über die Bühne (vom Begrüßungsschreiben bis zum Erhalt der Karten samt Pins). Das Tagesgeldkonto nutze ich nicht. Auf dem Tagesgeldkonto gibt es so gut wie keinen Zins. Daher nutze ich ein Tagesgeldkonto bei der anderen Bank. Den Gehaltsübertrag auf das Girokonto bei der Comdirect Bank habe ich nach einem halben Jahr wieder rückgängig gemacht. Ich habe das Girokonto dann nur noch als Drittgirokonto weitergeführt, denn die Bargeldabhebungsmodalitäten sind bescheiden. Man kann mit der girocard nur die CashGroup-Bankautomaten gebührenfrei nutzen. Die Visakarte kann man nur im Ausland kostenlos einsetzen. Das hat die Bank, bei der ich jetzt mein Hauptgirokonto habe, besser gelöst: Dort kann man mit der Visakarte an allen Automaten kostenfrei Bargeld beziehen. Das ist kundenfreundlicher. So habe ich das Girokonto der Comdirect Bank nur noch als Einzahlungskonto genutzt. Aber ab nächstem Jahr gibt es eine Änderung: Dann kann man bei der Mutter Commerzbank nur noch dreimal jährlich Bargeld einzahlen, jede weitere Einzahlung kostet 1,90 Euro. Da dieser Service - der letzte für mich interessante bei dieser Bank - jetzt auch noch wegfällt, werde ich im nächsten Jahr mein Girokonto bei der Comdirect Bank kündigen. Auch der Kundenservice hat über das Jahr massiv nachgelassen. Somit ist aus den genannten Gründen eine ehemals interessante Bank innerhalb eines Jahres für mich vollkommen uninteressant geworden.
Kai P.

12.12.2015 | ING-DiBa AG: Zufrieden seit 1999
Seit 1999 bin ich zufriedener Kunde der ING-DiBa, damals noch DiBa. Sowohl mein Girokonto als auch Extrakonto (flexibles Sparen) und meine abgeschlossene Baufinanzierung laufen/liefen über die ING-DiBa. Auf dem Lande wohnend war mir der Gedanke zuwider, dass mein bei der Sparkasse als Filialleiter beschäftigter Nachbar über sämtliche Kontobewegungen meinerseits informiert war - und wer weiß, wer sonst noch. Da lobe ich mir die Anonymität einer Direktbank. Abgesehen davon überzeugten und überzeugen mich die Leistungen der ING-Diba, sowohl bei der kostenlosen Kontoführung für Giro- und Extrakonto, der kostenlosen VISA und Girocard auch für den zweiten Kontoinhaber, als auch bei der Sicherheit von Transaktionen per mTAN und SmartTAN-App. Gibt es mal Probleme mit dem Internetzugang (ich hatte wechselbedingt mehrere Tage keinen Zugang), steht das kostenlose Telefonbanking zur Verfügung. Es mag Banken geben, die moderner aufgestellt sind. Für mich persönlich wiegt der Sicherheitsaspekt deutlich schwerer und neu bedeutet eben nicht immer auch sicherer. Neben der Tatsache, dass die Zusage zu meiner Immobilienfinanzierung kurze 5 Tage dauerte (die eigene Bank kennt schließlich die Kontobewegungen bestens), nutze ich intensiv das kostenlose Extrakonto. Neben (derzeit allgemein kleinen) Zinsen habe ich dort die Flexibilität jederzeitiger Einzahlungen und Abhebungen in beliebiger Höhe. Für die Sicherheit sorgt ein Referenzkonto, auf das einzig und allein Auszahlungen getätigt werden können. Ich bin kein Angestellter der ING-DiBa, sondern nur - immer noch - begeisterter Kunde.
Heinz W.

10.12.2015 | HypoVereinsbank: In die Jahre gekommen
Ich wohne im Münchner Einzugsgebiet, da ist die Bankendichte schon etwas geringer. Bei uns im Ort gibt es die üblichen Verdächtigen: Sparkasse, Münchner Bank und HypoVereinsbank. Nur Online-Banking wollte ich nicht, nach einigem Hin und Her habe ich mich dann für das Klassikkonto der HVB entschieden, auch weil die Geldautomaten zur Cash Group gehören, und direkt neben der Arbeit ein Postbank-Geldautomat ist und im Heimatort fußläufig nur 200m von zu Hause die HVB-Filiale. Schnell ging die Kontoeröffnung nicht, auch die spätere Eröffnung eines Depots nicht. Auch für den Dispo musste ich extra rein in die Filiale. Wirklich günstig ist das Konto auch nicht, für eine Bank ist die Filiale doch arg in die Jahre gekommen. Kostenfrei war das Konto nicht wirklich, Kosten für Konto- und Kreditkarte fielen an, manchmal auch Kontoführungsgebühren, wenn das Guthaben auf dem Girokonto zu klein war. Wirklich gut beraten fühlte ich mich nicht, das Personal wurde radikal ausgedünnt. Später ging oft der Geldautomat nicht. Der Anfang vom Ende, die Filialschließung vor Ort. Und schon war ich wieder bei der Sparkasse.
Klara B.-S.

08.12.2015 | Fidor Bank AG: Gute Bank - aber es gibt Potenzial nach oben
Bei Fidor Bank möchte ich jammern auf relativ hohem Niveau. Zuerst positive Beobachtungen: 1) Das Giro-Konto ist kostenlos ohne Wenn und Aber. Das ist schon Mal sehr gut. 2) Die Bank arbeitet nicht mit der Schufa, sondern mit einer anderen Firma. Deswegen erscheint sowohl Girokonto als auch der gewährte Dispokredit nicht in der Schufa. 3) Als sehr positiv empfinde ich die sofortige Ausführung der Überweisungen. Die Überweisungen werden nicht nur intern, sondern auch an andere Banken sofort ausgeführt. So wird das Geld beim Empfänger normalerweise schon kurze Zeit später noch am selben Tag gut geschrieben. Weniger gut gefällt mir persönlich die Webseite. Die Bank will wohl junge Kundschaft anlocken und setzt auf die Elemente, die man sonst aus sozialen Netzwerken kennt. Die Webseite wirkt auf mich völlig überladen und drängelt ziemlich sinnlose Inhalte in den Vordergrund. Um alltägliche Bankgeschäfte erledigen zu können, muss man aber lange und viel klicken. Bei der zum Konto gehörigen Karte gibt es ebenfalls Licht und Schatten. Wenn man die Karte nur zum bargeldlosen Verkehr einsetzt, bekommt man unter Umständen sogar 2 Euro gutgeschrieben. Nach 2 kostenlosen Geldabhebungen monatlich, muss man für Geldabhebung aber Geld bezahlen. Dieser Erziehungseifer der Bank finde ich ziemlich daneben. Es gibt genug Banken, die ihren Kunden bei Geldabhebungen völlig freie Hand lassen. Der zweite "Mecker"-Punkt ist die Kombi-Funktionalität der Karte. Die Karte ist gleichzeitig eine Maestro- und Master-Karte in einer Karte. Genau aus diesem Grund eröffnete ich eigentlich das Konto bei der Bank. Ich wollte unbedingt so eine "geile" Karte haben. Es hat sich jedoch im Alltag herausgestellt, dass eine Kombi-Karte eher unbequem ist. Man muss fast bei jeder Zahlung zusätzlich die Auswahl treffen, mit welcher der beiden im Chip gespeicherten Karten man zahlen will. Und das verschwendet viel zu viel Zeit. Bis man richtige Bedienelement zur Auswahl der Karte findet und bedient, vergeht meiner Meinung nach zu viel Zeit.
Andreas S.

07.12.2015 | Degussa Bank AG: Argwohn unbegründet
Ich hatte wochenlang auf meine Giro-Kontoeröffnung gewartet und schon gedacht man wolle die Neukundenprämie und die für meinen Werber sparen, weil man binnen vier Wochen nach Kontoeröffnung mindestens 1.000 Euro auf dem Konto haben musste. Im Nachhinein erwies sich alles als harmlos. Ohne Nachfrage wurde mir die Prämie gewährt. Zu vermuten ist, dass eine kleine Bank wie die Degussa Bank einfach nicht mit der Kontoeröffnungsbearbeitung nachkommt. Nun ein paar erste Erfahrungen mit dem Konto: Online-Banking -> man muss es nicht lieben, Überweisungen gehen mittelschnell, taggleiche Buchung ist nicht. Dispozins -> unter 10%, ganz in Ordnung. Geldautomaten -> Cashpool, in der Stadt problemlos, auf dem Dorf problematisch, für mich egal, da es nur ein Zahlungsverkehrskonto ist. Deswegen stört mich auch nicht, dass weder Giro- noch Kreditkarte gebührenfrei sind. Auf neu eingehende Mails sollte man einen Alarm setzen, vergisst man seine Mails im Posteingang regelmäßig zu lesen, kostet es extra. Hotline: nett und hilfreich, keine Wartezeiten, ziemlich vorbildlich also
P. D.

03.12.2015 | DAB Bank: Nicht geeignet für internationale Mitarbeiter
Wir haben bei der DAB Bank Girokonten für einige unserer englischsprachigen Mitarbeiter eröffnet. Wir hatten mehrfach Probleme, wenn diese Mitarbeiter Beratung oder Hilfe brauchten. Die Mitarbeiter der Hotline dürfen kein Englisch sprechen, da es sich um eine deutsche Bank handelt (Wortlaut eines Mitarbeiters der Hotline auf meine Nachfrage). Es darf aber nur dem Inhaber des Kontos persönlich Auskunft erteilt werden. Im Umgang mit der DAB Bank benötigen unsere englischsprachigen Mitarbeiter also immer einen Dolmetscher, der sich bei Telefonaten mit der Bank neben sie setzt. Für internationale Kunden ist diese Bank absolut ungeeignet.
K. Wol.

03.12.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: GLS Bank und keine andere mehr
Ethik und Moral - das ist im Bankgeschäft selten. Die GLS-Bank handelt aber gerade aus der Überzeugung heraus, dass das Geld für den Menschen da ist und nicht der Mensch für das Geld. Was sich auch darin ausdrückt, dass sie seit Jahr und Tag für Barcamps und andere Diskussionsformate ein offenes Ohr hat und sich aktiv in Debatten einmischt. In solche, die andere Banken partout meiden. Hier passen Überzeugung und Handeln zusammen. Gerade am Service wurde im letzten Jahr viel getan. Ich frage immer direkt via Facebook oder Twitter, das geht oft schneller als über die Hotline und man muss nicht in die Warteschleife. Weiter so, danke das es Euch gibt.
Werner

28.11.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Endlich kein schlechtes Gewissen mehr
Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mich entschieden, meine Kontoverbindung von einer Großbank (alles kostenlos) zur GLS Bank zu wechseln. Dieser Schritt ist, wie bei fast allen GLS-KundInnen ein bewusster gewesen. Der Wechsel lief problemlos. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Ein Dispo wurde mir mit Kontoeröffnung eingeräumt und nach Gehaltseingängen auch angemessen erhöht. Der Zinssatz ist sehr niedrig. Es gibt keine weiteren Überziehungszinsen - keine versteckten Kosten. Gerne bin ich bereit Euro 2 Kontoführung im Monat zu zahlen, da die Bank absolut transparent mit ihren Geschäften umgeht. Die KundInnen werden regelmäßig über alle ausgegebenen Kredite im "Bankspiegel" informiert. Natürlich ist es ein Unterschied zu meiner letzten, großen 24-Stunden-Bank: Die Bank arbeitet an den üblichen Geschäftszeiten, das ist für mich aber absolut OK. Ich kann diese Bank zu 100% empfehlen.
anonym

28.11.2015 | 1822direkt: Zu empfehlen
Wir sind 2006 von der damaligen Citibank zur 1822direkt gewechselt. Ich kann nur sagen, dass wir bisher sehr zufrieden sind, gegenüber der vorherigen Bank. Schade ist nur, dass man kein zweites Tagesgeldkonto eröffnen kann. Wir wollten für unsere Enkelin etwas Geld ansparen. Geht aber leider nicht. Wir haben dann für sie ein Sparbuch bei der Sparkasse eröffnen müssen. Schade. Auch bei Bargeldeinzahlungen hat man kleine Schwierigkeiten. Das kann man aber lösen. Aber sonst fühlen wir uns bei 1822direkt wohl. Ich würde diese Bank immer weiterempfehlen.
R. und C. Kleinert

25.11.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Negative Erfahrungen mit dem Servicecenter
Ich bin seit circa vier Jahren bei der DKB Kunde. Weil ich extrem viel reise, geschäftlich wie auch beruflich, habe ich mir die DKB Kreditkarte geholt. Die Karte ist in Verbindung mit einem Cash-Konto gültig. Der Vorteil der Kreditkarte für Vielreisende ist hier, dass man weltweit keine Gebühren zahlt. Das ist leider auch schon der einzige Vorteil, den ich nennen kann. Den Service habe ich bisher aufgrund von Adressänderung, und Falschabbuchungen nutzen müssen und bin da leider auf sehr negative Erfahrungen gestoßen. Selten wurde mir per Telefon mitgeteilt, "... wenn Sie nicht zufrieden sind, dann müssen Sie sich eine andere Bank suchen". Hier möchte ich anmerken, dass ich lediglich eine Anfrage zu einem eingerichteten "verfügbaren Wochenlimit" hatte, das ich nicht gewünscht hatte, und meine Bonität war zu jedem Zeitpunkt tadellos. Leider ist ein Bankwechsel immer mit viel Aufwand verbunden, aber den werde ich im neuen Jahr in Kauf nehmen, da ich den schlechten Service nicht hinnehmen und unterstützen möchte.
Caroline Oelkorn

24.11.2015 | Commerzbank AG: Absolut keinem zu empfehlen
Habe im September 2015 ein Girokonto bei der Commerzbank eröffnet. Ging alles gut über die Bühne. Dann wollte ich mir einen Dispo von 500 Euro einrichten lassen. Das wurde mir abgelehnt mit der Begründung, ich müsste 945 Euro zur freien Verfügung im Monat haben. Und das mit einem Geldeingang von mindestens 1.700 Euro pro Monat. Auch meine Schufa weist keine negativen Merkmale auf. Auch dauert die Auszahlung meiner eingereichten Verrechnungschecks ganze 9 Tage. Bei anderen Banken dauert das keine 9 Tage. Auch das Online-Banking ist nicht zeitgemäß. Unübersichtlich und sehr oft nicht zu erreichen. Auch das nach einer Überweisung nicht der aktuelle Salto angezeigt wird, kenne ich so nicht. Aus Neugier versuchte ich, eine Visa-Karte zu beantragen. Wurde natürlich auch abgelehnt. Eine Begründung konnte man mir nicht nennen. Außer das es das System nicht zulässt. Fazit: Bank ist nicht zu empfehlen. Auch das diese Bank Leute über den Tisch zieht, vor allem ältere Leute, ist nicht zu tolerieren (siehe Berichte von SpiegelTV). PS: Mitarbeiter in der Wiesbadener Filiale sind wirklich nett und hilfsbereit. Das ist wirklich das Einzige, was man dieser Bank zugute schreiben kann.
anonym

22.11.2015 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Für Selbständige keine echte Alternative
Nach einigen Jahren "Testbetrieb" eines Kontos bei der GLS wird dieses Konto demnächst wieder aufgegeben. Zwar entspricht der ethisch-ökologische Anspruch der Bank genau dem, was ich mir erhofft hatte, aber als Partner für Zahlungsverkehr eines Selbständigen ist die Bank wenig empfehlenswert. Da sind einmal die Kosten für die Kontoführung, die deutlich über vergleichbaren Angeboten anderer Genossenschaftsbanken liegen. Bei denen erhält man dann aber auch als normaler Genosse eine Rendite, nicht nur als stiller Teilhaber ... Was mich aber am meisten nervt: Es ist scheinbar unmöglich, für eine Kontoüberziehung für wenige Tage zu realisieren. So kommt es regelmäßig vor, dass eingehende Zahlungen wegen Sonn- und Feiertagen noch nicht eingegangen sind, Daueraufträge aber sehr wohl getätigt werden (zum Teil noch vor dem Stichtag), was zu einer kurzfristigen Unterdeckung führt. Bei allen anderen Banken ist das nicht mal eine Nachricht wert, man hat am Ende eines Jahres höchstens ein paar Cent an Überziehungszinsen zu zahlen. Bei der GLS wird es da deutlich teurer, weil die Zahlungen gleich kostenpflichtig zurückgebucht werden, um auf einem Konto zu landen, das zwischenzeitlich durch die nun eingegangenen Zahlungen gut gefüllt ist. Dann weist man die Zahlungen erneut an, und muss dafür wieder eine Gebühr bezahlen. Anrufe, dies durch Gewährung einer Überziehung zu ändern, wurden leider negativ beschieden: Für Freiberufler räume man keinen Dispo oder Ähnliches ein, dies widerspräche den moralischen Ansprüchen der Bank, die nicht den kreditfinanzierten Konsum unterstützen wolle (Originalton Hotline), es sei denn, ich würde, zusätzlich zu den eingehenden (nicht taggenauen, unregelmäßigen) Zahlungen z. B. von Kunden, für einen regelmäßigen Zahlungseingang von zusätzlich mindestens 2.500 Euro sorgen. Allein der Aufwand für zurückgerufene Zahlungen, aber auch der Imageverlust durch zurückgerufene Zahlungen, sind für mich Grund genug, diesen Zahlungsverkehr künftig über die bewährte Hausbank abzuwickeln. Schade, denn die Idee der GLS ist nach wie vor sympathisch, aber das allein reicht für einen reibungslosen Zahlungsverkehr genauso wenig, wie die moralisierend-unzutreffenden Aussagen der Hotline-Mitarbeiter für Kundenzufriedenheit sorgen.
Christian F.

19.11.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Monatlicher Verfügungsrahmen bleibt trotz Gehaltsnachweis bei 20% des Monatsgehalts
Da beim DKB Cash Konto die Bargeldabhebung über Kreditkarte erfolgt, ist der monatliche Verfügungsrahmen der Kreditkarte auch die Grenze für monatliche Bargeldabhebungen. Dieser lag bei mir bei nur ca. 20% meines Monatsgehalts. Da das manchmal zu knapp ist, wenn man noch viel mit Bargeld bezahlen möchte, versuchte ich den monatlichen Verfügungsrahmen der Kreditkarte von 500 Euro auf 1.000 Euro zu verdoppeln. Erst online, dann wurden Gehaltsnachweise angefordert, diese sendete ich ein, diese waren dann zu alt, daraufhin sendete ich zwei ganz aktuelle. Zurück kam eine namenlose E-Mail mit dem Kommentar, dass mein maximaler Verfügungsrahmen bereits ausgeschöpft sei und die einzige Möglichkeit sei, Guthaben auf die Kreditkarte zu überweisen! Da kommt man sich doch als bereits jahrelanger DKB-Cash-Kunde vollkommen betrogen vor, wenn man mehrere tausend Euro auf einem Konto hat, aber nur 500 Euro im Monat abheben kann! Fazit: DKB Cash nicht empfehlenswert, außer man hat Glück und der Verfügungsrahmen ist von Anfang an bei 2.000 Euro trotz fehlendem regelmäßigen Gehaltseingang, wie bei einem Bekannten von mir geschehen!
M. Krue

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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