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Erfahrungsberichte Tagesgeld zum Vergleich
EINZELANSICHT STELLANTIS DIREKTBANK

Erfahrungsberichte - Stellantis Direktbank

Geprüfte Nutzerstimmen zum Tagesgeldkonto der Stellantis Direktbank.

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39% Zufriedenheit
positiv 3
neutral 5
negativ 6
14 Berichte gesamt
positiv 14.05.2024

Bemerkenswert

Normalerweise wird Bestandskunden gerade im Tagesgeldbereich nicht viel Aufmerksamkeit vonseiten der Anbieter geschenkt. Überraschend hat Stellantis Direktbank nun ein Angebot für diese Zielgruppe gemacht. Ich hatte schon bei der Schwesterbank von Stellantis und bei Stellantis selbst ein Tagesgeldkonto, jeweils als Neukunde und mit sehr gutem Sonderzins. Zuletzt hatte ich mein Geld bei Stellantis Direktbank abgezogen, weil anderswo mehr als die 1,5% Standardzins auf Tagesgeld zu holen sind. Jetzt der Schwenk zurück zu Stellantis, weil diesmal an die Bestandskunden gedacht wurde. Ansonsten hatte ich keinerlei Probleme bei Stellantis und die Buchungen in beide Richtungen waren immer zeitnah sichtbar, die Kontoeröffnung und die Handhabung einfach. Stellantis ist für mich zurzeit für Neu- und Bestandskunden eine Empfehlung. Generell sollte man meiner Meinung nach immer noch in Richtung kurzer Festgelder umschichten.

— Simon
positiv 10.01.2024

Gutes Angebot und zügige Abwicklung

Ich habe an der Neukundenaktion der Stellantis Direktbank im Dezember 2023 teilgenommen, weil die Sonderzinsphase meines vormaligen Tagesgeldkontos bei der Opelbank ausgelaufen war und ich einen hohen fünfstelligen Betrag anzulegen hatte. Obwohl die Opelbank in der Stellantis Direktbank aufging, bin ich anstandslos als Neukunde akzeptiert worden. Die Kontoeröffnung, die Erstanlage und der Freistellungsauftrag für 2024 waren binnen einer Woche erledigt, sodass ich nur wenige Zinstage der Garantie-Periode verlor. Dazu muss man allerdings sagen, dass ich direkt am ersten Tag der Bekanntmachung der Aktion den Eröffnungsantrag und die Authentifizierung gemacht habe, es also sein kann, dass man nach Anlaufen der Aktion länger wartet, wie ich 2023 bei der comdirect und bei der Industriekreditbank erlebt habe. Im Gegensatz zu manch anderem Tagesgeldkonto war eine Testrücküberweisung erst am nächsten Tag auf dem Referenzkonto sichtbar. Leider kann man das Referenzkonto nur per Post ändern, das ist anderswo komfortabler. Der Standardzins nach der Sonderverzinsung ist so gering, dass ich im März weiterziehen werde. In Summe habe ich etwa 100 Euro Zinsvorteil gegenüber meiner zweitbesten Alternative für etwa 30 Minuten Zeitaufwand. Für Kündigungsbriefe habe ich mir ein kleines Makro geschrieben, indem ich nur noch die Adresse der bisherigen Bank und die Ziel-IBAN für die Anlagesumme nebst Zinsen eintrage und in die meine Unterschrift schon eingescannt ist.

— P. Lederer
neutral 25.09.2023

SecureGo Plus erwartet jetzt Android 8.0

Vor einem Jahr wurde die 2FA von mTAN auf appTAN umgestellt. "SecureGo Plus" von der Atruvia AG hatte damals als Betriebssystemvoraussetzung Android 6.0, derzeit ist es Android 8.0. Ich werde dies weiterhin beobachten und zu gegebener Zeit meine Schlüsse daraus ziehen. Es kann wohl nicht sinnvoll sein, wegen einiger Zugriffe auf ein Tagesgeldkonto im Jahr, sich ständig ein neues Smartphone zu kaufen. Vor dem Hintergrund seltener Rohstoffe und teurer werdender Energie ist in diesen Fällen, Digitalisierung wohl eher als Problem zu sehen, anstatt Teil der Lösung zu sein. Auch wenn die Festgeldkonditionen passabel sind, ist man bei den Tagesgeldkonditionen für Bestandskunden sehr zögerlich.

— B. G.
negativ 04.08.2022

Ohne TAN-App zukünftig kein Zugriff mehr

Ich blicke auf sieben Jahre Erfahrung mit dem Tagesgeld der PSA Bank zurück und habe nun einen Schlussstrich gezogen. Im Vergleich mit ihrem direkten französischen Mitbewerber zog die PSA bis zuletzt den Kürzeren, sodass ihr Angebot vergleichsweise lieblos wirkte: Die Zinsentwicklung war oft unattraktiver, das Online-Banking um wesentliche Funktionen beschnitten (keine Terminüberweisung, unübersichtliche und früher seltene Kontoauszüge), die Steuerbescheinigung kam grundsätzlich später als bei 10 anderen Banken. Dazu passte, dass die Kommunikation bei Nachfragen oft zäh wirkte, weil wenig Verständnis für die Sicht des Kunden zu erkennen war. In den letzten Jahren legte sich die Bank dann ein zu ihrem Mitbewerber technisch nahezu identisches Online-Banking zu, das oft sehr langsam reagiert, dem Benutzer aufgrund der Optimierung für kleine Bildschirme wesentliche Informationen und Funktionen vorenthält und eine lange Zeit nach Einführung nervtötende technische Fehler aufwies (also noch unfertig am Kunden getestet wurde). Entscheidend für meine Kündigung war allerdings die kommende Umstellung des TAN-Verfahrens von mTAN auf appTAN. Exakt wie bei ihrem Mitbewerber ist diese für 10/2022 geplant und es wird keine Alternative zu der TAN-App angeboten. Die PSA trifft keine Vorkehrungen für den Fall, dass der Kunde nicht auf die TAN-App wechselt. Auf Nachfrage hieß es mir gegenüber lapidar: "Ohne die App werden Sie ab November nicht mehr auf Ihr Konto zugreifen können." Darüber hinaus behauptet die Bank, die Abschaltung von mTAN erfolge "auf Empfehlung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)" und verlinkt dazu ein Dokument des BSI, in dem eine solche Empfehlung gar nicht enthalten ist. Da ich bewusst kein Smartphone benutze, habe ich folglich mein Konto aufgelöst, bevor ich nicht mehr darauf zugreifen kann. Ein neues Konto ist bereits angelegt bei einer Bank, die noch iTAN und zudem bessere Konditionen anbietet.

— Arne Brand
negativ 21.05.2021

Ich habe fertig und die Bank auch

Ich habe mich jetzt zwei Jahre runterzinsen lassen. Die PSA Direktbank folgt ja auch nur dem Trend des Marktes. Aber mit eher schwachem Webauftritt, umständlicher Kontoeröffnung und Testüberweisung vom Referenzkonto lohnen die 0,10% nicht mehr. Auch bei den nicht kleinen Summen, die ich immer wieder für meine Familie und mich anlegen muss, reicht es einfach nicht. Darüber hinaus war es immer ein Akt, das Referenzkonto zu wechseln. Wir haben jetzt die anzulegenden Gelder gesplittet in das Neukunden-Tagesgeld der Bank of Scotland und einem Angebot zu einem sechsmonatigen Festgeld gegen entsprechenden Depotübertrag der Merkurbank aus München, die auch unsere Depotbank ist. Letzteres Festgeld wird mit 1,00% per anno verzinst, zusammen mit den 0,50% per anno, die die Bank of Scotland jetzt gerade für drei Monate garantiert, ergibt sich eine ordentliche Rendite, die anderswo in Deutschland bei der Anlageklasse und dem Anlagezeitraum nicht zu erreichen sind. Wir sind bescheiden geworden und freuen uns bei den größeren Anlagesummen auch über ein paar hundert Euro Zinsen mehr. Tagesgeld ist tot, man ist froh, wenn man den Strafzinsen entgeht. Die PSA Direktbank steht nur exemplarisch, andere wie die ING und net-m privatbank 1891 haben auch fertig mit Tagesgeld. An dieser Stelle aber keine Empfehlung für die PSA Direktbank, weil sie schlechte Konditionen und Umständlichkeit paart.

— Mario
neutral 10.02.2021

Ganz unten, da aber eher oben

Günter Wallraf wusste es schon vor mehr als 35 Jahren. Ganz unten ... sind wir, bei den Tagesgeldzinsen. 0,20% p. a. für Tagesgeldanlagen unter deutscher Einlagensicherung auch schon unter Berücksichtigung von Aktionen oder Neukundenwerbung, that’ s it. Wallraf wird es egal gewesen sein, als interessierter Kapitalist ist er mir nicht bekannt. Bei sechs Monaten Termingeld ist man dann bei 0,30% p. a., was weiterer Betrachtung nicht lohnt. Ich bin seit knapp drei Jahren bei der PSA Direktbank, lag meist mit dem Zins im vorderen Mittelfeld und sehe auch jetzt trotz erheblichem Anlagebedarf keine sinnvolle Anlagealternative im verzinslichen Bereich, zumal ich in den anderen Anlageklassen von Immobilien bis Wertpapieren ausreichend investiert bin. Das Konto hat, was man braucht, die Steuerunterlagen sind ok, Zinsänderungen wurden immer vorangekündigt und das Referenzkonto kann sogar formlos unterschrieben, eingescannt geändert werden und ist einen Tag später aktiv. Empfehlen werde ich ganz unten nichts, dem Besseren bei den Schlechten gebe ich ein neutrales Urteil.

— Stephan Müller
negativ 14.08.2020

Keine Terminüberweisung und keine Kontovollmacht möglich

Bei dieser Bank ist für die Rücküberweisung vom Tagesgeldkonto auf das vereinbarte Referenzkonto keine Terminüberweisung möglich. Dies im Gegensatz zu allen anderen Tagesgeldkonten führenden Banken, die ich in Deutschland kennengelernt habe. Schließlich ist die PSA-Bank eine deutsche Bank (siehe ausschließliche Einlagensicherung in Deutschland). Terminüberweisungen können aber von Bedeutung sein, wenn man beispielsweise ins Krankenhaus muss oder anderweitig zum Überweisungstag verhindert ist und den eigenen großen Stand-PC aus der Wohnung nicht mitnehmen kann sowie die Bankunterlagen und Zugangsdaten vorsorglich aus Sicherheitsgründen nicht durch die Gegend schleppen will. Ein Hinweis an die Bank, auch Terminüberweisungen zu ermöglichen, wurde am Telefon als nicht möglich und nicht abänderbar beantwortet.

Kontovollmachten erteilen, selbst für die Ehefrau, ist bei dieser Bank nicht möglich, weder für die Anwendung zu Lebzeiten des Kontoinhabers noch für den Todesfall des Kontoinhabers. Im Todesfall könne man ja den Erbschaftsnachweis einreichen, was einem aber vom Nachlassgericht erst nach Testamentseröffnung ausgestellt wird - und das alles dauert seine Zeit, sodass der Zugriff für die Ehefrau erst einmal sicherlich für einige Wochen blockiert ist. Genau für diese Situation empfiehlt jede Verbraucherzentrale bei den Banken Kontovollmachten zu erteilen, die zu Lebzeiten gelten und über den Tod hinaus. Dies alles interessiert die PSA-Bank aber, wie das Telefongespräch mit der Bank zeigte, überhaupt nicht. Hinzu kommt, dass eine Bankvollmacht zu Lebzeiten wichtig ist, wenn der Kontoinhaber im Krankenhaus ist und dort vielleicht sogar schwerst erkrankt, vielleicht auch nicht ansprechbar, oder sogar im Koma liegt. Hier hilft einzig und allein nur eine bereits zu Lebzeiten gültige von der Bank anerkannte Bankvollmacht, deren Abschluss die PSA-Bank aber vehement ablehnt. Die PSA-Bank zeigt nach meinen Erkenntnissen als einzige deutsche Bank dieses ablehnende Verhalten zu Kontovollmachten und verhält sich damit höchst unsolidarisch. Daher werde ich bei dieser Bank kein Geld anlegen.

— Gerd Ruten
neutral 11.02.2020

Nur für Neukunden bzw. bei Aktionen interessant

Im Bereich Tagesgeld ist die PSA Direktbank nur für Neukunden bzw. bei Aktionen interessant. Ich habe an der letzten Aktion mit dem 0,45%igem Bonuszins teilgenommen. Zum Aktionsende vermisste ich die Mitteilung, wann der Bonuszins ausgezahlt wird. Auf telefonische Nachfrage bekam ich die Auskunft 28.02.2020. Ich bin über das Impressum gegangen, weil beim Kontaktbutton automatisch eine E-Mail geöffnet wurde und mir die kurze Nachfrage nicht die Wartezeit der E-Mail Wert war. Den Aktionskunden wurde dann für Neuanlagen - Stichtag 5.2.2020 - eine Verlängerung zu schlechteren Konditionen angeboten. Da aus der Mail nicht klar wurde, ob nur eine weitere Anlage (frisches zusätzliches Geld) mit dem aktuellen Sonderzins belegt würde und die bisherige Anlagesumme zu 0,25% verzinst wird, habe ich auf eine bessere Alternative gewechselt. Mein Eindruck, die PSA Direktbank macht es einem nicht leicht mit den langen oder unklaren Formulierungen zu ihren Aktionen. Das Internetbanking selbst ist ganz in Ordnung, die Einrichtung des Freistellungsauftrags und die Änderung des Referenzkontos gingen einfach und problemlos. Mit einer neutralen Bewertung ist die PSA Direktbank gut bedient.

— G. G.
neutral 07.01.2020

Gerade noch die Kurve gekriegt beim PSA-Direktbank-Tagesgeldangebot

Ein kurzer Blick auf die diversen Vergleichsportale für Tagesgelder zeigt: So tief waren die Zinsen noch nie, zumindest wenn man an eine Anlage im Inland denkt. Bei Auslandsanlagen in Euro ist die Situation unübersichtlicher. Meine Zinseinnahmen erkläre ich nicht, ich versteuere sie pauschal, was bei meinem Steuersatz günstiger ist. Bei Auslandsanlagen müsste ich die Einkünfte aus Kapitalvermögen erklären. Also bin ich im November noch schnell zur PSA Direktbank mit dem damaligen Tagesgeldangebot (0,25% Basiszins + 0,45% Bonus) gewechselt. Dies ist eine Inlandsanlage in Euro. Die Aktion bedurfte einer dreiviertel Seite zur Erklärung und war etwas lang und ungeschickt formuliert. Bis die Zugangsdaten da waren, Testüberweisungen getätigt und Freistellung erteilt waren, verging noch mal eine Woche. Das Online-Banking fällt ein bisschen aus der Reihe - aber nicht positiv. Am Ende für knapp 100 Euro Zinsvorteil brutto, oder einmal essen gehen. Geld mit Geld verdienen wird immer mühsamer. Schauen wir mal, ob die Abrechnung Anfang Februar richtig ist, wenn der Aktionszeitraum endet und der Bonus gezahlt werden soll.

— anonym
neutral 01.11.2019

Gutes Angebot, aber langsame Kontoeröffnung

Sofort nachdem die PSA Direktbank ihr Tagesgeldangebot für Neukunden veröffentlichte, habe ich einen Tag später ein Tagesgeldkonto eröffnet, weil der Sonderzins von 0,70% für mehr als dreieinhalb Monate angeboten wurde, ich davor weniger als den halben Zinssatz bei meiner alten Bank hatte und eine Menge Geld anzulegen war. Das VideoIdent ging leider nicht, die Hotline wusste auch nicht warum, also blieb nur Online-Kontoeröffnung und PostIdent, was binnen 30 Minuten erledigt war. Die Erstanmeldedaten waren direkt per E-Mail verfügbar und man konnte sich einen Alias anlegen sowie das Einmal-Passwort umsetzen. Dann aber musste ich zehn lange Tage warten, einen Anruf und eine Beschwerde-E-Mail bis die IBAN per E-Mail kam und nochmal zwei Tage bis das Geld auf dem Konto sichtbar war. Zwei Wochen bis alles geht, für ein Tagesgeldkonto ist zu langsam, weil ich z. B. damit schon zwischen 25 bis 30 Euro an Zinsen brutto verloren habe. Man sollte die Aktionsbedingungen gut durchlesen, weil es die ein oder andere Fußangel gibt. Gute Konditionen muss man gegen den oben genannten Ärger abwägen, deswegen keine uneingeschränkte Empfehlung.

— S. G.
negativ 23.10.2019

Tagesgeldkonto Oktober 2019

Das Tagesgeldzinsangebot von Oktober 2019 mit 0,70% p. a. hat mich zur Kontoeröffnung bewegt. Der kundenunorientierte Service hat mich zur Kündigung bewegt. Vor Überweisung eines großen Anlagebetrages habe ich zunächst mit 100 Euro eine Testüberweisung vorgenommen. Das Guthaben wurde am 21.10. gutgeschrieben. Leider sah ich bis heute nur den Status Kontoeröffnung, keine Menü-Möglichkeiten für Überweisungen auf das Referenzkonto oder Einrichtung eines Freistellungsauftrags. Am 21.10. teilte mir auf meine Nachfrage der Kundenservice telefonisch mit, dass bis abends alle Funktionen verfügbar sein sollten. Am 22.10. teilte mir auf meine Nachfrage der Kundenservice telefonisch mit, es gäbe einen Fehler und das Anliegen würde an die Fachabteilung weitergeleitet. Am 23.10. teilte mir auf meine erneute Nachfrage der Kundenservice mit, das Anliegen sei in Bearbeitung, mir könne keinen Zeitpunkt für die Erledigung genannt werden. Ich habe ein sehr ungutes Gefühl, wenn eine Kundenbeziehung so holprig anfängt und es sich um eine normalerweise reibungslose Geldanlage handelt. Daher löse ich das Tagesgeldkonto auf.

— Marco Paffenholz
positiv 29.05.2019

Rudimentärer Onlineauftritt, sehr schnelle Kontoeröffnung

Aufgrund der neuen "Bonuszins-Kampagne" hatte ich mich entschlossen, ein Tagesgeldkonto bei der PSA Direktbank zu eröffnen. Zu meiner Überraschung wurde innerhalb eines Tages das Konto eingerichtet. Eine angenehme Erfahrung im Vergleich zu vielen anderen Banken, welche wegen des hohen Andrangs bei Lockangeboten häufig lange Bearbeitungszeiten haben, welche dann von der meist kurzen Sonderzinslaufdauer abgeht. Auch wurde mit die IBAN erst nach dem PostIdent zugewiesen. Die Anmerkung von modern-banking, eine Einzahlung sei bereits vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Identverfahren möglich kann ich nicht bestätigen (Anmerkung der Redaktion: der Eröffnungsprozess wurde in der Tat geändert, wir haben die Textstelle aufgrund Ihres Hinweises entfernt). Was mir nicht so sehr gefällt, ist der für eine Direktbank etwas spärliche und unübersichtliche Internetauftritt, teilweise in schlechtem Deutsch und mit vielen unpraktischen Popups überladen. Außerdem werden alle Mitteilungen nur als (spärliche) E-Mails durchgeführt, eine schriftliche Kontoeröffnungsbestätigung per Brief gibt es nicht. Allerdings ist die telefonische Hotline sehr gut erreichbar und freundlich. Da der Bonuszins zudem für ca. 2 Monate garantiert ist, überwiegen für mich die Vorteile und ich bewerte die PSA Direktbank daher positiv.

— Jürgen M.
negativ 09.05.2019

Bonuszinskampagne ab 07.05.2019

Die Bonuszinskampagne (ab 07.05.2019) der PSA Direktbank für neues Geld klingt erst einmal interessant: zusätzlicher Bonus von 0,45% p.a. für knapp drei Monate. Da sich auf meinem "Best Tagesgeld" schon seit einiger Zeit etwas über 100.000 Euro befinden, habe ich telefonisch bei der PSA angefragt, ob ich als Alt-Kunde von der Kampagne auch profitieren kann. Die Antwort war wie fast zu erwarten "Nein, gilt nur für Neuanlagen." Mein Vorschlag, den dort liegenden Betrag abzuheben und danach erneut als dann neues Geld einzuzahlen, wurde auch nicht akzeptiert, da der Altbetrag bekannt ist und nur die gegenüber den Alt-Betrag zusätzliche Einzahlung von mindestens 1.000 Euro bis höchstens 100.000 Euro als neues Geld bonifiziert wird. Also nochmals 100.000 Euro einzahlen? Natürlich erscheint dies unsinnig, zumal die PSA Direktbank nur die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro bietet. Der höchste Zusatz-Zinsertrag durch die Kampagne errechnet sich für die maximale bonifizierte Dauer von 86 Zinstagen (07.05.2019 bis 01.08.2019) bei der maximalen Anlagehöhe von 100.000 Euro neues Geld mit 107,50 Euro. Fazit: zuviel des Guten

— O. K.
negativ 23.04.2018

Kein Zins und kein Service

Die PSA Direktbank bot bis vor Kurzem noch vergleichsweise attraktive Zinsen. Mit nunmehr noch 0,30% ist sie nicht einmal mehr Mittelmaß. Ein wesentlicher Grund für mich, bei PSA ein Konto zu unterhalten, war, neben den bisher relativ brauchbaren Zinsen, die Möglichkeit, das Konto über eine App zu bedienen. Sehr praktisch. Mit Einführung von Android 8 ist diese Möglichkeit jedoch nicht mehr gegeben. Angeblich arbeitet man an dem Problem. Dies aber wohl seit einem halben Jahr. Wenn der Vorteil der App wegfällt, ist das PSA-Konto für mich von keinerlei Interesse mehr. Ich werde mein Kapital dort abziehen und woanders parken. In der Hoffnung, dass es auch eine Zeit nach Draghi geben wird.

— anonym